<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; China</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/china/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Was bleibt vom 60. Eurovision Song Contest in Wien?</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2015 23:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Building Bridges]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Conchita]]></category>
		<category><![CDATA[Conchita Wurst]]></category>
		<category><![CDATA[ESC]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision2015]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[freiwillige Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Il Volo]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Mans Zelmerlöw]]></category>
		<category><![CDATA[Mirjam Weichselbraun]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[The MakeMakes]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16114</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank Conchita Wurst- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16154" title="ESC IMG_6004" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg" alt="" width="340" height="255" /></a>Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank <a title="Conchita Wurst" href="http://www.amazon.de/Conchita-Wurst/e/B00KBVVFXY/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Conchita Wurst</a>- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den 60. Jubiläums-<a title="Eurovision Song Contest" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=eurovision%20song%20contest%202015&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;sprefix=Eurovision%20Song%2Cpopular%2C187&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular" target="_blank">Eurovision Song Contest</a>:</p>
<p>Unzählige Freiwillige haben sich sogar eigens für diesen Zeitraum Urlaub genommen, um nicht nur im Publikum mit dabei zu sein, sondern als freiwillige Helfer. So viel Idealismus kommt selten vor, zumal es sich hier ja nicht um eine Charity handelt: Respekt.<span id="more-16114"></span></p>
<p>Nicht nur die internationalen Organisatoren, Teilnehmer und auch die zahlreichen Gäste aus aller Welt waren voll des Lobes für die Gastfreundschaft und das österreichische Planungs- und Organisationsteam, welches eine Produktion der Superlative auf die Bühne (die Bühne selbst ist auch ein Meisterwerk) brachte und damit wieder mal der führenden Rolle Österreichs als Musikland voll entsprach. Allein in Österreich selbst waren bis zu 1,9 Mio. Menschen beim Finale vor dem Fernseher (weltweit bis zu 200 Mio.), um dem Großevent zu folgen, insgesamt wurde die Show in 45 Länder weltweit übertragen, nun erstmals auch nach China. Dennoch: Wieso gleich drei Moderatorinnen, die beinahe nichts zu sagen hatten in der Show? Die charismatische Tirolerin Mirjam Weichselbraun hätte vollkommen gereicht.</p>
<p>Und das Ziel war heuer ganz besonders &#8220;Building Bridges&#8221;, Musikbeiträge aus den verschiedenen europäischen Staaten (und erstmals mit Australien), die Brücken bauen sollte auch zwischen den einzelnen Ländern: niemand gegen niemand und alle für die Musik und für ein gemeinsames Europa, für die Einheit in der Vielfalt. Dass der ORF dem Verantwortlichen für den ESC in Österreich und Botschafter für die Vielfalt, Conchita, aber in der Liveübertragung dessen Kurzkonzert in der Stadthalle einfach kurzerhand durch Werbeeinschaltungen ersetzte, ist wohl ein Zeichen dafür, dass es dem ORF vorrangig offensichtlich nicht um die Künstler geht, sondern um seine eigene Kohle.</p>
<p>Dennoch: Eines war in diesem Jahr im Voting ganz besonders offenbar: die alten historischen Blöcke in Europa existieren nach wie vor, was sich besonders beim Wahlverhalten von Staaten des ehemaligen Jugoslawien und der ehemaligen Sowjetunion zeigt: da geht es leider immer noch weniger darum, wer die herausragendsten Künstler sind, welche nun auftreten, sondern vielmehr darum, aus welchem Land sie kommen. Und so wählt man sich eben vielfach (wohl aus alter historischer Tradition heraus) als geografische Nachbarn gegenseitig die meisten Punkte. Dass so niemals ein objektives Ergebnis zustande kommen kann, erklärt sich von selbst. Bei den Vergabekriterien ist daher dringender Handlungsbedarf seitens der Organisatoren angebracht. Da freut mich sich, dass wenigstens die Performance des Ausnahmepercussionisten <a title="Martin Grubinger" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-artist=Martin%20Grubinger&amp;linkCode=ur2&amp;search-alias=music-de&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Martin Grubinger</a> ausgestrahlt wurde, wenn man ihn auch eigentlich live als Musiker erleben muss: Das ist saugeil.</p>
<p>Was dennoch natürlich nicht geht, ist aufgrund politischer Vorkommnisse einen ESC-Teilnehmer auszubuhen, wie das offenbar der Kandidatin aus Russland widerfahren ist: Der Eurovision Song Contest steht für Vielfalt in der Musik und für gemeinsam und nicht für dagegen.</p>
<p>Dass Österreich (trotz guter internationaler Jury-Bewertung) so schlecht abschnitt, ist leider ein Wermutstropfen: Die Nummer &#8220;I&#8217;m Yours&#8221; ist meines Erachtens besser als so manche andere Ballade im Wettbewerb und sie wurde von den <a title="The MakeMakes" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00X0EIRO4/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00X0EIRO4&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=TQXOYFO6CBRVGSQH" target="_blank">MakeMakes</a> auch gut performt. Ihr schlechtes Abschneiden im Voting ist daher -rein musikalisch betrachtet- nicht nachvollziehbar. Genauso bedauere ich auch das frühzeitige Ausscheiden Finnlands, Irlands und besonders der Schweiz.</p>
<p>Ich gratuliere <a title="Mans Zelmerlöw" href="http://www.amazon.de/M%C3%A5ns-Zelmerl%C3%B6w/e/B001LI7AY4/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Mans Zelmerlöw</a>, dem diesjährigen Charm-Gewinner des Eurovision Song Contest, aber wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht: Sein Song &#8220;Heroes&#8221; ist mir leider zu mainstream-langweilig, das macht ein sehr sympathisch wirkender Sänger mit Laser-Grafiken-Unterstützung auch nicht wett: bin ja gespannt, ob er wenigstens die Spitzen der europäischen Charts erreichen wird. An sich hätte in diesem Jahr in jedem Fall der Beitrag &#8220;Grande Amore&#8221; der italienischen Poptenöre <a title="Il Volo" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85Z%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1432670036&amp;rh=n%3A255882%2Cp_32%3AIl%20Volo&amp;site-redirect=de&amp;sort=date-desc-rank&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Il Volo</a> eindeutig gewinnen müssen: <a title="Il Volo in der Publikumsgunst weit vorn" href="http://songcontest.orf.at/stories/2712957/" target="_blank">So votete das begeisterte Publikum Il Volo mit 80 PUnkten Vorrang auf den ersten Platz: </a>Die Jurys der einzelnen Länder waren aber trotz einer großartigen und bravourös interpretierten Komposition aber offenbar anderer Meinung. Auf den weiteren Spitzenplätzen hätte ich mir übrigens die Schweiz, Israel, Großbritannien und vor allem Lettland und Serbien gewünscht und ja: Österreich wenigstens in den Top 10.</p>
<p>Aber was bleibt jetzt vom Eurovision Song Contest? Ist Österreich dadurch weltoffener und toleranter geworden? Ich hoffe doch sehr: Sind Sie Sie für ein Österreich, in dem es immer noch mehr Vorschriften und Möglichkeiten der Überwachung gibt und wo der einzelne Mensch immer unfreier wird? Oder wünschen Sie sich nicht vielmehr ein offenes Österreich und eine offene Gesellschaft, wo jeder so leben kann, wie er es für richtig hält, sofern er anderen damit nicht schadet? Ich plädiere für ein Leben in Freiheit, wo jeder Mensch selbst über sein Leben bestimmen kann, ohne dass Gesetze oder Gesellschaft ihn in irgendwelche (zu oft auch medial forcierten) konformen Massenzwänge stecken wollen und wo alle Menschen in ihrer Verschiedenheit und Vielfalt auch ihre Meinung frei äußern können: Wer Toleranz fordert, muss sie auch (jenen, die entgegengesetzt denken) gewähren und zwar genausoweit uneingeschränkt, als sie anderen nicht schadet. Ich bin dafür!</p>
<p>Wenn das vom Eurovision Song Contest bleibt, bin ich zuversichtlich, dass wir einer guten Zukunft entgegen gehen.</p>
<p>Und hier sind interne (mitten im Publikum fotografiert) Eindrücke in Bildern (Fotos) vom 60. Eurovision Song Contest in Wien:<br />

