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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Euro-Kritiker</title>
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		<title>Euro-Kritiker Hankel: Stronach ist &#8220;Anfang eines neuen Europa&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 23:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stronach-Dichand-Hankel-IMG_4697.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14517" title="Stronach, Dichand, Kaiser Franz Joseph, Hankel IMG_4697" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stronach-Dichand-Hankel-IMG_4697-219x300.jpg" alt="" width="175" height="240" /></a>Der deutsche Wirtschaftsprofessor Wilhelm Hankel sieht in Österreichs Multimilliardär und Neo-Politiker Frank Stronach den &#8220;Anfang eines neuen Europa&#8221;. Dies betonte der überzeugte Eurokritiker im Rahmen einer vom Gratisblatt &#8220;heute&#8221; veranstalteten Podiumsdiskussion über die Zukunft des Euro, an welcher er gemeinsam mit Stronach selbst und mit &#8220;Heute&#8221;-Herausgeberin Eva Dichand  als Diskussionsleiterin teilnahm.  <a title="Infos und Kommentare zu Schuldenkrise und Schuldenbremse" href="http://www.redakteur.cc/?s=Schuldenbremse" target="_blank">Das jahrzehntelange Anhäufen von Schulden</a> habe Europa vernichtet, bestätigte Hankel Stronach und plädierte dafür, dass jeder Staat in Europa wiederum zu seiner eigenen Währung zurückkehrt: nur so sei auf Dauer eine Sanierung der einzelnen Staatshaushalte möglich, betonte der Ökonom. &#8220;Jedem Land sein eigener Euro&#8221; als Antwort auf die Schuldenkrise forderte dann auch Frank Stronach. (<a title="Euro: Schluss damit! (Kommentar)" href="http://www.redakteur.cc/euro-schluss-damit/" target="_blank">Vgl. dazu auch meinen Kommentar zum Thema.</a>)</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hankel-IMG_4752.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14518" title="Hankel IMG_4752" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hankel-IMG_4752-198x300.jpg" alt="" width="158" height="240" /></a>Der Versuch, &#8220;ohne Demokratie einen europäischen Superstaat zu errichten&#8221;, sei letztlich zum Scheitern verurteilt: Der Euro werde uns schließlich über eine &#8220;Mega-Inflation&#8221; alles wegnehmen, auch Gold und Immobilien, daher &#8220;gibt es keine Alternative zur Verantwortung und Selbstbestimmung der EU-Länder&#8221; und damit zum Ausstieg aus der gemeinsamen Währung, ist Hankel einer Meinung mit Stronach: Der Staat und die Währung bindeten nun einmal eine Einheit. Das aktuelle Geldsystem abzuschaffen sei jedoch der falsche Weg: vielmehr müsste es einfach nur streng kontrolliert werden: Schulden müssten mit einer Wertschöpfung einhergehen, so Hankel.<span id="more-14513"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hankel-IMG_4713.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14522" title="Hankel IMG_4713" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hankel-IMG_4713-203x300.jpg" alt="" width="162" height="240" /></a>Frank Stronach betonte einmal mehr seine neuen &#8220;Werte&#8221;, darunter: Arbeiter haben ein Recht drauf, am Profit ihres Arbeitgebers auch finanziell beteiligt zu werden. Und dies müsste auch steuerlich absetzbar sein. Unternehmen und Institutionen, welche ihre Gewinne in Österreich investieren, sollten ihre Steuern damit absetzen können, während jene, die im Ausland investieren, mit dem Höchststeuersatz bestraft werden sollen, fordert Stronach.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stronach-Dichand-IMG_4739.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14520" title="Stronach, Dichand IMG_4739" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stronach-Dichand-IMG_4739-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Zur Förderung von wirtschaftlichen und technischen Berufen meinte Stronach: &#8220;Die Kinder brauchen wieder mehr Spirit.&#8221; Und hierfür plant er Schnupperkurse in Betrieben für 16 bis 18-Jährige und zudem Stipendien für Massenstudien zu streichen zugunsten von höheren Stipendien für jene Studien, deren Absolventen am meisten benötigt werden.</p>
<p>Auf das Thema Migration angesprochen, sprach sich Stronach für mehr &#8220;Herz für Menschen in Not&#8221;, aber man können nicht alle Migrationswilligen hereinlassen. Unschlüssig und damit offen hingegen antwortete Stronach auf die Frage, wie er seine Werte konkret ohne regierungsbeteiligt zu sein?) umsetzen will, nachdem er bestätigt hatte, mit keiner Partei eine Koalition eingehen zu wollen mit den Worten: &#8220;Das geht schon trotzdem&#8221;:</p>
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