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	<title>Elmar Leimgruber &#187; EU-Parlament</title>
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		<title>ÖJC: Rechtssicherheit für Journalisten im Urheberrecht + Kurzkommentar</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 23:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung. &#160; Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16190" title="100_0839" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg" alt="Der Autor dieses Beitrags, Elmar Leimgruber, vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" width="297" height="445" /></a>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und verwirrende Entscheidung&#8221; des Rechtsausschusses des  Europäischen Parlaments die sogenannte &#8220;Panoramafreiheit&#8221;  einzuschränken. &#8220;Es kann nicht Sinn europäischen Rechts sein, dass wenn  man ein Selfie vor der Karlskirche in Wien machen will, vorher die  Erlaubnis der Katholischen Kirche und des Barock-Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach einholen muss&#8221;, macht sich ÖJC-Präsident Fred Turnheim über diesen Streich einiger EU-Abgeordneten lustig.<span id="more-16185"></span></p>
<p>Der  öffentliche Raum gehört uns allen. Eine Kommerzialisierung und  Privatisierung des öffentlichen Raumes wird vom ÖJC strikt abgelehnt.  Die österreichischen Abgeordneten zu EU-Parlament werden ersucht, für  den Erhalt der Panoramafreiheit zu stimmen.</p>
<p>Der  ÖJC begrüßt die Ablehnung des Geoblockings, da dies für die  Informationsfreiheit von wesentlicher Bedeutung ist. Der ÖJC fordert ein  einheitliches europäisches Urheberrecht als Gegengewicht zum  amerikanischen Copyright. Diese beiden Rechte sind völlig  unterschiedlich, da das Urheberrecht die Autoren schützt, das Copyright  die Verlage.</p>
<p>Der  ÖJC erwartet sich von den EU-Abgeordneten einen massiven Schutz der   Urheberinnen und Urheber und ihrer publizistischen und künstlerischen   Werke. Daher muss das Urheberrecht aus den TTIP-Verhandlungen  herausgenommen werden.</p>
<p><em>Ich schließe mich den Forderungen des Österreichischen Jouzrnalisten Clubs vollinhaltlich an, besonders was die geplante Einschränkung der so genannten Panoramafreiheit betrifft: Fotos von öffentlichen Gebäuden zu schiessen und auch Selfies vor diesen darf kein Privileg von einigen wenigen sein, sondern muss Allgemeingut sein und bleiben!<br />
</em></p>
<p><em>Man muss sich nicht wundern, wenn die Zustimmung zur Europäischen Union und vor allem zu ihren Institutionen ständig sinkt, wenn irgendwelchen Bürokraten in Brüssel offenbar so langweilig ist (wieso sie in Zeiten der europaweiten Sparkurse nicht einfach einsparen?), dass sie ständig unsinnigere Ideen entwickeln, um das Leben und die Freiheit der Menschen in der EU immer noch mehr einzuschränken. Ich sage dazu nur: Nein danke!</em></p>
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		<title>Arbeiterkammer (AK) gegen EU-Parlament: Grundversorgung muss in Öffentlicher Hand bleiben</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen  Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident  Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments  am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für die  Vergabeverfahren von Dienstleistungskonzessionen geschaffen werden. Das  Problem: Öffentliche Dienstleistungen sind im Entwurf nicht ausgenommen.  Für die AK ebnet die Richtlinie dadurch den Weg zur Privatisierung der  Grundversorgung.<span id="more-14336"></span></p>
<div>
<p>In einem Schreiben an die EU-Abgeordneten im Ausschuss Binnenmarkt und  Verbraucherschutz appellieren AK und ÖGB (Österreichischer Gwerkschaftsbund), gegen die von der Kommission  vorgeschlagene Richtlinie zu stimmen. Die bisher von mehreren Fraktionen  ausverhandelten Kompromisstexte gehen für die AK nicht weit genug.  Sollte die Richtlinie nicht abgelehnt werden, müssten zumindest  Daseinsvorsorge und soziale Dienstleistungen gänzlich ausgenommen  werden.</p>
<p>In der Vergangenheit hat sich der Verkauf des ‚Tafelsilbers‘ meist als  schlechtes Geschäft für Städte, Gemeinden und Bürgerinnen und Bürger  herausgestellt, so Tumpel. Er spricht sich deshalb deutlich für die  Ablehnung der Richtlinie aus. „Trinkwasser, Gesundheit und soziale  Dienstleistungen: Bereiche wie diese müssen leistbar und flächendeckend  zugänglich sein. Privatisierungen führen aber regelmäßig zu  Qualitätsverschlechterungen, steigenden Preisen sowie Verschlechterungen  im Arbeitsrecht und niedrigeren Einkommen.“</p>
<p>Zahlreiche Änderungsanträge von EU-Abgeordneten zeigen, dass der  Kommissionsvorschlag bereits auf Widerstand stößt. Für die AK gehen die  von mehreren Parlamentsfraktionen verhandelten Kompromisse aber nicht  weit genug. Sollte die Richtlinie beschlossen werden, muss aus Sicht der  AK mindestens dafür gesorgt werden, dass Dienstleistungen von  allgemeinem wirtschaftlichem Interesse gänzlich davon ausgenommen sind.</p>