<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000512/' title='ESC P1000512'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000512-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000512" title="ESC P1000512" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6038/' title='ESC IMG_6038'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6038-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6038" title="ESC IMG_6038" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/mans-img_6108/' title='Mans IMG_6108'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mans-IMG_6108-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mans IMG_6108" title="Mans IMG_6108" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000532/' title='ESC P1000532'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000532-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000532" title="ESC P1000532" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6132/' title='ESC IMG_6132'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6132-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6132" title="ESC IMG_6132" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/lettland-img_6142/' title='Lettland IMG_6142'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lettland-IMG_6142-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lettland IMG_6142" title="Lettland IMG_6142" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-kunstler-deck-p1000658/' title='ESC Künstler-Deck P1000658'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-Künstler-Deck-P1000658-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC Künstler-Deck P1000658" title="ESC Künstler-Deck P1000658" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000637/' title='Conchita P1000637'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000637-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000637" title="Conchita P1000637" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5908/' title='Rathausplatz IMG_5908'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5908-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5908" title="Rathausplatz IMG_5908" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/weichselbraun-tumler-p1000661/' title='Weichselbraun, Tumler P1000661'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weichselbraun-Tumler-P1000661-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Weichselbraun, Tumler P1000661" title="Weichselbraun, Tumler P1000661" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000521/' title='Conchita P1000521'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000521-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000521" title="Conchita P1000521" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000575/' title='ESC P1000575'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000575-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000575" title="ESC P1000575" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6208/' title='Grubinger IMG_6208'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6208-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6208" title="Grubinger IMG_6208" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6041/' title='ESC IMG_6041'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6041-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6041" title="ESC IMG_6041" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rso-orchester-p1000525/' title='RSO-Orchester P1000525'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/RSO-Orchester-P1000525-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="RSO-Orchester P1000525" title="RSO-Orchester P1000525" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/russland-p1000598/' title='Russland P1000598'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russland-P1000598-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russland P1000598" title="Russland P1000598" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/makemakes-p1000583/' title='MakeMakes P1000583'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MakeMakes-P1000583-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MakeMakes P1000583" title="MakeMakes P1000583" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-p1000623/' title='Grubinger P1000623'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-P1000623-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger P1000623" title="Grubinger P1000623" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-arabella-p1000584/' title='Conchita, Arabella P1000584'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-Arabella-P1000584-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita, Arabella P1000584" title="Conchita, Arabella P1000584" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/makemakes-p1000581/' title='MakeMakes P1000581'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MakeMakes-P1000581-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MakeMakes P1000581" title="MakeMakes P1000581" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6115/' title='ESC IMG_6115'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6115-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6115" title="ESC IMG_6115" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000659/' title='ESC P1000659'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000659-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000659" title="ESC P1000659" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000662/' title='ESC P1000662'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000662-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000662" title="ESC P1000662" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-moderatorinnen-p1000546/' title='Conchita + Moderatorinnen P1000546'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-+-Moderatorinnen-P1000546-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita + Moderatorinnen P1000546" title="Conchita + Moderatorinnen P1000546" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/udo-jurgens-img_5973/' title='Udo Jürgens IMG_5973'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Udo-Jürgens-IMG_5973-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Udo Jürgens IMG_5973" title="Udo Jürgens IMG_5973" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000647/' title='Conchita P1000647'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000647-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000647" title="Conchita P1000647" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000505/' title='ESC P1000505'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000505-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000505" title="ESC P1000505" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5848/' title='Rathausplatz IMG_5848'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5848-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5848" title="Rathausplatz IMG_5848" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5889/' title='Rathausplatz IMG_5889'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5889-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5889" title="Rathausplatz IMG_5889" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6225/' title='Grubinger IMG_6225'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6225-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6225" title="Grubinger IMG_6225" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-img_5991/' title='Conchita IMG_5991'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-IMG_5991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita IMG_5991" title="Conchita IMG_5991" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6214/' title='Grubinger IMG_6214'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6214-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6214" title="Grubinger IMG_6214" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000500/' title='ESC P1000500'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000500-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000500" title="ESC P1000500" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5879/' title='Rathausplatz IMG_5879'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5879-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5879" title="Rathausplatz IMG_5879" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000538/' title='ESC P1000538'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000538-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000538" title="ESC P1000538" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000667/' title='ESC P1000667'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000667-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000667" title="ESC P1000667" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000519/' title='Conchita P1000519'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000519-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000519" title="Conchita P1000519" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5916/' title='Rathausplatz IMG_5916'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5916-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5916" title="Rathausplatz IMG_5916" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/lettland-p1000595/' title='Lettland P1000595'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lettland-P1000595-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lettland P1000595" title="Lettland P1000595" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/italien-p1000607/' title='Italien P1000607'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Italien-P1000607-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Italien P1000607" title="Italien P1000607" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_5866/' title='ESC IMG_5866'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_5866-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_5866" title="ESC IMG_5866" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000636/' title='Conchita P1000636'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000636-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000636" title="Conchita P1000636" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/italien-img_5905/' title='Italien IMG_5905'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Italien-IMG_5905-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Italien IMG_5905" title="Italien IMG_5905" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-img_5977/' title='Conchita IMG_5977'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-IMG_5977-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita IMG_5977" title="Conchita IMG_5977" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6004/' title='ESC IMG_6004'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6004" title="ESC IMG_6004" /></a>
</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fwas-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>USA beenden (hoffentlich!) Krieg Assads gegen sein Volk &#8211; Analyse zur Syrien-Krise</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/usa-beenden-krieg-assads-gegen-sein-volk/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/usa-beenden-krieg-assads-gegen-sein-volk/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 22:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Baschar Al-Assad]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Islamisten]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitulation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Moslems]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Saddam Hussein]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Waffenembargo]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=15338</guid>
