<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Autonomie</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/autonomie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Mehr Autonomie für Südtirol</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/mehr-autonomie-fuer-suedtirol/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/mehr-autonomie-fuer-suedtirol/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 22:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Bozner Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Enrico Letta]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Graziano Delrio]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[IMU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Theiner]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Toponomastik]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsgericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=15123</guid>
		<description><![CDATA[Südtirol soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde. Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15127" title="Delrio, Letta, Durnwalder © DiKOM-Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><a title="Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/?s=S%C3%BCdtirol" target="_blank">Südtirol</a> soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde.</p>
<p>Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität  gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den Weg der Zusammenarbeit zwischen Bozen  und Rom vor und definiert kurz- und mittelfristige Ziele: von den  Autonomiekommissionen bis hin zu einer neuen Finanzregelung.<strong><span id="more-15123"></span></strong></p>
<p>Das gestern im Palais Widmann in Bozen in Anwesenheit von SVP-Obmann Richard Theiner von Durnwalder und Letta  unterzeichnete Abkommen ist ein Zeitplan, der Regierung und Land  verpflichtet, mehrere Punkte in den nächsten Monaten anzugehen und  Lösungen für Probleme zu finden, die Südtirols Landesregierung nicht  erst &#8211; aber vor allem &#8211; seit der Regierung Monti unter den Nägeln  brennen. Kurzfristig etwa geht es mit einer möglichst unmittelbaren  Ernennung der Sechser- und Zwölferkommission los, gleichzeitig sollen  auch raumordnerische Themen angegangen werden, darunter jene einer  restriktiven Regelung des Detailhandels im Gewerbegebiet. Diese Regelung  des Landes war von Lettas Vorgängerregierung noch vor dem  Verfassungsgericht angefochten worden.</p>
<p>Unter den kurzfristig zu  lösenden Problemen scheint auch jenes der Immobiliensteuer IMU auf. So  wurde im Abkommen festgeschrieben, dass die Möglichkeit geprüft werden  solle, die Einnahmen aus der IMU in Südtirol und dem Trentino gänzlich  den Gemeinden zu überlassen. Und auch der Nationalpark Stilfserjoch ist  im Memorandum als kurzfristiges Anliegen festgehalten. Er soll künftig  von den Ländern verwaltet werden. &#8220;Wir wollen nicht etwa die Einheit des  Parks zerstören, wir wollen nur dafür sorgen, dass wir unseren Teil  effizient verwalten können&#8221;, so der Landeshauptmann heute.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15128" title="Durnwalder, Letta, Delrio, Theiner_DiKom, Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Mittelfristig  dagegen soll die Finanzierung der Autonomie auf neue Beine gestellt,  das heißt: das Mailänder Abkommen angepasst werden. Wichtigster Punkt  dabei: &#8220;Wir haben stets betont, dass wir bereit sind, unseren Beitrag  zur Sanierung der Staatskassen zu leisten, wo wir aber wieviel  einsparen, muss uns überlassen bleiben&#8221;, so der Landeshauptmann, der  ergänzt: &#8220;Mit dem heutigen Abkommen steuern wir auf diesen Grundsatz  zu.&#8221; Bereits morgen, Mittwoch wird es in Rom ans Eingemachte gehen,  wenn sich eine Arbeitsgruppe zum ersten Mal trifft, um die Grundlagen  für die neue Finanzregelung zwischen Staat und Land zu schaffen.</p>
<p>Landeshauptmann  Durnwalder lobte Premier Letta, der von Regionenminister Graziano  Delrio nach Bozen begleitet worden war, heute indes als einen Mann, der  nicht Worte, sondern Taten sprechen lasse. &#8220;Er hat uns nie Wunder  versprochen, ist aber jedes unserer Anliegen immer mit großem Ernst  angegangen&#8221;, so der Landeshauptmann. Dies empfinde er, Durnwalder, auch  als Anerkennung der besonderen Situation Südtirols: &#8220;Dieses Abkommen ist  jedenfalls Ausdruck eines neuen Klimas der Zusammenarbeit zwischen  Bozen und Rom, von dem wir natürlich hoffen, dass es anhält.&#8221;</p>
