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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Christen</title>
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		<title>USA beenden (hoffentlich!) Krieg Assads gegen sein Volk &#8211; Analyse zur Syrien-Krise</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 22:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[6.5 Mio. Flüchtlinge, darunter eine Million Kinder sowie über 100.000 Menschenleben innerhalb von zwei Jahren kostete schon bislang der Kampf des machtbesessenen Diktators Baschar Al-Assad gegen sein eigenes Volk. Selbst der vollkommen verrückte und sinnlose Irak-Krieg (gegen den ich übrigens war und bin), bedeutete letztlich 120.000 Tote, aber innerhalb von 10 Jahren. Und hier war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="6.5 Mio. Flüchtlinge: Spenden für Syrien" href="http://www.redakteur.cc/syrien-krieg-eine-million-fluechtlingskinder/" target="_blank">6.5 Mio. Flüchtlinge, darunter eine Million Kinder sowie über 100.000 Menschenleben innerhalb von zwei Jahren kostete schon bislang der Kampf des machtbesessenen Diktators Baschar Al-Assad gegen sein eigenes Volk. </a>Selbst der vollkommen verrückte und sinnlose Irak-Krieg (gegen den ich übrigens war und bin), bedeutete letztlich 120.000 Tote, aber innerhalb von 10 Jahren. Und hier war es es bald Anliegen der Weltgemeinschaft, diesen von vorne herein umstrittenen Krieg von US-Präsident George W. Bush gegen Saddam Hussein zu beenden.<span id="more-15338"></span></p>
<p>Die aktuelle Situation mit Syrien ist vollkommen anders: Ein lange Zeit angesehener und von der westlichen Welt geförderter Diktator (das verbindet Assad mit Hussein) droht, seine macht zu verlieren, weil der &#8220;Arabische Frühling&#8221;, spät aber doch auch sein Land erreicht. Da Reformen im eigenen Land und Demokratie unmöglich scheinen, formiert sich zunächst friedlicher Widerstand gegen den Diktator, der von vorne herein nicht toleriert wird, sondern blutig niedergeschlagen wird. Der Widerstand geht weiter und führt letztlich zum Bürgerkrieg, der bis heute bereits über zwei Jahre dauert. Möglich war dies vor allem deswegen, weil die EU ein Waffenembargo (das erst vor Kurzem gelockert wurde) verhängte, allen voran aber Russland dennoch Assad mit Waffen belieferte.</p>
<p>Im Westen wurde den Kämpfern für Freiheit und Demokratie in Syrien sofort Nähe zum Islamismus unterstellt, während man Assad als Garanten für die Religionsfreiheit in Syrien sah, was vor allem der christlichen Minderheit dort zugute komme. Daher dürfte man keinesfalls eingreifen, zumal diese Rebellen eh bald besiegt sein würden und somit die Stabilität im Nahen Osten gewährleistet sei. Doch: Kann es im Sinne Jesu Christi sein, 100.000 Tote zu &#8220;opfern&#8221;, um einen machtgeilen und rücksichtslosen Diktator zu &#8220;retten&#8221;,  nur weil dieser vielleicht auch Christen freie Religionsausüberung ermöglicht?</p>
<p>Inzwischen sind zwei bittere Jahre vergangen und Assad schlachtet nach wie vor sein Volk ab und setzte nun (mit ziemlicher Sicherheit) bereits zweimal Giftgas gegen seine Bevölkerung ein und bedrohte zudem auch das benachbarte Israel. Und wären es wirklich nur irgendwelche wenigen &#8220;Rebellen&#8221; im Kampf gegen Assad, sie hätten garantiert schon längst aufgegeben: niemand führt auf Dauer einen sinnlosen Krieg, wo er noch dazu damit rechnen muss zu unterliegen.</p>
<p>Wie jeder andere Diktator ist es auch Assad gewohnt, seinen eigenen Willen durchzusetzen, andere Meinungen zu unterdrücken und mit Waffengewalt zu zeigen, wer der Stärkere ist. Und so bedauerlich und tragisch dies auch ist: Ein Diktator versteht leider nur die Macht des Stärkeren und nicht Diplomatie: Und: Entweder es hat in diesen beiden Jahren niemand versucht, ihn &#8220;diplomatisch&#8221; zur Vernunft zu bringen oder es war erfolglos. Wie sollte es auch eine diplomatische Lösung funktionieren, wenn die zwei ebenso diktatorischen Weltmächte Russland und China hinter Assad stehen und Maßnahmen gegen ihn in der UNO verhindern?</p>
<p>Und wenn jetzt, wo wenigstens die USA endlich tätig werden wollen, um dem Massenschlachten Assads ein Ende zu setzen, mehren sich die Stimmen all jener, die lautstark nach einer diplomatischen Lösung rufen und den USA ihre Unterstützung verweigern. Ich bin für jede diplomatische Maßnahme, die dazu führt, dass Assad seine Macht verliert und vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestellt wird. Ich bin für und begrüße weltweites Gebet um den Frieden und gegen den Krieg. Aber was die USA hier versuchen ist nicht die Initiierung eines Krieges, sondern die Beendigung des Krieges von Assad gegen sein eigenes Volk.</p>
<p>Und zur Erinnerung: Hätten nicht die USA erst kürzlich in den Eroberungskrieg Serbiens am Balkan eingegriffen und ihn gewaltsam beendet, hätten wir vermutlich heute noch Krieg mitten in Europa. Man möge also den USA dankbar sein für ihr Eingreifen anstatt sie an ihrer Arbeit zur Friedenssicherung zu behindern. Jetzt also, wo die USA den Krieg Assads (hoffentlich!) beenden wollen, vor einem Krieg zu warnen ist eine Themenverfehlung: Dieser Krieg Assads findet bereits seit zwei Jahren statt und bedeutet 100.000 Tote. Diesen Krieg Assads gilt es endlich zu beenden: und wenns über den Weg der Diplomatie nicht klappt, dann eben mit Gewalt.</p>
