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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Europaparlament</title>
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		<title>ÖJC: TTIP gefährdet Verbraucher- und Urheberrechte</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 22:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime transatlantische Vereinbarungen zerstören soziale Standards und damit auch das Überleben von Journalisten und Autoren&#8221;, befürchtet ÖJC-Präsident Fred Turnheim:<span id="more-16386"></span></p>
<p>US-Präsident Barack Obama wirbt bei seinem  Deutschland-Besuch für einen  raschen Abschluss der noch immer streng  geheimen Verhandlungen über  <a title="TTIP" href="http://www.redakteur.cc/?s=TTIP" target="_blank">TTIP</a> (Transatlantic Trade and Investment  Partnership) bis Ende des  heurigen Jahres. „Warum drängt der  amerikanische Präsident so auf einen   Abschluss und warum sollen die Völker Europas einen Vertrag zustimmen,   der streng geheim ist“, fragt der Präsident des Österreichischen   Journalisten Clubs (ÖJC) Fred Turnheim, in einer Aussendung.</p>
<p>Hier werde von den Amerikanern &#8220;ein trojanisches Pferd nach Europa  geschmuggelt:  „Sonderrechte für Konzerne, auch für Medienkonzerne, bringen  eine  weitere Amerikanisierung in den Medien nach Europa und gefährden  so  zigtausende Arbeitsplätze für Journalisten und Künstler in den   EU-Mitgliedsstaaten“, zeigt sich Turnheim überzeugt: &#8220;TTIP gefährdet Verbraucherrechte und Urheberrechte in Europa.&#8221;</p>
<div>
<p>Bei den in New York beginnenden Gesprächen gehe es nach Angaben der  EU-Kommission, um den Marktzugang und um Regulierungsfragen. Weiter  unverhandelt blieben jedoch die umstrittenen privaten Schiedsgerichte, die  hebelten die nationalen Gerichtsbarkeiten genau so aus, wie die Umwandlung  des europäischen Urheberrechts in das US-amerikanische Copyright, so Turnheim. Völlig falsch liege auch US-Handelsministerin Penny Pritzker, wenn sie  meine, dass so ein Vertrag „Diskretion“ brauche:</p>
<p>„Wir Bürger und  besonders wir Journalisten müssen wissen, was in diesem Vertrag steht,  bevor wir zustimmen können“, sagt der ÖJC-Präsident, der in der Meinung  der amerikanischen Handelsministerin ein undemokratisches  Rechtsverständnis sieht. Die Wünsche des amerikanischen  Präsidenten sind voll verständlich, haben doch nur die US-Amerikaner und  ihre Wirtschaft wirklich etwas von TTIP. Die österreichische  Bundesregierung und die Abgeordneten zum National- und Bundesrat und zum  Europaparlament werden dringend aufgefordert, den derzeitigen  Verhandlungsstand und den TTIP-Vertrag vollständig der Öffentlichkeit zu  präsentieren.</p>
</div>
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		<title>Barroso: Wenn euch Europa so nicht passt, verbessert es!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 22:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn euch Europa, so wie es ist, nicht gefällt, verbessert es. Dies  forderte Kommissionspräsident José Manuel Barroso gestern in seiner jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union (EU). Er warnt davor, die europäische Einigung aufzugeben: &#8220;Es ist an der Zeit, dass wir rein nationale Belange und Partikularinteressen hinter uns lassen und Europa spürbar voranbringen&#8221;. &#8220;Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="von European People's Party (&quot;I Struggle, I Overcome&quot; - book launch) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFlickr_-_europeanpeoplesparty_-_%22I_Struggle%2C_I_Overcome%22_-_book_launch_(21).jpg"><img class="alignleft" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e1/Flickr_-_europeanpeoplesparty_-_%22I_Struggle%2C_I_Overcome%22_-_book_launch_%2821%29.jpg/512px-Flickr_-_europeanpeoplesparty_-_%22I_Struggle%2C_I_Overcome%22_-_book_launch_%2821%29.jpg" alt="Flickr - europeanpeoplesparty - &quot;I Struggle, I Overcome&quot; - book launch (21)" width="307" height="204" /></a>&#8220;Wenn euch Europa, so wie es ist, nicht gefällt, verbessert es. Dies  forderte Kommissionspräsident José Manuel Barroso gestern in seiner jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union (EU). Er warnt davor, die europäische  Einigung aufzugeben: &#8220;Es  ist an der Zeit, dass wir rein nationale Belange und   Partikularinteressen hinter uns lassen und Europa spürbar voranbringen&#8221;.</p>
<div id="page-intro"></div>
<p>&#8220;Ich  betone nochmals ausdrücklich: Die Bürgerinnen und Bürger lassen  sich  nicht durch reine Rhetorik und Versprechungen überzeugen, sondern  nur  durch konkrete gemeinsame Erfolge&#8221;, sagt Barroso: Neben einer starken Wirtschafts- und  Währungsunion plädierte Barroso  für eine politische Union. &#8220;Dabei  handelt es sich keinesfalls nur um  die Forderung eines  leidenschaftlichen EU-Befürworters: Nur so können  wir wirklich  Fortschritte erzielen und die Zukunft Europas sichern&#8221;, betont Barroso.<span id="more-15372"></span></p>
<p>Wir sollten eine echte europäische Perspektive in die Debatte mit den  nationalen Wählerschaften einbringen&#8221;, sagte Barroso am Mittwoch im  Europäischen Parlament in Straßburg. Im Kern gehe es um die Frage:  &#8220;Wollen wir Europa verbessern oder geben wir es auf?&#8221; Wie jedes Menschenwerk sei die EU nicht  perfekt. &#8220;Meine Antwort ist  klar: Engagieren wir uns! Beispielsweise werden die Meinungsverschiedenheiten über die  Arbeitsteilung zwischen Mitgliedstaaten und EU nie ganz ausgeräumt  werden können&#8221;, erklärt Barroso. Aber: &#8220;Nicht alles muss auf europäischer Ebene  gelöst werden. Europa muss sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen  es den größten Zusatznutzen bewirken kann. In Bereiche, in denen dies  nicht möglich ist, sollte sich Europa besser nicht einmischen. Die EU  sollte sich in großen Fragen stark engagieren und in kleineren Fragen  zurückhalten.&#8221;</p>
<p>Fünf Jahre nach der Pleite von Lehman  Brothers sei die Europäische Union bei der gemeinsamen Krisenbekämpfung  weit gekommen, so Barroso. &#8220;Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wie  wir mit diesem Fortschritt umgehen. Rühmen wir uns unserer  Errungenschaften oder spielen wir sie herunter? Macht uns dieser  Fortschritt Mut, unsere bisherigen Bemühungen fortzusetzen, oder  relativieren wir die Ergebnisse unserer Arbeit?&#8221; Der  EU-Kommissionspräsident verwies auf eine Reihe von Vorhaben, die noch  vor den nächsten Europawahlen im Mai 2014 vorangebracht werden müssten,  so die Bankenunion, die Vorschläge der Kommission für den Binnenmarkt,  das Telekommunikationspaket und die europäische Handelsagenda.</p>