		<description><![CDATA[6.5 Mio. Flüchtlinge, darunter eine Million Kinder sowie über 100.000 Menschenleben innerhalb von zwei Jahren kostete schon bislang der Kampf des machtbesessenen Diktators Baschar Al-Assad gegen sein eigenes Volk. Selbst der vollkommen verrückte und sinnlose Irak-Krieg (gegen den ich übrigens war und bin), bedeutete letztlich 120.000 Tote, aber innerhalb von 10 Jahren. Und hier war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="6.5 Mio. Flüchtlinge: Spenden für Syrien" href="http://www.redakteur.cc/syrien-krieg-eine-million-fluechtlingskinder/" target="_blank">6.5 Mio. Flüchtlinge, darunter eine Million Kinder sowie über 100.000 Menschenleben innerhalb von zwei Jahren kostete schon bislang der Kampf des machtbesessenen Diktators Baschar Al-Assad gegen sein eigenes Volk. </a>Selbst der vollkommen verrückte und sinnlose Irak-Krieg (gegen den ich übrigens war und bin), bedeutete letztlich 120.000 Tote, aber innerhalb von 10 Jahren. Und hier war es es bald Anliegen der Weltgemeinschaft, diesen von vorne herein umstrittenen Krieg von US-Präsident George W. Bush gegen Saddam Hussein zu beenden.<span id="more-15338"></span></p>
<p>Die aktuelle Situation mit Syrien ist vollkommen anders: Ein lange Zeit angesehener und von der westlichen Welt geförderter Diktator (das verbindet Assad mit Hussein) droht, seine macht zu verlieren, weil der &#8220;Arabische Frühling&#8221;, spät aber doch auch sein Land erreicht. Da Reformen im eigenen Land und Demokratie unmöglich scheinen, formiert sich zunächst friedlicher Widerstand gegen den Diktator, der von vorne herein nicht toleriert wird, sondern blutig niedergeschlagen wird. Der Widerstand geht weiter und führt letztlich zum Bürgerkrieg, der bis heute bereits über zwei Jahre dauert. Möglich war dies vor allem deswegen, weil die EU ein Waffenembargo (das erst vor Kurzem gelockert wurde) verhängte, allen voran aber Russland dennoch Assad mit Waffen belieferte.</p>
<p>Im Westen wurde den Kämpfern für Freiheit und Demokratie in Syrien sofort Nähe zum Islamismus unterstellt, während man Assad als Garanten für die Religionsfreiheit in Syrien sah, was vor allem der christlichen Minderheit dort zugute komme. Daher dürfte man keinesfalls eingreifen, zumal diese Rebellen eh bald besiegt sein würden und somit die Stabilität im Nahen Osten gewährleistet sei. Doch: Kann es im Sinne Jesu Christi sein, 100.000 Tote zu &#8220;opfern&#8221;, um einen machtgeilen und rücksichtslosen Diktator zu &#8220;retten&#8221;,  nur weil dieser vielleicht auch Christen freie Religionsausüberung ermöglicht?</p>
<p>Inzwischen sind zwei bittere Jahre vergangen und Assad schlachtet nach wie vor sein Volk ab und setzte nun (mit ziemlicher Sicherheit) bereits zweimal Giftgas gegen seine Bevölkerung ein und bedrohte zudem auch das benachbarte Israel. Und wären es wirklich nur irgendwelche wenigen &#8220;Rebellen&#8221; im Kampf gegen Assad, sie hätten garantiert schon längst aufgegeben: niemand führt auf Dauer einen sinnlosen Krieg, wo er noch dazu damit rechnen muss zu unterliegen.</p>
<p>Wie jeder andere Diktator ist es auch Assad gewohnt, seinen eigenen Willen durchzusetzen, andere Meinungen zu unterdrücken und mit Waffengewalt zu zeigen, wer der Stärkere ist. Und so bedauerlich und tragisch dies auch ist: Ein Diktator versteht leider nur die Macht des Stärkeren und nicht Diplomatie: Und: Entweder es hat in diesen beiden Jahren niemand versucht, ihn &#8220;diplomatisch&#8221; zur Vernunft zu bringen oder es war erfolglos. Wie sollte es auch eine diplomatische Lösung funktionieren, wenn die zwei ebenso diktatorischen Weltmächte Russland und China hinter Assad stehen und Maßnahmen gegen ihn in der UNO verhindern?</p>
<p>Und wenn jetzt, wo wenigstens die USA endlich tätig werden wollen, um dem Massenschlachten Assads ein Ende zu setzen, mehren sich die Stimmen all jener, die lautstark nach einer diplomatischen Lösung rufen und den USA ihre Unterstützung verweigern. Ich bin für jede diplomatische Maßnahme, die dazu führt, dass Assad seine Macht verliert und vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestellt wird. Ich bin für und begrüße weltweites Gebet um den Frieden und gegen den Krieg. Aber was die USA hier versuchen ist nicht die Initiierung eines Krieges, sondern die Beendigung des Krieges von Assad gegen sein eigenes Volk.</p>
<p>Und zur Erinnerung: Hätten nicht die USA erst kürzlich in den Eroberungskrieg Serbiens am Balkan eingegriffen und ihn gewaltsam beendet, hätten wir vermutlich heute noch Krieg mitten in Europa. Man möge also den USA dankbar sein für ihr Eingreifen anstatt sie an ihrer Arbeit zur Friedenssicherung zu behindern. Jetzt also, wo die USA den Krieg Assads (hoffentlich!) beenden wollen, vor einem Krieg zu warnen ist eine Themenverfehlung: Dieser Krieg Assads findet bereits seit zwei Jahren statt und bedeutet 100.000 Tote. Diesen Krieg Assads gilt es endlich zu beenden: und wenns über den Weg der Diplomatie nicht klappt, dann eben mit Gewalt.</p>
<p>Es gibt daher im Prinzip nur drei Möglichkeiten, den Krieg in Syrien zu beenden: Entweder es gelingt, Assad zum Rücktritt zu bewegen, einen Plan, den ich für unrealistisch halte: Tyrannen lassen sich maximal zum Rücktritt zwingen aber sicher nicht dazu überreden. Oder man schafft es, ihn tatsächlich abzusetzen und festzunehmen, was ähnlich unwahrscheinlich ist. Oder aber man zwingt ihn militärisch zur Kapitulation, was wohl leider nur den USA gelingen dürfte. Auch wenn ersteres zu schön wäre und zweiteres wünschenswert: Ich fürchte bei allem Idealismus: es bleibt nur die militärische Gewalt, bei aller Tragik und bei allen offenen Fragen, wer dann in Syrien regieren wird: Und klar wird man diese Frage in Folge auch beantworten müssen.</p>
<p>Die westliche Welt möge sich aber in jedem Fall dazu durchringen, Assad zu entmachten und zur Verantwortung zu ziehen für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Klar haben die Friedensappelle beiden Seiten zu gelten: Assad  und  den &#8220;Rebellen&#8221;. Aber wie könnte mit Assad ein Neubeginn in Syrien   stattfinden, einem unmenschlichen Diktator, der seit zwei Jahren sein   eigenes Volk abschlachtet? Syriens Zukunft muss daher garantiert ohne Assad sein. Hoffentlich!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fusa-beenden-krieg-assads-gegen-sein-volk%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/usa-beenden-krieg-assads-gegen-sein-volk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ROG: Ranking Pressefreiheit 2013: Österreich und Schweiz Absteiger</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/rog-ranking-pressefreiheit-2013/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/rog-ranking-pressefreiheit-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 00:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Andorra]]></category>
		<category><![CDATA[Astrid Frohloff]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eritrea]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Journnalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Liechtenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit-Rankings]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[ROG-Rangliste]]></category>
		<category><![CDATA[Rubina Möhring]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhänigigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14390</guid>
		<description><![CDATA[Eritrea, Nordkorea und das europäische Land Turkmenistan sind nach wie vor jene Länder weltweit, in denen Diktaturen die Pressefreiheit vollständig beschneiden. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Ranking Pressefreiheit 2013 von Reporter ohne Grenzen (ROG) hervor. Europäische Staaten, allen voran Finnland, Niederlande und Norwegen haben sich als weltweitend führend beim Schutz der Pressefreiheit behauptet. Dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-2013-carte-liberte-presse.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14393" title="Web" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-2013-carte-liberte-presse-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a>Eritrea, Nordkorea und das europäische Land Turkmenistan sind nach wie vor jene Länder weltweit, in denen Diktaturen die Pressefreiheit vollständig beschneiden. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Ranking Pressefreiheit 2013 von Reporter ohne Grenzen (ROG) hervor. Europäische Staaten, allen voran Finnland, Niederlande und Norwegen  haben sich als weltweitend  führend beim Schutz der Pressefreiheit  behauptet. Dazu tragen liberale  Regelungen über den Zugang zu  Behördeninformationen sowie Schutz  journalistischer Quellen bei. In  Finnland haben die Bürger seit 2010  sogar ein einklagbares Recht auf  eine bezahlbare Breitbandverbindung. Die ROG-Rangliste der Pressefreiheit vergleicht die Situation der Medien in 179 Staaten und Regionen bis Ende November 2012.</p>
