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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Christoph Leitl</title>
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		<title>Über die Zukunft der Bundesheere</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 23:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Heer bei der NATO? Abbildung: Werbeplakat des Bundesheeres Die aktuelle Causa Norbert Darabos &#8211; Edmund Entacher habe ich bereits kommentiert. Jetzt aber bleibt die Frage: Soll der Grundwehrdienst in Österreich abgeschafft werden? Nun: die Antwort drauf hängt davon ab, was man -längerfristig betrachtet- in der EU und/oder in Österreich will: Es ergibt Sinn, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8203" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer.jpg"><img class="size-medium wp-image-8203 " title="Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer-196x300.jpg" alt="" width="157" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Österreichs Heer bei der NATO?<br />
Abbildung: Werbeplakat des Bundesheeres</dd>
</dl>
</h4>
<p><a title="Norbert Darabos ist rücktrittsreif" href="http://www.redakteur.cc/das-bundesheer-und-der-totalitaere-minister/" target="_blank">Die aktuelle Causa Norbert Darabos &#8211; Edmund Entacher habe ich bereits kommentiert.</a> Jetzt aber bleibt die Frage: Soll der Grundwehrdienst in Österreich abgeschafft werden? Nun: die Antwort drauf hängt davon ab, was man -längerfristig betrachtet- in der EU und/oder in Österreich will:</p>
<p>Es ergibt Sinn, dass in den meisten Ländern der EU der  Grundwehrdienst zugunsten eines Berufsheeres abgeschafft wurde. Denn  eine europäische Verteidigungsstruktur, zusammengesetzt aus Heeren der  Mitgliedsländer ist schon längst vorgesehen. Mögliche künftige Kriegs-  besser Verteidigungseinsätze mit Grundwehrdienern würden aber fast  überall, vor allem im &#8220;neutralen&#8221; Österreich zu unverantwortbaren  massiven Protesten führen, wären demnach, weil zu viele Menschen direkt  oder indirekt davon betroffen wären, kaum, jedenfalls sicher nicht  schnell durchführbar.<span id="more-8205"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8209" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Hubschrauber-IMG_7448001k.jpg"><img class="size-medium wp-image-8209" title="Bundesheer-Hubschrauber IMG_7448001k" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Hubschrauber-IMG_7448001k-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag</dd>
</dl>
</h4>
<p>Ein Berufs- und Freiwilligenheer hingegen betrifft direkt nur die  Betroffenen selbst, die sich ja freiwillig und hoffentlich auch mit  Blick auf die möglichen Konsequenzen für das Heer entscheiden:  Massenwiderstände gegen Einsätze wären hier kaum zu erwarten. Und  natürlich ist es (auch finanziell) sinnvoller, das Verteidigungs-Budget  so zu vergeben, dass an der Verteidigung des Landes Interessierte nicht  nur ein paar Monate Grundwehrdienst leisten, sondern nach der Ausbildung  auch weiterhin für das Bundesheer tätig bleiben, so dass es  längerfristig betrachtet im Bedarfsfall auch einsetzbar ist.</p>
<p>Ob alle jenen nun in Österreich -die auch ausgelöst und gefördert  durch die massive Kampagne der Kronenzeitung- froh für die Abschaffung  des Grundwehrdienstes eintreten, auch die Konsequenzen ihres Wunsches  klar sind, wage ich sehr zu bezweifeln. Wer gesamteuropäisch denkt und  daher für die sichere Einbindung des österreichischen Bundesheeres in  ein europäisches Heer ist, kann auch beruhigt für die Abschaffung des  Grundwehrdienstes stimmen. Wer nicht dafür ist, möge aber nicht jetzt  für die Abschaffung des Grundwehrdienstes eintreten und sich dann über  über das Unvermeidbare (denkbar wären ja auch -für mich höchstbedenkliche- Inlandseinsätze,  beispielsweise bei Volksaufständen) wundern.</p>
