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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Gammelfleisch</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Fraunhofer entwickelt Sensorfolie gegen Gammelfleisch</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 22:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fraunhofer Sensorfolie wechselt von gelb zu blau, sobald der Inhalt verdorben ist Foto: © Fraunhofer-EMFT Bei verpacktem Fisch oder Fleisch ist es kaum möglich, zwischen frischer und bereits ungenießbarer Ware zu unterscheiden. Fraunhofer-Forscher haben eine Sensorfolie entwickelt, die in die Packung integriert wird und dort die Qualitätskontrolle übernimmt. Bei verdorbener Speise warnt sie durch [...]]]></description>
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<dl id="attachment_9003" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Sensor-Folie1_©Fraunhofer-EMFT.jpg"><img class="size-medium wp-image-9003 " title="Keine Chance für Gammelfleisch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Sensor-Folie1_©Fraunhofer-EMFT-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Fraunhofer Sensorfolie wechselt von gelb zu blau, sobald der Inhalt verdorben ist<br />
Foto: © Fraunhofer-EMFT</h4>
</dl>
</div>
<p>Bei  verpacktem Fisch oder Fleisch ist es kaum möglich, zwischen frischer  und bereits ungenießbarer Ware zu unterscheiden. Fraunhofer-Forscher  haben eine Sensorfolie entwickelt, die in die Packung integriert wird  und dort die Qualitätskontrolle übernimmt. Bei verdorbener Speise warnt  sie durch einen Farbwechsel.</p>
<dl>
<dt><a title="Die Sensorfolie wechselt ihre Farbe von gelb zu blau. Ein untrügliches Zeichen, dass der Fisch ungenießbar ist. (© Fraunhofer EMFT)" rel="shadowbox" href="http://www.fraunhofer.de/Images/md04_fo5g-sensorfolie_emft_tcm7-85407.jpg"></a>Ob  der eingeschweißte Hähnchenschenkel wirklich noch frisch und genießbar  ist? Ansehen kann man es ihm nicht. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum  stellt keine Garantie da. Gammelfleischskandale haben den Verbraucher  zusätzlich verunsichert, und auch der Kunde selbst verkürzt  möglicherweise durch falsche Lagerung die Haltbarkeit. Eine Sensorfolie  der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT in  München kann hier unverzüglich grünes – nein: gelbes Licht geben oder  bei verdorbener Ware warnen. Die EMFT hat sie in einem vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt  entwickelt.<span id="more-9002"></span></dt>
</dl>
<p>Die  Sensorfolie wird in die Innenseite der Verpackung integriert und  reagiert auf biogene Amine. Das sind Moleküle, die beim  Zersetzungsprozess von Lebensmitteln, vor allem Fisch und Fleisch,  entstehen. Sie sind auch für den unangenehmen Geruch verantwortlich.  Gelangen diese nun in die Luft in der Verpackung, so reagiert der  Indikatorfarbstoff der Sensorfolie mit ihnen und wechselt seine Farbe  von gelb zu blau. »Ab einem bestimmten Konzentrationsbereich ist die  Farbänderung deutlich zu erkennen und kann somit eine Warnfunktion  übernehmen«, erläutert Anna Hezinger, Wissenschaftlerin an der EMFT.  Das ist nicht nur interessant, um ungenießbare Produkte zu erkennen.  Viele Menschen reagieren überempfindlich auf bestimmte Amine. Eine  Warnung ist für sie umso wichtiger.</p>
<p>»Die  Information der Sensorfolie beruht im Gegensatz zum  Mindesthaltbarkeitsdatum nicht auf einer Schätzung, sondern auf der  tatsächlichen Kontrolle des Lebensmittels«, betont Hezinger.  Gleichzeitig ist das System sehr kostengünstig. Das ist wichtig, damit  es auch im großen Maßstab eingesetzt werden kann. Andere Lösungen,  beispielsweise elektronische Sensoren, würden den Preis des abgepackten  Fleisches zu stark erhöhen. Darüber hinaus müssen Dinge, die direkt mit  Lebensmitteln in Kontakt kommen können, hohen Anforderungen genügen.  »Die Lebensmittelsicherheit ist hier durch eine Sperrschicht zwischen  Sensorfolie und Produkt gewährleistet. Diese Barriere lässt nur  gasförmige Amine durch. Die Indikatorchemikalien können nicht  passieren«, erläutert Hezinger.</p>
<p>Zusätzlich arbeiten die  Wissenschaftler an einem Messmodul mit eingebauter Sensorfolie.  Mitarbeiter der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie können damit die  Ware direkt testen und die Frische bestimmen. Das Gerät wertet die  Farbreaktion objektiv aus und liefert zudem ein genaueres Ergebnis als  das menschliche Auge. Auch Farbzwischenstufen lassen sich so exakt  bestimmen. Derzeit suchen Hezinger und ihr Team noch Industriepartner,  um die Sensorfolie und das Messmodul weiter zu entwickeln und zu  produzieren.</p>
<p><em>Dies ist eine Spitzenentwicklung. Aber nun muss der Gesetzgeber auch dafür sorgen, dass solche Sensorfolien auch bei der Verpackung von Fisch und Fleisch verpflichtend verwendet werden müssen.</em></p>
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		<title>Lebensmittel: Deutsche fürchten Gentechnik und Mogelpackungen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 22:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grafik: @ Leimgruber Gammelfleisch, Formschinken, Analogkäse: Die jüngsten Lebensmittelskandale und die Diskussion um Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Lebensmittel haben die deutschen Verbraucher nachhaltig verunsichert. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie &#8220;SGS Institut Fresenius Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität &#38; Verbrauchervertrauen&#8221;, die das renommierte Institut für Demoskopie, Allensbach Institut in dessen Auftrag durchgeführt hat. Die größte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5880" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GenkartoffelPICT0751.jpg"><img class="size-medium wp-image-5880" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GenkartoffelPICT0751-300x251.jpg" alt="" width="240" height="201" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grafik: @ Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Gammelfleisch, Formschinken, Analogkäse: Die jüngsten Lebensmittelskandale und die Diskussion um Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Lebensmittel haben die deutschen Verbraucher nachhaltig verunsichert. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie &#8220;SGS Institut Fresenius Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität &amp; Verbrauchervertrauen&#8221;, die das renommierte Institut für Demoskopie, Allensbach Institut in dessen Auftrag durchgeführt hat.</p>
<p>Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet demnach: Es ist am Ende nicht das in der Packung, was draufsteht: Vor solchen Mogelpackungen, dass beispielsweise eine Erdbeermarmelade gar keine Erdbeeren mehr enthält,  haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten.<span id="more-5878"></span></p>
<p>Diese grundsätzliche Verunsicherung drückt sich auch darin aus, dass über die Hälfte der Befragten glaubt, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten. Jeweils 48 Prozent der Verbraucher befürchten, dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten nur versteckt oder gar nicht angegeben sind und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind.</p>
<p>Weitere Resultate: Jeder zweite Deutsche sehen die Angaben auf Lebensmittelverpackungen für weniger oder gar nicht verständlich, 75 Prozent können nicht erkennen, ob ein Produkt gesund ist, 71 Prozent können nicht einschätzen, ob ein Produkt für Kinder geeignet ist und nur einer von zehn vertraut Industrie und Politik in Lebensmittelfragen.</p>
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