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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Bildung</title>
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		<title>UNICEF: Welt braucht Kinder-Agenda</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 23:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable Development Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme nur gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der Regierungen, trotz aller unterschiedlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die  so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable  Development  Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme  nur  gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der  Regierungen,  trotz aller unterschiedlichen Interessen die  internationale  Zusammenarbeit zu stärken.<span id="more-16244"></span></p>
<p>UNICEF ruft Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft daher dazu auf, sich im  Interesse der Kinder hinter die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung  der Vereinten Nationen zu stellen. Am kommenden Wochenende werden die  Regierungen in New York erstmals gemeinsame Entwicklungsziele  verabschieden, die für Entwicklungs- und Industrieländer gleichermaßen  gelten. Sie versprechen, bis zum Jahr 2030 Armut und Hunger zu besiegen,  alle Kinder in die Schule zu bringen, Erde und Umwelt zu schützen und  Ungleichheit zu bekämpfen.</p>
<p>&#8220;Nachhaltige  Entwicklung beginnt mit der heranwachsenden Generation. Es ist unsere  Aufgabe Kinder in den Fokus der neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten  Nationen zu setzen&#8221;, erklärt Geschäftsführerin von UNICEF Österreich Gudrun Berger. &#8220;Millionen Kinder sind auf der Flucht, schützen wir  sie nicht, können globale Zukunftsperspektiven für eine friedliche  Entwicklung nicht geschaffen werden.&#8221;</p>
<p>Anlässlich des UN-Gipfels weist UNICEF auf die enormen weltweiten Herausforderungen für Kinder hin:</p>
<ul>
<li>Fast die Hälfte aller Menschen in Armut sind Kinder und Jugendliche</li>
<li>rund 570 Millionen Kinder müssen sogar von weniger als 1,25 Dollar  am Tag leben. Arme Kinder sind häufiger krank und haben geringere  Überlebenschancen. Sie sind vielfach von Bildung ausgeschlossen oder in  der Schule benachteiligt. Das Risiko, dass sie ausgebeutet oder nicht  richtig am Leben ihrer Gesellschaft teilhaben, ist hoch.</li>
</ul>
<p>• Weltweit wachsen 230 Millionen  Kinder und Jugendliche in Ländern auf, in denen Krieg herrscht oder  bewaffnete Konflikte an der Tagesordnung sind. Auf diese Länder  entfallen weltweit fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern und die  Hälfte aller Kinder, die keine Schule besuchen.</p>
<p>•  Immer mehr Kinder sind auch durch Naturkatastrophen bedroht -vielfach  in Folge des Klimawandels. Zwischen 1990 und 2000 waren jedes Jahr 66,5  Millionen Kinder von Naturkatastrophen betroffen &#8211; im kommenden  Jahrzehnt werden es 175 Millionen Kinder sein.</p>
<p>•  Diese Krisen und Katastrophen drohen, wichtige Entwicklungsfortschritte  zu zerstören. Sie treiben Millionen dazu, ihre Heimat zu verlassen und  als Flüchtling oder Migrant eine bessere Zukunft zu suchen. Die Hälfte  der weltweit fast 60 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen sind Kinder  und Jugendliche. Es besteht die Gefahr, dass viele von ihnen  dauerhaft  ausgeschlossen bleiben -zum Beispiel, weil ihnen Bildung und  medizinische Hilfe vorenthalten werden.</p>
<p>Nach  mehrjährigen weltweiten Beratungen und unter intensiver Beteiligung der  Zivilgesellschaft wurden 17 Ziele und 169 Unterziele vereinbart. Der  Aktionsplan hat das Ziel die &#8220;Tyrannei der Armut zu überwinden&#8221; und &#8221;  die Zukunft unseres Planeten zu sichern&#8221;. Um dies zu erreichen,  verbindet er wirtschaftliche und soziale Ziele mit der Notwendigkeit,  die Umwelt zu schützen. Die neuen Entwicklungsziele gelten sowohl für  Entwicklungs- und Schwellenländer als auch für Industrieländer, die ihre  eigene Wirtschafts-, Konsum- und Lebensweise nachhaltiger gestalten  müssen.</p>
<p>Sie lösen die so  genannten Millenniums-Entwicklungsziele ab. Diese haben in den  vergangenen fünfzehn Jahren den Rahmen für den Kampf gegen Armut und  Unterentwicklung gestellt. Auch wenn nicht alle Millenniumsziele  erreicht wurden, haben sie doch maßgebliche Fortschritte für Millionen  Menschen gebracht. So wurde die weltweite Kindersterblichkeit halbiert,  die Ernährung und der Zugang zu sauberem Wasser und zu Bildung  verbessert. Allerdings sind diese Fortschritte sehr ungleich verteilt &#8211;  sowohl in den verschiedenen Weltregionen als auch innerhalb der  einzelnen Länder.</p>
<p>Die neue  Agenda der Vereinten Nationen eröffnet die Chance, globale  Herausforderungen gemeinsam anzugehen &#8211; und das Leben der zukünftigen  Generationen nachhaltig zu verbessern. UNICEF fordert dazu:</p>
<p>•  Die Regierungen müssen gezielt und verlässlich in Bildung, Gesundheit  und Schutz der Kinder aus den ärmsten Familien investieren. Insbesondere  bessere Bildung und Ausbildung bringen den größten Ertrag im Kampf  gegen die Armut &#8211; für die Kinder und für die ganze Gesellschaft.</p>
<p>•  Österreich muss Nachhaltigkeit fördern. Als Industrieland tragen wir  eine doppelte Verantwortung: Wir müssen die ärmsten Länder stärker dabei  unterstützen, die Umweltzerstörung zu stoppen und die Folgen des  Klimawandels zu bewältigen. Gleichzeitig müssen wir glaubwürdig sein und  unsere eigene Wirtschafts- und Konsumweise nachhaltiger gestalten.</p>
<p>•  Wir müssen allen Kindern einen fairen Start ins Leben ermöglichen und  den Kampf gegen Kinderarmut  verstärken &#8211; auch in Österreich. Denn das  Wohlergehen der Kinder ist Maßstab für die Zukunftsfähigkeit einer jeden  Gesellschaft.</p>
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		<title>Familienverband: Ja zu Schulautonomie aber nein zu Ganztagsschulenpflicht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2015 12:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr Schulautonomie ja, aber nicht auf Kosten der Familien, plädiert der Katholische Familienverband für Wahlfreiheit von Eltern und Schülern. Die von Bildungsministerin Heinisch-Hosek großräumig geplante Einführung der Gesamtschule behindere nämlich jene Familien, welche am Nachmittag selbst ihre Kinder betreuen wollten. Der Katholische Familienverband begrüßt zwar die Forderung nach mehr Autonomie für die Schulen, übt jedoch [...]]]></description>
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<div>
<p>Mehr Schulautonomie ja, aber nicht auf Kosten der Familien, plädiert der Katholische Familienverband für Wahlfreiheit von Eltern und Schülern. Die von Bildungsministerin Heinisch-Hosek großräumig geplante Einführung der Gesamtschule behindere nämlich jene Familien, welche am Nachmittag selbst ihre Kinder betreuen wollten. Der Katholische  Familienverband begrüßt zwar die Forderung nach mehr Autonomie für die  Schulen, übt jedoch Kritik an der Einführung der verschränkten Ganztagsschule.<em><span id="more-16226"></span></em></p>
