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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Europäische Lebensmittelbehörde EFSA</title>
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		<title>foodwatch fordert Verkaufsverbot von Energydrinks an Kinder und Jugendliche</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 22:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA bestätigt: Vor allem Jugendliche nehmen durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein auf. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher nun den deutschen Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder und Jugendliche zu untersagen. Zudem sollen durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-no-engerydrinks.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15919" title="foodwatch-no-engerydrinks" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-no-engerydrinks.jpg" alt="Grafik: foodwatch" width="280" height="201" /></a>Eine aktuelle Studie der  Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA bestätigt: Vor allem  Jugendliche nehmen durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein auf. Die  Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher nun den deutschen Bundesernährungsminister  Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich  ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder  und Jugendliche zu untersagen. Zudem sollen durch eine <a title="foodwatch-Aktion: Energydrinks" href="www.foodwatch.de/aktion-energydrinks" target="_blank">Email-Kampagne</a> die verantwortlichen Politiker aufgerüttelt werden.</p>
<p>Energy-Getränke – vor allem die hochkonzentrierten Energy Shots –  stehen laut foodwatch im Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Krampfanfälle  und sogar Todesfälle zu verursachen.  Experten der Weltgesundheitsorganisation  WHO empfehlen daher schon länger, den Verkauf an Kinder und Jugendliche  einzuschränken. &#8220;Die  EU-Lebensmittelbehörde sowie die zuständige deutsche Behörde warnen vor  Risiken der Energy Drinks, Experten der Weltgesundheitsorganisation  empfehlen einen Verkaufsstopp an Minderjährige &#8211; aber  Bundesernährungsminister Schmidt ignoriert beharrlich alle Warnungen&#8221;, kritisiert Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation foodwatch.<span id="more-15918"></span></p>
<p>Die  aktuelle Studie der EFSA zeigt, dass Jugendliche, die besonders oft zu  Energy Drinks greifen, zu viel Koffein zu sich nehmen. Im Rahmen einer  aktuellen Risikobewertung hatte die Behörde vergangene Woche erstmals  einen Höchstwert für Koffein ermittelt: Bei einer Dosis von drei  Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht hätten Erwachsene keine  Nebenwirkungen durch Koffein zu erwarten, so die Studie. Auch für Kinder  und Jugendliche könnten drei Milligramm Koffein pro Kilogramm  Körpergewicht als Orientierungswert dienen. Ein 12-jähriger Junge mit 50  kg Körpergewicht überschreitet nach dieser Rechnung aber bereits mit einer 0,5  L Dose eines Energy Drinks diese Grenze. Millionen Jugendliche in  Europa konsumieren allerdings regelmäßig deutlich mehr der Getränke: In  fünf von 13 EU-Mitgliedstaaten, die die EFSA-Forscher untersucht hatten,  nehmen Jugendliche mehr Koffein auf als empfohlen. In Deutschland  gelten bis zu 6,6 Prozent der Jugendlichen als &#8220;Hochverzehrer&#8221; und  überschreiten die EFSA-Höchstmengen für Koffein. Als wesentliche Quelle  für die Koffeinaufnahme unter Jugendlichen nennt die EFSA Energy Drinks.</p>
<p>Durch den süßen  Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte &#8211; anders als etwa  der ebenfalls stark koffeinhaltige Kaffee &#8211; gerade bei Kindern und  Jugendlichen beliebt: Einer <a title="EFSA-Studie zum Konsum von Energy-Drinks" href="www.efsa.europa.eu/de/supporting/doc/394e.pdf " target="_blank">früheren EFSA-Studie zufolge</a> greifen 68  Prozent der Teenager zu diesen Getränken. Davon sind laut EFSA 12 Prozent  &#8220;high cronic consumers&#8221; (Konsum mindestens viermal wöchentlich) sowie 12  Prozent &#8220;high acute consumers&#8221; (mehr als ein Liter pro Konsum).  Hochverzehrer sind besonders gefährdet, Nebenwirkungen wie  Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen zu erleiden. <a title="EFSA-Studie: Energydrinks und Kaffee bei Kindern" href="www.efsa.europa.eu/de/consultations/call/150115.pdf" target="_blank">Die aktuelle EFSA-Studie ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Das  deutsche Lebensmittelrecht gebietet es, &#8220;den Schutz der  Verbraucherinnen und Verbraucher durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr  einer Gefahr für die menschliche Gesundheit sicherzustellen&#8221; (LFGB, § 1  (1)). Vorsorgliche Maßnahmen gebietet auch das übergeordnete  europäische Lebensmittelrecht. Dieses sei daher umzusetzen, so foodwatch.</p>