<p>Innerhalb Europas nimmt Deutschland (Platz 17) weiter (hinter Jamaika) eine mittlere  Position ein. Problematisch ist hier laut ROG vor allem die abnehmende Vielfalt  der Presse: Aus Geldmangel arbeiten immer weniger Zeitungen mit eigener  Vollredaktion, mehrere Redaktionen wurden 2012 komplett geschlossen. Gleichzeitig investieren Unternehmen und PR-Agenturen steigende Summen, um ihre Inhalte in den Medien unterzubringen. Positiv hervorzuheben ist ein neues Bundesgesetz vom August 2012, das Journalisten stärker vor Durchsuchungen schützt.<span id="more-14390"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Pressefreiheit-2013_Rangliste_Deutsch.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14394" title="ROG Pressefreiheit 2013_Rangliste_Deutsch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Pressefreiheit-2013_Rangliste_Deutsch-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a>Während Österreich ein Jahr vorher noch auf Rang 5 zu finden war,  verschlechterte sich seine Position gleich um 7 Plätze und liegt jetzt erst  (u.a. hinter Tschechien) auf dem 12. Rang: &#8220;Versuche seitens der Politik, durch gezielte  Postenbesetzung im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF  ihren Einfluss geltend zu machen und dadurch das Vertrauen in die  Unabhängigkeit der Berichterstattung untergräbt,&#8221; ist laut Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, nur einer der Gründe für den Abstieg Österrreichs. Auch die Schweiz verliert massiv: im vergangenen Jahr noch am 8., nun nur noch am 14. Platz. Andorra und Liechtenstein sind neu im Ranking und gleich in den Top 10, während Neuseeland als einziger nichteuropäischer Staat (+5) ebenfalls neu in den Top 10 ist.</p>
<p>Verschlechtert hat sich die Situation in UNGARN (Platz 56), wo seit den  umstrittenen Mediengesetzen Selbstzensur in den Redaktionen weit  verbreitet ist. Die nationalkonservative Regierung kontrolliert den  öffentlich-rechtlichen Rundfunk, während das linksliberale Klubradio  seit mehr als einem Jahr um den Erhalt seiner Sendelizenz kämpft. In  ITALIEN (Platz 57) lehnte das Parlament Ende November erst in zweiter  Lesung einen Gesetzentwurf ab, der für Journalisten – anders als für  sonstige Personen – Haftstrafen wegen Verleumdung vorsah. In  GRIECHENLAND (Platz 84) werden Journalisten immer häufiger von  extremistischen Gruppen oder der Polizei angegriffen.</p>
<p>In der  TÜRKEI (Platz 154) saßen seit dem Ende des Militärregimes 1983 nie so  viele Journalisten im Gefängnis wie heute. Vielen werden Straftaten nach  dem umstrittenen Antiterrorgesetz zur Last gelegt. Oft erhalten weder  Angehörige noch Anwälte Informationen über die Anklage und Zugang zu den  Akten. Weil sie Gefangene übermäßig lange in Untersuchungshaft hält,  wurde die Türkei wiederholt international kritisiert. Eine Reform des  Antiterrorgesetzes im Juli 2012 brachte jedoch nur geringfügige  Verbesserungen.</p>
<p>In RUSSLAND (Platz 148) behinderte die  Staatsspitze die Berichterstattung über Großdemonstrationen gegen die  umstrittene Wiederwahl Wladimir Putins. In überraschender Eile wurde im  Sommer die  Gesetzgebung zur Verleumdung verschärft, die erst kurz zuvor  liberalisiert worden waren. Seit September 2012 existiert eine  „Schwarze Liste“ blockierter Internetseiten, die Kinder vor Pornografie  oder anderen schädlichen Inhalten schützen und „Hochverrat“ verhindern  soll. Die Überwachung des Internets ist in hohem Maße intransparent, da  eine kleine Expertengruppe darüber entscheidet, welche Seiten blockiert  werden.</p>
<p>In der UKRAINE (Platz 126), die im Januar den Vorsitz der  OSZE übernommen hat, ist die Gewalt gegen Journalisten 2012 deutlich  gestiegen, wobei Übergriffe selten verfolgt werden. Kaum verbessert hat  sich die Situation in ASERBAIDSCHAN (Platz 156) und BELARUS (Platz 157),  wo mit Ilcham Alijew und Alexander Lukaschenko zwei ausgesprochen  pressefeindliche Präsidenten regieren.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Pressefreiheit-2013_FLOPspdf.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14395" title="ROG Pressefreiheit 2013_FLOPspdf" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Pressefreiheit-2013_FLOPspdf-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Besonders in den arabischen Ländern wird nach den Umbrüchen und Protesten des Jahres 2011 erkennbar, ob Journalisten heute freier berichten können oder ob die neuen Machthaber die Medien genauso streng kontrollieren wie ihre Vorgänger. „In vielen arabischen Staaten müssen Pressefreiheit und der Schutz von Journalisten verbindlich in Gesetzen festgeschrieben werden“, fordert Astrid Frohloff, Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen in Berlin.</p>
<p>Zwei Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings bleibt die Situation der  Pressefreiheit vielerorts prekär: In ÄGYPTEN (Platz 158) werden  Journalisten und Blogger nach wie vor häufig angegriffen, verhaftet oder  vor Gericht gestellt, auch wenn das Ausmaß der Gewalt geringer ist als  zu Beginn der Revolution 2011. Die neue Verfassung enthält Regelungen,  die die Pressefreiheit gefährden. In TUNESIEN (Platz 138) nahmen die  Angriffe auf Journalisten zeitweise zu; die Regierung verzögerte die  Umsetzung bereits beschlossener neuer Mediengesetze und besetzte  willkürlich wichtige Posten in den Staatsmedien. LIBYEN hat seine  Platzierung nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes und der damit verbundenen  Gewalt um 23 Plätze auf Rang 131 verbessert.</p>
<p>Teils noch  desolater ist die Situation in den arabischen Ländern, in denen der  Machtkampf zwischen Regierung und Opposition andauert. SYRIEN (Platz  176) verharrt auf dem viertletzten Platz der Rangliste – im  Propagandakrieg zwischen Regierung und Opposition nehmen dort alle  Konfliktparteien Journalisten ins Visier. In BAHRAIN (Platz 165) ist die  Gewalt gegen Journalisten nach der Repressionswelle von 2011 zwar etwas  zurückgegangen, aber das Land gehört weiterhin zu den 20  Schlusslichtern der Rangliste.</p>
<p>Der IRAN hält sich mit Platz 174  unter den am schlechtesten platzierten Ländern. Geheimdienst und  Revolutionswächter kontrollieren die gesamte Medienlandschaft, und das  Land gehört zu den fünf größten Gefängnissen für Journalisten. Immer  häufiger drangsaliert das Regime die Familien iranischer Journalisten,  die im Ausland oder für ausländische Medien arbeiten.</p>
<p>ISRAEL  schafft es wegen der Übergriffe seiner Armee in den  Palästinensergebieten nur noch auf Platz 112. Während der Gaza-Offensive  im November griffen seine Streitkräfte gezielt Journalisten und  Redaktionen mit Verbindungen zur Hamas an. In Israel selbst bleibt trotz  echter Pressefreiheit die Militärzensur ein strukturelles Problem.</p>
<p>In CHINA (Platz 173) und VIETNAM (Platz 172), wo der Staat die Medien  streng kontrolliert, werden besonders Blogger und Internet-Aktivisten  verfolgt. In China sitzen fast 70 Blogger im Gefängnis. In Vietnam sind  es mehr als 30. Ebenfalls am Ende der Rangliste stehen NORDKOREA (Platz  178) und LAOS (Platz 168), deren autoritäre Regime keine unabhängige  Berichterstattung zulassen. Eines der gefährlichsten Länder weltweit für  Journalisten bleibt PAKISTAN (Platz 159), zehn Journalisten wurden dort  im vergangenen Jahr getötet. Auch in INDIEN (Platz 140) und BANGLADESCH  (Platz 144) verschlechterte sich die Situation, Gewalt gegen  Journalisten wird dort nur selten verfolgt.</p>
<p>Die  USA verbesserten sich um 15 Positionen auf Platz 32 und näherten sich  damit wieder ihrem Rang vor 2011 an, als die Polizei die  Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte. Auch CHILE (Platz  60) machte nach dem Abflauen von Studentenprotesten einen Teil seines  Vorjahreseinbruchs in der Rangliste wett, wenngleich  Medienkonzentration, politische Einflussnahme und Kriminalisierung dort  weiterhin die Arbeit von Journalisten behindern. KANADA rutschte zehn  Plätze auf Rang 20 ab, weil dort während Studentenprotesten die Arbeit  von Journalisten behindert wurde und der Quellenschutz sowie die  persönlichen Daten von Internetnutzern in Gefahr sind.</p>
<p>In  PARAGUAY (Rang 91) wurde die Amtsenthebung von Präsident Fernando Lugo  von einer Entlassungswelle in den staatlichen Medien und häufiger Zensur  begleitet. ECUADOR verschlechterte sich in einem Jahr extremer  Spannungen zwischen der Regierung und den führenden Privatmedien weiter  auf den 119. Platz. In MEXIKO (Rang 153) und KOLUMBIEN (Rang 129)  kennzeichnet weiterhin Gewalt die Lage. Zu den Lichtblicken des  Kontinents gehört EL SALVADOR (Rang 38), dessen Behörden mehrfach ihren  Willen demonstriert haben, Gewaltverbrechen gegen Journalisten zügig  aufklären und zu bestrafen.</p>
<p>SOMALIA (Platz 175)  war 2012 nach Syrien das gefährlichste Land für Journalisten und ist  damit fast an das Ende der Rangliste herangerückt. Drohungen, Anschläge  und Morde sind dort an der Tagesordnung, und die Verantwortlichen werden  kaum jemals zur Verantwortung gezogen. Im SUDAN (Platz 170) gibt es  keine unabhängigen Medien; auch 2012 wurden Zeitungen beschlagnahmt und  Journalisten verhaftet. Auch in GAMBIA (Platz 152), SWASILAND (155),  RUANDA (161) und ÄQUATORIALGUINEA (166) halten autoritäre Staatschefs  die Medien unter strikter Kontrolle.</p>
<p>Im SENEGAL (Platz 59) und in  LIBERIA (Platz 97) gaben Ankündigungen der Präsidenten Anlass, auf  Verbesserungen der Pressefreiheit zu hoffen. Der SÜDSUDAN (Platz 124)  enttäuschte im Jahr nach seiner Staatsgründung: Während die von der  Regierung angekündigten Mediengesetze auf sich warten lassen, wurde dort  bereits ein Kolumnist ermordet.</p>
<p>Kein anderes Land hat seine Platzierung so stark wie MALI (Platz 99) verschlechtert, das viele Jahre einer der Vorreiter der Pressefreiheit in Afrika war. Nach dem Militärputsch im März sowie der Machtübernahme im Norden durch Tuareg und Islamisten mussten viele Radiosender im Rebellengebiet ihren Betrieb einstellen. Auch in der Hauptstadt waren Zensur und gewaltsame Übergriffe auf Journalisten an der Tagesordnung. JAPAN rutschte vor allem wegen seiner restriktiven Informationspolitik im Gefolge der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 um 31 Plätze ab und rangiert nur noch auf Platz 53. Der OMAN (Rang 141) ging gegen fast 50 Blogger und Netzaktivisten strafrechtlich vor, um ein Übergreifen des Arabischen Frühlings zu verhindern – das Land rutschte deshalb 24 Plätze ab.</p>