<p>Positiv und zustimmend reagiert Astrid  Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes auf die  Forderung von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach mehr  Autonomie für die Schulen: „Es ist wichtig, dass Standorte gestärkt  werden indem sie etwa mehr Freiheit in der Gestaltung der Stundenpläne  oder bei der Auswahl des Lehrpersonals haben“, so Ebenberger.Heftige Kritik gibt es von der Bildungsexpertin des Katholischen  Familienverbandes an der Forderung nach der verschränkten  Ganztagsschule: „Die verschränkte Ganztagsschule bedeutet auch  Anwesenheitspflicht am Nachmittag für die Schüler“, gibt Ebenberger zu  bedenken. Damit wäre die  Nachmittagsbetreuung durch die eigenen Eltern aber auch durch die  Großeltern unmöglich. Ebenberger fordert daher: „Die Politik sollte  nicht durch Zwangsmaßnahmen versuchen, in das Familienleben  einzugreifen!“</p>
</div>
</div>
<div>
<p>„Auch wenn die verschränkte Ganztagsschule durch abwechselnde Lern-  und Erholungsphasen auf den Biorhythmus der Schüler und Schülerinnen  Rücksicht nimmt, muss sie ein Angebot bleiben und darf nicht  verpflichtend sein“, kritisiert die Vizepräsidentin. „Die Wahlfreiheit  muss erhalten bleiben, Eltern und Kinder müssen selbst entscheiden  können, welche die geeignete Schulform für sie und ihre Lebenssituation  ist!“, so Ebenberger abschließend.</p>
</div>
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		<title>Gemeinnützigkeit als Megatrend gegen Ego-Wahn?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 22:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liegt die Zukunft unserer modernen Gesellschaft im Ego-Wahn? Oder vielmehr im Gemeinschaftssinn? Dieser Frage geht eine aktuelle Trendstudie des Wiener Zukunftsinstitut nach, welche gestern, Montag, von der Vinzenz-Gruppe präsentiert wurde. Gemeinnützige Initiativen liegen demnach aktuell im Trend und je rauer der Wind weht, umso öfter bilden sich Netzwerke der Selbsthilfe. Das neue gesellschaftliche Motto der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt die Zukunft unserer modernen Gesellschaft im Ego-Wahn? Oder vielmehr im Gemeinschaftssinn? Dieser Frage geht eine aktuelle Trendstudie des Wiener Zukunftsinstitut nach, welche gestern, Montag, von der Vinzenz-Gruppe präsentiert wurde.</p>
<p>Gemeinnützige Initiativen liegen  demnach aktuell im Trend und je rauer der Wind  weht, umso öfter bilden sich  Netzwerke der Selbsthilfe. Das neue gesellschaftliche Motto der Zukunft lautet nun: &#8220;Vom Ich zum Wir&#8221; als Antwort auf die egogetriebene &#8220;Superidividualisierung&#8221; der Menschen, aber anders als erwartet. &#8220;Schon  während der Arbeit zur Studie zeigte sich, dass die Basis  unserer  modernen Gesellschaft die Struktur komplexer Netzwerke ist -und  das  diametral anders, als bisher gedacht wurde&#8221;, erklärt Studienautor  Harry  Gatterer vom Zukunftsinstitut Österreich. &#8220;Das führt zu  Veränderungen,  die unsere Gesellschaft auf den Kopf stellen.&#8221;<span id="more-15732"></span>Gemeinnützigkeit  ist demnach in erster Linie als Haltung oder Zugang  zu verstehen, und  nicht als Organisationsform. Die epochale  Verschiebung unserer  gesellschaftlichen Grundstrukturen, von getrennten  Funktionssystemen hin  zu komplexen Netzwerken, erfordert auch eine  fundamentale Anpassung  unseres Denkens. Patentlösungen sind out.  Vielfältige Denkansätze sind  in. Statt &#8220;endweder-oder&#8221; darf es auch  &#8220;sowohl-als-auch&#8221; sein.  Materielle Werte verlieren zunehmend an  Relevanz gegenüber durch  Beteiligung bestimmte Werte.</p>
<p>Üblicherweise  unterteilte man noch die Organisation der  Gesellschaft in  getrennte Funktionssysteme und geht dabei von drei  zentralen Sektoren  aus: Politik, Markt und Non-Profit-Organisationen.  Die Gemeinnützigkeit  wird gemeinhin dem 3. Sektor zugeordnet. Dieses &#8211;  trennende &#8211; Denken  erweist sich nun als überholt, wie die Zukunftsanalyse  offenlegt. &#8220;Es  etabliert sich vielmehr gerade ein vierter Sektor, der  die bisherigen  drei Sektoren vereint und darüber hinausgeht&#8221;,  beschreibt Michael  Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe und  Auftraggeber der  Trendstudie. &#8220;Die Kernleistung dieses vierten Sektors  besteht aus klugem  Vernetzen und dem Entwickeln von Lösungsansätzen für  drängende Probleme  unserer Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Die  klassischen Sektoren &#8211; jedenfalls &#8220;Staat&#8221; und &#8220;privat&#8221; -brauchen die  Gemeinnützigkeit, um auch künftig noch ihre Aufgaben für die Mehrheit  zufriedenstellend erfüllen zu können. Gemeinnützigkeit trägt immer  stärker dazu bei, die großen Herausforderungen in den Bereichen  Soziales, Gesundheit, Bildung, Umwelt und Kultur in einer vernetzter  werdenden Gesellschaft zu bewältigen.</p>
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		<title>Raunzen darf nur, wer wählt!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 22:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hintergrundanalyse zu den Nationalratswahlen am 29. September 2013 und Spitzenkendidaten-*Augenvergleich &#160; EINLEITUNG Eigentlich steht das Ergebnis der österreichischen Nationalratswahl 2013 grundsätzlich bereits fest. Aber mal angenommen, man könnte als Wähler tatsächlich über die politische Zukunft Österreichs entscheiden, müsste man dann das Angebot wählen zu dürfen, nicht nahezu als moralische Verpflichtung empfinden? Ja so ist es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hintergrundanalyse zu den Nationalratswahlen am 29. September 2013 und Spitzenkendidaten-*Augenvergleich</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>EINLEITUNG</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nationalratswahl-2013-Parlament-DSCN3465.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15473" title="Nationalratswahl 2013 Parlament DSCN3465" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nationalratswahl-2013-Parlament-DSCN3465-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>Eigentlich steht das Ergebnis der österreichischen Nationalratswahl 2013 grundsätzlich bereits fest. Aber mal angenommen, man könnte als Wähler tatsächlich über die politische Zukunft Österreichs entscheiden, müsste man dann das Angebot wählen zu dürfen, nicht nahezu als moralische Verpflichtung empfinden? Ja so ist es, beziehungsweise so sollte es sein: Wer nicht wählt, sagt damit den Politikern, dass er selbst keine Mitverantwortung für die Politik tragen will, dass er wichtige Entscheidungen lieber anderen überlässt und dass ihm eigentlich, obwohl er sich vielleicht immer wieder abwertend über Politiker äußert, alles gleichgültig ist.</p>