<p><a title="Barroso-Rede zur Rede der Europäischen Union 2013" href="http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-13-684_de.htm" target="_blank">Die gesamte Rede 2013 zur Lage der Europäischen Union von Kommissionspräsident Barroso ist hier im Wortlaut abrufbar.</a></p>
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		<title>Heeres-Volksbefragung: Jetzt wird analysiert und reformiert</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 23:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zunächst zur Wahlanalyse, und dann zur Zukunft des österreichischen Bundesheeres: -Wahlanalyse: Ich bin -wie in meinem bisherigen Kommentaren erläutert- nicht grundsätzlich gegen ein Berufsheer, nur aktuell halte ich dies -speziell in Österreich- nicht für sinnvoll oder gar zeitgemäß. Daher kann ich meine Freude über das Ergebnis der Volksbefragung nicht verbergen: Zum einen war das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4564.jpg"><img class="size-medium wp-image-13677 alignleft" title="Bundesheer DSCN4564" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4564-300x212.jpg" alt="Bundesheer-Vorführung Staatsfeiertag" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Zunächst zur Wahlanalyse, und dann zur Zukunft des österreichischen Bundesheeres:</p>
<p>-Wahlanalyse:</p>
<p>Ich bin <a title="Infos und Komentare zur Bundesheer-Diskussion" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bundesheere" target="_blank">-wie in meinem bisherigen Kommentaren erläutert-</a> nicht grundsätzlich gegen ein Berufsheer, nur aktuell halte ich dies -speziell in Österreich- nicht für sinnvoll oder gar zeitgemäß. Daher kann ich meine Freude über das Ergebnis der Volksbefragung nicht verbergen:<span id="more-14306"></span></p>
<p>Zum einen war das Thema Abschaffung des Grundwehrdienstes verbunden auch mit der Abschaffung des Zivildienstes offenbar ein Thema, das die Menschen in Österreich mehr bewegte als beispielsweise Wahlen zum Europaparlament. Sich nicht nur inhaltlich mit den Folgen der einen oder anderen Entscheidung auseinanderzusetzen, sondern sich durch die Teilnahme an der Volksbefragung aktiv einzubringen, ist ein großes Zeichen politischer Reife und zeigt vor allem Eines: Wenn es der Bevölkerung wirklich um was geht, dann will sie mitbestimmen, also die direkte Demokratie: das freut alle politischen Lager und das freut mich auch ganz besonders: Danke für die außerordentlich hohe Wahlbeteiligung.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Soldaten-beim-Katastropheneinsatz-in-Steiermark.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14318" title="Soldaten beim Katastropheneinsatz in Steiermark" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Soldaten-beim-Katastropheneinsatz-in-Steiermark-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Dieses Ergebnis der Volksbefragung ist auch ein starkes Ja zur Solidarität mit dem eigenen Land und seinen Menschen, besonders der Hilfsbedürftigen, der kranken und der alten Menschen. Der Zivildienst ist zwar &#8220;nur&#8221; ein Ersatzdienst für den Grundwehrdienst, aber mit dem Fallen des Grundwehrdienstes würde er ebenfalls fallen. Daher ist dieses Hauptargument (74%), für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht zu stimmen, sehr nachvollziehbar und auch vernünftig. Und es stimmt zudem auch nicht, dass der Wehrdienst keine Rolle in der Entscheidung gespielt hat: Gleich 70 % der Bevölkerung halten Wehrdienst und Zivildienst für einen wichtigen Beitrag der Jugend für die Gesellschaft und entschieden sich daher für die Wehrpflicht. Und dies scheint mir auch besonders wichtig: es ist eine Entscheidung gegen den weiterverbreiteten Egoismus in unserer Gesellschaft: wir leben nicht für uns allein und wir haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Und das ist gut so: Zumindest eine kurze Zeit im Leben schadet der verpflichtende Einsatz für Österreich, für andere Menschen niemanden (im Übrigen Frauen auch nicht): Im Gegenteil: das ist gelebte Solidarität. Katastrophenschutz und die Neutralität Österreichs waren übrigens weitere Gründe, sich fürs bestehende System auszusprechen.</p>
<p>Und dass -wie der ORF ärgerlicherweise seit dem Wahlabend polemisierte- die Senioren der Jugend mit dieser Entscheidung ihr Modell aufgedrängt hätten, stimmt so auch nicht: Zum einen blendete der ORF -der übrigens in der gesamten Berichterstattung äußerst einseitig und tendenziös manipulierend war (obwohl er mehrmals auf diese Verfälschung hingewiesen wurde) dauernd die größe Altersgruppe der 30-59-Jährigen aus, welche genauso (61%) wie ihre älteren Mitbürger (71%) zugunsten des bestehenden Modells der Wehrpflicht entschieden. Zum Einen wurde verschwiegen, dass augerechnet die Wahlbeteiligung der direkt Betroffenen, der Jungen, am Geringsten war (weil es offenbar kein Thema für sie ist, an der Wehrpflicht beteiligt zu werden). Und beide anderen Altersgruppen (30+), die sich immerhin um viele Jahrzehnte erstrecken, haben so entscheiden. Es muss sogar sogar positiv überraschen, dass so viele der eigentlich Betroffenen <a title="Bundesheer-Volksbefragung: Lasst euch nicht manipulieren" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zur-bundesheer-volksbefragung/" target="_blank">(entgegen der billigen Populismuskampagne der SPÖ zusammen mit ihren Massenblättern: &#8220;Ersparen wir den jungen Leuten doch diese Zeit&#8221;)</a>, die Jungen (Bis 29 Jahre) sich immerhin zu 37% ebenfalls für die Wehrpflicht ausgesprochen haben: Sie sind bereit, Verantwortung für ihr Land und für ihre Mitmenschen zu übernehmen, auch wenn nicht sofort wer (wie beispielsweise Sozialminister Rudolf Hundstorfer) mit dem vollen Geldbeutel winkt. Und dafür gebührt ihnen großer Respekt und Achtung: Sie haben einen sicher nicht immer einfachen, auch weil verpflichtenden Weg, trotzdem gewählt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Minera.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14319" title="Österreichische Truppen im Auslands-Friedenseinsatz" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Minera-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Ebenso postiv überraschend ist auch das Wahlverhalten der Frauen: auch sie stimmten (mit 55%) -obwohl es sie nicht direkt betrifft- für die Wehrpflicht: Dank und Anerkennung. Und selbst von jenen Wählern, welche nie weder Grundwehrdienst noch Zivildienst hatten, halten 50% das bestehende Modell der Wehrpflicht für sinnvoll.</p>