<p>Ministerpräsident  Letta, gestern genau 100 Tage im Amt, wies dagegen darauf hin, dass es  ihm ein Anliegen gewesen sei, sein Versprechen Südtirol gegenüber  einzuhalten. Erste konkrete Schritte seien bereits in den vergangenen  Wochen gesetzt worden, darunter auch das laut Letta wegweisende Abkommen  in Sachen Toponomastik: &#8220;Dieses Abkommen hat gezeigt, dass wir im  Dialog die Zukunft gestalten wollen, anstatt in der Vergangenheit  verhaftet zu bleiben&#8221;, so der Ministerpräsident, der heute auch seinen  persönlichen Einsatz in Sachen neue Finanzregelung versprochen hat. Das  Abkommen sei jedenfalls ein guter Startpunkt und ein wichtiges Zeichen  dafür, was die Regierung umzusetzen imstande sei. &#8220;Ich kann jedenfalls  versichern, dass das Nicht-Respektieren der Autonomie nicht meinem Wesen  entspricht, ja von diesem mindestens 1000 Meilen entfernt ist&#8221;, so  Letta.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fmehr-autonomie-fuer-suedtirol%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/mehr-autonomie-fuer-suedtirol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dalai Lama erhält Minderheitenpreis 2013</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/minderheitenpreis-an-dalai-lama/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/minderheitenpreis-an-dalai-lama/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 22:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[arm]]></category>
		<category><![CDATA[August Gril]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Bozen]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)]]></category>
		<category><![CDATA[Friede]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten-Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheitenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheitenpreis]]></category>
		<category><![CDATA[reich]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Südftirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Minderheitenpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz der Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Tenzin Gyatso]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[Tibeter]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14692</guid>
		<description><![CDATA[Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, hat am Mittwoch (10. April) aus den Händen von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder den Minderheitenpreis 2013 erhalten. &#8220;Ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront ist einer, der nur Gewinner kennt und keine Verlierer:&#8221; Dieses Credo stellte Durnwalder an das Ende seiner Laudatio für den Dalai Lama. Alle zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dalai-Lama-Durnwalder_DiKom_Pertl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14696" title="Dalai Lama-Durnwalder Foto: DiKom/Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dalai-Lama-Durnwalder_DiKom_Pertl-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, hat am Mittwoch (10. April) aus den Händen von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder den Minderheitenpreis 2013 erhalten. &#8220;Ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront ist einer, der  nur Gewinner kennt und keine Verlierer:&#8221; <em> </em>Dieses Credo stellte  Durnwalder an das Ende seiner  Laudatio für den Dalai Lama.</p>
<p>Alle zwei Jahre vergibt die Südtiroler Landesregierung den Minderheitenpreis an Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich   besonders um den Schutz und die Förderung von Minderheiten  verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging der Preis an Tenzin Gyatso,   den 14. Dalai Lama, das geistliche und bis vor zwei Jahren auch   weltliche Oberhaupt der Tibeter. In einer feierlichen Verleihung im   Innenhof des Palais Widmann in Südtirols Landeshauptstadt Bozen wurde der mit 20.000 Euro dotierte   Preis dem Dalai Lama persönlich überreicht.