<p>Wenn dies auch nicht jedem Entscheidungsträger angenehm sein mag: Letztlich sind in allen wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen reife und mündige Bürger notwendig: Wenn es um die politische Zukunft eines Landes geht und man diese  vernünftig zu planen gedenkt, kann es doch nicht darum gehen, lauter  Ja-Sager, Hohlköpfe und Lämmer um sich zu scharen. Gefragt sich vielmehr Menschen, die eine eigene Meinung haben und die sich aktiv einbringen in die Diskussion und die Politik.<span id="more-15455"></span></p>
<p>Bei dieser Nationalratswahl geht es aktuell um zwei Grundfragen: Was kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft über alle Bevölkerungsschichten hinweg eine bessere und gesündere und produktivere und solidarischere und gerechtere wird? Und: Wie kann sich Österreich damit konkret und produktiv  in die Diskussion der gesamten Europäischen Union (EU) einbringen und damit an der Zukunft Europas aktiv mitarbeiten? Erst nach Beantwortung dieser beiden Grundfragen kann man an die praktische Umsetzung derselben anhand konkreter programmatischer Schritte herangehen.</p>
<p>EUROPA</p>
<p>Bei dieser Wahl geht es im Grunde zwar nur indirekt um Europapolitik, zumal die österreichische Regierung (egal welcher politischen Farbe) aufgrund internationaler Verpflichtungen gar nicht in der Lage ist, über eine grundsätzliche Umgestaltung oder gar einen etwaigen Austritt aus der Eurozone zu entscheiden. Gleich drei Parteien in Österreich bringen aber im Wahlkampf auch diese Thematik ein: Das Team Stronach, das BZÖ und vor allem die FPÖ:</p>
<p>Deren Frage diesbezüglich ist durchaus bedenkenswert: Kann es im Sinne der österreichischen Bevölkerung sein, dass gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Milliarden an Euros nicht in die Ankurberlung der Wirtschaft und in die Lösung der sozialen Probleme im eigenen Land investiert werden, sondern an so genannte <a title="EU-Pleitestaaten" href="http://www.redakteur.cc/?s=Pleitestaaten" target="_blank">Pleitestaaten</a> fließen und zwar immer wieder aufs Neue? Und ich prophezeie hiermit, dass uns die nächste Wirtchaftskrise in der Eurozone in Kürze ereilen wird.</p>
<p>Die Frage der dauerhaften gemeinsamen Währung aller bisherigen Euroländer ist zwar nur gesamteuropäisch bzw. auf Eurozonen-Ebene zu lösen. Man muss jedoch aus verantwortungsbewusster EU-Bürger die Frage stellen dürfen, ob eine gemeinsame Währung von wirtschaftsschwachen und wirtschaftsstarken Ländern Sinn macht oder nicht vielmehr langfristig auch die starken Länder in den wirtschaftlichen Ruin treibt, was man hofffentlich rechtzeitig wird verhindern können. Da kann Österreich froh sein, mit Deutschland und seiner Kanzlerin <a title="Angela Merkel" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Angela+Merkel%22" target="_blank">Angela Merkel</a> einen starken und verlässlichen Partner in der EU zu haben.</p>
<p>LEISTUNG UND STEUERN</p>
<p>Vorausgesetzt, die Steuerhoheit innerhalb der EU verbleibt weiter bei den Mitgliedsstaaten: Ist es klug und zukunftsorientiert oder nicht vielmehr politisch kurzsichtig, ja unverantwortlich, jenes große Kapital beziehungsweise Vermögen, das seit Jahrzehnten maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass immer wieder neue Unternehmen gegründet und Arbeitsplätze und damit auch Wohlstand für die Bevölkerung geschaffen werden, noch einer weiteren zusätzlichen Besteuerung zu unterwerfen, wie dies in Österreich vor allem KPÖ, SPÖ und Grüne fordern?</p>
<p>Freilich ist es eine wohltuende Geste und zeugt von menschlicher Größe, wenn jene wenigen Menschen, welche sosehr im Überfluss leben, dass ihre Nachkommen gar nicht in der Lage wären, ihr überschüssiges Vermögen aufzubrauchen, ihre Dankbarkeit, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Solidarität mit jenen Menschen, die knapp am Existenzminimum dahinvegetieren, zeigen, indem sie in harten Zeiten wie diesen freiwillig einen Teil ihres überschüssigen Geldes Bedürftigen zur Verfügung stellen. Solidarität -wem auch immer gegenüber- ist im Übrigen nicht eine Tugend,  die man sich vom Staat erwarten sollte, sondern für die jeder einzelne  Mensch persönlich verantwortlich ist.</p>
<p>Familien aber, die es entweder selbst oder deren Vorfahren meist durch harte Arbeit und Tüchtigkeit und Ausdauer zu größerem Wohlstand als der Durchschnitt gebracht haben, ein weiteres Mal mit Steuern hierfür zu bestrafen, würde deren Bereitschaft, Überdurchschnittliches zu leisten, und die Einsatzfreude beschneiden. Wer Fleiß und harte Arbeit über Generationen, die letztlich zu Vermögen geführt hat, durch zusätzliche Vermögens- und Erbschaftssteuern schädigen bis vernichten will, möge gern Werner Faymann und seine SPÖ auf ihrem Weg bestätigen und ihn oder Grüne oder gar die KPÖ wählen. Wer will, dass sich Leistung wieder lohnt und dass wer mehr leistet, auch mehr verdienen und letztlich auch mehr Wohlstand haben soll, muss ÖVP, BZÖ oder FPÖ wählen.</p>
<p>Denn nur derjenige kann investieren, der mehr hat, als er zum eigenen Leben (und der seiner Familie) braucht, kann auch investieren. Das Ziel der Politik muss also sein, Vermögensaufbau nicht durch Steuern zu behindern, sondern zu fördern. Dann wird das Vermögen auch investiert: In Projekte und neue Unternehmen und Projekte. Und damit wird fruchtbarer Boden für neue Arbeitsplätze geschaffen, was der gesamten Gesellschaft gut tut. Die von ÖVP-Chef Michael Spindelegger versprochene &#8220;Entfesselung der Wirtschaft&#8221; ist also höchste Zeit und notwendig.</p>
<p>Stronachs Steuermodell, wonach Unternehmen von der Steuer befreit werden, sofern sie das Kapital wieder in Österreich anstatt im Ausland investieren, klingt vernünftig, allerdings nur, wenn auch <a title="Managergehälter" href="http://www.redakteur.cc/?s=Managergeh%C3%A4lter" target="_blank">ungerechte Managergehälter</a> (ab 500.000 Euro jährlich) künftig der Vergangenheit angehören. Stronachs Vision einer Steuerflatrate (auch das BZÖ hat Sympathien hierfür), welche im Grunde alle Menschen reich machen soll, ist wohl mehr Traum als Realität. Ähnlich verhält es sich mit Stronachs Wunsch nach Steuersenkungen, was in Zeiten der Hochkonjunktur sinnvoll wäre, aber in Zeiten der <a title="Wirtschaftskrise" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wirtschaftskrise" target="_blank">Wirtschaftskrise</a> wohl unverantwortlich.</p>
<p>LOHNNEBENKOSTEN</p>
<p>Die Lohnnebenkosten zu senken, wie dies vor allem das BZÖ, aber auch SPÖ und ÖVP wollen, ist hingegen grundsätzlich sinnvoll und arbeitsplätzefördernd, aber nur, wenn die dann fehlenden Einnahmen (Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sowie Steuern) anderweitig eingenommen werden: vor allem die Pensionen sind jetzt schon nur mehr schwer finanzierbar.  Vielleicht wäre es gerechter, wenn die Progression der Sozialversicherung künftig keiner Grenze im Gehalt mehr unterliegt, sondern nicht nur geringeren Gehältern mit der Höhe des Gehalts mitsteigt.</p>
<p>MINDESTGEHALT UND ARBEITSZEIT</p>
