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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Fraunhofer-Gesellschaft</title>
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		<title>Fraunhofer entwickelt Roboterspinne für Gefahreneinsätze</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 22:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Roboterspinne des Fraunhofer Instituts Foto: © Fraunhofer IPA Wissenschafter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) haben einen Laufroboter in Spinnenform entworfen. Spinnen sind sehr beweglich, einige springen sogar. Diese Fähigkeit verdanken sie ihren hydraulisch betriebenen Gliedern. Fraunhofer hat jetzt einen Laufroboter mit 20 cam langen Spinnenbeinen konstruiert, der den Antrieb der Spinnenbeine zum [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11035" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hightech-Spinne_Fraunhofer-IPA.jpg"><img class="size-medium wp-image-11035 " title="Hightech-Spinne für Gefahreneinsätze" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hightech-Spinne_Fraunhofer-IPA-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Roboterspinne des Fraunhofer Instituts<br />
Foto: © Fraunhofer IPA</h4>
</dl>
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<p>Wissenschafter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) haben einen Laufroboter in Spinnenform entworfen. Spinnen sind sehr beweglich, einige  springen sogar. Diese Fähigkeit  verdanken sie ihren hydraulisch  betriebenen Gliedern. Fraunhofer hat  jetzt einen Laufroboter  mit 20 cam langen Spinnenbeinen konstruiert, der den Antrieb der Spinnenbeine  zum Vorbild hat. Elastische Faltenbälge dienen als Gelenke.</p>
<p>Das im  3D-Druckverfahren gefertigte Leichtgewicht  erkundet für den Menschen  unzugängliches Terrain. Ein Prototyp des Roboters ist vom  29. November bis zum 2. Dezember auf  der Messe EuroMold 2011 in  Frankfurt auf dem  Fraunhofer-Gemeinschaftsstand (Halle 11, Stand C66) zu  sehen.<span id="more-11032"></span></p>
<p dir="ltr">Flink und zielstrebig steuert der Laufroboter durch das nach einem   Chemieunfall unbetretbare Gelände. Mulden, Furchen und andere   Unebenheiten halten den achtbeinigen Hightech-Gesellen nicht auf. Seine   Mission: Ausgerüstet mit Kamera und Messgeräten soll er den   Einsatzkräften ein Lagebild und Daten über giftige Substanzen liefern.   Keine leichte Aufgabe, schließlich darf er nicht umkippen. Doch diese   Gefahr scheint gering – sicher und stabil bewegt er sich vorwärts. Wie   bei einer Spinne berühren jeweils vier Beine den Boden, während die   anderen vier sich nach vorne in die nächste Ausgangsposition drehen.   Auch optisch erinnert das künstliche Gliedertier an den Achtfüßler. Kein   Wunder – schließlich diente die Spinne den Forschern am   Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA als   Vorbild. Noch liegt der Hightech-Helfer als Prototyp vor, doch künftig   soll er seinen Dienst als Erkundungswerkzeug in für Menschen nur schwer   zugänglichen oder gefährlichen Umgebungen versehen. Nach   Naturkatastrophen, Industrie- oder Reaktorunfällen oder bei   Feuerwehreinsätzen kann er die Rettungskräfte unterstützen, indem er   etwa Live-Bilder überträgt oder Gefahrenquellen wie austretendes Gas   aufspürt.</p>
<p dir="ltr">Die Besonderheit des  Hightech-Helfers: Er ist nicht nur  sehr leicht, sondern vereint sowohl  starre als auch elastische Formen  in einem Bauteil und lässt sich mit  wenigen Fertigungsschritten  kostengünstig herstellen. Bislang wurden  Konstruktionen wie der  Laufroboter mit konventioneller  Maschinenbautechnik gefertigt – ein  zeitaufwändiges und teures  Unterfangen. Die Forscher am IPA hingegen  setzen auf generative Fertigungstechnologien, konkret auf das selektive Lasersintern (SLS) von   Kunststoffen, einem 3D-Druckverfahren. Dabei werden Schritt für Schritt   dünne Schichten eines feinen Polyamidpulvers übereinander aufgetragen   und mithilfe eines Laserstrahls in Form geschmolzen. So lassen sich   komplexe Geometrien, innere Strukturen und Leichtbauteile herstellen –   mit ähnlich optimalen Strukturen, wie man sie in der Natur beobachten   kann. Die Experten am IPA können ihren Laufroboter flexibel   konstruieren, also etwa die Beinmodule für eine bestimmte Belastung   stufenlos auslegen.</p>