<p>Es gibt daher im Prinzip nur drei Möglichkeiten, den Krieg in Syrien zu beenden: Entweder es gelingt, Assad zum Rücktritt zu bewegen, einen Plan, den ich für unrealistisch halte: Tyrannen lassen sich maximal zum Rücktritt zwingen aber sicher nicht dazu überreden. Oder man schafft es, ihn tatsächlich abzusetzen und festzunehmen, was ähnlich unwahrscheinlich ist. Oder aber man zwingt ihn militärisch zur Kapitulation, was wohl leider nur den USA gelingen dürfte. Auch wenn ersteres zu schön wäre und zweiteres wünschenswert: Ich fürchte bei allem Idealismus: es bleibt nur die militärische Gewalt, bei aller Tragik und bei allen offenen Fragen, wer dann in Syrien regieren wird: Und klar wird man diese Frage in Folge auch beantworten müssen.</p>
<p>Die westliche Welt möge sich aber in jedem Fall dazu durchringen, Assad zu entmachten und zur Verantwortung zu ziehen für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Klar haben die Friedensappelle beiden Seiten zu gelten: Assad  und  den &#8220;Rebellen&#8221;. Aber wie könnte mit Assad ein Neubeginn in Syrien   stattfinden, einem unmenschlichen Diktator, der seit zwei Jahren sein   eigenes Volk abschlachtet? Syriens Zukunft muss daher garantiert ohne Assad sein. Hoffentlich!</p>
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		<title>Ägypten: 80 Kirchen und kirchliche Schulen attackiert</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 22:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ägypten sind nach kirchlichen Angaben bislang mehr als 80 Kirchen und christliche Schulen Ziel von Anschlägen der Muslimbrüder und ihrer Unterstützer geworden, berichtet die österreichische katholische Nachrichtenagentur Kathpress. Das ägyptische Volk, &#8220;Christen und Muslime&#8221;, steht demnach im Kampf gegen &#8220;bewaffnete Terroristen&#8221;, die Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude wie die neue Bibliothek von Alexandrien niederbrennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ägypten sind nach kirchlichen Angaben bislang mehr als 80 Kirchen und christliche Schulen Ziel von Anschlägen der Muslimbrüder und ihrer Unterstützer geworden, berichtet die österreichische katholische Nachrichtenagentur Kathpress. Das ägyptische Volk, &#8220;Christen und Muslime&#8221;, steht demnach im Kampf gegen &#8220;bewaffnete Terroristen&#8221;, die Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude wie die neue Bibliothek von Alexandrien niederbrennen wollen. Dies betont der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen in Ägypten, P. Beshouy Helmy, in einem Rundschreiben an Kirchenführer in aller Welt, das am Sonntag veröffentlicht wurde, wie die Stiftung &#8220;Pro Oriente&#8221; berichtet.<span id="more-15228"></span></p>
<p>Mit diesen Angriffen solle das Land ins Chaos gestürzt werden, sagte der koptisch-katholische Bischof von Luxor, Johannes Zakaria, am Dienstag dem vatikanischen Pressedienst &#8220;Fides&#8221;. Die Muslimbrüder gäben den Christen die Schuld am Sturz von Staatspräsident Mohammed Mursi, so der Bischof. Dies treffe jedoch nicht zu. Der Ökumenische Rat appelliert an die ägyptische Regierung und Armee,  Ägypter zu beschützen und die Einheit des Landes zu verteidigen. Der ägyptische Verteidigungsminister, Armeechef Abdelfattah al-Sisi hat  indes den Wiederaufbau aller zerstörten und die Restaurierung der  beschädigten Kirchen angeordnet.</p>
<p>Helmy unterstreicht in seinem Schreiben den Wert der antiken Kirchen und Klöster Ägyptens für die Christen und die &#8220;Menschen guten Willens&#8221; in aller Welt. Der Ökumenische Rat habe an die ägyptische Regierung und die Armee appelliert, die Ägypter zu beschützen und die Einheit des Landes zu verteidigen. Helmy: &#8220;Armee und Polizei unterstützen das<br />
Volk in seinem Kampf gegen den systematischen Terrorismus&#8221;.</p>
<p>Besondere Empörung hat bei den Kirchen in Ägypten die Tatsache  ausgelöst, dass fanatische Islamisten am Freitag in der Provinz Minya &#8211;  nach Angaben der zuständigen koptisch-orthodoxen Eparchie &#8211; nicht nur 17  Kirchen und christliche Institutionen angegriffen hatten, sondern auch  drei weitere christliche Gotteshäuser besetzten, sie kurzerhand in  Moscheen umwandelten und dort ihre Freitagsgebete abhielten. Christliche  Geistliche unterschiedlicher Konfession haben in einer gemeinsamen  Erklärung diese Vorgangsweise der Islamisten scharf verurteilt.</p>
<p>Es sei zwar wahr, dass sich die christliche Minderheit an den Demonstrationen gegen Mursi beteiligt habe, erklärte Zakaria. Sie sei jedoch nur ein kleiner Teil der insgesamt 30 Millionen Ägypter gewesen, die aus Protest gegen den Präsidenten aus den Reihen der Muslimbrüder auf die Straße gegangen seien. Die Mehrheit der Demonstranten seien Muslime gewesen, hob Zakaria hervor..</p>