<p>Die  größten Aufsteiger der diesjährigen Rangliste sind MALAWI (Platz 75) und die ELFENBEINKÜSTE (Platz 96). Beide sind wieder ungefähr auf ihre früheren Platzierungen vorgerückt, nachdem sie 2011 mit heftigen Repressionen auf innenpolitische Krisen reagiert hatten. AFGHANISTANS Aufrücken um 22 Positionen (auf Rang 128) spiegelt den Umstand wider, dass dort ungeachtet aller Defizite und Unsicherheiten 2012 keine Journalisten in Ausübung ihres Berufs getötet wurden und die Zahl der Festnahmen rückläufig ist. BIRMA verbesserte sich infolge der politischen Reformen auf Rang 151: Die ehemalige Militärführung hat etliche Journalisten und Blogger entlassen und Reformschritte wie die Aufhebung der Vorzensur machen Hoffnung auf einen echten Wandel.</p>
<p><a title="ROG: Ranking Pressefreiheit 2013" href="http://www.rog.at/130128_Rangliste_Deutsch.pdf" target="_blank">Das vollständige Ranking Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (ROG) ist hier abrufbar.</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Frog-ranking-pressefreiheit-2013%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/rog-ranking-pressefreiheit-2013/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2012: 88 Journalisten und 47 Blogger getötet</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/rog-jahresbilanz-2012/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/rog-jahresbilanz-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 23:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Eritrea]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Rediske]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[ROG-Jahresbilanz 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14049</guid>
		<description><![CDATA[88 Journalisten sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten wurden 2012 bei ihrer Arbeit getötet &#8211; mehr als je zuvor, seit Reporter ohne Grenzen (ROG) 1995 die erste Jahresbilanz veröffentlichte. Das geht aus der ROG-Bilanz für 2012 hervor. Die vollständige ROG-Jahresbilanz 2012 ist hier abrufbar. &#8220;Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>88 Journalisten sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten wurden 2012 bei ihrer Arbeit getötet &#8211; mehr als je zuvor, seit Reporter ohne Grenzen (ROG) 1995 die erste Jahresbilanz veröffentlichte. Das geht aus der ROG-Bilanz für 2012 hervor. <a title="ROG Jahresbilanz" href="http://bit.ly/UIHGpO" target="_blank">Die vollständige ROG-Jahresbilanz 2012 ist hier abrufbar.</a><span id="more-14049"></span><br />
&#8220;Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die  Gewalt der Taliban in Pakistan und der Bürgerkrieg in Somalia  beigetragen&#8221;, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. Die Bürgerkriegsländer Syrien und Somalia, das von den Taliban und Stammesrivalitäten destabilisierte Pakistan sowie Mexiko und Brasilien, wo Drogenkartelle und Banden die Staatsmacht herausfordern, gehörten 2012 zu den gefährlichsten Orten für Journalisten.</p>
<p>Die meisten inhaftierten Journalisten und Blogger zählte Reporter ohne Grenzen 2012 in der Türkei, wo sich die Zahl der Festnahmen seit der Verschärfung des Kurdenkonflikts verdoppelte, sowie in China, wo die Regierung die Zensur vor dem Parteitag enorm verschärfte. Zahlreiche Journalisten sitzen zudem in Syrien und im Iran im Gefängnis sowie in Eritrea, das seit Jahren den letzten Platz auf der ROG-Rangliste einnimmt.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Frog-jahresbilanz-2012%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/rog-jahresbilanz-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welttag gegen Internetzensur: 12 Internet-Schurkenstaaten</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/welttag-gegen-internetzensur/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/welttag-gegen-internetzensur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Feinde des Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[Welttag gegen Internet-Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=12245</guid>
		<description><![CDATA[Die Staaten Bahrein, Belarus, Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam sind die größten Feinde des Internets: Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck gesetzt. Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Weltkarte_Internetzensur_2012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12250" title="ROG Weltkarte_Internetzensur_2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Weltkarte_Internetzensur_2012-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Die Staaten Bahrein, Belarus, Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam sind die größten Feinde des Internets: Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische   Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck   gesetzt. Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Journalistenorganisation Reporter  ohne Grenzen (ROG) den aktuellen Bericht über die „Feinde des  Internets“. Er beschreibt Staaten mit massiver Online-Überwachung und  dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen. ROG zählt zwölf Länder  zu den Feinden des Internets, 14 weitere stehen „unter Beobachtung“.</p>
<p>Vierzehn Staaten stellt ROG im aktuellen Bericht „unter Beobachtung“. Dazu gehören Australien, Ägypten, Eritrea, Frankreich, Indien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Tunesien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Indien und Kasachstan.   In Indien hat die Regierung die Onlineüberwachung seit den   Bombenanschlägen in Mumbai 2008 verschärft. Das kasachische Regime   überwacht das Internet seit gewalttätigen Zusammenstößen bei   Ölarbeiterstreiks im Südwesten des Landes besonders stark. <span id="more-12245"></span><br />
Vor allem die Umbrüche in den arabischen Ländern haben laut ROG gezeigt, wie  wichtig das Internet im Kampf gegen autoritäre Regime ist, erklärt ROG. Kritische  Blogger mobilisierten über soziale Netzwerke zum Widerstand,  Bürgerjournalisten füllten Lücken der Berichterstattung, wo  konventionelle Medien zensiert und ausländische Reporter nicht  zugelassen wurden. Viele Regierungen reagierten darauf mit verschärfter  Online-Überwachung und versuchten, kritische Journalisten und  Internetnutzer zum Schweigen zu bringen. Rund 120 Blogger und  Online-Aktivisten sind derzeit weltweit in Haft, vor allem in China, Iran und Vietnam.</p>
<p>Vor allem Iran und China haben  die Internet-Überwachung im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. In  China übt das Regime massiven Druck auf private Internetfirmen aus,  damit diese sie bei der Zensur unterstützen. Iran hat ein eigenes  „nationales Internet“ angekündigt. Sowohl im Iran als auch in Vietnam wurden  im vergangenen Jahr zahlreiche Online-Aktivisten festgenommen. Im Iran  sitzen derzeit 20, in Vietnam 18 von ihnen im Gefängnis. Der Iran  unterstützt auch das Regime in Syrien, das Berichte über die Niederschlagung der Opposition unterdrückt, bei der Kontrolle des Internets. In Turkmenistan hat die Staatsspitze den Informationskrieg 2.0 vorerst gewonnen.</p>
<p>Nordkorea hingegen kämpft damit, dass immer wieder Kommunikationstechnik über die chinesische Grenze geschmuggelt wird. In Kuba tragen Regierungsanhänger und Oppositionelle ihre Auseinandersetzungen vor allem im Internet aus. Saudi Arabien setzt derweil seine rigorose Online-Zensur fort. In Usbekistan setzten die Behörden alles daran, Diskussionen über die arabischen Revolutionen auf den Seiten von <em>Uznet</em> zu unterbinden. Bahrein wurde  im vergangenen Jahr nahezu vollständig von der internationalen  Berichterstattung abgeschnitten: Ausländische Journalisten kamen nicht  ins Land, Blogger wurden verhaftet. Auch in Belarus hat Präsident Alexander Lukaschenko die Onlineüberwachung verstärkt, während sich das Land immer weiter politisch isoliert.<strong><br />
</strong></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fwelttag-gegen-internetzensur%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/welttag-gegen-internetzensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reporter ohne Grenzen verurteilt chinesische Internet-Zensur</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/rog-gegen-internetzensur/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/rog-gegen-internetzensur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Baidu]]></category>
		<category><![CDATA[Boljoo]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Internetüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medege]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mongolian BBS]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinekontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[Sina Corp]]></category>
		<category><![CDATA[Sina Weibo]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tencent]]></category>
		<category><![CDATA[Webüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Wen Jiabao]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11105</guid>
		<description><![CDATA[Chinas Regierungschef Wen Jiabao Foto: World Economic Forum Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung der Volksrepublik. Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11109" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum.jpg"><img class="size-medium wp-image-11109 " title="Special Session with Wen Jiabao" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Chinas Regierungschef Wen Jiabao<br />
Foto: World Economic Forum</h4>
</dl>
</div>
<p>Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und   Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der   Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation   zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung   der Volksrepublik.</p>