<p>Das betrifft insbesondere die Bereiche Wasserversorgung,  Abwasserentsorgung, Abfallbeseitigung, Gesundheitswesen, soziale  Dienstleistungen, soziale Sicherheit, Bildung, Bahn und öffentlichen  Nahverkehr (Öffis), kommunale Dienstleistungen, Kultur und Kulturförderung sowie  audiovisuelle Medien. Auch soziale Dienstleistungen wie Rettungs- und  Krankentransportdienste und Dienstleistungen der Feuerwehren sollen zur  Gänze vom Beschluss ausgeklammert werden, fordert die Arbeiterkammer.</p>
<div>
<p>Kritik übt die AK auch an der öffentlichen Auftragsvergabe. Hier sollen  soziale, ökologische und qualitative Kriterien mehr Gewicht bekommen.  Außerdem sollen nationale Arbeits-, Sozial- und  Kollektivvertragsvorschriften eingehalten werden. Gefordert wird auch  eine Beschränkung der Subunternehmerkette: Der Brief an die  EU-Abgeordneten von AK und ÖGB steht <a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d186/EP_Brief_2013.pdf" target="_blank">hier</a> als Download zur Verfügung.</p>
</div>
</div>
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		<title>Europa-Parlament beschließt verpflichtendes Notfallsystem für Neuwagen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 22:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das lebensrettende eCall-Notrufsystem soll künftig verpflichtend in alle neuen Autos eingebaut werden. Dadurch werden die Notfalldienste bei schweren Unfällen automatisch über die einheitliche Notrufnummer 112 verständigt. In einer am Dienstag verabschiedeten Entschließung fordern die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, alle Pkw bis 2015 mit dem eCall-System auszustatten. Der öffentliche eCall-Dienst soll -unabhängig vom Wagentyp- verpflichtend und kostenlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ecall_ADAC.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13145" title="ecall-Notrufsystem. Grafik: © ADAC" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ecall_ADAC-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Das lebensrettende eCall-Notrufsystem soll künftig verpflichtend in alle neuen Autos eingebaut werden. Dadurch werden die  Notfalldienste bei  schweren Unfällen automatisch über die einheitliche  Notrufnummer 112  verständigt. In einer am Dienstag verabschiedeten  Entschließung fordern die  Abgeordneten des Europäischen Parlaments, alle  Pkw bis 2015 mit dem  eCall-System auszustatten. Der öffentliche  eCall-Dienst soll -unabhängig vom Wagentyp- verpflichtend und kostenlos für alle Autofahrer sein.</p>
</div>
</div>
<p>Laut der nicht bindenden Entschließung  ermöglicht das System den Rettungsdiensten, schneller am Unfallort zu  sein, mehr Leben zu retten und die Schwere von Verletzungen zu  verringern. Das eCall-System könnte jährlich bis zu 2500 Menschenleben retten und gleichzeitig den Schweregrad von Verletzungen um 10%-15% senken, so die Abgeordneten. Die Entschließung betont zudem, dass das eCall-System  keinesfalls verwendet   werden darf, um die Fortbewegungen einer Person zu  überwachen (Datenschutz) oder   ihren Standort festzustellen, wenn diese in keinen  Unfall verwickelt   wurde. Das vorrangige Ziel des eCall-Dienstes sei, das  Unfallmanagement   zu verbessern.<span id="more-13141"></span></p>
<p>In der Entschließung vom 3. Juli werden die bisherigen Verzögerungen  bei der Einführung eines freiwilligen eCall-Systems sowie die geringe  Anzahl von bisher damit ausgestatteten Autos (0,4%) bedauert. Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Technologie  bereits zur  Verfügung steht und dass EU-weite Standards vereinbart  wurden. Sie  fordern deshalb die EU-Kommission auf, Rechtsvorschriften  vorzuschlagen,  die die Mitgliedstaaten verpflichten, die Infrastruktur  ihrer  Notfalldienste derart auszubauen, dass sie bis 2015 in der Lage  sind,  eCalls entgegenzunehmen.</p>
<p>Die  Abgeordneten appellieren zudem an die Kommission, auch zu prüfen, eCall in  nächster Zeit auf andere Fahrzeugtypen auszuweiten, wie zum Beispiel  auf Motorräder, Busse und Lastkraftwagen.<a title="eCall-System" href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/esafety/doc/ecall/20120417_ecall_deutsch.pdf" target="_blank"> Detaillierte Informationen zum eCall-System sind hier abrufbar.</a> Und wie der deutsche <a title="ADAC zu eCall" href="Info zum ADAC-Standpunkt: http://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-und-panne/ecall_gps_notruf/default.aspx" target="_blank">Autofahrer-Club ADAC zu eCall steht, ist hier nachzulesen.</a></p>
