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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Entwicklung</title>
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		<title>UNICEF: Welt braucht Kinder-Agenda</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 23:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable Development Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme nur gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der Regierungen, trotz aller unterschiedlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die  so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable  Development  Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme  nur  gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der  Regierungen,  trotz aller unterschiedlichen Interessen die  internationale  Zusammenarbeit zu stärken.<span id="more-16244"></span></p>
<p>UNICEF ruft Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft daher dazu auf, sich im  Interesse der Kinder hinter die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung  der Vereinten Nationen zu stellen. Am kommenden Wochenende werden die  Regierungen in New York erstmals gemeinsame Entwicklungsziele  verabschieden, die für Entwicklungs- und Industrieländer gleichermaßen  gelten. Sie versprechen, bis zum Jahr 2030 Armut und Hunger zu besiegen,  alle Kinder in die Schule zu bringen, Erde und Umwelt zu schützen und  Ungleichheit zu bekämpfen.</p>
<p>&#8220;Nachhaltige  Entwicklung beginnt mit der heranwachsenden Generation. Es ist unsere  Aufgabe Kinder in den Fokus der neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten  Nationen zu setzen&#8221;, erklärt Geschäftsführerin von UNICEF Österreich Gudrun Berger. &#8220;Millionen Kinder sind auf der Flucht, schützen wir  sie nicht, können globale Zukunftsperspektiven für eine friedliche  Entwicklung nicht geschaffen werden.&#8221;</p>
<p>Anlässlich des UN-Gipfels weist UNICEF auf die enormen weltweiten Herausforderungen für Kinder hin:</p>
<ul>
<li>Fast die Hälfte aller Menschen in Armut sind Kinder und Jugendliche</li>
<li>rund 570 Millionen Kinder müssen sogar von weniger als 1,25 Dollar  am Tag leben. Arme Kinder sind häufiger krank und haben geringere  Überlebenschancen. Sie sind vielfach von Bildung ausgeschlossen oder in  der Schule benachteiligt. Das Risiko, dass sie ausgebeutet oder nicht  richtig am Leben ihrer Gesellschaft teilhaben, ist hoch.</li>
</ul>
<p>• Weltweit wachsen 230 Millionen  Kinder und Jugendliche in Ländern auf, in denen Krieg herrscht oder  bewaffnete Konflikte an der Tagesordnung sind. Auf diese Länder  entfallen weltweit fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern und die  Hälfte aller Kinder, die keine Schule besuchen.</p>
<p>•  Immer mehr Kinder sind auch durch Naturkatastrophen bedroht -vielfach  in Folge des Klimawandels. Zwischen 1990 und 2000 waren jedes Jahr 66,5  Millionen Kinder von Naturkatastrophen betroffen &#8211; im kommenden  Jahrzehnt werden es 175 Millionen Kinder sein.</p>
<p>•  Diese Krisen und Katastrophen drohen, wichtige Entwicklungsfortschritte  zu zerstören. Sie treiben Millionen dazu, ihre Heimat zu verlassen und  als Flüchtling oder Migrant eine bessere Zukunft zu suchen. Die Hälfte  der weltweit fast 60 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen sind Kinder  und Jugendliche. Es besteht die Gefahr, dass viele von ihnen  dauerhaft  ausgeschlossen bleiben -zum Beispiel, weil ihnen Bildung und  medizinische Hilfe vorenthalten werden.</p>
<p>Nach  mehrjährigen weltweiten Beratungen und unter intensiver Beteiligung der  Zivilgesellschaft wurden 17 Ziele und 169 Unterziele vereinbart. Der  Aktionsplan hat das Ziel die &#8220;Tyrannei der Armut zu überwinden&#8221; und &#8221;  die Zukunft unseres Planeten zu sichern&#8221;. Um dies zu erreichen,  verbindet er wirtschaftliche und soziale Ziele mit der Notwendigkeit,  die Umwelt zu schützen. Die neuen Entwicklungsziele gelten sowohl für  Entwicklungs- und Schwellenländer als auch für Industrieländer, die ihre  eigene Wirtschafts-, Konsum- und Lebensweise nachhaltiger gestalten  müssen.</p>
<p>Sie lösen die so  genannten Millenniums-Entwicklungsziele ab. Diese haben in den  vergangenen fünfzehn Jahren den Rahmen für den Kampf gegen Armut und  Unterentwicklung gestellt. Auch wenn nicht alle Millenniumsziele  erreicht wurden, haben sie doch maßgebliche Fortschritte für Millionen  Menschen gebracht. So wurde die weltweite Kindersterblichkeit halbiert,  die Ernährung und der Zugang zu sauberem Wasser und zu Bildung  verbessert. Allerdings sind diese Fortschritte sehr ungleich verteilt &#8211;  sowohl in den verschiedenen Weltregionen als auch innerhalb der  einzelnen Länder.</p>
<p>Die neue  Agenda der Vereinten Nationen eröffnet die Chance, globale  Herausforderungen gemeinsam anzugehen &#8211; und das Leben der zukünftigen  Generationen nachhaltig zu verbessern. UNICEF fordert dazu:</p>
<p>•  Die Regierungen müssen gezielt und verlässlich in Bildung, Gesundheit  und Schutz der Kinder aus den ärmsten Familien investieren. Insbesondere  bessere Bildung und Ausbildung bringen den größten Ertrag im Kampf  gegen die Armut &#8211; für die Kinder und für die ganze Gesellschaft.</p>