<span id="more-14692"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dalai Lama nannte die Zuerkennung des Preises heute eine große Ehre, auch weil er von einem kleinen Volk komme, mit dem die Tibeter eine enge Freundschaft  entwickelt hätten. Er unterstrich, dass der Kampf der Tibeter einer   echten Autonomie gelte, in der sie ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität   ausspielen könnten.  Ausführlich ging der   Dalai Lama auf die drei Leitlinien ein, denen er sein Leben gewidmet habe. Die erste davon sei die Erkenntnis, dass alle Menschen gleich  seien. &#8220;Schließlich streben alle Menschen gleichermaßen nach einem   glücklichen Leben&#8221;, so der Dalai Lama, der zudem dafür plädierte, alles   daran zu setzen, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen.</p>
<p>Als zweite Leitlinie nannte der Dalai Lama die Harmonie zwischen den Religionen.   &#8220;Diese Harmonie ist nicht etwa eine Utopie, sondern in vielen Teilen   der Welt bereits Realität&#8221;, so der Dalai Lama. Möglich sei dies nicht   zuletzt deshalb, weil auch alle Religionen letztendlich die gleichen   Ziele verfolgten: die Förderung der Liebe, des Mitleids, der Toleranz   und des Respekts. Leitlinie Nummer drei sei schließlich der Kampf um die Erhaltung der tibetischen Kultur, die wiederum im Buddhismus gründe und damit auf den Prinzipien der Gewaltlosigkeit und des Friedens basiere.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Suedtiroler-Landesregierung-Dalai-Lama_DiKom_Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14698" title="Suedtiroler Landesregierung-Dalai Lama Foto: DiKom/Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Suedtiroler-Landesregierung-Dalai-Lama_DiKom_Pertl-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Südtirols Landeshauptmann Durnwalder hob in seiner Laudatio hervor, dass es zwar große Unterschiede zwischen  Tibet und Südtirol gebe, dass beiden aber der Kampf um die eigenen  Rechte und den Erhalt der eigenen Identität gemeinsam sei. &#8220;Wir hatten  dabei das Glück, auf demokratische Kräfte zählen zu können, die uns den  Weg zur Autonomie ermöglicht haben&#8221;, so der Landeshauptmann. Andernorts  würde Minderheiten keine auch nur annähernd ähnliche Aufmerksamkeit  zuteil. &#8220;Das Anders-Sein wird dort als Provokation aufgefasst, auf die  mit Unterdrückung reagiert wird&#8221;, so Durnwalder. Damit auf diese  Unterdrückung nicht mit Gewalt von Seiten der Minderheit geantwortet  werde, brauche es Führungspersönlichkeiten, die Gewaltlosigkeit und  Toleranz vorlebten. Der Dalai Lama sei eine solche Persönlichkeit, die  stets auf Diplomatie, Sanftheit, Großmut und Herzlichkeit gesetzt habe. &#8220;Sie, Eure Heiligkeit, sind der beste Botschafter der Gewaltlosigkeit&#8221;, so der Landeshauptmann.</p>
<p>Durnwalder  unterstrich zudem, dass Minderheiten einander unterstützen müssten, und  zwar auch dadurch, dass man Vorbilder biete. &#8220;Unser Autonomie-Modell  ist ein solches Vorbild, weil es das Beispiel eines gewonnenen Kampfes  um die Rechte der Minderheiten ist&#8221;, so der Landeshauptmann. Südtirol  sei zudem <em>ein</em> Beispiel &#8211; &#8220;nicht <em>das</em> Beispiel&#8221;, wie Durnwalder betonte &#8211; für das friedliche Zusammenleben verschiedener Sprachgruppen und damit so etwas wie ein Freiluftlabor für die Lösung von Minderheitenfragen.</p>
<p>Der  Landeshauptmann betonte zudem, dass sich der diesjährige  Minderheiten-Preisträger von den bisherigen (Gottscheer-Vertreter August  Gril sowie Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen FUEV)  unterscheide. Hätte er in den ersten beiden Fällen die Aufmerksamkeit  der Öffentlichkeit auf Minderheiten und deren Anliegen gelenkt, sei  diese im Falle Tibets schon gegeben. &#8220;Es geht vielmehr darum, Ihnen,  Eure Heiligkeit, zu zeigen, dass auch andere Minderheiten Ihren Kampf  aufmerksam verfolgen und Ihren Weg der konsequenten, der bedingungslosen  Gewaltlosigkeit unterstützen&#8221;, so Durnwalder. Und es gehe darum, anhand  des Südtiroler Beispiels zu zeigen, dass sich Einsatz, Beharrlichkeit,  Prinzipientreue und das feste Vertrauen in den gewaltlosen Weg lohne,  weil es ein Beispiel eines gewonnenen Kampfes sei. &#8220;Wir möchten mit  diesem Preis allen Beteiligten, Minderheiten wie Mehrheiten, vor Augen  führen, dass ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront einer ist, der nur Gewinner kennt und keine Verlierer&#8221;, schloss der Landeshauptmann.