<p>Der SPÖ-Vorschlag eines Vollzeit-Mindestgehalts (für ein grundsätzliches Mindestgehalt pricht sich übrigens auch die FPÖ aus) von 1500 Euro wäre im Prinzip eine interessante Idee, aber sie ist illusorisch: Jedes Unternehmen hat ein gewisses Budget, mit dem es arbeiten muss. Und dieses Budget ist ausschlaggebend dafür, wie viele Mitarbeiter auf Grundlage der aktuellen Kollektivverträge (diese Sozialpartnerschaft zwischen Wirtschaftstreibenden und Arbeitnehmern ist äußerst sinnvoll) beschäftigt werden können. Würde künftig (anstelle der jetzigen Kollektivvertragsgehälter) ein verpflichtendes Mindestgehalt von 1.500 Euro eingeführt, wären mit Sicherheit viele Unternehmen mit Sicherheit nicht mehr in der Lage, ihre Mitarbeiter zu behalten: es käme entweder -vom Arbeitgeber zwar nicht gewünscht, aber gesetzlich erzwungen- zu massiven Kümdigungen oder man einigt sich in eingigen wenigen Fällen auf Teilzeitbeschäftigungen. Das von Werner Faymann (SPÖ) geforderte Mindestgehalt schädigt also nicht nur massiv die Unternehmen, sondern sorgt letztlich künftig auch für mehr <a title="Arbeitslose" href="http://www.redakteur.cc/?s=Arbeitslose" target="_blank">Arbeitslose</a>.</p>
<p>Dass vor allem im Gesundheitsbereich teils unmenschlich tiefe Löhne bezahlt werden, ist hingegen ein Misstand, der durch neue vernünftige und angemessene Kollektivverträge dringend behoben gehört. Ebenfalls ein schwerwiegender und zu dringend zu beseitigender Missstand sind sowohl scheinselbständige Beschäftigungsformen wie beispielsweise so genannte freie Dienstverträge und oft auch Werksverträge sowie Gehälter, in denen eine &#8220;Überstundenpauschale&#8221; inkludiert ist: Wer Überstunden macht und vor allem, wer Zusatzdienste an den Wochenenden und an den Abend zu leisten hat (was manchmal durchaus notwendig sein kann), gehört ausnahmslos auch entsprechend hierfür wahlweise (auf Wunsch des Arbeitnehmers) entweder ausbezahlt oder in Urlaubstagen vergütet.</p>
<p>Ein grundsätzlicher 12-Stundentag jederzeit und für jedermann käme selbst bei Überbezahlung einer Ausbeutung nahe, aber die von ÖVP-Chef Michael Spindelegger vorgeschlagene Arbeitszeit-Flexibilisierung ist jedoch nicht nur sinnvoll, sondern notwendig: Ein genereller 8-Stundentag ist zwar sinnvoll für alle Branchen in denen grundsätzlich täglich dasselbe Arbeitspensum zu erledigen ist, aber nicht für jene Bereiche, welche von der Auftragslage abhängig sind: Es muss künftig rechtlich möglich sein, kurzfristig auch mal 12 Stunden am Tag zu arbeiten, um beispielsweise Projekte rechtzeitig abschließen zu können. Sofern die Wochenarbeitszeit nicht überschritten (oder wenn doch entsprechend zusätzlich bezahlt wird) wird, also ein &#8220;Ausgleich&#8221; statt, ist eine solche Arbeitszeitflexibiliserung sehr sinnvoll.</p>
<p>FAMILIE, PENSIONEN UND BILDUNG</p>
<p>So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig sind auch unsere Persönlichkeiten und Talente. Was spricht wirklich dagegen, Eltern selbst entscheiden zu lassen, für wie lange sie ihre Kinder in den Kindergarten schicken und ob sie sie in eine Ganztagesschule schicken wollen oder nicht? Und warum wollen ihnen Grüne und SPÖ auch noch diesbezüglich bevormunden, dass es nach der Volksschule unabhängig von den Fähigkeiten und Talenten der Schüler nur noch einen einheitlichen Schultyp geben darf: keine Gymnasien mehr, dafür noch noch die &#8220;Neue Mittelschule?&#8221;. Selbstverständlich braucht es Schulen-Vielfalt (dafür muss endlich gesetzlich gewährleistet sein, dass jeder, der die Volksschule verlässt, anschließend auch lesen und schreiben kann) und es ist Aufgabe der Eltern, ihre Kinder selbst zu erziehen und auch selbst zu entscheiden, für welchen Schultyp sie am besten geeignet sind: Diesen Standpunkt vertritt vor allem die ÖVP.</p>
<p>Unser Politik muss grundsätzlich kinder- und familienfreundlicher werden, allerdings ohne andere Lebensformen zu diskrimieren: Die Familie ist die Keimzelle der menschlichen Gesellschaft. Werden Kinderfreundlichkeit und Familie gefördert und auch entsprechend finanziell unterstützt, haben wir Zukunft. Ohne Familien und Kinder gibts keine Zukunft. Die von der ÖVP geforderte Transparanzdatenbank muss daher dringend eingeführt werden, auch um festzustellen, wer tatsächlich wie bedürftig und wer am dringendsten Hilfe benötigt: dann kann und muss dann schnell helfen können.</p>
<p>Und natürlich muss auch Kindererziehung künftig auch als reguläre Arbeitszeit in der Pension berücksichtigt werden, ein Standpunkt, den vor allem die FPÖ ganz besonders vertritt. Es ist Konsens, dass das Pensionsalter in den kommenden Jahren insgesamt erhöht werden muss. Hier täte es jeder Partei gut, dies auch im Wahlkampf offen zuzugeben. Und da die Angleichung des Pensionalters der Frauen an jenes der Männer bereits beschlossene Sache ist, sollte SPÖ-Chef Faymann den Wählerinnen gegenüber besser nicht weiterabstreiten.</p>
<p>WAHLPROGNOSE und ABSCHLUSS</p>
<p>Es steht zwar schon seit Langem fest, dass es nach der Nationalratswahl wiederum zu einer rotschwarzen Koalition kommen wird. Da diese beiden Parteien aber vermutlich nicht mehr genügend Stimmen erhalten werden, um allein regieren zu können, werden erstmals auch die Grünen mit in der Bundesregierung vertreten sein. Vollkommen ausgeschlossen ist hingegen die von der SPÖ als Schreckgespenst inszenierte schwarzblaue Koalition: einerseits werden diese beiden Parteien gemeinsam nicht genügend Stimmen erhalten und selbst wenn, würde Michael Spindelegger keinesfalls mit einem so starken Eurokritiker wie HC Strache eine Regierung bilden. Dasselbe gilt übrigens auch für eine Dreierkoalition mit Stronach zusätzlich.</p>
<p>Dass die NEOS neu ins Parlament einziehen werden, damit rechne ich -trotz massiver Unterstützung durch den Industriellen Hans Peter Haselsteiner- aufgrund ihrer Farblosigkeit und Beliebigkeit eher nicht. Da Josef Bucher seine Partei beeindruckend reformiert und zudem ein neues vernünftiges Zukunftkonzept für Österreich entwickelt hat, hoffe ich hingegen sehr, dass das unter Bucher erneuerte BZÖ eine zweite Chance bekommt und ins Parlament gewählt wird. Während die Piraten und die KPÖ (auch diesmal) nicht ins Parlament ziehen dürfte, wird Stronach, der zweifellos Bedeutendes in seinem Leben geleistet hat, den Einzug wohl schaffen.</p>
<p>Ich rechne mit etwa folgendem Wahlergebnis der österreichischen Nationalratswahl 2013: SPÖ: 24-28%, ÖVP: 23-27%, FPÖ: 22-27%, Grüne: 12-16%, Stronach: 6-8%,  BZÖ: 4-6%, NEOS: 3-5%, KPÖ: 1-3%, Piraten: 0,5-1%.</p>
<p>Ich gebe nun keine Wahlempfehlung, außer diese: Auch wenn alles bereits geplant und fixiert ist, wie es nach der Wahl weitergeht und wer regiert: Gehen Sie zur Wahl, nützen Sie ihre Chance zur Mitbestimmung. Setzen Sie ein persönliches Zeichen für eine eigene Meinung: Sie können eine der bisherigen Regierungsparteien wählen und diese damit bestätigen. Oder aber Sie wählen eine bisherige Oppositionspartei oder gleich eine ganz neue Partei. Lassen Sie sich aber nicht von populistischen Wahlversprechen (egal ob von links oder rechts) blenden, sondern bleiben sie realistisch und vernünftig. Und wählen Sie verantwortungsvoll und zukunftsorientiert. Denn raunzen darf nur, wer auch wählt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Politiker-*AUGENVERGLEICH der Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien: Und wem vertrauen Sie?</p>

