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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Fettsäure</title>
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		<title>Wiener Studie: Stress führt zu Leberkrebs</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 22:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch Stress und Stoffwechselstörungen können zu Leberkrebs führen. Eine Forschungsgruppe des Ludwig Boltzmann Instituts (LBI) für Krebsforschung entdeckte nun einen wichtigen Zusammenhang zwischen chronischem Stress und der Entstehung von Leberkrebs. Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste Krebs und die dritthäufigste tumorassoziierte Todesursache. Ziel einer am LBI Krebsforschung durchgeführten mehrjährigen Studie war es, den Wirkmechanismus der hepatischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Stress und Stoffwechselstörungen können zu Leberkrebs führen. Eine Forschungsgruppe des Ludwig Boltzmann Instituts (LBI) für Krebsforschung entdeckte nun einen wichtigen Zusammenhang zwischen chronischem Stress und der Entstehung von Leberkrebs. Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste Krebs und die dritthäufigste tumorassoziierte Todesursache.</p>
<p>Ziel einer am LBI Krebsforschung durchgeführten mehrjährigen Studie  war es, den Wirkmechanismus der hepatischen Signalmoleküle STAT5 und GR  in der Entstehung von Fettleber bis hin zum Leberkrebs zu verstehen. Die  Untersuchungen zeigen, dass diese Signalwege die Energiespeicher in der  Leber regulieren und letztlich den Fett- und Zuckerstoffwechsel  regulieren. Eine Beeinträchtigung der Signalwege führt auf Grund von  unkontrollierter Neusynthese von Lipiden zu einer Verfettung der Leber  sowie zu Diabetes-ähnlichen Krankheitsbildern.<span id="more-10495"></span></p>
<p>Zudem werden Stresshormone in vermehrter Konzentration ausgeschüttet,  was einen Zustand von chronischem Stress bewirkt, der die Freisetzung  von Fettsäuren aus dem Fettgewebe zur Folge hat. Diese werden dann  zusätzlich in der Leber eingelagert. Die enorme Verfettung der Leber  bewirkt eine Verdoppelung des Organvolumens und es kommt durch  schädigende Einflüsse von Sauerstoffradikalen und der Ausschüttung von  Entzündungsmediatoren zu einer permanenten Schädigung der Leberzellen  und der Leberzell-DNA. Hierdurch werden onkogene Signalwege aktiviert,  die letztendlich zu der Enstehung von Leberkrebs führen.</p>
<p>Dieses Forschungsprojekt wurde durch den FWF (SFB-F28: Jak/Stat and  Disease) gefördert. Die Durchführung verantwortete die Arbeitsgruppe von  Richard Moriggl (Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung) in enger  Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien, der  Veterinärmedizinischen Universität Wien, sowie dem Ludwig Boltzmann  Institut für Traumatologie durchgeführt. Aufgrund des besonders hohen  Stellenwertes wurde diese Arbeit kürzlich im international renommierten  Journal &#8220;Hepatology&#8221; veröffentlicht.</p>
<p>Bislang galten vor allem Virusinfektionen wie Hepatitis B und C, aber auch übermäßiger Alkoholkonsum als Hauptauslöser für Leberkrebs. Heute treten allerdings immer häufiger Leberkrebsarten auf, die durch Stoffwechselstörungen gefördert werden. Vor allem ungünstige Ernährungsgewohnheiten können Diabetes oder Fettleibigkeit fördern und schließlich zu Leberkrebs führen.</p>
<p>Das Spektrum der Lebererkrankungen, die durch Stoffwechselstörungen verursacht werden, inkludiert die Fettleber sowie die nichtalkoholische Steatohepatitis mit einem hohen Grad der Entzündung des Lebergewebes. Die charakteristische Leberzellverfettung kann dabei auf den vermehrten Fluss von freien Fettsäuren und auf die gesteigerte Fettsynthese der Leberzellen selbst zurückgeführt werden.</p>
<p>Weitere Risikofaktoren bei der Entstehung von bösartigem Leberkrebs sind Übergewicht und Diabetes, die weltweit steigend sind. Die Regulation des Fett- und Glukosestoffwechsels wird unter anderem durch neuroendokrine Faktoren wie das Wachstumshormon und Glukokortikoide, so genannte Stresshormone kontrolliert. Physischer Stress stellt nun einen Sekretionsstimulus für die Ausschüttung dieser Hormone dar, um so die Energieversorgung des Körpers zu gewährleisten.</p>