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		<title>EU-Parlaments-Jugendkarlspreis 2012 geht nach Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis 2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten. Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches  Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis  2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe  Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten.  Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem  Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben,  die ein gemeinsames Bewusstsein europäischer Identität und Integration  unter jungen Menschen fördern.<span id="more-12815"></span></p>
<p>Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte zum  Gewinnerprojekt: &#8220;Persönlich gefällt mir an dem Projekt Europa on the  ground , dass es kulturelle Vielfalt in Europa erfahrbar macht,  Mehrsprachigkeit fördert und zur Herausbildung einer europäischen  Öffentlichkeit beiträgt. Wir brauchen mehr europäische Debatten über  europäische Themen, wenn wir die europäische Demokratie stärken wollen.  &#8230; Es kristallisiert sich immer deutlicher ein Bewusstsein dafür  heraus, wie sehr wir von einander abhängen, wie sehr wir mit einander  verwoben sind. &#8230; Der griechische Gewinner des Jugendkarlspreises trägt  dazu bei, mehr europäische Öffentlichkeit zu schaffen &#8220;.</p>
<p>&#8220;Europe on the ground&#8221; ist ein innovatives  Jugendmedienprojekt: Jedes Jahr werden multikulturelle Teams von über 50  jungen Journalisten und Amateurphotographen in 10 europäische  Hauptstädte entsandt. Die jungen Leute haben dann vier Tage Zeit,  Artikel und Fotoserien über Themen im Zusammenhang mit der europäischen  Kultur und Gesellschaft zu verfassen. Alle Beiträge werden von  Journalisten bearbeitet und in sechs Sprachen im europäischen  Onlinemagazin www.cafebabel.com veröffentlicht.</p>
<p>Der zweite Preis wurde an das Programm &#8220;Europa macht  Schule, Prag&#8221; verliehen. Das Programm, das seit 2008/9 existiert,   ermöglicht es Erasmusstudenten, in tschechischen Schulen Kinder zu  treffen und mehr über das tschechische Schul- und Lehrsystem zu lernen.  Gleichzeitig bereiten die Studenten ein kurzzeitiges Lehrprojekt vor, in  dem sie ihr Heimatland vorstellen.</p>
<p>Das &#8220;Cycle me Home Projekt&#8221; erhielt den dritten Preis.  Das Projekt begann 2011 mit der Fahrt einiger Filmstudenten mit dem  Fahrrad von Madrid nach Budapest, welche in einem Dokumentarfilm  festgehalten wurde. Die Organisatoren wollen eine interaktive Homepage  schaffen, über die alle Interessierten in das Projekt einbezogen werden  können. Sie hoffen, dass das Projekt mehr als ein Road-Movie wird und  sich in eine Jugendbewegung verwandelt.</p>
<p>Die drei Gewinnerprojekte werden mit 5.000, 3.000  beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem  Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter  der besten Projekte aus allen dieses Jahr teilnehmenden 26  Mitgliedstaaten sind am 15. Mai 2012 nach Aachen zur feierlichen  Preisverleihung eingeladen.<br />
Der Jugendkarlspreis wird von der Stiftung  Internationaler Karlspreis zu Aachen und dem Europäischen Parlament  gemeinsam getragen und in der RWTH Aachen abgehalten.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>EU-Gesetzgebung: Bürger bestimmen ab 1. April mit</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 22:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab dem 1. April 2012 haben Millionen EU-Bürger die Möglichkeit die EU-Gesetzgebung mitzugestalten; gut zehn Jahre nachdem der Antrag erstmalig gestellt wurde. Auf einer Pressekonferenz mit Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič und dem dänischen Minister für Europaangelegenheiten Nicolaï Wammen, stellte EP-Präsident Martin Schulz die neue Bürgerinitiative vor. Die Europäische Bürgerinitiative macht es möglich, dass sich eine Million [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Bürgerinitiative.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12399" title="EU-Bürgerinitiative" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Bürgerinitiative-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Ab dem 1. April 2012 haben Millionen EU-Bürger die  Möglichkeit die EU-Gesetzgebung mitzugestalten; gut zehn Jahre nachdem  der Antrag erstmalig gestellt wurde. Auf einer Pressekonferenz mit  Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič und dem dänischen Minister für  Europaangelegenheiten Nicolaï Wammen, stellte EP-Präsident Martin Schulz  die neue Bürgerinitiative vor.</p>
<div id="box_intro-sticker">
<p>Die Europäische Bürgerinitiative macht es möglich, dass sich eine Million EU-Bürgerinnen und -Bürger unmittelbar an der Entwicklung von Strategien der EU beteiligen, indem sie die Europäische Kommission auffordern, einen Rechtsakt vorzuschlagen. <a title="Leitfaden: EU-Bürgerbeteiligung" href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/files/guide-eci-de.pdf" target="_blank">Der Leitfaden zur Vorgehensweise von Bürgeninitiativen dazu ist hier downloadbar.</a><span id="more-12396"></span></p>
