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	<title>Elmar Leimgruber &#187; EU-Mitgliedsstaaten</title>
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		<title>EU: Kampf den Designerdrogen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 22:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verbreitung-Designerdrogen-EU-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15421" title="Verbreitung-Designerdrogen-EU-2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verbreitung-Designerdrogen-EU-2013-152x300.jpg" alt="" width="152" height="300" /></a><a title="UNO: Synthetische Drogen und Medikamentemissbrauch im Vormarsch" href="http://www.redakteur.cc/synthetische-drogen-im-vormarsch/" target="_blank">Neue synthetische Drogen stellen ein immer größeres Problem dar:</a> Ihre Zahl  hat sich in der EU von 2009 bis 2012 verdreifacht. 2013   wurde jede Woche mehr als eine neue Substanz gemeldet. Dieses Problem  muss auf  europäischer Ebene angegangen werden. Immer leichter können  die  Substanzen über das Internet erworben werden, und sie verbreiten  sich  rasch in den EU-Mitgliedstaaten: 80 % der neuen psychoaktiven  Substanzen  werden in mehr als einem EU-Mitgliedstaat gefunden.</p>
<p>Die Europäische Kommission will künftig daher verstärkt gegenso genannte &#8220;Legal Highs&#8221; vorgehen. Bei diesen auch unter dem Namen Designerdrogen bekannten Stoffen handelt es sich um neue psychoaktive Substanzen, die alternativ zu illegalen Drogen wie Kokain und Ecstasy verwendet werden. Diese  Substanzen stellen ein großes Risiko für die öffentliche Gesundheit und  die Gesellschaft insgesamt dar.</p>
<p><span id="more-15420"></span></p>
<p>Beispiele: Die Designerdroge 5-IT hat innerhalb von fünf Monaten, d. h. zwischen April  und August 2012,  24 Personen in vier Mitgliedstaaten das Leben  gekostet. 4-MA, ein  Amphetamin-Imitat, wurde mit 21 Todesfällen in vier  Ländern allein im  Zeitraum 2010-2012 in Verbindung gebracht.</p>
<p>Am stärksten von dem Problem betroffen sind junge Menschen. Die <a title="Eurobarometer-Umfrage" href="http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_330_en.pdf" target="_blank">Eurobarometer-Umfrage</a> &#8220;Youth attitudes on drugs&#8221; aus dem Jahr 2011 zeigt, dass   durchschnittlich fünf Prozent der jungen Europäer diese Suchtstoffe   zumindest einmal in ihrem Leben konsumiert haben. Spitzenreiter war Irland mit 16 %, nahe gefolgt von  Polen, Lettland und Großbritannien mit 10 %. Deutsche Jugendliche mit 3,7 % und österreichische mit 4 % liegen im europäischen Mittelfeld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Plan der EU-Kommission sieht nun vor, Legal Highs wie etwa den aufputschenden Wirkstoff &#8220;5-IT&#8221; mit  lebensgefährlichen Risiken innerhalb von wenigen Monaten zu verbieten.  Bisher dauerte das Verfahren zwei Jahre. Davon unbeeinträchtigt soll  jedoch die legale industrielle und kommerzielle Nutzung der Substanzen  sein. Die Vorschläge folgen Warnungen von Seiten der EBDD  (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) und von  Europol hinsichtlich des Ausmaßes des Problems und einem Bericht von  2011, dem zufolge der derzeitige EU-Mechanismus für die Bekämpfung neuer  psychoaktiver Substanzen ausgebaut werden muss.</p>
<p>„Die neuen Suchtstoffe werden in Europa  immer problematischer und gefährden vor allem junge Menschen. Bei einem  Binnenmarkt ohne Grenzen benötigen wir gemeinsame europäische  Vorschriften zur Bekämpfung dieses Problems. Heute schlagen wir rigorose  EU-Vorschriften zu den neuen psychoaktiven Substanzen vor. Dazu gehört  auch die Möglichkeit, schädigende Substanzen für einen gewissen Zeitraum  unmittelbar vom Markt nehmen zu können“, betont Justizkommissarin  Viviane Reding.</p>
<p>Die <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2012:402:0001:0010:en:PDF">EU-Drogenstrategie für den Zeitraum 2013-2020</a> legt die Prioritäten für die EU-Drogenpolitik fest. Das Auftauchen und  die rasche Verbreitung neuer psychoaktiver Substanzen wird als eine neue  Herausforderung angesehen, der entschieden – auch durch den Ausbau  bereits vorhandener EU-Rechtsvorschriften &#8211; begegnet werden muss.</p>
