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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Freunde</title>
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		<title>Österreichs Jugend Trend Monitor 2013: Gesundheit, Geld und Familie TOP</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 22:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesundheit, Geld und Familie sind die Top 3 der Wünsche für Österreichs Jugendliche. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jugend Trend Monitor 2013 hervor. Im realen Leben spielen demnach vor allem  finanzielle Unabhängigkeit (69,0%), der Job (65,9%) und die Karriere (59,4%) eine wichtige Rolle.  Als zunehmend bedrohlich empfinden die Jugendlichen den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugend-Monitor-2013-Top-Wünsche.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15450" title="Jugend Monitor 2013 Top-Wünsche" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugend-Monitor-2013-Top-Wünsche-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Gesundheit, Geld und Familie sind die Top 3 der Wünsche für Österreichs Jugendliche. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jugend Trend Monitor 2013 hervor. Im realen Leben spielen demnach vor allem  finanzielle Unabhängigkeit (69,0%),  der Job (65,9%) und die Karriere (59,4%) eine wichtige Rolle.  Als  zunehmend bedrohlich empfinden die Jugendlichen den Leistungsdruck in  unserer Gesellschaft. Acht von zehn Befragten (83,8%) beurteilen ihn als  sehr bzw. eher hoch, vor allem tendenziell größer im  Vergleich zu Zeiten ihrer Eltern (73,8%). Diese werden dafür aber am  wenigsten verantwortlich gemacht (8,8%), eher die Gesellschaft (25,9%).</p>
<p>Im Rahmen des Jugend Trend-Monitors 2013 wurden über 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Youth Panel XXL von DocLX und Marketagent.com im Alter zwischen 14 und 29 Jahren zu den Themen Politik, Sorgen &amp; Träume sowie Musik befragt. <a title="DocLX-Jugendstudie 2013" href="http://www.doclx-holding.com/jugendstudie2013/Jugend_Trend_Monitor_September_2013.pdf" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier abrufbar. <span id="more-15449"></span><br />
</a></p>
<p>Gesundheit (31,8%), Geld (25,7%) und Familie (15,7%) sind die Top  3-Nennungen der Befragten für ihre persönliche Zukunft, hätten sie drei  Wünsche frei. Eine Mehrheit der Befragten sieht daher auch die  private Zukunft top (43,6%), aber nur wenige (26,9%) schätzen auch ihre  zukünftige finanzielle Situation rosig ein. Die Angst vor dem Jobverlust  (48,2%) steht in der Sorgenskala gleich nach persönlichen  Schicksalsschlägen wie Tod (68,3%) oder Erkrankung (63,3%) eines  Familienmitglieds oder eines Freundes. Nach wünschenswerten  gesellschaftlichen Entwicklungen befragt, zeigen die Jugendlichen  Sehnsucht nach &#8220;Mehr Respekt im Umgang mit anderen&#8221; (62,1%), gefolgt vom  Wunsch nach &#8220;Gleichberechtigung von Männern und Frauen&#8221; (53,7%) sowie  &#8220;Mehr Wert auf die Familie&#8221; zu legen (53,2%).</p>
<p>Musik hat im  Leben der 14-29-Jährigen einen sehr hohen Stellenwert. 61,5% der  Befragten sprechen ein- oder mehrmals pro Woche mit Freunden über  bestimmte Bands oder Songs. Zwei Stunden pro Tag (32,4%: 1 Stunde,  37,0%: 1 bis 3 Stunden) hören sie durchschnittlich Musik. Dabei ist das  Radio (46,6%) nach wie vor die Musik-Quelle Nummer 1, gefolgt von  Handy/Smartphone (29,1%) und Internet am Computer/Laptop (29,0%). Hört  man Radio, sind KroneHit (29,6%) und Ö3 (24,2%) die Lieblingssender der  Jugendlichen.</p>
<p>Am Handy/Smartphone hat der durchschnittliche  Jugendliche 100 Tracks (35,4%: bis 50 Songs, 14,5%: 51 bis 100 Songs,  50,2%: mehr als 100 Songs. Die Youngsters kaufen sich Musik inzwischen  vornehmlich digital (75,2%: mp3, Downloads von iTunes etc..), der  physische Tonträger (CD) verliert beim Musikkonsum zunehmend an  Bedeutung (38,1%). Illegaler Musik-Download wird von 75,1% nicht als  Diebstahl bzw. als Straftat, die bestraft werden sollte, wahrgenommen,  sondern &#8220;auf jeden Fall&#8221; bzw. &#8220;eher&#8221; als Kavaliersdelikt. Bei den  bevorzugten Genres haben Pop (55,3%), Rock (50,4%) und House/Techno  (40,8%) die Nase vorn, gar nicht können die Jugendlichen Volksmusik  (41,1%), Schlager (40,1%) und Heavy Metal (39,4%) ausstehen bzw. würden  sie sich diese Musikrichtungen nicht freiwillig anhören.</p>