<p>•  Österreich muss Nachhaltigkeit fördern. Als Industrieland tragen wir  eine doppelte Verantwortung: Wir müssen die ärmsten Länder stärker dabei  unterstützen, die Umweltzerstörung zu stoppen und die Folgen des  Klimawandels zu bewältigen. Gleichzeitig müssen wir glaubwürdig sein und  unsere eigene Wirtschafts- und Konsumweise nachhaltiger gestalten.</p>
<p>•  Wir müssen allen Kindern einen fairen Start ins Leben ermöglichen und  den Kampf gegen Kinderarmut  verstärken &#8211; auch in Österreich. Denn das  Wohlergehen der Kinder ist Maßstab für die Zukunftsfähigkeit einer jeden  Gesellschaft.</p>
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		<title>Hotel Mama erreicht Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 22:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15274" title="Zeit für ein neues Zuhause 100_2356 © Elmar Leimgruber, kulturia.com" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% tun dies erst zwischen 20 und 24 Jahren.</p>
<p>Den  Absprung aus dem Elternhaus haben mit 25 und mehr Jahren etwa 14 Prozent der  Befragten noch immer nicht geschafft. Etwa 13 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 ziehen bereits im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus. <span id="more-15273"></span></p>
<p>Laut dem deutschen Bundesamt für Statistik (BFS) blieben 1978 mehr  als die Hälfte (53 Prozent) der 18 bis 26-Jährigen im  Haushalt der  Eltern wohnen, im Jahr 2008 waren es bereits 56 Prozent. Deutschen Männern scheint der Schritt  in  die Selbstständigkeit generell schwerer zu fallen: Demnach sind mehr als die Hälfte der Frauen (58 Prozent) bis zum 22.   Lebensjahr ausgezogen. Dagegen braucht die starke Fraktion im Schnitt   etwa zwei Jahre länger, um der &#8220;Mutti-Wäscheservice &amp; Co.&#8221; Lebewohl   zu sagen. Das ändert sich auch mit zunehmendem Alter kaum: Mit 30  Jahren  hat jeder achte Mann (13 Prozent) noch nie selbstständig eine  eigene  Wohnung bezogen &#8211; bei den Frauen sind es nur etwa fünf Prozent.  Bis zum  40. Lebensjahr haben die meisten Kinder den ersten Umzug aber  doch  geschafft: Lediglich vier Prozent der Männer und zwei Prozent der  Frauen  wohnen dann noch immer bei ihren Eltern.</p>
<p>In  südeuropäischen Ländern ist es Normalität, dass Kinder lange von den   Annehmlichkeiten des &#8220;Hotel Mama&#8221; profitieren &#8211; bis zu 40 Jahre und   länger. Die Finanzkrise hat diese Entwicklung verschärft, viele jüngere   Spanier, Griechen und Italiener können sich eine eigene Wohnung  schlicht  nicht leisten. Aber auch in Deutschland bleiben viele junge  Leute immer  länger im Kinderzimmer &#8211; ein Trend, der besonders bei  wohlsituierten  Mittelstandfamilien festzustellen ist.</p>
<p>Helikopter-Eltern wird  eine Generation von Müttern und Vätern genannt,  die in ständiger Sorge  um Bedürfnisse und Fortkommen ihrer Kinder  kreist. Symptomatisch zeigt  sich das an den Universitäten: Bei  Veranstaltungen für Studienanfänger  machen Eltern inzwischen teilweise  die Hälfte der Besucher aus. Ein  Symptom der Entwicklung ist, dass die  erwachsenen Kinder sich erst spät  abnabeln &#8211; und lange Zuhause wohnen. Aber nicht nur  die überfürsorglichen Eltern, sondern vor allem die  langen  Ausbildungszeiten in Deutschland werden für diesen Anstieg   verantwortlich gemacht.</p>
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		<title>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum UN-Weltjugendtag 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Aug 2013 22:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<p>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon appelliert an die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, sich intensiver mit dem Thema Jugend-Migration zu beschäftigen: &#8220;Die Arbeit mit und für junge Menschen ist  eine meiner obersten Prioritäten&#8221;. Dies geht aus seiner Erklärung zum heutigen Internationalen Tag der Jugend, 12.8.2013, welcher unter dem Motto <em>„Youth Migration: Moving Development Forward“ </em>steht<em>, </em> hervor: &#8220;Es ist wichtig, auf die positiven  Beiträge hinzuweisen, die junge  Migranten für die Gesellschaften in  ihren Herkunfts-, Transit- und  Zielländern leisten – sowohl in  wirtschaftlicher, aber auch in  soziokultureller Hinsicht&#8221;, erklärt der UN-Generalsekretär.</p>
<p>Lesen Sie hier die Erklärung von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen UN-Weltjugendtags im Wortlaut:<span id="more-15153"></span></p>
</div>
<p><em>&#8220;Am Internationalen Tag der Jugend  blicken wir in diesem Jahr vor allem auf das Thema Jugendmigration.  Junge Menschen machen mehr als zehn Prozent der jährlich insgesamt 214  Millionen internationalen Migranten aus, doch wissen wir immer noch zu  wenig über ihre Anstrengungen und Erfahrungen.</em></p>
