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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Brustkrebs</title>
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		<title>Österreich: Jährlich 20.000 Krebstote und 37.000 Erkrankungen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 23:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich. Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen  und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind  Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich.  Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko  einer Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko  tendenziell zurück.</p>
</div>
<p>Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern waren Prostatakrebs,   Lungenkrebs und Darmkrebs. Bei den Frauen waren die Brust, der Darm  und  die Lunge die häufigsten Krebslokalisationen.Analysen zur Überlebensdauer  von Krebspatienten in Österreich zeigen, dass das relative  5-Jahres-Überleben in den letzten 20 Jahren von 43% auf 61%  stieg. Die Überlebenswahrscheinlichkeit (bezogen auf  einen Zeitraum von fünf Jahren) war damit bei im Jahr 1986 an Krebs  erkrankten Personen um 57% geringer als für den Durchschnitt der Bevölkerung.  Bei im Jahr 2006 an Krebs erkrankten Personen verringerte sich dieser  Unterschied auf 39%.<span id="more-14424"></span></p>
<p>Berücksichtigt man die Veränderung der Altersstruktur  der österreichischen Bevölkerung, so sanken in den letzten zehn Jahren  sowohl die Neuerkrankungen als auch  die Krebssterblichkeit (altersstandardisierte  Raten). Der Rückgang der Neuerkrankungsrate betrug bei Männern 20%  und bei Frauen 9%. Auch die Krebssterblichkeit war in den letzten zehn  Jahren rückläufig, bei den Männern etwas stärker (-15%) als bei den  Frauen (-12%).</p>
<p>Prostatakrebs machte  im Jahr 2010 bei den Männern mit knapp 4.488 Fällen (absolut) ein  Viertel aller bösartigen Neubildungen aus. Altersstandardisiert gingen  die Neuerkrankungen in den letzten zehn Jahren um 32% zurück. Rund  jeder elfte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostatakrebs zurückzuführen.  Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs sank in den letzten zehn  Jahren ebenfalls um ein Drittel.</p>
<p>Brustkrebs ist mit  einem Anteil von 29% (bzw. 5.058 Fällen absolut im Diagnosejahr 2010)  bei den Frauen seit langem die häufigste Krebserkrankung. Allerdings  nahm die Neuerkrankungsrate im Vergleich zu 2000 um 5% ab. Die Sterblichkeit  an Brustkrebs ging bei Frauen in den letzten zehn Jahren um 24% zurück.  Dennoch war Brustkrebs auch 2010 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache  bei Frauen. 16% aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2010 auf Brustkrebs  zurückzuführen.</p>
<p>Trotz des Rückgangs der altersstandardisierten Neuerkrankungsrate  der bösartigen Lungentumore bei den Männern um 20% in den vergangenen  zehn Jahren, war Lungenkrebs mit knapp  2.400 Sterbefällen im Jahr 2010 die häufigste Krebstodesursache bei  den Männern. Für Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  seit 2000 um 18% an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich  bei den Frauen im selben Zeitraum um 15%. Im Jahr 2010 starben 1.266  Frauen an einem bösartigen Lungentumor.</p>
<p>Mit 4.496 Fällen verursachte der Darmkrebs  zuletzt 12% aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2010. Die altersstandardisierten  Erkrankungsraten sind seit 2000 insgesamt um 25% zurückgegangen. Darmkrebs  war 2010 für jeweils 11% der Krebssterbefälle von Männern und Frauen  verantwortlich. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum bei beiden  Geschlechtern um fast ein Drittel.</p>
<p>In den letzten zwanzig Jahren stieg das relative  5-Jahres-Überleben von 43% auf 61%. D. h., die Überlebenschancen  von Personen mit Krebs lagen früher (Beobachtungszeitraum 1986 bis  1991) um 57% unter jener der Gesamtbevölkerung, beim aktuellen Beobachtungszeitraum  (2006 bis 2011) verringerte sich dieser Unterschied auf 39%. Männer  zeigten bei einer Diagnosestellung im Jahr 1986 eine 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit  von 38%, bei Frauen waren es 48% (jeweils bezogen auf die Bevölkerung  gleichen Alters und Geschlechts). Für das Diagnosejahr 2006 lauten  die entsprechenden Werte 60% (Männer) bzw. 63% (Frauen). Den stärksten  Zugewinn wiesen Männer der Altersgruppe 45 bis unter 60 Jahre auf.  Kaum eine Verbesserung der Überlebenschancen  zeigte sich allerdings bei jenen Patientinnen und Patienten, deren Tumor  bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung metastasiert hatte.</p>