<p>Ende 2014 hatte Litauen als weltweit erstes Land ein Abgabeverbot von Energy Drinks an Kinder und Jugendliche in Kraft gesetzt.</p>
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		<title>Orthomolekulare Medizin: VKI warnt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 22:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann. Die orthomolekulare Medizin (OM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13073" title="Vitamine © Elmar Leimgruber, redakteur.cc IMG_8489" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489-220x300.jpg" alt="" width="176" height="240" /></a>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. <a title="Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten" href="http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/" target="_blank">Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann.</a></p>
<p>Die orthomolekulare Medizin (OM) führt chronische Krankheiten auf eine Unterversorgung mit &#8220;Nährstoffen&#8221; zurück. Die Gabe hoher Vitamindosen, kombiniert mit Mineralstoffen und Spurenelementen, soll derartigen Erkrankungen vorbeugen bzw. diese heilen.<span id="more-13070"></span></p>
<p>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat fünf zufällig ausgewählte Wiener Allgemeinmediziner mit Diplom für orthomolekulare Medizin konsultiert und  die Verschreibungen sowie die Kosten analysiert. Zwischen drei und fünf Mittel wurden der Testperson &#8220;verordnet&#8221;. Dabei handelte es sich meist um Nahrungsergänzungsmittel, die dem Gesetz entsprechend keinerlei Therapeutikum darstellen dürfen. Die von den Ärzten empfohlene Dosierung der Mittel hätte jedoch in einigen Fällen u.a. zu einer massiven Überversorgung mit Vitamin D geführt. Vor solchen Überversorgungen warnt die Europäische Lebensmittelbehörde ausdrücklich. Eine Überdosierung kann u.a. zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und in schweren Fällen bis hin zu Nierenschäden und Nierenversagen führen, mahnt der VKI:</p>
<p>&#8220;Wäre unser Patient der Empfehlung der Ärzte gefolgt hätten sich &#8220;Einstiegskosten&#8221; zwischen 230 und 492 Euro an Laboruntersuchungen, Ordinationsgebühren, Kosten für die Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel, etc. ergeben&#8221;. Für eine mehrmonatige Behandlung ist mit einigen Hundert Euro an weiteren Kosten zu<br />
rechnen. Diese Kosten werden von den Krankenkassen aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise der Wirksamkeit nicht übernommen, sind also privat zu tragen. Fazit: Die Kosten, aber auch die Risiken einer Behandlung mit orthomolekularer Medizin können erheblich sein, während die therapeutische Wirksamkeit bis dato nicht ausreichend nachgewiesen ist, so der VKI.</p>
<p>Da die von den Ärzten verwendeten Präparate teilweise von diesen selbst verkauft werden, erhob der VKI zusätzlich anonym bei Herstellerfirmen, mit welchen Preisnachlässen, Provisionen oder &#8220;Studienbeiträgen&#8221; Ärzte bei den im Test verschriebenen Präparaten rechnen können. Bei Präparaten der Firma Biogena wären dies etwa 40 Prozent Preisnachlass beim direkten Verkauf oder 15 Prozent Provision für den Arzt, wenn der Patient selbst bestellt. Ähnliche Ergebnisse erhoben die Tester für die verschriebenen Präparate der Firmen Orthotherapia und Promedico. Nähere Informationen zum durchgeführten VKI-Test gibt es auf<a href="http://www.konsument.at" target="_blank"> www.konsument.at</a> sowie ab dem 28.6. im Juli- KONSUMENT.</p>
</div>
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		<title>foodwatch fordert: Becel pro activ in die Apotheke</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 23:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Becel pro aktiv Foto: foodwatch Nach ihrem Kampf unter anderem gegen Danone und Ferrero sagt die deutsche Verbraucherorganisation foodwatch nun Unilever den Kampf an: Ihr &#8220;Becel pro aktiv&#8221; verführe als cholesterinsenkende Margarine zu einer unkontrollierten Selbstmedikation mit unklaren Risiken und Nebenwirkungen. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher den Verkaufsstopp von Becel pro.activ im Supermarkt und hat [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11097" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Becel_foodwatch.jpg"><img class="size-medium wp-image-11097 " title="Becel_foodwatch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Becel_foodwatch-300x214.jpg" alt="" width="240" height="171" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Becel pro aktiv<br />
