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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Führungsstil</title>
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		<title>Arbeiterkammer: Arbeit kann Ihre Gesundheit gefährden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 10:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeit kann Ihre Geundheit gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arbeitsgesundheitsmonitor der Arbeiterkammer (AK). Die aktuelle Auswertung widerlegt demnach die vor allem in Unternehmerkreisen weit verbreitete Ansicht, dass vor allem der persönliche Lebensstil der Beschäftigten für deren gesundheitliche Probleme verantwortlich sei. So fällt auf, dass Beschäftigte, die vorwiegend körperliche Arbeit verrichten, ihre gesundheitliche Verfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeit kann Ihre Geundheit gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arbeitsgesundheitsmonitor der Arbeiterkammer (AK). Die aktuelle Auswertung widerlegt demnach die vor allem in  Unternehmerkreisen weit verbreitete Ansicht, dass vor allem der  persönliche Lebensstil der Beschäftigten für deren gesundheitliche  Probleme verantwortlich sei.</p>
<p>So fällt auf, dass Beschäftigte, die  vorwiegend körperliche Arbeit verrichten, ihre gesundheitliche  Verfassung konstant schlechter bewerten als jene, die nur selten oder  nie körperlich arbeiten. Die Daten des Arbeitsgesundheitsmonitors zeigen  aber auch, dass gutes Führungsverhalten der Vorgesetzten und sinnvolle  Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung  positive Auswirkungen  auf die Gesundheit der Arbeitnehmer/-innen haben.<span id="more-16351"></span></p>
<p>Beschäftigte  in Gastronomie und Hotellerie, Reinigungskräfte sowie  Textilarbeiter/-innen schätzen ihre gesundheitliche Verfassung am  schlechtesten ein. So geben 38 Prozent der im Gastgewerbe Beschäftigten  an, ihr derzeitiger gesundheitlicher Zustand sei mittelmäßig bis  schlecht. Diese Aussage trifft auch auf 37 Prozent der  Textilarbeiter/-innen und auf 36 Prozent der Reinigungskräfte zu.  Tendenziell zeigen die Daten des Arbeitsgesundheitsmonitors, dass sich  Beschäftigte in Arbeiterberufen häufiger gesundheitlich belastet fühlen,  während z.B. Wissenschaftler/-innen und Angestellte in Berufen wie  IT/EDV, Banken oder Fitness/Wellness ihre derzeitige gesundheitliche  Verfassung zu über 90 Prozent als gut bis sehr gut einschätzen.</p>
<p>Häufig körperliche Beschwerden<br />
Deutlich stehen bei den Arbeitern/-innen die körperlichen Beschwerden im  Vordergrund: 61 Prozent der Gastronomiebeschäftigten, 67 Prozent der  Reinigungskräfte und 68 Prozent der Textilarbeiter/-innen nennen sogar  mehrfache körperliche Belastungen. Aber auch viele Bauarbeiter/-innen  (64 Prozent) und Fabrikarbeiter/-innen (55 Prozent) haben mehrfache  physische Beschwerden.</p>
<p>63  Prozent der im Gastgewerbe Beschäftigten und 59 Prozent der  Reinigungskräfte klagen häufig über Kopfschmerzen. Fast 40 Prozent der  Textilarbeiter/-innen sagen, sie haben hohen Blutdruck, mehr als die  Hälfte (59 Prozent) nennt Rückenschmerzen als gesundheitliches Problem.  Ein Viertel beklagt Hautausschläge, was eher spezifisch für die  Textilbranche  ist, denn dieses Problem wird von Beschäftigten anderer  Berufsgruppen kaum genannt. Schlafstörungen kommen bei 46 Prozent der im  Gastgewerbe Beschäftigten vor, was mit der häufigen Abend- und  Nachtarbeit zusammen hängt.</p>
<p>Guter  Führungsstil und betriebliche Gesundheitsvorsorge wirken „Zwei  Erkenntnisse des aktuellen Arbeitsgesundheitsmonitors sind wesentlich“,  erklärt AK-Präsident Johann Kalliauer: „Erstens, ein guter  Führungsstil wirkt sich positiv auf die Gesundheit der  Mitarbeiter/-innen aus. Beachtliche 28 Prozent der Beschäftigten, die  mit ihrer Führungskraft zufrieden sind, nennen keine körperlichen  Beschwerden. Zweitens, die manchmal nicht ganz ernst genommene  betriebliche Gesundheitsförderung hat ebenso positive Auswirkungen auf  das Befinden der Beschäftigten. Schon einzelne Maßnahmen, wie z.B.  ergonomische Büromöbel oder Förderung von Fitnesstraining, verbessern  die Gesundheit der Mitarbeiter/-innen“.</p>
