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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Einkommenssteuer</title>
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		<title>Südtirol an Italien: &#8220;Nehmen einseitige Kürzungen nicht hin&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11369" title="Südtirol-Italien IMG_4089" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a>Die neue italienische &#8220;Experten-Regierung&#8221; unter Mario Monti hat drastische Sparpakete beschlossen, welche nicht nur die Halbierung der Parlamentarier-Gehälter und jede Menge neuer bzw. höherer Steuern (z.B. bei den Treibstoffen) mit sich bringen, sondern unter anderem auch finanzielle Einschnitte in die Autonomen Gebiete wie Südtirol vorsehen. Südtirol reagiert mit einem: &#8220;So nicht&#8221;: Dass sich das Land an der Sanierung des Staatshaushalts  beteiligen muss, steht für die Landesregierung außer Zweifel. &#8220;Was wir  aber nicht hinnehmen werden, sind einseitig und ohne Absprache mit uns  vom Staat vorgenommene Kürzungen und Eingriffe in unsere Autonomie&#8221;, so  Landeshauptmann Luis Durnwalder gestern (15. Dezember) nach einer  Sondersitzung der Landesregierung zum staatlichen Sparpaket.</p>
<p>Neu am römischen  Sparpaket sei die Tatsache, dass der Staat bisher mit   dem  Stabilitätspakt darauf geachtet habe, dass die Länder nicht zu  viel   ausgeben. &#8220;Jetzt will der Staat aber plötzlich Geld von uns&#8221;, so    Durnwalder. Insgesamt sollen die autonomen Länder mit 860   Millionen  Euro zur Kasse gebeten werden, noch einmal 60 Millionen Euro   sollen  aus den Einnahmen der Gemeinden in die staatlichen Kassen   fließen.  &#8220;Uns würde es demnach mit rund 120 Millionen Euro treffen&#8221;, so   der  Landeshauptmann. Diese Kürzung könne und wolle man nicht einfach    hinnehmen, vor allem, weil sie die bisherigen Beiträge des Landes zur    Haushaltssanierung nicht in Betracht ziehe sowie ohne jegliche Absprache    und ohne Verhandlungen erfolgt sei. &#8220;Wir verlangen aber, dass mit uns    verhandelt und eine Durchführungsbestimmung ausgearbeitet wird&#8221;, so    Durnwalder. In neueren Versionen des Sparpakets ist diese Klausel auch    verankert, nur hat sie einen Pferdefuß: &#8220;Der Staat behält die Gelder  bis   zum Abschluss der Verhandlungen einfach ein&#8221;, so der  Landeshauptmann.   &#8220;Auch dagegen wehren wir uns.&#8221;<span id="more-11366"></span></p>
<p>Auch  eine Hochrechnung über den Haushalt des Landes nach dem  heutigen Stand  des staatlichen Sparpakets hat man heute gewagt. &#8220;Im  schlechtesten Fall  müssten wir, wenn wir die Ausgaben für die Pflege,  das Sozialwesen, die  Gesundheit und das Personal nicht kürzen würden,  in allen anderen  Kapiteln rund fünf Prozent einsparen&#8221;, so der  Landeshauptmann. Dieses  Szenario hat man allerdings nicht bis zum Ende  durchgespielt. &#8220;Wir  müssten in jedem Fall noch einmal unsere  Schwerpunkte definieren und  danach Kürzungen vornehmen&#8221;, so Durnwalder.  Nun gelte es zunächst das  Sparpaket abzuwarten, danach treffe sich die  Landesregierung im Jänner  zu einer Klausur. &#8220;Dann haben wir ein  klareres Bild und wissen, wo wir  welche Anpassungen vornehmen und  wieviel wir gegebenenfalls kürzen  müssen&#8221;, so der Landeshauptmann. Kommen hingegen die vom Land geplanten Entlastungen nicht, bedeutet dies &#8220;gravierende Belastungen für Geringerverdienende, Familien und Unternehmen&#8221;, ergänzte Finanzlandesrat Roberto Bizzo.</p>