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		<title>Frohe und friedliche Weihnachten allen Menschen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 23:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kärntens Diözesanbischof Alois Schwarz ist von Freitag, dem 21. Dezember, bis Dienstag, dem 25. Dezember, mit 170 Kärntnerinnen und Kärntnern in Bethlehem, um gemeinsam mit ihnen das Weihnachtsfest am Geburtsort Jesu zu feiern. Er freue sich darauf, so der Kärntner Bischof, &#8220;an dem heiligen Ort, wo das Kind, das Gott selber ist, das Licht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Villacher-Maria-mit-Kind-DSSNC5400.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14104" title="Villacher Maria mit Kind DSSNC5400" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Villacher-Maria-mit-Kind-DSSNC5400-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" /></a>Kärntens Diözesanbischof Alois Schwarz ist von Freitag, dem 21. Dezember, bis Dienstag, dem  25. Dezember, mit 170 Kärntnerinnen und Kärntnern in Bethlehem, um gemeinsam mit ihnen das Weihnachtsfest am Geburtsort Jesu zu feiern. Er freue sich darauf, so der Kärntner Bischof, &#8220;an dem heiligen Ort, wo  das Kind, das Gott selber ist, das Licht der  Welt erblickt hat, das  Geburtsfest Jesu zu feiern&#8221;. &#8220;Die Christen in  Bethlehem hüten dieses Heiligtum, in dem uns das Licht  der Welt  geschenkt wurde, und sie brauchen unsere Unterstützung und  Hilfe&#8221;,  appelliert der Kärntner Bischof für ein solidarisches  Miteinander mit  den Christen in Bethlehem. Diese Reise ist ein &#8220;gelebtes Zeichen der Solidarität mit den  Christen in Bethlehem&#8221;, so Bischof Schwarz.</p>
<p>Der Kärntner Bischof wird im Heiligen Land mehrere hl. Messen mit den  Kärntner Pilgerinnen und Pilgern zelebrieren. Die Höhepunkte der Reise  bilden die Feier der Christmette am Heiligen Abend auf den Hirtenfeldern  von Bethlehem sowie das Weihnachtshochamt mit Bischof Schwarz am  Christtag in Jerusalem in der Kirche Ecole Biblique, dem Ort der  Steinigung des hl. Stephanus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ausgerechnet jenes Land, in dem Jesus Christus einst geboren ist, um das Licht der Welt (das auch alljährlich aus Bethlehem in die ganze Welt getragen wird) und Frieden in die Welt zu bringen, scheint seit Jahrzehnten im Zentrum internationaler Konflikte zu stehen. Umso wichtiger erscheint mir -gerade zu Weihnachten- unabhängig von der jeweiligen Religion sich des inneren Friedens zu erinnern, der zärtlich in jedes Menschen Herz geschrieben steht.</em></p>
<p><em>Sicherlich: Das Leben ist manchmal hart und kann zuweilen unerträglich hart erscheinen, vor allem, wenn es um widerfahrene Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit geht. Aber muss die Antwort darauf wirklich Hass und Rache lauten? Ich befürchte, Friede wird niemals sein, wenn man Aug um Aug und Zahn um Zahn fühlt bzw. denkt: das mag zwar verständlich sein.</em></p>
<p><em>Göttlich aber sind die Vergebung und die Bereitschaft, sich immer wieder neu auf den anderen Menschen einzulassen: Möge der Weihnachtsfriede uns alle zutiefst erfüllen und zu neuen Menschen machen: Das wünsche ich nicht nur allen Menschen im Heiligen Land, sondern der gesamten Menschenfamilie, uns allen von tiefstem Herzen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Elmar Leimgruber</em></p>
<p><em>P.S.: <a title="elmadon: &quot;O du Fröhliche&quot; (Radio Edit)" href="https://soundcloud.com/elmadonmusic/elmadon-o-du-froehliche" target="_blank">Exklusiv für alle Leserinnen und Leser von redakteur.cc, kulturia.com und meinsenf.net gibts (nur heute, Heiligabend) &#8220;O du fröhliche&#8221; (Radio Edit) von elmadon aus meinem Musiklabel elmadonmusic hier im Gratis-Download.</a></em><br />
<em>Wer übrigens noch weitere passende neue, auch speziellere Musik für die Weihnachtstage sucht, wird hier vielleicht fündig.</em><br />
<em>Viel Freude damit:-)</em></p>
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		<title>Beschneidung: Pro und Contra</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 22:04:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rituelle islamische Kindes-Beschneidung in Deutschland Foto: CC Matthias Schreiber Seit das Kölner Landesgericht die Beschneidung (Zirkumzision) von Buben aus religiösen Gründen als Körperverletzung verurteilte, gehen sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Wogen hoch: Konfessionslose und Gegner von &#8220;Privilegien&#8221; für Glaubensgemeinschaften haben genauso wie viele gläubige Christen keinerlei Verständnis dafür, dass ohne medizinische Notwendigkeit [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC-Matthias-Schreiber.jpg"><img class="size-medium wp-image-13225" title="Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC Matthias Schreiber" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC-Matthias-Schreiber-300x200.jpg" alt="Nähere Infos zum Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rituelle_Beschneidung.jpg&amp;filetimestamp=20120710195007" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Rituelle islamische Kindes-Beschneidung in Deutschland<br />
Foto: CC Matthias Schreiber</h4>
</dl>
</div>