<p>Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung um Richtlinien zur   „Bekämpfung von Pornografie&#8221; und „Betrügereien&#8221;, sowie um „Eindämmung der   Verbreitung von Gerüchten und Falschinformationen&#8221;. Nach Beobachtung von ROG werden solche Vorschriften in der kommunistischen Volksrepublik China jedoch auch  dazu missbraucht, um Kritik an der Regierung und um Diskussionen zu politischen und sozialen Tabuthemen zu unterdrücken. ROG hatte schon bisher <a title="China verschärft Internet-Zensur" href="http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/" target="_blank">-wie berichtet-</a> vor einer zunehmenden Internetzensur in China gewarnt und verurteilt deswegen auch die von den  Unternehmen zugesagte Zusammenarbeit. „Damit werden die Unternehmen zu  Komplizen staatlicher Internetzensur&#8221;, so ROG.<span id="more-11105"></span></p>
<p>Erst vor kurzem hat ROG in China wieder  Einschränkungen des freien  Nachrichten- und Informationsfluss im  Internet dokumentiert: Ende  Oktober sind Online-Berichte und  Suchanfragen nach „Zhili&#8221;, einer Stadt  im Südosten des Landes, in der  Unruhen ausgebrochen waren, blockiert  worden. Die kommunistischen Behörden  verstärkten nach Protesten  außerdem Ihre Internetkontrollen in der  Inneren Mongolei, ein autonomes  Gebiet in der Volksrepublik. Mongolische  Webseiten riefen nach dem Tod  eines Hirten, der traditionelles  Weideland vor Zerstörung durch  Öltransporte schützen wollte, am 20.  Oktober zu Demonstrationen auf.  Mehrere Seiten wie etwa „Boljoo&#8221;,  „Mongolian BBS&#8221; und „Medege&#8221; wurden  daraufhin blockiert.</p>
<p>Die  Anzahl der chinesischen Internetnutzer  hat mittlerweile die  500-Millionen-Marke erreicht. Elektronische Medien  sind zu wichtigen  Kanälen für die öffentliche Meinungsbildung  geworden. ROG kritisiert die  obsessiven staatlichen Internetkontrollen  und die massive Streuung von  Regierungs-Propaganda im Internet. China  gehört schon seit Jahren zu den größten  „Feinden des Internets&#8221;.              Unter den Kooperationspartnern der Regierung sind nun  vielgenutzte Internet- und Telekommunikationsdienstleister wie „Sina  Corp&#8221;, Betreiber des Microbloggingservice „Sina Weibo&#8221;, „Baidu&#8221;, die  führende Suchmaschine in China, und „Tencent&#8221;, Betreiber eines Live-Chat  Service. Bei einem dreitägigen Treffen in Peking mit  Regierungsvertretern in der vergangenen Woche erklärten unter anderem diese Technologieunternehmen zu der  Zusammenarbeit mit der Regierung bereit.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Frog-gegen-internetzensur%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/rog-gegen-internetzensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Greenpeace: Nike und Adidas arbeiten mit giftigen Chemikalien</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/greenpeace-nike-und-adidas-und-das-gift/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/greenpeace-nike-und-adidas-und-das-gift/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Abwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Azaofarbstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Bekleidungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Sprinz]]></category>
		<category><![CDATA[Flusswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gift]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Jangtse]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumentenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Markenhersteller]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Nike]]></category>
		<category><![CDATA[Nonylphenol]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
		<category><![CDATA[Schadstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzige Wäsche]]></category>
		<category><![CDATA[Schwermetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Sportartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Textil-Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Yangtze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=10005</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; am Yangtze River Zhejiang Foto: © Quiu Bo/Greenpeace Nike und Adidas handeln mit &#8220;Schmutziger Wäsche&#8221; kritisiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace, welche nun den internationalen Bericht &#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; veröffentlicht hat. Dieser gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller. Demnach belegen Greenpeace-Analysen von Abwasser-Proben an zwei bedeutenden Textilfabriken im Jangtse- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10008" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schmutzige-Wäsche_©-Qiu-Bo-_-Greenpeace.jpg"><img class="size-medium wp-image-10008 " title="Schmutzige Wäsche_© Qiu Bo _ Greenpeace" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schmutzige-Wäsche_©-Qiu-Bo-_-Greenpeace-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">&#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; am Yangtze River Zhejiang<br />
Foto: © Quiu Bo/Greenpeace</h4>
</dl>
</div>
<p>Nike und Adidas handeln mit &#8220;Schmutziger Wäsche&#8221; kritisiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace, welche nun den internationalen Bericht &#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; veröffentlicht hat. Dieser gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller. Demnach belegen Greenpeace-Analysen von Abwasser-Proben an zwei bedeutenden Textilfabriken im Jangtse- und Pearlfluss-Delta eine große Anzahl hormonell wirksamer oder giftiger Chemikalien.</p>
<p>Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Beide Fabriken beliefern die Schwergewichte der Sportartikelbranche: Nike und Adidas sowie eine Reihe weiterer internationaler Marken. Greenpeace-Aktivisten protestierten daher gestern an den weltgrößten Geschäften von Adidas und Nike in Peking mit dem Kampagnenlogo &#8220;Detox our waters&#8221; (Entgiftet unsere Gewässer).  Greenpeace fordert die Marktführer auf, auch beim Umweltschutz sportlichen Ehrgeiz zu beweisen und gefährliche Chemikalien aus der Produktion zu verbannen.<span id="more-10005"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10009" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/jeansproduktion_©-Lu-Guang-Greenpeace.jpg"><img class="size-medium wp-image-10009 " title="jeansproduktion_© Lu Guang, Greenpeace" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/jeansproduktion_©-Lu-Guang-Greenpeace-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Schmutzwasser einer Jeansproduktion  in China<br />
Foto: © Lu Guang/Greenpeace</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Wie viele andere bekannte Textilmarken werben Nike und Adidas mit der Kombination aus Sport und Wellness. Es hat jedoch herzlich wenig mit Gesundheit zu tun, hochgiftige Substanzen in chinesische Flüsse einzuleiten. Die betroffenen Markenhersteller müssen sofort aktiv werden und die problematischen Bestandteile aus ihrer Lieferkette und aus ihren Produkten entfernen&#8221;, fordert Claudia Sprinz, Greenpeace-Konsumentensprecherin. Diese Forderung resultiert aus einer über Jahre dauernden Recherche zur Wasserverschmutzung in China.</p>
<p>Die Bekleidungsindustrie ist eine der wasserintensivsten Branchen überhaupt. Für ein Kilo Stoff werden bis zu 100 Liter Wasser verbraucht. Textilien werden mehrmals gewaschen, bevor sie im Laden liegen. In T-Shirt oder Trikot sollen sich möglichst wenige Rückstände der mehreren tausend Chemikalien finden, die zum Färben, Bedrucken und Imprägnieren eingesetzt werden können. Diese zum Teil gesundheitsschädlichen Chemikalien bleiben im Abwasser der Fabrik. Selbst moderne Kläranlagen können sie nicht vollständig filtern.</p>
<p>Greenpeace hat in den Abwasserproben Azofarbstoffe, Schwermetalle und andere Schadstoffe mit gefährlichen Eigenschaften nachgewiesen. Unter anderem wurden organische Chemikalien wie Nonylphenol und perfluorierte Substanzen festgestellt, die hormonell wirksam sind und sich in der Nahrungskette anreichern können. Viele dieser Chemikalien dürfen in Europa nicht eingesetzt oder in Flüsse eingeleitet werden. Nicht eine einzige der im Report erwähnten Marken verfügt über einen lückenlosen Überblick, welche Chemikalien während des Produktionsprozesses der jeweiligen Produkte verwendet und frei gesetzt werden.</p>
<p>Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus dem Jangtse und dem Pearlfluss, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. &#8220;Unsere Ergebnisse zeigen nur eine Momentaufnahme und sind beispielhaft für ein viel größeres Problem. Weltweit werden gefährliche Chemikalien von der Textilindustrie in die Gewässer eingeleitet. Das hat schwerwiegende, langfristige und weitreichende Auswirkungen auf Mensch und Natur&#8221;, sagt Claudia Sprinz.</p>
<p>Die Chemiefracht aus der Industrie in Chinas Gewässern ist hoch: 70 Prozent der Flüsse und Seen gelten als verschmutzt, Umweltauflagen<br />
werden unzureichend kontrolliert. Erst durch öffentlichen Druck sind Textilfirmen dazu übergegangen, ihre Produktion ökologisch zu<br />
optimieren. Einige wenige Substanzen stehen auf firmeneigenen schwarzen Listen. In der Praxis scheint die Abwasserproblematik jedoch ein blinder Fleck zu sein. &#8220;Die Lösung für das Problem wäre die Einführung eines umfassenden Chemikalien-Managements. Damit wären diese Unternehmen in der Lage, den Einsatz von gefährlichen Substanzen in ihrer Lieferkette systematisch zu beobachten, zu reduzieren und zu entfernen&#8221;, ergänzt Sprinz.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fgreenpeace-nike-und-adidas-und-das-gift%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/greenpeace-nike-und-adidas-und-das-gift/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>11. Juli ist Weltbevölkerungstag</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/11-juli-ist-weltbevoelkerungstag/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/11-juli-ist-weltbevoelkerungstag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Armutsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Einwohner]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsländer]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Familienplanung]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Geberländer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrazeptiva]]></category>