<p>Letztlich aber werden vor der entsprechenden Volksabstimmung über die  Zukunft des Bundesheeres mit Sicherheit nicht nur die SPÖ, sondern auch  die (derzeit aus rein taktischen Gründen zurückhaltende) ÖVP und die  meisten anderen Parteien, unterstützt dann nicht nur von der  Kronen-Zeitung, sondern auch von allen anderen entscheidenden Medien des  Landes dafür sorgen, dass eine satte Mehrheit der Bevölkerung für die  Abschaffung des Grundwehrdienstes sein wird. Und auch alles Weitere wird  so kommen, wie es europaweit koordiniert vorgesehen ist, also kommen  &#8220;muss&#8221;. Diese Überlegungen müssten also entscheidend sein, ob man in  Österreich den Grundwehrdienst abschaffen will oder nicht.</p>
<p>Der Zivildienst hat hingegen nur indirekt mit dem Bundesheer zu tun.  Ein &#8220;freiwilliger&#8221; Sozialdienst ist bei einer ordnungsgemässen   Bezahlung von 1300 Euro monatlich (wie von Sozialminister Hundstorfer   angeregt) nicht  eigentlich freiwillig, sondern eine Anstellung, und  auch diese auszuschüttenden Gehälter müssten erst einmal aufgebracht  werden. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl hingegen hat Recht:  Wenn es bislang möglich war, alle Männer zum Grundwehrdienst oder  wahlweise zum Zivildienst zu verpflichten, und dies nicht den  Menschenrechten widersprach, dann ist mit Sicherheit auch ein  verpflichtender Zivildienst für alle (Männer und Frauen) nicht nur  denkbar, sondern sogar sehr sinnvoll: schon aus Solidarität den  Sozialorganisationen gegenüber, die bei Abschaffung des  Grundwehrdienstes durch den Wegfall der vielen Zivildiener künftig schwer  überleben würden.</p>
<p>Und wenn Naturkatastrophen über Österreich hereinbrechen sollten, werden wir nach dem Wegfall des (dank Grundwehrdienern grossen Heeres) neben den Freiwilligen-Organisationen dann eben vermutlich auf ausländische Hilfe angewiesen sein.</p>
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		<title>Macht, Liebe und Versuchung: Kardinal Schönborn zelebrierte Requiem für Hans Dichand</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 22:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kardinal Schönborn zelebrierte das Requiem für Hans Dichand Foto: © Leimgruber Wer Macht hat, ist mehr als alle anderen versucht, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Daher gelte es nach dem Tod Hans Dichands die Frage zu stellen: &#8220;Wie gehen wir mit der uns anvertrauten Macht um?&#8221; fragte Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5496" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-RequiemIMG_4005.jpg"><img class="size-full wp-image-5496" title="Dichand-RequiemIMG_4005" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-RequiemIMG_4005.jpg" alt="" width="204" height="306" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kardinal Schönborn zelebrierte das Requiem für Hans Dichand<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Wer Macht hat, ist mehr als alle anderen versucht, das Wesentliche aus den  Augen zu verlieren. Daher gelte es nach dem Tod Hans Dichands die Frage zu stellen:  &#8220;Wie gehen wir mit der uns anvertrauten Macht  um?&#8221; fragte Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn beim Requiem im Wiener Stephansdom für den einflussreichsten Medienmacher Österreichs seit Jahrzehnten.</p>
<p>Der am 17. Juni verstorbene  Herausgeber der Kronenzeitung habe viel Macht gehabt in einer  Zeit, da die vierte Macht im Staat &#8211; die Medien &#8211; oft zur ersten werde, erklärte Schönborn. Am &#8220;Zahltag&#8221; beim Tritt vor Gottes Richterthron aber zählten weder vorangegangene Wahltage noch die öffentliche bzw.  veröffentlichte Meinung, sondern die nach Paulus entscheidende Frage für ein geglücktes, gottgefälliges Leben: &#8220;Hast  du geliebt?&#8221;<span id="more-5491"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5497" class="wp-caption alignright" style="width: 316px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-RequiemIMG_4064.jpg"><img class="size-full wp-image-5497" title="Dichand-RequiemIMG_4064" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-RequiemIMG_4064.jpg" alt="" width="306" height="224" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Familie Dichand wurde von der Öffentlichkeit abgeschirmt in einer abgedunkelten Limousine vom Stephansplatz weggefahren<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Hans Dichand habe seine Frau, seine Kinder, seinen Beruf und seine Zeitung ohne Zweifel sehr geliebt. Und er habe auch das Land Österreich leidenschaftlich geliebt &#8220;und oft auch aufgeregt&#8221;. Die Seelenmesse sei Ausdruck der christlichen Überzeugung, dass der Tod &#8220;nicht Ende, sondern Durchgang&#8221; sei, und zugleich Aufforderung, für die Seele  dieses &#8220;großen, aber gewiss auch umstrittenen Österreichers&#8221; zu  beten, sagte der Kardinal.</p>
