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	<title>Elmar Leimgruber &#187; EU-Kommission</title>
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		<title>10. Februar 2015: Safer Internet Day 2015</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15972" title="saferinternet2015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg" alt="" width="363" height="267" /></a>Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit am Safer Internet Day, um über eine sichere  und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären. International  organisiert das europäische Netzwerk <a title="Opens external link in new window" href="http://www.saferinternet.org/" target="_blank">Insafe</a> den Safer Internet Day.</p>
<p>Rechtzeitig  zum diesjährigen Safer Internet Day am 10. Februar 2015 hat die  ISPA (Internet Service Providers Austria) drei  Kapitel aus ihrem Ratgeber &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; auf Einzel-Flyern aufbereitet, die  praktische  Tipps zu einer Reihe von Herausforderungen im digitalen  Alltag liefern,  über rechtliche Hintergründe informieren oder auch  Auskunft über Melde-  und Beratungsstellen geben. Diese kompakten  Zusammenfassungen und Tips zur sicheren Internetnutzung gibt es nun  für die Themen &#8220;Hasspostings&#8221;, &#8220;Bewerben  &amp; Internet&#8221; und  &#8220;Urheberrecht&#8221;.<span id="more-15971"></span></p>
<p>Die neuen  Einzel-Flyer sind  in gedruckter Form verfügbar und stehen &#8211; wie auch der  Ratgeber  &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; &#8211; auf der ISPA Webseite zum  kostenlosen  Download bereit.Die  128-seitige kostenlose Gesamtbroschüre ist für Pädagoginnen und Pädagogen  und  Erziehungsberechtigte, aber auch für Jugendliche selbst eine  wertvolle  Orientierungshilfe bei der Entwicklung der leider allzu oft  noch  vernachlässigten Online-Medienkompetenz.</p>
<p><a href="http://www.ispa.at/internetsichernutzen" target="_blank">www.ispa.at/internetsichernutzen</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/bewerbenundinternet" target="_blank">www.ispa.at/bewerbenundinternet</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/hasspostings" target="_blank">www.ispa.at/hasspostings</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/urheberrecht" target="_blank">www.ispa.at/urheberrecht</a></p>
<p>Saferinternet.at legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf &#8220;Sexting&#8221;: Anhand einer Studie mit Jugendlichen wird belegt, dass diese Kombi zwischen Chat und Sexpics-Verschicken unter Jugendlichen stark verbreitet ist. Hier sei einerseit mehr Aufklärung nötig. Jedoch: Allein wenn Jugendliche in einer Beziehung eine pornografische Aufnahme  von sich selbst an den Partner oder die Partnerin übermitteln, machten  sie sich derzeit der Kinderpornografie strafbar. Diese Einschränkung der selbstbestimmten  Sexualität von Jugendlichen müsse daher gesetzlich geändert werden, fordert saferinternet.at. <a title="Sexting-Studie" href="http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/aktuelle-studie-sexting-in-der-lebenswelt-von-jugendlichen-489/" target="_blank">Mehr zum Thema gibts hier.</a></p>
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		<title>Agiert EU-Kommission gegen Minderheiten in Europa?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 22:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission findet offenbar, dass Minderheiten-Fragen nicht in den Kompetenzbereich der Europäischen Union fallen. Beim Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) in Brixen (Südtirol) war die Unterschriftenaktion unter dem Motto &#8220;Du bist nicht allein. Eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas&#8221; lanciert worden, mit der die EU dazu gezwungen werden sollte, sich mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission findet offenbar, dass Minderheiten-Fragen nicht in den Kompetenzbereich der Europäischen Union fallen. Beim Kongress der <a title="FUEV" href="http://www.redakteur.cc/?s=FUEV" target="_blank">Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen   (FUEV)</a> in Brixen (Südtirol) war die Unterschriftenaktion unter dem Motto &#8220;Du bist   nicht allein. Eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas&#8221;   lanciert worden, mit der die EU dazu gezwungen werden sollte, sich mit   der Stärkung der Rechte von Minderheiten zu befassen. Die EU-Kommission hat   die von Südtirol und weiteren Minderheiten aus den   verschiedenen Teilen Europas in Brüssel eingereichte Bürgerinitiative   nun aber mit der Begründung abgelehnt: Minderheiten fielen nicht in den   Kompetenzrahmen der EU.<span id="more-15524"></span></p>
