<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Cannabis</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/cannabis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>UNICEF-Studie: Kinderförderung und Lebenszufriedenheit stimmen nicht immer überein</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 22:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Österrreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandsprodukt (BIP)]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[eurostat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltbereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Industrieländer]]></category>
		<category><![CDATA[Insland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kindliches Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Risikoverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Teenagerschwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Report Card 11]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Vergleichsstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleichstabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgesundheitsorganisation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14701</guid>
		<description><![CDATA[Die aktive Förderung von Kindern führt nicht automatisch auch zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Betroffenen selbst: Die dritte internationale UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern (UNICEF-Report Card 11) zeigt für Deutschland deutliche Verbesserungen in wichtigen Bereichen auf. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz sechs der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14707" title="InfoKinderInustrielÃ¤nder2013.indd" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" /></a>Die aktive Förderung von Kindern führt nicht automatisch auch zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Betroffenen selbst: Die dritte internationale UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern (UNICEF-Report Card 11) zeigt für Deutschland deutliche Verbesserungen in wichtigen Bereichen auf. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz sechs der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die junge Generation zu schaffen.</p>
<p>Die Niederlande sowie Finnland, Island, Norwegen und Schweden nehmen  in  der Gesamtbewertung die obersten Plätze ein. Griechenland, Italien,   Portugal und Spanien hingegen sind in der unteren Hälfte der Tabelle zu   finden. Österreich belegt in diesem Ranking Platz 18, die Schweiz Platz  8.<span id="more-14701"></span></p>
<p>Der  UNICEF-Bericht stellt die Erfolge von 29 Industriestaaten bezüglich  des  Wohlergehens von Kindern im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts  dar.  Der Report zeigt, dass Kinderarmut nicht unvermeidbar sondern  durch  politische Maßnahmen beeinflussbar ist. Der Report ergibt auch,  dass  manche Länder beim Schutz von gefährdeten Kindern besser  abschneiden als  andere. <a title="Download: UNICEF Report-Card 11" href="http://www.unicef.de/download.php?f=content_media/projekte/Themen/Kinderrechte/UNICEF-Berichte/UNICEF-ReportCard11-Child-well-being-in-rich-countries.pdf" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier (in englischer Sprache) abrufbar.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit.jpg"><img class="size-medium wp-image-14706 alignleft" title="UNICEF-Vergleich- kindliches Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" /></a>Im Gegensatz zu positiven Entwicklungen auf Feldern wie Bildung und  Risikoverhalten steht allerdings die subjektive Sicht der Jugendlichen  in Deutschland auf ihre Lebenssituation. Bei der Selbsteinschätzung der  Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen fällt Deutschland auf Platz  22 von insgesamt 29 untersuchten Ländern. Diese Kluft hat sich in den  vergangenen Jahren verbreitert und ist jetzt größer als in jedem anderen  Industrieland.</p>
<p>Zwischen dem pro Kopf Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dem Wohlbefinden der  Kinder findet der Bericht keinen engen Zusammenhang. So besetzt z.B.  Slowenien in der Gesamtwertung einen höheren Platz als Kanada, die  Tschechische Republik einen höheren Platz als Österreich und Portugal  einen höheren Platz als die USA. Weiters ergibt der Bericht, dass die  Länder Zentral- und Osteuropas die Kluft zu etablierten  Industrienationen mittlerweile verringern bzw. schließen.</p>