<p>Dichand habe zudem ein gutes Gespür dafür gehabt, dass Religion und Glaube kostbare Sinnressourcen in einer Zeit seien, die diese dringend braucht. Schönborn wies darauf  hin, dass der &#8220;Krone&#8221;-Chef offen für Anliegen der Caritas und  Diakonie gewesen sei, und nannte es &#8220;nicht selbstverständlich&#8221;, dass Dichand dem Evangelium in seiner Zeitung allsonntäglich Platz gab: &#8220;Hat es die restlichen Seiten der Zeitung durchsäuert?&#8221;, fragte der Erzbischof in Anlehnung an das Bibelwort von Sauerteig und Brot.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5500" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-SterbebildchenIMG_40971.jpg"><img class="size-full wp-image-5500" title="Dichand-SterbebildchenIMG_4097" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dichand-SterbebildchenIMG_40971.jpg" alt="" width="211" height="306" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wer sich im Stephansdom ins Kondolenzbuch eintrug, erhielt Sterbebildchen des Verstorbenen</dd>
</dl>
</h4>
<p>In einer ersten Stellungnahme nach dem Tod des Krone-Chefs hatte der Kardinal Dichand als einen &#8220;großen Publizisten und  Zeitungsmacher&#8221; und als einen, &#8220;dem die Menschen mit ihren Sorgen und Freuden ein Anliegen waren,&#8221; gewürdigt: &#8220;Man musste nicht alle seine Entscheidungen und Vorlieben teilen&#8221;, so der Kardinal. &#8220;Aber eines stand außer Streit:  seine Überzeugung, dass Religion zum Menschen gehört, dass die  Geschichte Österreichs ohne die katholische Kirche nicht  verständlich ist und dass die Botschaft des Evangeliums eine Antwort  auf die Fragen des heutigen Menschen nach dem Woher, Wohin und Wozu  des Lebens sein kann,&#8221; so der Wiener Erzbischof.</p>
<p>Am Trauergottesdienst für den erfolgreichen Publizisten, der ohne Leichnam stattfand (der Verstorbene war bereits vorher im privaten Kreis beigesetzt worden) und an dem Kameras nicht zugelassen waren, nahmen neben seiner Familie auch zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben teil, darunter Bundeskanzler Werner Faymann, Aussenminister Michael Spindelegger, Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Umweltminister Nikolaus Berlakovich, Gesundheitsminister Alois Stöger, Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, ORF-Generalintendant Alexander Wrabetz, die Landeshauptleute von Wien (Michael Häupl), Niederösterreich (Erwin Pröll) und Burgenland (Hans Niessl), Hannes Androsch, Ursula Stenzel, Dagmar Koller und Barbara Rosenkranz.</p>
<p>Weitere Meldungen zum Thema:</p>
<p>- <a title="Kardinal Schönborn wünscht sich Höhenflüge" href="http://www.redakteur.cc/kardinal-schoenborn-koenig/" target="_blank">Kardinal Schönborn gibt Medienempfang</a></p>
<p>- <a title="Meinung: Hans Dichand ist tot -Lang lebe Hans Dichand" href="http://www.redakteur.cc/im-gedenken-an-hans-dichand/" target="_blank">Hans Dichand ist tot -Lang lebe Hans Dichand</a></p>
<p>- <a title="Dichands Österreich und die EU" href="http://www.redakteur.cc/dichands-osterreich-und-die-eu/" target="_blank">Dichands Österreich und die EU</a></p>
<p>- <a title="Wolfgang (Fellners) Österreich" href="http://www.redakteur.cc/wolfgangs-osterreich/" target="_blank">Wolfgangs Österreich</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fmacht-liebe-und-versuchung-kardinal-schonborn-zelebrierte-requiem-fur-hans-dichand%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Faires Teilen&#8221;: ÖGB-Präsident fordert: Reiche zur Kasse</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/ogb-fordert-faires-teilen-und-meint-damit-mehr-steuern-fur-reiche/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 04:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Artikel-Aufbau: zunächst der Bericht, dann mein Kommentar dazu in kursiv) ÖGB-Präsident Erich Foglar Foto: © ÖGB/ Christina Häusler &#8220;Die Menschen haben mit Steuergeld für Banken, mit Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Einkommenseinbußen schon ihren Teil geleistet&#8221;, sagte der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) Präsident Erich Foglar in der gestrigen ORF-Pressestunde und forderte einen &#8220;Solidarpakt zur Krisenbewältigung&#8221;. Spekulanten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Artikel-Aufbau: zunächst der Bericht, dann mein Kommentar dazu in kursiv)</em></p>