<p>Nur mehr  eine untergeordnete Rolle spielen hingegen Musikvideos. Musik möchte  man vorwiegend hören (77,3%), lediglich 14% der Jugendlichen schauen  täglich Musikvideos, bevorzugt über YouTube (92,9%), das sich damit zum  Musik-Fernsehen von heute entwickelt hat. Weit abgeschlagen rangieren  TV-Video-Kanäle wie VIVA (27,7%), gotv (20,9%) und MTV (16,8%). 1-2 mal  pro Jahr stehen bei 43% der befragten Jugendlichen auch Livekonzerte  (inkl. Konzerte auf Festivals) auf dem Programm. Über Events generell  informiert man sich primär im Freundeskreis (64,2%) oder auf Facebook  (57,7%).</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugend-Monitor-2013-Politiker-Dinner.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15451" title="Jugend Monitor 2013 Politiker-Dinner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugend-Monitor-2013-Politiker-Dinner-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Welch ein sonderbarer &#8220;Zufall&#8221;, dass der Jugend Trend Monitor 2013, der sich unter anderem auch mit der politischen Gesinnung der Jugend beschäftigt, jetzt  ausgerechnet wenige Tage vor der österreichischen Nationalratswahl  erscheint: So tickt demnach Österreichs Jugend: Politik ist für  Österreichs Jugendliche zwar nur von geringem Interesse. Wählen gehen  sie aber und entscheiden sich da -laut dieser Jugendstudie (entgegen  anderen Meinungsforschern, die eher HC Strache für Jugendliche als  besonders attraktiv sehen, was auch dessen Anhängerschaft beispielsweise  auf Facebook belegt) &#8211; am ehesten für die SPÖ. Die FPÖ halten sie für  unwählbar, finden sie aber &#8211; ebenso wie die Grünen &#8211; für die Jugend  attraktiv.</p>
<p>Im Interessens-Ranking der Jugendlichen liegt die Politik &#8211; erwartungsgemäß &#8211; laut Umfrage mit 11,0% weit abgeschlagen. Es dominiert Musik (47,6%) vor Sport (31,3%) und Technik (30,8%). Trotzdem kann man die Jugend nicht generell als politikverdrossen bezeichnen, denn immerhin knapp 29% (28,8%) sprechen wöchentlich mit Freunden über Politik und mehr als drei Viertel der 16-29-Jährigen (76,7%) haben vor, zur Nationalratswahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben, für sie ist der Urnengang also  eine demokratische Pflicht.</p>
<p>Mehr als ein Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (35,6%) können sich  dabei vorstellen, der SPÖ ihre Stimme zu geben. Der Partei von Werner Faymann traut man auch die größte Zukunfts-Kompetenz (15,9%) zu, gefolgt von ÖVP und FPÖ. Auf den Plätzen zwei und drei der Parteien, die grundsätzlich wählbar sind, folgen die Grünen (29,2%) und die ÖVP (28,5%), am Ende der Skala finden sich  BZÖ (7,2%) und KPÖ (5.5%). Ambivalent steht die österreichische Jugend der FPÖ gegenüber. Man hält sie zwar &#8211; ebenso wie die Grünen (FPÖ: 19,9%, Grüne: 13,8%) &#8211; attraktiv für die Jugend, würde HC Strache und Co. aber persönlich nicht wählen (43,1%), es folgen im &#8220;Unwählbarkeits-Ranking&#8221; das Team Stronach (32,6%) und das BZÖ (31,8%).</p>
<p>Beim Thema Abendessen müssen sich Österreichs Politiker allerdings Barack Obama geschlagen geben. Für 58,6% ist er der erklärte Favorit für ein gemeinsames Dinner (siehe Chart 3). Da können von der heimischen Politiker-Elite &#8211; mit gehörigem Respekt-Abstand &#8211; gerade noch Heinz Fischer (23,6%) und Heinz-Christian Strache (22,2%) mithalten. BZÖ-Chef Josef Bucher hingegen wäre für die Mehrzahl der Youngsters ein Grund für &#8220;Dinner-Cancelling&#8221; (2,8%).</p>
<p>Studiensteckbrief:<br />
- Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)<br />
- Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform<br />
- Respondenten: web-aktive Jugendliche aus Österreich zwischen 14  und 29 Jahren aus dem Youth Panel XXL<br />
- Samplegröße: n = 2.593 Netto-Interviews<br />
- Umfang: 39 offene/geschlossene Fragen<br />
- Befragungszeitraum: 02.08.2013 &#8211; 12.09.2013</p>
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		<title>Lebenswertstudie: Familie steht an erster Stelle</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 22:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Österreicherinnen und Österreicher sind mit ihrem Leben durchaus zufrieden. Dies geht aus der soeben veröffentlichten Allianz Lebenswertstudie hervor. Den höchsten Lebenswert empfinden demnach Menschen über 55, während die Gruppe der 26- bis 35-Jährigen über Stress und Schlaflosigkeit klagt. Den materiellen Aspekt rücken zwar nur sehr wenige Österreicher bewusst in den Mittelpunkt ihres Lebens, dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Was-Zählt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15030" title="Lebenswertstudie-Was Zählt" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Was-Zählt-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Die Österreicherinnen und Österreicher sind mit ihrem Leben durchaus <a title="Zufriedenheit" href="http://www.redakteur.cc/?s=zufrieden" target="_blank">zufrieden</a>. Dies geht aus der soeben veröffentlichten Allianz Lebenswertstudie hervor. Den höchsten Lebenswert empfinden demnach Menschen über 55, während die Gruppe der 26- bis 35-Jährigen über Stress und Schlaflosigkeit klagt. Den materiellen Aspekt rücken zwar nur sehr wenige Österreicher bewusst in den Mittelpunkt ihres Lebens, dennoch definiert Wohlstand in hohem Maße auch den empfundenen Lebenswert, wie die aktuelle Studie zeigt. Deutlich unter dem Zufriedenheits-Schnitt liegen Wiener und Singles.</p>