<p>Erstplatziert im internationalen Vergleich sind wiederum – wie schon in beiden vorherigen Studien – die Niederlande: Das Land schneidet in allen fünf Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens am besten ab – und diese gute Situation spiegelt sich dort auch in der Selbsteinschätzung von Kindern und Jugendlichen. Auch die skandinavischen Länder Norwegen, Island, Finnland und Schweden schneiden im Durchschnitt der fünf Dimensionen besser als Deutschland ab.</p>
<p>Am größten ist der Abstand zwischen der Einschätzung der eigenen Lebenszufriedenheit und den äußeren Bedingungen für Kinder in Griechenland, das auf der zweiten Skala um 20 Plätze nach oben springt. Auch in Spanien (plus 16) und Estland (plus 14) geben Kinder für ihre Lebenszufriedenheit deutlich höhere Werte an, als das Land nach den Bewertungen der übrigen Dimensionen kindlichen Wohlbefindens erreicht. Hinter Deutschland beträgt diese Differenz in Luxemburg minus zehn Plätze (von sieben auf 17), Kanada fällt von Platz 17 auf Platz 24. Auch Polen verschlechtert sich um sieben Ränge und sinkt bei der Lebenszufriedenheit von Platz 21 auf den vorletzten Rang.</p>
<p>In keinem der anderen 28 Länder hat sich der Anteil der Jugendlichen,  die rauchen, in den vergangen Jahren so deutlich reduziert wie in  Deutschland. Mädchen und Jungen hierzulande konsumieren auch Alkohol und  Cannabis deutlich seltener. Die früher bereits niedrige Zahl von  Teenagerschwangerschaften ist noch weiter gesunken. Vorbildlich ist  zudem die besonders niedrige Gewaltbereitschaft. In Kontrast hierzu  steht die eher negative Selbsteinschätzung vieler Heranwachsender.  Deutsche Kinder sind zudem deutlich häufiger übergewichtig als früher.</p>
<p>Auch insgesamt gibts es diesbezüglich Positives zu berichten: In der Gruppe der 11- bis  15-Jährigen gaben nur acht Prozent an, mindestens einmal pro Woche  Zigaretten zu rauchen (Österreich: knapp 12%); nur 15 Prozent gaben an,  mindestens zweimal in ihrem Leben betrunken gewesen zu sein (Ö: knapp  15%); 99 Prozent der Mädchen werden nicht im Teenageralter schwanger;  und zwei Drittel sind keine Opfer von Bullying (Ö: 60%) und sind nicht  in Schlägereien involviert (Ö: über 60%). Hinsichtlich sportlicher  Betätigung sieht es hingegen schlechter aus: USA und Irland sind die  einzigen Länder, wo mehr als 25 Prozent der Kinder angeben, mindestens  eine Stunde am Tag körperlich aktiv zu sein, in Österreich sind es  allerdings knapp 25 Prozent!</p>
<p>Die neue Vergleichsstudie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti  knüpft an die umfassenden UNICEF-Studien von 2007 und 2010 an, in denen  die Lage der Kinder in Industrieländern anhand von sechs  Dimensionen verglichen wurde. Grundlage der Analyse sind die neuesten  erhältlichen Daten von Eurostat, OECD, PISA, Weltgesundheitsorganisation  und Weltbank. Sie beziehen sich auf die Jahre 2009/2010 – durch die  Notwendigkeit, verschiedenste nationale Datenerhebungen international  vergleichbar aufzubereiten, ergibt sich eine zeitliche Verzögerung von  zwei bis drei Jahren. Die Auswirkungen der Finanzkrise bilden die Daten  daher nur ansatzweise ab.</p>
<p>Aus den Ergebnissen der Studie zieht UNICEF folgende Schlussfolgerungen:</p>
<ul>
<li><strong>Kampf gegen Kinderarmut gezielt verstärken<br />
</strong>Der Mittelplatz  im internationalen Ranking darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es  innerhalb Deutschlands große Unterschiede bei der relativen Kinderarmut  gibt. Mit einer nationalen Agenda gegen Kinderarmut muss die Politik  ihre Anstrengungen verstärken, gezielt die wirtschaftlich schwächsten  Familien zu unterstützen – und das sind in Deutschland vor allem die  Alleinerziehenden.</li>
<li><strong>Kindergesundheit fördern<br />
</strong>Die  Vergleichsstudie zeigt, dass man Übergewicht bei Kindern erfolgreich  entgegenwirken kann. In Belgien, Frankreich, Spanien und Großbritannien  sank der Anteil übergewichtiger Jugendlicher zum Teil deutlich.  Deutschland hat diese Trendwende noch nicht geschafft. Sport und  Bewegung sowie ausgewogene Ernährung müssen hierzulande einen höheren  Stellenwert erhalten. Kindergärten und Schulen sollten dem  gesundheitsorientierten Sportunterricht sowie gesunder Ernährung mehr  Zeit einräumen.</li>
<li><strong>Kinder und ihre Rechte stärken</strong><br />