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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jede Menge Jobs im EU-Gesundheitsbereich</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 22:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Arbeitskräftebedarf in Europas Gesundheitswesen steigt: Die Beschäftigung im europäischen Gesundheitswesen stieg zwischen 2008 und 2012 jährlich um fast zwei Prozent. Allein in 2012 gab es fast eine Millionen neue Jobs. Pflegeberufe verzeichneten dabei das stärkste Wachstum. Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Monitor für offene Stellen, den die Europäische Kommission am Montag, 9. September [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krankenschule-Donaustadt_Pressefoto-Votava.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15368" title="Moderne Krankenpflegeschule der Stadt Wien im Donauspital Foto: © Pressefoto Votava" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krankenschule-Donaustadt_Pressefoto-Votava-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der Arbeitskräftebedarf in Europas Gesundheitswesen steigt:  Die  Beschäftigung im europäischen Gesundheitswesen stieg zwischen 2008  und  2012 jährlich um fast zwei Prozent. Allein in 2012 gab es fast  eine  Millionen neue Jobs. Pflegeberufe verzeichneten dabei das stärkste   Wachstum. Zu  diesem Ergebnis kommt der Europäische Monitor für offene Stellen, den  die Europäische Kommission am Montag, 9. September veröffentlicht hat.</p>
<p>Diese Entwicklung ist auf das Phänomen der alternden Bevölkerung, den   technischen und medizinischen Fortschritt, die Erwartungen der Menschen   an eine bessere Versorgung und die intensivere Vorsorge zurückzuführen. &#8220;Der jüngste Bericht zeigt, dass das  Gesundheitswesen die Branche mit dem größten Jobpotenzial in Europa ist,  weswegen hier dringend in die Aus- und Fortbildung investiert werden  muss“, sagt László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und  Integration. <span id="more-15365"></span></p>
<p>Die Pflegeberufe verzeichneten  zwischen dem vierten Quartal 2011 und dem vierten Quartal 2012 das  stärkste Wachstum aller Berufsgruppen. Drei weitere Gesundheitsberufe  befinden sich ebenfalls unter den Top 25 der am schnellsten wachsenden  Berufe: Krankenpflege und Geburtshilfe, medizinische und pharmazeutische  Fachberufe sowie weitere gesundheitsbezogene Berufe, z. B. Zahnärzte,  Apotheker, Physiotherapeuten. Mittelfristig haben Krankenpflegepersonal  und Hebammen die besten Berufsaussichten. <a title="Europäischer Monitor für offene Stellen" href="http://ec.europa.eu/social/BlobServlet?docId=10796&amp;langId=en" target="_blank">Der Europäische Monitor für offene Stelen ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Laut dem Bericht werden sich  einige Länder außerdem auf die Herausforderung eines alternden  Arbeitskräftebestands im Gesundheitswesen einstellen müssen. In  Bulgarien und den baltischen Staaten beispielsweise sind 40 % der  Arbeitskräfte im Gesundheitswesen zwischen 50 und 64 Jahre alt –  bedeutend mehr als im EU-Durchschnitt.</p>
<p>Nach den Pflegeberufen im  Gesundheitswesen verzeichnen  Softwareentwickler und ‑analysten,  Sekretariatsfachkräfte, Bergbau-,  Produktions- und Bauleiter sowie  Grundschullehrkräfte und  Erzieher/innen die stärksten Stellenzuwächse.</p>
<p>Insgesamt weist der Monitor auf einen allgemeinen Rückgang des  Arbeitskräftebedarfs auf dem europäischen Arbeitsmarkt hin: Im vierten  Quartal 2012 waren 6 % weniger offene Stellen verfügbar als im  Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neueinstellungen ging im vierten Quartal 2012 in den meisten großen Berufsgruppen zurück und sank bei den „Fachkräften“ zum ersten Mal seit dem zweiten Quartal 2010 (um 5 %).</p>
<p>Während im Gesundheitswesen neue Stellen  geschaffen werden, geht der allgemeine Trend laut dem Europäischen  Monitor für offene Stellen in die andere Richtung: Zwischen dem vierten  Quartal 2012 und dem Vorjahreszeitraum wurden 4 % weniger  Neueinstellungen in der EU 27 verzeichnet. Von dieser Entwicklung waren  die meisten Berufsgruppen betroffen; bei den Fachkräften war dabei zum  ersten Mal seit dem zweiten Quartal 2010 ein Rückgang zu verzeichnen.  Gleichzeitig stieg die Quote der Neueinstellungen bei Personen mit  Hochschulabschluss um 2 %, was darauf hinweisen könnte, dass mehr  Fachkräfte Stellenangebote annehmen, für die sie überqualifiziert sind.</p>
<p>Das Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Langzeitpflege wird im Fokus einer Konferenz zum Thema „<a href="http://www.eurofound.europa.eu/events/2013/homecare/index.htm">Mehr und bessere Arbeitsplätze in der Heimpflege</a>“  stehen, die am 12. September von der Europäischen Stiftung zur  Verbesserung der Lebens-und Arbeitsbedingungen (Eurofound) in Brüssel  ausgerichtet wird.</p>
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		<title>EU sucht innovativste Stadt Europas</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 22:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Europäische Kommission sucht die innovativste Stadt Europas. Mit dem neuen iCapital-Preis soll jene Stadt ausgezeichnet werden, welche das beste &#8220;Innovations-Ökosystem&#8221; aufbaut, das Bürger, öffentliche Stellen, Hochschulen und Unternehmen miteinander vernetzt. Durch den Innovationspreis soll ein Anreiz dafür gschaffen werden, zur europäischen Innovationshauptstadt zu werden. Die innovativste Stadt erhält 500.000 Euro, um ihre Innovations-Anstrengungen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Sustainable-Innovation-Ecosystem.png"><img class="alignright size-medium wp-image-15310" title="Sustainable Innovation Ecosystem" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Sustainable-Innovation-Ecosystem-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Europäische Kommission sucht die innovativste Stadt Europas. Mit  dem neuen iCapital-Preis soll jene Stadt ausgezeichnet werden, welche  das  beste &#8220;Innovations-Ökosystem&#8221; aufbaut, das Bürger, öffentliche  Stellen,  Hochschulen und Unternehmen miteinander vernetzt. Durch den Innovationspreis soll ein Anreiz dafür gschaffen werden, zur europäischen Innovationshauptstadt zu werden.</p>
<p>Die  innovativste Stadt erhält 500.000 Euro, um ihre   Innovations-Anstrengungen noch weiter auszubauen. Teilnehmen können Städte mit über 100 000 Einwohnern und Initiativen, die  es bereits seit mindestens 1. Januar 2010 gibt. In Ländern ohne Städte  mit mehr als 100.000 Einwohnern kann sich die größte Stadt bewerben. Die Antragsfrist endet   am 3. Dezember 2013. <span id="more-15309"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Innovationen sind eine wesentliche Voraussetzung für Wirtschaftswachstum  und Wettbewerbsfähigkeit und stehen im Mittelpunkt der Strategie  „Europa 2020“. Die Europäische Union hat sich daher selbst das Ziel gesetzt,  zu einer „Innovationsunion“ zu werden.</p>