<p>Schon am Wahlabend waren sich dann auch alle &#8220;Experten&#8221; (allen voran <a title="Herbert Lackners Abrechnung mit seiner Partei, der SPÖ" href="http://www.profil.at/articles/1303/570/350697/herbert-lackner-wie-spoe-jahrhundertprojekt" target="_blank">Herbert Lackner, &#8220;Profil&#8221;</a>) einig, dass das Ergebnis der Volksbefragung nicht nur eine Absage an das SPÖ-Modell ist, sondern zudem auch zeigt, dass die großen Massenblätter (&#8220;Krone&#8221;, &#8220;Österreich&#8221; und &#8220;heute&#8221;) bei der Mobilisierung der Bevölkerung nicht (mehr) funktionieren. Ich sage dazu nur: Falschanalyse: Wo werden die beiden Gratisblätter &#8220;heute&#8221; und &#8220;Österreich&#8221; (also wohl als fast einzige tägliche Tageszeitungen und entgegen anderslautenden Behauptungen der &#8220;Krone&#8221;) tatsächlich gelesen? Richtig: in Wien. Und genau hier, wo alle drei Massenblätter massivst für den SPÖ-Standpunkt (Aufhabung der Wehrpflicht)  mobilisierten, gabs auch -im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern in Österreich- ein klares Ja zum Berufsheer. Beruhigen mag zwar wenigstens, dass vor allem die &#8220;Krone&#8221;, welche im Gegensatz zu beiden  Gratisblättern auch über Wien hinaus von Bedeutung ist, offenbar die Mehrheit  der Bevölkerung (im Burgenland, wo die Krone 50% Reichweite hat, war das Ergebnis denkbar knapp) dennoch nicht auf ihre Seite zu ziehen in der Lage war. Es wäre aber dennoch ein schwerwiegender Fehler, würde man -vor allem in Wien- Macht und Einfluss der für Wahlkampf instumentalisierten propagandistischen Massenblätter unterschätzen.</p>
<p>- Konsequenzen: Zukunft des österreichischen Bundesheeres:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bundesheer-pionier3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14316" title="bundesheer-pionier3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bundesheer-pionier3-105x300.jpg" alt="Werbung für Pioniere beim Bundesheer: http://www.bundesheer.at/miliz/formular_pikp.php" width="176" height="507" /></a>Diese klare Volksentscheidung <a title="Ergebnis: Volksbefragung 2013" href="http://vb2013.bmi.gv.at/" target="_blank">(alle offiziellen Abstimmungsergebnisse sind hier abrufbar)</a> sowohl in der Wahlbeteiligung (52,4 Prozent) als auch zugunsten der Wehrpflicht sind ein klarer Auftrag an alle politischen Parteien (besonders natürlich SPÖ und ÖVP)  und Fachleuten (ich plädiere hier, auch Berufsheer-Befürworter Gerald Karner wieder in die entsprechende Kommission zu integrieren), sich an einen Tisch zu setzen und sowohl beim Zivildienst als auch und besonders beim Grundwehrdienst die notwendigen Reformen endlich einzuleiten:</p>
<p>Beim Zivildienst muss dafür gesorgt werden, dass die Betroffenen noch mehr sinnvolle Tätigkeiten während ihres Dienstes ausüben, um noch besser zu gewährleisten, dass sehr viele anschließend auch weiterhin entweder beruflich oder noch besser als freiwllige Mitarbeiter für die Sozialeinrichtungen und Hilfsorganisationen tätig bleiben.</p>
<p>Der Grundwehrdienst hingegen muss grundlegend reformiert, ja neu struktuiert werden: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat am Wahlabend zu Recht gesagt, dass der Grundwehrdienst &#8220;Sinn machen&#8221; muss für jene, die ihn absolvieren. Dies kann nur funktionieren, wenn der Aufenthalt in den Kasernen klar (und keinesfalls langweilig) organisiert wird: Es gibt viel zu viele so genannte &#8220;Systemerhalter&#8221; beim Bundesheer, was auch damit zusammenhängt, dass es sich hier vorwiegend um unkündbare Beamte handelt. Diese Situation muss sich ändern: Genauso wenig wie in der Privatwirtschaft und übrigens auch im sonstigen Öffentlichen Dienst reine Systemerhalter untragbar sind, trifft dies selbstverständlich auch auf das Bundesheer zu. Die geplante Bereinigung von überflüssigen Mitarbeiten im Heer (Generalstabchef Edmund Entacher:  Zahl der Brigadiere wird drastisch reduziert) muss umgesetzt werden und zudem muss ein neues Dienstrecht her und auch sind befristete Arbeitsverhältnisse für neue Herresangehörige (nicht im Beamtenstatus)  anzudenken: Auch im Bundesheer muss das Leistungsprinzip wieder zählen.</p>
<p>Und inhaltlich muss selbstverständlich im wahrsten Sinne des Wortes auch militärisch ausgebildet werden: immerhin müssen jene, welche den Grundwehrdienst absolviert haben, unter fachkundiger Anleitung im Notfall auch in der Lage sein, Verantwortung für ihr Land Österreich zu übernehmen und dessen Menschen zu verteidigen. Zu glauben, dass eine Landesverteidigung heute überholt ist (wie vor allem die KPÖ und Kreise der Grünen träumen), weil es aktuell keine Kriegsszenarien in Europa gibt, zeugt von Unkenntnis und Ignoranz. Immerwährender Friede ist wünschenswert, aber bedauerlicherweise nicht wahrscheinlich. Der vielverbreitete Standpunkt: &#8220;Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin&#8221; unterstreicht leider nur den Unwillen, für sein Land und seine Mitmenschen einzutreten und sie zu verteidigen. In Folge setzt sich immer der &#8220;Stärkere&#8221;, der Aggressor durch, was in niemandes Interesse sein kann. Für den hoffentlich nicht zu schnell (aber wahrscheinlich wohl leider) eintretenden Fall der Fälle muss auch Österreich mit seinen Männern (und Frauen) vorbereitet und gerüstet sein, sich zu verteidigen. Dies schreibt nun sogar (in diesem Fall äußerst lesenswert!) &#8220;unverdächtig&#8221; <a title="Christian Rainers Plädojer, sich für den Krieg zu rüsten" href="http://www.profil.at/articles/1303/568/350615/christian-rainer-nach-frage" target="_blank">Christian Rainer (&#8220;Profil&#8221;)</a>.</p>
<p>Und wenn sich jetzt alle lobenswerterweise der Bundesheer-Reformkommission des von mir hochgeschätzten Wiener Alt-Bürgermeisters Helmut Zilk erinnern (an der übrigens alle Parlamentsparteien beteiligt waren), was ich für gut finde, möge man sich den Satz von Zilk in der Einführung des Endberichts einprägen: &#8220;Die Kommission ist in der Frage der Wehrpflicht zur grundsätzlichen Erkenntnis gelangt, dass derzeit ein  Verzicht darauf nicht möglich ist.&#8221; Es stimmt also nicht, was der Grüne Peter Pilz (damals auch in der Kommission) am 21. Jänner in der ZIB2 (ORF2) wörtlich dazu sagte: &#8220;Über die Wehrpflicht haben wir uns überhaupt nicht geäußert.&#8221;</p>