<p>Hochkomplex ist die Situation rund  um die neue  Gemeinden-Immobiliensteuer IMU (vorher ICI): &#8220;Wir haben berechnet, dass  die  Einnahmen aus dieser Steuer bei den Erstwohnungen von bisher elf auf  41  Millionen Euro steigen würden, bei Zweitwohnungen von 64 auf 161   Millionen Euro&#8221;, erklärte Bizzo. Wer nun allerdings glaubt,   diese rund 200 Millionen Euro würden in die Gemeindenkassen fließen,   täuscht sich: &#8220;Der Staat verlangt einen großen Teil der IMU-Einnahmen,   zudem sollen 60 Millionen Euro in die Kassen des Staates fließen,   die von den Gemeinden in jenen Ländern stammen, die die Gemeinden selbst   verwalten&#8221;, so Bizzo. Alles in allem blieben den Gemeinden   Mehreinnahmen von geschätzten 37 Millionen Euro. &#8220;Nachdem die IMU aber   das gesamte Finanzsystem der Gemeinden auf den Kopf stellt, müssten wir   unsere Gemeindenfinanzierung überdenken, mit den Gemeinden verhandeln   und ein neues Gesetz verabschieden&#8221;, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Durnwalder verdeutlichte  das Zusammenspiel von Sparpaket des Staats und dem Finanzgesetz des Landes am Beispiel des Zuschlags auf die Einkommenssteuer IRPEF:  &#8220;Dieser soll mit dem Sparpaket auf 1,23 Prozent für alle angehoben  werden&#8221;, so der Landeshauptmann. Gleichzeitig würden die  Entlastungen  des Landes nicht greifen, wenn das Finanzgesetz nicht verabschiedet  würde. Vom Zuschlag befreit blieben dann nur Einkommen bis 12.500 Euro  bzw. 25.000 Euro (mit zu Lasten lebenden Kindern), während die  Landesregierung eine Befreiung bis 15.000 Euro und einen Steuerabschlag  von 252 Euro pro Kind für Einkommen bis zu 70.000 Euro vorgesehen hatte.  &#8220;Verabschieden wir das Finanzgesetz noch heute, treten letztere  Entlastungen in Kraft, auch wenn sie uns aufgrund der staatlichen  Steuererhöhung dann natürlich mehr kosten, und zwar um rund sechs  Millionen Euro&#8221;, so Durnwalder. Die IRPEF-Entlastung der Bürger beliefe  sich demnach künftig auf 30 Millionen Euro.</p>
<p>Ähnlich sieht die  Situation bei der Wertschöpfungssteuer IRAP aus. Diese soll  staatlicherseits auf 3,4 Prozent für alle Betriebe angehoben werden, mit  Ausnahme der Versicherungen und Banken, die rund sieben Prozent IRAP  zahlen müssten. &#8220;Wir setzen diesen Erhöhungen Entlastungen entgegen, in  deren Genuss die vorbildlichen Unternehmen kommen können&#8221;, so der  Landeshauptmann. Allerdings auch dies nur, wenn der Landeshaushalt und  das Finanzgesetz heute verabschiedet werden.</p>
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		<title>Jungunternehmer fordern Steuersenkung (Info und Kommentar)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Foto: jungewirtschaft.at Die Mehrheit der österreichischen Jungunternehmer findet das aktuelle Steuersystem ungerecht und fordern daher unter anderem die Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer sowie die steuerliche Begünstigung von Familien. Eine solche Steuerreform soll durch umfassende Pensions- und Verwaltungsreform finanziert werden. Dies geht aus einer market-Umfrage unter 1.300 jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10208 " title="Junge Wirtschaft" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft<br />
Foto: jungewirtschaft.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Mehrheit der österreichischen Jungunternehmer findet das aktuelle Steuersystem ungerecht und fordern daher unter anderem die Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer sowie die steuerliche Begünstigung von Familien. Eine solche Steuerreform soll durch umfassende Pensions- und Verwaltungsreform finanziert werden. Dies geht aus einer market-Umfrage unter 1.300 jungen Selbständigen hervor, welche von der Jungen Wirtschaft vorgestellt wurde. Demnach hält eine große Mehrheit der heimischen Jungunternehmer (79%)  das momentane Steuersystem für &#8220;wenig&#8221; bzw. &#8220;gar nicht gerecht&#8221;, während lediglich 19 Prozent sind der Meinung sind, dass das aktuelle System &#8220;eher gerecht&#8221; ist. Der Hauptgrund für die Ablehnung liegt vor allem in der Höhe der steuerlichen Abgaben.</p>