<p>&#8220;Die Städte sind die  Motoren der europäischen Wirtschaft. Sieben von zehn Europäern leben in  Stadtgebieten, in denen zwei Drittel des EU-BIP generiert wird. Wir  möchten die Städte ermuntern, noch mehr für die Innovation zu tun und  ein Netz von Städten zu schaffen, die ihre besten Zukunftsideen  austauschen&#8221;, sagte Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung,  Innovation und Wissenschaft.</p>
<p>Die Städte  werden sowohl nach ihren bisherigen Initiativen und Leistungen sowie  nach ihren Zukunftsideen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit bewertet. Sie müssen nachweisen, dass sie eine umfassende Strategie verfolgen, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnet:</p>
<ul>
<li>innovativ – hinsichtlich der Konzepte, Verfahren und Instrumente</li>
<li>inspirierend – als Anreiz für Talente, Fördermittel, Investitionen sowie Beteiligung und Engagement der Bürger</li>
<li>integriert –  nachweisliche Anknüpfungspunkte zu den Zielen der Strategie  „Europa 2020“, d. h. vor allem ein intelligentes, nachhaltiges und  integratives Wachstum in Europa</li>
<li>interaktiv – Aufbau einer Innovationsgemeinschaft innerhalb der Stadt und mit anderen Städten</li>
</ul>
<p><a title="Teilnehmebedingungen für EU-Innovationspreis (englisch)" href="http://ec.europa.eu/research/innovation-union/index_en.cfm?section=icapital" target="_blank">Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen sind hier abrufbar.</a> Fragen zu den Bewerbungen können auch an <a title="E–Mail-Adresse" href="mailto:rtd-i-capital@ec.europa.eu">diese E–Mail-Adresse</a> geschickt werden.</p>
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		<title>Syrien-Krieg: Eine Million Flüchtlingskinder</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 22:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[US-Präsident Barack Obama zögert noch. Europäische Staaten wie Frankreich und Großbritannien überlegen, die Rebellen mit Waffen zu versorgen, während Russland Waffen an die Regierung Syriens schickt. Und auch der Iran solidarisiert sich mit Syriens Diktator Baschar Al-Assad. Doch während sich die restliche Welt -trotz schätzungsweise 100.000 Toten und über 6,5 Mio. Menschen auf der Flucht- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford." href="http://www.unicef.de/#"><img class="alignright" style="border: 0px none;" title="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford. " src="http://www.unicef.de/typo3temp/pics/c7e585d2c3.jpg" border="0" alt="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford. " width="250" height="166" /></a>US-Präsident Barack Obama zögert noch. Europäische Staaten wie Frankreich und Großbritannien überlegen, die Rebellen mit Waffen zu versorgen, während Russland Waffen an die Regierung Syriens schickt. Und auch der Iran solidarisiert sich mit Syriens Diktator Baschar Al-Assad.</p>
<p>Doch während sich die restliche Welt -trotz schätzungsweise 100.000 Toten und über 6,5 Mio. Menschen auf der Flucht- immer noch nicht darauf einigen kann, den sinnlosen Krieg in Syrien endlich zu beenden, wird die Situation vor allem der Flüchtlingskinder aus Syrien immer dramatischer:<span id="more-15267"></span></p>
<p>Nach Angaben des Büros von UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay wurden während   des Krieges in Syrien bislang rund 7.000 Kinder getötet. UNHCR und  UNICEF  schätzen, dass zusätzlich innerhalb Syriens mehr als zwei  Millionen  Kinder als so genannte Binnenvertriebene auf der Flucht sind. Und die  Zahl syrischer Flüchtlingskinder, die ihre Heimat wegen der  Gewalt   verlassen mussten, ist indes auf eine Million gestiegen. Darauf weisen UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake und   UN-Flüchtlingskommissar António Guterres in einer gemeinsamen Erklärung hin<strong>: </strong></p>
<p>„Dieses  einmillionste Flüchtlingskind ist nicht nur Statistik“, betont  UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake. „Es ist ein reales Kind, dass aus  seiner vertrauten Umgebung gerissen wurde, vielleicht sogar aus seiner  Familie, konfrontiert mit schrecklichen Erlebnissen, die wir kaum  nachvollziehen können.&#8221; Nach Angaben beider UN-Organisationen sind die Hälfte aller syrischer  Flüchtlinge Kinder. Die Meisten von ihnen befinden sich in Libanon,  Jordanien, in der Türkei, in Irak und Ägypten. Vermehrt fliehen Syrer  auch nach Nordafrika und Europa. Mehr als 740.000 syrische  Kinderflüchtlinge sind laut UN-Angaben unter elf Jahren.</p>
<p>„Worum es geht, ist nichts weniger als das Überleben und Wohlergehen   einer Generation von unschuldigen Menschen“, bekräftigt   UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. „Die Jugend Syriens verliert   ihre Heimat, ihre Familien, ihre Zukunft. Selbst wenn sie Zuflucht in   einem anderen Land gefunden haben, so bleiben sie doch traumatisiert und   verzweifelt. Sie brauchen dringend einen Grund, Hoffnung zu haben.“ Beide UN-Organisationen weisen auf die Gefahr hin, dass   Flüchtlingskinder zur Kinderarbeit herangezogen werden; darüber hinaus   drohen Zwangsheirat, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel. Mehr als   3.500 syrische Kinder sind unbegleitet oder ohne ihre Eltern über die   Grenzen nach Jordanien, Libanon und Irak gekommen.</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns alle schämen&#8221;, ergänzt Lake, „denn während wir daran  arbeiten, das durch diesen Krieg verursachte Leid zu mindern, hat die  Weltgemeinschaft es versäumt, die Verantwortung für dieses Kind zu  übernehmen. Wir sollten innehalten und uns fragen, ob wir weiterhin die  Kinder Syriens ihrem Schicksal überlassen können.&#8221; Wer den Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts nicht gerecht wird,  soll für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden, fordern die beiden  UN-Organisationen.</p>
<p>UNHCR hat bislang eine Million Kinder registriert und ihnen so eine   Identität gegeben. Neugeborene werden mit Geburtsurkunden und Dokumenten   ausgestattet, um sie vor Staatenlosigkeit zu schützen. UNHCR arbeitet   dafür, dass alle Familien und Kinder eine sichere Unterkunft finden   können. In einem ihrer größten Nothilfeeinsätze unterstützen UNHCR und UNICEF  Millionen betroffene Familien und Kinder. Beispielsweise konnten UNICEF  und seine Partner insgesamt 1,3 Millionen syrische Kinder in den  Nachbarstaaten gegen Masern impfen. 167.000 Kinder erhielten  psychologische Betreuung, mehr als 118.000 Kinder konnten auch im Exil  weiter zur Schule gehen, 222.000 mit Trinkwasser versorgt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt werden jedoch mehr als fünf Milliarden US-Dollar benötigt, um mit  den Engpässen im Bereich Bildung, Gesundheit und Versorgung sowohl der  Flüchtlingskinder als auch der Kinder in den Aufnahmegemeinden adäquat  umgehen zu können. Mehr Ressourcen müssen eingesetzt werden, um  gefährdete Flüchtlingskinder schneller ausfindig machen zu können, damit  sie und ihre Aufnahmegemeinden rechtzeitig Unterstützung erhalten, erklären die UN-Organisationen.</p>