<p>Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder kann dies nicht nachvollziehen: &#8220;Wir werden das Urteil der Kommission nicht einfach so  hinnehmen,  sondern alle juristischen und politischen Möglichkeiten  ausloten&#8221;. Die Vielfalt Europas sei wichtig: &#8220;Leider scheint man in Brüssel noch nicht verstanden zu  haben, dass die verschiedenen Volksgruppen für Europa keine Gefahr,  sondern eine Bereicherung darstelle,&#8221; ergänzt Durnwalder. &#8220;Als Volksgruppen in Europa  wissen wir, dass jeder Erfolg hart erkämpft  werden muss und wir eine  starke Koalition brauchen, um für unsere  Sache zu werben&#8221;. Ziel sei und bleibe daher, den Volksgruppen die Anerkennung  auch auf  europäischer Ebene zu  sichern, die ihnen zustehe, betont der  Landeshauptmann.</p>
<p>Die  Bürgerinitiative wurde von Südtirols Landeshauptmann Durnwalder gemeinsam mit dem ehemaligen  Kulturminister Rumäniens, Kelemen  Hunor, der Europa- und  Justizministerin aus Schleswig-Holstein, Anke  Spoorendonk, der  friesischen Ministerin Jannewitske de Vries, dem  Ministerpräsidenten der  Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl  Heinz-Lambert, dem Hohen  Kommissar für Bosnien und Herzegowina,  Valentin Inzko, sowie  dem Präsidenten der FUEV, Hans Heinrich Hansen, initiert und eingereicht.</p>
<p>&#8220;Wir haben eine fast einzigartige  Koalition der Volksgruppen in Europa geschmiedet, anerkannte Experten  für Minderheitenrecht konsultiert und einen sachlichen, ausgewogenen  Vorschlag vorgelegt&#8221;, so Durnwalder. Dass die EU-Kommission diesen nun  ablehne, zeige, dass einige Länder in Europa noch nicht verstanden  hätten, dass die Volksgruppen keine Gefahr, sondern eine Bereicherung  darstellten.</p>
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		<title>Lebensschutz: Eine Million Unterschriften für &#8220;One Of Us&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-weite Bürgerinitiative &#8220;One Of Us&#8221; (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht. Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15382" title="one-of-us.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Die EU-weite Bürgerinitiative <a title="One Of Us" href="http://www.1-von-uns.de/" target="_blank">&#8220;One Of Us&#8221;</a> (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für       Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht.</p>
<p>Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die embryonale Stammzellenforschung, das Klonen von Menschen oder Entwicklungshilfeprogramme, die ausdrücklich die <a title="Abtreibung" href="http://www.redakteur.cc/?s=abtreibung" target="_blank">Abtreibung</a> als Mittel der Familienplanung einbeziehen. <a title="One Of Us unterstützen" href="https://ec.europa.eu/citizens-initiative/ECI-2012-000005/public/index.do?lang=de" target="_blank">Hier kann die Initiative online noch bis 1. Novermber unterschrieben werden.</a><span id="more-15379"></span></p>
<p>Die Österreich-Verantwortliche von &#8220;One of Us&#8221;, Gudrun Kugler, betonte  am Donnerstag gegenüber &#8220;Kathpress&#8221;, dass dieses vorläufige Ergebnis ein  Ansporn für intensives Weitersammeln sein müsse. &#8220;Wir haben trotz  mancher Hürden einen Meilenstein für ganz Europa erreicht. Nun bleibt  das nächste Ziel, auf 1,2 Millionen Stimmen zu kommen, um jedenfalls zu  erwartende ungültige Stimmen auszugleichen&#8221;, so Kugler. In Österreich wurden bislang mehr als 30.000 Unterstützungserklärungen gesammelt.</p>
<p>&#8220;Die EU-Finanzierung aller Aktivitäten, bei denen menschliche Embryonen zerstört, d.h. getötet werden, muß unterbunden werden&#8221;: Die deutsche Koordinatorin der Initiative, Hedwig von Beverfoerde, zeigte sich zufrieden: &#8220;Eine Million Unterstützer in ganz Europa ist ein großartiger Schritt zum besseren Schutz des menschlichen Lebens. Es ist ein doppelter Durchbruch, da wir gleichzeitig in Deutschland das Mindestquorum überschritten haben: seit heute unterstützen über 75.000 Deutsche die Initiative.&#8221; Bis 1. November will die Initiative allein in Deutschland 100.000 Unterschriften erreichen.</p>
<p>Seit dem Vertrag von Lissabon können Bürger erstmals eine Initiative auf EU-Ebene einbringen. Dafür sind EU-weit eine Million Unterschriften nötig, damit EU-Kommission und -Parlament das Anliegen verbindlich behandeln müssen. Eine weitere Erfordernis ist, dass in zumindest sieben Länder eine bestimmte Mindestzahl an Unterstützungen erreichen wird; in Österreich sind das 14.500 Stimmen, in Deutschland etwa 75.000. Elf Länder haben dieses jeweilige Limit bisher erbracht: Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Ungarn, Slowakei, Litauen, Niederlande, Spanien, Frankreich und Rumänien.</p>
<p><a title="Marsch für das Leben" href="http://www.marsch-fuer-das-leben.de/" target="_blank">Der diesjährige Marsch des Lebens des deutschen Bundesverbandes Lebensrecht findet übrigens am 21. September in Berlin statt.</a></p>