<p><em>Gründe, warum junge Menschen ihre Heimat  verlassen, gibt es viele. Manche fliehen vor Verfolgung, andere  entfliehen wirtschaftlicher Not. Manche sind allein, andere sind Teil  einer Familie – mit Eltern, Geschwistern oder vielleicht sogar mit  eigenen Kindern. Manche können sich bestehenden Gemeinschaften  anschließen, andere müssen erst noch Anschluss suchen. Ob auf der  Durchreise oder am Zielort angekommen, viele junge Migranten sind  schwierigen Bedingungen ausgesetzt, leiden etwa unter Rassismus,  Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung oder Menschenrechtsverletzungen.  Besonders jungen Frauen droht zudem die Gefahr der sexuellen Ausbeutung  oder des sexuellen Missbrauchs.</em></p>
<p><em>Armut, überfüllte und unhygienische  Unterkünfte sowie die schwierige Suche nach anständiger Arbeit sind  Erfahrungen, die viele junge Migranten teilen. Diese werden durch die  gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise noch verschlimmert. Oftmals  werden Migranten beschuldigt, der lokalen Bevölkerung die Arbeit  wegzunehmen, was dann wiederum zu noch größerer Diskriminierung führt.  Aber auch Kinder, die von ihren ausgewanderten Eltern in der Heimat  zurückgelassen wurden, stehen unter besonderem psychischem und sozialem  Druck.</em></p>
<p><em>Es ist wichtig, auf die positiven  Beiträge hinzuweisen, die junge Migranten für die Gesellschaften in  ihren Herkunfts-, Transit- und Zielländern leisten – sowohl in  wirtschaftlicher, aber auch in soziokultureller Hinsicht. Die meisten  von ihnen arbeiten hart, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre  Lebensbedingungen zu verbessern. Die von ihnen in ihre Heimat  überwiesenen Geldsummen sind weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.  Wenn sie in ihre Herkunftsländer zurückkehren, treiben junge Migranten  mit ihren neuen Ideen und Fähigkeiten dort zudem oftmals wichtige  Entwicklungsprozesse voran. Durch Migration werden auch gerade Frauen  gestärkt, da sie so oftmals finanzielle und soziale Unabhängigkeit  erreichen.</em></p>
<p><em>Im Oktober wird die Generalversammlung  der Vereinten Nationen ihren zweiten Hochrangigen Dialog über  Internationale Migration und Entwicklung abhalten. Ich appelliere an die  Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, sich mit dem Thema  Jugendmigration zu befassen. Die Arbeit mit und für junge Menschen ist  eine meiner obersten Prioritäten. An diesem Internationalen Tag der  Jugend ermutige ich die Mitgliedsstaaten, Jugendorganisationen und  andere wichtige Akteure, die Rechte alle jungen Migranten zu stärken und  das Entwicklungspotential von Jugendmigration zu vergrößern.&#8221;</em></p>
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		<title>20. Februar: Welttag der sozialen Gerechtigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 23:04:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 20. Februar wird alljährlich als Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. Die &#8220;Ungleichheit untergräbt die Bemühungen der internationalen  Gemeinschaft, Millionen Menschen aus der Armut herauszuholen und eine  gerechtere Welt zu schaffen,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum Gedenktag und plädiert für &#8220;nachhaltige Entwicklung&#8221; &#8211; basierend auf Dialog, Transparenz und sozialer Gerechtigkeit&#8221;. Der 20. Februar wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit ernannt und 2009 zum ersten Mal begangen.<span id="more-14539"></span></p>
<p>Die Botschaft von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum diesjährigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit (20. Februar 2013) im Wortlaut:</p>
<p><em>Wir begehen den Welttag der sozialen Gerechtigkeit und doch gibt es immer noch viel zu viele Orte auf der Welt, an denen sich nur wenige Menschen über ein Mehr an Möglichkeiten freuen können, die meisten Menschen aber unter wachsender Ungleichheit zu leiden haben.</em></p>
<p><em>Diese Ungleichheit untergräbt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Millionen Menschen aus der Armut herauszuholen und eine gerechtere Welt zu schaffen. </em></p>
<p><em>Die Verwerfungen werden sichtbar, wenn wir auf sinkende Löhne für Frauen und junge Menschen oder auf den eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung oder anständiger Arbeit blicken.</em></p>
<p><em>Wir müssen Institutionen stärken und aufbauen bzw. Programme entwickeln, die inklusive Entwicklung vorantreiben.</em></p>
<p><em>Als sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf die Millenniums-Entwicklungsziele einigten, verpflichteten sie sich, auf eine Welt hinzuarbeiten, in der es gleichberechtigter und gerechter zugeht. Wir müssen unsere Bemühungen forcieren, um diese Ziele bis zur gesetzten Frist 2015 zu erreichen. Gleichzeitig sollten wir schon jetzt damit beginnen, über dieses Datum hinaus zu blicken und neue Ziele der nachhaltigen Entwicklung definieren.</em></p>
<p><em>Im Rahmen unserer Bemühungen hin zu einer Welt, wie wir sie wollen, lassen Sie uns unsere Anstrengungen intensivieren, um einen integrativeren, faireren und nachhaltigeren Weg der Entwicklung zu beschreiten – basierend auf Dialog, Transparenz und sozialer Gerechtigkeit.</em></p>
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		<item>
