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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Blut</title>
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		<title>Fraunhofer entwickelt Express-Bluttest</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 23:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Biochip stellt schnell Blutvergiftungen fest Foto: © Fraunhofer IPM Das menschliche Blut gibt Aufschluss über vielerlei Erkrankungen. Die Geschwindigkeit des Bluttests kann daher Leben retten – etwa bei einer Blutvergiftung. Mit einem neuen Biochip, den Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg entwickelt haben, können Mediziner das Blut künftig direkt in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11329" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blutvergiftungs-Test_C-Fraunhofer-IPM.jpg"><img class="size-medium wp-image-11329 " title="Blutvergiftung schnell erkennen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blutvergiftungs-Test_C-Fraunhofer-IPM-300x196.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Dieser Biochip stellt schnell Blutvergiftungen fest<br />
Foto: © Fraunhofer IPM</h4>
</dl>
</div>
<p>Das menschliche Blut gibt Aufschluss über vielerlei Erkrankungen. Die Geschwindigkeit des Bluttests kann daher Leben retten – etwa  bei einer Blutvergiftung. Mit einem neuen Biochip, den Wissenschaftler  am Fraunhofer-Institut für  Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg  entwickelt haben, können Mediziner das Blut  künftig direkt in der Arztpraxis untersuchen und innerhalb von zwanzig Minuten liegt  das Ergebnis vor.</p>
<p>Um etwa die Frage nach einer Blutvergiftung zu  klären, nimmt der Arzt bislang Blut ab und schickt es zur  Untersuchung an ein  Zentrallabor. Dabei geht wertvolle Zeit verloren,  die dem Patienten  unter Umständen das Leben kosten kann. &#8220;Der neue Biochip  wird in einem ebenfalls von uns  konstruierten Gerät ausgewertet, das  alle Untersuchungsschritte  vollautomatisch durchführt&#8221;, erklärt Albrecht Brandenburg,  Gruppenleiter am IPM. &#8220;Der Arzt muss lediglich  die Blutprobe in das  System stellen und auf das Ergebnis warten.&#8221; Je schneller und gezielter die Ärzte eine  Sepsis erkennen und  behandeln, desto größer sind die Überlebenschancen  für den Patienten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Fraunhofer <a title="Fraunhofers Minilabor für Ärzte" href="http://www.redakteur.cc/fraunhofer-prasentiert-minilabor/" target="_blank">-wie berichtet-</a> ein Mini-Labor für Ärzte angekündigt und die Uni Saarland präsentierte kürzlich einen neue <a title="Bluttests verraten Krebserkennung" href="http://www.redakteur.cc/bluttests-verraten-krebserkrankung/" target="_blank">Krebsfrüherkennungs-Methode durch Bluttests</a>.<span id="more-11325"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen Prototyp des Geräts und des Biochips haben die Forscher bereits   gemeinsam mit Kollegen einer Universitätsklinik erfolgreich getestet.   Der Biochip wird jeweils nur einmal verwendet – entsprechend   preisgünstig muss er sein: &#8220;Wir rechnen damit, dass er bei   entsprechender Stückzahl langfristig nicht mehr als einen Euro kosten   wird&#8221;, sagt Brandenburg. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: So   lassen sich auch andere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs   untersuchen. Weiterhin ermöglicht der Chip Doping- und Urintests und   Qualitätsprüfungen an Lebensmitteln.</p>
<p>Das Gerät arbeitet konkret so: Zunächst bereitet es die  Blutprobe vor. Rote Blutkörperchen werden vom Blut getrennt, das  zurückbleibende Blutplasma wird auf den Biochip geleitet. Leidet der  Patient an einer Sepsis, bildet sein Immunsystem als Abwehrreaktion  bestimmte Proteine aus. Diese nutzt der Biochip zur Diagnose: Auf dem  Chip sind Antikörper verankert, die an  genau diese Proteine ankoppeln können. Falls also Proteine im Blut sind,  fischen die Antikörper diese aus der Flüssigkeit heraus und fixieren  sie auf dem Chip.</p>