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		<title>4. Februar ist Weltkrebstag: Together it is possible</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Weltkrebstag, welcher alljährlich am 4. Februar stattfindet, steht heuer unter dem Motto &#8220;Together it is possible!&#8221;. Durch die gemeinsamen, überparteilichen Anstrengungen von Regierungen, relevanten Organisationen sowie jedem Einzelnen sollen die frühzeitigen Sterbefälle weiter reduziert werden. Die häufigsten Krebslokalisationen bei Männern in Österreich sind die Prostata, die Lunge und der Darm. Bei den Frauen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Tabelle-Krebsstatistik-Österreich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11892" title="Tabelle Krebsstatistik Österreich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Tabelle-Krebsstatistik-Österreich-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Der diesjährige Weltkrebstag, welcher alljährlich am 4. Februar stattfindet, steht heuer unter dem Motto  &#8220;Together it is  possible!&#8221;. Durch die gemeinsamen, überparteilichen  Anstrengungen von  Regierungen, relevanten Organisationen sowie jedem Einzelnen  sollen die  frühzeitigen Sterbefälle weiter reduziert werden. Die häufigsten Krebslokalisationen bei Männern in Österreich sind   die Prostata, die Lunge und der Darm. Bei den Frauen sind es die Brust,   der Darm und die Lunge. In Deutschland sind hingegen Lungen- und  Bronchialkrebs mit 42.221 Fällen die insgesamt am häufigsten  aufgetretene Krebsart mit Todesfolge. Die österreichische Sozialversicherung ersucht um den Besuch von Vorsorgeuntersuchungen, welche zahlreiche Früherkennungsprogramme beinhaltet.</p>
<p>Pro Jahr werden in Österreich rund 20.000 Männer und 18.000 Frauen  mit  einer Krebsdiagnose konfrontiert, bei jährlich rund 9.000 Frauen  und  10.000 Männern führt eine Krebserkrankung zum Tod. Damit sind   laut Statistik Austria Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich.  In Deutschland starben im Jahr 2009 insgesamt 216.128 Personen an einer  Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116.711 Männer und 99.417  Frauen. Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkrebstag am 4.  Februar 2011 mitteilt, war damit auch in Deutschland jeder vierte Todesfall auf eine  Krebserkrankung zurückzuführen.</p>
<p><span id="more-11887"></span></p>
<p>Das Risiko  einer Neuerkrankung an Krebs und das Sterblichkeitsrisiko gehen laut Statsistik Austria zwar tendenziell zurück,  nicht zuletzt als eine Folge von Maßnahmen zur Früherkennung und von  verbesserten Behandlungsmethoden (siehe Tabelle). Dennoch aber verkürzt eine Krebserkrankung die Lebenserwartung  eines Menschen in Österreich noch immer deutlich. Die Lebenserwartung  lag für einen österreichischen Mann im Jahr 2010 bei 77,7 Jahren,  für eine Frau bei 83,2 Jahren. Für Männer mit einem bösartigen Tumor  betrug sie 2010 dagegen im Durchschnitt um 2,8 Jahre weniger, für Frauen  mit einer Krebsdiagnose sogar um 7,5 Jahre weniger.</p>
</div>
<p>Brustkrebs ist mit  einem Anteil von gut 28 Prozent (bzw. 4.955 Fällen absolut) bei den  Frauen in Österreich seit langem die häufigste Krebserkrankung. Da Brustkrebs durch das vermehrte Screening  in einem immer früheren Stadium erkannt wird, ging die Sterblichkeit  an Brustkrebs bei Frauen in den letzten zehn Jahren um 15 Prozent zurück.  Dennoch war Brustkrebs auch 2009 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache  bei Frauen. 18 Prozent aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2009  auf Brustkrebs zurückzuführen. Prostatakrebs machte  im Jahr 2009 bei den Männern mit knapp 4.900 Fällen absolut ein Viertel  aller bösartigen Neubildungen aus. Rund  jeder zehnte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostata-Krebs zurückzuführen.  Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs ging in den letzten zehn  Jahren um rund ein Drittel zurück.</p>
<p>Obwohl die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  der bösartigen Lungentumore bei den  Männern in Österreich seit 1999 um 16 Prozent zurückgegangen ist, war Lungenkrebs  mit rund 2.400 Sterbefällen die häufigste Krebstodesursache bei Männern  im Jahr 2009. Für Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  seit 1999 um 26 Prozent an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte  sich bei den Frauen im selben Zeitraum um ein Sechstel. Mit rund 4.600 Fällen verursachte der Darmkrebs  knapp 13 Prozent aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2009. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum  für Männer um fast 30 Prozent und für Frauen um gut ein Drittel.</p>