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fminderheitenpreis-an-dalai-lama%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/minderheitenpreis-an-dalai-lama/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Österreich bekennt sich zu Schutzmachtfunktion für Südtirol</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/oesterreich-bekennt-sich-zu-suedtirol/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/oesterreich-bekennt-sich-zu-suedtirol/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 23:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Monti]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spindelegger]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Theiner]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14135</guid>
		<description><![CDATA[Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="LH Durnwalder mit BK Faymann." rel="lightbox[pressnotes]" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594423"><img class="  alignleft" src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594422" alt="Südtirols LH Durnwalder mit Österreichs BK Faymann&lt;br&gt;Foto: LPA" width="300" height="281" /></a></p>
<p>Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur  Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der  Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Österreichs Außenminister Michael Spindelegger und Bundespräsident Heinz  Fischer hat nun also auch Bundeskanzler Werner Faymann in einem Schreiben  Österreichs Schutzfunktion für Südtirol bekräftigt. Der Brief des österreichischen  Bundeskanzlers sei ein  weiteres Zeichen dafür sei, wie ernst Österreich  seine Rolle als  Schutzmacht für Südtirol nehme, reagierte Durnwalder auf den Brief aus Wien.<span id="more-14135"></span>Faymann schreibt,  dass er die Entwicklungen rund um die Südtirol-Autonomie mit  Aufmerksamkeit verfolge und sich der Bedeutung und Aktualität der  Schutzfunktion voll bewusst sei: „Ich habe diese Frage auch bei meinem  Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti  angesprochen. Die Schutzfunktion steht nicht zur Diskussion.&#8221;</p>
<p>Faymann  betont in dem Brief, der an Landeshauptmann Durnwalder sowie Landesrat  Richard Theiner gerichtet ist, dass Österreich den Anliegen der  Südtiroler Bevölkerung immer besondere Aufmerksamkeit geschenkt habe und  die Entwicklung der Autonomie auch weiterhin genau beobachten werde.  „Südtirol kann sich darauf verlassen, dass sich Österreich in allen  grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen  wird. Ich bin auch überzeugt davon, dass Österreich mit seinen guten  Beziehungen zu Italien zum Verständnis der Südtiroler Anliegen beitragen  kann&#8221;, so der österreichische Bundeskanzler.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Foesterreich-bekennt-sich-zu-suedtirol%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/oesterreich-bekennt-sich-zu-suedtirol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Südtiroler Landesregierung: Nein zu römischem Spardiktat</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtirol-gegen-italiens-sparpaket/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtirol-gegen-italiens-sparpaket/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 22:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Napolitano]]></category>
		<category><![CDATA[Großer Verdienstorden des Landes Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltskürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Monti]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungsdekret]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Landesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbestimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sondersteuern]]></category>
		<category><![CDATA[Spardiktat]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Sparprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Staatshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Steuereinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Trentino]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=13192</guid>