<p>Unphysiologische Konzentrationen beider Faktoren und die damit verbundene Fehlfunktion der abhängigen Signalwege tragen allerdings<br />
zur Entstehung von metabolischen Erkrankungen bei. Beide Faktoren spielen außerdem in der genetischen Regulation des sexuellen<br />
Unterschiedes zwischen Frauen und Männern bei, was z.B. unterschiedliche Gerüche, Stoffwechselvorgänge, Hormonschwankungen<br />
als auch ein unterschiedliches Größenwachstum bedingt. Hierzu interagieren die Signalmoloküle STAT5 und der Glukokortikoidrezeptor<br />
über ihre Aktivierung durch Hormone in der Leber miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>EU beschließt sehr bescheidene Lebensmittelkennzeichnung</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 22:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das EU-Parlament hat eine solche Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln verhindert Foto: foodwatch.de EU-Parlament: Das Europaparlament will nach eigenen Angaben, dass die Verbraucher -nun besser informiert- gezieltere Entscheidungen beim Kauf von Lebensmitteln treffen können. Daher wurde die neue Lebensmittelkennzeichnungverordnung beschlossen, welche von Verbraucherschützern als viel zu wenig weitreichend scharf kritisiert wird. Unter anderem müssen künftig zwar der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9969" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Produktruppe_liegend_mitAmpeln_72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-9969  " title="Produktruppe_liegend_mitAmpeln_72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Produktruppe_liegend_mitAmpeln_72dpi-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das EU-Parlament hat eine solche Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln verhindert<br />
Foto: foodwatch.de</h4>
</dl>
</div>
<h3>EU-Parlament:</h3>
<p>Das Europaparlament will nach eigenen Angaben, dass die Verbraucher -nun besser  informiert- gezieltere Entscheidungen beim Kauf von  Lebensmitteln treffen können. Daher wurde die neue Lebensmittelkennzeichnungverordnung beschlossen, welche von Verbraucherschützern als viel zu wenig weitreichend scharf kritisiert wird.</p>
<p>Unter anderem müssen künftig zwar der Energiegehalt sowie die  Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß  und Salz in Zukunft deutlich sichtbar auf Lebensmittelverpackungen  angegeben werden, aber die von vielen Verbraucherschützern geforderte <a title="Verbraucherschützer fordern Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln" href="http://www.redakteur.cc/arbeiterkammer-fordert-mehr-klarheit-bei-der-lebensmittel-kennzeichnung/" target="_blank">Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln</a> kommt nicht. Informationen über Allergene müssen jedoch künftig auch für unverpackte   Lebensmittel gegeben werden, so zum Beispiel für Lebensmittel in   Restaurants oder in Kantinen. <span id="more-9962"></span></p>
<div>
<p>Die Angabe des Herkunftslands ist derzeit nur für Rindfleisch,  Honig, Olivenöl und frisches Obst und Gemüse verpflichtend und für den  Fall, wenn eine Nichtangabe irreführend wäre. Wie vom Parlament  gefordert, wird die Verpflichtung nun auch für  frisches Schweine-,  Schaf-, Ziegenfleisch und Geflügel gelten.  Zudem müssen Lebensmittelimitate, wie beispielsweise  &#8220;Analogkäse&#8221; als solche gekennzeichnet werden. Wurde eine Zutat, die normalerweise  zu erwarten wäre, ersetzt, muss dies künftig deutlich auf der  Vorderseite der Packung in einer prominenten Schriftgröße und neben der  Marke angegeben werden. Auch &#8220;aus Fleischstücken zusammengefügtes&#8221;  Fleisch und  &#8221;aus Fischstücken zusammengefügter Fisch&#8221; müssen künftig  als solche gekennzeichnet werden. Die neuen Richtlinien, die von der Lebensmittelindustrie großzügig erst  in fünf Jahren umgesetzt werden müssen, wurden im EU-Parlament mit 606  Ja-Stimmen gegen 46 Nein-Stimmen bei 26 Enthaltungen angenommen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9970" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ristorante-Pizza-Speciale.jpg"><img class="size-medium wp-image-9970 " title="Ristorante Pizza Speciale" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ristorante-Pizza-Speciale-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">So ampelgekennzeichnet müsste ein Produkt im Supermarkt laut Konsumentenschützern sein<br />