<p>In den vergangenen Jahren wurde  durchschnittlich jede Woche eine neue psychoaktive Substanz in der EU  entdeckt, und die Zahlen dürften in den kommenden Jahren noch steigen.  Seit 1997 haben die Mitgliedstaaten mehr als 300 Substanzen entdeckt,  und ihre Zahl hat sich zwischen 2009 und 2012 verdreifacht (von 24 im  Jahr 2009 auf 73 im Jahr 2012).</p>
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		<title>Jede zweite wissenschaftliche Veröffentlichung in EU frei zugänglich</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 22:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede zweite wissenschaftliche Publikation in der EU und weiteren Ländern ist frei zugänglich. Zu  diesem Ergebnis kommt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene   Studie, die am Mittwoch (21.8.2013) in Brüssel vorgestellt wurde. Die  weltweite Umstellung auf die kostenlose Bereitstellung schriftlicher  Forschungsergebnisse – auch als „Open Access“ (freier Zugang) bezeichnet  – steht demnach kurz vor dem Durchbruch: Die Hälfte aller im Jahre 2011 veröffentlichten wissenschaftlichen   Artikel ist mittlerweile kostenlos abrufbar und damit doppelt so viele wie   bisher erwartet.<span id="more-15233"></span></p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass der freie  Zugang Bestand haben wird. Die   Bereitstellung von Forschungsergebnissen  für alle verbessert die   Qualität der wissenschaftlichen Arbeit und  stärkt unsere   wissensbasierte Wirtschaft&#8221;, sagte  EU-Forschungskommissarin Máire   Geoghegan-Quinn. Ab 2014 müssen in der EU alle  wissenschaftlichen Veröffentlichungen,  die aus dem neuen  EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“ finanziert  werden, frei zugänglich  sein. Der europäische Steuerzahler solle für  öffentlich finanzierte  Forschung nicht zweimal bezahlen müssen, sagte  die  EU-Forschungskommissarin. &#8220;Aus diesem Grund haben wir vorgesehen,  dass  der freie Zugang zu Veröffentlichungen im Rahmen von „Horizont  2020“,  dem künftigen Programm zur Förderung von Forschung und  Innovation, zur  Regel wird.&#8221;</p>
<p>Die Studie, die das Beratungsunternehmen Science-Metrix   durchgeführt hat, umfasst die EU und einige ihrer Nachbarländer sowie   Brasilien, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten. Neben dieser Studie hat  das  Science-Metrix zwei weitere Berichte  veröffentlicht. Darin wird   untersucht, wie der freie Zugang gefördert   werden kann und  wie sich   die freie Nutzung  wissenschaftlicher Daten  entwickelt. Die Europäische  Kommission hat zudem den  EU-Mitgliedstaaten  empfohlen, bei ihrer nationalen  Forschungsförderung  ähnlich  vorzugehen.</p>
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		<title>EU-Kommission fordert schärferes Vorgehen gegen Menschenhandel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten müssen schärfer gegen Menschenhandel vorgehen: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation sind 880 000 Menschen in der EU Opfer von Zwangsarbeit, einschließlich erzwungener sexueller Ausbeutung. Es gibt also immer mehr Opfer, aber immer weniger Menschenhändler landen hinter Gittern bedauert die EU-Kommission anlässlich der aktuellen Zahlen (Trafficking in human beings): Im Zeitraum 2008-2010 gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten müssen schärfer gegen <a title="EU will Menschenhandel schärfer bekämpfen" href="http://www.redakteur.cc/eu-menschenhandel-kindesmissbrauch/" target="_blank">Menschenhandel</a> vorgehen: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation sind 880 000 Menschen in der EU Opfer von Zwangsarbeit, einschließlich erzwungener sexueller Ausbeutung. Es gibt also immer mehr Opfer, aber immer weniger Menschenhändler landen hinter Gittern bedauert die EU-Kommission anlässlich der aktuellen Zahlen (Trafficking in human beings):<span id="more-14734"></span></p>
<p>Im Zeitraum 2008-2010 gab es demnach 23 632 ermittelte oder mutmaßliche Opfer des Menschenhandels innerhalb der EU. Nach diesem Bericht stieg die Zahl der Opfer innerhalb der EU zwischen 2008 und 2010 um 18 %. Die Zahl der Verurteilungen hingegen sank im gleichen Zeitraum um 13 %. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die ehrgeizigen Rechtsvorschriften und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels angemessen umgesetzt und angewendet werden, so die EU-Kommission.</p>