<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2887" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foglar_OEGB_Christina_Haeusler.jpg"><img class="size-full wp-image-2887" title="Foglar_OEGB_Christina_Haeusler" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foglar_OEGB_Christina_Haeusler.jpg" alt="" width="120" height="165" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">ÖGB-Präsident Erich Foglar<br />
Foto: © ÖGB/ Christina Häusler</dd>
</dl>
</h5>
<p>&#8220;Die Menschen haben mit Steuergeld für Banken, mit Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Einkommenseinbußen schon ihren Teil geleistet&#8221;, sagte der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) Präsident Erich Foglar in der gestrigen ORF-Pressestunde und forderte einen &#8220;Solidarpakt zur Krisenbewältigung&#8221;. Spekulanten, Finanzwirtschaft und Banken, Topverdiener, Großkonzerne und Vermögende hätten die Finanzkrise verursacht. &#8220;Diese Gruppen haben bisher keinen Beitrag geleistet aber enorm profitiert. Sie müssen nun endlich auch zur Bewältigung der Krise essenzielle Beiträge leisten.&#8221;</p>
<p>Schuldenabbau allein genüge nicht: Langfristige Investitionen in eine wirtschaftlich stabile Zukunft seien nötig, und es müsse zur Schaffung von Beschäftigung und zur Förderung des Wachstums eine Sozialmilliarde für Betreuungs- und Pflegeberufe her, forderte der ÖGB-Präsident. Und : &#8220;Fair teilen&#8221; laute die Devise des ÖGB.</p>
<p>Daher sei Folgendes umzusetzen:<span id="more-2882"></span></p>
<p>- von Krisenverursachern: Finanzwirtschaft, Spekulanten und Banken brauchen strenge Regeln, Kontrollen und abschreckende Strafen; Finanztransaktionssteuer in der EU, wenn die nicht kommt Börsenumsatzsteuer in Österreich; Bankenabgabe<br />
- von Topverdienern: Entkoppelung der Managereinkommen von Unternehmensentwicklung; Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung<br />
- von Vermögenden: vermögensbezogene Steuern, die große Vermögen erfassen, Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ab einer Million Euro<br />
- von Großkonzernen: Abschaffung der Gruppenbesteuerung, Wertpapierkauf darf nicht mehr als Investition abgeschrieben werden, Steuerschulden beim Staat und den Sozialversicherungen müssen energisch eingetrieben werden, Einführung einer Wertschöpfungsabgabe</p>
<p>Während die Grünen &#8220;Kampfbereitschaft&#8221; vermissen und FPÖ und BZÖ die Forderungen Foglars ein &#8220;altes Gewerkschaftsschema&#8221; eines &#8220;zahnlosen Tigers&#8221; nennen, hagelt es neben der erwartungsgemässen  Zustimmung aus seinem politischen Lager (SPÖ)  scharfe Kritik von Seiten der Wirtschaftskammer (WKO) und der Industriellenvereinigung (beide ÖVP-nahe):</p>
<p>Mit massiven Steuerbelastungen werde das eigentlich gemeinsame wichtigste Ziel von Gewerkschaft und Wirtschaft, Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln, gefährdet, warnte Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl: &#8220;Der vermeintliche Solidarpakt des ÖGB ist nichts anderes als eine massive Steuererhöhung zu Lasten des Mittelstandes und der Wirtschaft. Er schwächt die Kraft des Wirtschaftsstandortes und die Kaufkraft der Konsumenten&#8221;. Daher wird er von der Wirtschaftskammer abgelehnt. Jedoch &#8220;bei der Umsetzung einer Finanztransaktionssteuer ziehen Wirtschaft, Regierung und ÖGB an einem Strang,&#8221; sagte Leitl und bekannte sich klar zur Einführung einer internationalen &#8220;Spekulantensteuer&#8221;.</p>