<p>Bei den Männern in Deutschland ist in 29.133 Fällen (7,2% aller Sterbefälle) eine bösartige Neubildung der Lunge und Bronchien ursächlich für deren Tod, gefolgt von einer Krebserkrankung der Prostata in 12 217 Fällen (3,0%). Bei Frauen ist die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066 Fällen (3,8%), die zweithäufigste ist Lungen- und Bronchialkrebs mit 13.088 Fällen (2,9%). In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen ist die Krebserkrankung mit  einem Anteil von 41% an allen Sterbefällen die bedeutendste  Todesursache. Das durchschnittliche Sterbealter der an Krebs Erkrankten  liegt bei 73,6 Jahren und damit 6,7 Jahre unter dem allgemeinen  Sterbealter.</p>
<p>Im Jahr 2009 wurden deutschlandweit 1.496.089 an Krebs erkrankte Patientinnen (682.361) und Patienten (813.728) im Krankenhaus behandelt und entlassen. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war Brustkrebs mit 147.452 Fällen. Bei den Männern war der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt die bösartige Neubildung von Bronchien und Lunge mit 128.058 Fällen.</p>
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		<title>Herz-Kreislauferkrankungen bleiben Todesursache Nummer 1</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/deutschland-und-oesterreich-todesursachen-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 22:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Todesursachen in Deutschland 2010 Grafik: Destatis Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010 Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. In Deutschland versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10537" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10537 " title="Todesursachen Deutschland 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Deutschland 2010<br />
Grafik: Destatis</h4>
</dl>
</div>
<p>Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010  Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste <a title="Stichwort: Todesursache" href="http://www.redakteur.cc/?s=Todesursache" target="_blank">Todesursache</a>. In Deutschland  versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in  Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht  natürliche   Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung    zurückzuführen. Bei 30 % der nicht natürlichen  Todesfälle handelte es   sich um einen Suizid (insgesamt 1,2 Prozent), wobei der Anteil der   Männer mit 74 % fast  dreimal so hoch war wie der der Frauen mit 25,5 %.</p>
<p>Im Jahr 2010 verstarben in Deutschland insgesamt 858.768  Menschen,  davon 409.022 Männer und 449 746 Frauen. Wie das deutsche Statistische   Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber   2009 um 0,5 % und damit weniger stark als im Vorjahr (2009: + 1,2 %) an. Zweithäufigste Todesursache  hinter Herz-Kreislauferkrankungen waren   2010 Krebsleiden: Rund  ein Viertel  aller Verstorbenen erlag im Jahr  2010  einem  Krebsleiden. Männer  starben  dabei in den meisten Fällen  an bösartigen Neubildungen der   Verdauungsorgane oder an bösartigen  Neubildungen der Atmungsorgane. Bei   den Frauen trat am häufigsten ein  Krebsleiden in der Gruppe der   bösartigen Neubildungen der  Verdauungsorgane auf sowie als   Einzeldiagnose am häufigsten eine  bösartige Neubildung der Brustdrüse   (Brustkrebs).<span id="more-10533"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10538" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10538 " title="Todesurschen Österreich 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010-300x246.jpg" alt="" width="240" height="197" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Österreich 2010<br />
Grafik: Statistik Austria</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach  den jüngsten Zahlen von Statistik Austria starben im Jahr 2010 in  Österreich insgesamt 77.199 Personen mit österreichischem Wohnsitz, 52%  davon Frauen. Beinahe 90% der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt, und  in 43% der Fälle führte eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zum Tod.   Krebsleiden waren auch in Österreich die zweithäufigste  Todesursachengruppe und für gut ein Viertel aller Todesfälle  verantwortlich (26%). Die übrigen Sterbefälle verteilten sich auf  Krankheiten der Atmungsorgane (5%), Krankheiten der Verdauungsorgane  (4%), sonstige Krankheiten (16%) sowie nichtnatürliche Todesursachen  (vorwiegend Verletzungen und Vergiftungen; 5%) Die Suizidrate in  Österreich lag 2010 bei 1,6 Prozent, wobei wie in Deutschland auch in Österreich viel mehr Männer als Frauen  davon betroffen sind.</p>