</div>
<p>&#8220;Ich kenne Fälle, in denen Unterschriftenlisten und  Initiativen eine politische Richtung gänzlich ändern konnten&#8221;, erklärt  EP-Präsident Schulz. &#8220;Es ist großartig, dass Bürger nun direkt in der  Lage sind wichtige Aspekte zur Gesetzgebung beizutragen&#8221;. Er warnte  allerdings auch, dass &#8220;wir keine unrealistischen Hoffnungen wecken  wollen&#8221;. Auf die Frage bezüglich eines potentiellen Eingriffs von  Lobbygruppen betont Schulz: &#8220;Wir möchten uns keine Illusionen machen.  Es muss sichergestellt werden, dass der Prozess transparent bleibt. Es  dürfte jedoch recht einfach festzustellen sein, ob wirtschaftliche  Interessen hinter einer Initiative stecken&#8221;.</p>
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		<title>2,4 Millionen Unterschriften gegen ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 23:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kritiker: ACTA bringt eine vollständige Internet-Überwachung, ist gegen die Meinungsfreiheit und schützt Großkonzerne. Foto: avaaz.org Mehr als 2,4 Millionen Menschen haben nach Angaben des EU-Parlaments eine Petition gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA unterschrieben, die am heutigen  28. Februar im EU-Parlament eingereicht wird. Die Unterstützer der Petition fürchten, ACTA könnte die Meinungsfreiheit im Internet beschneiden. Der Petitionsausschuss [...]]]></description>
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<dl id="attachment_12138" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org_.png"><img class="size-medium wp-image-12138 " title="2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org_-300x150.png" alt="" width="300" height="150" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kritiker: ACTA bringt eine vollständige Internet-Überwachung, ist gegen die Meinungsfreiheit und schützt Großkonzerne.<br />
Foto: avaaz.org</h4>
</dl>
</div>
<p>Mehr als 2,4 Millionen Menschen haben nach Angaben des EU-Parlaments eine  Petition gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA unterschrieben, die am heutigen  28. Februar im EU-Parlament eingereicht wird. Die Unterstützer der  Petition fürchten, ACTA könnte die Meinungsfreiheit im Internet  beschneiden. Der Petitionsausschuss kann nun entweder einen Bericht zur  Abstimmung in der Plenartagung des EU-Parlaments vorbereiten oder die  EU-Kommission auffordern, auf die Einwände der Bürger einzugehen. <a title="DJV und ÖJC gegen ACTA" href="http://www.redakteur.cc/journalistenclub-lehnt-acta-ab/" target="_blank">Neben verschiedenen NGOs engagieren sich unter anderem auch Journalistenverbände gegen ACTA.</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Erminia Mazzoni, die Vorsitzende  des Petitionsausschusses, sagte, sie  halte es für die Pflicht der  Abgeordneten, in Krisenzeiten zu beweisen,  dass die EU auf die Sorgen  der Bürger reagiert. ACTA werde nun im  Europäischen Parlament genauestens  untersucht, erklärte Mazzoni vor der  Übergabe der Petition. Es komme nun  darauf an, Freiheit im Internet  und den Kampf gegen Produktpiraterie zu  verbinden, versprach Mazzoni.<span id="more-12134"></span></p>
<p>In einem knappen Monat sammelte allein die US-amerikanische   Internet-Plattform <a title="Avaaz: Infos und Online-Petition" href="https://secure.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?vc" target="_blank">Avaaz</a> mehr als 2,4 Millionen Online-Unterschriften   gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA. Am Dienstag (28.02.2012, 12:30   Uhr) werden die Unterschriften dem Petitionsausschuss des EU-Parlaments   überreicht. Der Petitionsausschuss wird die Eingabe prüfen und   entscheiden, ob sie angenommen werden kann. Die Überprüfung dauert   normalerweise ein bis zwei Monate, kann in Ausnahmefällen aber schneller   erfolgen. Abgelehnt werden Petitionen beispielsweise, wenn sie nicht   unter die Kompetenzen der EU fallen.</p>
<p>Der Petitionsausschuss selbst hat zwar keine rechtlichen Vollmachten    und versucht daher, Probleme außergerichtlich und in Zusammenarbeit mit    lokalen oder nationalen Behörden zu lösen. Akzeptiert der Ausschuss   aber die  Petition, können die Abgeordneten auch die EU-Kommission um   eine  Einschätzung der Vereinbarkeit von ACTA mit EU-Recht bitten. Der  Petitionsausschuss kann auch andere relevante  Ausschüsse des   EU-Parlaments einbeziehen. In besonders schwerwiegenden  Fällen kann der   Petitionsausschuss auch dem Plenum des Parlaments einen  ausführlichen   Bericht zur Abstimmung vorlegen.<strong> </strong>Die   EU-Kommission hat dahingehend bereits eine Anfrage an den Europäischen   Gerichtshof gestellt.</p>