<p>Doch woher weiß das System, ob Proteine gefangen  wurden? &#8220;Es spült eine Lösung mit passenden Antikörpern über den Chip,  die wiederum mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert sind&#8221;,  erläutert Manuel Kemmler, Wissenschaftler am IPM. &#8220;Diese binden an  die Proteine – Antikörper, Protein und fluoreszenzmarkierter Antikörper  sind damit fest aneinander und an die Oberfläche gekoppelt. Beleuchtet  man den Chip, leuchtet der Farbstoff auf.&#8221; Das System sieht viele kleine  Leuchtpunkte, die verraten, dass Protein im Blut war. Ist der Patient  dagegen gesund, bleibt der Chip dunkel.</p>
<div>
<div>
<p>Mit ihrer Entwicklung können die Forscher sogar verschiedene Proteine in  einem Ablauf gleichzeitig untersuchen. In diesem Fall befinden sich  unterschiedliche Fängermoleküle auf dem Chip, an die jeweils ganz  bestimmte Moleküle aus dem Blut andocken. Durch eine geschickte Wahl der  nachgewiesenen Proteinmarker gewinnen die Wissenschaftler wichtige  Zusatzinformationen über die Schwere und die Ursache der Erkrankung.</p>
</div>
</div>
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		<title>No Angel Nadja Benaissa verurteilt &#8211; Deutsche AIDS-Hilfe bedauert</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Zunächst die Infos, anschliessend in kursiv der Kommentar dazu) Das Amtsgericht Darmstadt hat m 26. August Nadja Benaissa zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die ex-No Angel-Sängerin bekannte zu Beginn ihres Prozesses, gewusst zu haben, dass sie HIV-positiv ist, dass sie aber dennoch ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Einer ihrer Sexpartner hatte sich dabei mit HIV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Zunächst die Infos, anschliessend in kursiv der Kommentar dazu)</em></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Red-Ribbonk.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6351" title="Red-Ribbonk" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Red-Ribbonk-177x300.jpg" alt="" width="142" height="240" /></a>Das Amtsgericht Darmstadt hat m 26. August Nadja Benaissa zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die ex-No Angel-Sängerin bekannte zu Beginn ihres Prozesses, gewusst zu haben, dass sie HIV-positiv ist, dass sie aber dennoch ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Einer ihrer Sexpartner hatte sich dabei mit HIV infiziert. Die Staatsanwaltschaft konstatierte Einsicht und Reue und plädierte daher nicht für Gefängnis, sondern für eine Bewährungsstrafe. Das Gericht befand sie des Tatbestands &#8220;Gefährliche Körperverletzung&#8221; für schuldig und verurteilte sie zu zwei Jahren Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung, verbunden mit 300 Arbeitsstunden gemeinnützige Tätigkeit für die AIDS-Hilfe. Diese Organisation hatte einen Freispruch gefordert:<span id="more-6342"></span></p>
<p>&#8220;Von dem Urteil gehen die falschen Botschaften aus, die der HIV-Prävention und der Emanzipation von chronisch Kranken in Deutschland Schaden zufügen werden&#8221;, bedauert die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) das Urteil gegen die Sängerin.&#8221;Wenn die Verhütung vor allem Frauen und HIV-Positiven einseitig zugeschrieben wird, setzen wir die gemeinsame Verantwortung zweier Menschen außer Kraft&#8221;, kritisiert Marianne Rademacher, Frauenreferentin der DAH. &#8220;Wir sehen die Politik nun in der Pflicht, das Strafrecht der Lebensrealität anzupassen,&#8221; ergänzt Carsten Schatz, Mitglied im Bundesvorstand der DAH.</p>
<p><em>Das stimmt schon, dass immer zwei für Sex verantwortlich sind, natürlich nur, sofern es sich um Freiwilligkeit Beider handelt. Freilich müsste es vor allem bei reinem Spass-Sex immer -schon im eigenen Interesse- ein Anliegen beider sein, Safer Sex zu praktizieren. Und natürlich könnte man jetzt einfach sagen: Tja, selbst schuld: Pecht gehabt.</em></p>