</div>
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		<title>Jede zweite wissenschaftliche Veröffentlichung in EU frei zugänglich</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 22:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jede zweite wissenschaftliche Publikation in der EU und weiteren Ländern ist frei zugänglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie, die am Mittwoch (21.8.2013) in Brüssel vorgestellt wurde. Die weltweite Umstellung auf die kostenlose Bereitstellung schriftlicher Forschungsergebnisse – auch als „Open Access“ (freier Zugang) bezeichnet – steht demnach kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede zweite wissenschaftliche Publikation in der EU und weiteren Ländern ist frei zugänglich. Zu  diesem Ergebnis kommt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene   Studie, die am Mittwoch (21.8.2013) in Brüssel vorgestellt wurde. Die  weltweite Umstellung auf die kostenlose Bereitstellung schriftlicher  Forschungsergebnisse – auch als „Open Access“ (freier Zugang) bezeichnet  – steht demnach kurz vor dem Durchbruch: Die Hälfte aller im Jahre 2011 veröffentlichten wissenschaftlichen   Artikel ist mittlerweile kostenlos abrufbar und damit doppelt so viele wie   bisher erwartet.<span id="more-15233"></span></p>
<p>„Diese Ergebnisse zeigen, dass der freie  Zugang Bestand haben wird. Die   Bereitstellung von Forschungsergebnissen  für alle verbessert die   Qualität der wissenschaftlichen Arbeit und  stärkt unsere   wissensbasierte Wirtschaft&#8221;, sagte  EU-Forschungskommissarin Máire   Geoghegan-Quinn. Ab 2014 müssen in der EU alle  wissenschaftlichen Veröffentlichungen,  die aus dem neuen  EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“ finanziert  werden, frei zugänglich  sein. Der europäische Steuerzahler solle für  öffentlich finanzierte  Forschung nicht zweimal bezahlen müssen, sagte  die  EU-Forschungskommissarin. &#8220;Aus diesem Grund haben wir vorgesehen,  dass  der freie Zugang zu Veröffentlichungen im Rahmen von „Horizont  2020“,  dem künftigen Programm zur Förderung von Forschung und  Innovation, zur  Regel wird.&#8221;</p>
<p>Die Studie, die das Beratungsunternehmen Science-Metrix   durchgeführt hat, umfasst die EU und einige ihrer Nachbarländer sowie   Brasilien, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten. Neben dieser Studie hat  das  Science-Metrix zwei weitere Berichte  veröffentlicht. Darin wird   untersucht, wie der freie Zugang gefördert   werden kann und  wie sich   die freie Nutzung  wissenschaftlicher Daten  entwickelt. Die Europäische  Kommission hat zudem den  EU-Mitgliedstaaten  empfohlen, bei ihrer nationalen  Forschungsförderung  ähnlich  vorzugehen.</p>
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		<title>31. Mai ist Weltnichtrauchertag</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 22:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Europäischen Union sterben jährlich 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Fast ein Drittel aller Europäer raucht. Von ihnen haben 70 Prozent vor dem 18. und 94 Prozent vor dem 25. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen. Anlässlich des heutigen (31. Mai) Weltnichtrauchertags appelliert EU- Gesundheitskommissar Tonio Borg den Kampf gegen das Rauchen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag-2013.jpg"><img class="size-medium wp-image-15039 alignright" title="Weltnichtrauchertag 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag-2013-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>In der Europäischen Union sterben  jährlich 700.000 Menschen an den  <a title="Folgen des Rauchens" href="http://www.redakteur.cc/?s=Nichtraucher" target="_blank">Folgen des Rauchens</a>. Fast ein Drittel  aller Europäer raucht. Von ihnen  haben 70 Prozent vor dem 18. und 94  Prozent vor dem 25. Lebensjahr mit  dem Rauchen begonnen. Anlässlich des heutigen (31. Mai) Weltnichtrauchertags appelliert EU- Gesundheitskommissar Tonio Borg den Kampf gegen  das Rauchen zu unterstützen: &#8220;Ich rufe die Mitglieder des Europäischen  Parlaments und die europäischen Gesundheitsminister auf, die Vorschläge  der Europäischen Kommission zu Tabakerzeugnissen zu unterstützen&#8230;&#8221;</p>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert am heutigen Weltnichtrauchertag umfassende Verbote gegen  Werbung, Verkaufsförderung und Sponsoring für Tabakprodukte, vor allem und auch über die Hintertür<strong>:</strong> Umfassende Werbeverbote retten nachweislich Menschenleben, denn durch  sie werden bzw. bleiben weniger Menschen Raucher, erklärt die WHO. Dass 16% aller  Todesfälle von Menschen über 30 Jahren in der Europäischen Region auf  Tabakkonsum zurückzuführen sind, hat zur Einsicht der Regierungen in die  Notwendigkeit wirksamer Maßnahmen beigetragen.</p>