Foto: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach ihrem Kampf unter anderem gegen Danone und Ferrero sagt die deutsche Verbraucherorganisation foodwatch nun Unilever den Kampf an: Ihr &#8220;Becel pro aktiv&#8221; verführe als cholesterinsenkende Margarine zu einer unkontrollierten Selbstmedikation mit unklaren Risiken und Nebenwirkungen. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher den Verkaufsstopp von Becel pro.activ im Supermarkt und hat hierfür <a title="Infos und Mailaktion gegen Unilever" href="http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/index_ger.html" target="_blank">online eine  E-Mail-Aktion</a> an Unilever gestartet, bei der Verbraucher den Konzern  auffordern können, das Produkt aus dem Supermarktregal zu nehmen.</p>
<p>foodwatch fordert auch Hersteller anderer cholesterinsenkender  Produkte auf, diese als Medikament zu behandeln und nicht länger frei  als Lebensmittel zu verkaufen. Dazu gehören Deli Reform Active  von den  Walter Rau Lebensmittelwerken, Benecol von Emmi sowie Danacol von  Danone.<span id="more-11093"></span></p>
<p>Zu Becel pro aktiv: „Der gesundheitliche Nutzen ist nicht belegt, es gibt Hinweise auf beträchtliche Risiken und nicht zuletzt empfehlen das Bundesinstitut für Risikobewertung und die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA allen gesunden Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel ausdrücklich, solche Produkte zu meiden“, erklärte Oliver Huizinga von foodwatch: „Becel pro.activ sollte nur auf ärztliche Empfehlung in der Apotheke abgegeben werden. Unilever sollte den freien Verkauf an Jedermann im Supermarkt stoppen und ein Zulassungsverfahren als Medikament anstrengen, damit die nach dem Arzneimittelrecht zuständigen Behörden den gesundheitlichen Nutzen sowie die Risiken und Nebenwirkungen beurteilen können.“</p>
<p>Becel pro.activ sind hochkonzentriert pflanzliche Phytosterine zugesetzt, bestimmte chemische Verbindungen, die praktisch baugleich sind mit Cholesterin. Unilever hat nachgewiesen, dass sie das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut senken können. Doch Wirkung ist nicht gleich Nutzen, sagt foodwatch: Ob eine durch Pflanzensterine bewirkte Senkung des Cholesterinspiegels auch das Risiko für Herzinfarkte senkt, ist nicht belegt, anders als bei cholesterinsenkenden Arzneimitteln. In der Beeinflussung von Blut-Laborwerten allein jedoch liegt noch kein gesundheitlicher Nutzen. Im Gegenteil gibt es in Studien Hinweise auf erhebliche Nebenwirkungen von Pflanzensterinen. Diese könnten das Risiko für Herzerkrankungen sogar erhöhen, anstatt es zu senken, indem sie verursachen, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in Gefäßen. Im Herbst 2010 stellten Wissenschaftler in den Niederlanden außerdem erstmals vergrößerte Venenim menschlichen Auge durch Pflanzensterine fest – auch dies könnte für erhöhtes Infarktrisiko sprechen, was dringend eingehend erforscht werden sollte, fordern die Konsumentenschützer.</p>
<p>In Übereinstimmung mit der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), „dass der Verzehr von Lebensmitteln mit Phytosterinen von gesunden Menschen, die keinen erhöhten Cholesterinspiegel haben, ausdrücklich vermieden werden sollte“. Dazu Oliver Huizinga: „Wenn das staatliche Bundesinstitut für Risikobewertung und sogar die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde so eindeutig vor dem Verzehr warnen, sollte sich Verbraucherministerin Ilse Aigner dafür einsetzen, dass medikamentenähnliche Lebensmittel wie Becel pro.activ nicht mehr frei im Supermarkt verkauft werden dürfen. Das Beispiel zeigt, dass man den Gesundheitsschutz nicht der Lebensmittelindustrie überlassen darf.“</p>
<p>Bisher ist gesetzlich zwar ein Hinweis auf der Verpackung vorgeschrieben, dass Lebensmittel mit Pflanzensterinzusatz für Personen gedacht sind, die ihren Cholesterinspiegel senken möchten. So steht auch auf der Becel-pro.activ-Verpackung im Kleingedruckten: „Exklusiv bestimmt für Personen mit überhöhtem Cholesterinspiegel.“ In seiner Werbung jedoch suggeriert der Konzern, mit der Margarine könnte praktisch Jedermann, der nur „ein wenig besorgt“ über seinen Cholesterinspiegel ist, vorsorglich – eben „pro activ“ – etwas Gutes für seine Gesundheit tun. Oliver Huizinga: „Wer sich Sorgen über seinen Cholesterinspiegel macht, sollte zum Arzt gehen und nicht in den Supermarkt – und zu Risiken und Nebenwirkungen fragt man auch besser nicht Unilever, dort redet man über diesen Aspekt von Becel pro.activ nämlich nicht so gerne.“</p>
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