<p>Fraglich ist allerdings, dass von den Vorschlägen der Bundesheer-Reformkommission bis heute -mit Ausnahme der Verkürzung des Grundwehrdienstes auf 6 Monate (wobei ich persönlich die Sinnhaftigkeit dieser Verkürzung anzweifle)- praktisch nichts umgesetzt wurde, was wohl nur am dafür zuständigen Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) liegen kann. Möge er also ruhig noch bis Ende der kurzen noch verbeliebenden Legislaturpersiode im Amt bleiben und dann vom Volk abgewählt werden.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Bundesheer-Soldat-auf-Pferd_Wolfgang-Riedlsperger.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14317" title="Ö-Bundesheer- Soldat auf Pferd_Wolfgang Riedlsperger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Bundesheer-Soldat-auf-Pferd_Wolfgang-Riedlsperger-300x225.jpg" alt="Soldat auf Haflinger in unwegsamen Gelände. Foto: Wolfgang Riedlsperger" width="300" height="225" /></a>Die Reformkommission empfielt übrigens den Ausschluss von Auslands-Einsatzverweigerung von Berufssoldaten beim Einstieg ins Bundesheer vor und schlägt im Grundwehrdienst unter anderem folgende Reformen zur Schaffung eines &#8220;identitätsstiftenden Bundesheer-Leitbildes&#8221; vor:</p>
<p>- Grundwehrdiener mehrheitlich in der Einsatzorganisation zu verwenden und die Zahl  der Systemerhalter unter Berücksichtigung der Tauglichkeitsgrade und der beruflichen  Vorbildung auf ein Mindestmaß zu reduzieren<br />
- die Schaffung der Voraussetzungen für die unverzügliche Aufnahme als vorerst zeitlich befristeter Berufssoldat und Berufssoldatin einschließlich der besoldungs-, sozial- und pensionsrechtlichen Konsequenzen unter Berücksichtigung der Einstiegsentlohnung vergleichbarer Berufe und unter dem Aspekt der Existenzabsicherung. Für Grundwehrdiener soll diese Regelung ab dem Zeitpunkt der Annahme der Verpflichtungserklärung wirksam werden;<br />
- die Anerkennung herausragender Dienstleistung durch Prämien und Sachleistungen sowie die Abgeltung überdurchschnittlicher Belastungen oder auch Gefährdungen im Rahmen der Ausbildung;<br />
- die Ermöglichung einer systematischen Information am Arbeitsmarkt im Rahmen des allgemeinen Betreuungsangebotes zur Vorbereitung der Wiedereingliederung ins zivile Berufsleben;<br />
- die Überprüfung der Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und des Umfanges der Dienste vom Tag;<br />
- die Anpassung der Ausbildungsinhalte an die neuen Aufgaben und Herausforderungen des Bundesheeres.<br />
- das Angebot einer unentgeltlichen Inanspruchnahme ressortinterner Beratungsmöglichkeiten für eine Erstberatung in Rechts-, Vermögens- und Schuldnerfragen sowie Fragen des Konsumentenschutzes für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.<br />
- die flächendeckende Einführung einer zweckmäßigen und internationalen Standards entsprechenden Ausrüstung und Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten.<br />
- Suchtbekämpfung einschließlich geeigneter Führungs- und Überprüfungsmaßnahmen, um dem Konsum legaler (Alkohol) und illegaler Drogen entgegenzuwirken, verbunden mit Ausbau der militärischen Sportausbildung (mindestens eine Stunde Sport täglich).</p>
<p><a title="Bundesheer-Reformkommission-Endbericht" href="www.bmlv.gv.at/facts/management_2010/pdf/endbericht.pdf" target="_blank">Der vollständige Endbericht der Bundesheer-Reformkommission ist übrigens hier abrufbar.</a></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4554.jpg"><img class="size-medium wp-image-13678 alignright" title="Bundesheer DSCN4554" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4554-300x224.jpg" alt="Pioniere des Bundesheers bei Leistungsschau am Nationalfeiertag" width="300" height="224" /></a>Ich plädiere dafür, mit der Umsetzung der längst notwendigen Reformen nicht bis zu den Nationalratswahlen im Herbst zu warten, sondern sie aufgrund dieser überparteilichen Einigung bereits vor Jahren diese endlich konstruktiv zu diskutieren und nach Möglichkeit einstimmig umzusetzen: immerhin geht es um die Zukunft der Sicherheit Österreichs.</p>
<p>Und -dies möge an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben- wenn die Zeit hierfür reif ist (kann noch sehr lange dauern), also wenn alle EU-Staaten endlich ernsthaft bereit sind, eine gemeinsame europäische Verteidigungsstruktur umzusetzen, dann möge Österreich nicht zögern, sich ebenfalls daran zu beteiligen: Wir helfen nach klugem, weitsichtigem und weisen Ermessen) anderen, die unsere Hilfe brauchen und sie helfen uns (Österreich ist -langfristig betrachtet- militärisch allein nicht überlebensfähig): das ist gelebte Solidarität, auch in der (Europäischen) Gemeinschaft. Ob dieser Einsatz dann mit einem reinen Berufsheer sinnvoller ist oder in der jetzigen Mischform aus Grundwehrdienern, Berufssoldaten und Freiwilligen (Miliz), diese Frage stellt erst dann (ebenfalls in Form einer Volksbefragung?), und nicht heute: Aktuell bleibt unser Heer ein Heer aus dem Volk für das Volk: und das ist sehr gut so.</p>
<p>Heute haben wir uns in der Volksbefragung für diese gelebte Solidarität mit Östereich und seinen Menschen im Grundwehrdienst und Zivildienst entschieden. Und ich bin sehr stolz auf unsere Bevölkerung, die diese klare Entscheidung getroffen hat.</p>
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		<title>Europäisches Parlament für strengere Haushaltsdisziplin und gegen Banker-Boni</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geht es nach dem Willen des Europäischen Parlaments (EP), werden Bonus-Zahlungen an Banker künftig eingeschränkt. Am Montag diskutierte der Wirtschaftsausschuss des EP über die Reform des Finanzwesens. Zudem soll eine strengere Kontrolle der Haushalte dert EU-Mitgliedsländer erfolgen und zudem die Kreditnehmer stärker geschützt werden. Die Eigenkapitalrichtlinie sieht vor, Bonuszahlungen an Bankangestellte zu reduzieren und dadurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Euro-Geld-IMG_5760.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12793" title="Euro Geld IMG_5760" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Euro-Geld-IMG_5760-300x204.jpg" alt="" width="240" height="163" /></a>Geht es nach dem Willen des Europäischen Parlaments (EP), werden Bonus-Zahlungen an Banker künftig eingeschränkt. Am Montag diskutierte der Wirtschaftsausschuss  des EP über die Reform des Finanzwesens. Zudem soll eine strengere Kontrolle der Haushalte dert EU-Mitgliedsländer erfolgen und zudem die Kreditnehmer stärker geschützt werden.</p>
<p>Die Eigenkapitalrichtlinie sieht vor,  Bonuszahlungen an Bankangestellte zu reduzieren und dadurch die Banken  zu stärken. Ein Bericht der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde deckte  nämlich auf, dass einige Angestellte dank Bonuszahlungen das Zehnfache ihres  eigentlichen Gehaltes erhalten. Der österreichische Berichterstatter  und EP-Vzepräsident Othmar Karas von der ÖVP (Christdemokraten) verlangt, dass das Verhältnis  zwischen Gehalt und Bonus höchstens eins zu eins betragen soll. Die neue  Richtlinie verlangt außerdem, dass Banken ihr Eigenkapital erhöhen, um  selbst liquide genug zu sein, um Verluste handhaben zu können. <span id="more-12792"></span></p>
