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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)</title>
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		<title>UNO-Bericht fordert globale Finanzmarktsteuer</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Bericht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11006" title="HDI-Bericht" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/HDI-Bericht-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Die Einführung innovativer Finanzierungsquellen wie eine  Devisentransaktionssteuer und eine „grüne“ Wirtschaftspolitik, die nicht  nur auf Nachhaltigkeit setzt, sondern auch soziale Gerechtigkeit  fördert, sind dringend notwendig. Auch dies geht aus der aktuellen Ausgabe des weltweit renommierten UN- Berichts über die menschliche Entwicklung (HDI) hervor, der <a title="UNO-Lebensqualität-Ranking 2011" href="http://www.redakteur.cc/uno-norwegen-top-lebensqualitaet/" target="_blank">-wie berichtet-</a> vom UN-Entwicklungs­programm (UNDP) und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) letzthin vorgestellt wurde. Die Autorinnen und Autoren   des Berichts unterstützen demnach zur Finanzierung des Klimaschutzes und zur Verringerung von   Ungleichheit und extremer Armut die Forderung nach einer internationalen   Devisentransaktionssteuer bzw. einer allgemeineren   Finanztransaktionssteuer.</p>
<p>Die Zeit sei gekommen, in der eine solche Steuer sich auch problemlos   umsetzen ließe, heißt es in dem Bericht. Eine Abgabe von lediglich 0,005   Prozent auf Devisengeschäfte könnte pro Jahr 40 Milliarden Dollar oder   mehr einbringen, schätzt der Bericht. Eine solche Steuer würde es   ermöglichen, dass diejenigen, die am meisten von der Globalisierung   profitieren, denen helfen, die am wenigsten davon haben. Allein zur   Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, vor allem in   Südasien und in Afrika südlich der Sahara, werden jährlich rund 105   Milliarden Dollar benötigt.<span id="more-11037"></span></p>
<p>Viele stark benachteiligte Menschen tragen eine „doppelte Last der Armut“. Sie sind durch die allgemeineren Auswirkungen der Umweltschäden stärker gefährdet, weil ihre Belastungen größer sind und sie über geringere Möglichkeiten zur Problembewältigung verfügen. Sie müssen aber auch mit Bedrohungen in ihrer unmittelbaren Umgebung wie Raumluftverschmutzung, unsauberem Wasser und schlechten Sanitäreinrichtungen fertig werden, stellt der Bericht fest. So muss es &#8211; auch mit Blick auf den bevorstehenden Weltumweltgipfel 2012 in Rio &#8211; darum gehen, die gravierenden Umweltrisiken und die wachsenden sozialen Ungleichheiten zu verringern. Die unauflösliche Verbindung von ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit ist daher von entscheidender Bedeutung, damit die menschlichen Freiheiten   für  die heute lebenden Menschen, aber auch für die künftigen   Generationen  sich erweitern.</p>
<p>Der negative Zusammenhang zwischen Ungleichheit und fehlender Nachhaltigkeit macht jedoch auch Spielräume für positive Synergien deutlich, erklärt der Bericht. Wachstum, das durch den Verbrauch    fossiler Brennstoffe vorangetrieben wird, ist keine unabdingbare    Voraussetzung für ein besseres Leben im Sinn einer breiteren    menschlichen Entwicklung. Investitionen, die zu mehr Verteilungs- und    Chancengerechtigkeit führen – zum Beispiel Investitionen in den Zugang    zu erneuerbarer Energie, Wasser- und Sanitärversorgung und  reproduktiver   Gesundheit –, könnten sowohl die Nachhaltigkeit als auch  die   menschliche Entwicklung fördern. Die Rechenschaftspflicht und die    demokratischen Prozesse zu stärken, unter anderem durch die    Unterstützung einer aktiven Zivilgesellschaft und engagierter Medien,    kann ebenfalls zu besseren Ergebnissen führen.</p>
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		<title>Heute ist Welttag der humanitären Hilfe 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 22:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tarek Leitner, Cornelia Vospernik und Roland Adrowitzer für Nachbar in Not Foto: ORF/Thomas Ramstorfer, Ali Schafler, Günther Pichlkostner Wo immer auf der Welt Not am Mann ist: Helfer riskieren zunehmend gar ihr Leben, wenn sie Menschen in Not helfen. Ihnen gebührt Dank für ihren Einsatz, erklärt UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon anlässlich des heutigen Weltttags der humanitären [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10217" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Leitner-Vospernik-Adrowitzer_ORF_Thomas-Ramstorfer_Ali-Schafler_-Günther-Pichlkostner.jpg"><img class="size-medium wp-image-10217 " title="Leitner-Vospernik-Adrowitzer_ORF_Thomas Ramstorfer_Ali Schafler_ Günther Pichlkostner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Leitner-Vospernik-Adrowitzer_ORF_Thomas-Ramstorfer_Ali-Schafler_-Günther-Pichlkostner-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Tarek Leitner, Cornelia Vospernik und Roland Adrowitzer für Nachbar in Not<br />