<p>Denn trotz dieser beunruhigenden Zahlen haben jedoch bisher erst sechs von 27 Mitgliedstaaten die <a title="EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels" href="http://www.redakteur.cc/eu-menschenhandel-kindesmissbrauch/" target="_blank">EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels</a> in nationales Recht umgesetzt. Drei weitere Länder haben eine teilweise Umsetzung der Richtlinie gemeldet. Dabei ist die Frist für die Umsetzung durch die EU-Mitgliedsstaaten bereits am 6. April 2013 abgelaufen.</p>
<p>Auch Deutschland hat die Frist für die Umsetzung am 6. April nicht eingehalten. Dabei sank laut jüngstem Bericht in Deutschland die Zahl der verurteilten Menschenhändler zwischen 2008 und 2010 um 15 Prozent von 155 auf 131. EU-weit nahm die Zahl der Verurteilungen wegen Menschenhandels um fast 200 Personen ab, von 1.534 im Jahre 2008 auf 1.339 im Jahre 2010. Die Zahl der ermittelten und mutmaßlichen Opfer in der EU ist jedoch von 6.309 im Jahre 2008 auf 9.528 im Jahre 2010 angestiegen. In Deutschland waren es 2010 650 Opfer.</p>
<p>Vier Fünftel der Opfer von Menschenhandel sind Mädchen und Frauen. Die Mehrheit der Opfer (62 Prozent) wird sexuell ausgebeutet, ein Viertel zur Arbeit gezwungen.  Die neue Richtlinie zur Bekämpfung von Menschenhandel sieht Maßnahmen auf den verschiedensten Gebieten vor, unter anderem im Bereich des materiellen Strafrechts, der strafrechtlichen Verfolgung der Täter, der Unterstützung der Opfer und ihrer Rechte im Strafverfahren sowie im Bereich Prävention.</p>
<p>„Es ist schwer vorstellbar, dass in unserer freien und demokratischen EU zehntausende Menschen ihrer Freiheit beraubt, ausgebeutet und wie Waren zu Profitzwecken gehandelt werden können. Aber es ist die traurige Wahrheit&#8221;, bedauert EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström: &#8220;Der Menschenhandel gehört zum Alltag und rückt uns näher als wir denken. Ich fordere die Länder, die dies bisher noch nicht getan haben, auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen“, fordert Malmström.</p>
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		<title>EU-Kommission fordert von Mitgliedsstaaten gezieltere Sozialausgaben</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren. &#160; Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies  hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten  Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt  gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren.<span id="more-14545"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Europäische Kommission hat die  Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu behandeln  und ihre Systeme der sozialen Sicherheit zu modernisieren. Dazu gehören  bessere Strategien der aktiven Inklusion und ein effizienterer und  effektiverer Einsatz von Haushaltsmitteln im Sozialbereich. Diese  Aufforderung ist in einer Mitteilung zu Sozialinvestitionen für Wachstum  und sozialen Zusammenhalt formuliert, die die Kommission jetzt  verabschiedet hat. Die Kommission wird im Rahmen des  Europäischen Semesters die Leistung der Sozialschutzsysteme der  einzelnen Mitgliedstaaten aufmerksam beobachten und gegebenenfalls  länderspezifische Empfehlungen aussprechen.</p>
<p>„Sozialinvestitionen  sind der Schlüssel, wenn wir stärker, solidarischer und  wettbewerbsfähiger aus der aktuellen Krise hervorgehen wollen.  Angesichts der derzeitigen Haushaltszwänge müssen die Mitgliedstaaten  den Schwerpunkt auf Investitionen in Humankapital und sozialen  Zusammenhalt legen. Dies kann ausschlaggebend sein, wenn wir einen  echten Fortschritt zur Verwirklichung der Ziele der Strategie  Europa 2020 erzielen wollen. Sozialinvestitionen jetzt werden helfen zu  verhindern, dass die Mitgliedstaaten später einen sehr viel höheren –  finanziellen und sozialen – Preis zahlen müssen“, erkärt László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.</p>