<p>Familie und Gesundheit genießen die oberste Priorität im Leben der Österreicher, wie die aktuellen Ergebnisse der Lebenswertstudie&#8221;zeigen. 54 Prozent der Befragten setzen die Familie an die oberste Stelle der Wichtigkeit ihrer Lebensbereiche. Kontakte werden hoch geschätzt: 58 Prozent der Österreicher treffen mindestens ein Mal pro Woche Freunde oder Familienmitglieder, die nicht im selben Haushalt wohnen. Und sogar 86 Prozent betonen, dass ihnen der Kontakt mit Verwandten und Bekannten große Freude bereitet. Und: etwas überraschend: Wer aktiv auf <a title="redakteur.cc bei Facebook" href="http://www.facebook.com/redakteur.cc" target="_blank">Facebook</a> ist, trifft sich auch häufiger in der realen Welt mit seinen Freunden.<span id="more-15025"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Sozialkontakte.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15031" title="Lebenswertstudie-Sozialkontakte" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Sozialkontakte-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Befragt nach den Prioritäten in ihrem Leben nennen 42 Prozent der  Österreicher Unabhängigkeit an erster Stelle, Frauen noch häufiger als  Männer. Mit weitem Abstand folgen im Ranking Spaß (vor allem bei der  Jugend), Abwechslung im Alltag (vor allem bei den Senioren) und  Anerkennung (vor allem in den mittleren Altersgruppen). Geht es um die Themen des Alltags, kommt bei vielen Österreichern die Romantik durch. Für 85 Prozent der Befragten nimmt die Liebe einen hohen Stellenwert ein, mehr als jedes andere Thema ihres Lebens. Gleich danach kommen für den Österreicher allerdings das gute Essen (82 Prozent) und das schöne Wetter (63 Prozent), noch vor Reisen, Sport und Haustieren. Auto und Fernsehen haben sich mittlerweile eher zu selbstverständlichen Gebrauchsgegenständen des Alltags entwickelt, auf die Lebensqualität haben sie nur noch mäßigen Einfluss.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Stellenwert.jpg"><img class="size-medium wp-image-15034 alignleft" title="Lebenswertstudie-Stellenwert" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Stellenwert-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>In Summe beurteilen die meisten Österreicher ihr Leben zur Zeit als durchaus zufriedenstellend, auf einer zehnstufigen Skala liegt der Durchschnittswert bei 7,84. Frauen (7,95), so zeigen die Ergebnisse, sind mit ihrem Leben etwas glücklicher als Männer (7,69), Berufstätige (8,07) zufriedener als Nicht-Berufstätige (7,53). Und: interessant: Der Lebenswert steigt auch mit der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, solange diese vier nicht überschreitet. Nach Bundesländern gereiht bieten Vorarlberg und das Burgenland den höchsten Lebenswert, nur die Großstadt Wien fällt deutlich ab.</p>
<p>Ist in den Bereichen Familie und Freizeit überwiegend alles paletti, so  gibt es im beruflichen Umfeld doch offene Wünsche. Zwar werden  Arbeitskollegen und Vorgesetzte von vielen als freundlich empfunden,  über gute Karrierechancen und ein &#8211; subjektiv empfunden &#8211; hohes  Einkommen können sich aber nur weniger als ein Drittel der Österreicher  freuen. 28 Prozent klagen zudem über erheblichen Stress, besonders  betroffen davon ist die Gruppe der 26- bis 35-Jährigen. Ingesamt ist steht nur für drei von 100 Österreichern der Beruf im Zentrum iihres Lebens.</p>
<p>B<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Lebenswert.jpg"><img class="size-medium wp-image-15032 alignright" title="Lebenswertstudie-Lebenswert" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lebenswertstudie-Lebenswert-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a>eim Blick in die Zukunft dominiert der Wunsch nach Gesundheit und materieller Absicherung. Generell nimmt der Stellenwert der Gesundheit mit fortschreitendem Alter zu. Während bei den Unter-25-Jährigen nur 21 Prozent diese als ausschlaggebenden Faktor ihrer Lebensqualität definieren, sind das bei den Über-55-Jährigen bereits 49 Prozent. Fast drei Viertel der Befragten fühlen sich medizinisch gut betreut. Wie bei der gesundheitlichen Vorsorge gibt es auch bei der finanziellen Vorsorge einen klaren Bewusstseinssprung ab der Gruppe der Mitt-Vierziger. Insgesamt wird Vorsorge von drei Viertel der Österreicher als bedeutsam eingestuft.</p>