<p><strong> </strong>Das Anti-Piraterieabkommen ACTA soll <a title="Urheberrecht" href="http://www.redakteur.cc/26-april-welttag-des-geistigen-eigentums/" target="_blank">Urheberrechte</a> international besser schützen. Kritiker befürchten aber, dass dadurch  Verbraucherrechte zugunsten weniger Großunternehmen eingeschränkt  werden. Auch gefährde die Anwendung der ACTA-Regeln im Internet  Meinungsfreiheit und andere Grundrechte. Das EU-Parlament steht derzeit im Mittelpunkt des  öffentlichen Interesses, da ACTA nur mit Zustimmung der EU-Abgeordneten  rechtskräftig wird.</p>
</div>
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		<title>EU-Parlament sorgt sich um EU-Grundrechte in Ungarn</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 23:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ungarns Regierungschef Victor Orban vor dem EU-Parlament Foto: © EU-Parlament Ungarn mit seinem Regierungschef Victor Orban (Fidesz) steht unter Beobachtung des EU-Parlaments. In einer nicht bindenden  Resolution wird die EU-Kommission aufgefordert, mögliche Änderungen und Umsetzungen der ungarischen Gesetze genau zu verfolgen. Das Europäische Parlament ist &#8220;zutiefst besorgt über die Lage in Ungarn in Bezug auf die Praxis der [...]]]></description>
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<div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12053" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Victor-Orban_C_EU-Parlament.jpg"><img class="size-medium wp-image-12053 " title="Victor Orban_C_EU-Parlament" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Victor-Orban_C_EU-Parlament-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ungarns Regierungschef Victor Orban vor dem EU-Parlament<br />
Foto: © EU-Parlament</h4>
</dl>
</div>
<p>Ungarn mit seinem Regierungschef Victor Orban (Fidesz) steht unter Beobachtung des EU-Parlaments. In einer nicht bindenden  Resolution wird die EU-Kommission aufgefordert,  mögliche Änderungen  und Umsetzungen der ungarischen Gesetze genau zu  verfolgen. Das Europäische Parlament ist &#8220;zutiefst besorgt über die  Lage in  Ungarn in Bezug auf die Praxis der Demokratie, die  Rechtsstaatlichkeit,  die Achtung und den Schutz der Menschenrechte und  der sozialen Rechte,  die Gewaltenteilung, die Gleichheit und das  Diskriminierungsverbot&#8221;.</p>
<p>Ungarn muss die Grundwerte der EU einhalten, sind die Abgeordneten überzeugt. Das EU-Parlament hat daher am Donnerstag entschieden, zu untersuchen, ob EU-Rechte und Grundwerte  in Ungarn geachtet werden. Zusätzlich zum Bericht wird dann darüber  entscheiden, ob <a title="EU-Vertrag (englisch)" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0013:0046:EN:PDF" target="_blank">Artikel 7 des EU-Vertrags</a> aktiviert werden soll. Artikel  7 wird benutzt, um eine eindeutige Gefahr einer schwerwiegenden  Verletzung der Grundwerte der Union zu prüfen. Das Parlament beauftragt den Ausschuss für bürgerliche  Freiheiten,  Justiz und Inneres in Zusammenarbeit mit der Kommission, dem  Europarat  und der Venedig-Kommission weiterzuverfolgen, wie die  Empfehlungen der  Kommission und des Europäischen Parlaments umgesetzt  wurden und hierzu  einen Bericht vorzulegen.<span id="more-12049"></span></p>
</div>
</div>
<p>Die Abgeordneten fordern konkret die Kommission dazu auf, die   Rechtsvorschriften Ungarns und ihre Umsetzung sorgfältig auch darauf hin   zu prüfen, ob sie nicht nur buchstabengetreu, sondern auch mit dem   Geist der europäischen Rechtsvorschriften im Einklang stehen. Die   Kommission soll eine eingehende Studie in Auftrag geben, um die   folgenden Punkte zu gewährleisten:</p>
<p>- die vollständige Unabhängigkeit der Justiz,<br />
- dass die Regelungen über die ungarische Nationalbank mit den Rechtsvorschriften der EU vereinbar sind,<br />
- dass die institutionelle Unabhängigkeit in Bezug auf  Datenschutz  und Informationsfreiheit wiederhergestellt und garantiert  ist,<br />
- dass die Befugnis des Verfassungsgerichts zur Prüfung  sämtlicher  Gesetze in vollem Umfang wiederhergestellt wird,  einschließlich des  Rechts auf Prüfung von Haushalts- und Steuergesetzen,<br />
-  dass die Medienfreiheit und der Medienpluralismus im Wortlaut und bei   der Durchführung des ungarischen Mediengesetzes garantiert werden,<br />
- dass das neue Wahlgesetz den demokratischen Normen der EU entspricht und der Grundsatz des politischen Wechsels geachtet wird,<br />
-  dass das Recht auf Ausübung politischer Opposition auf demokratischem   Wege innerhalb und außerhalb der Institutionen gewährleistet ist,<br />
-  dass das Gesetz über Kirchen und Glaubensgemeinschaften die  Grundsätze  der Gewissensfreiheit achtet und auch davon Abstand genommen  wird, die  Registrierung von Glaubensgemeinschaften einer Billigung  durch das  Parlament Ungarns mit Zweidrittelmehrheit zu unterwerfen.</p>