<p><em>Aber so einfach ist es nicht: Unsafer Sex ist lebensgefährlich, das sollte sich eigentlich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis herumgesprochen haben. Die Realität aber ist eine andere. Sonst gäbe es nicht jährlich unzählige Neuinfizierte. Vielen Menschen heute und so auch Nadjas Sexpartner ist also unmissverständlich Leichtsinn im Sexualleben vorzuwerfen. </em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS.jpg"><img class="size-full wp-image-6349 alignright" title="AIDS" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS.jpg" alt="" width="143" height="134" /></a></p>
<p><em>Aber Viren einer tödlichen Krankheit (auch wenn sie noch nicht ausgebrochen ist), die AIDS nach wie vor ist, in sich zu wissen und dennoch ungeschütztem Geschlechtsverkehr zuzustimmen, ist weit mehr als leichtsinnig, weil man hiermit zumindest in Kauf nimmt, den anderen auch mit der nach wie vor unheilbaren Krankheit zu infizieren. </em><em>Sex ist grundsätzlich nicht nur eine Frage von Spass, sondern auch von Verantwortung, um wie viel mehr in diesem konkreten Fall.</em><em> Das Gericht im Fall Nadja Benaissa hat also völlig und auch für die Öffentlichkeit richtig entschieden, indem es die Sängerin nicht freisprach, sondern sie wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilte:</em></p>
<p><em>Es kann, ja es darf nicht sein, dass wer ungestraft einen anderen Menschen der Gefahr einer unheilbaren Krankheit aussetzt. Dem muss öffentlich ein Riegel vorgeschoben werden. Dennoch wäre eine Haftstrafe ohne Bewährung das falsche Signal, da Nadja offensichtlich ihre schwerwiegenden Fehler bewusst sind und sie diese bereut. Aber dieses Urteil sollte aber auch -vollkommen zu Recht- öffentlichkeitswirksam zeigen, dass HIV-Positive gerade im Wissen darum (und hier gibt es keinen rechtlichen Unterschied, ob die HIV-Viren schon zu AIDS geführt haben oder nicht) hohe Verantwortung für andere Menschen tragen und  dass es hier niemals eine Rechtfertigung für ungeschützte Sexualkontakte geben kann, ohne dass der Partner davon wissend das Risiko einer Ansteckung bewusst in Kauf nimmt. Und das muss rechtlich auch so bleiben.</em></p>
<p><em>Und hier verstehe ich die Deutsche AIDS-Hilfe absolut nicht, ja deren Argumentation ist falsch:</em></p>
<p><em>Wenn ich weiss, dass die Bremsen meines Autos nicht einwandfrei funktionieren und ich borge es wem ,ohne ihn auf diesen Umstand hinzuweisen, dann riskiere ich, dass er einen Unfall hat und vielleicht sogar in Folge stirbt. Wenn ich HIV-positiv bin und ihn nicht über mein Gesundheitsdefizit informiere oder zumindest ausnahmslos </em><em>auf Safer Sex bestehe</em><em>, riskiere </em><em>ich, dass er sich durch mich infiziert, AIDS bekommt und vielleicht sogar daran stirbt.</em></p>
<p><em>Es kann hier also keine Ausreden, keine Rechtfertigungen und auch keinen Freispruch geben, sondern es muss klar sein: das ist und bleibt schwer verantwortungslos und eine gefährliche Körperverletzung, vielleicht sogar mit Todesfolge. Und es wäre mehr als wünschenwert, würde auch die Deutsche AIDS-Hilfe hier nicht zu rechtfertigen versuchen, was niemals zu rechtfertigen ist, sondern von HIV und AIDS Betroffene zu Verantwortungsbewusstsein zu ermutigen.<br />
</em></p>
<p><em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS-1987_lasst_mich_nicht_allein.jpg"><img class="size-medium wp-image-6348 alignleft" title="AIDS 1987_lasst_mich_nicht_allein" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS-1987_lasst_mich_nicht_allein-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Dennoch, &#8211; und dies sei an dieser Stelle ganz entschieden betont-: Auch dieses prominente Urteil rechtfertigt keinesfalls die Diskriminierung und Ghettoisierung von HIV-positiven und AIDS-kranken Menschen. Es mag sein, dass viele durch eigene &#8220;Schuld&#8221;, durch Leichtsinn, Dummheit und Hirnlosigkeit infiziert wurden. Das darf uns aber dennoch nicht dazu verleiten, sie zu stigmatisieren oder auszugrenzen. Dass der HIV-Virus fast ausschliesslich über körperliche Flüssigkeiten wie Sperma, Darmschleimhaut, Muttermilch, Scheidenflüssigkeit, Speichel und Blut übertragen werden kann, ist eindeutig erwiesen. Genauso eindeutig erwiesen ist auch, dass darüber hinausgehender üblicher zwischenmenschlicher Kontakt mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken ungefährlich ist. Und auch wenn AIDS mit vielen Ängsten verbunden ist, so verdienen davon Betroffene dennoch die Bestätigung, nicht ausgegrenzt, sondern als Menschen weiterhin anerkannt und geliebt zu sein.</em></p>