<p>Die jungen Selbstständigen haben laut Umfrageergebnis klare Vorstellungen wie eine Steuerreform aussehen sollte: Sie sehen besonders die Notwendigkeit die Lohnnebenkosten zu senken (63%), die Familien steuerlich zu begünstigen (54%) und die Einkommensteuer zu senken (45%). Dabei ist die junge Unternehmergeneration davon überzeugt, dass eine Steuerreform in erster Linie durch Reformen und nicht durch Kürzungen finanziert werden muss &#8211; Stichwort: Verwaltungsreform (81%) und Pensionsreform (69%). Die Erwartungshaltung bezüglich Umsetzung dieser Maßnahmen ist aber gering.  Steuererhöhungen, etwa der Mehrwertsteuer oder Einkommensteuer, sind in den Augen der Jungunternehmer untaugliche Mittel. Dennoch rechnen die Befragten (55%) mit einer Erhöhung der Einkommenssteuer.<span id="more-10201"></span></p>
<p>Auch im Hinblick auf eine Entlastung der Unternehmen sind die Erwartungen niedrig. Lediglich acht Prozent gehen &#8220;auf jeden Fall&#8221; von einer Entlastung der Unternehmen im Falle einer Steuerreform aus. Demgegenüber rechnen 56 Prozent &#8220;eher nicht&#8221; bzw. 14 Prozent &#8220;sicher nicht&#8221; mit einem solchen Schritt. Dafür fordern die Jungunternehmer steuerliche Investitionen besonders in die Bereiche Bildung (96%), Gesundheit (92%) und Familie (91%).</p>
<p>&#8220;Das Steuersystem in Österreich ist überholt und gehört reformiert. Wer heute etwa Arbeitsplätze schafft und dadurch Verantwortung übernimmt, wird durch hohe Steuern bestraft&#8221;, kritisiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft: &#8220;Unser Steuersystem folgt dem Motto: Streng&#8217; dich an, dann wird dir genommen. Ruh&#8217; dich aus, und du wirst versorgt. Das bestraft Leistung und fördert die Hängematte anstatt die eigene Initiative&#8221;. Die Junge Wirtschaft fordert daher &#8220;eine umfassende Pensions- und Verwaltungsreform: &#8220;Die Hacklerregelung muss sofort weg, das faktische Pensionsantrittsalter muss angehoben und die Gesundheitsvorsorge forciert werden, damit Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben bleiben können&#8221;, fordert Roth.</p>
<p><em>Die Gedanken  und Wünsche der Jungen Wirtschaft sind konstruktiv diskussionswürdig:</em></p>
<p><em>Mein vollster Respekt gilt all jenen jungen Pionieren, die den mutigen Weg in die berufliche Selbständigkeit wagen, ist der Erfolg dessen ja keinesfalls sichergestellt und das Risiko eines geschäftlichen und damit auch persönlichen Misserfolgs trägt der Gründer selbst. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) ermutigt seit Jahren zwar zur Gründung eines eigenen Unternehmens und lockt je nach Bundesland sogar mit finanziellen Anreizen. Jedoch zu oft werden den Jungunternehmern für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee auch noch die letzten Ersparnisse abgeknöpft und sobald diese eh schon zittern, wie sie den aktuellen Monat finanziell überleben sollen, klopfen dann auch noch Finanzamt und SVA an und fordern nicht selten auch durch Exekutionsdrohung auch noch Zahlungen ein. Klar, dass so viele Jungunternehmer inenrhalb von nur zwei Jahren ihren Selbständigkeitstraum, ihre Geschäftsidee und ihre Firma begraben können. Und daran ist auch das &#8220;System&#8221; schuld.</em></p>
