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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität</title>
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		<title>EU-Kommission will Online-Kriminalität wirksamer bekämpfen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 23:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission spricht sich einerseits für ein &#8220;offenes und chancenreiches Internet&#8221; aus. Andererseits aber entwickelt sie auch eine EU-Strategie für Cybersicherheit, um Online-Kriminalität wirksamer zu bekämpfen. Dazu  hat sie gestern (Donnerstag) gemeinsam mit der  Hohen Vertreterin der  Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, eine  Cybersicherheitsstrategie vorgestellt. Ziel ist die &#8220;Entwicklung einer einheitlichen Cyberraumstrategie der EU auf internationaler Ebene und Förderung der Grundwerte der EU&#8221;.<span id="more-14454"></span></p>
<p>Vorgesehen sind demnach konkrete  Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit von Informationssystemen im  Cyberraum zu erhöhen, die internationale Politik zur Cybersicherheit zu  stärken und die Cyberverteidigung der EU zu verbessern. Ein zusätzlich vorgestellter Richtlinienentwurf zur Netz- und  Informationssicherheit (NIS) sieht verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen  für die EU-Staaten, die Betreiber zentraler Internetdienste und  kritischer Infrastrukturen sowie die Betreiber von Energie-, Verkehrs-,  Bank- und Gesundheitsdiensten vor.</p>
<p>EU-Kommissionsvizepräsidentin Neelie  Kroes, zuständig für die Digitale Agenda, erklärte hierzu: &#8220;Je mehr die  Menschen vom Internet abhängen, umso mehr verlassen sie sich darauf,  dass es auch sicher ist. Ein sicheres Internet schützt unsere Freiheiten  und Rechte und unsere Wirtschaftstätigkeit.&#8221; EU-Innenkommisarin Cecilia  Malmström ergänzte: &#8220;In vielen EU-Ländern fehlt das notwendige  Instrumentarium, um organisierte Cyberkriminalität verfolgen und  bekämpfen zu können. Alle Mitgliedstaaten sollten daher nationale  Stellen einrichten, die wirksam gegen Cyberstraftaten vorgehen. Diese  können vom Sachverstand und der Unterstützung des <a title="Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität" href="http://www.redakteur.cc/europaeisches-zentrum-zur-bekampfung-der-cyberkriminalitat/" target="_blank">Europäischen Zentrums  zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (EC3)</a> profitieren.“</p>
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		<title>Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität: Eröffnung am 11. Januar</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich sind etwa eine Million Menschen weltweit Opfer einer Form von Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge verlieren Opfer weltweit rund 290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten Eurobarometer-Umfrage machen sich Europäer weiterhin große Sorgen hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 % der Internetnutzer vermeiden es, persönliche Daten im Netz offenzulegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-14222" title="european_cybercrime_centre" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre-300x156.gif" alt="" width="300" height="156" /></a>Täglich sind etwa eine Million Menschen  weltweit Opfer einer Form von  Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge  verlieren Opfer weltweit rund  290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von  Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten  Eurobarometer-Umfrage machen sich  Europäer weiterhin große Sorgen  hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 %  der Internetnutzer vermeiden es,  persönliche Daten im Netz offenzulegen  und 12% hatten es bereits mit  Online-Betrug zu tun.</p>
<p>Ab 11. Januar ist nun das neue Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (<a title="European Cibercrime Centre" href="https://www.europol.europa.eu/ec3" target="_blank">European Cybercrime Centre</a>) funktionsfähig und steht europäischen Bürgern und Unternehmen bei Bedrohungen durch Cyberkriminalität bei. Bei Online-Betrug, Online-Missbrauch von Kindern und anderen   Online-Straftaten – mit Tatverdächtigen überall auf der Welt – sind   regelmäßig Hunderte von Opfern gleichzeitig betroffen. Vorgänge dieser   Größenordnung sind durch nationale Polizeikräfte nicht erfolgreich zu   bewältigen. Die Eröffnung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der  Cyberkriminalität verdeutlicht das neue Vorgehen der EU gegen  Cyberkriminalität. Von nun an wird ein stärker zukunftsgerichteter,  integrativer Ansatz verfolgt. Das Zentrum soll Erfahrungen und  Information bündeln, strafrechtliche Ermittlungen unterstützen und  EU-weite Lösungen fördern.<span id="more-14215"></span></p>
<p>Das Zentrum wird sich auf illegale  Online-Tätigkeiten organisierter krimineller Gruppen konzentrieren,  insbesondere im Zusammenhang mit e-banking und anderen  Online-Finanztätigkeiten sowie der sexuellen Ausbeutung von Kindern im  Internet. Im Focus stehen auch Straftaten, die das System der kritischen  Infrastrukturen und das Informationssystem in der EU beeinträchtigen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-14218 alignleft" title="Internet-Polizei IMG_4330_bearbeitet-1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Das  Zentrum wird ferner Forschung und Entwicklung erleichtern, die gezielte  Schulung von Strafverfolgern, Richtern und Staatsanwälten gewährleisten  und Bewertungen der Bedrohungen, einschließlich Trendanalysen und  Frühwarnung, erstellen. Um mehr Cyberkriminalitätsnetze zu zerschlagen,  wird das Zentrum die einschlägigen Daten sammeln und verarbeiten und den  Strafverfolgungseinheiten in den EU-Staaten ein Helpdesk für  Cyberkriminalität bieten. Es wird die EU-Staaten operationell  unterstützen (z.B. gegen Eindringen in Computernetze, Betrug, sexuellen  Missbrauch von Kindern usw.) und hochkarätiges technisches, analytisches  und forensisches Fachwissen in die gemeinsamen Untersuchungen auf  EU-Ebene einbringen.</p>
<p>An der offiziellen Eröffnung des Zentrums, das seinen Sitz beim   Europäischen Polizeiamt (Europol) im niederländischen Den Haag hat,   nimmt auch die EU-Kommissarin für Inneres Cecilia Malmström teil. „Dank des Zentrums wird die EU wesentlich effizienter gegen Cyberkriminalität vorgehen und ein freies, offenes und sicheres Internet verteidigen können. Cyberkriminelle sind clever und setzen neue Technologien direkt für kriminelle Zwecke ein. Mit dem Zentrum wollen wir mindestens genauso clever und schnell sein, so dass wir den Straftaten vorbeugen und sie bekämpfen können“, erklärt Malmström.</p>
<p>„Wir brauchen ein flexibles, adäquates Vorgehen gegen Cyberkriminalität, die keine Grenzen kennt und es Straftätern sehr leicht macht, sich zu verstecken. Als Mittelpunkt der operationellen investigativen und forensischen Unterstützung soll das Zentrum das entsprechende Knowhow sammeln und verbreiten. Da es alle einschlägigen Ressourcen in den EU-Mitgliedstaaten mobilisieren kann, soll es aber auch dazu dienen, die Bedrohung durch Cyberkriminelle- wo auch immer diese operieren &#8211; abzuschwächen und zu reduzieren“, verspricht Troels Oerting, Leiter des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität.</p>
<p>Die Einrichtung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität ((IP/12/317 und MEMO/12/221) ist Teil eines Maßnahmenpakets zum Schutz der Bürger vor Online-Straftaten. Damit werden Legislativmaßnahmen wie die Richtlinie über Angriffe auf Informationssysteme (IP/10/1239 und MEMO/10/463) und die 2011 erlassene Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornographie (IP/11/1255) ergänzt.</p>
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