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		<title>Weltkrebstag 2011: Krebs ist zweithäufigste Todesursache in Europa</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/weltkrebstag-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 23:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine nützliche Infobroschüre der Österreichischen Krebshilfe Europaweit ist schon seit Jahren Krebs die zweithäufigste Todesursache. Allein in Deutschland starben im Jahr 2009 insgesamt 216.128 Personen an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116.711 Männer und 99.417 Frauen. Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkrebstag am 4. Februar 2011 weiter mitteilt, war damit jeder vierte Todesfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="EU forciert Kampf gegen den Krebs" href="http://www.redakteur.cc/eu-forciert-den-kampf-gegen-den-krebs/" target="_blank"></a></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8334" class="wp-caption alignright" style="width: 221px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Diagnose-Krebs-krebshilfe.net_.jpg"><img class="size-medium wp-image-8334" title="Diagnose Krebs krebshilfe.net" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Diagnose-Krebs-krebshilfe.net_-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Eine nützliche Infobroschüre der Österreichischen Krebshilfe</dd>
</dl>
</h4>
<p><a title="Krebs EU-weit zweithäufigste Todesursache" href="http://www.redakteur.cc/eu-forciert-den-kampf-gegen-den-krebs/" target="_blank">Europaweit ist schon seit Jahren Krebs die zweithäufigste Todesursache.</a> Allein in Deutschland starben im Jahr 2009 insgesamt 216.128 Personen  an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116.711 Männer  und 99.417 Frauen. Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) zum  Weltkrebstag am 4. Februar 2011 weiter mitteilt, war damit jeder vierte  Todesfall auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Lungen- und  Bronchialkrebs war dabei mit 42.221 Fällen die insgesamt am häufigsten  aufgetretene Krebsart mit Todesfolge. <a title="Jede Stunde ein Todesfall durchs Rauchen" href="http://www.redakteur.cc/weltnichtrauchertag-2010-jede-stunde-ein-todesfall-durchs-rauchen/" target="_blank">Hierfür ist der Konsum von Tabakprodukten (aktives und/oder passives Rauchen) massgeblich mitverantwortlich.</a></p>
<p>Bei den Männern war in 29  133 Fällen (7,2% aller Sterbefälle) eine  bösartige Neubildung der Lunge  und Bronchien ursächlich für deren Tod,  gefolgt von einer  Krebserkrankung der Prostata in 12.217 Fällen (3,0%).  Bei Frauen war die  häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066  Fällen (3,8%), die  zweithäufigste war Lungen- und Bronchialkrebs mit 13  088 Fällen (2,9%). An erster Stelle der Todesursachen in Deutschland stehen übrigens Herz-/Kreislauferkrankungen: 42% aller Todesfälle wurden im Jahr 2009 dadurch verursacht.<span id="more-8331"></span></p>
<p>In Österreich erkrankten im Jahr 2008 laut Statistik Austria insgesamt 34.868 Menschen in Österreich an Krebs, 1.142 davon an einem bösartigen Melanom. Das Melanom betraf damit 3,3 % aller Krebserkrankungen. 19.744 Menschen starben 2008 an Krebs, 325 an einem Melanom. Die österreichische Krebshilfe ruft daher zu Krebsfrüherkennungsuntersuchungen auf: Diese Vorsorgeuntersuchungen haben das Ziel, Krebs in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken. &#8220;Denn je früher erkannt, umso höher die Heilungschance&#8221;, so die Krebshilfe.</p>
<p>Die Österreichische Krebshilfe Wien bietet nun übrigens in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Unternehmen mit der neuen Initiative &#8220;Mein/e Mitarbeiter/in hat Krebs&#8221; maßgeschneiderte psychologische Beratung, um Mitarbeiter mit einer Krebserkrankung bestmöglich ins Unternehmen zu (re-)integrieren. <a title="Krebshilfe Österreich" href="http://www.krebshilfe.net" target="_blank">Nähere Informationen dazu sind online abrufbar</a>, wo unter anderem auch nützliche Broschüren kostenlos downgeloadet werden können.</p>