<p>Das Ziel des sogenannten Two Packs ist  es, Haushaltsdisziplin zu gewährleisten und Mitgliedsstaaten in  schwierigen Lagen zu schützen. Die Verordnung fordert, dass alle  Euro-Staaten ihren Haushaltsentwurf zur gleichen Zeit der Kommission  vorlegen, damit diese Änderungen vornehmen kann, sollte der Entwurf  nicht dem Stabilitäts- und Wachstumspakt entsprechen. Der Pakt sichert  zudem einen Konkursschutz für Mitgliedsstaaten in Schwierigkeiten.  Demnach kann ein Land nicht zahlungsunfähig erklärt und die Bonitätsrate  nicht geändert werden. Stattdessen muss ein Plan entwickelt werden, um  die Schulden zurückzuzahlen.</p>
<p>Eine dritte Richtlinie betrifft Hypotheken und fordert  bessere Informationen für die Anleihennehmer. Der spanische  Berichterstatter Antolín Sánchez Presedo von den Sozialdemokraten  verlangt bessere Finanzinformationen für Verbraucher, damit Kreditnehmer  alle Risiken einer Hypothek kennen. Dies würde die  Finanzmarktstabilität deutlich fördern.</p>
</div>
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		<title>EU-Parlament und -Kommission beschließen gemeinsames Lobbyisten-Register</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 22:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künftig müssen EU-Abgeordnete im Anhang ihrer legislativen Berichte einen &#8220;&#8221;legislativen Fußabdruck&#8221; hinterlassen, also ihre Kontakte zu Lobbyisten nennen: Das EU-Parlament hat am 11. Mai 2011 einem gemeinsamen Register von Parlament und EU-Kommission für Lobbyisten und andere Interessengruppen zugestimmt. Zudem wird der Ministerrat aufgefordert, an dem Register teilzunehmen, das nach Ansicht der Abgeordneten verpflichtend sein sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9358" title="Europa-Flagge 100_6636" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Künftig müssen EU-Abgeordnete im Anhang ihrer legislativen Berichte einen &#8220;&#8221;legislativen Fußabdruck&#8221; hinterlassen, also ihre Kontakte zu Lobbyisten nennen: Das EU-Parlament hat am 11. Mai 2011 einem gemeinsamen  Register von Parlament und EU-Kommission für Lobbyisten  und andere Interessengruppen zugestimmt. Zudem wird der Ministerrat aufgefordert, an dem  Register teilzunehmen, das nach Ansicht der Abgeordneten verpflichtend  sein sollte. Parlament und Kommission konnten sich jedoch nicht drüber einigen, dass die   Registrierung verpflichtend wird. Um eine Akkreditierung im   Europäischen Parlament zu erhalten, bleibt eine Registrierung allerdings   zwingend notwendig.</p>
<div>
<p>Ein gemeinsames Register der beiden Institutionen wird nach Ansicht   der Abgeordneten die Transparenz erhöhen. Da alle Informationen an einem   Ort gefunden werden können, sind die Bürger leichter in der Lage   festzustellen, welche Akteure sich in Kontakt mit den Organen befinden.   Das System wird auch die Aufgaben der Interessenvertreter erleichtern,   die sich lediglich einmal registrieren müssen.<span id="more-9354"></span></p>
<p>Das  sogenannte &#8220;Transparenz-Register&#8221; wird die beiden bereits  existierenden  Register, eines des Parlaments und eines der Kommission,  zu einem  gemeinsamen Register zusammenführen. Dies haben beide  Institutionen im  November 2010 beschlossen. Der Änderung des Namens des  Registers in  &#8220;Transparenz-Register&#8221; &#8211; anstelle des ursprünglichen Namens   &#8220;Lobbyisten-Register&#8221; &#8211; wird es etwa Denkfabriken (&#8220;think tanks&#8221;) oder   Organisationen, die Kirchen oder religiöse Gemeinschaften   repräsentieren, leichter machen, dem Register beizutreten.</p>
<p>&#8220;Das Transparenz-Register ist ein wichtiger  Schritt vorwärts in unserem Kampf für eine saubere und verantwortliche  Entscheidungsfindung in der Europäischen Union. Wir brauchen  Überzeugungsarbeit und Lobbygruppen, um zu wissen, welche  Auswirkungen unsere Gesetzgebung auf verschiedene Gruppen von Menschen  und Unternehmen haben könnte, aber wir müssen sicher stellen, dass  niemand Entscheidungen durch unerlaubte Mittel beeinflusst&#8221;, sagte  Parlamentspräsident Jerzy Buzek. Der Berichterstatter Carlo Casini (EVP, Italien) sagte in der Debatte  am Dienstag, dass die angenommenen Texte &#8220;ein erster Schritt hin zu  mehr Transparenz sind&#8221;. Er fügte hinzu, dass dies ein eindeutiger  Hinweis auf unsere Verpflichtung zu den Werten der Transparenz sei.</p>
<p>Das EU-Parlament hat seit 1998 ein Lobbyregister, die Kommission seit  2008. In einer Entschließung aus dem Jahr 2008 hat das Parlament ein  gemeinsames Register gefordert, auch für den Ministerrat. Parlament und  Kommission haben anschließend eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, und  sich im November 2010 auf die Modalitäten eines gemeinsamen Registers  geeinigt. Das gemeinsame Register soll im Juni 2011 online zugänglich  sein.</p>
<p><em>Beide Berichte wurden per Handzeichen angenommen.<br />
</em></p>
</div>
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		<title>EU: Fahrgäste im Autobusfernverkehr erhalten mehr Rechte</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 23:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Busbahnhof Wien Südtiroler Platz Die Passagierrechte bei Reisen in Flugzeugen, der Bahn und auf Schiffen wurden bereits -wie berichtet- geklärt. Nun gibts neue Rechte auch für Benützer von internationalen Buslinien: Das Europäische Parlament im Februar 2011 beschlossen, den Fahrgästen im innereuropäischen Autobusfernverkehr ebenfalls mehr Rechte zuzusprechen. Die neuen Bestimmungen treten in zwei Jahren in Kraft; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8531" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Busbahnhof-Südtiroler-Platz-Wien-DSCN5368.jpg"><img class="size-medium wp-image-8531" title="Busbahnhof Südtiroler Platz Wien DSCN5368" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Busbahnhof-Südtiroler-Platz-Wien-DSCN5368-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Busbahnhof Wien Südtiroler Platz</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Passagierrechte bei Reisen in Flugzeugen, der Bahn und auf Schiffen wurden bereits <a title="Passagierrechte in der EU" href="http://www.redakteur.cc/fahrgaste-in-der-eu-und-ihre-rechte/" target="_blank">-wie berichtet-</a> geklärt. Nun gibts neue Rechte auch für Benützer von internationalen Buslinien: Das Europäische Parlament im Februar 2011 beschlossen, den Fahrgästen im innereuropäischen Autobusfernverkehr ebenfalls mehr Rechte zuzusprechen. Die neuen Bestimmungen treten in zwei  Jahren in Kraft; in gewissen   Fällen können die Mitgliedsstaaten aber  noch vier Jahre eine Befreiung   erhalten, um die neuen Vorschriften voll  umsetzen zu können.</p>