<h3><strong><br />
</strong></h3>
<p><span id="more-15038"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15040" title="Weltnichtrauchertag2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag2-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>&#8220;70  Prozent der Raucher in der Europäischen Union fangen vor ihrem 18.   Geburtstag mit dem Rauchen an. Unser Ziel muss sein, Tabakprodukte und   das Rauchen für junge Leute unattraktiver zu machen. Es ist Zeit, mit   Zigaretten für Teenager Schluss zu machen. Es ist Zeit,   Tabakerzeugnissen einen Riegel vorzuschieben, die mit Aromen und    ansprechenden Verpackungen gezielt sehr junge Menschen ansprechen   sollen. Tabakerzeugnisse sollten nicht wie Spielzeug oder   Kosmetikprodukte aussehen oder nach Vanille oder Schokolade schmecken.   Sie müssen wie Tabakerzeugnisse aussehen und schmecken. Dafür braucht   Europa solide Regeln&#8221;, so Borg.</p>
<p>Er freue sich auf konstruktive  Verhandlungen mit den EU-Staaten, so Borg weiter. Das nächste Mal werden  sich die europäischen Gesundheitsminister im Ministerrat am 21. Juni  mit dem Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung der <a title="EU-Tabakrichtlinie" href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm" target="_blank"> EU-Tabakrichtlinie</a> befassen. Die Kommission hatte im Dezember 2012 neue  und strengere Vorschriften vorschlagen, wie Tabakerzeugnisse  hergestellt, aufgemacht und verkauft werden können. Unter anderem sollen  größere Warnhinweise zu Gesundheitsrisiken auf Zigarettenschachteln und  das Verbot von Geschmackszusätzen in Zigaretten das Rauchen  unattraktiver machen.</p>
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		<title>EU-Kommission fordert Gratis-Konto</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da die Banken offenbar -entgegen dem Wunsch der Europäische Kommission 2011- keine Selbstverpflichtung zustande gebracht haben,  hat diese nun einen Vorschlag für eine Richtlinie über die Transparenz und die Vergleichbarkeit von Zahlungskontogebühren, den Wechsel von Zahlungskonten und den verpflichtenden Zugang zu einem kostenlosen Basiskonto vorgelegt. Dank der Binnenmarktvorschriften können Banken in der gesamten Europäischen Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Foto-Credit: EU-Kommission Deutschland" src="http://ec.europa.eu/deutschland/images/news_pictures/economy/picture_32.jpg" alt="" width="296" height="167" /></p>
<p>Da die Banken offenbar -entgegen dem Wunsch der Europäische Kommission 2011- keine  Selbstverpflichtung zustande gebracht haben,   hat diese nun einen Vorschlag für eine  Richtlinie über die  Transparenz und die Vergleichbarkeit von  Zahlungskontogebühren, den  Wechsel von Zahlungskonten und den verpflichtenden Zugang zu  einem kostenlosen Basiskonto vorgelegt.</p>
<p>Dank der Binnenmarktvorschriften können Banken in der gesamten  Europäischen Union tätig werden und ihre Dienstleistungen  grenzüberschreitend anbieten, aber diese Mobilität spiegelt sich nicht  in der Situation der Bürger wider, die häufig nicht die Möglichkeit  haben, ein Konto in einem anderen Mitgliedstaat zu eröffnen oder  problemlos von einer Bank zur anderen zu wechseln. Zudem zahlen die  Verbraucher für die Dienstleistungen ihrer Bank oft zu hohe Preise und  ist es nicht immer einfach, sich Klarheit über die verschiedenen  Gebühren zu verschaffen. Das will die EU-Kommission nun grundlegend ändern:<span id="more-14901"></span></p>
<p>Die Vorschläge der Kommission betreffen drei Aspekte:</p>
<ol>
<li>Vergleichbarkeit der Kontogebühren: Vereinfachung des Vergleichs der Zahlungskontogebühren von Banken und anderen Zahlungsdienstleistern in der EU;</li>
<li>Wechsel des Zahlungskontos:  Einführung eines einfachen und schnellen Verfahrens für Verbraucher,  die zu einem Zahlungskonto bei einer anderen Bank oder einem anderen  Zahlungsdienstleister wechseln möchten;</li>
<li>Zugang zu Zahlungskonten: Schaffung  der Möglichkeit für EU-Verbraucher, ein Zahlungskonto zu eröffnen, ohne  einen Wohnsitz in dem Land zu haben, in dem der Dienstleister ansässig  ist. Außerdem können in Zukunft alle EU-Verbraucher unabhängig von ihrer  finanziellen Situation ein Zahlungskonto eröffnen, das ihnen  grundlegende Transaktionen wie den Erhalt ihres Gehalts, ihrer  Versorgungsbezüge und Leistungen oder die Zahlung von Rechnungen der  Versorgungsunternehmen usw. ermöglicht.</li>
</ol>
<p>Bankkonten  sind ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens, so die EU-Kommission:  ohne sie  können wir keine Zahlungen vornehmen und erhalten, online  einkaufen und  die Rechnungen von Versorgungsunternehmen (Telefon, Gas,  Strom)  begleichen. Manche Bürger, vor allem jene ohne regelmäßiges  Einkommen,  haben häufig Probleme, überhaupt ein Bankkonto zu bekommen.  Viele Bürger  haben auch nicht die Möglichkeit, ein Konto in einem  anderen  Mitgliedstaat zu eröffnen oder problemlos von einer Bank zur  anderen zu  wechseln. Zudem zahlen sie für die Dienstleistungen ihrer  Bank oft zu  hohe Preise und es ist nicht immer einfach, sich Klarheit  über die  verschiedenen Gebühren zu verschaffen.</p>
