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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Code</title>
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		<title>Diebstahlschutz: Gratis Fahrrad-Codierung und Fahrradpass durch Polizei</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 22:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kontaktbeamten der Polizei Wien (KOB) codieren kostenlos Fahrräder Die Nutzung von Fahrrädern ist gesund, sie nehmen kaum Platz in Anspruch und es gibt keine Parkgebühren. Vor allem in der Stadt erweisen sie sich als praktische und beliebte Fortbewegungsmittel. Doch seit Jahren werden vor allem in Wien unzählige Fahrräder gestohlen, davon 6.502 allein 2010. Wie [...]]]></description>
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<dl id="attachment_9363" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/kob-logo.jpg"><img class="size-medium wp-image-9363" title="kob-logo" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/kob-logo-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Kontaktbeamten der Polizei Wien (KOB) codieren kostenlos Fahrräder</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Nutzung von Fahrrädern ist gesund, sie nehmen kaum Platz in Anspruch und es gibt keine Parkgebühren. Vor allem in der Stadt erweisen sie sich als praktische und beliebte Fortbewegungsmittel. Doch seit Jahren werden vor allem in Wien unzählige Fahrräder gestohlen, davon 6.502 allein 2010. Wie der der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) meldet, wurden seit 2005 in ganz Österreich ingesamt 142.000 Räder entwendet.  Die Wiener Polizei bietet daher seit Jahren und auch derzeit wieder einen kostenlosen Fahrrad-Codierungs-Service:<span id="more-9360"></span></p>
<p>Laut Polizei war in den vergangenen Jahren die von          Gruppeninspektor Günter Brunner          von der SW-Abteilung Leopoldstadt geleitete &#8220;Projektgruppe          Fahrradcodierung&#8221; jährlich etwa bei 90 Veranstaltungen präsent, wobei          im Durchschnitt 3.000 Fahrräder          jährlich codiert wurden. Insgesamt wurden in Wien demnach bereits über 40.000 Fahrräder codiert.<span style="text-decoration: underline;"> </span> Bei einer solchen Veranstaltung füllt der Fahrradbesitzer ein Anmeldeformular          samt Verzichtserklärung (etwaige Schäden betreffend) sowie die          Einverständniserklärung zur Datenspeicherung aus. Zur Überprüfung der Daten ist die Mitnahme eines amtlich gültigen          Lichtbildausweises unbedingt erforderlich!! Die Daten (samt Code) werden in einen Fahrradpass eingetragen, der im          Verlustfall wertvolle Dienste leistet, weil alle Angaben (Beschreibung,          Rahmennummer, Code, usw&#8230;) auf einen Blick zu finden sind.<span style="font-family: Verdana; font-size: xx-small;"> </span></p>
<p>Die Gravur  erfolgt mit einem Computer-Nagelgerät entweder auf dem Quer- oder           Sattelrohr auf der linken Seite des Rahmens, wobei diese Codierung  mit einer Stärke von ca. 0,1          &#8211; 0,2 mm vorgenommen wird. Über die Codierung wird für          zusätzlichen Schutz ein Aufkleber angebracht. Der Code, der in den Rahmen eingestanzt wird, besteht aus dem          Autobezirkskennzeichen des Wohnortes, der          so genannten &#8220;Straßenkennzahl&#8221; (SKZ), die von der &#8220;Statistik Austria&#8221;,          einem Aktionspartner, zur Verfügung gestellt wird, sowie der          Hausnummer,          eventuell einer Stiegennummer. und den Initialen des Besitzers          Vor- und          Familienname. <a title="Polizeiliche Fahrrad-Codierungen 2011" href="http://www.polizei-fahrrad.at/termine.htm" target="_blank">Die Termine der Wiener Fahrrad-Codierungen 2011 sind hier abrufbar.</a> <a title="Kostenloser Fahrradpass" href="http://www.bmi.gv.at/cms/BK/praevention_neu/info_material/files/Fahrradpass.pdf" target="_blank">Ein kostenloser Fahrradpass ist hier downloadbar.</a></p>