<p>UNICEF ruft daher dringend zu Spenden für die syrischen Kinder auf: <a title="UNICEF-Spenden für syrische Flüchtlingskinder" href="https://www.unicef.de/spenden-helfen/einzelspende/bankeinzug-syrien/?no_cache=1" target="_blank">Hier online spenden</a>. Für 28 Euro kann UNICEF ein syrisches Flüchtlingskind mit Kleidung versorgen. Für 53 Euro erhält eine Flüchtlingsfamilie eine große Decke, eine Babydecke, warme Kinderkleidung und einen Kocher. 102 Euro kostet ein Hygieneset mit Wasserreinigungstabletten, Eimer, Kanister und Seife für zehn Flüchtlingsfamilien.</p>
<p>Gleichwohl gilt: Geld ist nur ein Teil der Antwort, die es braucht,  um der Not der Kinder gerecht zu werden. Während verstärkte  Anstrengungen benötigt werden, eine politische Lösung der Krise in  Syrien herbeizuführen, müssen die Konfliktparteien aufhören, Zivilisten  zur Zielscheibe zu machen und Kinder zwangsweise zu rekrutieren. Kinder  und ihre Familien müssen Syrien sicher verlassen können. Die Grenzen  müssen offen bleiben, damit sie eine sichere Zuflucht finden können, fordern UNICEF und UNHCR.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>UNESCO-Wettbewerb: Nachhaltige Mobilität</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 22:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche UNESCO-Kommission startet den Video-Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Gesucht werden Ideen für eine nachhaltige Mobilität. Auf der Website des Wettbewerbs (www.mobileralltag2023.de) können alle Interessierten ab sofort ihre Ideen in kurzen Videos präsentieren, die von einer Fachjury bewertet werden. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 4. November 2013, die Abstimmung für den Publikumspreis startet am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mobiler-Alltag.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15145" title="Mobiler Alltag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mobiler-Alltag-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Die Deutsche UNESCO-Kommission startet den Video-Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Gesucht werden Ideen für eine nachhaltige Mobilität. Auf der Website des  Wettbewerbs (www.mobileralltag2023.de) können  alle Interessierten ab  sofort ihre Ideen in kurzen Videos präsentieren,  die von einer Fachjury  bewertet werden.</p>
<p>Einsendeschluss für die  Wettbewerbsbeiträge ist der 4.  November 2013, die Abstimmung für den  Publikumspreis startet am 6.  November. Der Hauptpreis sind 2.500 Euro, der Publikumspreis ist mit 1.000 Euro   dotiert. Darüber hinaus gibt es Sachpreise, wie die BahnCard 50,   Cross-Navigationsgeräte von Falk oder ADFC-Jahresmitgliedschaften.  <span id="more-15142"></span></p>
</div>
<p>&#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243; richtet den Fokus auf das Jahresthema 2013 der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; (<acronym title="Bildung für nachhaltige Entwicklung">BNE</acronym>).  Wie sieht unser mobiler Alltag in zehn Jahren aus? Wie wird sich   Mobilität verändern und wie können wir sie nachhaltiger gestalten?   Antworten auf diese Fragen sucht die Deutsche UNESCO-Kommission im   bundesweiten Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Mobilität ist ein alltägliches Phänomen, denn wir sind ständig  unterwegs: zur Arbeit, zur Schule und auch in der Freizeit. Wir  konsumieren Waren aus allen Teilen der Welt und senden große Datenmengen  um die Erde. Mobilität macht zwar vieles möglich, verursacht aber auch  Probleme – vor der eigenen Haustür, in anderen Teilen der Welt und für  zukünftige Generationen. Deshalb sind neue Ideen gefragt, um den mobilen  Alltag nachhaltiger zu gestalten.</p>
<p>Mit der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade  &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; (2005-2014) haben sich die Staaten  der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.  In Deutschland koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission nach einem  einstimmigen Bundestagsbeschluss die Aktivitäten zur <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (<acronym title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</acronym>) fördert die Umsetzung der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade  in Deutschland. Das Nationalkomitee, dem zahlreiche Experten aus  Wissenschaft, Politik und Wirtschaft angehören, wirkt als Mittler  zwischen Initiatoren und Akteuren der Dekade. Bislang wurden über 1.700  vorbildliche Projekte, 37 Maßnahmen und 17 Kommunen ausgezeichnet.</p>
<p>Der  Wettbewerb wird durchgeführt in Kooperation mit der Deutschen Bahn,  dem  Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem Allgemeinen  Deutschen  Fahrrad-Club (ADFC) und mit Förderung durch das  Bundesministerium für  Bildung und Forschung und den Stifterverband für  die Deutsche  Wissenschaft. Schirmherrin ist die Bundesministerin für  Bildung und  Forschung, Johanna Wanka.</p>
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		<title>21. Mai: Welttag der kulturellen Vielfalt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 22:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Kulturrat ruft Kulturschaffende zum Mitmachen beim dritten Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai auf: Kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt sollen sichtbar werden. Im November 2001 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum &#8220;Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung&#8221; ausgerufen, um den Beitrag von Kulturschaffenden und Künstlern für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="c41359">
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<div><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://www.unesco.de/typo3temp/pics/366be53fa6.jpg" border="0" alt="" width="180" height="149" /></div>
</div>
<p>Der Deutsche Kulturrat ruft Kulturschaffende zum Mitmachen  beim dritten Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai auf: Kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt sollen sichtbar werden. Im  November 2001 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21.  Mai zum &#8220;Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung&#8221;  ausgerufen, um den Beitrag von Kulturschaffenden und Künstlern für den  Dialog der Kulturen zu unterstreichen. Dieses Jahr steht der Welttag unter dem Motto &#8220;Kulturelle Bildung für Alle&#8221;. Der Welttag soll dazu anregen, das  Bewusstsein für kulturelle Vielfalt zu stärken und die Werte kultureller  Vielfalt besser zu verstehen.</p>
</div>
</div>
<div id="c14458">
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützt daher den bundesweiten   Aktionstag &#8220;Kultur gut stärken&#8221;, der vom Deutschen Kulturrat anlässlich   des UNESCO-Welttages zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2013  ausgerufen  wird. Die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ist unverzichtbare Ressource   für Freiheit, Grundlage unserer pluralistischen Gesellschaft und   Voraussetzung für die Ermöglichung individueller Lebensoptionen. Die Kampagne setzt ein Zeichen für kulturelle Bildung. Im Sinne des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung  der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen betont der Welttag den Beitrag  von Künstlern und Kulturschaffenden zum Dialog der Kulturen.<span id="more-14930"></span></p>