<p>Hierzu sagt der für Binnenmarkt und  Dienstleistungen zuständige  EU-Kommissar Michel Barnier: „Wer  heutzutage über kein Bankkonto mit  grundlegenden Funktionen verfügt,  stößt im Alltagsleben auf  Schwierigkeiten und muss mehr bezahlen. Der  heutige Vorschlag gibt  endlich allen europäischen Bürgern das Recht auf  Zugang zu einem  Basiskonto, so dass sie an der Gesellschaft, in der  sie leben, voll  teilhaben können.&#8221; Tonio Borg, EU-Kommissar für  Gesundheit und  Verbraucherpolitik, erklärt: „Diese Initiative soll  auch den Wettbewerb  auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen für  Privatkunden fördern und  Unternehmen belohnen, die den Verbrauchern  eine bessere Auswahl und  bessere Preise bieten.”</p>
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		<title>EU-Kommission bremst Österreichische Telekom-Regulierungsbehörde RTR</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 22:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Regulierungsbehörde für Telekommunkation RTR plant offenbar ab Juli 2013 neue rechtliche Vorgaben (Regulierungen) beziehungsweise Einschränkungen für Telekommunikationsanbieter am Breitbandsektor (mit mehr als 34 Mbit/s). Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission vermutet hinter der Maßnahme eine Marktstärkung der Telekom Austria (A1), welche bislang auf diesem Sektor lediglich einen Marktanteil von weniger als 15 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="von World Economic Forum from Cologny, Switzerland (neelie kroes) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANeelie_kroes.jpg"><img class="alignleft" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/Neelie_kroes.jpg" alt="EU-Kommissions-Vizepräsidentin Neelie Kroes" width="173" height="190" /></a>Die österreichische Regulierungsbehörde für Telekommunkation RTR plant offenbar ab Juli 2013 neue rechtliche Vorgaben (Regulierungen) beziehungsweise Einschränkungen für Telekommunikationsanbieter am Breitbandsektor (mit mehr als 34 Mbit/s). Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission vermutet hinter der Maßnahme eine Marktstärkung der Telekom Austria (A1), welche bislang auf diesem Sektor lediglich einen Marktanteil von weniger als 15 Prozent innehat: „Die Unternehmen der EU sollten die jeweils besten Angebote  mehrerer Wettbewerber wahrnehmen können. Ich fordere die RTR dringend  auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen, der allen Betreibern gleiche  Wettbewerbsbedingungen sichert.“</p>
<p>Kroes, der beste Beziehungen zum Telekom-Großkonzern Liberty Global (mit seinen UPC-Töchtern) nachgesagt werden, hatte bereits im Zusammenhang mit der Übernahme von Orange durch Drei Zugeständnisse an UPC erwirkt und setzt nun seitens der EU-Kommission einen weiteren Schritt zur Stärkung von Marktführer UPC, welcher in Österreichs Städten, vor allem in Wien, mit seinem Breitband-Angebot ein defakto-Monopol beherrscht: Im Versorgungsgebiet von UPC Austria liegen rund neunzig Prozent aller österreichischen Haushalte und Unternehmen mittels eigener Kabelnetzinfrastruktur, entbündelter Leitungen oder ADSL-Dienstleistungen. Bereits zum Stand 31. Dezember 2011 versorgte UPC in Österreich rund  700.000 Kunden mit ungefähr 1,2 Millionen Diensten (zirka 511.000  Fernseh-, 445.000 Breitband-Internet- und rund 350.000  Festnetztelefon-Kunden). <span id="more-14879"></span></p>
<p>Die amerikanische Muttergesellschaft von UPC, Liberty Global, ist mit -nach eigenen Angaben- 20 Mio. Kunden in 13 Ländern -außerhalb der USA- der bedeutendste Kabel-Breitband-Internet-Anbieter der Welt: Liberty Global ist in 11 Ländern in Europa vertreten und der größte Kabelnetzbetreiber in Polen, Schweiz, Belgien, Österreich, Slowakei, Ungarn und Tschechien. Am 5. Februar 2013 wurde bekannt, dass Liberty Global zudem Virgin Media kaufen möchte. Virgin Media ist das größte Breitband-Unternehmen der Welt, und außerdem der größte Kabelnetzbetreiber in Großbritannien.</p>
<p>Die Wiedereinführung von Regulierungsmaßnahmen nach mehreren Jahren in Österreich, in  denen auf dem Vorleistungsmarkt für Mietleitungen Wettbewerbsbedingungen  herrschten, könnte sich laut Kroes in erheblichem Maße negativ auf die  Geschäftspläne der alternativen Betreiber auswirken, die dann gezwungen  wären, attraktivere Zugangsbedingungen als die regulierten Dienste des  etablierten Betreibers anzubieten, was die EU-Kommission so nicht akzeptiert. Die RTR hat nun zwei Monate Zeit, um gemeinsam mit der Kommission und  dem Gremium europäischer Regulierungsstellen für elektronische  Kommunikation (GEREK) eine Lösung zu finden. Die Umsetzung des  Vorschlags wird währenddessen ausgesetzt.</p>