<p dir="ltr"><a title="20 Zentimeter lang sind die Beine der Roboterspinne. Elastische Faltenbälge dienen als Gelenke. © Fraunhofer IPA" rel="shadowbox" href="http://www.fraunhofer.de/content/dam/zv/de/presse-medien/2011/grossbild/md11_fo1_g_hightech-Spinne.jpg"> </a>Mit ihren langen Extremitäten  kann sich die Spinne auf vielfältige Weise fortbewegen. Manche Exemplare  sind sogar fähig zu springen. Dies gelingt ihnen durch hydraulisch  betriebene Faltenbälge, die als Gelenke dienen und für die Beweglichkeit  der Glieder sorgen. Da den Tieren Muskeln für das Strecken der Beine  fehlen, bauen sie im Körper hohen Druck auf, mit dem sie Flüssigkeit in  die Gliedmaßen pumpen. Schießt die Flüssigkeit in die Beine, werden sie  gestreckt. »Wir haben uns dieses Fortbewegungsprinzip zunutze gemacht  und auf unseren bionischen, per Computer gesteuerten Leichtbauroboter  angewandt. Seine acht Beine und der Körper sind ebenfalls mit  elastischen Faltenbälgen ausgestattet, die pneumatisch angetrieben  werden und so die künstlichen Glieder beugen und strecken«, erläutert  Ralf Becker, Wissenschaftler am IPA in Stuttgart. Die für den  Antrieb erforderlichen Bauteile wie Steuerungseinheit, Ventile und  Kompressorpumpe befinden sich im Körper, der je nach Anwendung  unterschiedliche Messgeräte und Sensoren tragen kann. Scharniere  ermöglichen im Zusammenspiel mit den Faltenbälgen die Vorwärts- und  Drehbewegungen der Beine. Die sich diagonal gegenüberliegenden Glieder  bewegen sich gleichzeitig. Durch Biegen der vorderen Beinpaare wird der  Körper gezogen, durch Strecken der hinteren Extremitäten wird er  geschoben.</p>
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		<title>Fraunhofer: 100 Prozent Erneuerbare Energie sind möglich</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 22:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Prof_Bullinger_m_tcm7-8100.jpg"><img class="size-full wp-image-6805" title="Prof_Bullinger_m_tcm7-8100" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Prof_Bullinger_m_tcm7-8100.jpg" alt="" width="160" height="161" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft<br />
Foto: fraunhofer.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>In Zeiten, in denen über neue Atomkraftwerke diskutiert wird, kommt jetzt eine intertessante Aussage von wem, der Bescheid weiss: &#8220;Eine Energieversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist schon 2050 machbar.&#8221; Dies betonte Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Sprecher der Fraunhofer-Allianz Energie bei der Eröffnung der Fraunhofer-Energietage. Das Motto der zweitägigen Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften lautete: Energiekonzept Deutschland – Mit neuer Energie. Auf den Fraunhofer-Energietagen, die am 23. und 24. September 2010 stattfanden, beschäftigten sich Wissenschaftler, Unternehmer und PoIitiker damit, wie Deutschland den Übergang zu einer nachhaltigen, sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energiewirtschaft schaffen kann.</p>
<p>Die prognostizierten wirtschaftlichen Potenziale lassen sich laut Fraunhofer aber nur nutzen, wenn die einzelnen Akteure der weitverzweigten Energieforschung enger zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist der Ausgleich von dem Angebot und Nachfrage nach Strom in intelligenten Netzen und die Speicherung von erneuerbarer Energie. Um diese Verzahnung zu fördern, hat die Fraunhofer-Gesellschaft 2004 ihre Aktivitäten für Energietechnologien in der Fraunhofer-Allianz Energie gebündelt. Die 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 16 Instituten betreiben international systemübergreifende Energieforschung über Technologie- und Branchengrenzen hinweg. Ziel ist, auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber auch Politik und Energiewirtschaft einen leichten Zugang zu den Kompetenzen der Fraunhofer-Institute zu verschaffen.<span id="more-6802"></span></p>