<p><em>Und ja: das aktuelle Steuersystem ist ungerecht: Während wer mit einem riesigen Einkommen auch in der höchsten Progression maximal 50 Prozent Steuern zahlen muss, trifft derselbe hohe Steuersatz auch viel zu schnell sowohl Angestellte als auch bereits Kleinunternehmer. Das ist einfach nicht gerecht: Steuersenkungen bei niederen Einkommen (sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbständigkeit) sind daher dringendst notwendig. Die wünschenswerte Alternative wäre eine Progression auf bis zu mindestens 60 Prozent bei sehr hohen regelmässigen Einkommen. Es kann auch einfach nicht sein, dass wer mit seiner Arbeitskraft und verbunden mit viel Verantwortung dafür Sorge trägt, dass sein neugegründetes Unternehmen nicht pleite geht, während er gleichzeitig persönlich oder seine Familie (ja, die gehört als wertvolle Säule der Zukunft unseres Landes massiv finanziell gefördert) ums finanzielle Überleben kämpfen muss. Dennoch aber wird ein gewünschtes gerechtes Steuersystem dafür sorgen, dass Steuersenkungen für Unternehmer nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen.<br />
</em></p>
<p><em>Die von der Jungen Wirtschaft geforderte Senkung der Lohnnebenkosten ist zwar ein grundsätzlich guter Gedanke, aber er ist nur dann (ohne problematische zusätzliche Belastung der Kranken- und Pensionskassen) sinnvoll und auch verwirklichbar, wenn gleichzeitig auch (nicht wie aktuell) die Einzahlungen in die Sozialkassen je nach Gehalt ohne Obergrenze entsprechend erhöht werden. Wenn es hier einen politischen Konsens der Regierungsparteien gibt, ist eine Senkung der Lohnnebenkosten anzustreben. Keinesfalls aber dürfen Scheinselbständigkeit und andere untypische Dienstverhältnisse, die (durch &#8220;legalen&#8221; Sozialversicherungsbetrug) schwerwiegende finanzielle Verluste für Kranken- und Pensionskassen und auch des defakto-Angestellten bedeuten, weiter forciert werden, sondern müssen im Gegenteil -genauso wie Dumping-Löhne- möglichst vom Markt verschwinden.</em></p>
<p><em>Und ja: Die Pensionsreform muss zügig voranschreiten: Wenn man es als Regierung allen Menschen ohne Wartezeit zumuten kann, plötzlich Steuern zu erhöhen oder neue einzuführen, dann müssen Reformen auch im Bereich der Pensionen spontan möglich sein. Und ja: die Hacklerregelungen gehören (bis auf ganz wenige Ausnahmen) vollständig weg und der frühzeitige Ausstieg aus dem Berufsleben in die Pension muss finanziell wirklich weh tun. Und natürlich müssen endlich auch effiziente Einsparungen auch in der Verwaltung (Verwaltungsreform) umgesetzt werden. &#8220;Versorgungsposten&#8221; für &#8220;verdiente&#8221; Politfunktionäre gehören gänzlich abgeschafft, sogar gesetzlich verboten, Doppelgleisigkeiten in der öffentlichen Verwaltung entflochten und vereinfacht. Und ja: unter anderem auch die Landtage der Bundesländer gehören verkleinert und der Bundesrat ist eigentlich überflüssig.</em></p>
<p><em>Im Grunde sind also sowohl eine Steuer- als auch eine Pensions- als auch eine Verwaltungsreform, aber genauso eine Bildungsrefom (durch stärkere Finanzierung von Bildung, Einbindung der Wirtschaft, notwendige Zugangsbeschränkungen, soziale Studiengebühren in Kombiantion mit gerechten Stipendien, gezieltere Ausbildung von Fachkräften) dringend notwendig: Und alle sinnvollen und vernünftigen Reformen kommen letztlich allen Menschen zugute : Arbeitnehmern genauso wie Unternehmern. Der Mut zum Unternehmertum muss zudem nicht nur beim Start honoriert werden, sondern auch durch Erleichterungen im Sozialversicherungs- und Steuerbereich. Dann werden auch mehr Gelder freigesetzt, unter anderem für neue Arbeitsplätze. Und ja: auch ich sehe es so: &#8220;Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.&#8221;</em></p>
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