<p>Seit das Kölner Landesgericht die Beschneidung  (Zirkumzision) von Buben aus religiösen Gründen als Körperverletzung verurteilte, gehen sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Wogen hoch:</p>
<p>Konfessionslose und Gegner von &#8220;Privilegien&#8221; für Glaubensgemeinschaften haben genauso wie viele gläubige Christen keinerlei Verständnis dafür, dass ohne medizinische Notwendigkeit Jungen im Judentum und im Islam in der heutigen Zeit noch die Vorhaut ihres Penis abgetrennt wird und begründen dies mit dem Grundgesetz, wonach es ein Recht auf körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen gibt. Neben direkt betroffnenen jüdischen und islamischen Verbänden sehen hingegen die deutsche Bischofskonferenz und auch Wiens Erzbischof Kardinal Schönborn durch dieses Urteil die Religionsfreiheit, welche ebenfalls das Grundgesetz garantiert, gefährdet:<span id="more-13221"></span></p>
<div>
<p>Schönborn schreibt in einem Kommentar für die Zeitung &#8220;heute&#8221; von einem  &#8220;besorgniserregenden Signal&#8221;: Es wäre ein &#8220;Akt der Gewalt&#8221;, würde man Eltern das Recht absprechen, &#8220;ihre Kinder selber und nach ihren eigenen Wertmaßstäben zu erziehen&#8221;. Für Juden sei die Beschneidung &#8220;von grundlegender religiöser Bedeutung&#8221; und &#8220;geradezu ein Identitätsmerkmal der Zugehörigkeit zum Judentum&#8221;, erklärt der Kardinal. Im Islam sei die Beschneidung eine fest verankerte Tradition. In vielen Teilen der Welt werde zudem die Beschneidung aus hygienischen Gründen praktiziert, so Schönborn.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes hingegen, die sich seit Langem gegen die Beschneidung von Mädchen vor allem in islamischen Ländern einsetzt, begrüßt hingegen das &#8220;wegweisende Urteil&#8221; des Landgerichts Köln: &#8220;Es zeigt deutlich, dass die körperliche Unversehrtheit von Kindern nicht mit religiösen Argumenten verletzt werden darf,&#8221; betont Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von Terre des Femmes.</p>
<p>Wie das österreichische Nachrichtenmagazin &#8220;profil&#8221; in seiner am heutigen Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sind 46% der Österreicher dafür, die rituelle Beschneidung von Buben zu verbieten. 40% wollen laut der im Auftrag von &#8220;profil&#8221; vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage, dass Beschneidungen wie bisher erlaubt bleiben. 14% wollten sich zu dem Thema nicht äußern.</p>
<p>Das Landesgericht Köln wertete die Beschneidung aus religiösen Gründen, wie sie im Judentum und im Islam seit Jahrtausenden praktiziert wird, als Körperverletzung. Anlass für das Urteil war die Beschneidung eines 4-Jährigen, die zu <a title="Beschneidung: Was zum Urteil von Köln führte" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108294167/Vierjaehriger-litt-unter-schweren-Komplikationen.html" target="_blank">schweren Komplikationen</a>, darunter Nachblutungen noch Tage später, geführt hatte.</p>
</div>
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		<title>Echte Liebe ist das Maß aller Dinge &#8211; Impuls zur Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 23:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun fehlen uns noch fünf Wochen bis Ostern: und so manche von uns, selbst jene, die nicht wirklich einen religiösen Bezug haben, beschließen ihr Leben in der so genannten Fastenzeit umzukrempeln, ihrem Körper und ihrer Seele eine Art Frühjahrsputz zu verpassen haben. Das kann -auch unabhängig von kirchlichen Strukturen- durchaus Sinn ergeben. Manche begeben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kreuz-IMG0044.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12179" title="Kreuz IMG0044" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kreuz-IMG0044-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Nun fehlen uns noch fünf Wochen bis Ostern: und so manche von uns, selbst jene, die nicht wirklich einen religiösen Bezug haben, beschließen ihr Leben in der so genannten Fastenzeit umzukrempeln, ihrem Körper und ihrer Seele eine Art Frühjahrsputz zu verpassen haben. Das kann -auch unabhängig von kirchlichen Strukturen- durchaus Sinn ergeben. Manche begeben sich hingegen ganz bewusst in Klöster und in andere kirchliche Einrichtungen, um Orientierung und Hilfe in ihrem Vorhaben zu erhalten.</p>
<p>Und gerade in &#8220;Klösterreich&#8221; gibt es zahlreiche Angebote der Besinnung und der Einkehr, besonders auch in der Fastenzeit. Das alles ist eine sehr sinnvolle Tradition, die hoffentlich nicht nur an den Oberflächlichkeiten hängen bleibt, sondern wahrhaft in die Tiefe der menschlichen Seele reicht.<span id="more-12175"></span></p>
<p>Und ja natürlich: Pflicht ist wichtig und richtig. Aber Fasten, das nur darauf abzielt, sich an seine (vielleicht auch nur vermeintliche) Pflicht zu &#8220;erinnern&#8221;, geht an seinem wahren Kern vorbei. Und da -zumindest kirchlich betrachtet- in der Fastenzeit im Grunde alles Bemühen und Ringen auf den Tod und die Auferstehung Jesu Christi ausgerichtet ist, hat Fasten letztlich auch einen eschatologischen (endzeitlichen) Charakter. Immerhin beginnt die kirchliche Fastenzeit selbst ja im Zeichen des Aschenkreuzes mit einem persönlichen &#8220;Totengedenken&#8221;, mit dem Gedanken an die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit. Und das dieses volle Bewußtsein der eigenen Endlichkeit kann sehr sinnvoll, ja manchmal sogar notwendig sein, um die eigentlichen Prioritäten nicht zu vergessen, sondern sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.<br />
