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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Energie-Preismonitoring</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>AK: Strom und Gas und sind viel zu teuer</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 23:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gas und Strom sind nach wie vor viel zu teuer. Das zeigt das aktuelle AK Energie-Preismonitoring (ohne Steuern und Netzkosten) bei zwölf Gas- und 14 Stromanbietern in Österreich im Jänner-Jahresvergleich (siehe AK-Graphiken). Demnach haben vor allem alle großen Gaslieferanten im Vorjahr kräftig die Konsumentenpreise erhöht, was die Erhöhungen der Großhandelspreise bei Weitem übertraf (plus fünf [...]]]></description>
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<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Strompreisvergleich.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11697" title="AK-Strompreisvergleich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Strompreisvergleich-300x248.jpg" alt="" width="240" height="198" /></a>Gas und Strom sind nach wie vor viel zu teuer. Das zeigt das  aktuelle AK Energie-Preismonitoring (ohne Steuern und Netzkosten) bei zwölf Gas-  und 14 Stromanbietern in Österreich im Jänner-Jahresvergleich (siehe AK-Graphiken). Demnach haben vor allem alle großen Gaslieferanten im Vorjahr kräftig die   Konsumentenpreise erhöht, was die Erhöhungen der Großhandelspreise bei   Weitem übertraf (plus fünf Prozent).</p>
<p>Stark gestiegen sind die Gaspreise im Vorjahr bei der Energieallianz,   mit Wien Energie (plus 28,7 Prozent), BEGAS (plus 24,4  Prozent) und  der  EVN (plus 21,5  Prozent) gefolgt von TIGAS (plus 20,7 Prozent),  KELAG  (plus 18,3 Prozent), Salzburg AG (plus 16,2 Prozent), VEG (plus  14,5  Prozent), Erdgas OÖ (plus 14,2 Prozent), Energie Steiermark und  Energie  Graz (plus 13,1 Prozent) sowie Energie Klagenfurt (plus 12,6  Prozent). Seit vergangenen Herbst ist mit Goldgas   erstmals ein deutscher Gasanbieter am heimischen Markt, der derzeit   österreichweit den günstigsten Energiepreis anbietet.<span id="more-11692"></span></p>
<p>Für einen durchschnittlichen Gas-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von   15.000 Kilowattstunden bedeutet das bis zu 150 Euro (inklusive   Mehrwertsteuer) Mehrkosten im Jahr. Am Gasmarkt herrscht immer noch mangelnder Wettbewerb und Intransparenz   bei der Preisgestaltung. Würde der Wettbewerb funktionieren, müssten  die  Gasversorger die Senkungen auch an die Haushalte weitergegeben, findet die AK.   Immerhin sind die Großhandelspreise von Juli 2008 bis Jänner 2011 um   zehn Prozent gesunken, was die Konsumenten nicht spürten.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Gaspreisvergleich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11698" title="AK-Gaspreisvergleich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Gaspreisvergleich-300x233.jpg" alt="" width="240" height="186" /></a>Die Strompreise verharren auf einem zu hohen Niveau. Viele Anbieter   haben  im Jahresvergleich weiter an der Preisschraube gedreht. Die   Großhandelspreise sind im Jahresvergleich zwar um zehn Prozent gestiegen   – im Langzeitvergleich (Juli 2008 bis Jänner 2011) sind sie aber um   fast zwölf Prozent gesunken – nicht für die Konsumenten. Im Jahr 2011   zogen die Preise am stärksten bei der Energie Klagenfurt (plus 8,7   Prozent) und der KELAG (plus 8,5 Prozent) an.</p>
<p>Bei den anderen untersuchten Stromversorger fallen die  Preiserhöhungen  moderater aus – von plus 0,9 bis 3,3 Prozent. Gleich  geblieben sind die  Preise im Jahresvergleich bei Steweag-Steg, Energie  Graz, Verbund,  Energie AG und Linz AG. Bloß die Unternehmen der  Energieallianz (Wien  Energie, EVN und BEWAG) haben auf die gesunkenen   Ökostrom-Verrechnungspreise ab Jänner reagiert und ihre Energiepreise   Anfang des Jahres um 3,4 Prozent gesenkt. Das sind die ersten   Preissenkungen seit drei Jahren. Durch die niedrigeren Ökostromkosten   müssten aber die Energiepreise bei allen Stromversorgern um drei bis   vier Prozent sinken.</p>
<p>„Die  Konsumenten zahlen bei ihrer Energierechnung drauf. Steigende  Großhandelspreise werden sofort oder viel zu hoch weiterverrechnet,  sinkende gar nicht oder unzureichend. Das ist unfair“, kritisiert AK  Energie-Experte Dominik Pezenka. Überdies bekommen seit Jänner 2012 die  Energieversorger Ökostrom billiger, was an den Konsumenten meist spurlos  vorübergeht. Die AK prüft Musterklagen. Denn nach AK Ansicht handelt es  sich bei den Ökostromkosten um eine Abgabensenkung, die an die  Konsumenten weiterzugeben ist.</p>
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<p>Die Arbeiterkammer empfiehlt zudem, die Preise mit dem <a title="Strom- und Gaspreisrechner" href="http://www.e-control.at/de/konsumenten/service-und-beratung/toolbox/tarifkalkulator/tarifkalkulator-application?sav_ref=http://www.e-control.at/de/konsumenten&amp;js=1&amp;sw=1920" target="_blank">Strom- und Gaspreis-Rechner</a> zu vergleichen. Bei einem Anbieterwechsel können so jährlich bis zu 100 Euro bei Strom  und 2000 Euro bei Gas gespart werden.</p>
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