<p>Die derzeitige Finanzkrise hat  gravierende soziale Folgen. Das Paket für Sozialinvestitionen, das jetzt  von der Kommission vorgelegt wurde, bietet den Mitgliedstaaten  Leitlinien für eine effizientere und effektivere Sozialpolitik  angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen sie derzeit stehen.  Dazu gehören hohe finanzielle Belastungen, zunehmende Armut und soziale  Ausgrenzung sowie Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, vor allem bei  jungen Menschen. Hinzu kommen eine alternde Bevölkerung und ein  sinkender Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter; all diese  Faktoren stellen die Nachhaltigkeit und Angemessenheit der nationalen  Sozialsysteme auf die Probe.</p>
<p>Zum Paket gehört eine Empfehlung  der Kommission zur Bekämpfung der Kinderarmut; dabei wird ein  integriertes Vorgehen für kinderfreundliche Sozialinvestitionen  vorgeschlagen. Investitionen in Kinder und junge Menschen sind ein  besonders wirksames Mittel, den generationenübergreifenden Kreislauf von  Armut und sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und die Chancen im  späteren Leben zu verbessern.</p>
<p>Das Paket für Sozialinvestitionen  stellt einen integrierten Politikrahmen dar, der den sozialen,  wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Unterschieden zwischen den  Mitgliedstaaten Rechnung trägt. Schwerpunkte sind dabei:</p>
<p>- Sozialschutzsysteme, die den Bedürfnissen der Menschen an kritischen Punkten ihres Lebens gerecht werden.  Es muss mehr getan werden, um dem Risiko eines sozialen Zusammenbruchs  vorzubeugen und so höhere Sozialausgaben in der Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>- Eine einfache und gezieltere Sozialpolitik, angemessene und nachhaltige Sozialschutzsysteme.  Manche Länder weisen trotz vergleichbarer oder geringerer  Haushaltsmittel bessere Ergebnisse im Sozialbereich auf und zeigen  damit, dass Spielraum für eine effizientere sozialpolitische  Ausgabenpolitik besteht.</p>
<p>- Eine Ausweitung der Strategien aktiver Inklusion in den Mitgliedstaaten. Erschwingliche  und hochwertige Kinderbetreuung und Bildung, Prävention von  Schulabbruch, Unterstützung bei Berufsbildung und Arbeitsplatzsuche,  Wohnungsförderung und Zugang zu Gesundheitsfürsorge – all dies sind  Politikfelder mit einer starken Sozialinvestitionskomponente.</p>
<p>Das Paket basiert auf der  Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung und ergänzt die  Initiativen der Kommission zur Bewältigung der sozialen und  wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Europa steht: <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1039&amp;langId=de">Beschäftigungspaket</a>, <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1036&amp;langId=de">Jugendbeschäftigungspaket</a> und <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&amp;catId=89&amp;newsId=1194&amp;furtherNews=yes">Weißbuch zu Renten und Pensionen</a>.  Diese Initiativen bieten den Mitgliedstaaten zusätzliche Leitlinien für  nationale Reformen, die notwendig sind, um die Europa-2020-<a href="http://ec.europa.eu/europe2020/targets/eu-targets/index_de.htm">Ziele</a> zu erreichen.</p>
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		<title>Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität: Eröffnung am 11. Januar</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich sind etwa eine Million Menschen weltweit Opfer einer Form von Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge verlieren Opfer weltweit rund 290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten Eurobarometer-Umfrage machen sich Europäer weiterhin große Sorgen hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 % der Internetnutzer vermeiden es, persönliche Daten im Netz offenzulegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-14222" title="european_cybercrime_centre" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre-300x156.gif" alt="" width="300" height="156" /></a>Täglich sind etwa eine Million Menschen  weltweit Opfer einer Form von  Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge  verlieren Opfer weltweit rund  290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von  Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten  Eurobarometer-Umfrage machen sich  Europäer weiterhin große Sorgen  hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 %  der Internetnutzer vermeiden es,  persönliche Daten im Netz offenzulegen  und 12% hatten es bereits mit  Online-Betrug zu tun.</p>
