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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Europa-Parlament</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Europa-Parlament beschließt verpflichtendes Notfallsystem für Neuwagen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 22:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das lebensrettende eCall-Notrufsystem soll künftig verpflichtend in alle neuen Autos eingebaut werden. Dadurch werden die Notfalldienste bei schweren Unfällen automatisch über die einheitliche Notrufnummer 112 verständigt. In einer am Dienstag verabschiedeten Entschließung fordern die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, alle Pkw bis 2015 mit dem eCall-System auszustatten. Der öffentliche eCall-Dienst soll -unabhängig vom Wagentyp- verpflichtend und kostenlos [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ecall_ADAC.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13145" title="ecall-Notrufsystem. Grafik: © ADAC" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ecall_ADAC-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Das lebensrettende eCall-Notrufsystem soll künftig verpflichtend in alle neuen Autos eingebaut werden. Dadurch werden die  Notfalldienste bei  schweren Unfällen automatisch über die einheitliche  Notrufnummer 112  verständigt. In einer am Dienstag verabschiedeten  Entschließung fordern die  Abgeordneten des Europäischen Parlaments, alle  Pkw bis 2015 mit dem  eCall-System auszustatten. Der öffentliche  eCall-Dienst soll -unabhängig vom Wagentyp- verpflichtend und kostenlos für alle Autofahrer sein.</p>
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</div>
<p>Laut der nicht bindenden Entschließung  ermöglicht das System den Rettungsdiensten, schneller am Unfallort zu  sein, mehr Leben zu retten und die Schwere von Verletzungen zu  verringern. Das eCall-System könnte jährlich bis zu 2500 Menschenleben retten und gleichzeitig den Schweregrad von Verletzungen um 10%-15% senken, so die Abgeordneten. Die Entschließung betont zudem, dass das eCall-System  keinesfalls verwendet   werden darf, um die Fortbewegungen einer Person zu  überwachen (Datenschutz) oder   ihren Standort festzustellen, wenn diese in keinen  Unfall verwickelt   wurde. Das vorrangige Ziel des eCall-Dienstes sei, das  Unfallmanagement   zu verbessern.<span id="more-13141"></span></p>
<p>In der Entschließung vom 3. Juli werden die bisherigen Verzögerungen  bei der Einführung eines freiwilligen eCall-Systems sowie die geringe  Anzahl von bisher damit ausgestatteten Autos (0,4%) bedauert. Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Technologie  bereits zur  Verfügung steht und dass EU-weite Standards vereinbart  wurden. Sie  fordern deshalb die EU-Kommission auf, Rechtsvorschriften  vorzuschlagen,  die die Mitgliedstaaten verpflichten, die Infrastruktur  ihrer  Notfalldienste derart auszubauen, dass sie bis 2015 in der Lage  sind,  eCalls entgegenzunehmen.</p>
<p>Die  Abgeordneten appellieren zudem an die Kommission, auch zu prüfen, eCall in  nächster Zeit auf andere Fahrzeugtypen auszuweiten, wie zum Beispiel  auf Motorräder, Busse und Lastkraftwagen.<a title="eCall-System" href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/esafety/doc/ecall/20120417_ecall_deutsch.pdf" target="_blank"> Detaillierte Informationen zum eCall-System sind hier abrufbar.</a> Und wie der deutsche <a title="ADAC zu eCall" href="Info zum ADAC-Standpunkt: http://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-und-panne/ecall_gps_notruf/default.aspx" target="_blank">Autofahrer-Club ADAC zu eCall steht, ist hier nachzulesen.</a></p>
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		<title>EU-Parlaments-Jugendkarlspreis 2012 geht nach Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis 2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten. Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben, [...]]]></description>
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<p>&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches  Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis  2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe  Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten.  Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem  Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben,  die ein gemeinsames Bewusstsein europäischer Identität und Integration  unter jungen Menschen fördern.<span id="more-12815"></span></p>
<p>Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte zum  Gewinnerprojekt: &#8220;Persönlich gefällt mir an dem Projekt Europa on the  ground , dass es kulturelle Vielfalt in Europa erfahrbar macht,  Mehrsprachigkeit fördert und zur Herausbildung einer europäischen  Öffentlichkeit beiträgt. Wir brauchen mehr europäische Debatten über  europäische Themen, wenn wir die europäische Demokratie stärken wollen.  &#8230; Es kristallisiert sich immer deutlicher ein Bewusstsein dafür  heraus, wie sehr wir von einander abhängen, wie sehr wir mit einander  verwoben sind. &#8230; Der griechische Gewinner des Jugendkarlspreises trägt  dazu bei, mehr europäische Öffentlichkeit zu schaffen &#8220;.</p>
<p>&#8220;Europe on the ground&#8221; ist ein innovatives  Jugendmedienprojekt: Jedes Jahr werden multikulturelle Teams von über 50  jungen Journalisten und Amateurphotographen in 10 europäische  Hauptstädte entsandt. Die jungen Leute haben dann vier Tage Zeit,  Artikel und Fotoserien über Themen im Zusammenhang mit der europäischen  Kultur und Gesellschaft zu verfassen. Alle Beiträge werden von  Journalisten bearbeitet und in sechs Sprachen im europäischen  Onlinemagazin www.cafebabel.com veröffentlicht.</p>
<p>Der zweite Preis wurde an das Programm &#8220;Europa macht  Schule, Prag&#8221; verliehen. Das Programm, das seit 2008/9 existiert,   ermöglicht es Erasmusstudenten, in tschechischen Schulen Kinder zu  treffen und mehr über das tschechische Schul- und Lehrsystem zu lernen.  Gleichzeitig bereiten die Studenten ein kurzzeitiges Lehrprojekt vor, in  dem sie ihr Heimatland vorstellen.</p>
<p>Das &#8220;Cycle me Home Projekt&#8221; erhielt den dritten Preis.  Das Projekt begann 2011 mit der Fahrt einiger Filmstudenten mit dem  Fahrrad von Madrid nach Budapest, welche in einem Dokumentarfilm  festgehalten wurde. Die Organisatoren wollen eine interaktive Homepage  schaffen, über die alle Interessierten in das Projekt einbezogen werden  können. Sie hoffen, dass das Projekt mehr als ein Road-Movie wird und  sich in eine Jugendbewegung verwandelt.</p>
<p>Die drei Gewinnerprojekte werden mit 5.000, 3.000  beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem  Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter  der besten Projekte aus allen dieses Jahr teilnehmenden 26  Mitgliedstaaten sind am 15. Mai 2012 nach Aachen zur feierlichen  Preisverleihung eingeladen.<br />
Der Jugendkarlspreis wird von der Stiftung  Internationaler Karlspreis zu Aachen und dem Europäischen Parlament  gemeinsam getragen und in der RWTH Aachen abgehalten.</p>
</div>
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