Politik,  Medien und Forschung dürfen Kinder nicht ausschließlich aus der  Perspektive ihrer Leistungsfähigkeit beurteilen. Das Wohlbefinden von  Kindern und ihre Rechte müssen zur Richtschnur der Politik von Bund,  Ländern und Gemeinden werden. Wichtig ist es, allen Kindern  Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen. Insbesondere die Kommunen haben  die Aufgabe, für mehr Kindergerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit im  Alltag zu sorgen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Funicef-report-card-11%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>UNO: Synthetische Drogen und Medikamentenmissbrauch im Vormarsch</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/synthetische-drogen-im-vormarsch/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/synthetische-drogen-im-vormarsch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 22:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Ban-Ki Moon]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabisharz]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenproblem]]></category>
		<category><![CDATA[Ecstasy]]></category>
		<category><![CDATA[Gil Kerlikowske]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Deiss]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
		<category><![CDATA[Marihuana]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamentenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Opium]]></category>
		<category><![CDATA[Rauschgifte]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suchtgift]]></category>
		<category><![CDATA[synthetische Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Ivanov]]></category>
		<category><![CDATA[Weltdrogenbericht 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Welttag gegen Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Yury Fedotov]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=9783</guid>
		<description><![CDATA[Sucht: Medikamenten-Missbrauch und synthetische Drogen nehmen zu Der weltweite Drogenmarkt ist zwar stabil. Der Konsum von synthetischen Drogen und Medikamentenmissbrauch nehmen hingegen zu. Dies geht aus dem aktuellen Welt-Drogenbericht 2011 der UNO hervor, der im Vorfeld des alljährlich am 26. Juni begangenen Internationalen Tags gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr (Welttag gegen Drogen) veröffentlicht wurde. Demnach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9786" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medikamente-PICT2720.jpg"><img class="size-medium wp-image-9786" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medikamente-PICT2720-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Sucht: Medikamenten-Missbrauch und synthetische Drogen nehmen zu</h4>
</dl>
</div>
<p>Der weltweite Drogenmarkt ist zwar stabil. Der Konsum von synthetischen Drogen und Medikamentenmissbrauch nehmen hingegen zu. Dies geht aus dem aktuellen <a title="UNO-Weltdrogenbericht" href="www.unodc.org/wdr" target="_blank">Welt-Drogenbericht 2011 der UNO</a> hervor, der im Vorfeld des alljährlich am 26. Juni begangenen Internationalen Tags gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr (<a title="Welttag gegen Drogen" href="http://www.un.org/en/events/drugabuseday/" target="_blank">Welttag gegen Drogen</a>) veröffentlicht wurde. Demnach sind die globalen Märkte für Kokain, Heroin und Cannabis entweder geschrumpft oder stabil geblieben, während die Produktion und der Missbrauch von Medikamenten und synthetischen Drogen angestiegen ist.</p>
<p>Der illegale Anbau von Opium- und Coca-Pflanzen beschränkte sich auf einige wenige Länder. Obwohl die Produktion von Opium stark zurück ging und der Anbau von Coca leicht reduziert wurde, war die Produktion von Heroin und Kokain insgesamt gleichbleibend.<span id="more-9783"></span></p>
<p>Cannabis  aber bleibt mit Abstand die Droge, die weltweit am meisten  produziert und  konsumiert wird, obwohl die Datenbasis hierzu laut UNO eher dünn ist.  2009 haben  zwischen 2,8 und 4,5 Prozent der weltweiten Bevölkerung  zwischen 15 und  64 Jahren – das sind 125 bis 203 Millionen Menschen –  Cannabis  mindestens einmal konsumiert. Während die Cannabis-Gras   (Marihuana)-Produktion weit verbreitet ist, besonders auf dem   amerikanischen Kontinent und in Afrika, wird Cannabisharz weiterhin fast   ausschließlich in zwei Ländern produziert: Marokko, das Westeuropa und   Nordafrika beliefert, und Afghanistan, das die Märkte in Südwestasien   bedient. 2010 war Cannabis profitabler für afghanische Bauern als  Opium.  2010 war in Afghanistan Cannabisharz eine weitaus profitablere  Pflanze  als Opium.</p>