Foto: foodwatch.de</h4>
</dl>
</div>
<h3>Konsumentenschützer:</h3>
<p>Der Kaloriengehalt und sechs Nährstoffe müssen zwar zukünftig  ausgewiesen werden – aber nur auf der Rückseite der Produkte, kritisiert die deutsche Stiftung Warentest. Auch bei  der Kennzeichnung von alkoholischen Getränken (Zutaten müssen weiterhin nicht angegeben werden) und Transfettsäuren  (die ebenfalls nicht deklariert werden müssen) hätten die Regelungen verbraucherfreundlicher ausfallen können. Dass für weitere Fleischarten wie Wild oder Kaninchen, Milch und Milchprodukte sowie für Fleisch, Obst und Gemüse als Zutat, zum Beispiel in Wurst und  Fertiggerichten keine Angabe des Herkunftslandes angegeben werrden muss, ist für die Stiftung Warentest ebenfalls unbefriedigend.</p>
<p>&#8220;Gewinner ist die Lebensmittelindustrie. Sie hat sich mit ihren Forderungen durchsetzen können. Verbraucher hingegen können auch weiterhin ganz legal betrogen werden,&#8221; reagieren hingegen die Verbraucherschützer von <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a>: &#8220;Hersteller können weiterhin deutlich sichtbar mit &#8220;Fitness&#8221; und &#8220;leichten Zwischenmahlzeiten&#8221; werben &#8211; und die Nährwerte auf der Rückseite im Kleingedruckten verstecken.&#8221; Die Lebensmittelindustrie habe sich die Verhinderung der Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln &#8220;rund 1 Mrd. Euro kosten lassen&#8221;.</p>
<p>Nur bei Frischfleisch soll zudem die Angabe der Herkunft Pflicht werden. Verbraucher erfahren also weiterhin nicht, wo die Kühe auf der Weide standen, deren Milch sie kaufen, oder woher das Fleisch stammt, aus dem die Wurst hergestellt wurde. Langfristig aber wird an verständlichen und gut sichtbaren Informationen auf Lebensmittel-Verpackungen kein Weg vorbei führen. &#8220;Dafür setzen wir uns weiterhin entschieden ein,&#8221; verspricht foodwatch.</p>
<h3>Lebensmittelindustrie:</h3>
<p>Die deutsche Lebensmittelwirtschaft hingegen begrüßt die endgültige Einigung auf  eine einheitliche Lebensmittelkennzeichnung in Europa. Der Präsident des  Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), Werner Wolf, zeigte sich erfreut über die neuen Richtlinien und vor allem darüber, dass die so genannte Lebensmittel-Ampel nicht kommt: &#8220;Es ist ein Signal der Vernunft, dass Lebensmittel auch in Zukunft nicht  in &#8216;gut&#8217; oder &#8216;schlecht&#8217; eingeteilt werden. Schließlich hat in einer  ausgewogenen Ernährung jedes Lebensmittel seinen Platz.&#8221; Die  Lebensmittelwirtschaft werde sich dafür einsetzen, das Verständnis der  Verbraucher bei der Nährwertkennzeichnung weiter zu stärken, so Wolf.</p>
<p>&#8220;Absolut überzogen ist die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Frischfleisch,&#8221; kritisiert Paulus Stuller, Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe in Österreich: &#8220;Das neue EU-Kennzeichnungsrecht ist eine Gratwanderung zwischen Wünschenswertem und Machbarem&#8221; und &#8220;die Kennzeichnungspflicht bedeutet eine überschießende bürokratische Belastung für die gesamte Wertschöpfungskette,&#8221; so Stuller.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Ernährungsfehler bei Kleinkindern führen zu Fettleibigkeit</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kleinkinder-ernaehren-sich-falsch/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 22:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Expertenkreis Kleinkindernährung (v.l.n.r.:) Jürgen König, Nadja Haiden, Karl Zwieauer Foto: essentiell/Bernhard Noll Lässt man Kleinkinder einfach am Essen der Erwachsenen teilnehmen, ernähren sie sich unausgewogen. Zu diesem Schluss kommt der interdisziplinäre, österreichische Expertenkreis Kleinkindernährung, der nun klare Ernährungsempfehlungen für 1- bis 3-Jährige erarbeitet und durch praktische Tipps ergänzt hat. Demnach zeigen neue Erkenntnisse, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9213" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/essenk_essenziell-Bernhard-Noll.jpg"><img class="size-medium wp-image-9213 " title="essenk_essenziell Bernhard Noll" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/essenk_essenziell-Bernhard-Noll-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der Expertenkreis Kleinkindernährung (v.l.n.r.:) Jürgen König, Nadja Haiden, Karl Zwieauer<br />