<p>Die ungarischen Behörden indes müssen den Empfehlungen,  Einwänden und Forderungen der Kommission, des Europarats und der  Venedig-Kommission nachkommen und die betroffenen Gesetze unter  Einhaltung der Grundwerte und Normen der EU abändern, heißt es in der  von Fraktionen S&amp;D, ALDE, Grünen/EFA und der VEL/NGL-Fraktion  vorgelegten Entschließung. Der Text wurde mit 315 Ja-Stimmen bei 263  Nein-Stimmen und 49 Enthaltungen angenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Hintergrund der Aktion des EU-Parlaments: Am 18. April 2011 hat das ungarische Parlament die neue Verfassung angenommen, die am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Am  17. Januar 2012 hat die Europäische Kommission  Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn in drei Angelegenheiten  eingeleitet und hat daher auch Regierungschef Victor Orban bereits am 18. Januar nach Straßburg zitiert: in Bezug auf die Unabhängigkeit der ungarischen  Zentralbank, die Herabsetzung des verbindlichen Ruhestandsalters von  Richtern von 70 auf 62 Jahre und die Unabhängigkeit der  Datenschutzbehörde. Die Kommission hat die staatlichen Stellen Ungarns  außerdem um weitere Informationen über die Unabhängigkeit der Justiz  ersucht hat. Die ungarische Regierung hat einen Monat Zeit, um darauf zu  reagieren.</p>
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		<title>EU: Schluss mit Lebensmittelvernichtung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 23:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch an der Spitze der EU ist offensichtlich Umdenken möglich: Über Jahrzehnte hindurch wurden Tonnen an intakten Lebensmitteln offiziell vernichtet, um damit die Preise künstlich hochzuhalten. Und jetzt fordert das EU-Parlament in einer am Donnerstag (19.1.2012) per Handzeichen verabschiedeten Entschließung dringend Maßnahmen, sowohl um die Lebensmittelverschwendung in der EU bis 2025 um die Hälfte zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdorbene-Lebensmittel-IMG_3580.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11729" title="Verdorbene Lebensmittel IMG_3580" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdorbene-Lebensmittel-IMG_3580-223x300.jpg" alt="" width="178" height="240" /></a>Auch an der Spitze der EU ist offensichtlich Umdenken möglich: Über Jahrzehnte hindurch wurden Tonnen an intakten Lebensmitteln offiziell vernichtet, um damit die Preise künstlich hochzuhalten. Und jetzt fordert das EU-Parlament in  einer am Donnerstag (19.1.2012) per Handzeichen  verabschiedeten Entschließung  dringend Maßnahmen, sowohl um die  Lebensmittelverschwendung in der EU bis 2025  um die Hälfte zu  verringern als auch um einkommensschwachen Haushalten den  Zugang zu  Lebensmitteln zu erleichtern. Laut EU landen fast die Hälfte aller essbaren Lebensmittel in  Haushalten, Supermärkten, Restaurants im Müll, während gleichzeitig 79  Millionen EU-Bürger unter der Armutsgrenze leben und 16 Millionen  Menschen von Lebensmittelhilfe abhängig sind.</p>
</div>
</div>
<p>Neben allgemeinen Sensibilisierungskampagnen auf EU- und  nationaler  Ebene sollten insbesondere Schüler und Studenten in  Ernährungskursen  lernen, wie Lebensmittel aufbewahrt, zubereitet und  entsorgt werden.  Die Abgeordneten schlagen vor, 2014 zum &#8220;Europäischen  Jahr gegen  Lebensmittelverschwendung&#8221; auszurufen. Um die Effizienz der Lebensmittel-Logistikkette vom   Produzenten bis zum Endverbraucher zu erhöhen, bedarf es einer   gemeinsamen koordinierten Strategie auf EU- und nationaler Ebene, der   jeden Sektor einbezieht, meinen die Abgeordneten. Andernfalls wird die   Lebensmittelverschwendung laut Studien der Kommission bis 2020 um 40 %   zunehmen. <span id="more-11725"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Müllkübel-IMG_0688.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11730" title="Müllkübel Wien IMG_0688" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Müllkübel-IMG_0688-213x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Um zu vermeiden, dass Lebensmittel bis zum Ablaufdatum  im Handel  angeboten und dann in großen Mengen entsorgt werden, schlagen  die  Abgeordneten die Angabe von zwei Daten vor: „mindestens haltbar bis“   und „zu verbrauchen bis“. Voraussetzung dafür ist, dass sich   Konsumenten über den Unterschied zwischen qualitätsbezogenen   Verbrauchsdaten (&#8220;mindestens haltbar bis&#8221; oder &#8220;best before&#8221;) und aus   Gesundheitsgründen angeführten Ablaufdaten im Klaren sind. Kurz vor dem   Ablaufdatum könnten Lebensmittel verbilligt angeboten werden. Auch bei   Verpackungsmängeln sollten Verbrauchern mit geringer Kaufkraft   Preisnachlässe gewährt werden. Die Verpackungsgrößen sollten den   Bedürfnissen auch kleiner Haushalte angepasst werden.</p>
<p>Öffentliche Aufträge von Verpflegungs- und  Bewirtungsdienstleistungen sollten bevorzugt an Unternehmen vergeben  werden, die eine kostenlose Verteilung der nicht servierten Produkte an  ärmere Bevölkerungsgruppen garantieren und vorzugsweise lokal  produzierte Nahrungsmittel einsetzen. Die Abgeordneten begrüßen, dass  manche Mitgliedstaaten unverkaufte Lebensmittel sammeln und an  bedürftige Bürger verteilen. Sie ermutigen den Einzelhandel zur  Teilnahme an diesen Programmen.</p>