		<description><![CDATA[Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung das Land Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms können wir nicht mehr hinnehmen. Wie ich schon etliche Male betont habe, wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignright" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung  das Land  Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann   Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms   können wir nicht mehr hinnehmen. <a title="Südtirol kritisiert einseitige römische Kürzungen" href="http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/" target="_blank">Wie ich schon etliche Male betont habe</a>,   wollen auch wir unseren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushaltes   beitragen, aber wie und in welchen Bereichen wir Kürzungen vornehmen,   das wollen wir im Rahmen unser autonomen Zuständigkeiten selbst   entscheiden.“</p>
<p><a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Durnwalder" target="_blank">Durnwalder</a>, der am 5. September auf Schloss Tirol in Südtirol die  Staatsoberhäupter Italiens und Österreichs, Giorgio Napolitano und <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Heinz+Fischer%22" target="_blank">Heinz  Fischer</a> mit dem Großen Verdienstorden des Landes Südtirol auszeichnen  will,  fordert nun als ersten Schritt eine  sofortige Aussprache mit der  Regierung Monti.</p>
<p><span id="more-13192"></span></p>
<p>Südtirols Landesregierung geht nun also in die Offensive gegen das Spardiktat des italienischen Regierungschefs Mario Monti: „Tag für Tag überrascht uns die Regierung mit neuen  Forderungen oder  Kürzungen. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass Rom  über unsere  Köpfe und die Autonomiebestimmungen hinweg sein Sparprogramm   durchdrückt“, betonte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder nach  der Sitzung der Landesregierung. Heute, Mittwoch, beraten die  Landesregierungen Südtirols und des  Trentino sowie die Regionalregierung  über das weitere Vorgehen.</p>
<p>Zwar habe man zuletzt von der Bereitschaft der  Regierung gehört, mit dem Land über die Einsparungen zu verhandeln,  offizielle Mitteilung sei aber keine eingetroffen. Über die  Marschrichtung gegenüber Rom ließ Durnwalder keine Zweifel: „Wir wollen  von der Regierung sofort angehört werden. Unsere Forderung ist klar: Wir  wollen gemeinsam mit der Regierung definieren, wie viel gespart werden  muss, wollen dann aber selbst entscheiden, wie wir die geforderten  Mittel einsparen. Die Autonomie und die damit zusammenhängenden  Sonderbestimmungen müssen einfach eingehalten werden. Außerdem sind wir  der Meinung, dass der Stabilitätspakt der besonderen Situation unserer  autonomen Länder angepasst werden muss.“</p>
<p>Der Stabilitätspakt schreibt dem Land vor, rund 300 Millionen Euro nicht auszugeben.  Insgesamt beläuft sich der Beitrag zur Sanierung des römischen Haushalts  für alle autonomen Länder auf 860 Millionen Euro. Der Anteil des Landes Südtirol beträgt etwa 120  Millionen Euro und die Gemeinden werden mit noch einmal rund 60 Millionen  Euro zur Kasse gebeten. Dazu kommen noch die 80 Millionen Euro aus dem  jüngsten Regierungsdekret.</p>
<p>Weiters ist auch noch der Anteil des  Landes an den Sondersteuern des Staates zu klären. &#8220;Uns stehen 90  Prozent aller in Südtirol eingehobenen Steuern zu, wenn der Staat also  die Steuersätze erhöht, müssten uns auch davon 90 Prozent zustehen&#8221;, so  der Landeshauptmann. Schließlich sei auch in Südtirol das  Wirtschaftswachstum nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren und  somit müsse das Land neben den Haushaltskürzungen auch mit niedrigeren  Steuereinnahmen auskommen.</p>
<p>Das Land hat zwar alle  autonomiewidrigen Bestimmungen der Regierung in Rom vor dem  Verfassungsgericht angefochten, doch das sei nur mittelfristig eine  Lösung, weil sich die Verfahren in die Länge zögen, so der  Landeshauptmann: „In dieser Situation nur vor den Verfassungsgerichtshof  zu ziehen, ist zu wenig. Wir müssen schließlich den Haushaltsplan für  das nächste Jahr aufstellen und da können wir nicht zuwarten, bis uns  das Verfassungsgericht Recht gibt.“ Um die derzeitige Situation zu  überbrücken werden die einzelnen Ressorts „aus Sicherheitsgründen“  weitere drei Prozent der Haushaltsmittel blockieren. Bereits zu  Jahresbeginn hatten die Landesräte beschlossen, in ihren Ressorts fünf  Prozent der zugewiesenen Haushaltsmittel einzufrieren.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtirol-gegen-italiens-sparpaket%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtirol-gegen-italiens-sparpaket/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Südtirol im Mittelpunkt Zentral-Europas</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-mittelpunkt-europas/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-mittelpunkt-europas/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 22:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Bozen]]></category>