<p>Die Umfrage wurde als Online-Befragung vom Marktforschungsinstitut Nielsen im Auftrag der Allianz Gruppe in Österreich durchgeführt. Als Grundgesamtheit diente die österreichische Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, als Stichprobe erfolgte eine Repräsentativauswahl von 1.000 Befragten.</p>
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		<title>Studie: Virtuelle Kommunikation im Vormarsch</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 22:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GFK-chart_menschen_und_maschinen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12496" title="GFK chart_menschen_und_maschinen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GFK-chart_menschen_und_maschinen-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Das Zusammensein mit der Familie steht nach wie vor an der Spitze der   österreichischen Freizeitaktivitäten, aber &#8220;virtuelle Kommunikation ist im Vormarsch. Dies geht aus den jährlichen  Lifestyle-Erhebungen  der GfK Sozial- und Organisationsforschung hervor, welche 4500 Personen ab 15 Jahren in Österreich im Rahmen der Lifestylestudie 2011 schriftlich zu ihrem Freizeitverhalten befragt hatte. Demnach sind 96 %   der österreichischen Bevölkerung &#8220;regelmäßig&#8221; oder   &#8220;gelegentlich&#8221; mit der Familie/Verwandten zusammen, was aber auch damit zu tun hat,   dass man eben häufig mit diesen Menschen im selben Haushalt lebt. Ein gemeinsames   Essen mit anderen Familienmitgliedern steht bei immer noch 90 % der   Österreichern am Programm, mehr als die Hälfte davon isst sogar   &#8220;regelmäßig&#8221; mit der Familie. 87 % der österreichischen Bevölkerung   empfangen zudem zu Hause auch Gäste, wenn auch nur 13 % davon &#8220;regelmäßig&#8221;.</p>
<p>Doch die Kommunikation mit Personen nicht vor Ort nimmt zu: Auch während des Zusammenseins mit anderen sind gleichzeitig  die Medien meist nicht weit, wenn es hier auch unterschiedliche  Vorlieben gibt. Bei der jungen Generation der unter 30-Jährigen spielen,  während sie mit Freunden zusammen sind, Internet und Handy die größte  Rolle und im Kreis der Familie steht auch für sie das Fernsehen an  erster Stelle. In den mittleren Jahren, zwischen 30 und 50 Jahren, hat das  Internet ebenfalls schon eine hohe Relevanz erreicht – es ist auch hier  im Freundeskreis genauso wie beim Alleinsein das wichtigste  Begleitmedium. Ist man/frau mit der Familie zusammen, kommt aber wieder  den klassischen Medien TV und Radio die größte Rolle zu. Für die Generation 50 plus stehen dagegen in allen drei Situationen die &#8220;alten&#8221; Medien Fernsehen und Radio im Vordergrund.<span id="more-12494"></span></p>
<p>Durch die Möglichkeiten der neuen Medien ist auch die virtuelle  Kommunikation über Handys und PCs ganz klar weiter am Vormarsch:  (Privates) Telefonieren ist im Laufe der Jahre zu einer immer  regelmäßigeren Freizeitaktivität geworden (siehe GFK-Grafik). Gab es 2003 noch 44 %  &#8220;regelmäßige&#8221; &#8220;Freizeittelefonierer&#8221;, sind es 2011 bereits 59 %. Über  den Computer mit anderen zu kommunizieren (chatten/skypen/e-mailen etc.)  ist für 70 % eine &#8220;gelegentliche&#8221; Freizeitbeschäftigung, 30 % davon  verständigen sich mittlerweile bereits &#8220;regelmäßig&#8221; auf diesem Weg. Im  Vergleich zu 2007 ist die &#8220;gelegentliche&#8221; Kommunikation über den PC um  12 Prozentpunkte gestiegen.</p>
<p>Besonders beliebt ist diese Kontaktform  natürlich bei 15 bis 19-jährigen Österreichern, die, so Angelika Kofler,  Leiterin der GfK Sozial- und Organisationsforschung, &#8220;ganz natürlich  und ohne Hemmschwellen mit den neuen Medien umgehen. Man tut den Jungen  allerdings unrecht, wenn man glaubt, sie könnten das Virtuelle von der  Realität nicht unterscheiden. Den meisten sind, wie wir aus unserer  jährlichen Jugendstudie und den Untersuchungen über ‚Online  Lebenswelten‘ wissen, die leibhaftigen Freunde noch immer wichtiger als  die virtuellen. Also wer fürchtet, dass die ‚Maschine‘ die Menschen  jetzt schon bald ersetzen wird, malt den Teufel an die Wand. Die  ‚Maschinen‘ werden nur immer selbstverständlichere Begleiter, die  vielfältig ergänzen. Aber zugegeben: Talent zum Multi-Tasking zu haben,  kann schon nützlich sein.&#8221;</p>
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		<title>Studie: Kinder sind zwar besorgt, aber denken positiv</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 23:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinder freuen sich des Lebens, sind aber besorgt Foto: GJ Eltern Family Kinder denken zwar grundsätzlich positiv und freuen sich ihres Lebens, aber gleichzeitg wachsen auch Traurigkeit, Einsamkeit und ein kritischer Blick auf die Welt. Dies geht aus einer aktuellen face-to-face Untersuchung in Deutschland im Rahmen der Mehrthemenumfrage iconKIDS von 714 Kindern zwischen 6 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12258" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder_GJ_Eltern-Family.jpg"><img class="size-medium wp-image-12258 " title="Kinder_GJ_Eltern Family" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder_GJ_Eltern-Family-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kinder freuen sich des Lebens, sind aber besorgt<br />