<p>- <a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=AIDS&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Bücher zum Thema AIDS</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>- <a title="Gib AIDS keine Chance!" href="http://www.gib-aids-keine-chance.de/" target="_blank">Umfassende Online-Infos über HIV und AIDS</a></p>
<p>- <a title="Deutsche AIDS-Hilfe" href="http://www.aidshilfe.de" target="_blank">Deutsche AIDS-Hilfe</a></p>
<p>- <a title="Österreichische AiDS-Hilfe" href="http://www.aidshilfen.at" target="_blank">Österreichische AIDS-Hilfe</a></p>
<p>- <a title="Schweizer AIDS-Hilfe" href="http://www.aids.ch" target="_blank">AIDS-Hilfe Schweiz</a></p>
<p>- <a title="World AIDS Conference in Wien" href="http://www.redakteur.cc/vienna-world-aids-conference/" target="_blank">World AIDS Conference in Wien: Verschiedene Standpuunkte zum Thema</a></p>
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		<title>Aufwärmen mit Alkohol ist gefährlich</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Apotheker wünschen alles Gute und viel Gesundheit Foto: abda.de Alkohol erweitert zwar die Blutgefäße in der Haut, gleichzeitig zieht der Körper aber das Blut von den inneren Organen ab. Im Extremfall werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, eine Unterkühlung droht. Wer friert, sollte daher auf Alkohol verzichten, denn Glühwein oder Schnaps wärmen nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_1952" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/abda_glueckwunsch.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1952" title="abda_glueckwunsch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/abda_glueckwunsch-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die deutschen Apotheker wünschen alles Gute und viel Gesundheit<br />
Foto: abda.de</dd>
</dl>
</h5>
<p>Alkohol erweitert zwar die  Blutgefäße in der Haut, gleichzeitig zieht der Körper aber das Blut  von den inneren Organen ab. Im Extremfall werden diese nicht mehr  ausreichend versorgt, eine Unterkühlung droht. Wer friert, sollte daher auf Alkohol verzichten, denn  Glühwein oder Schnaps wärmen nur kurzfristig, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).<span id="more-1951"></span></p>
<p>Wintersportler sollten sich demnach besser mit alkoholfreien Getränken aufwärmen: Ingwertee  etwa fördert die Durchblutung und wärmt durch seine Schärfe. &#8220;Bei  Unterkühlungen oder Erfrierungen auf keinen Fall Alkohol zu trinken  geben!&#8221; Über die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten sich  Wintersportler genau informieren, denn hier passieren aus  Unwissenheit leicht Fehler&#8221;, erklärt Erika Fink, Präsidentin der <a title="Deutsche Bundesapothekerkammer" href="http://www.abda.de" target="_blank">ABDA</a>: &#8220;Die Betroffenen zuerst in Decken einwickeln und etwas Warmes zu trinken geben.&#8221; Beim Verdacht auf eine Erfrierung sollte  zudem sofort der Notarzt gerufen werden.</p>
<p>Eine Unterkühlung zeige sich unter anderem durch Müdigkeit oder  Steifwerden der Arme und Beine. Bei extremer Kälte sind Erfrierungen  möglich. Erfrorene Körperstellen sind weiß-grau, später bilden sich  Blasen. Ohren, Nase, Zehen oder Finger sind besonders gefährdet.  Erfrorene Körperteile dürfen nicht massiert oder mit Schnee  abgerieben werden. Das könnte die Gewebeschäden verstärken.  Erfrierungen sollten grundsätzlich so langsam wie möglich aufgetaut  werden. Durch eine zu schnelle Erwärmung könne es zu einem  Kreislaufkollaps kommen, warnt die Apothekenkammer.</p>
<p>Tja, da heisst sumdenken und umlernen: schadet aber nie.</p>
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