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		<title>EU forciert den Kampf gegen den Krebs: Wissenschaft, Aufklärung, Vorsorge, Förderungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 05:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europäische Partnerschaft gegen den Krebs Krebs ist in Europa die häufigste Todesursache nach Herzerkrankungen: Jedes Jahr wird bei 3,2 Millionen Europäern Krebs diagnostiziert. Dies teilt die EU-Kommission anlässlich des Weltkrebstages mit. Am weitesten verbreitet sind demnach Lungen-, Brust- und Dickdarmkrebs. Die EU setzt im Kampf gegen Krebs auf Wissenschaft und Aufklärungsarbeit. So hat ein mit [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Krebs-cancer2.jpg"><img class="size-full wp-image-2758" title="EU-Krebs-cancer2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Krebs-cancer2.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Europäische Partnerschaft gegen den Krebs</dd>
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</h5>
<p>Krebs ist in Europa die häufigste Todesursache nach Herzerkrankungen: Jedes Jahr wird bei 3,2 Millionen Europäern Krebs diagnostiziert. Dies teilt die EU-Kommission anlässlich des <a title="Ärztekammerpräsident Dorner fordert generlles Rauchverbot" href="http://www.redakteur.cc/rauchverbot-jetzt/" target="_blank">Weltkrebstages</a> mit. Am weitesten verbreitet sind demnach Lungen-, Brust- und Dickdarmkrebs. Die EU setzt im Kampf gegen Krebs auf Wissenschaft und Aufklärungsarbeit.</p>
<p>So hat ein mit EU-Geldern gefördertes Team einen Biosensor entwickelt, der in der Lage ist, Zellen zu erkennen, die Tumorwachstum aktiv hemmen. Dieses Gerät könnte es Krebskranken ermöglichen, ihr eigenes Immunsystem für die Bekämpfung der Krankheit zu nutzen. Andere Forschungsprojekte<span id="more-2754"></span> befassen sich wiederum mit den Ursachen von Krebs. Im Rahmen eines dieser Projekte wird untersucht, inwieweit sich die Luftverschmutzung langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Wissenschaftler, Ärzte und Patientengruppen arbeiten im Rahmen der <span class="nolink">Europäischen Partnerschaft für Maßnahmen zur Krebsbekämpfung </span>zusammen. Dabei wird der Austausch von Informationen, Ausrüstung und Fachkenntnissen durch die EU finanziell gefördert.</p>
<p>Insgesamt hat die Wissenschaft bei der Krebstherapie laut EU-Kommission bereits riesige Fortschritte gemacht. Die große Zahl von unheilbar an Krebs Erkrankten macht jedoch deutlich, dass die Forschung noch weiter vorangetrieben werden muss. Die EU arbeitet darauf hin, dass es gelingt, die Krebsraten bis 2020 um 15 % zu verringern und geht dabei auf zwei Fronten vor – Verdeutlichung der großen Bedeutung einer gesunden Lebensweise und Förderung der Krebstherapieforschung.</p>
<p>Die meisten EU-Länder haben eine Strategie zur Verringerung der Krebssterblichkeit entwickelt. Am heutigen Weltkrebstag wird in Aufklärungskampagnen von diesen Strategien viel die Rede sein. Zwischen 2002 und 2006 hat die EU 480 Millionen Euro für Krebsforschung aufgebracht und damit 108 Einzelprojekte finanziert. Im Zeitraum 2007-2013 werden für diese Zwecke noch mehr Mittel bereitgestellt</p>
<p>Der <a title="Europäische Kodex gegen den Krebs" href="http://ec.europa.eu/health-eu/doc/cancercode_de.pdf">Europäische Kodex gegen den Krebs</a> enthält elf praktische, wissenschaftlich untermauerte Tipps dafür, wie man gesund bleiben und das Krebsrisiko verringern kann. Unter anderem werden tägliche Körperbewegung und die Begrenzung des Alkoholkonsums auf höchstens ein Glas (Frauen) zwei Gläser (Männer) pro Tag empfohlen.</p>
<p>Das Risiko, an Krebs zu erkranken, kann mit Lebensstilmaßnahmen insgesamt um 36 Prozent gesenkt werden, erklärte hierzu der österreichische Ärztekammerpräsident Walter Dorner.<br />
Darüber hinaus empfehle sich die Gesundenuntersuchung, die Personen ab 18 Jahren einmal jährlich kostenfrei zur Verfügung stehe. &#8220;Leider nutzen noch immer zu wenige Menschen das Angebot&#8221;, bedauerte der Ärztekammer-Chef. So würden nur 12 Prozent der Anspruchsberechtigten zur Vorsorgeuntersuchung gehen.</p>
<p>Spezielle Vorsorge sei laut Dorner bei den häufigsten Krebserkrankungen angesagt &#8211; Brustkrebs bei den Frauen und das Prostatakarzinom bei den Männern. ,Jährlich sterben 1.490 Frauen an Brustkrebs, der somit die am meisten verbreitete tödliche Krebserkrankung bei der weiblichen Bevölkerung ist. Ab dem vierzigsten Lebensjahr haben Frauen alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgemammographie, zudem sollte regelmäßig eine Selbstuntersuchung der Brust erfolgen.</p>
<p>Zur Früherkennung des Prostatakarzinoms, an dem jährlich knapp 1.200 Männern sterben, gibt es die Tastuntersuchung, sowie den PSA-Test, der auf einen Tumor hinweisen kann. Studien zufolge kann dieser Test die Sterblichkeit um etwa 20 Prozent senken. Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten sich einmal jährlich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen, erklärte der Ärztekammer-Präsident.</p>
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