<p>Die Europäische Kommission hat ernsthafte Zweifel an einem von der österreichischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation (RTR) notifizierten Maßnahmenentwurf zum Vorleistungsmarkt für Abschluss-Segmente von Mietleitungen – dem letzten Teil des Netzes – geäußert. Mietleitungen (Leased Lines) sind (private) Standleitungen für die Sprach- und Datenübertragung, mithilfe deren Netzbetreiber Telekommunikationsdienste bereitstellen, die normalerweise von Unternehmen zur Verbindung räumlich weit voneinander entfernter Unternehmensteile genutzt werden. Nach dem Vorschlag der RTR sollten Mietleitungen mit hohen Bandbreiten, u. a. diejenigen, die bisher unter Wettbewerbsbedingungen in den Städten Wien, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck, Wels, Feldkirch, Steyr, Klagenfurt, Dornbirn, Bregenz und Hallein bereitgestellt wurden, ab Juli 2013 reguliert werden. Davon sind insbesondere Mietleitungen mit hohen Bandbreiten (mehr als 34 Mbit/s) des etablierten Betreibers, der A1 Telekom Austria betroffen.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Artikel 7 der Telekommunikations-Rahmenrichtlinie schreibt vor, dass nationale Regulierungsbehörden für Telekommunikation die Kommission, das GEREK (Gremium europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation) und die Telekommunikations-Regulierungsbehörden in anderen EU-Ländern von Maßnahmen unterrichten, die sie zur Behebung von Wettbewerbsproblemen auf den betreffenden Märkten einführen wollen.</p>
<p>Darüber hinaus kann die EU-Kommission nach den neuen Vorschriften weitere Harmonisierungsmaßnahmen in Form von Empfehlungen oder (verbindlichen) Beschlüssen erlassen, falls Ungereimtheiten zwischen den Regulierungsansätzen der nationalen Regulierungsbehörden (z. B. bei Abhilfemaßnahmen) in der EU längerfristig fortbestehen.</p>
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		<title>EU-Kommission fordert schärferes Vorgehen gegen Menschenhandel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten müssen schärfer gegen Menschenhandel vorgehen: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation sind 880 000 Menschen in der EU Opfer von Zwangsarbeit, einschließlich erzwungener sexueller Ausbeutung. Es gibt also immer mehr Opfer, aber immer weniger Menschenhändler landen hinter Gittern bedauert die EU-Kommission anlässlich der aktuellen Zahlen (Trafficking in human beings): Im Zeitraum 2008-2010 gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten müssen schärfer gegen <a title="EU will Menschenhandel schärfer bekämpfen" href="http://www.redakteur.cc/eu-menschenhandel-kindesmissbrauch/" target="_blank">Menschenhandel</a> vorgehen: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation sind 880 000 Menschen in der EU Opfer von Zwangsarbeit, einschließlich erzwungener sexueller Ausbeutung. Es gibt also immer mehr Opfer, aber immer weniger Menschenhändler landen hinter Gittern bedauert die EU-Kommission anlässlich der aktuellen Zahlen (Trafficking in human beings):<span id="more-14734"></span></p>
<p>Im Zeitraum 2008-2010 gab es demnach 23 632 ermittelte oder mutmaßliche Opfer des Menschenhandels innerhalb der EU. Nach diesem Bericht stieg die Zahl der Opfer innerhalb der EU zwischen 2008 und 2010 um 18 %. Die Zahl der Verurteilungen hingegen sank im gleichen Zeitraum um 13 %. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die ehrgeizigen Rechtsvorschriften und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels angemessen umgesetzt und angewendet werden, so die EU-Kommission.</p>
<p>Denn trotz dieser beunruhigenden Zahlen haben jedoch bisher erst sechs von 27 Mitgliedstaaten die <a title="EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels" href="http://www.redakteur.cc/eu-menschenhandel-kindesmissbrauch/" target="_blank">EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels</a> in nationales Recht umgesetzt. Drei weitere Länder haben eine teilweise Umsetzung der Richtlinie gemeldet. Dabei ist die Frist für die Umsetzung durch die EU-Mitgliedsstaaten bereits am 6. April 2013 abgelaufen.</p>
<p>Auch Deutschland hat die Frist für die Umsetzung am 6. April nicht eingehalten. Dabei sank laut jüngstem Bericht in Deutschland die Zahl der verurteilten Menschenhändler zwischen 2008 und 2010 um 15 Prozent von 155 auf 131. EU-weit nahm die Zahl der Verurteilungen wegen Menschenhandels um fast 200 Personen ab, von 1.534 im Jahre 2008 auf 1.339 im Jahre 2010. Die Zahl der ermittelten und mutmaßlichen Opfer in der EU ist jedoch von 6.309 im Jahre 2008 auf 9.528 im Jahre 2010 angestiegen. In Deutschland waren es 2010 650 Opfer.</p>