		<category><![CDATA[Müttergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Bähr]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Weltbevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[ungewollte Schwangerschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Verhütung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhütungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Verhütungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbevölkerungstag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=9985</guid>
		<description><![CDATA[Die Welt ist ein Dorf Grafik: weltbevoelkerung.de Am heutigen 11. Juli, dem Weltbevölkerungstag, hat die Bevölkerung der Erde mit 6.973.762.000 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. In etwa dreieinhalb Monaten &#8211; am 31. Oktober &#8211; wird bereits die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke überschritten, schreibt die deutsche Stiftung Weltbevölkerung, welche bewusst dramatisiert: &#8220;Ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9987" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/welteindorf07.10.jpg"><img class="size-medium wp-image-9987 " title="welteindorf07.10" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/welteindorf07.10-300x212.jpg" alt="" width="240" height="170" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Welt ist ein Dorf<br />
Grafik: weltbevoelkerung.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Am heutigen 11. Juli, dem Weltbevölkerungstag, hat die Bevölkerung der Erde mit 6.973.762.000 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. In etwa dreieinhalb Monaten &#8211; am 31. Oktober &#8211; wird bereits die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke überschritten, schreibt die deutsche Stiftung Weltbevölkerung, welche bewusst dramatisiert: &#8220;Ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht in Sicht: Jede Sekunde kommen fast drei Erdenbürger hinzu &#8211; das sind etwa 80 Millionen Menschen im Jahr. Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich 9,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben,&#8221; so die Stiftung Weltbevölkerung.</p>
<div>
<p>Doch die Population wächst keineswegs überall: Während in Afrika, Indien und in anderen Ländern der Dritten Welt die Bevölkerungszahlen drastisch steigen, stagnieren sie in Europa und gehen sie in China sogar zurück: Das Bevölkerungswachstum der Zukunft findet laut Stiftung Weltbevölkerung fast ausschließlich in den Entwicklungsländern statt: Dort wird die Bevölkerung in den kommenden vier Jahrzehnten von heute 5,7 Milliarden auf voraussichtlich fast acht Milliarden Menschen wachsen &#8211; 2,3 Milliarden Menschen mehr, die versorgt werden wollen. In den Industrieländern hingegen bleibt die Bevölkerungszahl relativ stabil. Hier kommen bis 2050 lediglich rund 70 Millionen Menschen hinzu. In Deutschland wird die Einwohnerzahl bis dahin um voraussichtlich sieben Millionen auf 75 Millionen Menschen sinken.<span id="more-9985"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9986" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bevölkerungwachstum-2011_CC_die_dsw.jpg"><img class="size-medium wp-image-9986 " title="Bevölkerungwachstum 2011_CC_die_dsw" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bevölkerungwachstum-2011_CC_die_dsw-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Weltbevölkerung 2011<br />
Grafik: CC die_dsw</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Ein erheblicher Teil des Bevölkerungswachstums in Entwicklungsländern geht auf ungewollte Schwangerschaften zurück&#8221;, denkt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung: &#8220;Allein in Entwicklungsländern werden jedes Jahr 75 Millionen Frauen ungewollt schwanger, vor allem weil sie nicht verhüten können. Familienplanung spielt daher eine Schlüsselrolle, um das rasante Bevölkerungswachstum zu verlangsamen und so die Armutsbekämpfung ein gutes Stück voranzubringen. Gerade in diesem Jahr, in dem der siebenmilliardste Mensch geboren wird, sollte den Geberländern, aber auch den Entwicklungsländern klar werden, dass sie dringend handeln müssen,&#8221; meint Bähr.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9991" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11.jpg"><img class="size-medium wp-image-9991 " title="Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11-264x300.jpg" alt="" width="211" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Veränderung der Weltbevölkerung nach Ländern bis zum Jahr 2100<br />
Grafik: weltbevölkerung.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Die deutsche Bundesregierung hat übrigens eine neue Initiative zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern gestartet: die BMZ-Initiative für Selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit. Die Stiftung Weltbevölkerung wertet sie als Meilenstein für die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern in Entwicklungsländern. Die Familienplanungsinitiative ist Teil der Zusagen vom letzten  G8-Gipfel, nach denen die deutsche Bundesregierung bis 2015 zusätzlich  400 Millionen Euro für Mütter- und Kindergesundheit bereitstellen will.</p>
<p>Die Initiative soll sowohl das Wissen über Kontrazeptiva als auch die Verfügbarkeit von modernen Verhütungsmitteln in Entwicklungsländern verbessern. Gleichzeitig sieht sie vor, dass mehr Geburten sachkundig betreut werden. &#8220;Mit dem umfassenden Ansatz lässt sich die Situation von Schwangeren in Entwicklungsländern deutlich verbessern. Das ist auch dringend notwendig: Jeden Tag sterben dort fast 1.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt&#8221;, erklärt Renate Bähr. Familienplanung spiele eine zentrale Rolle dabei, das Leben von Müttern und Kindern zu retten. Weltweit hätten mindestens 215 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmethoden, obwohl sie die Größe ihrer Familien gerne planen oder die Abstände zwischen Geburten vergrößern würden &#8211; was ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder zugute kommen würde, so Bähr.</p>
</div>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2F11-juli-ist-weltbevoelkerungstag%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/11-juli-ist-weltbevoelkerungstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ROG: China verstärkt Internetzensur</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 22:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Rickerts]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Filterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin-Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Liu Xianbin]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=8986</guid>
		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen. Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von Websites in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Reporter ohne Grenzen (ROG)  kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen  gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen  Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen.  Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der  „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig  beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von  Websites in China.<span id="more-8986"></span></p>
</div>
<p>Das deutsche Netzwerk Xing meldete laut ROG die Blockade und Störungen der Internet-Plattform in China. <em>Xing </em>schließt  mittlerweile technische Gründe für die Sperrung und eingeschränkte  Erreichbarkeit aus. ROG fordert die sofortige Freischaltung des  Dienstes. „Die Störungen passen in das Bild einer seit einigen Monaten  währenden dramatischen systematischen Filterpolitik in der  Volksrepublik. Die Regierung versucht derzeit mit allen Mitteln,  kritische Debatten im Netz zu unterdrücken“, so ROG-Geschäftsführer  Christian Rickerts. Mehr denn je verdiene die chinesische Regierung  heute den Titel „Feind des Internets“.</p>
<p>Nach Angaben eines Vertreters von <em>Xing</em> bestehen die Blockade und Störungen des Netzwerkes in China seit  ungefähr zehn Tagen. Während das Portal in Hong Kong derzeit noch  erreichbar sei, funktioniere der Dienst in Shanghai nur sehr  eingeschränkt und in Peking sowie in übrigen Teilen des Landes gar nicht  mehr, so das Unternehmen. Das Netzwerk, das in China nach eigenen  Angaben rund 500.000 Mitglieder hat, geht nach umfassenden technischen  Prüfungen davon aus, dass staatliche Filtermaßnahmen die Ursache für die  Störung sind.</p>
<p>Erst am 21. März hatte das Internetunternehmen <em>Google</em> die chinesischen Behörden beschuldigt, für Probleme mit dem  E-Mail-Dienst Gmail verantwortlich zu sein. Chinesische Nutzer dieses  Dienstes berichteten, seit Ende Februar Schwierigkeiten beim Zugriff auf  die Gmail-Website und beim Versand von Nachrichten zu haben. <em>Google</em> vermeldete zudem Störungen seines „Instant Messaging Service“.</p>
<p>Diese zensorischen Eingriffe kommen in einer  Zeit, in der die chinesischen Behörden versuchen, Demonstrationsaufrufe  zu unterbinden. Seit den Erhebungen in Tunesien und Ägypten haben  Internetnutzer zahlreiche Appelle zu Protesten über das Internet  verbreitet. Die Behörden reagierten mit Filterungen nach  Schlüsselwörtern wie „Jasmin“, „Ägypten“ und „Tunesien“. Seit einigen Wochen werden zudem vermehrt  Internet-Aktivisten festgenommen. „Die Behörden sind entschlossen, jeden  ins Gefängnis zu bringen, der die Revolutionen in der arabischen Welt  unterstützt oder Aufrufe für ähnliche Erhebungen in China  veröffentlicht“, so ROG.</p>