<p>Arbeitsinspektion ausbauen, vorbildliche Betriebe belohnen<br />
„Der klassische Arbeitnehmerschutz muss ernster genommen werden“,  appelliert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer an die Arbeitgeber/-innen.  Für die Kontrolle der Einhaltung der Arbeitnehmerschutzbestimmungen muss  die Arbeitsinspektion mehr Kompetenzen und Ressourcen bekommen. Mehr  zum Thema unter ooe.arbeiterkammer.at/arbeitsklima</p>
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		<title>Ö Arbeitklima-Index: Büro top, Bauarbeiter flop</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2013 22:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer beruflich einer Bürotätigkeit ohne Kundenkontakt nachgeht, ist offenbar in seinem Job am glücklichsten. Dies geht aus dem Österreichischen Arbeitsklima Index hervor. Am unzufriedensten hingegen sind demnach Bauarbeiter. Der Index wird von den Instituten SORA und IFES im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erhoben. Viele Beschäftigte fühlen sich in ihrem Beruf sehr wohl. Andere sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Arbeitsklima-Index-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15296" title="Ö-Arbeitsklima-Index 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Arbeitsklima-Index-2013-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Wer beruflich einer Bürotätigkeit ohne Kundenkontakt nachgeht, ist offenbar in seinem Job am glücklichsten. Dies geht aus dem Österreichischen Arbeitsklima Index hervor. Am unzufriedensten hingegen sind demnach Bauarbeiter. Der Index wird von den Instituten SORA und IFES im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erhoben.</p>
<p>Viele Beschäftigte fühlen sich in ihrem Beruf sehr wohl. Andere sind weniger glücklich. Das zeigt die neueste Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index: Den höchsten Indexwert und damit eine Top-3-Platzierung erreichen Büroangestellte ohne Kundenkontakt (118), Geschäftsführer/-innen (117) und Bankangestellte (116). Am anderen Ende der Skala sind Bauarbeiter/-innen (94), Berufskraftfahrer/-innen (97) und Reinigungskräfte (98) zu finden &#8211; sie sind am wenigsten zufrieden. <span id="more-15291"></span></p>
<p>Die signifikantesten Unterschiede zeigen sich bei körperlichen Belastungen: In der Kategorie &#8220;Physischer Stress&#8221; erreichen Bauarbeiter/-innen einen Wert von 58 Punkten, Berufsfahrer/-innen 39 Punkte und Reinigungskräfte immer noch 20 Punkte. Bei den besten Berufen hingegen liegt der Wert nur bei vier bis acht Punkten. Alarmierend: Rund die Hälfte der Bauarbeiter/-innen fühlt sich durch schlechte Gesundheitsbedingungen sowie Unfall- und Verletzungsgefahr ziemlich oder stark belastet!</p>
<p>Auch sehr auffällig ist die Belastung aufgrund fehlender sozialer Einbindung: Acht Prozent der Bauarbeiter/-innen, sieben Prozent der Reinigungskräfte und 16 Prozent der Berufsfahrer/-innen leiden laut AK in ihrem Beruf unter Einsamkeit und Isolation, aber nur ein Prozent der Bank- und Büroangestellten bzw. Geschäftsführer/-innen.</p>
<p>Gute Jobs werden auch durch die Vorgesetzten geprägt: Mit dem Führungsstil sind 84 Prozent der Büroangestellten, aber lediglich 59 Prozent der Bauarbeiter/-innen zufrieden. Auch die subjektiven Zukunftsperspektiven gestalten sich höchst unterschiedlich. Mehr als zwei Drittel in den Top-3-Berufen sind mit ihren Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten zufrieden &#8211; aber gerade etwas mehr als ein Drittel der Beschäftigten in den Jobs mit niedriger Zufriedenheit.</p>
<p>Selbst für Unternehmensberater/-innen ist die Frage, ob sich Beschäftigte vorstellen können, noch einmal in der gleichen Firma anzufangen, ein guter Indikator für das Betriebsklima. Für mehr als 80 Prozent der Büro- und Bankangestellten und Geschäftsführer/-innen ist das sehr gut vorstellbar. Trist schaut es hingegen in der umgekehrten Gruppe aus: 37 Prozent der Berufsfahrer/-innen, 48 Prozent der Reinigungskräfte und sogar mehr als die Hälfte der Bauarbeiter/-innen sagen: Selber Betrieb, nein danke.</p>
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