<p>Den Reisenden im Autobusfernverkehr in der Europäischen Union wird in   der Zukunft auch bei der Stornierung von Busverbindungen, bei   Überbelegungen und bei Verspätungen von über zwei Stunden ein   Schadensersatz zustehen, nachdem das Europäische Parlament auf seiner   Sitzung am 15. Februar in Straßburg die EU-Verordnung zur Regelung der   Fahrgastrechte für den Busverkehr verabschiedet hat. Die Verordnung  schreibt den Gesellschaften für Autobusfernverkehr bei  Fahrstrecken von  mehr als 250 Kilometer vor, in welchen Fällen den  Fahrgästen eine  Kompensation zusteht.<span id="more-8521"></span></p>
<p>Bei einer Verspätung von mehr als  zwei Stunden  oder wenn die Busgesellschaft ihren Linienbus nicht sicher  starten  kann, kann der Fahrgast zwischen der Rückerstattung des vollen   Fahrpreises und einer Alternativstrecke wählen, um sein Reiseziel zu   erreichen. Das ist auch dann der Fall, wenn der Fahrgast, der über eine   gültige Fahrkarte verfügt, im Bus keinen Platz mehr bekommt, wenn die   Busgesellschaft eine Überbelegung zu verantworten hat.</p>
<p>Bietet die Gesellschaft nur eine Kostenerstattung an, hat der  Fahrgast  auch Schadensersatzanspruch in Höhe des halben Fahrpreises.  Bei einer  Fahrzeit von mehr als drei Stunden hat der Betreiber die  Fahrgäste mit  Speisen und Getränke zu versorgen, vorausgesetzt der  Linienbus hat mehr  als eineinhalb Stunden Verspätung. Bei gewissen  Verspätungen oder  Stornierungen hat die Busgesellschaft auch das  Hotelzimmer des  Fahrgastes für höchstens zwei Übernachtungen zu tragen.  Von diesen  Verpflichtungen werden die Gesellschaften im Falle von  extremen  Witterungsbedingungen und Naturkatastrophen befreit. Fahrgäste  können ausserdem bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks mit  einer  Kompensation rechnen. Die Busgesellschaft ist verpflichtet,  Schäden am  Gepäck bis zu einer Höhe von 1.200 Euro zu erstatten.</p>
<p>Die Rechtvorschrift gewährt zudem den Gehbehinderten und den  Behinderten im  Allgemeinen besonderen Schutz. Falls ihre Gehhilfen und   mobilitätsfördernden Gegenstände während der Reise beschädigt werden,   gibt es für die dafür zustehende Schadenserstattung keine Obergrenze.   Die Verordnung untersagt auch die Diskriminierung von Fahrgästen: an den   Endstationen und Haltestellen haben die Liniengesellschaften den   gehbehinderten Fahrgästen Hilfe zu gewähren. Das Verbot einer negativen   Diskriminierung schreibt auch die unentgeltliche Beförderung der   mobilitätsfördernden Ausrüstung vor. Diese Verordnung gilt auch bei   Strecken von unter 250 Kilometern, ebenso wie auch die umfassende   Informationder Fahrgäste sowie das Fahrgastrecht, Beschwerden   einzulegen.</p>
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		<title>EP-Journalistenpreis 2010 geht an Polen, Schweden, Ungarn und Grossbritannien</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 22:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalisten aus Polen, Großbritannien, Ungarn und Schweden wurden am 14.10.2010 mit dem diesjährigen Journalistenpreis des Europäischen Parlaments (EP) in insgesamt vier Kategorien ausgezeichnet: Print, Radio, TV und Internet. &#8220;Mit seiner Entscheidung, diesen Preis zu schaffen, will das Europäische Parlament kritischen und unparteiischen Journalismus fördern. Ich weiß, wie schwer die Aufgabe sein kann, Europa, seine Politiken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten aus Polen, Großbritannien, Ungarn und Schweden wurden am 14.10.2010 mit dem diesjährigen Journalistenpreis des Europäischen Parlaments (EP) in insgesamt vier Kategorien ausgezeichnet: Print, Radio, TV und Internet. &#8220;Mit seiner Entscheidung, diesen Preis zu schaffen, will das Europäische Parlament kritischen und unparteiischen Journalismus fördern. Ich weiß, wie schwer die Aufgabe sein kann, Europa, seine Politiken und<br />
seine Entscheidungen zu erklären. Aber es ist unerlässlich,&#8221; sagte Jerzy Buzek, Präsident des EU-Parlaments. Jeder Gewinner erhielt 5000 Euro.</p>
<p>Nach der Preisverleihung folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Journalisten -  eine gefährdete Spezies?&#8221;. Fast alle nationalen Gewinner der EU-Mitgliedstaaten besuchten die Veranstaltung. Zusätzlich waren auch 50 junge Journalisten anwesend, die an einem Workshop des EP teilnehmen.<span id="more-7141"></span><br />
Witold Szablowski von der polnischen Tageszeitung &#8220;Gazeta Wyborcza&#8221; gewann den Preis in der Kategorie Printmedien für seinen Artikel: &#8220;Heute werden zwei Leichen an Land gespült&#8221;. Der Artikel setzt sich mit dem Problem der illegalen Zuwanderung in die Europäische Union auseinander. Laut der Jury ist der Beitrag &#8220;informativ, lebendig und authentisch&#8221;. Ein Jurymitglied hob die Qualität der Schreibkunst hervor &#8211; diesen Artikel zu lesen sei wie das Lesen eines &#8220;literarischen Werks&#8221;.</p>
<p>Kajsa Norell und Nuri Kino von Sveriges Radio Ekot (Schweden) gewannen den Preis in der Kategorie Radio für ihre Reportage über die finanzielle Unterstützung der Türkei durch die EU. Wie der investigative Beitrag zeigt, kommen EU-Gelder nicht vollständig bei den örtlichen Landwirten in der Türkei an. Die Radiosendung ist laut Jury &#8220;eine hervorragende Untersuchung&#8221;, ausgezeichnet durch ein &#8220;perfektes Timing&#8221; und &#8220;perfekte Länge&#8221;. Gedreht wurde sowohl in der türkischen Provinz als auch in Ankara.</p>
<p>Zsolt Németh von MTV Ungarn gewann den Preis in der Kategorie TV für sein Programm &#8220;Euforia&#8221;, das die Geschichte der EU in verständlicher Weise solchen Zuschauern näherbringt, die wenig über die EU wissen, und vor allem auch jüngeren Zuschauern. Die Jury lobte die Qualität des Programms sowie seine hohe Kreativität, die TV-Projekten über die EU oft fehlt. Vor allem aber schaffe es der ungarische Beitrag, &#8220;gleichzeitig attraktiv, witzig und lehrreich&#8221; zu sein.</p>
<p>James Clive-Matthews aus Großbritannien gewann den Preis in der Kategorie Internet für seinen Blogbeitrag &#8220;EUtopia -  welcher Prozentsatz der Gesetze stammt von der EU?&#8221;  In der Begründung der Jury hieß es, der Autor habe &#8220;hervorragende Recherchearbeit&#8221; geleistet, und der Beitrag sei sehr &#8220;verständlich, überzeugend und humorvoll&#8221; sowie &#8220;informativ und interessant&#8221;. Der Journalist, der einer der &#8220;wenigen Blogger, die sich ernsthaft mit der EU befassen&#8221;,<br />