<p>&#8220;Drogen verursachen jährlich  200.000 Tote. Da Menschen mit einem   schwerwiegenden Drogenproblem den  Großteil der Drogenkonsumenten   ausmachen, ist die Behandlung dieses  Problems einer der besten Wege,   den Markt zusammenzuschrumpfen,“ warnte Yury Fedotov, Exekutivdirektor des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). 2009 haben die   UNO-Mitgliedsstaaten die Gültigkeit des  internationalen   Drogekontrollregimes  während des High-Level Segments  der   Suchtstoffkommission bestätigt. Exekutivdirektor Fedotov betonte das Prinzip der „gemeinsamen Verantwortung“ und die Notwendigkeit, nationale, regionale und internationale Bemühungen in eine umfassende Strategie für Anbau, Produktion und Handel von Drogen einzubauen.</p>
<p>Weltweit haben rund 210 Millionen Menschen, oder 4,8 Prozent der  Bevölkerung im Alter von 15-64 Jahren, mindestens einmal illegale  Substanzen im letzten Jahr konsumiert. Der allgemeine Drogenkonsum,  inklusive des problematischen Teils, (0,6 Prozent der Bevölkerung von 15  bis 64 Jahren) ist stabil geblieben. Die Nachfrage nach Substanzen, die  nicht international kontrolliert werden, ist dagegen enorm gestiegen.  Die Wirkung von Cannabis wird zudem durch synthetische Cannabinoide  nachgeahmt, bekannt auch unter dem Namen „Spice“.</p>
<p>Der weltweite Schlafmohn-Anbau hat 2010 195.700 Hektar erreicht, eine  leichte Steigerung im Vergleich zu 2009. Die Opium-Produktion sank  dagegen um 38 Prozent auf 4.860 Tonnen, da Schädlinge einen großen Teil  der Ernte zerstört hatten. Trotzdem hat Afghanistan den größten Anteil  an der Opium-Produktion weltweit (3.600 Tonnen oder 74 Prozent). Während  der Anbau in Afghanistan stabil blieb, wurde der globale Trend von  Steigerungen in Myanmar bestimmt, wo der Anbau im Vergleich zu 2009 um  20 Prozent gestiegen ist. Als Resultat ist auch die Opium-Produktion in  Myanmar von 5 Prozent der weltweiten Produktion im Jahr 2007 auf 12  Prozent im Jahr 2010 angestiegen. Die weltweite Opium-Produktion sank  zwischen 2007 und 2010 um 45 Prozent, vor allem infolge der schlechten  Erträge 2010, doch dieser Trend wird sich laut UNO vermutlich nicht fortsetzen.</p>
<p>Die  weltweite Anbaufläche für Coca sank 2010 auf 149.100 Hektar, ein  Rückgang von 18 Prozent seit 2007. Der  US-Kokain-Markt ist den letzten Jahren massiv eingebrochen. Trotzdem ist  er noch immer der größte weltweit mit einem Verbrauch von 157 Tonnen im  Jahr 2009, was 36 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Der  zweitgrößte Kokain-Markt ist Europa, speziell West- und Mitteleuropa, wo  der Verbrauch auf 123 Tonnen geschätzt wird. In den vergangenen  zehn Jahren hat sich der Kokainverbrauch indes in Europa verdoppelt (obwohl er  in den letzten Jahren relativ stabil geblieben ist). Geschätzte 21  Tonnen Kokain sind 2009 über Westafrika nach Europa gekommen.</p>
<p>Sprunghaft  ansteigende Produktion, Handel und Verbrauch von Amphetaminen begleitet  von einer Rückkehr des Opium-Anbaus und des Heroinhandels geben in  Südostasien Anlass zur Sorge. Viele  nicht regulierte Substanzen werden als „legal highs“ und Ersatz für  illegale Aufputschmittel, wie etwa Kokain oder Ecstasy, vermarktet.  Methaphetamin, eine im hohen Maße süchtig machende Substanz, breitet  sich derzeit über Ostasien aus und  verzeichnet auch in Nordamerika seit  2009 wieder einen Anstieg, nachdem es einige Jahre rückläufig war. In  der Tat war 2009 ein Rekordjahr hinsichtlich der Beschlagnahmung  synthetischer Drogen, größtenteils vorangetrieben durch das Abfangen von  Methaphetamin – das 2009 (15,8 Tonnen) im Vergleich zu 2008 (11,6  Tonnen) um mehr als ein Drittel anstieg – vor allem in Myanmar. Obwohl  Myanmar eine der Hauptquellen für Methaphetamin-Pillen in Südostasien  ist, entwickelt sich auch Afrika zu einer Quelle für Methaphetamin, das  für Ostasien bestimmt ist.</p>
<p>Der UNO-Weltdrogenbericht wurde am Hauptsitz der Vereinten Nationen vom erst kürzlich wiedergewählten UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon sowie von Yury Fedotov, Joseph Deiss, Präsident der Generalversammlung, Gil Kerlikowske, Direktor der Drogenkontrollbehörde des Weißen Hauses und Viktor Ivanov, Direktor der russischen Drogenkontrollbehörde vorgestellt.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsynthetische-drogen-im-vormarsch%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/synthetische-drogen-im-vormarsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
