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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Busse</title>
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		<title>EU: Fahrgäste im Autobusfernverkehr erhalten mehr Rechte</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 23:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Busbahnhof Wien Südtiroler Platz Die Passagierrechte bei Reisen in Flugzeugen, der Bahn und auf Schiffen wurden bereits -wie berichtet- geklärt. Nun gibts neue Rechte auch für Benützer von internationalen Buslinien: Das Europäische Parlament im Februar 2011 beschlossen, den Fahrgästen im innereuropäischen Autobusfernverkehr ebenfalls mehr Rechte zuzusprechen. Die neuen Bestimmungen treten in zwei Jahren in Kraft; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8531" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Busbahnhof-Südtiroler-Platz-Wien-DSCN5368.jpg"><img class="size-medium wp-image-8531" title="Busbahnhof Südtiroler Platz Wien DSCN5368" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Busbahnhof-Südtiroler-Platz-Wien-DSCN5368-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Busbahnhof Wien Südtiroler Platz</dd>
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</h4>
<p>Die Passagierrechte bei Reisen in Flugzeugen, der Bahn und auf Schiffen wurden bereits <a title="Passagierrechte in der EU" href="http://www.redakteur.cc/fahrgaste-in-der-eu-und-ihre-rechte/" target="_blank">-wie berichtet-</a> geklärt. Nun gibts neue Rechte auch für Benützer von internationalen Buslinien: Das Europäische Parlament im Februar 2011 beschlossen, den Fahrgästen im innereuropäischen Autobusfernverkehr ebenfalls mehr Rechte zuzusprechen. Die neuen Bestimmungen treten in zwei  Jahren in Kraft; in gewissen   Fällen können die Mitgliedsstaaten aber  noch vier Jahre eine Befreiung   erhalten, um die neuen Vorschriften voll  umsetzen zu können.</p>
<p>Den Reisenden im Autobusfernverkehr in der Europäischen Union wird in   der Zukunft auch bei der Stornierung von Busverbindungen, bei   Überbelegungen und bei Verspätungen von über zwei Stunden ein   Schadensersatz zustehen, nachdem das Europäische Parlament auf seiner   Sitzung am 15. Februar in Straßburg die EU-Verordnung zur Regelung der   Fahrgastrechte für den Busverkehr verabschiedet hat. Die Verordnung  schreibt den Gesellschaften für Autobusfernverkehr bei  Fahrstrecken von  mehr als 250 Kilometer vor, in welchen Fällen den  Fahrgästen eine  Kompensation zusteht.<span id="more-8521"></span></p>
<p>Bei einer Verspätung von mehr als  zwei Stunden  oder wenn die Busgesellschaft ihren Linienbus nicht sicher  starten  kann, kann der Fahrgast zwischen der Rückerstattung des vollen   Fahrpreises und einer Alternativstrecke wählen, um sein Reiseziel zu   erreichen. Das ist auch dann der Fall, wenn der Fahrgast, der über eine   gültige Fahrkarte verfügt, im Bus keinen Platz mehr bekommt, wenn die   Busgesellschaft eine Überbelegung zu verantworten hat.</p>
<p>Bietet die Gesellschaft nur eine Kostenerstattung an, hat der  Fahrgast  auch Schadensersatzanspruch in Höhe des halben Fahrpreises.  Bei einer  Fahrzeit von mehr als drei Stunden hat der Betreiber die  Fahrgäste mit  Speisen und Getränke zu versorgen, vorausgesetzt der  Linienbus hat mehr  als eineinhalb Stunden Verspätung. Bei gewissen  Verspätungen oder  Stornierungen hat die Busgesellschaft auch das  Hotelzimmer des  Fahrgastes für höchstens zwei Übernachtungen zu tragen.  Von diesen  Verpflichtungen werden die Gesellschaften im Falle von  extremen  Witterungsbedingungen und Naturkatastrophen befreit. Fahrgäste  können ausserdem bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks mit  einer  Kompensation rechnen. Die Busgesellschaft ist verpflichtet,  Schäden am  Gepäck bis zu einer Höhe von 1.200 Euro zu erstatten.</p>