sei, habe sehr ernsthafte statistische und vergleichende Arbeit geleistet, aber gleichzeitig könne sein Artikel &#8220;mit großem Vergnügen&#8221; gelesen werden.</p>
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		<title>Europaparlament sucht Praktikanten</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 09:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europa ruft Foto: © Leimgruber Noch bis zum 15. Oktober können sich junge Hochschulabsolventen für fünfmonatige bezahlte Praktika beim Europäischen Parlament (EP) bewerben, die im März 2011 beginnen. Das Parlament kann nur etwa einem von Zwanzig Bewerbern einen Platz anbieten, insgesamt nimmt das EP mehrere hundert Praktikanten jährlich auf. Im Jahr bewerben sich fast fünftausend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7121" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europafahne-PICT18631.jpg"><img class="size-medium wp-image-7121" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europafahne-PICT18631-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Europa ruft<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Noch bis zum 15. Oktober können sich junge Hochschulabsolventen für fünfmonatige bezahlte Praktika beim Europäischen Parlament (EP) bewerben, die im März 2011 beginnen. Das Parlament kann nur etwa einem von Zwanzig Bewerbern einen Platz anbieten, insgesamt nimmt das EP mehrere hundert Praktikanten jährlich auf. Im Jahr bewerben sich fast fünftausend Hochschulabsolventen für ein bezahltes, fünfmonatiges Praktikum in der Parlamentsverwaltung in Brüssel oder Luxemburg.</p>
<p>Für ein bezahltes Praktikum ist ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung. Neben den bezahlten Praktika bewerben sich fast drei Tausend junge Erwachsene für ein unbezahltes ein- bis viermonatiges Praktikum. Voraussetzung ist das Abitur, Priorität wird Bewerbern gegeben, für die im Rahmen von Studium oder Ausbildung ein Praktikum vorgeschrieben ist. Besondere Praktika bietet das Parlament angehenden Übersetzern und Dolmetschern an. Außerdem gibt es seit Kurzem ein spezielles Praktikumsprogramm für Menschen mit Behinderungen. Die Praktika beginnen im März oder Oktober.<span id="more-7120"></span></p>
<p>Auch viele Abgeordneten-Büros in Brüssel und den Wahlkreisen (z.T. auch in Straßburg) nehmen regelmäßig Praktikanten auf. Die Anforderungen und Möglichkeiten variieren. Wer sich für ein Praktikum bei einem Abgeordneten interessiert, sollte sich direkt mit dem jeweiligen Büro in Verbindung setzten bzw. sich dort bewerben. Und die EU-Kommission nimmt ebenfalls jährlich mehrere hundert Praktikanten auf. Weitere Möglichkeiten bieten Interesseverbände, Politikberatungsfirmen, internationale Kanzleien, Nichtstaatliche Organisationen, Ländervertretungen.</p>
<p>Aus Deutschland kommen laut EP in der Regel fünfmal so viele Anfragen, wie aus Österreich, wobei die Italiener Tabellenführer bei der Anzahl eingereichter Anträge sind. &#8220;Die Zahl der Praktikanten, die wir annehmen können, hängt von den vorhandenen Finanzmitteln und der Aufnahmekapazität der Dienststellen ab, d.h. wie viel Büroplatz sie haben und wie viele Praktikanten sie sinnvoll begleiten können&#8221;, so das Praktikantenbüro des Parlaments.</p>
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		<title>Internationaler Tag gegen die Todesstrafe &#8211; EP fordert Moratorium für Hinrichtungen</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/internationaler-tag-gegen-die-todesstrafe-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 22:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weltweit vollziehen nach wie vor 43 Staaten die Todesstrafe. Der 10. Oktober ist der Welttag gegen die Todesstrafe. Anlässlich des heurigen 8. Welttages haben die Abgeordneten des Europa-Parlaments (EP) eine Entschließung, in der sie mehrfach und unter allen Umständen die Todesstrafe verurteilen, angenommen. Das Parlament fordert in seiner Entschließung ein bedingungsloses weltweites Moratorium für Hinrichtungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000M05UEY?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000M05UEY"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/416kC64DNQL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000M05UEY" border="0" alt="" width="1" height="1" />Weltweit vollziehen nach wie vor 43 Staaten die Todesstrafe. Der 10. Oktober ist der Welttag gegen die Todesstrafe. Anlässlich des heurigen 8. Welttages haben die Abgeordneten des Europa-Parlaments (EP) eine Entschließung, in der sie mehrfach und unter allen Umständen die Todesstrafe verurteilen, angenommen. Das Parlament fordert in seiner Entschließung ein bedingungsloses weltweites Moratorium für Hinrichtungen, mit dem Ziel, die Todesstrafe in allen Staaten, in denen sie nach wie vor angewandt wird, endgültig abzuschaffen. Während der Eröffnung der Plenarsitzung erklärte EP-Präsident Jerzy Buzek, dass &#8220;der Tod nie als eine Form von Gerechtigkeit betrachtet werden könne&#8221;. Die Resolution -<a title="EP Entschliessungsantrag gegen die Todesstrafe" href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=P7-RC-2010-0541&amp;language=DE" target="_blank">hier abrufbar</a>- wurde mit 574 Ja-Stimmen bei 25 Nein-Stimmen und 39 Enthaltungen angenommen.</p>
<p>Die Abgeordneten betonen, dass der neue Europäische Außendienst (EAD) Leitlinien für eine umfassende und wirksame europäische Politik in Bezug auf die Todesstrafe bereitstelle, im Hinblick auf die Dutzenden von europäischen Bürgern, die in Drittstaaten hingerichtet werden sollen. &#8220;Diese Leitlinien sollen leistungsfähige und verstärkte Mechanismen im Bereich des Identifizierungssystems, des Rechtsbeistands, der Rechtshilfe und der diplomatischen Vertretungen der EU umfassen.&#8221;<span id="more-7021"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NXFFDY?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002NXFFDY"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/518yzIZlGvL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002NXFFDY" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Belarus ist das einzige europäische Land, in dem die Todesstrafe in der Praxis noch angewandt wird. Das Parlament  fordert ferner Kasachstan und Lettland auf, ihre nationalen Rechtsvorschriften, die die Verhängung der Todesstrafe für bestimmte Verbrechen unter außerordentlichen Umständen nach wie vor gestatten, entsprechend abzuändern.</p>