		<category><![CDATA[CEI]]></category>
		<category><![CDATA[CEI - Central European Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[EURAC]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Palermo]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Rautz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Martha Stocker]]></category>
		<category><![CDATA[MIDAS]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheitenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteleuropa-Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Peterlini]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalismusforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol-Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Volksgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=12655</guid>
		<description><![CDATA[Rund 40 Vertreter aus 18 Ländern, vor allem aus dem Raum Mittel-, Ost- und Südosteuropa, nahmen an der Tagung der Mitteleuropa-Initiative &#8220;CEI &#8211; Central European Initiative&#8221; im Palais Widmann in Südtirols Landeshauptstadt Bozen teil. Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder stellte in seinen einführenden Worten das Südtiroler-Autonomie-Modell vor: &#8220;Unser Land ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine Lösung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12660" title="Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pertl-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a>Rund 40 Vertreter aus 18 Ländern, vor allem aus dem Raum Mittel-, Ost- und Südosteuropa, nahmen an der Tagung der Mitteleuropa-Initiative &#8220;CEI &#8211; Central European Initiative&#8221; im Palais Widmann in Südtirols Landeshauptstadt Bozen teil. Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder stellte in seinen einführenden Worten das Südtiroler-Autonomie-Modell vor: &#8220;Unser Land ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine Lösung von Minderheitenfragen möglich ist&#8221;.</p>
<p>Die &#8220;Central European Initiative&#8221; ist ein Forum der regionalen Zusammenarbeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, wurde 1989 in Budapest gegründet und zählt mittlerweile 18 Mitgliedstaaten. Im Rahmen der Tagung mit dem Titel &#8220;Autonomie &#8211; Mittel für den Frieden der Völker&#8221; auf Einladung des Südtiroler Senators Oskar Peterlini,  welcher derzeit Präident der Kulturkommission der Mitteleuropa-initiative ist, die Parlamentsvertretungen von allen 18 CEI-Mitgliedsstaaten in Bozen zu Gast.<span id="more-12655"></span></p>
<p>Nach der Begrüßung durch LH Durnwalder hielten internationale Experten aus verschiedenen Teilen Europas Referate zu den Themen Autonomie und Minderheitenschutz. Südtirol war durch Martha Stocker in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der FUEV (Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen), Francesco Palermo (Leiter des EURAC-Instituts für Föderalismus- und Regionalismusforschung) und Günther Rautz (Generalsekretär der MIDAS) vertreten.</p>
<p>&#8220;Die Südtiroler haben wie alle Minderheiten Höhen und Tiefen miterlebt. Nach 1945 hat man erkannt, dass die Lösung der Minderheitenfrage in Südtirol ein wesentlicher Beitrag zum Frieden ist&#8221;, erklärte Durnwalder: &#8220;Durch das Südtiroler Autonomie-Modell wurde das friedliche Zusammenleben der Sprachgruppen gefördert. Es lohnt sich, dieses Modell kennenzulernen und diese Tagung stellt eine gute Gelegenheit dafür da&#8221;.</p>