		<title>Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität: Eröffnung am 11. Januar</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich sind etwa eine Million Menschen weltweit Opfer einer Form von Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge verlieren Opfer weltweit rund 290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten Eurobarometer-Umfrage machen sich Europäer weiterhin große Sorgen hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 % der Internetnutzer vermeiden es, persönliche Daten im Netz offenzulegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-14222" title="european_cybercrime_centre" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/european_cybercrime_centre-300x156.gif" alt="" width="300" height="156" /></a>Täglich sind etwa eine Million Menschen  weltweit Opfer einer Form von  Cyberkriminalität. Schätzungen zufolge  verlieren Opfer weltweit rund  290 Mrd. EUR pro Jahr aufgrund von  Cyberkriminalität (Norton, 2011). Und nach einer kürzlich durchgeführten  Eurobarometer-Umfrage machen sich  Europäer weiterhin große Sorgen  hinsichtlich der Cybersicherheit. 89 %  der Internetnutzer vermeiden es,  persönliche Daten im Netz offenzulegen  und 12% hatten es bereits mit  Online-Betrug zu tun.</p>
<p>Ab 11. Januar ist nun das neue Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (<a title="European Cibercrime Centre" href="https://www.europol.europa.eu/ec3" target="_blank">European Cybercrime Centre</a>) funktionsfähig und steht europäischen Bürgern und Unternehmen bei Bedrohungen durch Cyberkriminalität bei. Bei Online-Betrug, Online-Missbrauch von Kindern und anderen   Online-Straftaten – mit Tatverdächtigen überall auf der Welt – sind   regelmäßig Hunderte von Opfern gleichzeitig betroffen. Vorgänge dieser   Größenordnung sind durch nationale Polizeikräfte nicht erfolgreich zu   bewältigen. Die Eröffnung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der  Cyberkriminalität verdeutlicht das neue Vorgehen der EU gegen  Cyberkriminalität. Von nun an wird ein stärker zukunftsgerichteter,  integrativer Ansatz verfolgt. Das Zentrum soll Erfahrungen und  Information bündeln, strafrechtliche Ermittlungen unterstützen und  EU-weite Lösungen fördern.<span id="more-14215"></span></p>
<p>Das Zentrum wird sich auf illegale  Online-Tätigkeiten organisierter krimineller Gruppen konzentrieren,  insbesondere im Zusammenhang mit e-banking und anderen  Online-Finanztätigkeiten sowie der sexuellen Ausbeutung von Kindern im  Internet. Im Focus stehen auch Straftaten, die das System der kritischen  Infrastrukturen und das Informationssystem in der EU beeinträchtigen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-14218 alignleft" title="Internet-Polizei IMG_4330_bearbeitet-1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Polizei-IMG_4330_bearbeitet-1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Das  Zentrum wird ferner Forschung und Entwicklung erleichtern, die gezielte  Schulung von Strafverfolgern, Richtern und Staatsanwälten gewährleisten  und Bewertungen der Bedrohungen, einschließlich Trendanalysen und  Frühwarnung, erstellen. Um mehr Cyberkriminalitätsnetze zu zerschlagen,  wird das Zentrum die einschlägigen Daten sammeln und verarbeiten und den  Strafverfolgungseinheiten in den EU-Staaten ein Helpdesk für  Cyberkriminalität bieten. Es wird die EU-Staaten operationell  unterstützen (z.B. gegen Eindringen in Computernetze, Betrug, sexuellen  Missbrauch von Kindern usw.) und hochkarätiges technisches, analytisches  und forensisches Fachwissen in die gemeinsamen Untersuchungen auf  EU-Ebene einbringen.</p>
<p>An der offiziellen Eröffnung des Zentrums, das seinen Sitz beim   Europäischen Polizeiamt (Europol) im niederländischen Den Haag hat,   nimmt auch die EU-Kommissarin für Inneres Cecilia Malmström teil. „Dank des Zentrums wird die EU wesentlich effizienter gegen Cyberkriminalität vorgehen und ein freies, offenes und sicheres Internet verteidigen können. Cyberkriminelle sind clever und setzen neue Technologien direkt für kriminelle Zwecke ein. Mit dem Zentrum wollen wir mindestens genauso clever und schnell sein, so dass wir den Straftaten vorbeugen und sie bekämpfen können“, erklärt Malmström.</p>
<p>„Wir brauchen ein flexibles, adäquates Vorgehen gegen Cyberkriminalität, die keine Grenzen kennt und es Straftätern sehr leicht macht, sich zu verstecken. Als Mittelpunkt der operationellen investigativen und forensischen Unterstützung soll das Zentrum das entsprechende Knowhow sammeln und verbreiten. Da es alle einschlägigen Ressourcen in den EU-Mitgliedstaaten mobilisieren kann, soll es aber auch dazu dienen, die Bedrohung durch Cyberkriminelle- wo auch immer diese operieren &#8211; abzuschwächen und zu reduzieren“, verspricht Troels Oerting, Leiter des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität.</p>
<p>Die Einrichtung des Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität ((IP/12/317 und MEMO/12/221) ist Teil eines Maßnahmenpakets zum Schutz der Bürger vor Online-Straftaten. Damit werden Legislativmaßnahmen wie die Richtlinie über Angriffe auf Informationssysteme (IP/10/1239 und MEMO/10/463) und die 2011 erlassene Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornographie (IP/11/1255) ergänzt.</p>