<p>Die Fraunhofer-Allianz Energie konzentriert sich hier auf fünf strategische Forschungsbereiche. Die Forscher arbeiten an der Weiterentwicklung energieeffizienter Technologien, intelligenten Systemen zum Energiemanagement, neuen Speichersystemen sowie Verfahren zur Nutzung regenerativer Energien. &#8220;Wir sind national und international vernetzt. Um die Entwicklung von Elektrofahrzeugen voranzutreiben, arbeiten 33 Fraunhofer-Institute Hand in Hand. Sie kümmern sich nicht nur um Antriebskonzepte, sondern auch darum, wie Solartankstellen aussehen müssen oder welche Herausforderungen auf Stromversorgung und Stadtplanung zukommenerläuterte Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft : &#8220;Als strategischer Partner ist Fraunhofer am Massachusetts Institute of Technology MIT ebenso aktiv wie in dem ambitionierten Ökostadtprojekt Masdar City in Abu Dhabi und der europäischen Initiative DESERTEC.&#8221;</p>
<p>Die Förderung der regenerativen Energien schont zudem nicht nur die Ressourcen, sondern stärkt auch die Unternehmen hierzulande. &#8220;Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein Treiber für unsere Wirtschaft. Dies zeigte sich in der Krise&#8221;, erklärte Bullinger und verwies auf entsprechende Fraunhofer-Studien. Ein höheres Tempo bei der Nutzung grüner Technologien hätte demnach mehrere positive Effekte: Die Abhängigkeit Europas von Rohstoffimporten würde sinken, ebenso der Ausstoß von Kohlendioxid zum Wohle des Klimas. Gleichzeitig könnte Deutschland seine starke Stellung als Exportnation von innovativer Umwelt- und Energietechnik ausbauen. Schon heute dominieren deutsche Unternehmen den Markt für grüne Technologien, erklärte Bullinger:</p>
<p>So beträgt der Anteil deutscher Unternehmen am Weltmarkt für Energieerzeugungs¬technologien 30 Prozent, bei Technologien für Kreislaufwirtschaft, Abfall und Recycling sind es 25 Prozent wie eine Auswertung von Markstudien und Branchenanalysen durch Roland Berger ergeben hat. Wenn das hohe Innovationstempo beibehalten wird, könnten in den nächsten zehn Jahren zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, insbesondere in den Bereichen Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Biomasse, Energieeffizienz in Industrie und Haushalten sowie Ausbau der Stromnetze. Bis 2020 rechnet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe mit bis zu 380.000 Beschäftigten im Greentech-Sektor, bei verstärkten Anstrengungen im Klimaschutz sind sogar 630.000 Arbeitsplätze möglich. Zudem würde das Bruttoinlandsprodukt um 70 beziehungsweise 81 Milliarden Euro steigen.</p>
<p>Für ihre Forderung nach einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien haben die Fraunhofer-Experten prominente Unterstützung. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und einstiger Direktor des UNO-Umweltprogramms UNEP, hält das 100-Prozent-Ziel ebenfalls für realistisch: &#8220;Wir müssen alles daran setzen – etwa in der Entwicklung erneuerbarer Energien und durch die Erhöhung der Energieeffizienz –, diese Zukunft so schnell wie möglich zu erreichen&#8221;, so Töpfer, der heute das Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam leitet. Töpfer sieht im schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien &#8220;große Chancen für den Markt und die Menschen&#8221;. Dafür sollte die Bundesregierung allerdings ambitioniertere Ziele setzen. Die strebt bis 2050 einen Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch von 60 Prozent an. Doch schon mit Technologien, die bereits heute zur Verfügung stehen oder derzeit entwickelt werden, ließe sich eine weit höhere Quote erreichen.</p>
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