<p>&#8220;Wir können der Verschwendung absolut einwandfreier  Lebensmittel nicht  länger tatenlos zusehen. Das ist ein ethisches, aber  auch ein  wirtschaftliches und soziales Problem mit enormen Auswirkungen  auf die  Umwelt&#8221;, erklärte der Berichterstatter Salvatore Caronna  (S&amp;D, IT)  vor der Abstimmung . &#8220;Nun ist die Kommission gefordert.  Wir erwarten  von ihr eine überzeugende EU-Strategie, die alle 27  Mitgliedstaaten  dazu anhält, das Problem systematisch anzugehen.&#8221; Die aktuelle Lebensmittelverschwendung in der EU in Zahlen (laut EU-Kommission): 89 Mio. t pro Jahr (179 kg pro Kopf). Prognose für 2020 (bei anhaltendem Trend): 126 Mio. t pro Jahr (40 % Zuwachs) 42% davon werden in den Haushalten entsorgt, 39 % beim Hersteller, 5 % im Einzelhandel und 14 % in Bewirtungsbetrieben.</p>
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		<title>EU will Pflichtschule bis 18</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 23:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU plant, die Schulpflicht zu verlängern: Die Abgeordneten vertreten die Ansicht, dass eine Anhebung des Pflichtschulalters von 16 auf 18 Jahre innerhalb der Europäischen Union und die Einrichtung von Institutionen des zweiten Bildungsweges zu den wirksamsten Maßnahmen zählen, um die Rate vorzeitiger Schulabbrecher zu reduzieren und sie wieder ins Bildungssystem zu integrieren. Das EU-Parlament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11276" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>Die EU plant, die Schulpflicht zu verlängern: Die Abgeordneten vertreten die Ansicht, dass eine Anhebung  des  Pflichtschulalters von 16 auf 18 Jahre innerhalb der Europäischen Union und die Einrichtung von   Institutionen des zweiten Bildungsweges zu den wirksamsten Maßnahmen   zählen, um die Rate vorzeitiger Schulabbrecher zu reduzieren und sie   wieder ins <a title="Bildungssystem" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bildungssystem" target="_blank">Bildungssystem</a> zu integrieren.</p>
<p>Das EU-Parlament hat anun eine Entschließung  verabschiedet, in der es die Mitgliedstaaten dazu auffordert, Reformen  unter spezieller Berücksichtigung der vom Schulabbruch bedrohten Schüler  auf den Weg zu bringen. Das Parlament setzt sich für individuell angepasste  Ansätze ein, die  von Schulen, Behörden, Sozial- und Gesundheitsämtern  gemeinsam  entwickelt werden sollten. Die Entschließung wurde vom EU-Parlament mit 543 Ja-Stimmen gegen 83 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen angenommen.<span id="more-11272"></span></p>
<p>Die Resolution bezieht sich auf das in der EU-Strategie  2020 genannte Ziel, die Schulabbrecherrate unter 10 % zu senken und  damit zu Wirtschaftswachstum und sozialer Stabilität beizutragen. Eine  Verringerung der Schulabbrecherrate um 1 % würde bedeuten, dass der  europäischen Wirtschaft jährlich 500 000 qualifizierte Arbeitskräfte  zusätzlich zur Verfügung stehen. Jüngsten Schätzungen zufolge sind 52 %  der Jugendlichen arbeitslos, die die Schule ohne Abschlusszeugnis  verlassen haben. <em> </em></p>
</div>
</div>
<p>Die am meisten gefährdeten Gruppen sind laut Bericht der  Abgeordneten Mary Honeyball (S&amp;D, UK) Schüler aus armen und sozial  benachteiligten Familien sowie Kinder aus Migrantenfamilien. Spezielle  Anstrengungen sollten Roma-Kindern gelten, von denen 20 % überhaupt  nicht zur Schule gehen und 30 % die Schule vorzeitig verlassen.</p>
<p>Der Bericht hebt hervor, dass  Investitionen auf nationaler Ebene für die Weiterbildung von Lehrkräften  benötigt werden. Laut Empfehlung der EU-Abgeordneten soll eine Bandbreite  verschiedener Lehrmethoden genutzt werden. Zudem sprechen sich die  Abgeordneten für regelmäßige &#8211; statt punktuellen &#8211; Leistungskontrollen  aus. Auch auf informellem Weg erworbene Kenntnisse sollten anerkannt  werden können, um die Rückkehr ins Schulsystem zu erleichtern. Sie  fordern die Mitgliedstaaten dazu auf, einen vielfältigen Lehrplan  festzulegen, der Allgemein- und Berufsausbildung verbindet und Praktika  oder Unternehmensbesuche vorsieht. Sie unterstützen  Partnerschaftsverträge zwischen Schulen und örtlichen Unternehmen nach  spanischem Vorbild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