<p>Ab 11. Januar ist nun das neue Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (<a title="European Cibercrime Centre" href="https://www.europol.europa.eu/ec3" target="_blank">European Cybercrime Centre</a>) funktionsfähig und steht europäischen Bürgern und Unternehmen bei Bedrohungen durch Cyberkriminalität bei. Bei Online-Betrug, Online-Missbrauch von Kindern und anderen   Online-Straftaten – mit Tatverdächtigen überall auf der Welt – sind   regelmäßig Hunderte von Opfern gleichzeitig betroffen. Vorgänge dieser   Größenordnung sind durch nationale Polizeikräfte nicht erfolgreich zu   bewältigen. Die Eröffnung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der  Cyberkriminalität verdeutlicht das neue Vorgehen der EU gegen  Cyberkriminalität. Von nun an wird ein stärker zukunftsgerichteter,  integrativer Ansatz verfolgt. Das Zentrum soll Erfahrungen und  Information bündeln, strafrechtliche Ermittlungen unterstützen und  EU-weite Lösungen fördern.<span id="more-14215"></span></p>
<p>Das Zentrum wird sich auf illegale  Online-Tätigkeiten organisierter krimineller Gruppen konzentrieren,  insbesondere im Zusammenhang mit e-banking und anderen  Online-Finanztätigkeiten sowie der sexuellen Ausbeutung von Kindern im  Internet. Im Focus stehen auch Straftaten, die das System der kritischen  Infrastrukturen und das Informationssystem in der EU beeinträchtigen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-14218 alignleft" title="Internet-Polizei IMG_4330_bearbeitet-1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Das  Zentrum wird ferner Forschung und Entwicklung erleichtern, die gezielte  Schulung von Strafverfolgern, Richtern und Staatsanwälten gewährleisten  und Bewertungen der Bedrohungen, einschließlich Trendanalysen und  Frühwarnung, erstellen. Um mehr Cyberkriminalitätsnetze zu zerschlagen,  wird das Zentrum die einschlägigen Daten sammeln und verarbeiten und den  Strafverfolgungseinheiten in den EU-Staaten ein Helpdesk für  Cyberkriminalität bieten. Es wird die EU-Staaten operationell  unterstützen (z.B. gegen Eindringen in Computernetze, Betrug, sexuellen  Missbrauch von Kindern usw.) und hochkarätiges technisches, analytisches  und forensisches Fachwissen in die gemeinsamen Untersuchungen auf  EU-Ebene einbringen.</p>
<p>An der offiziellen Eröffnung des Zentrums, das seinen Sitz beim   Europäischen Polizeiamt (Europol) im niederländischen Den Haag hat,   nimmt auch die EU-Kommissarin für Inneres Cecilia Malmström teil. „Dank des Zentrums wird die EU wesentlich effizienter gegen Cyberkriminalität vorgehen und ein freies, offenes und sicheres Internet verteidigen können. Cyberkriminelle sind clever und setzen neue Technologien direkt für kriminelle Zwecke ein. Mit dem Zentrum wollen wir mindestens genauso clever und schnell sein, so dass wir den Straftaten vorbeugen und sie bekämpfen können“, erklärt Malmström.</p>
<p>„Wir brauchen ein flexibles, adäquates Vorgehen gegen Cyberkriminalität, die keine Grenzen kennt und es Straftätern sehr leicht macht, sich zu verstecken. Als Mittelpunkt der operationellen investigativen und forensischen Unterstützung soll das Zentrum das entsprechende Knowhow sammeln und verbreiten. Da es alle einschlägigen Ressourcen in den EU-Mitgliedstaaten mobilisieren kann, soll es aber auch dazu dienen, die Bedrohung durch Cyberkriminelle- wo auch immer diese operieren &#8211; abzuschwächen und zu reduzieren“, verspricht Troels Oerting, Leiter des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität.</p>
<p>Die Einrichtung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität ((IP/12/317 und MEMO/12/221) ist Teil eines Maßnahmenpakets zum Schutz der Bürger vor Online-Straftaten. Damit werden Legislativmaßnahmen wie die Richtlinie über Angriffe auf Informationssysteme (IP/10/1239 und MEMO/10/463) und die 2011 erlassene Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornographie (IP/11/1255) ergänzt.</p>
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