<p>Die höchste Zahl der Hinrichtungen fand laut EP in China, im Iran und Irak statt. Allein in China wurden 5000 Hinrichtungen oder 88% aller Hinrichtungen auf der Welt vollzogen. Im Iran wurden mindestens 402 Menschen, im Irak mindestens 77 Menschen und in Saudi-Arabien mindestens 69 Menschen hingerichtet. Weitere Länder, die die Todesstrafe durchführen, sind: Ägypten, Malaysia, Sudan, Thailand, Vietnam, Nordkorea, Japan und die USA. In 35 der 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika kann die Todesstrafe verhängt werden, wobei 4 von ihnen seit 1976 keine Hinrichtungen mehr durchgeführt haben.</p>
<p>Die Europäische Union ist einer der führenden Geldgeber, die die Bemühungen von Organisationen der Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Todesstrafe unterstützen. Das ist eine der thematischen Prioritäten für Unterstützung im Rahmen der Europäischen Initiative für Demokratie und Menschenrechte (EIDHR). Seit 1994 wurden weltweit über 30 Projekte von EIDHR finanziert, mit einem Gesamtbudget von über 15 Mio. Euro.</p>
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		<title>Verbraucherorganisationen und Arbeiterkammer fordern Ampel-Kennzeichnung bei Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 01:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der AK Ampelrechner online: http://ak-ampelrechner.at/ Die EU Verbraucherinformations-Verordnung regelt die Lebensmittel-Kennzeichnung neu. Am 16. Juni, stimmt das EU Parlament in erster Lesung darüber ab. Die Lebensmittel-Kennzeichnung soll leicht auffindbar, klar und verständlich sein, daher muss die Ampelkennzeichnung eingeführt werden, fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Österreichische Arbeiterkammer (AK) und die deutsche Verbraucherorganisation foodwach. Positiv ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="articleBlock">
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5342" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Ampelrechner.jpg"><img class="size-full wp-image-5342" title="AK-Ampelrechner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Ampelrechner.jpg" alt="" width="243" height="250" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der AK Ampelrechner online: http://ak-ampelrechner.at/</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die EU Verbraucherinformations-Verordnung regelt die Lebensmittel-Kennzeichnung neu. Am 16. Juni, stimmt das EU Parlament in erster Lesung darüber ab. Die Lebensmittel-Kennzeichnung soll leicht auffindbar, klar und verständlich sein, daher muss die Ampelkennzeichnung eingeführt werden, fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Österreichische Arbeiterkammer (AK) und die deutsche Verbraucherorganisation foodwach.</p>
<p class="articleBlock">Positiv ist, dass trotz Einwand der Lebensmittelwirtschaft alle derzeit vorgeschriebenen Kennzeichnungselemente bleiben, da sie für die Information der Konsumenten unerlässlich sind. Auch dass Mindestschriftgrößen vorgesehen werden, für die sich die AK eingesetzt hat, wird die Lesbarkeit der Kennzeichnung verbessern. &#8220;Gut, dass endlich einheitliche Regeln bei der Etikett-Mindestschriftgröße kommen und dass die Nährwertkennzeichnung verpflichtend wird,&#8221; erklärt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl: &#8220;Von den EU-Parlamentariern verlangen wir, dass sie sich für eine konsumentenfreundliche Nährwertkennzeichnung in Form einer farblichen Ernährungsampel einsetzen“. Außerdem sollten Herkunftsland und bei offen verkaufter Ware zusätzlich auch alle Zutaten angegeben werden, verlangt Schöffl.<span id="more-5337"></span></p>
<p class="articleBlock">Die einfache, verlässliche und verständliche Art der Nährwertkennzeichnung sollte in Form einer Ampelkennzeichnung sein, insbesondere für Produkte, bei denen der Konsument den Zucker- oder Fettgehalt nicht so leicht erkennt, also etwa bei Fertiggerichten, Snacks, Sandwiches, zuckerhältigen Erfrischungsgetränken. Die Ernährungsampel informiert in Farbe über Fett, gesättigte Fette, Zucker und Salz – rot heißt viel, gelb moderat und grün wenig. Die Ampel sollte auf der Vorderseite des Produkts sein. Der Konsument soll auf einen Blick sehen können, ob das Produkt ein Fit- oder ein Schlappmacher ist, so die Arbeiterkammer, die einen <a title="AK Ampelrechner online" href="http://ak-ampelrechner.at/" target="_blank">Ampelrechner online </a>anbietet.</p>
<p class="articleBlock">Ein Bündnis der deutschen Organisationen Verbraucherzentrale Bundesverband, der GKV-Spitzenverband, die AOK, die Bundesärztekammer, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Adipositas-Gesellschaft sowie die Gesamtorganisation diabetesDE spricht sich laut Aussendung des vzbv ebenfalls für die Einführung der Ampelkennzeichnung aus. Das von der Lebensmittelwirtschaft präferierte sogenannte GDA-Modell, bei dem für Energie, Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz der Anteil einer Portion am Tagesbedarf dargestellt wird, lehnen die Verbraucher- und Gesundheitsverbände hingegen ab, da es laut wissenschaftlichen Untersuchungen schwer verständlich ist.</p>
<p class="articleBlock">Ernährungswissenschaftler haben anhand der Erfahrungswerte aus  Großbritannien belegt, dass die Ampel am besten verstanden wird, erklärt foodwatch. Auch Wirtschaftswissenschaftler sprechen sich inzwischen für die Ampel  aus. Und auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellt in  seinem jüngst erschienenen Wochenbericht (Nr. 22) fest: &#8220;Die Ampel  erreicht die Verbraucher am besten.&#8221; Und folgert daraus: &#8220;Die Politik sollte einer farblichen Gestaltung der Nährwert-Angaben den Vorzug  geben.&#8221;</p>
<p class="articleBlock">Die einzigen Stimmen gegen die Ampelkennzeichnung kommen aus der  Lebensmittelbranche, erklärt foodwatch: &#8220;Die Lebensmittelmultis und ihre Lobbyorganisationen zittern vor der Abstimmung im Europaparlament. Mit der Ampel würde ihnen niemand mehr ihre dreisten Werbeversprechen von Fitness und Gesundheit für überzuckerte, fettige Industrieprodukte abnehmen&#8221;, so der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.</p>
<p class="articleBlock">Kritisch sieht die AK am EU-Entwurf auch, dass es noch keine zwingende Kennzeichnung der Herkunft gibt. „Das ist konsumentenunfreundlich. Konsumenten ist es für ihre Kaufentscheidung wichtig, woher das Produkt und seine wesentlichen Bestandteile sind. Das belegen auch unsere Tests“, sagt Schöffl, „wir erwarten uns hier, dass uns hier die Parlamentarier klar unterstützen.“</p>
<p class="articleBlock">Bei der Kennzeichnung offen abgegebener Produkte beanstandet die AK, dass nur allergieauslösende Zutaten und der Zusatzstoff Schwefeldioxid zwingend angegeben wird. Die AK verlangt, dass bei offen verkauften Waren über die Zutaten informiert werden muss.</p>
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