Foto: GJ Eltern Family</h4>
</dl>
</div>
<p>Kinder denken zwar grundsätzlich positiv und freuen sich ihres Lebens, aber gleichzeitg wachsen auch Traurigkeit, Einsamkeit und ein kritischer Blick auf die Welt. Dies geht aus einer aktuellen face-to-face Untersuchung in Deutschland im Rahmen   der Mehrthemenumfrage iconKIDS von 714 Kindern zwischen 6 bis 12   Jahren für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Eltern Family&#8221; hervor.</p>
<p>Demnach finden es 96 Prozent der Kinder schön, auf der Welt zu sein  (2006: 91 Prozent). 86 Prozent finden sich selbst in Ordnung so wie sie sind  (2006: 81 Prozent). 93 Prozent sagen, &#8220;mit meinen Freunden habe ich viel  Spaß&#8221; und 91 Prozent finden &#8220;meine Eltern sind die besten Eltern, die  ich mir vorstellen kann&#8221;. Doch die  Kinderunfreundlichkeit in der Gesellschaft wird heute stärker  wahrgenommen als noch vor fünf Jahren: 71 Prozent der Kinder finden,  dass &#8220;es viele Erwachsene gibt, die keine Kinder mögen und sich von  ihnen gestört fühlen&#8221; (2006 nur 59 Prozent).<span id="more-12255"></span></p>
<p>Und der Blick der Kinder auf die Welt ist  kritischer geworden: &#8220;Die Erwachsenen kümmern sich zu wenig um die  Umwelt und die Tiere&#8221;, bestätigen heute 69  Prozent (gegenüber 54 Prozent  in 2006). Die Angst, irgendwann nicht mehr auf dieser Welt leben zu  können, verspüren 62 Prozent (zu 49 Prozent). Und die Politikverdrossenheit  steigt ebenfalls bei Kindern: Aktuell finden 68 Prozent (zu 51 Prozent), dass  &#8220;Politiker immer sagen, dass sie den Menschen helfen wollen, aber es  nicht tun&#8221;. Während 2006 noch 35 Prozent der Kinder manchmal traurig  oder wütend waren, ohne zu wissen warum, sind es derzeit 45 Prozent.  Zudem fühlen sich heute mehr Kinder manchmal allein (42 zu 34 Prozent).</p>
<p>Bei  den Wünschen für sich selbst rangiert &#8220;Gesundheit&#8221; weit oben (93   Prozent), später ein Haus mit Garten und vielen Tieren (87 Prozent) und   viel Geld (86 Prozent) zu haben und ein hohes Alter (85 Prozent) zu   erreichen. Jeweils drei Viertel wünschen sich &#8220;mehr Zeit zum Spielen&#8221;,   &#8220;reich und berühmt zu sein&#8221; sowie &#8220;von anderen Kindern gemocht zu   werden&#8221;.). Und natürlich gibt es Wünsche nach einer besseren Welt: &#8220;Dass   bei uns nichts Schlimmes passiert&#8221; (92 Prozent), dass &#8220;die Reichen den   Armen etwas abgeben&#8221; (87 Prozent) und dass &#8220;alle Waffen auf der Welt   vernichtet werden&#8221; (83 Prozent).</p>
<p>Aktuell  leben von den befragten Kindern 22 Prozent der Eltern getrennt (zu 14  Prozent), und 49 Prozent sind Einzelkinder (zu 35 Prozent). Das  Konfliktpotenzial unter Kindern scheint sich in den letzten fünf Jahren auch verstärkt zu haben: 2006 wünschte sich die Hälfte, dass Kinder nicht so  gemein zueinander sind &#8211; heute sind es über drei Viertel (76 Prozent).  71 Prozent wünschen sich heute mehr gute <a title="Freunde" href="http://www.redakteur.cc/freizeitverhalten-von-jugendlichen/" target="_blank">Freunde</a>. Und obwohl 91 Prozent  der Kinder ihre Eltern als &#8220;die besten, die ich mir vorstellen kann&#8221;  beschreiben, wünschen sie sich, dass die Eltern mehr Zeit mit ihnen  verbringen (73 Prozent) und dass sie ihnen mehr zutrauen (67 Prozent).</p>
<p>Wie  2006 gefällt drei Viertel (77 Prozent) der Schulkinder die Schule, weil  man dort mit vielen netten Kindern zusammen ist. Zwei Dritteln macht  auch das Lernen Spaß &#8211; doch der Leistungsdruck ist gestiegen: &#8220;Vor  lauter Lernen habe ich kaum noch Zeit für andere Dinge&#8221; sagten 2006  28  Prozent, 2011 fast die Hälfte (46 Prozent).</p>
<p>Ostdeutsche  Kinder scheinen in allen persönlichen Bereichen zufriedener mit sich  und ihrem Leben zu sein und haben einen optimistischeren Blick auf die  Welt. Im Westen wünschen sich mehr Kinder, erwachsen zu sein (63 zu 46  Prozent) und mehr gute Freunde (72 zu 65 Prozent). Lernstress tritt bei  47 Prozent im Westen und 40 Prozent im Osten auf, und &#8220;nie wieder in die  Schule zu müssen&#8221; wünschen sich 32 Prozent im Westen und 25 Prozent im  Osten. Mehr ostdeutsche Kinder haben getrennt lebende Eltern (Ost: 27  Prozent/ West: 21 Prozent), sind aber weniger traurig darüber (57 zu 77  Prozent). Die Politikverdrossenheit ist im Westen stärker ausgeprägt als  im Osten (70 zu 59 Prozent), und auch die Arbeitslosigkeit finden  Westkinder schlimmer als Ostkinder (80 zu 75 Prozent).</p>