<p>Die Idee einer Fahrradcodierung stammt ursprünglich aus Deutschland und kam 1996 nach Oberösterreich. Danach erfolgte anlässlich des Donauinselfestes im Sommer 1998 der          Startschuss für Wien. Derzeit gibt es ca. 100 Polizisten, welche als Kontaktbeamte/innen (KOB)  tätig sind. Sie stellen das Verbindungsglied zwischen der Bevölkerung  und der Exekutive dar. KOB´s sind im Allgemeinen &#8220;Allrounder&#8221;:  Verkehrserziehung, Prävention, Fahrradcodierung, Hilfe  bei Behördenwegen. Die &#8220;Codier-Kob´s&#8221;          erfahren auch immer wieder von Einzelfällen, wie von jenem Täter, dessen          Angaben nicht mit dem Code am Fahrrad übereingestimmt hatten, und der in          weiterer Folge noch 50 andere Fahrraddiebstähle gestand. Es konnten auch          bereits viele Fahrräder (Fund oder Diebstahl) den rechtmäßigen Besitzern          wieder zugeführt werden. Das Wichtigste jedoch ist, dass seit Bestehen der Aktion die Diebstähle          von Fahrrädern merklich zurückgegangen sind, so die Polizei.</p>
<p>Im Vorjahr wurden 20.929 Fahrraddiebstähle in Österreich angezeigt. Das  sind um 17 Prozent weniger als im Jahr 2009, erklärt auch der VCÖ. Dennoch:  Aneinandergereiht ergeben die im Jahr 2010 gestohlenen Fahrräder eine  Kette, die vom Wiener Stephansplatz bis nach Baden reicht. Zudem ist die  Dunkelziffer der Fahrraddiebstähle deutlich höher, viele Diebstähle  werden nicht angezeigt. Das liegt laut VCÖ auch an der niedrigen Aufklärungsquote von 4,9 Prozent. „Damit wird nur jeder 20. Fahrraddiebstahl geklärt. 95 Prozent der  gestohlenen Fahrräder verschwinden für immer“, macht VCÖ-Sprecher  Christian Gratzer aufmerksam. Der VCÖ weist daraufhin, dass seit dem Jahr 2005  bereits mehr als 142.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet wurde. Der VCÖ  schätzt den durch diese Fahrraddiebstähle verursachten Schaden auf rund  50 Millionen Euro.</p>
<p>Der VCÖ fordert einen weiteren Ausbau der Fahrradabstellanlagen. „Wenn ausreichend gute Parkplätze für Fahrräder fehlen, erleichtert das den Fahrraddieben das Handwerk. Es braucht mehr Fahrradbügel sowie bei Bahnhöfen, Schwimmbädern oder Einkaufsstraßen auch mehr abschließbare Fahrradboxen“, so VCÖ-Sprecher Gratzer. Großen Aufholbedarf gibt es auch bei Wohnhausanlagen. Ausreichend große und gut absperrbare Abstellräume bei Wohnhausanlagen sind ein wirksamer Diebstahlschutz. Fahrradbesitzern empfiehlt der VCÖ eine Diebstahl-Versicherung und gute Fahrradschlösser.</p>
<p>VCÖ: Fahrraddiebstähle im Jahr 2010 – (Vergleich zum Jahr 2009)</p>
<p>Österreich: 20.929 (25.202 – minus 17,0 Prozent)</p>
<p>Wien: 6.502 (8.376 – minus 22,4 Prozent)<br />
Niederösterreich: 2.988 (3.059 &#8211; minus 2,3 Prozent)<br />
Oberösterreich: 2.577 (2.771 – minus 7,0 Prozent)<br />
Steiermark: 2.260 (3.406 – minus 33,6 Prozent)<br />
Tirol: 1.713 (1.952 – minus 12,2 Prozent)<br />
Kärnten: 1.658 (1.586 – plus 4,5 Prozent)<br />
Salzburg: 1.657 (2.142 – minus 22,6 Prozent)<br />
Vorarlberg: 1.279 (1.609 – minus 20,5 Prozent)<br />
Burgenland: 295 (290 – plus 1,7 Prozent)<br />
Quelle: BMI, VCÖ 2011</p>
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