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		<title>15. November: Welttag der Philosophie</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 23:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denken ist sinnvoll: Die großen Philosophen waren es jeweils, welche die Weltgeschichte entscheidend geprägt und teils auch verändert haben. Universell gültige Konzepte wie die Menschenrechte, die Demokratie und der Rechtsstaat wurden durch die abendländische Philosophie geprägt und gehören seit Gründung der UNESCO im Jahr 1945 zu ihren Grundwerten. Am 15. November 2012 feiert die UNESCO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pythagoras-IMG_6243.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13796" title="Pythagoras IMG_6243" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pythagoras-IMG_6243-223x300.jpg" alt="" width="178" height="240" /></a>Denken ist sinnvoll: Die großen Philosophen waren es jeweils, welche die Weltgeschichte entscheidend geprägt und teils auch verändert haben. Universell gültige Konzepte wie die Menschenrechte, die Demokratie und   der Rechtsstaat wurden durch die abendländische Philosophie geprägt und   gehören seit Gründung der UNESCO im Jahr 1945 zu ihren Grundwerten.  Am 15. November 2012 feiert die UNESCO daher den Welttag der Philosophie. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) und die Deutsche Gesellschaft für   Philosophie rufen Universitäten, Schulen, Volkshochschulen und Medien dazu, vor allem Kinder und Jugendliche für die Lust am Denken zu begeistern.</p>
</div>
<p>Die UNESCO widmet die zentrale Veranstaltung in Paris den künftigen   Generationen. Zur Frage &#8220;Was für eine Zukunft wünschen wir uns für   morgen?&#8221; werden Schüler philosophische Botschaften an Jugendliche im   Jahr 2062 formulieren. Ihre Gedanken werden in Kapseln vergraben und von   der UNESCO in fünfzig Jahren der Öffentlichkeit bekannt gegeben.   Weltweit finden in diesem Jahr in 80 Ländern mehrere Hundert   Konferenzen, Workshops und Live-Debatten statt.<span id="more-13793"></span></p>
<p>Deutschlandweit werden an diesem Tag  Lesungen, Symposien und Workshops  stattfinden. Im Mittelpunkt stehen  philosophische Fragen: Was sollen  wir glauben? Was heißt globale  Gerechtigkeit? Was macht die Europäische  Union (EU) aus? Der Welttag soll  besonders bei Kindern und Jugendlichen das  Interesse an Philosophie  wecken.</p>
<p>Der Generalsekretär der  Deutschen UNESCO-Kommission, Roland Bernecker,  sieht den jährlichen  Tag als wichtigen Beitrag, um für die Lust am  Denken zu begeistern.  &#8220;Gesellschaftliche Herausforderungen wie die  Finanzkrise, die  Energiewende oder die Bildungsgerechtigkeit stellen  uns vor alte Fragen.  Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was muss  ich wissen? Das  ständige Hinterfragen hilft, den Blick für das  Wesentliche zu schärfen  und den eigenen Horizont zu erweitern.&#8221; In Deutschland widmeten sich im vergangenen Jahr mehr als 30  Veranstaltungen dem Welttag der Philosophie.</p>
<p>Der Welttag der Philosophie wurde 2005 von der  UNESCO-Generalkonferenz beschlossen. Er hebt hervor, welchen Beitrag das  philosophische Denken für Frieden und Entwicklung leisten kann.  Zugleich soll der Welttag die Philosophen dazu anzuregen, sich mit den  drängenden Weltproblemen zu beschäftigen und der philosophischen Lehre  Auftrieb verleihen.</p>
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		<title>Die global einflussreichsten Städte weltweit</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 22:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[New York, London, Paris, Tokio und Hong Kong sind die global einflussreichsten Städte weltwelt. Dies geht aus dem aktuellen Global Cities Index 2012 von A.T. Kearney und Bloomberg (siehe Grafik) hervor: Doch auch Metropolen aus Schwellenländern wie beispielsweise Peking und Shanghai holen auf und sind aber auf dem besten Weg, in die Liga der weltweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/at_kearney-global_city_index_2012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12477" title="at_kearney-global_city_index_2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/at_kearney-global_city_index_2012-242x300.jpg" alt="" width="242" height="300" /></a>New York, London, Paris, Tokio und Hong Kong sind die global einflussreichsten Städte weltwelt. Dies geht aus dem aktuellen Global Cities Index 2012 von A.T. Kearney und Bloomberg (siehe Grafik) hervor: Doch auch Metropolen aus Schwellenländern wie beispielsweise Peking und Shanghai holen auf und sind aber auf dem besten Weg, in die Liga der weltweit  führenden Städte vorzustoßen. Einer der Dreh- und Angelpunkte der globalen  Städterangfolge ist zudem die  Beobachtung, dass die Globalisierung eine  Machtverschiebung weg von den  Nationalstaaten und hin zu einem Netzwerk globaler Städte darstellt.</p>
<div>
<div>Mit mindestens drei  Städten unter den Top-Ten in allen drei Ausgaben   des Global Cities Index  schneiden besonders die analysierten  asiatischen Städte  gut ab. Diese Ergebnisse  demonstrieren das stabile  Gewicht Asiens auf  der Weltbühne. Österreichs Hauptstadt Wien konnte sich im Vergleich zu 2010 und 2008 um 5 Positionen verbessern und liegt nun am 13. Rang. Die Top 10 in Europa sind laut Studie London, gefolgt von Paris, Brüssel (international: 9), Österreich, Madrid (18), Moskau (19), Berlin (20), Frankfurt (23), Barcelona (24) und Zürich (25). Sehr sprunghaft entwickelt sich Istanbul: 2008 noch auf Rang 28, 2010 dann auf 41 und in diesem Jahr auf 37.<span id="more-12474"></span></div>