Foto: essentiell/Bernhard Noll</h4>
</dl>
</div>
<p>Lässt man Kleinkinder einfach am Essen der Erwachsenen teilnehmen, ernähren sie sich unausgewogen. Zu diesem Schluss kommt der interdisziplinäre, österreichische Expertenkreis Kleinkindernährung, der nun klare Ernährungsempfehlungen für 1- bis 3-Jährige erarbeitet und durch praktische Tipps ergänzt hat. Demnach zeigen neue Erkenntnisse, dass sich die Folgen dieser frühen Ernährungsfehler erst Jahre später zeigen. So kann eine hohe Eiweißzufuhr zwischen dem 6. und 24. Lebensmonat das Risiko für Übergewicht im Schulalter erhöhen. Eine inadäquate Eisenzufuhr vor dem dritten Geburtstag kann zu schlechten Mathe-Noten in der Schule führen.<span id="more-9207"></span></p>
<p>Während die Zusammensetzung von Anfangs- und Folgenahrung sowie Beikost für Säuglinge mittels Verordnungen gesetzlich verankert ist, gibt es für das Kleinkindesalter (Alter von 1 bis 3 Jahren) bislang kaum Richtlinien und Empfehlungen. Verzehrsdaten zeigen aber, dass bereits Kleinkinder zu viel, zu süß, zu fett, zu eiweiß- und salzreich essen, was später zu Übergewicht führen kann. &#8220;Dieses ungünstige Ernährungsmuster hinterlässt Spuren bei der Nährstoffversorgung. So nimmt ein Kleinkind mehr als doppelt so viel Eiweiß als nötig auf. Die Empfehlungen für die Zufuhr essenzieller Fettsäuren werden hingegen bei weitem nicht erreicht. Der Süßigkeitenverzehr und damit die Zuckerzufuhr mit all seinen negativen Folgen für Gewicht und Zähne verdoppeln sich zwischen 1 und 3 Jahren. Bei den Mikronährstoffen gibt es Lücken vor allem bei Eisen und einigen Vitaminen &#8211; im Fall von Vitamin D erreichen gar nur zwei von zehn Kindern die Zufuhrempfehlungen.&#8221;, so Jürgen König vom Department für Ernährungswissenschaften der Universität Wien.</p>
<p>Studien haben zudem gezeigt, dass die Entwicklung von Übergewicht durch eine erhöhte Aufnahme von tierischem Eiweiß (das im Kleinkindalter<br />
insbesondere aus Wurst und Milchprodukten stammt) in den ersten Lebensjahren begünstigt wird. Der Pädiater Karl Zwiauer erklärt dieses Phänomen wie folgt: &#8220;Ein erhöhter Eiweißkonsum führt zu einer verstärkten Sekretion eines Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktors, insbesondere nach dem Verzehr von zu viel Milcheiweiß. Dieser Wachstumsfaktor (IGF-1) fördert die Bildung von Fettzellen sowie die Fettspeicherung.&#8221; Zwiauer hat in den letzten Jahren eine Verdopplung der Zahl übergewichtiger Kleinkinder beobachtet.</p>
<p>Bei Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen stellt sich die Versorgung mit Eisen, Folsäure und Vitamin D als unzureichend dar. Insbesondere im Hinblick auf Eisen zeigen sich Experten besorgt, denn die Aufnahme unterschreitet die Empfehlungen um ca. ein Drittel:<br />
&#8220;Eine ausreichende Eisenzufuhr ist insbesondere während Phasen sehr schnellen Wachstums bis zum Alter von 2 Jahren wichtig. Eine<br />
Unterversorgung im Säuglings- und Kleinkindesalter kann langfristige Folgen für Schulkinder &#8211; wie eingeschränkte Merkfähigkeit, geringere<br />
mathematische Fähigkeiten, verminderte kognitive Entwicklung -haben.&#8221;, so  Nadja Haiden, von der Medizinischen Universität Wien.</p>
<p>Die Wissenschaftler geben folgende 10 Tipps zur Verbesserung einer gesunden Nährstoffzufuhr im Kleinkindalter:</p>
<p>- Leitungswasser ist das Getränk erster Wahl.<br />
- Maximal an 3 Tagen pro Woche Fleisch oder Wurst.<br />
- 1 &#8211; 2 x wöchentlich Fisch (fettarm zubereitet) und/oder Zuchtpilze.<br />
- 3 Milchportionen pro Tag, vorzugsweise kindgerecht eiweißreduzierte und eisenangereicherte Milch.<br />
- Täglich folsäurereiche Gemüsesorten (z. B. Erbsen, Brokkoli, Spinat) sowie Vollkornprodukte.<br />
- Geriebene Nüsse oder Samen z. B. ins Müsli schließen Nährstofflücken.<br />
- 1 x wöchentlich Hülsenfrüchte als Basis einer warmen Hauptmahlzeit.<br />
- Mindestens 1-2 Eier pro Woche, bei vegetarisch ernährten Kindern sogar mehr.<br />
- Raps-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl zum Kochen und für Salat verwenden.<br />
- Salzreiche Lebensmittel selten und in bewusst kleinen Mengen.</p>
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