<p>Durnwalder berichtete den anwesenden Teilnehmern, dass durch die Autonomie nicht nur das Zusammenleben der drei Volksgruppen in Südtirol gesichert werden konnte, sondern auch die Basis für wirtschaftlichen Wohlstand gelegt wurde. &#8220;Durch die Möglichkeit, unsere eigene Politik zu betreiben, konnten wir auch auf dem Land Infrastrukturen und Arbeitsplätze schaffen und somit das Leben in den Dörfern aufrechterhalten&#8221;. Auch der gleichberechtigte Sprachgebrauch in den öffentlichen Ämtern und die Möglichkeit, in der eigenen Sprache die Schule zu besuchen, sei eine wesentliche Grundlage der Gleichbehandlung der drei Volksgruppen in Südtirol, so der Landeshauptmann.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtirol-im-mittelpunkt-europas%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-mittelpunkt-europas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Südtirols Landeshauptmann Durnwalder bei Bundespräsident Fischer und Vizekanzler Spindelegger</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/durnwalder-fischer-spindelegger/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/durnwalder-fischer-spindelegger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Khol]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichische Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Brenner-Basistunnel (BBT)]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelpass]]></category>
		<category><![CDATA[doppelte Staatsbürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[internationale Konventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Monti]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Jankowitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol-Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Staatshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Tiroler Tageszeitung (TT)]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schüssel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11705</guid>
		<description><![CDATA[Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA/Bernhard J. Holzner Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger sowie Bundespräsident Heinz Fischer.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11712" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg"><img class="size-full wp-image-11712 " title="Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard J. Holzner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg" alt="" width="240" height="188" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA/Bernhard J. Holzner</h4>
</dl>
</div>
<p>Südtirols Landeshauptmann <a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Luis+Durnwalder" target="_blank">Luis Durnwalder</a> traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister <a title="Michael Spindelegger" href="http://www.redakteur.cc/?s=Michael+Spindelegger" target="_blank">Michael Spindelegger</a> sowie Bundespräsident <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Heinz+Fischer" target="_blank">Heinz Fischer</a>.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor Journalisten: &#8220;Wenn notwendig, werde ich auch meine Stimme in Rom erheben&#8221;, so Spindelegger. Ähnlich reagierte auch der Bundespräsident, für den Fall, dass eigene Verhandlungen der Südtiroler in Rom nicht erfolgreich wären: &#8220;Für diesen Fall hat uns der  Bundespräsident seine Unterstützung zugesagt&#8221;, so Durnwalder nach  dem Treffen mit Fischer.</p>
<p>Die Folgen von Sparpaket und Liberalisierungen für Südtirols    Autonomie hat Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Vizekanzler Michael  Spindelegger diskutiert. Die Marschroute:   Südtirol wird selbst mit Rom  verhandeln, sollten danach aber noch   Autonomie-Bestimmungen verletzt  werden, hoffe man auf Unterstützung von   Seiten Österreichs. Beraten  wurde heute zudem über Brenner-Basistunnel (BBT) und Doppelpass. &#8220;Ich habe den  Vizekanzler über die Auswirkungen des Sparpakets auf  Südtirol informiert  und ihm versichert, dass wir in jedem Fall selbst  über unseren Beitrag  zur Sanierung des Staatshaushalts mit Rom  verhandeln werden&#8221;, so der  Landeshauptmann, der allerdings betont:  &#8220;Worauf die Landesregierung aber  besteht, ist, dass es solche  Verhandlungen überhaupt gibt.