<p>ROG kritisiert darüber hinaus die andauernde Verfolgung von Unterstützern des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und Unterzeichnern des Reformmanifests „Charta 08“. Das Dokument ist  eine von chinesischen Intellektuellen und Menschenrechtsaktivisten  initiierte und im Internet veröffentlichte Petition für demokratische  Reformen in China. Scharf verurteilte ROG im März den Richterspruch gegen Liu Xianbin,  der sich in Online-Artikeln für demokratische Reformen in seinem Land  einsetzte: Ein Gericht verurteilte den Bürgerrechtler wegen „Anstiftung  zum Umsturz der Staatsgewalt“ zu zehn Jahren Haft. ROG fordert die  Freilassung von Liu und eine Revision des unfairen Gerichtsverfahrens.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Frog-china-verstaerkt-internet-zensur%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PwC: China wird Weltwirtschaftsmacht Nr. 1</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/pwc-china-wird-weltwirtschaftsmacht-nr-1/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/pwc-china-wird-weltwirtschaftsmacht-nr-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Absatzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[BIP]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandsprodukt (BIP)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[E7-Staaten]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[G7-Staaten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Industriestaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkraftparität]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwechselkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[PriceWaterhouseCoopers (PwC)]]></category>
		<category><![CDATA[Pro-Kopf-Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[PwC]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellenländer]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsfinanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsranking]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschfatsranking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=8079</guid>
		<description><![CDATA[China wird im Jahr 2050 Wirtschaftsmacht Nr. 1 sein, prophezeit PwC. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de Die Erde wird im Jahr 2050 eine vollkommen andere Weltwirtschaftsordnung haben als heute: China wird die Nummer werden, gefolgt von den USA am zweiten und von Indien am dritten Rang. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;The World in 2050&#8243; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8088" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dieter-Schütz-pixelio.de-P1160486.jpg"><img class="size-medium wp-image-8088" title="Chinesische Mauer Dieter Schütz pixelio.de P1160486" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dieter-Schütz-pixelio.de-P1160486-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">China wird im Jahr 2050 Wirtschaftsmacht Nr. 1 sein, prophezeit PwC.<br />
Foto: Dieter Schütz/pixelio.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Erde wird im Jahr 2050 eine vollkommen andere Weltwirtschaftsordnung haben als heute: China wird die Nummer werden, gefolgt von den USA am zweiten und von Indien am dritten Rang. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;The World in 2050&#8243; der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC). Demnach wird zwar das Pro-Kopf-Einkommen in den Industriestaaten weiterhin höher bleiben, jedoch wird die Wirtschaftskraft der  E7-Staaten die der G7 um über 60 Prozent übersteigen.</p>
<div>
<p>Gemessen  am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird China im Jahr 2050 die mit  Abstand  größte Wirtschaftsmacht sein, gefolgt von den USA und Indien. Die Gewichtsverteilung in der globalen  Wirtschaftsordnung ändert sich  in den kommenden Jahren grundlegend. Zudem  rücken Schwellenländer wie Brasilien, Russland oder auch Mexiko  und  Indonesien im weltweiten Wirtschaftsranking weit vor, während   etablierte Industriestaaten wie Deutschland und Frankreich an Bedeutung   verlieren. Deutschland fällt von Rang  vier  auf Rang acht.  <span id="more-8079"></span></p>
<p>Das   Bruttoinlandsprodukt der so genannten E7-Staaten (Brasilien, China,   Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und die Türkei) wird 2050 den   Berechnungen der PwC-Experten zufolge um fast zwei Drittel über dem der   G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan,   Kanada und die USA) liegen. Derzeit erreichen die E7-Staaten nur rund 36   Prozent der Wirtschaftsleistung der führenden Industrienationen. Wird   die jeweilige Wirtschaftsleistung der Staaten in Kaufkraftparitäten   statt zu Marktwechselkursen bewertet, ist das Bruttoinlandsprodukt der   E7-Staaten im Jahr 2050 voraussichtlich sogar doppelt so groß wie das   der G7.</p>
<p>Für die G7-Staaten sind die Konsequenzen dieser  Entwicklung vielschichtig und schwer zu überblicken. Einerseits dürften  mit dem wirtschaftlichen Erstarken der Schwellenländer auch neue Global  Player entstehen, die mit Konzernen aus den etablierten Industriestaaten  um Märkte und Rohstoffe konkurrieren. Andererseits schafft der  wachsende Wohlstand in den E7-Staaten auch neue Absatzmärkte für  Unternehmen der G7.</p>
<p>&#8220;Die Motoren zum Antrieb des weltweiten  Wachstums liegen in Zukunft vor allem in Asien und Lateinamerika. Das  Wachstum der Schwellenländer schafft aber auch mehr Wohlstand in den  alten Industrienationen&#8221;,  kommentiert PwC-Partner Alfred Höhn.</p>
<p>Der  Aufstieg der E7 setzt die Regierungen der G7-Staaten allerdings unter  Druck. Sie müssen möglichen Arbeitsplatzverlusten in nicht mehr  konkurrenzfähigen Branchen begegnen und den Strukturwandel vorantreiben,  wobei die notwendige Sanierung der Staatsfinanzen die  Handlungsspielräume einschränkt.</p>
<p>Gemessen  an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts bis 2050 gibt es auf Ebene  der Nationalstaaten klare Auf- und Absteiger (vgl. Tabelle 1). So  klettert Indien im Ranking der größten Volkswirtschaften vom elften  (Jahr 2009) auf den dritten Platz, China verbessert sich von Rang drei  auf Rang eins. Demgegenüber fallen die USA vom ersten auf den zweiten,  Japan vom zweiten auf den fünften und Deutschland sogar vom vierten auf  den achten Platz zurück. Dennoch bleibt das Wohlstandsgefälle zwischen  den Staaten der G7 und der E7 groß. Das deutlich höhere  Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern geht nämlich mit einem  starken Bevölkerungswachstum einher. Damit steigt das Pro-Kopf-Einkommen  wesentlich langsamer als das Bruttoinlandsprodukt insgesamt.</p>
<p>Selbst  bei einem Vergleich auf Basis der Kaufkraftparität dürfte das BIP je  Einwohner in China bis 2050 nur von heute 14 Prozent auf 45 Prozent des  US-Niveaus steigen, Indien kommt auf 28 Prozent (2009: 7 Prozent).  Demgegenüber legt das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland von 79 Prozent  auf 82 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens in den USA zu. &#8220;Im Jahr 2050 wäre  demnach das durchschnittliche Einkommen eines US-Bürger immer noch  doppelt so hoch wie das eines vergleichbaren Bürgers in China&#8221;, betont  Höhn.</p>
<table>
<caption>Tabelle 1 – Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts bis 2050</caption>
<thead>
<tr valign="bottom">
<td></td>
</tr>
<tr>
<th>Rang<br />
2009</th>
<th>Land</th>
<th>BIP in Mrd. USD<br />
(Kurs 2009)</th>
<th>Rang<br />
2050</th>
<th>Land</th>
<th>BIP in Mrd. USD<br />
(Kurs 2009)</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="4">Quelle: Weltbank, PwC-Berechnungen</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td>1</td>
<td>USA</td>
<td>14.256</td>
<td>1</td>
<td>China</td>
<td>51.180</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Japan</td>
<td>5.068</td>
<td>2</td>
<td>USA</td>
<td>37.876</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>China</td>
<td>4.909</td>
<td>3</td>
<td>Indien</td>
<td>31.313</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Deutschland</td>
<td>3.347</td>
<td>4</td>
<td>Brasilien</td>
<td>9.235</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Frankreich</td>
<td>2.649</td>
<td>5</td>
<td>Japan</td>
<td>7.664</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>UK</td>
<td>2.175</td>
<td>6</td>
<td>Russland</td>
<td>6.112</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>Italien</td>
<td>2.113</td>
<td>7</td>
<td>Mexiko</td>
<td>5.800</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>Brasilien</td>
<td>1.572</td>
<td>8</td>
<td>Deutschland</td>
<td>5.707</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>Spanien</td>
<td>1.460</td>
<td>9</td>
<td>UK</td>
<td>5.628</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Kanada</td>
<td>1.336</td>
<td>10</td>
<td>Indonesien</td>
<td>5.358</td>
</tr>
<tr>
<td>11</td>
<td>Indien</td>
<td>1.296</td>
<td>11</td>
<td>Frankreich</td>
<td>5.344</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table>
<caption>Tabelle 2 – Entwicklung des relativen Pro-Kopf-Einkommens (USA=100), kaufkraftbereinigt</caption>
<thead>
<tr valign="bottom">
<td></td>
</tr>
<tr>
<th></th>
<th>2009</th>
<th>2030</th>
<th>2050</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="4">Quelle: Weltbank, PwC-Berechnungen</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td>USA</td>
<td>100</td>
<td>100</td>
<td>100</td>
</tr>
<tr>
<td>Japan</td>
<td>71</td>
<td>78</td>
<td>79</td>
</tr>
<tr>
<td>Deutschland</td>
<td>79</td>
<td>80</td>
<td>82</td>
</tr>
<tr>
<td>UK</td>
<td>81</td>
<td>83</td>
<td>87</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankreich</td>
<td>76</td>
<td>79</td>
<td>83</td>
</tr>
<tr>
<td>Italien</td>
<td>71</td>
<td>74</td>
<td>74</td>
</tr>
<tr>
<td>Kanada</td>
<td>84</td>
<td>83</td>
<td>83</td>
</tr>
<tr>
<td>China</td>
<td>14</td>
<td>33</td>
<td>45</td>
</tr>
<tr>
<td>Indien</td>
<td>7</td>
<td>15</td>
<td>28</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>22</td>
<td>31</td>
<td>41</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fpwc-china-wird-weltwirtschaftsmacht-nr-1%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/pwc-china-wird-weltwirtschaftsmacht-nr-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