Foto: ORF/Thomas Ramstorfer, Ali Schafler, Günther Pichlkostner</h4>
</dl>
</div>
<p>Wo immer auf der Welt Not am Mann ist: Helfer riskieren zunehmend gar ihr Leben, wenn sie Menschen in Not helfen. Ihnen gebührt Dank für ihren Einsatz, erklärt UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon anlässlich des heutigen Weltttags der humanitären Hilfe und verspricht ihre Sicherheit zu verbessern. Aktuell besonders schwerwiegend ist die Not laut der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Somalia in Afrika:</p>
<p>Am 20. Juli 2011 riefen die    Vereinten Nationen für zwei Regionen des ostafrikanischen Staates    offiziell eine Hungersnot aus, mittlerweile korrigierte die Einheit für    Ernährungssicherheit und Ernährungsanalyse der Vereinten Nationen  (Food   Security and Nutrition Analysis Unit, FSNAU) diese Angaben auf  fünf   Regionen. Sie alle liegen im Süden des Landes, einschließlich des    Gebiets um die Hauptstadt Mogadischu.<span id="more-10214"></span></p>
<p>Verschiedene Hilfsorganisationen haben nun Spendenaktionen gestartet, darunter auch der ORF mit seiner Aktion &#8220;Nachbar in Not&#8221;: Der ORF macht den Donnerstag, den 25. August 2011, zum großen „NACHBAR IN  NOT“-Aktionstag, der von allen ORF-Medien – Fernsehen, Radio, Internet und  Teletext – sowie von allen ORF-Landesstudios unterstützt wird. Im  Hauptabend von ORF 2 präsentiert Tarek Leitner um 20.15 Uhr die große  Sondersendung „NACHBAR IN NOT – Hilfe für Ostafrika“ live aus dem  Newsroom. Cornelia Vospernik diskutiert mit Experten live im Studio über die  vielen Gesichter der Not in Afrika und über die unterschiedlichen  Ursachen der Krise – wie Klimawandel, Rohstoffmanagement, politische  Konflikte –, aber auch über die Chancen des Kontinents. Als Außenreporter wird sich Roland Adrowitzer immer wieder mit Live-Einstiegen und Berichten vom Spendengeschehen in der Sondersendung  melden und über den aktuellen Stand berichten. Unter der kostenfreien Spendentelefonnummer 0800 222 444 werden den ganzen Tag lang Spenden für die „NACHBAR IN NOT“-Hilfe entgegen genommen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10218" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider.jpg"><img class="size-medium wp-image-10218 " title="Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon<br />
Foto: UN Photo/Evan Schneider</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Botschaft von UNO-Generalsekretät Ban-Ki-Moon anlässlich des heutigen Welttags der humanitäten Hilfe dokumentieren wir hier vollinhaltlich:</p>
<p><em>Nicht ein Jahr vergeht ohne humanitäre Krise.  Doch wo immer Menschen Not leiden, da gibt es Menschen, die ihnen helfen  – Männer und Frauen, die zusammenkommen, um Leid zu mindern und  Hoffnung zu bringen. Von Japan bis Sudan, von Pakistan bis zum Horn von  Afrika, stehen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen denjenigen bei, die  ihre Häuser, ihre Angehörigen und ihre Einkommensquellen verloren haben.</em></p>
<p><em>Fernab von ihrer Heimat stellen sich diese  humanitären Helfer oft großen Gefahren. Sie arbeiten viele Stunden unter  schwierigsten Bedingungen. Ihre Anstrengungen retten Leben in von  Konflikten oder Naturkatastrophen verwüsteten Gebieten. Auch bringen sie  die Welt näher zusammen, indem sie uns daran erinnern, dass wir eine  Familie sind. Eine Familie, die denselben Traum eines friedlichen  Planeten teilt, auf dem alle Menschen in Sicherheit und Würde  zusammenleben können.</em></p>
<p><em>Am Welttag der humanitären Hilfe ehren wir diese  Helferinnen und Helfer und danken ihnen für ihren Einsatz. Wir zollen  denjenigen Tribut, die das allerhöchste Opfer erbracht haben – in  Afghanistan, Haiti und anderswo. Zu viele haben im Laufe ihrer Pflicht  ihr Leben verloren oder mussten eigene Verluste beklagen. Wir  versprechen, alles zu tun, um die Sicherheit aller humanitären Helfer  weltweit zu gewährleisten, damit sie weiterhin ihre unentbehrliche  Arbeit leisten können.</em></p>
<p><em>Dieser Tag dient ebenfalls dazu, unsere eigene  Lebenssituation zu reflektieren und uns zu fragen, was wir zusätzlich  tun können, um die Menschen zu erreichen, die unter Konflikten,  Naturkatastrophen und Not leiden. Lasst uns diejenigen, die wir heute  ehren, als Inspirationsquelle betrachten, um mit unseren eigenen  Unternehmungen zu beginnen. Lasst uns die Welt zu einem besseren Ort  machen und unsere menschliche Familie näher zusammenbringen.</em></p>
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