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		<title>Studie: Vertrauen führt zu Zufriedenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 22:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Anderen vertraut, ist weitaus zufriedener mit seinem Leben als derjenige, welcher zum Misstrauen seinen Mitmenschen gegenüber neigt. Zu diesem interessanten Ergebnis kommt die Mehrzweckerhebung 2011, die vom Südtiroler Landesinstitut für Statistik (ASTAT) bei 564 Haushalten aus 23 Südtiroler Gemeinden mit insgesamt 1.403 Haushaltsmitgliedern über 14 Jahren durchgeführt wurde. Demnach wächst die Zufriedenheit mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zufriedenheit-und-zwischenmenschliches-Verhalten.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10186" title="Zufriedenheit und zwischenmenschliches Verhalten" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zufriedenheit-und-zwischenmenschliches-Verhalten-300x142.jpg" alt="" width="300" height="142" /></a>Wer Anderen vertraut, ist weitaus zufriedener mit seinem Leben als derjenige, welcher zum Misstrauen seinen Mitmenschen gegenüber neigt. Zu diesem interessanten Ergebnis kommt die Mehrzweckerhebung 2011, die vom Südtiroler Landesinstitut für Statistik (ASTAT) bei 564 Haushalten aus 23  Südtiroler Gemeinden mit insgesamt 1.403 Haushaltsmitgliedern über 14  Jahren durchgeführt wurde. Demnach wächst die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben proportional zum Vertrauen, das man anderen Menschen entgegenbringt.</p>
<p>Die eigene Zufriedenheit hängt auch wenig vom Wohnort oder von  der sozialen Schicht ab, wohl aber von den Beziehungen zu Freunden: je  öfter man sie sieht, umso mehr steigt die Zufriedenheit.  Jedoch gibt es  einen deutlichen Einfluss der  Staatsbürgerschaft:  Einheimische sind  mit ihrem Leben signifikant zufriedener als  Zuwanderer.<span id="more-10179"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vertrauen-und-Bildung.jpg"><img class="size-medium wp-image-10188 alignright" title="Vertrauen und Bildung" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vertrauen-und-Bildung-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" /></a>Aus der ASTAT-Mehrzweckerhebung 2011 auch geht  hervor, dass 67,1% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben  durchaus zufrieden sind. Dies sind zwar 2 Prozentpunkte weniger als noch  vor einem Jahr, aber trotzdem ist der Zufriedenheitsgrad als hoch  einzustufen. 54,4 Prozent antworteten mit einem Wert zwischen 8 und 9, 12,6%  sogar mit dem Höchstwert 10 (auf einer Skala von 0 bis 10).</p>
<p>Jedoch sind die Südtiroler laut Studie eher misstrauisch:  Lediglich 36,6% der Südtirolerinnen und Südtiroler glauben  grundsätzlich, man könne den meisten Menschen vertrauen, während der   restliche Anteil von 63,4% der Meinung ist, man müsse sehr vorsichtig   sein. Wer über einen höheren Studientitel verfügt, vertraut seinem   Nächsten eher als Personen mit einem schulisch niedrigeren Niveau.  Finden sich unter  Akademikern 51,0% von „Vertrauensseligen“, so beläuft  sich der  entsprechende Anteil unter Personen mit Grundschulabschluss  nur auf  28,8% (bzw. 19,8% unter Personen ohne jeglichen  Schulabschluss).  Interessant auch: Geschlechtsspezifische Unterschiede  gibt es zwar  nicht, aber mit zunehmendem Alter wächst auch das  Vertrauen in den  Nächsten: von 30,7% unter den 20-Jährigen auf 46,0%  bei den 60-Jährigen.  Es nimmt dann aber bei den über 65-Jährigen stark  ab (25,0%).</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zufriedenheit-und-Lebenssituation.jpg"><img class="size-medium wp-image-10187 alignleft" title="Zufriedenheit und Lebenssituation" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zufriedenheit-und-Lebenssituation-300x153.jpg" alt="" width="300" height="153" /></a></p>
<p>Was die verschiedenen Lebensbereiche betrifft, so sind es v.a. die Familie (94,6%), die Gesundheit  (92,6%) und die Beziehungen zu Freunden (91,4%),  welche den höchsten Zufriedenheitsgrad verzeichnen (Summe der Antworten „sehr zufrieden“ und „ziemlich zufrieden“). Größere Unzufriedenheit lässt sich hingegen hinsichtlich der Freizeit (17,6%) und der wirtschaftlichen Situation (22,1%) ausmachen. Dabei sind die Unterschiede nach Geschlecht unerheblich,  jene nach Alter hingegen nicht: Die Zufriedenheit mit Gesundheit und Beziehungen zu Freunden nimmt mit zunehmendem Alter ab. 20,5% der über 65-Jährigen sind mit ihrem Gesundheitszustand kaum oder gar nicht zufrieden.</p>