<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Das-Gericht-IMG0012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12180" title="Das Gericht IMG0012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Das-Gericht-IMG0012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Ich persönlich halte mich nicht für einen vorbildlichen Christen. Aber davon bin ich dennoch zutiefst überzeugt: Sieht man sich selbst als Christ, also in der Nachfolge Jesu Christi, dann kann das eigentliche Kriterium, der Weg und das Ziel des Lebens letztlich nur die Liebe sein, welche laut dem Messias selbst tatsächlich das einzige &#8220;Gesetz&#8221; ist (vgl. Mt 22,35-40): Am Maß dieser unserer aufrichtigen Liebe werden wir also letztlich auch im Angesicht Gottes  in der Stunde unseres Todes gemessen werden.</p>
<p>Wir mögen da vielleicht enttäuscht zu Jesus sagen: &#8220;Sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten:&#8221; Du irrst dich in uns Herr: wir standen ja in deinem Dienst und waren für dich und deine Kirche tätig&#8230; Ja, mögen uns da hoffentlich vorallem die harten Worte Jesu erspart bleiben: &#8220;Ich kenne euch nicht: weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!&#8221; (vgl. Mt 7,21-23).</p>
<p>Das ist und bleibt das Kriterium für Gläubige und Ungläubige: Das Maß der Liebe, das wir aus tiefster Überzeugung leben (vgl. auch Mt. 25,33-46): die aufrichtige und selbstlose Liebe macht uns selbst und andere Menschen glücklich und prägt den Sinn unseres Lebens: Die Liebe ist das Maß aller Dinge. Und es gibt keine Alternative zum irdischen und ewigen Glück(lichsein) außer der Liebe: Und dies wünsche ich uns allen von Herzen.</p>
<p>Und zum Schluss meiner Gedanken zitiere ich jetzt noch (vor allem für überzeugte Christen) ein paar höchst bedenkenswerte Anregungen aus dem diesjährigen Fastenhirtenbriefs des Kärntner Diözesanbischofs Alois Schwarz (vorher Pastoralamtsleiter und dann Weihbischof von Wien):</p>
<p>&#8220;Für die kommende Fastenzeit möchte ich Ihnen drei Ziele aus unserem diözesanen Leitbildprozess besonders ans Herz legen:</p>
<p>1.  Wir wollen so leben, dass wir gefragt werden, warum wir  so leben. Und wenn wir gefragt werden, erzählen wir von  Jesus Christus und seiner Frohbotschaft von Gott.</p>
<p>2.  Wir wollen so miteinander beten, dass auch andere  Menschen mit uns beten und mit Gott sprechen wollen.</p>
<p>3.  Wir wollen so handeln, dass die Menschen uns als Christen erleben, die sich in keiner Situation von ihnen abwenden.</p>
<p>Es geht also um ein überzeugendes Leben, ein Miteinanderbeten und um ein solidarisches Handeln in barmherziger Zuwendung zu jedem Menschen.&#8221;</p>
<p><a title="Bischof Alois Schwarz: Fastenhirtenbrief 2012" href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/images/uploads/bischof-alois-schwarz_fastenhirtenbrief-2012_DT_monitor.pdf" target="_blank">Der vollständige Fastenhirtenbrief 2012 von Bischof Alois Schwarz ist hier abrufbar.</a></p>
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		<title>Kardinal Schönborn bei Kopten-Demo</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 22:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn solidarisiert sich mit den ägyptischen Christen Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn und der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Gabriel haben am Freitag, 21. Oktober 2011 in Wien bei einer Solidaritätsdemonstration für die koptischen Christen das &#8220;Massaker von Maspero&#8221; vom 9. Oktober scharf verurteilt. Insgesamt kamen dabei 27 Kopten ums Leben. [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schoenborn-IMG_3865.jpg"><img class="size-medium wp-image-10883 " title="Schoenborn IMG_3865" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schoenborn-IMG_3865-211x300.jpg" alt="" width="169" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn solidarisiert sich mit den ägyptischen Christen</h4>
</dl>
</div>
<p>Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn und der  koptisch-orthodoxe Bischof Anba Gabriel haben am Freitag, 21. Oktober  2011 in Wien bei einer Solidaritätsdemonstration für die koptischen  Christen das &#8220;Massaker von Maspero&#8221; vom 9. Oktober scharf verurteilt.  Insgesamt kamen dabei 27   Kopten ums Leben. Die Zahl der Verletzten bewegt sich im dreistelligen   Bereich. Das &#8220;Massaker von Maspero&#8221; stellt zudem keinen Einzelfall dar. So    wurden allein im heurigen Jahr fünf Kirchen niedergebrannt und insgesamt    mehr als 100 Kopten getötet.  Die ägyptische Militär-Regierung hat jedoch bislang keine  Maßnahmen   ergriffen, um solche Vorfälle zu verhindern.</p>