<div>Deutschland ist laut Studie das einzige europäische  Land, das  mit drei  Städten in der oberen Hälfte des Indexes 2012  vertreten ist.  Deutschland belegt diese Vorstellung mit den  Netzwerkstädten Berlin  (Platz 20), Frankfurt (Platz 23) und München  (Platz 31). &#8220;Je globaler eine Stadt, desto mehr Kapital, Macht und kluge  Köpfe kann  sie anlocken,&#8221; erklärt Martin Sonnenschein,  Managing Director Central Europe bei A.T. Kearney: &#8220;Die deutschen Spitzenstädte müssen sich noch  mehr  anstrengen, um bei der weltpolitischen Zukunft eine gewichtige  Rolle zu  spielen.&#8221; Die Warnung ist begründet, schließlich  verschlechterten sich  Berlin (von Platz 16 auf 20) und Frankfurt (von 20  auf 23). Lediglich  München konnte sich nun schon zum zweiten Mal in  Folge um zwei Plätze  auf Platz 31 verbessern. &#8220;Dass mehr als die Hälfte der  Weltpopulation bereits in Städten lebt,  ist nicht verwunderlich, denn  dort findet die Globalisierung statt&#8221;, so  Sonnenschein.</div>
</div>
<p>Die  Städte in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und  China)  arbeiten sich weiter an die Spitze des Index vor, wenn auch  mit  unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ähnlich wie beim Abschneiden  in den  vorhergehenden Index-Rangfolgen ist der Aufstieg der Städte in  den  BRIC-Ländern vor allem ihrer wirtschaftlichen Aktivität zu  verdanken und  weniger den anderen Dimensionen, die eine rundum  globalisierte Stadt  ausmachen. Eine starke wirtschaftliche Tätigkeit  sollte die künftige  Entwicklung in den anderen Dimensionen vorantreiben  und die kulturellen  Institutionen ebenso wie die internationalen  Denkfabriken fördern.</p>
<p>&#8220;Mit  dem Global Cities Index, den wir seit 2008 im 2-Jahres-Rhythmus  erstellen, haben wir einen einzigartigen Indikator für das globale  Engagement von Großstädten geschaffen&#8221;, sagt Sonnenschein. Insgesamt wird der  jeweilige Globalisierungsgrad von 66 Städten in fünf Dimensionen  beleuchtet und zwar in Bezug auf wirtschaftliche Aktivität,  Humankapital, Informationsaustausch, kulturelles Erleben und politisches  Engagement. Die Analyse ergibt ein Ranking, in dem der globale Einfluss  einer Stadt gemessen wird.</p>
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		<title>ROG-Pressefreiheitspreis und Lorenzo-Natali-Journalistenpreis verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 23:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eigen-Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-11310" title="Eigen-Karikatur von Ali Fersat" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eigen-Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg" alt="" width="193" height="273" /></a>Gleich zwei bedeutende internationale Journalistenpreise wurden nun verliehen: ROG-Preis für <a title="Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/?s=pressefreiheit" target="_blank">Pressefreiheit</a> 2011 und der Lorenzo-Natali-Preis 2001 der EU-Kommission. Reporter ohne Grenzen (ROG) ehrt den syrischen Karikaturisten Ali Fersat als Journalist des Jahres. Der ROG-Preis für das &#8220;Medium des Jahres&#8221; geht an die birmanische Wochenzeitung Weekly Eleven News. Den Lorenzo Natali Grand Prize erhielt Tom Heinemann (Dänemark) für ‘The Micro Debt’.</p>
<p>Mit  der jährlichen Auszeichnung würdigt ROG Journalisten und Medien für   ihren besonderen Einsatz für Pressefreiheit und <a title="Menschenrechte" href="http://www.redakteur.cc/?s=Menschenrechte" target="_blank">Menschenrechte</a>. Der   Preis ist in beiden Kategorien mit je 2.500 Euro dotiert.  Stellvertretend für den syrischen Künstler konnte der französische  Karikaturist Jean Plantureux (Plantu) die  Auszeichnung entgegennehmen.  Der Preis in der Kategorie Medium des Jahres wurde an zwei Journalisten von Weekly Eleven News überreicht.<span id="more-11307"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-11311" title="Karikatur von Ali Fersat" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg" alt="" width="193" height="137" /></a>Im Rahmen der gestrigen  Preisverleihung in Brüssel wurden insgesamt 17 Journalisten aus aller Welt mit dem  Lorenzo-Natali-Preis für herausragende journalistische Arbeiten zu den  Themen Entwicklung, Menschenrechte und Demokratie geehrt. Die ausgezeichneten Beiträge der Lorenzo-Natali-Preisträger  2011 behandeln folgende Themen: Mikrokredite,  Vergewaltigung von lesbischen Frauen durch  Männer und das Doppelleben  Homosexueller in Afrika, die  Geschlechterverteilung in Indien,  Kinderhandel, Okkultismus, weibliche  Genitalverstümmelung und  Sklaverei. Es wurden Preise in einer Gesamthöhe von 60.000 EUR an insgesamt 17 Journalisten vergeben.</p>