</div>
<p>Kulturvereine,  Initiativen, Künstler, Künstlergruppen, Schulen und weitere Akteure der  deutschen Kulturlandschaft sind eingeladen, den UNESCO-Welttag der  kulturellen Vielfalt zu gestalten und so zum Teil einer Bürgerbewegung  für kulturelle Vielfalt zu werden. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt – ob Kulturrallye,  Ausstellung, Theateraufführung oder Trommelaktion – jeder, der eine gute  Idee hat, wie an diesem Tag kulturelle Bildung als Grundbedingung für  kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht werden kann, ist eingeladen die  Kampagne mitzugestalten. Die bundesweiten Veranstaltungen sind dabei  nicht auf den Welttag selbst beschränkt, sondern können im Zeitraum vom  18. bis 26. Mai stattfinden – so wird aus dem Aktionstag eine ganze  Aktionswoche für kulturelle Vielfalt in Deutschland.</p>
</div>
</div>
<p>Seit 2011 ruft der Deutsche Kulturrat in Kooperation mit der  Deutschen UNESCO-Kommission den jährlichen Aktionstag &#8220;Kultur gut  stärken&#8221; aus. Er soll die Facetten kultureller Vielfalt abbilden.  Nachdem die letzten beiden Jahre unter den Mottos &#8220;Kulturelle Vielfalt&#8221;  und &#8220;Wert der Kreativität&#8221; standen, legt der Aktionstag den Fokus in  diesem Jahr auf das Thema &#8220;Kulturelle Bildung für alle&#8221;. Alle Veranstaltungen zum Aktionstag &#8220;Kultur gut stärken&#8221; unter <a href="http://www.kulturstimmen.de" target="_blank">www.kulturstimmen.de</a></p>
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		<title>15. Mai 2013: 20. Welttag der Familie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 22:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Kinder gibt es keine Zukunft: Deshalb fordert der Katholische Familienverband anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai eine umfassendere Unterstützung von Familien in unserer Gesellschaft. „Die Politik muss die Vielfalt der Bedürfnisse von Familien stärker wahrnehmen und sie unterstützen“, sagt Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ) dazu. Mit dem Aktionstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/KBE.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14928" title="Kindern brauchen Elternzeit familienbund.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/KBE-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a>Ohne Kinder gibt es keine Zukunft: Deshalb fordert der Katholische  Familienverband anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15.  Mai eine umfassendere Unterstützung von Familien in unserer  Gesellschaft. „Die Politik muss die Vielfalt der Bedürfnisse von Familien stärker  wahrnehmen und sie unterstützen“, sagt Alfred Trendl, Präsident des  Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ) dazu. Mit dem Aktionstag „Familie &amp; Steuern“ bietet der  Familienverband allen Familien ein besonderes Serviceangebot.</p>
<p>&#8220;Familien halten die Gesellschaft zusammen,&#8221; erklärt auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum diesjährigen 20. Internationalen Familientag. Deutschlands Familienministerin Kristina Schröder ruft zu Toleranz und Gelassenheit auf und plädiert für mehr  Gestaltungsspielraum für Familien: Die Arbeitswelt müsse mit der Familie  vereinbar gemacht werden, nicht umgekehrt, so Schröder. Der Internationale Tag der Familie wurde von den Vereinten Nationen im  Jahr 1993 ausgerufen. Der Tag  soll das Bewusstsein dafür schaffen, die Familie als grundlegende  Einheit der Gesellschaft wahrzunehmen und die öffentliche Unterstützung  für Familien zu verstärken.<span id="more-14925"></span></p>
<p>„Die Vielfalt der Bedürfnisse von Familien erfordert eine uneingeschränkte Wahlfreiheit bei der Entscheidung zwischen Familien- und Erwerbsarbeit, der Betreuung und Bildung der Kinder und eine ausreichende steuerliche Begünstigung“, so der Präsident des Familienverbandes. Die Politik sei auch gefordert, ein kinderfreundlicheres Klima zu fördern, indem beispielsweise eine Imagekampagne die bereichernden Facetten des Familienlebens und des Miteinanders der Generationen aufzeige. „Auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas ist es darüber hinaus unumgänglich, finanzielle Ungerechtigkeiten wie die fehlende jährlich Wertanpassung der Familienleistungen zu beseitigen.“</p>
<p>&#8220;Auch nach der Trennung von Eltern bleiben die Kinder Teil der Familie der geschiedenen Partner&#8221;, betont Familienbund-Präsident Bernhard Baier, der anlässlich des Internationalen Tages der Familie genau darauf Augenmerk legen möchte: &#8220;Kinder brauchen Elternzeit&#8221;: &#8220;Kinder brauchen beide Elternteile&#8221;. Der Familienbund organisiert seit 13 Jahren Besuchsbegleitung für Kinder, die durch stürmische Trennung der Eltern in Gefahr kamen, die Beziehung zu einem Elternteil zu verlieren.</p>
<p>&#8220;Mit Hilfe der Besuchsbegleitung und dank der hohen Qualifikation unserer Mitarbeitenden freuen wir uns über eine Erfolgsquote von 85 %. Wir betreuen beispielsweise in Wien durchschnittlich 240 Familien pro Jahr, in denen nach der Trennung der Eltern Probleme bei den Besuchskontakten mit dem nicht beim Kind lebenden Elternteil auftraten. Die neue Familiengerichtshilfe und die Besuchsmittlenden unterstützen Eltern und Gerichte auf ihrem Weg eine gute Lösung für die Kinder zu finden. Durch die verpflichtende Elternberatung bei einvernehmlicher Scheidung wird vieles schon im Vorfeld bereinigt, sollte es dennoch zur Besuchsbegleitung kommen, kann Mediation nun bei anhaltenden Kommunikationsproblemen in der Elternbeziehung die Kinder und somit die Familien entlasten&#8221;, berichtet Baier.</p>
<p>Zum 20-jährigen Jubiläum des Internationalen Tages der Familie initiiert der Katholische Familienverband einen österreichweiten Aktionstag „Familie &amp; Steuer“. Dabei werden Familien telefonisch, per E-Mail oder persönlich von Steuerexperten des Familienverbandes kostenlos beraten und unterstützt, wie und wofür sie sich Geld vom Finanzamt zurückholen können. Zusätzlich gibt es ein Infoblatt mit 10 Tipps zum Steuersparen und das kostenlose, ganzjährige Angebot, Fragen zum Thema Steuer und Familie via E-Mail zu stellen. Nähere Informationen zum österreichweiten Aktionstag „Familie &amp; Steuern“ des Katholischen Familienverbandes am 15. Mai 2013 und den konkreten Angeboten in den Bundesländern gibt es auf unserer Webseite www.familie.at/aktionstag. Hier können auch die „Zehn Tipps zum Familiensteuersparen“ heruntergeladen werden. Das ganzjährige E-Mail-Service für Familien zu Steuerfragen steht unter steuerinfo@familie.at zur Verfügung.</p>
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