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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Caritas international</title>
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		<title>1. Oktober: Internationaler Tag der älteren Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Sep 2013 22:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1. Okober ist der Internationale Tag der älteren Menschen. An das Schicksal älterer Flüchtlinge erinnert Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, aus Anlass des heutigen Weltaltentages. Besondere Defizite gibt es demnach bei der Behandlung chronischer Krankheiten von älteren Menschen. &#8220;Alte Menschen und Kinder, die sich auf der Flucht befinden, sind am dringendsten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1. Okober ist der Internationale Tag der älteren Menschen. An das Schicksal älterer Flüchtlinge erinnert Caritas  international,  das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, aus Anlass  des  heutigen Weltaltentages. Besondere Defizite gibt es demnach bei der Behandlung chronischer Krankheiten von älteren Menschen.<span id="more-15520"></span></p>
<div id="iLike">&#8220;Alte Menschen und Kinder, die sich  auf der Flucht befinden, sind am dringendsten auf Hilfe angewiesen. Die  über 60-Jährigen aber haben keine starke Lobby hinter sich. Sie leiden  still und sind meist auf sich allein gestellt. Ihre Not wird zu oft  übersehen&#8221;, kritisiert Oliver Müller, Leiter von Caritas international.  Aktuell leiden u.a. ältere syrische Flüchtlinge unter dieser fehlenden  Aufmerksamkeit, wie eine soeben veröffentlichte Studie der Caritas Libanon mit dem Titel &#8220;Forgotten Voices&#8221; zeigt. Für die  Untersuchung wurden 175 ältere syrische Flüchtlinge und 45 ältere, aus  <a title="Syrien" href="http://www.redakteur.cc/?s=Syrien" target="_blank">Syrien</a> stammende, palästinensische Flüchtlinge befragt.</div>
<p>Der Studie  zufolge fehlt es syrischen Flüchtlingen, die älter als 60 Jahre sind,  insbesondere an medizinischer Hilfe. 66 Prozent der Befragten im Libanon  beschreiben ihren Gesundheitszustand als &#8220;schlecht&#8221; oder &#8220;sehr  schlecht&#8221;. 87 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie nicht in der Lage sind, sich regelmäßig die notwendigen Medikamente zu leisten. Chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen können deshalb nicht adäquat behandelt werden.</p>
<p>Zum Teil, so die Studie,  ist der schlechte Gesundheitszustand auf eine unzureichende Ernährung  zurückzuführen. Nach eigenen Angaben essen viele der älteren syrischen  Flüchtlinge zugunsten jüngerer Familienmitglieder bewusst weniger. Die Studie  weist aber auch auf die besonderen Potenziale der älteren Flüchtlinge  hin: So erwiesen sich alte Menschen in der Ausnahmesituation der Flucht  oft als Ruheanker für die unter besonderem Stress stehen Familien. Zudem  seien sie aufgrund des Respekts, den sie wegen ihres Alters genießen,  oftmals besser in der Lage, bei Auseinandersetzungen zwischen  Flüchtlingsgruppen und der lokalen libanesischen Bevölkerung zu  vermitteln.</p>
<p>Die Caritas hat seit Ausbruch der Kämpfe in Syrien im  März 2011 nach eigenen Angaben bislang 125.000 Flüchtlinge im Libanon unterstützen können.  Von den bei Caritas Libanon registrierten Flüchtlingen sind 1100  Personen älter als 60 Jahre. Für sie stellt die Caritas Libanon u.a.  Mobilitätshilfen, an die spezifischen Bedürfnisse alter Menschen  angepasste Kleidung und spezifische Hygieneartikel wie  Inkontinenzwindeln bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vollständige Studie der Caritas International ist <a title="Studie über ältere Flüchtlinge" href="http://www.caritas-international.de/cms/contents/caritas-internationa/medien/dokumente/forgottenvoices/clmc-elderly-syrian-refugee-study-final.pdf?d=a&amp;f=pdf" target="_blank">hier</a> (englisch) abrufbar. Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden. Ein Lebensmittelpaket für eine Familie (6 Personen) für 1 Monat kostet  60 Euro (Zucker, Salz, Reis, Bohnen &#8230;), ein Hygienepaket für eine  Familie kostet 25 Euro (Zahnbürsten, Seife, Papierhandtücher &#8230;). Daruf weist die Caritas Österreich hin.</p>
<p>Spenden mit Stichwort &#8220;Nothilfe Syrien&#8221;:</p>
<pre>- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: <a href="http://www.caritas-international.de">www.caritas-international.de</a>