<p>&#8220;Österreich ist mit der vierthöchsten Steuer- und Abgabenquote in der EU und über 50 Prozent Staatsquote heute bereits ein absolutes Hochsteuerland&#8221;. Die Forderungen Foglars sind daher eine  &#8220;massive Gefährdung für den Standort und damit heimische Arbeitsplätze&#8221; kritisierte auch der Generalsekretär der  Industriellenvereinigung, Markus Beyrer.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em>Ich bin dafür, dass jene zur Kasse gebeten werden, welche die Wirtschaftskrise durch &#8220;in die eigene Tasche wirtschaften&#8221; und/oder Fehlspekulationen verursacht haben: Es kann nicht sein, dass sich Manager über Jahre oder gar Jahrzehnte hindurch eine goldene Nase verdient haben, gleichzeitig das Vermögen ihrer Kunden verspielt haben und ungeschoren davon kommen:<br />
Dagegen müsste dringendst weltweit vorgegangen werden. Aber für die Regierungen hat dies derzeit (oder überhaupt nie?) offenbar keine Dringlichkeit.</em></p>
<p><em>Ich habe <a title="Unmoralische Grossverdiener" href="http://www.redakteur.cc/die-staatlichen-grossverdiener/" target="_blank">unlängst</a> hier schon Jahresverdienste einzelner Manager, die 500.000 Euro jährlich übersteigen, als Hohn der Armen und als unmoralisch bezeichnet. Und das gibt meinen klaren Standpunkt zum Thema Reichensteuer wieder: Niemand, wirklich niemand verdient (im wahrsten Sinne des Wortes) meines Erachtens mehr als 500.000 Euro jährlich. Und hier sollte eine Begrenzung nach oben hin angesetzt sein; wer sie überschreitet, sollte die überschüssigen Gelder wahlweise wohltätigen Organisationen oder der Staatskasse zur Verfügung stellen müssen. Und jene mit einem Jahreseinkommen ab 150.000 Euro sollten bereits einen weitaus höheren Steuersatz als bisher bezahlen müssen. Diese Gesetze sollten idealerweise europaweit verbindlich beschlossen werden.<br />
</em></p>
<p><em>Wenn -so wie es scheint- auch durchaus einige Österreicher -an der Steuer vorbei- grosse Summen Geldes in der Schweiz gehortet haben, dann ist es höchste Zeit (<a title="Ethische Wertung der Steuer-CD" href="http://www.redakteur.cc/merkel-und-schauble-mutig/" target="_blank">wie vor wenigen Tagen geschrieben</a>), die Schweiz in die Aufklärungspflicht zu nehmen. Dies zeigt aber auch, dass obwohl es angeblich in Österreich so hohe Steuersätze gibt, es immer noch genügend Möglichkeiten für die &#8220;Ganz Oben&#8221; , ihr Geld rechtzeitig vor der Steuer verschwinden zu lassen. Was aber für Kleinverdiener und für den sogenannten Mittelstand gilt, dies muss genauso und noch viel  mehr für die sogenannten &#8220;Oberen Zehntausend&#8221; gelten. Hier darf es keine Ausnahmen vor dem Recht und der Pflicht geben, vor allem nicht bei den Obersten.<br />
</em></p>
<p><em>Was übrigens für Versicherungen bereits gilt, sollte auch für Banken gelten: sie sollten jährlich belegen müssen, was sie mit dem Geld ihrer Kunden tun, vor allem auch, wie sie es in deren Sinne gewinnbringend anlegen. Und ebenfalls genauso wie Versicherungen sollten auch Banken per Gesetz dazu verpflichtet werden, auch den Grossteil ihrer Einnahmen wieder an die Kunden auszuschütten.<br />
</em></p>
<p><em>Eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer hingegen ist nur dann sinnvoll, wenn dadurch nicht die Weiterführung von Betrieben gefährdet ist: Wenn erbsteuerlich bedingt eine Firma verkauft werden müsste, würde das tatsächlich dem Mittelstand massiv schaden und natürlich auch nur den Bigplayern zu noch mehr Monopol verhelfen: Das lehne ich daher ab.</em></p>
<p><em>Auch eine grundsätzliche Vermögensbesteuerung ist abzulehnen, sofern es sich bei diesem Vermögen um Immobilien handelt, die entweder dem Eigenbedarf (auch Famile und Angehörige) oder der Vermietung dienen: Im ersten Fall handelt es sich um ein dringendes Wohnbedürfnis und zudem wird jetzt schon Grundsteuer dafür bezahlt (und beim Kauf einer Immobilie genauso), und zweitens: die Mieteinnahmen  sind jetzt schon doppelt besteuert: zuerst über die Mehrwertsteuer, dann nochmal über die Einkommensteuer. Und zudem sind Immobilien kein zur Verfügung stehendes Geld.<br />
</em></p>
<p><em>Eine europäische Finanztransaktionssteuer ist dann zu empfehlen, sobald auch die Schweiz darin eingebunden ist und sobald die Spekulationen eine gewisse festzulegende Summe überschreiten.<br />
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