<p>Die Rechtvorschrift gewährt zudem den Gehbehinderten und den  Behinderten im  Allgemeinen besonderen Schutz. Falls ihre Gehhilfen und   mobilitätsfördernden Gegenstände während der Reise beschädigt werden,   gibt es für die dafür zustehende Schadenserstattung keine Obergrenze.   Die Verordnung untersagt auch die Diskriminierung von Fahrgästen: an den   Endstationen und Haltestellen haben die Liniengesellschaften den   gehbehinderten Fahrgästen Hilfe zu gewähren. Das Verbot einer negativen   Diskriminierung schreibt auch die unentgeltliche Beförderung der   mobilitätsfördernden Ausrüstung vor. Diese Verordnung gilt auch bei   Strecken von unter 250 Kilometern, ebenso wie auch die umfassende   Informationder Fahrgäste sowie das Fahrgastrecht, Beschwerden   einzulegen.</p>
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		<title>EU will Alcolocks für LKW-Fahrer und Airbags für Motorräder</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 22:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz erheblicher Fortschritte sterben auf Europas Straßen immer noch 100 Menschen täglich. Die EU-Kommission will daher die Zahl der Verkehrstoten künftig unter anderem durch sicherere Autos, stärkere Verkehrskontrollen und Airbags für Motorradfahrer bis 2020 halbieren. EU-Verkehrskommissar und Kommissions-Vizepräsident Siim Kallas stellte dazu am Dienstag in Brüssel eine Reihe von Initiativen vor. In den nächsten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz erheblicher Fortschritte sterben auf Europas Straßen immer noch 100 Menschen täglich. Die EU-Kommission will daher die Zahl der Verkehrstoten künftig unter anderem durch sicherere Autos, stärkere Verkehrskontrollen und Airbags für Motorradfahrer bis 2020 halbieren. EU-Verkehrskommissar und Kommissions-Vizepräsident Siim Kallas stellte dazu am Dienstag in Brüssel eine Reihe von Initiativen vor. <span id="more-5870"></span></p>
<p>In den nächsten Jahren treten demnach etliche neue Regelungen in Kraft: Unter anderem werden Lkws und Busse verpflichtend mit Notbremssystemen ausgestattet. Pkw- und Lkw-Insassen werden künftig per Warnsignal aufgefordert, sich anzuschnallen. Für den Bau von Straßen, Tunnels und anderer Infrastruktur gibt die EU nur noch Fördergelder, wenn strenge Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Kommission möchte dies möglichst auf alle EU-Finanzierungen ausdehnen.</p>
<p>Die Kommission appelliert zudem an die EU-Mitgliedsländer, die Verkehrsregeln besser durchzusetzen und zu überwachen. Gerade das Fahren unter Alkoholeinfluss solle nicht nur bestraft, sondern von vornherein verhindert werden. So erwägt die Kommission, für Schulbus- und andere Berufskraftfahrer verbindliche alkoholempfindliche Wegfahrsperren (&#8220;Alcolocks&#8221;) vorzuschlagen. Verbessert werden soll auch die Qualität der Fahrschulausbildung.</p>
<p>Ein besonderes Augenmerk will die Kommission auf Motorräder und andere Zweiräder legen: Die Unfallzahlen für Motorradfahrer sind deutlich langsamer gesunken als die für andere Fahrer. Die Kommission plädiert unter anderem für automatische Einschalt-Systeme für Motorradscheinwerfer und für bessere Bremssysteme. Er strebt auch Normen für Schutzkleidung an und will unter anderem prüfen, inwieweit sich Airbags in Motorradkleidung integrieren lassen.</p>
<p>Die Zahl der Verkehrstoten in Europa ist laut EU Kommission seit 2001 um voraussichtlich mehr als 40 Prozent gesunken. In Deutschland kamen 2009 auf eine Million Einwohner 51 Verkehrstote, während es 2001 noch 85 Tote waren. &#8220;Trotz der Fortschritte ist die Zahl inakzeptabel&#8221;, sagte Kallas. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage gelten betrunkene Autofahrer als das gravierendste Problem im Straßenverkehr, gefolgt von Rasern und Handy-Telefonieren ohne Freisprechanlage.</p>
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