<p>&#8220;Wir verlangen den Schutz von Kirchen und Christen, volle   Gleichberechtigung von Christen und Muslimen im neuen Ägypten und die   lang ersehnte Gerechtigkeit für alle&#8221;, erklärten Kardinal Schönborn und   Bischof Gabriel übereinstimmend. Alle Menschen, die sich dem   Grundprinzip der Religionsfreiheit verpflichtet fühlen, sollten sich mit   den koptischen Christen solidarisch zeigen.<span id="more-10880"></span></p>
<p>Am  Sonntag, 9. Oktober 2011, war ein friedlicher Demonstrationszug   koptisch-orthodoxer Christen in Kairo brutal vom Militär angegriffen   worden. Die Kopten, die durch diese Demonstration auf ihre missliche   Lage im neuen Ägypten aufmerksam machen wollten, zogen friedlich und   unbewaffnet vom Bezirk Shobra zum Maspero-Platz. Die friedliche   Menge wurde auf ihrem Weg von einer Gruppe vermutlich angeheuerter   Schläger mit Steinen und anderen Utensilien attackiert. In Maspero   selbst wurde die friedliche Menge, darunter  auch Kinder, Frauen und   Gebrechliche, von Soldaten brutalst angegriffen. Das ägyptische Militär,   das seit der Jännerrevolution die Geschicke des Landes lenkt, hat es bis   jetzt verabsäumt sich für das brutale Vorgehen gegen eigene   Staatsangehörige zu entschuldigen bzw. eigene Fehler einzugestehen. In   der Folge wurden willkürlich 21 Personen festgenommen, unter ihnen 19   Kopten, was von den ägyptischen Christen angesichts der Geschehnisse als   Verhöhnung empfunden wird.</p>
<p>Das Massaker von Maspero muss lückenlos aufgeklärt werden,  betonten die  beiden Bischöfe: Notwendig sei die Freilassung der  festgenommenen  schuldlosen Kopten, die Verurteilung der wahren  Schuldigen und eine  Entschuldigung des Militärrates bei den Kopten wegen  des brutalen  Vorgehens der Armee am 9. Oktober und der nachfolgenden   Desinformationskampagne, deren Ziel die Verschleierung der Verantwortung   gewesen sei.</p>
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		<title>Wien: Schweigemarsch für verfolgte Christen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 22:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Begleitung des Wiener Erzbischofs, Kardinal Christoph Schönborn und Repräsentanten aller christlichen Kirchen nahmen Hunderte am Freitagnachmittag in der Wiener Innenstadt am diesjährigen  &#8220;Schweigemarsch für verfolgte Christen&#8221; teil. Er stand heuer im Zeichen der Solidarität mit den bedrängten Christen vor allem in Nigeria. Die Predigt hielt der diesjährige internationale &#8220;Gast&#8221; beim Schweigemarsch, der nigerianische Caritasdirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Begleitung des Wiener Erzbischofs, Kardinal Christoph Schönborn und Repräsentanten aller christlichen Kirchen nahmen Hunderte am Freitagnachmittag in der Wiener Innenstadt am diesjährigen  &#8220;Schweigemarsch für verfolgte Christen&#8221; teil. Er stand heuer im Zeichen der Solidarität mit den bedrängten Christen vor allem in Nigeria. Die Predigt hielt der diesjährige internationale &#8220;Gast&#8221; beim Schweigemarsch, der<br />
nigerianische Caritasdirektor und langjährige Generalvikar der  Diözese Enugu, Obiora Ike. Dieser forderte: Die Sharia muss weg.<span id="more-9024"></span></p>
<p>Dieses islamische &#8220;Gesetz&#8221; sei in großes Problem für die Entwicklung Nigerias. Eigentlich sollte Nigeria ein säkularer Staat sein und in der Verfassung sei auch die Religionsfreiheit verankert. &#8220;Aber in zwölf der insgesamt 36 Bundesstaaten haben wir die Sharia als Gesetzesgrundlage&#8221;, so Ike.  Weitere sechs Bundesstaaten wollten ebenfalls ihre Gesetzgebung umstellen. Dies berge jede Menge Konflikte in sich.</p>
<p>Christen litten unter dieser Gesetzgebung, so Ike. In den Sharia-Bundesstaaten könnten sie kein Grundstück für den Bau einer  Kirche erwerben. In einigen Sharia-Bundesstaaten hätten Christen Probleme, Arbeit zu finden oder einen Bankkredite aufzunehmen. Auch mediale Präsenz bleibe Christen verwehrt. Dabei seien in manchen dieser Staaten Christen zahlenmäßig sogar stärker als Muslime. Die Position der Kirche sei eindeutig: &#8220;Die Sharia muss weg.&#8221; Sonst sei keine Religions- und Gewissensfreiheit und damit letztlich auch keine Entwicklung möglich.</p>
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		<title>Mit &#8220;Papst-SMS&#8221; durch die Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 23:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gratis-Fasten-SMS vom Papst Grafik: katholisch.at Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt für Christen die Fastenzeit. Auch wenn Fasten heute vielfach aus gesundheitlichen Gründen gepflegt wird, bietet die katholische Kirche in Österreich während der 40 Tage der Fastenzeit Impulse von Papst Benedikt XVI. in Form von SMS. Wer möchte, kann die kostenlosen SMS formlos abonnieren. Die päpstlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8694" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-SMS.jpg"><img class="size-full wp-image-8694 " title="Papst-SMS" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-SMS.jpg" alt="" width="150" height="110" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Gratis-Fasten-SMS vom Papst<br />