<p>Vier Fünftel der Opfer von Menschenhandel sind Mädchen und Frauen. Die Mehrheit der Opfer (62 Prozent) wird sexuell ausgebeutet, ein Viertel zur Arbeit gezwungen.  Die neue Richtlinie zur Bekämpfung von Menschenhandel sieht Maßnahmen auf den verschiedensten Gebieten vor, unter anderem im Bereich des materiellen Strafrechts, der strafrechtlichen Verfolgung der Täter, der Unterstützung der Opfer und ihrer Rechte im Strafverfahren sowie im Bereich Prävention.</p>
<p>„Es ist schwer vorstellbar, dass in unserer freien und demokratischen EU zehntausende Menschen ihrer Freiheit beraubt, ausgebeutet und wie Waren zu Profitzwecken gehandelt werden können. Aber es ist die traurige Wahrheit&#8221;, bedauert EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström: &#8220;Der Menschenhandel gehört zum Alltag und rückt uns näher als wir denken. Ich fordere die Länder, die dies bisher noch nicht getan haben, auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen“, fordert Malmström.</p>
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		<title>EU-TIN und öffentliche Befragung gegen Steuerhinterziehung</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 23:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für EU-Bürger und -Unternehmen soll es künftig einfacher werden, die Steuervorschriften einzuhalten. Die EU-Kommission plant, die EU-weit die Steuerregeln zu vereinfachen und Steuerhinterziehung zu erschweren: Kernpunkt der Maßnahmen ist die Einführung einer EU-Steueridentifikationsnnummer (EU-TIN), durch die die Identifizierung von Steuerpflichtigen in der EU erleichtert wird. Zudem ist ein europäischer Kodex für Steuerpflichtige vorgesehen, mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="page-intro">
<p>Für EU-Bürger und -Unternehmen soll es künftig einfacher werden, die Steuervorschriften einzuhalten. Die EU-Kommission plant, die EU-weit die Steuerregeln zu vereinfachen und Steuerhinterziehung zu erschweren: Kernpunkt der Maßnahmen ist die Einführung einer EU-Steueridentifikationsnnummer (EU-TIN), durch die die Identifizierung von Steuerpflichtigen in der EU erleichtert wird. Zudem ist ein europäischer Kodex für  Steuerpflichtige vorgesehen, mit dem die Rechte und Pflichten sowohl der  Steuerpflichtigen als auch der Steuerbehörden klargestellt werden. Die EU-Kommission startet zu diesen beiden Anliegen öffentliche Befragungen. Die Beiträge sind<a title="hier" href="http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=TPCODE" target="_blank"> hier</a> und <a title="hier" href="http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=EUTIN" target="_blank">hier</a> auf den verfügbaren elektronischen Fragebögen bis spätestens 17. Mai 2013 online einzureichen.<span id="more-14584"></span></p>
</div>
<p>Mit den öffentlichen Konsultationen  sollen bewährte Praktiken der Mitgliedstaaten für die Erhebung von Daten  über die Identität der Steuerpflichtigen sowie Steuerdisziplin und  Steuertransparenz erfasst werden. Die Ergebnisse beider Konsultationen  werden dazu dienen, bis Ende 2013 geeignete Politikansätze zu ermitteln  und auszugestalten.Die Unterlagen für die Konsultationen  liegen auf Englisch, Französisch und Deutsch vor. Alle Beiträge werden  gebührend berücksichtigt werden.</p>
<p>Algirdas Šemeta, zuständiger Kommissar  für Steuern und Zollunion, sagte: &#8220;Während wir den Kampf gegen die  Steuerhinterziehung verschärfen, müssen wir es den ehrlichen  Steuerpflichtigen zugleich leichter machen, die Vorschriften  einzuhalten. Dies ist der Sinn eines EU-Kodexes für Steuerpflichtige,  und heute bitten wir die Steuerpflichtigen selbst, einen solchen Kodex  mitzugestalten. Zudem müssen wir den Steuerbehörden helfen,  herauszufinden, wer Steuern schuldet, damit sie die geschuldeten Beträge  auch einziehen können. Das wäre der Zweck einer  EU-Steueridentifikationsnummer, und wir wollen wissen, wie diese nach  Meinung der Öffentlichkeit am besten ausgestaltet werden kann.“</p>
<p>Im Dezember  2012 legte die EU-Kommission einen Aktionsplan für ein wirksameres Vorgehen  der EU gegen Steuerhinterziehung und Steuerumgehung vor (siehe <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1325_de.htm">IP/12/1325</a>).  Der Aktionsplan enthält einen umfassenden Katalog an Maßnahmen, mit  denen den Mitgliedstaaten dabei geholfen werden soll, ihre  Steuergrundlagen zu schützen und die ihnen rechtmäßig zustehenden  Steuermilliarden einzuziehen. In diesem Rahmen ist auch die  Ausgestaltung eines Kodexes für Steuerpflichtige und einer EU-TIN  vorgesehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>EU-Kommission fordert von Mitgliedsstaaten gezieltere Sozialausgaben</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren. &#160; Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies  hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten  Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt  gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren.<span id="more-14545"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Europäische Kommission hat die  Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu behandeln  und ihre Systeme der sozialen Sicherheit zu modernisieren. Dazu gehören  bessere Strategien der aktiven Inklusion und ein effizienterer und  effektiverer Einsatz von Haushaltsmitteln im Sozialbereich. Diese  Aufforderung ist in einer Mitteilung zu Sozialinvestitionen für Wachstum  und sozialen Zusammenhalt formuliert, die die Kommission jetzt  verabschiedet hat. Die Kommission wird im Rahmen des  Europäischen Semesters die Leistung der Sozialschutzsysteme der  einzelnen Mitgliedstaaten aufmerksam beobachten und gegebenenfalls  länderspezifische Empfehlungen aussprechen.</p>
<p>„Sozialinvestitionen  sind der Schlüssel, wenn wir stärker, solidarischer und  wettbewerbsfähiger aus der aktuellen Krise hervorgehen wollen.  Angesichts der derzeitigen Haushaltszwänge müssen die Mitgliedstaaten  den Schwerpunkt auf Investitionen in Humankapital und sozialen  Zusammenhalt legen. Dies kann ausschlaggebend sein, wenn wir einen  echten Fortschritt zur Verwirklichung der Ziele der Strategie  Europa 2020 erzielen wollen. Sozialinvestitionen jetzt werden helfen zu  verhindern, dass die Mitgliedstaaten später einen sehr viel höheren –  finanziellen und sozialen – Preis zahlen müssen“, erkärt László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.</p>
<p>Die derzeitige Finanzkrise hat  gravierende soziale Folgen. Das Paket für Sozialinvestitionen, das jetzt  von der Kommission vorgelegt wurde, bietet den Mitgliedstaaten  Leitlinien für eine effizientere und effektivere Sozialpolitik  angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen sie derzeit stehen.  Dazu gehören hohe finanzielle Belastungen, zunehmende Armut und soziale  Ausgrenzung sowie Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, vor allem bei  jungen Menschen. Hinzu kommen eine alternde Bevölkerung und ein  sinkender Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter; all diese  Faktoren stellen die Nachhaltigkeit und Angemessenheit der nationalen  Sozialsysteme auf die Probe.</p>
<p>Zum Paket gehört eine Empfehlung  der Kommission zur Bekämpfung der Kinderarmut; dabei wird ein  integriertes Vorgehen für kinderfreundliche Sozialinvestitionen  vorgeschlagen. Investitionen in Kinder und junge Menschen sind ein  besonders wirksames Mittel, den generationenübergreifenden Kreislauf von  Armut und sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und die Chancen im  späteren Leben zu verbessern.</p>
<p>Das Paket für Sozialinvestitionen  stellt einen integrierten Politikrahmen dar, der den sozialen,  wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Unterschieden zwischen den  Mitgliedstaaten Rechnung trägt. Schwerpunkte sind dabei:</p>
<p>- Sozialschutzsysteme, die den Bedürfnissen der Menschen an kritischen Punkten ihres Lebens gerecht werden.  Es muss mehr getan werden, um dem Risiko eines sozialen Zusammenbruchs  vorzubeugen und so höhere Sozialausgaben in der Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>- Eine einfache und gezieltere Sozialpolitik, angemessene und nachhaltige Sozialschutzsysteme.  Manche Länder weisen trotz vergleichbarer oder geringerer  Haushaltsmittel bessere Ergebnisse im Sozialbereich auf und zeigen  damit, dass Spielraum für eine effizientere sozialpolitische  Ausgabenpolitik besteht.</p>
<p>- Eine Ausweitung der Strategien aktiver Inklusion in den Mitgliedstaaten. Erschwingliche  und hochwertige Kinderbetreuung und Bildung, Prävention von  Schulabbruch, Unterstützung bei Berufsbildung und Arbeitsplatzsuche,  Wohnungsförderung und Zugang zu Gesundheitsfürsorge – all dies sind  Politikfelder mit einer starken Sozialinvestitionskomponente.</p>
<p>Das Paket basiert auf der  Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung und ergänzt die  Initiativen der Kommission zur Bewältigung der sozialen und  wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Europa steht: <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1039&amp;langId=de">Beschäftigungspaket</a>, <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1036&amp;langId=de">Jugendbeschäftigungspaket</a> und <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&amp;catId=89&amp;newsId=1194&amp;furtherNews=yes">Weißbuch zu Renten und Pensionen</a>.  Diese Initiativen bieten den Mitgliedstaaten zusätzliche Leitlinien für  nationale Reformen, die notwendig sind, um die Europa-2020-<a href="http://ec.europa.eu/europe2020/targets/eu-targets/index_de.htm">Ziele</a> zu erreichen.</p>
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