- Caritas Österreich: Kennwort: Nothilfe Syrien PSK BLZ 60.000 Kto.-Nr. 7.700.004
- Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online <a href="http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/">www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/</a>
- Nachbar in Not: Kennwort: Flüchtlingshilfe Syrien Bankleitzahl: 20111 Kontonummer: 400-400-440/00</pre>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ausgrenzungspolitik fördert AIDS-Ausbreitung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 22:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drogen und AIDS gehen in Osteuropa Hand in Hand Foto: caritas-international.de Die politische und gesellschaftliche Ausgrenzung von mit dem HIV-Virus infizierten Drogenabhängigen trägt maßgeblich zur rasanten Ausbreitung von Aids in Osteuropa bei. Davon zeigt sich Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, anlässlich der europäischen HIV-Konferenz, die vom 25.-27. Mai in Tallinn von der Weltgesundheitsorganisation [...]]]></description>
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<dl id="attachment_9526" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/296374_aids_russland_caritas-international.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-9526 " title="296374_aids_russland_caritas-international.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/296374_aids_russland_caritas-international.de_.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Drogen und AIDS gehen in Osteuropa Hand in Hand<br />
Foto: caritas-international.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Die politische und gesellschaftliche Ausgrenzung von mit dem HIV-Virus infizierten Drogenabhängigen trägt maßgeblich zur rasanten Ausbreitung von Aids in Osteuropa bei. Davon zeigt sich Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, anlässlich der europäischen HIV-Konferenz, die vom 25.-27. Mai in Tallinn von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Vereinten Nationen (UNO) und der Europäischen Union (EU) veranstaltet wird, überzeugt. Caritas international (CI) fordert daher ein Ende der Ausgrenzungspolitik in Osteuropa und volle Menschenrechte auch für Drogennutzer.</p>
<p>In nur 15 Jahren stieg die geschätzte Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa von wenigen tausend auf über eineinhalb Millionen. Die extrem schnelle Ausbreitung der Epidemie ist laut CI vor allem auf den starken Anstieg des Drogenkonsums und die Verwendung von nicht sterilen Spritzen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zurückzuführen. In Russland wird die Zahl der Drogennutzer auf 1,5 bis über 4 Millionen geschätzt; in einigen Städten sind davon 30-50 Prozent HIV-positiv. Gegen jede gesellschaftliche Stigmatisierung von Aids-Kranken hat sich indes der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone gewandt.<span id="more-9517"></span></p>
<p>Die Stigmatisierung, Schikanierung und Kriminalisierung von Infizierten und Drogenabhängigen sowie die Weigerung, Substitutionsprogramme einzuführen, verhindern in vielen osteuropäischen Ländern nach wie vor einen gezielten Kampf gegen Aids, kritisiert Caritas international. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, wäre daher ein Dreiklang aus Aufklärung und Beratung, Angeboten von Drogenersatzprogrammen sowie die Verteilung steriler Spritzbestecke an die Drogennutzer notwendig.</p>
<p>Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, unterstützt seit vielen Jahren HIV/Aids-Projekte in Osteuropa. Schwerpunkte sind die Verbesserung der bestehenden Suchthilfe sowie die Integration von HIV-Infizierten in bestehende Angebote für Menschen am Rand der Gesellschaft. Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden, der Caritas internationalis.</p>
<p>Caritas internationalis begeht in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Gründung und deren Generalversammlung fand vor wenigen Tagen in Rom statt. Diese hatte am Dienstag Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga aus Honduras für vier weitere Jahre in seinem Amt als Präsident von Caritas Internationalis bestätigt. Zu seinem Generalsekretär wählte das Gremium am Freitag Michel Roy (Caritas Frankreich), der die Nachfolge von Lesley-Anne Knight antritt. Caritas Internationalis ist der Dachverband der weltweit 165 eigenständigen nationalen Caritasverbände. Der Generalversammlung gehören 300 Delegierte an.</p>
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