Grafik: katholisch.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt für Christen die Fastenzeit. Auch wenn Fasten heute vielfach aus gesundheitlichen Gründen gepflegt wird, bietet die katholische Kirche in Österreich während der 40 Tage der Fastenzeit Impulse von Papst Benedikt XVI. in Form von SMS. Wer möchte, kann die kostenlosen SMS formlos abonnieren.<span id="more-8685"></span></p>
<p>Die päpstlichen Kurzbotschaften wollen zum Innehalten und Nachdenken über den persönlichen Glauben einladen, erläuterte der Medienreferent der Bischofskonferenz, Paul Wuthe, das Ziel der Aktion. Diese &#8220;etwas andere SMS&#8221; würden sich als Einladung zur &#8220;Entschleunigung&#8221; und &#8220;Besinnung auf das Wesentliche&#8221; verstehen. Dem entspreche auch die Auswahl der Papstzitate, die in &#8220;sprachlicher Eleganz&#8221; die großen &#8220;Worte des Glaubens&#8221; zur Sprache bringen, so Wuthe. Sie handeln von &#8220;Gott und Mensch&#8221;, &#8220;Glaube, Hoffnung, Liebe&#8221;, &#8220;Gebet&#8221; und &#8220;Erlösung&#8221;.</p>
<p>Die  Anmeldung zur Fasten-SMS erfolgt durch eine SMS mit dem Kürzel &#8220;PAPST&#8221; an die Telefonnummer 0664/6606651. Man erhält dann 40 Tage lang bis zum Karsamstag (23. April) täglich eine Papst-Kurznachricht aufs Handy. Die Zusendung der SMS ist für den Empfänger mit keinen Kosten verbunden. Das SMS-Service funktioniert für alle Handys von österreichischen Mobilfunkbetreibern. Weitere Informationen sind <a title="Papst-SMS" href="http://www.katholisch.at/content/site/home/article/69296.html?SWS=fe80ca3faadb5c9e618f5f02247ecb92" target="_blank">online</a> abrufbar.</p>
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		<title>10. Dezember: Standpunkte zum Tag der Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3813503437?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3813503437"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41bzZ8f11SL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3813503437" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Heute vor 62 Jahren wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die <a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.un.org/Depts/german/grunddok/ar217a3.html" target="_blank">&#8220;Allgemeine Erklärung der Menschenrechte&#8221;</a> (<a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Documents/UDHR_Translations/ger.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>) verabschiedet und verkündet: &#8220;An diesem Tag der Menschenrechte sollen diejenigen uns inspirieren, die unsere Welt gerechter machen wollen,&#8221; sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte: &#8220;Die Menschenrechte sind die Grundlage von  Freiheit, Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit &#8211; und das Herz der  Arbeit der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt&#8221;.</p>
<p>Menschenrechtsverteidiger &#8220;spielen eine  entscheidende Rolle im Kampf gegen Diskriminierung&#8221; und haben &#8220;die gemeinsame  Verpflichtung, Fehlverhalten zu entlarven, gefährdete  Menschen zu  schützen und der Straflosigkeit ein Ende zu bereiten&#8221;. &#8220;Sie können Teil einer zivilgesellschaftlichen  Organisation sein, ein Journalist oder auch ein einzelner Bürger, der  durch den Missbrauch in seiner Umgebung angespornt wird, etwas zu tun&#8221;. Aber &#8220;in vielen Ländern werden sie  gefoltert, geschlagen und ermordet&#8221;. Daher haben wir &#8220;an diesem Tag der Menschenrechte die Gelegenheit, den Mut und  die Errungenschaften der  Menschenrechtsverteidiger zu würdigen. Wir  wollen auch versprechen, mehr  zu tun, um ihre Arbeit zu schützen&#8221; und &#8220;erinnern wir  uns daran, dass jeder &#8211; unabhängig von seinem Hintergrund  oder seiner  Ausbildung &#8211; ein Verfechter der Menschenrechte sein kann,&#8221; so der UNO-Generalsekretär.<span id="more-7767"></span></p>
<p>Anlässlich des internationalen Tages der <a title="Bücher über Menschenrechte" href="http://http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Menschenrechte&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Menschenrechte</a> am 10. Dezember appellieren das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und UNICEF Österreich, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, an das österreichische Parlament, die UN-Kinderrechtskonvention uneingeschränkt in die Verfassung aufzunehmen. &#8220;Kinderrechte sind unteilbar und müssen auch für Asyl suchende Kinder, sowie Flüchtlings- und Migrantenkinder gelten, unabhängig von ihrem Zuwanderungsstatus und unabhängig von ihrer Nationalität&#8221;, erklärte Christoph Pinter, Leiter der UNHCR-Rechtsabteilung in Österreich.</p>