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		<title>EU will härtere Gesetze gegen Sexualverbrechen an Kindern</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 22:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Justizministerin Beatrix Karl Die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten zu härterer Gesetzgebung bei Sexualverbrechen an Kindern sowie zum Löschen von Kinderpornoseiten im Internet hat das EU-Parlament kürzlich beschlossen. Die Richtlinie zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie, auf die sich Europaabgeordnete und Innenminister der Mitgliedstaaten bereits geeinigt haben, wird EU-weite Bestimmungen [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beatrix-Karl-IMG_7742001.jpg"><img class="size-medium wp-image-11046" title="Beatrix Karl IMG_7742001" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beatrix-Karl-IMG_7742001-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Justizministerin Beatrix Karl</h4>
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<p>Die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten zu härterer Gesetzgebung bei Sexualverbrechen an Kindern sowie zum Löschen von Kinderpornoseiten im Internet hat das EU-Parlament kürzlich beschlossen. Die Richtlinie zur Bekämpfung von sexuellem  Missbrauch und sexueller  Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie,  auf die sich  Europaabgeordnete und Innenminister der Mitgliedstaaten  bereits  geeinigt haben, wird EU-weite Bestimmungen zur Prävention,   Strafverfolgung von Tätern und zum Opferschutz einführen. Die   Mitgliedstaaten haben nun zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in ihre   jeweilige nationale Gesetzgebung zu übersetzen.</p>
<p>Null Toleranz für Gewalt gegen Kinder will Österreichs Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) bereits jetzt mit ihrem Kinderschutzpaket rechtlich fixieren: In der Strafgesetznovelle 2011 sind strengere Strafen für Gewalt gegen Kinder, das Verbot von Cyber-Grooming, sowie eine Nachschärfung beim Thema Kinderpornographie enthalten. Außerdem wird die Liste von jenen Delikten erweitert, die, obwohl im Ausland begangen, in Österreich strafbar sind. So sollen in Zukunft die österreichischen Strafgesetze ohne Rücksicht auf die Gesetze des Tatorts bei Genitalverstümmelung und schwerer Nötigung gelten: Dazu zählen auch Zwangsverheiratungen. Der Strafrahmen hierfür beträgt künftig bis zu fünf Jahre Haft.<span id="more-11042"></span></p>
</div>
<p>Der neu beschlossene Text der verpflichtenden EU-Richtlinie zum Kinderschutz schlägt konkret Mindesthöchststrafen für 20 Straftaten vor &#8211; weit  mehr als gewöhnlich in der EU-Gesetzgebung. Die Abgeordneten setzten  sich für härtere Strafen innerhalb der EU ein, insbesondere in  Missbrauchsfällen von Vertrauenspersonen oder Personen mit  Entscheidungsbefugnis über oder Einfluss auf das Kind, wie zum Beispiel  Familienmitglieder, Erziehungsberechtigte oder Lehrer, oder im Fall des  Missbrauchs von besonders gefährdeten Kindern, beispielsweise mit  körperlicher oder geistiger Behinderung oder unter Alkohol- oder  Drogeneinfluss. Kinder in die Prostitution oder zu sexuellen Handlungen zu zwingen,  wird beispielsweise mit mindestens 10 Jahren Gefängnis bestraft.  Produzenten von Kinderpornographie erwartet eine Gefängnisstrafe von  mindestens drei Jahren, und sich pornographisches Material von Kindern  im Internet anzusehen, wird mit mindestens einen Jahr bestraft.</p>
<p>Cyber-Grooming, die Anfreundung eines Erwachsenen mit einem Kind über das Internet mit dem Ziel, es zu treffen und sexuell zu missbrauchen, wird EU-weit zu einer  Straftat, ebenso pädophiler Sextourismus, sowohl wenn die Straftat in einem  der Mitgliedstaaten als auch wenn sie von einem EU-Bürger im Ausland begangen wird. EU-Mitgliedstaaten müssen zudem sicherstellen, dass Internetseiten, die  Kinderpornografie enthalten oder verbreiten und sich auf Servern in  ihrem Hoheitsgebiet befinden, unverzüglich entfernt werden. Sollte dies nicht möglich sein, müssen sie die entsprechenden Seiten innerhalb ihres Gebiets blockieren. Die Maßnahmen  zur Sperrung der Webseiten müssen transparenten Verfahren folgen und  angemessene Sicherheitsklauseln beinhalten.</p>
<p>Da etwa 20 Prozent der Sexualstraftäter nach ihrer Verurteilung  weitere Straftaten begehen, schreibt die neue verpflichtende EU-Richtlinie vor, dass  verurteilte Straftäter &#8220;zeitweise oder dauerhaft daran gehindert werden  sollen, berufliche Tätigkeiten auszuüben, die direkten und regelmäßigen  Kontakt mit Kindern beinhalten&#8221;. Mitgliedstaaten dürfen daher künftig weiterreichende Maßnahmen wie  beispielsweise die  Erfassung von verurteilten Tätern in Sexualstraftäter-Registern  ergreifen. Arbeitgeber erhalten zudem das Recht, wenn sie jemanden einstellen,  Informationen über Verurteilungen für sexuelle Straftaten an Kinder  anzufordern.</p>
<p>Diese legislative Resolution wurde im EU-Parlament mit 541 Ja-Stimmen, 2 Gegen-Stimmen und 31 Enthaltungen angenommen. Sie wird voraussichtlich vor Ende des Jahres auch vom  Ministerrat offiziell angenommen. Danach haben die Mitgliedstaaten zwei  Jahre Zeit, um die neuen Regeln in die jeweilige Gesetzgebung ihres  Landes umzusetzen.</p>
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