<p>Mit dem Lorenzo-Natali-Preis, der in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen wurde, honoriert die Europäische  Kommission in Zusammenarbeit mit ROG die Leistung von Journalisten, die häufig unter schwierigen  Umständen arbeiten, und würdigt das Potenzial des Journalismus als  Auslöser für positive Veränderungen, Inspiration für Entwicklung und  treibende Kraft für Demokratie und Menschenrechte. Eine komplette Liste aller Gewinner und  ihrer Artikel und Fernseh- und Hörfunkbeiträge ist <a title="Lorenzo Natali Preis" href="http://lorenzonataliprize.eu/" target="_blank">online abrufbar</a>.</p>
<p>ROG  vergibt seinen Menschenrechtspreis seit 1992 und damit in diesem Jahr  zum 20. Mal. Mit der Auszeichnung sollen weltweit Journalisten und  Medien ermutigt werden, die in ihrer täglichen Arbeit die Pressefreiheit  verteidigen. Die diesjährige internationale Jury bestand aus zwölf  Journalisten sowie Vertretern von Menschenrechtsorganisationen.</p>
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		<title>UNO: Norwegen hat welthöchste Lebensqualität</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Bericht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11006" title="HDI-Bericht" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Bericht-225x300.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Norwegen bleibt nach wie vor weltweit das Land mit der höchsten Lebensqualität. Dies geht aus dem aktuellen UNO-Bericht zur menschlichen Entwicklung hervor, der heute vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht wurde. Zu den ersten zehn Ländern des HDI-Rankings gehören demnach außerdem Australien,  die Niederlande, die USA, Neuseeland, Kanada, Irland, Liechtenstein, Deutschland  und Schweden. Werden jedoch die Ungleichheiten in den Bereichen  Gesundheit, Bildung und Einkommen berücksichtigt, fallen etwa die USA  vom 4. auf den 23. Platz zurück.</p>
<p>Österreich liegt im HDI-Ranking übrigens auf dem 19. Platz, während die Schweiz Platz 11, Frankreich den 20., Spanien den 23., Italien den 24., Großbritannien den 28. und das schwerverschuldete <a title="Griechenland" href="http://www.redakteur.cc/?s=Griechenland" target="_blank">Griechenland</a> den 29. Platz belegen. Der HDI wurde vor 20 Jahren als Gegenmodell zu rein ökonomischen  Entwicklungs-Gradmessern entwickelt. Er berücksichtigt auch statistische  Daten zu Gesundheit, Umwelt und Bildung. <a title="HDI-Bericht 20111 komplett" href="http://hdr.undp.org/en/media/HDR_2011_EN_Complete.pdf" target="_blank">Der vollständige Bericht kann hier (in englischer Sprache) kostenlos downgeloadet werden.</a><span id="more-11004"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11005" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Tabelle-2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-11005 " title="HDI-Tabelle 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Tabelle-2011-300x236.jpg" alt="" width="240" height="189" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Index der menschlichen Entwicklung (HDI) 2011<br />
Grafik: UNDP</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Entwicklungsstudie 2011 trägt den Titel „Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit: Eine bessere Zukunft für alle“. Er stellt fest, dass  sich die ungleiche Verteilung des Einkommens fast überall auf der Welt verschärft hat. Die Region mit der stärksten Ungleichheit ist nach wie vor Lateinamerika, wenn es auch einigen Ländern wie Brasilien oder Chile gelungen ist, die  innerstaatlichen Einkommensunterschiede zu verringern.</p>
<p>Betrachtet man jedoch den IHDI (Inequality-adjusted Human Development Index ) als Ganzes, also einschließlich der Dimensionen Lebenserwartung und Schulbildung, so ist die Ungleichheit in Lateinamerika geringer als in Afrika  südlich der Sahara oder in Südasien. Die Demokratische Republik Kongo, Niger und Burundi bilden heuer übrigens das Schlusslicht im diesjährigen Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index HDI), der 187 Staaten erfasst.</p>
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		<title>10. Dezember: Standpunkte zum Tag der Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3813503437?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3813503437"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41bzZ8f11SL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3813503437" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Heute vor 62 Jahren wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die <a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.un.org/Depts/german/grunddok/ar217a3.html" target="_blank">&#8220;Allgemeine Erklärung der Menschenrechte&#8221;</a> (<a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Documents/UDHR_Translations/ger.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>) verabschiedet und verkündet: &#8220;An diesem Tag der Menschenrechte sollen diejenigen uns inspirieren, die unsere Welt gerechter machen wollen,&#8221; sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte: &#8220;Die Menschenrechte sind die Grundlage von  Freiheit, Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit &#8211; und das Herz der  Arbeit der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt&#8221;.</p>