<p>Dieselben Forderungen wie von UNICEF kommen auch von der Initiative &#8220;Gegen-Unrecht: Kinder gehören nicht ins Gefängnis&#8221; von Caritas, Diakonie, SOS-Kinderdorf und Amnesty International an die Bundesregierung. Landau, Chalupka, Moser und Patzelt betonen: &#8220;Kinderrechte müssen für alle Kinder in unserem Land gelten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Religionsfreiheit ist ein  grundlegendes Menschenrecht&#8221;, und dennoch seien die Christen die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft. Daran erinnert Österreichs Missio-Nationaldirektor,  Leo Maasburg, am Tag der Menschenrechte. &#8220;Glaubens- und Kultusfreiheit, Gewissens- und  Bekenntnisfreiheit gehören zum Grundbestand der Menschenrechte&#8221;. Immer  wieder aber würden Christen weltweit -vor allem in China, Indien, im Irak und Sudan- Opfer von Diskriminierung,  Folter,  Zwangskonversion, Vertreibung, Vergewaltigung und Mord: &#8220;Mehr  als 200  Millionen Christen werden derzeit in mehr als 50 Ländern wegen  ihres  Glaubens verfolgt&#8221; und &#8220;und 80 Prozent aller wegen ihres Glaubens  verfolgten  Menschen sind Christen&#8221;.&#8221;Bei  Menschenrechtsverletzungen wegzuschauen, hat todbringende Folgen&#8221;, betont Massburg.</p>
<p>Dabei werde der Artikel 18 der UN-Menschenrechtserklärung rigoros missachtet &#8211; das   Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, kritisiert Massburg. Aber selbst  in Europa &#8220;greifen eine zunehmende Christophobie und Angriffe auf  das  Recht der Religionsfreiheit um sich:&#8221; Aber &#8220;nicht das Recht, seine eigene Religion  weiterzugeben, also zu  missionieren, gefährdet den Frieden,&#8221; sondern die Unterdrückung  der Verkündigung des jeweiligen Glaubens  gefährdet die Freiheit aller  und somit den Frieden&#8221;, so Maasburg.</p>
<p>20 christliche Organisationen haben sich daher in der Plattform &#8220;Solidarität mit  verfolgten Christen&#8221; zusammengetan, um auf die zunehmende Diskriminierung und Verfolgung von Christen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen: Heute von 12 bis 17 Uhr wird auf dem Stock-im-Eisen-Platz über Christenverfolgungen in aller Welt informiert und um 17.15 Uhr folgt ein Fackelzug von der Staatsoper zum Stephansdom mit anschließendem ökumenischen Gottesdienst im Stephansdom mit Weihbischof Franz Scharl.</p>
<p>Die Verfolgung Andersgläubiger &#8220;im Namen Gottes&#8221; sei besonders schmerzlich und &#8220;schlechthin blasphemisch&#8221; hatte der Präsident der Stiftung &#8220;Pro Oriente&#8221;,  Hans Marte, am Montag bei einer Pressekonferenz der Plattform &#8220;Solidarität mit verfolgten Christen&#8221; erklärt: Er appellierte an die Muslime in Österreich, sich für die Freiheitsrechte der Christen in islamisch dominierten Ländern einzusetzen. Die Lage vieler Christen in diesen Ländern sei unerträglich geworden, so Marte.</p>
<p>Und der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, Martin   Schindehütte, hat anlässlich des Tages der Menschenrechte an die vielen politischen Gefangenen erinnert, die wegen ihres   Einsatzes für die Meinungsfreiheit weltweit in Gefängnissen sitzen. &#8220;Es   ist unerträglich und nicht hinzunehmen, dass ein Mensch wegen seiner   politischen Auffassung eingesperrt wird, zumal wenn er seine Auffassung   ohne Gewalt vertritt&#8221;, sagte Schindehütte in Hannover.</p>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span></div>
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		<title>Bischofskonferenz mahnt: Kein Sparstift bei Mehrkindfamilien</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 23:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dl id="attachment_5484" class="wp-caption alignleft" style="width: 164px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3863.jpg"><img class="size-medium wp-image-5484 " title="Schönborn-IMG_3863" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3863-192x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien<br />
Foto: © Elmar Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Österreichische Bischofskonferenz, die n dieser Woche im Stift Heiligenkreuz bei Wien tagte, erwartet sich von der Bundesregierung nicht nur keine Schlechterstellung, sondern vielmehr eine Besserstellung von Familien mit mehreren  Kindern. Das betonte Kardinal Christoph Schönborn anlässlich der Vollversammlung der Bischofskonferenz und verwies auf die Leistungen, die kinderreiche Familien für die Gesellschaft erbringen. &#8220;Hier den Sparstift anzusetzen, wäre ein schwerer Irrtum&#8221;, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz gegenüber Medienvertretern.<span id="more-7558"></span></p>
<p>Neben den großen Themen der Gesellschaft, &#8220;die auch die Kirche  bewegen&#8221;, wie sexueller Missbrauch im kirchlichen Bereich, Integration und die laufende Budgetdebatte beschäftigte sich die Bischofskonferenz unter andem auch mit der Hilfe für verfolgte Christen im Nahen und Mittleren Osten: Vor dem  Hintergrund der dramatischen Situation und der zahlreichen Anschläge auf Christen bekräftigte Kardinal Schönborn seinen Wunsch an die Bundesregierung nach konkreter Hilfe:</p>
<p>Österreich sollte so wie etwa Frankreich rasch helfen und betroffene Opfer aufnehmen, betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Gleichzeitig richtete der Kardinal auch eine dringende Bitte an die religiösen Verantwortlichen im Islam. &#8220;Ich erwarte mir von islamischer Seite klare Worte der Distanzierung und Worte, dass Gewalt und Attentate nicht mit dem Koran und der Religion vereinbar sind&#8221;, sagte der Wiener Erzbischof.</p>
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