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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Fotos für die Pressefreiheit</title>
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		<title>3. Mai: UNESCO-Welttag der Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 22:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist der Welttag der Pressefreiheit Foto: UNESCO Die UNESCO  feiert in diesem Jahr den 20. Jahrestag ihrer &#8220;Erklärung von Windhoek&#8221;, die 1991 in Namibia verabschiedet wurde. Sie betont die Rolle einer unabhängigen, freien und pluralistischen Presse für Demokratie und Meinungsfreiheit. In Erinnerung an die Annahme der Deklaration, erklärte die UNESCO 1993 den 3. Mai [...]]]></description>
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<dl id="attachment_9258" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Press-Freedom_unesco.org_.jpg"><img class="size-medium wp-image-9258  " title="Press Freedom_unesco.org" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Press-Freedom_unesco.org_-205x300.jpg" alt="" width="164" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Heute ist der Welttag der Pressefreiheit<br />
Foto: UNESCO</h4>
</dl>
</div>
<p>Die UNESCO  feiert in diesem Jahr den 20. Jahrestag ihrer &#8220;Erklärung   von Windhoek&#8221;, die 1991 in Namibia verabschiedet wurde. Sie betont die   Rolle einer unabhängigen, freien und pluralistischen Presse für   Demokratie und Meinungsfreiheit. In Erinnerung an die Annahme der   Deklaration, erklärte die UNESCO 1993 den 3. Mai zum Welttag der   Pressefreiheit. Die UNESCO verfügt nach eigenen Angaben als einzige <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Organisation über das Mandat, das Menschenrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit zu schützen. Verschiedene andere Organisationen wie ROG, DJV oder ÖJC nehmen ebenfalls zum heutigen Tag der Pressefreiheit Stellung:</p>
<p>Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai veröffentlicht <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) einen neuen Band aus der Reihe „Fotos für die Pressefreiheit“ und zudem die neue Liste der größten „Feinde der Pressefreiheit“: Den   Titel verdienen in diesem Jahr 38 Staats- und Regierungschefs, Könige,   paramilitärische Gruppen, kriminelle Netzwerke und extremistische   Organisationen. Sie missbrauchen ihre Macht, um kritische Medien zu   zensieren, Journalisten zu entführen, zu foltern und zu ermorden. 30   dieser Akteure sind Vertreter oder Organe der Staatsmacht. Ein  langjähriger „Feind der Pressefreiheit“, der  tunesische Machthaber  Zine el-Abidine Ben Ali, ist von der Liste  verschwunden. Dafür  stagniert die Lage in anderen arabischen Staaten  oder hat sich  verschlimmert. Zehn der Feinde finden sich wie im  vergangenen Jahr in  der Region Naher Osten / Nordafrika. Neu  hinzugekommen ist in diesem  Jahr der König von Bahrain, Hamad bin Issa  al-Chalifa.<span id="more-9253"></span></p>
<p>Neun  „Feinde der Pressefreiheit“ kommen aus europäischen Ländern und  Staaten  der ehemaligen Sowjetunion: In vielen GUS-Staaten herrschen seit   Jahren autoritäre Machthaber und großer Stillstand bei der   Medienfreiheit. Die Präsidenten Usbekistans, Turkmenistans,   Aserbaidschans und Kasachstans bleiben auf der Liste. Auch der   belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bereitet seinem   langjährigen Titel „Feind der Pressefreiheit“ erneut traurige Ehre: Seit   seinem offensichtlich manipulierten Wahlsieg im Jahr 2010 haben sich   die Überwachung der Medien und Verfolgung von Medienschaffenden   verschärft. Die vollständige Liste ist <a title="ROG: Aktuelle Feinde der Pressefreiheit" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2011/110503_Liste_Feinde_Pressefreiheit.pdf" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat aus Anlass des Welttags der  Pressefreiheit am 3. Mai bessere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen  und Journalisten eingefordert. „Zur Pressefreiheit gehört nicht nur,  dass Journalisten ohne Zwänge und Repressionen arbeiten können“, sagte  DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Pressefreiheit bedeutet auch  Schutz vor unerwünschter Einflussnahme, egal von wem.“ Der  DJV-Vorsitzende wies in dem Zusammenhang auf wiederholte Versuche  einzelner Politiker hin, Einfluss auf die Berichterstattung im  öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu nehmen.</p>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert anlässlich des Tages der Pressefreiheit am 3. Mai &#8220;alle Kolleginnen und Kollegen auf, die Pressefreiheit im eigenen Land zu verteidigen, sowie  national aber auch international mit alle Journalisten solidarisch zu sein, die an der Ausübung ihres Berufes gehindert werden. Dies kann durch staatliche Repression geschehen, aber auch durch ungerechtfertigte Jobverluste. Die Pressefreiheit wird oft mit subtilen Methoden angegriffen. Dazu gehört &#8211; auch in Österreich &#8211; die Angst vor dem Verlust des journalistischen Arbeitsplatzes. Besonders die Kündigungen von erfahrenen Journalisten vor dem Erreichen der Alterspension bringt eine starke Verunsicherung bei Journalisten mit sich. Viele junge Journalisten müssen sich mit schlechtbezahlten (Praktikanten)-Arbeitsplätzen zufrieden geben. Der ÖJC unterstützt zudem das folgende Anliegen der UNESCO und bittet alle journalistischen Kollegen in Ihren Redaktionen/Arbeitsstätten am Dienstag, 3. Mai 2011 um 10.00 Uhr eine Gedenkminute einzuhalten.</p>
<p>Nach  Angaben der UNESCO verloren in den letzten zehn Jahren mehr als  500  Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes ihr Leben. Allein im  Jahr  2010 wurden weltweit 60 Journalisten getötet. Die UNESCO  unterstreicht,  dass durch neue Technologien und Medien immer mehr  Menschen Zugang zu  Informationen erhalten. Gleichzeitig warnt sie vor  neuen Formen der  Zensur und Überwachung. Um auf das Problem aufmerksam  zu machen,  beschäftigt sich der diesjährige Welttag der Pressefreiheit  mit den  &#8220;Medien des 21. Jahrhunderts&#8221;. Die Prinzipien der  Pressefreiheit müssen  auch für das Internet gelten, betont die UNESCO.</p>
<p>Den Guillermo-Cano-Preis für Pressefreiheit der UNESCO erhält  in  diesem Jahr der inhaftierte iranische Journalist Ahmad Zeidabadi. Die  Auszeichnung findet am 3. Mai 2011 zur Feier des Welttages der  Pressefreiheit in der US-Hauptstadt Washington statt. Zeidabadi hat sich  immer wieder für Demokratie und Menschenrechte im Iran eingesetzt. Vor  seiner Festnahme im Jahr 2009 arbeitete er als Chefredakteur und  Journalist für iranische Zeitungen und BBC Persian. Die UNESCO vergibt den Guillermo-Cano-Preis seit 1997 jährlich am    Welttag der Pressefreiheit. Er ist mit 25.000 US-Dollar dotiert.</p>
<p>Der diesjährige deutsche Henri Nannen Preis für einen besonderen Einsatz für die  Pressefreiheit wird übrigens der Zeitung &#8220;Le Canard enchainé&#8221; aus Frankreich  zuerkannt. Der Name des 1915 gegründeten Wochenblatts, der mit &#8220;Ente in Ketten&#8221;  übersetzt werden kann, ist Ausdruck des Protestes gegen staatliche  Zensur. Der Preis wird am 6. Mai 2011 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg verliehen.</p>
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