<p>Menschenrechtsverteidiger &#8220;spielen eine  entscheidende Rolle im Kampf gegen Diskriminierung&#8221; und haben &#8220;die gemeinsame  Verpflichtung, Fehlverhalten zu entlarven, gefährdete  Menschen zu  schützen und der Straflosigkeit ein Ende zu bereiten&#8221;. &#8220;Sie können Teil einer zivilgesellschaftlichen  Organisation sein, ein Journalist oder auch ein einzelner Bürger, der  durch den Missbrauch in seiner Umgebung angespornt wird, etwas zu tun&#8221;. Aber &#8220;in vielen Ländern werden sie  gefoltert, geschlagen und ermordet&#8221;. Daher haben wir &#8220;an diesem Tag der Menschenrechte die Gelegenheit, den Mut und  die Errungenschaften der  Menschenrechtsverteidiger zu würdigen. Wir  wollen auch versprechen, mehr  zu tun, um ihre Arbeit zu schützen&#8221; und &#8220;erinnern wir  uns daran, dass jeder &#8211; unabhängig von seinem Hintergrund  oder seiner  Ausbildung &#8211; ein Verfechter der Menschenrechte sein kann,&#8221; so der UNO-Generalsekretär.<span id="more-7767"></span></p>
<p>Anlässlich des internationalen Tages der <a title="Bücher über Menschenrechte" href="http://http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Menschenrechte&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Menschenrechte</a> am 10. Dezember appellieren das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und UNICEF Österreich, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, an das österreichische Parlament, die UN-Kinderrechtskonvention uneingeschränkt in die Verfassung aufzunehmen. &#8220;Kinderrechte sind unteilbar und müssen auch für Asyl suchende Kinder, sowie Flüchtlings- und Migrantenkinder gelten, unabhängig von ihrem Zuwanderungsstatus und unabhängig von ihrer Nationalität&#8221;, erklärte Christoph Pinter, Leiter der UNHCR-Rechtsabteilung in Österreich.</p>
<p>Dieselben Forderungen wie von UNICEF kommen auch von der Initiative &#8220;Gegen-Unrecht: Kinder gehören nicht ins Gefängnis&#8221; von Caritas, Diakonie, SOS-Kinderdorf und Amnesty International an die Bundesregierung. Landau, Chalupka, Moser und Patzelt betonen: &#8220;Kinderrechte müssen für alle Kinder in unserem Land gelten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Religionsfreiheit ist ein  grundlegendes Menschenrecht&#8221;, und dennoch seien die Christen die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft. Daran erinnert Österreichs Missio-Nationaldirektor,  Leo Maasburg, am Tag der Menschenrechte. &#8220;Glaubens- und Kultusfreiheit, Gewissens- und  Bekenntnisfreiheit gehören zum Grundbestand der Menschenrechte&#8221;. Immer  wieder aber würden Christen weltweit -vor allem in China, Indien, im Irak und Sudan- Opfer von Diskriminierung,  Folter,  Zwangskonversion, Vertreibung, Vergewaltigung und Mord: &#8220;Mehr  als 200  Millionen Christen werden derzeit in mehr als 50 Ländern wegen  ihres  Glaubens verfolgt&#8221; und &#8220;und 80 Prozent aller wegen ihres Glaubens  verfolgten  Menschen sind Christen&#8221;.&#8221;Bei  Menschenrechtsverletzungen wegzuschauen, hat todbringende Folgen&#8221;, betont Massburg.</p>
<p>Dabei werde der Artikel 18 der UN-Menschenrechtserklärung rigoros missachtet &#8211; das   Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, kritisiert Massburg. Aber selbst  in Europa &#8220;greifen eine zunehmende Christophobie und Angriffe auf  das  Recht der Religionsfreiheit um sich:&#8221; Aber &#8220;nicht das Recht, seine eigene Religion  weiterzugeben, also zu  missionieren, gefährdet den Frieden,&#8221; sondern die Unterdrückung  der Verkündigung des jeweiligen Glaubens  gefährdet die Freiheit aller  und somit den Frieden&#8221;, so Maasburg.</p>
<p>20 christliche Organisationen haben sich daher in der Plattform &#8220;Solidarität mit  verfolgten Christen&#8221; zusammengetan, um auf die zunehmende Diskriminierung und Verfolgung von Christen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen: Heute von 12 bis 17 Uhr wird auf dem Stock-im-Eisen-Platz über Christenverfolgungen in aller Welt informiert und um 17.15 Uhr folgt ein Fackelzug von der Staatsoper zum Stephansdom mit anschließendem ökumenischen Gottesdienst im Stephansdom mit Weihbischof Franz Scharl.</p>
<p>Die Verfolgung Andersgläubiger &#8220;im Namen Gottes&#8221; sei besonders schmerzlich und &#8220;schlechthin blasphemisch&#8221; hatte der Präsident der Stiftung &#8220;Pro Oriente&#8221;,  Hans Marte, am Montag bei einer Pressekonferenz der Plattform &#8220;Solidarität mit verfolgten Christen&#8221; erklärt: Er appellierte an die Muslime in Österreich, sich für die Freiheitsrechte der Christen in islamisch dominierten Ländern einzusetzen. Die Lage vieler Christen in diesen Ländern sei unerträglich geworden, so Marte.</p>
<p>Und der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, Martin   Schindehütte, hat anlässlich des Tages der Menschenrechte an die vielen politischen Gefangenen erinnert, die wegen ihres   Einsatzes für die Meinungsfreiheit weltweit in Gefängnissen sitzen. &#8220;Es   ist unerträglich und nicht hinzunehmen, dass ein Mensch wegen seiner   politischen Auffassung eingesperrt wird, zumal wenn er seine Auffassung   ohne Gewalt vertritt&#8221;, sagte Schindehütte in Hannover.</p>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span></div>
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