<p>92,8% der Erwerbstätigen sind mit der eigenen Arbeit ziemlich bis sehr zufrieden. Die Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Situation (welche sich auf 22,1% beläuft) ist somit weitaus größer als die Unzufriedenheit mit der Arbeit (7,2%), auch wenn der Zusammenhang zwischen beiden sehr stark ist. Zwischen den Geschlechtern bestehen keine Unterschiede, wohl aber bezüglich des Wirtschaftsbereiches: Von den in der Landwirtschaft Tätigen sind  12,5% unzufrieden, von den im Dienstleistungssektor Tätigen sind es 8,0% und unter den in der Industrie Beschäftigten 4,0%. Entsprechend ist der Anteil an Unzufriedenen in städtischen Wohnorten (wo hauptsächlich Dienstleistungen angeboten werden) etwas höher als in ländlichen. In jedem Fall ist aber selbstständige Arbeit häufiger Quelle für Unzufriedenheit als unselbstständige (10,1% gegenüber 6,6%).</p>
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		<title>Freizeitverhalten von Jugendlichen: Freunde stehen an erster Stelle</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 23:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmungen mit Freunden sind für die meisten Jugendlichen das Wichtigste. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der &#8220;Apotheken Umschau&#8221; ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute &#8220;Musik hören&#8221; (79,9 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8467" title="JIM09_6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_6-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Unternehmungen mit Freunden sind für die meisten Jugendlichen das Wichtigste. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der  &#8220;Apotheken Umschau&#8221; ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am  häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu  entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute  &#8220;Musik hören&#8221; (79,9 %). Erst auf Rang drei und vier folgen dann das  Fernsehen (72,5 %) und das Internetsurfen (62,8 %).</p>
<p>Sechs von zehn (58,6  %) relaxen regelmäßig beim Computerspielen, jeder zweite (51,3 %)  reagiert sich beim Sport ab. Mehr als vier von zehn chatten bzw.  unterhalten sich in Online-Communities (43,7 %). Und ein Drittel der  Teens outet sich als Leseratte: Sie geben an, zum Abschalten regelmäßig  Bücher (34,1 %) oder Zeitschriften/ Zeitungen (33,5 %) zu lesen.<span id="more-8462"></span></p>
<p>Die 2009 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführte JIM-Studie kam übrigens zu folgeden Ergebnis: An erster Stelle steht bei den Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren  -abgesehen von der Mediennutzung- mit 88 Prozent das Treffen mit  Freunden (mindestens mehrmals pro Woche). 70 Prozent treiben ebenso häufig Sport und  zwei Drittel (67 %) ruhen sich regelmäßig aus und machen gar nichts. Etwa jeder vierte Jugendliche (23 %) unternimmt zumindest mehrmals pro Woche etwas mit seinen Eltern. Jeder sechste Jugendliche spielt ein Instrument oder singt regelmäßig (18 %), 14 Prozent  malen und basteln in ihrer Freizeit und 13 Prozent gehen mehrmals pro Woche zu Sportveranstaltungen. Jeweils jeder Zehnte geht ebenso häufig zum Shoppen oder auf Partys. Discos sind für jeden Zwanzigsten eine gängige Freizeitoption, drei Prozent nutzen regelmäßig eine Bibliothek. Je zwei Prozent schreiben Karten und besuchen mehrmals pro Woche einen Gottesdienst.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_14.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8468" title="JIM09_14" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_14-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Im Alltag von Jugendlichen werden Fernseher und Internet in nahezu  identischem Umfang genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis  19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60 Prozent ein eigenes  Fernsehgerät haben. 90 Prozent sehen mindestens mehrmals pro Woche fern,  ebenso häufig wird das Internet genutzt. Computer (100 %) und Internet (98 %) sind heute in allen Haushalten, in denen 12- bis 19-Jährige aufwachsen, vorhanden. Mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen und 90 Prozent gehen auch mehrmals wöchentlich oder täglich online. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium,  knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen  Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder  chatten.</p>
<p>Das größte Interesse der Jugendlichen besteht laut JIM-Studie am aktuellen Zeitgeschehen und bei der Lösung persönlicher Probleme, hier ist es für 85 Prozent „wichtig“ oder „sehr wichtig“ über neueste Entwicklungen schnell Bescheid zu wissen. In gleicher Größenordnung liegt das Interesse an Musik (84 %). Vier Fünftel (79 %) wollen über das Thema „Ausbildung und Beruf“ Bescheid wissen. Großes Interesse besteht auch, wenn es um Neues aus den Bereichen „Sport“ (70 %), „Internet“ (65 %) und „Mode“  (61 %) geht. Jeder Zweite will zum Thema „Handy“ (56 %) sowie „Bundes- und Lokalpolitik“ (54 bzw. 53 %) rasch informiert sein. Knapp die Hälfte der Jugendlichen zeigt beim Thema  „Computer- und Konsolenspiele“ (46 %) sowie lokalen Konzerten (46 %) ein gesteigertes Informationsbedürfnis. 39 Prozent wollen schnell über Neues aus der Welt der Stars und Sternchen auf dem Laufenden sein.</p>
<p>Jungen zeigen mehr Interesse an den Themen „Sport“, „Internet“, „Bundespolitik“ sowie „Computer- und Konsolenspiele“. Mädchen wollen eher Informationen zur Lösung persönlicher Probleme sowie zu den Themen „Musik“, „Mode“, „Handy“, „lokale Konzerte“ und „Stars“. Auch machen Jungen in ihrer Freizeit eher selbst Musik als Mädchen. Dagegen ruhen sich Mädchen eher aus und sind zu einem größeren Anteil kreativ und malen oder basteln. <a title="Jim-Studie 2009" href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf09/JIM-Studie2009.pdf" target="_blank">Die gesamte Jim-Studie 2009 ist hier downloadbar.</a></p>
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		<title>Disney erforscht Digital Kids und kreiert die Generation XD</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich können Kinder von heute, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind, völlig ungezwungen mit neuen Technologien umgehen. Doch nützen sie diese interessanterweise dazu, das persönliche und soziale Zusammensein zu fördern anstatt es zu ersetzen. Dies geht aus der nach eigenen Angaben bislang größten europaweiten Studie (in Deutschland, Italien, Frankreich, Grossbritannien, Polen und Spanien) über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/DisneyXD.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2930" title="DisneyXD" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/DisneyXD.jpg" alt="" width="263" height="151" /></a>Eigentlich können Kinder von heute, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind, völlig ungezwungen mit neuen Technologien umgehen. Doch nützen sie diese interessanterweise dazu, das persönliche und soziale Zusammensein zu fördern anstatt es zu ersetzen. Dies geht aus der nach eigenen Angaben bislang größten europaweiten Studie (in Deutschland, Italien, Frankreich, Grossbritannien, Polen und Spanien) über  Tweens hervor, die im Auftrag von Disney in Zusammenarbeit mit The Future Laboratory und TNS an über 3000 Kids zwischen 8 und 14 Jahren  durchgeführt wurde. Diese Kinder, die nie eine Welt ohne Internet kennenlernten und zudem ein verstärktes Bewusstsein für ihre Zukunft und die Zukunft des Planeten besitzen, wurden von Disney nun &#8216;Generation XD&#8217; &#8211; die digitalen Kinder der Generation X (derzeit 35-45-Jährige)  &#8211; getauft.<span id="more-2057"></span></p>
<p>Zu den Ergebnissen im Einzelnen:</p>
<p>- Ein persönlicher Kontakt ist immer noch der bevorzugte Weg, um sich mit Freunden zu treffen (30 %), mehr als Schreiben (15 %), Online-Chat (14 %) und Mobiltelefonie (8 %)<br />
- 95 % geben an, dass Internet und Computer wichtig für sie sind<br />
- 53 % geben an, dass das Internet ihr Leben verbessert, indem es hilft, nach der Schule mit Freunden zu kommunizieren<br />
- 44 % sagen, dass das Internet hilft, leichter mit Freunden in Kontakt zu bleiben<br />
- Hausaufgaben (59 %) kommen gleich nach Online-Spielen (74 %) als häufigste Verwendung des Internets</p>
<p>Die Generation XD entwickelt zudem laut Disney-Studie schon früh ein längerfristiges finanzielles Verhalten:</p>
<p>- 70 % sparen ihr Taschengeld anstatt es gleich auszugeben<br />
- 64 % der XDs würden als Erwachsene lieber für sich selbst als für andere arbeiten (streben also berufliche Selbständigkeit an)</p>
<p>Auf der Berufswunschliste stehen vor allem soziale Berufe und sie orientieren sich an ihren Eltern:</p>
<p>- Die Top 5-Berufe der Zukunft sind Tierarzt, Lehrer, Fußballer, Polizist und Ärzte<br />
- In jedem Land wurde die Umfrage nach der am meisten bewunderten Person der Welt von der Mutter mit 43 % angeführt, gefolgt vom Vater mit 30</p>
<p>- 97 % der XDs glauben, dass es wichtig ist, sich um den Planeten zu kümmern, 74 % aller XDs recyceln schon jetzt regelmäßig</p>
<p>Für die Generation XD gibt es seit Oktober 2009 auch einen eigenen TV-Sender: <a title="Disney XD" href="http://www.disneyxd.de" target="_blank">Disney XD</a>, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfangbar ist (aber offenbar leider nur als Pay TV) und nach eigenen Angaben mit seinen Programminhalten (Action-Serien und Filme, Zeichentrickserien, Comedy, Abenteuer und Sport) Kindern Selbstvertrauen geben will.</p>
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