&#8221;<span id="more-11705"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Die  selbe Ausgangslage gebe es auch bei den Auswirkungen der  weitreichenden  Liberalisierungen, die die Regierung Monti ins Auge  gefasst hat. &#8220;Da  reden wir über Bereiche, in denen ganz klar unsere  Autonomiebestimmungen  verletzt worden sind&#8221;, so Durnwalder. Auch hier  gelte es demnach,  zunächst das direkte Gespräch mit Ministerpräsident  Mario Monti zu  suchen, um diese Brüche von Statut, Paketregelungen und  Mailänder  Abkommen aus der Welt zu schaffen. &#8220;Sollten auch nach den  Verhandlungen  mit Rom aber Bereiche übrig bleiben, in denen der Staat  grundlegende  Autonomiebestimmungen verletzt, so habe ich heute um die  entsprechende  Unterstützung Wiens ersucht&#8221;, so der Landeshauptmann, der von  Vizekanzler Spindelegger darüber informiert worden ist, dass  dieser  schon bald zu Besuch in Rom sei. &#8220;Bei diesem Besuch wird auch  die  Südtiroler Autonomie ein Thema sein&#8221;, habe ihm Spindelegger versprochen, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Zum Brenner-Basistunnel versicherte Spindelegger, dass Österreich das Projekt nicht infrage stelle, was der Vizekanzler  auch beim  Treffen mit Ministerpräsident Monti bestätigen  werde. Österreich prüfe  allerdings, ob bei diesem Bauvorhaben  Einsparungen erreicht werden  könnten. Zur Sprache kam heute schließlich auch die Frage nach  einer eventuellen  <a title="Doppelte Staatsbürgerschaft" href="http://www.redakteur.cc/?s=doppelte+Staatsb%C3%BCrgerschaft" target="_blank">doppelten Staatsbürgerschaft</a> für die Südtiroler. &#8220;Ich  wollte beim  Außenminister in Erfahrung bringen, inwieweit es auf die  Frage der  doppelten Staatsbürgerschaft Antworten gebe, nachdem ich weiß,  dass  Österreich die Angelegenheit eingehend prüft&#8221;, so Durnwalder.   Spindelegger habe ihm erklärt, dass er das Thema sowohl im Lichte der   österreichischen Regelungen, als auch in jenem internationaler   Konventionen prüfen lasse, dass ein Ergebnis dieser Überprüfungen aber   noch ausstehe. Er persönlich sei gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, hatte Spindelegger noch vor einigen Wochen in einem Interview mit der <a title="TT: Spindelegger zur doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler" href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/3840391-2/spindelegger-gegen-pass-für-südtiroler.csp" target="_blank">Tiroler Tageszeitung (TT)</a> erklärt, was für massive politische Wogen sorgte.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11714" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg"><img class="size-full wp-image-11714 " title="Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Kohl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Zu Gast bei der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen: Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Khol<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach seinem Treffen mit Vizekanzler und Außenminister Michael   Spindelegger sowie einem Vortrag zur   Südtirol-Autonomie vor der von Altbundeskanzler <a title="Wolfgang Schüssel" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wolfgang+Sch%C3%BCssel" target="_blank">Wolfgang Schüssel</a> geleiteten Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik  und die   Vereinten Nationen (siehe Foto) war Landeshauptmann Durnwalder in   der Wiener Hofburg zu Gast bei Bundespräsident Fischer. Die Themen des rund   einstündigen Gesprächs waren die selben, wie jene beim Treffen mit   Spindelegger, allen voran die Pläne der Regierung Monti zu Sparen und   Liberalisierung, der Ausbau der Eisenbahnachse über den Brenner, sowie die  Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler.</p>
<p>&#8220;Es geht in erster  Linie darum, dass wir Ministerpräsident Monti von  der &#8211; auch  verfassungsrechtlichen &#8211; Bedeutung unserer Autonomie  überzeugen&#8221;, erklärte der  Landeshauptmann. Diese Aufgabe werde zunächst die  Südtiroler Politik zu  übernehmen haben. Erst im Falle eines Scheiterns  in den Verhandlungen  mit Monti wolle man sich an Wien wenden.</p>
<p>Zweites Thema des Gesprächs mit dem Bundespräsidenten war der Ausbau der  Eisenbahnachse über den Brenner,  deren technische Umsetzung (samt  Möglichkeiten zu Einsparungen) von  österreichischer Seite geprüft werden  soll. &#8220;Ich habe den  Bundespräsidenten noch einmal über die Position der  Südtiroler  Landesregierung informiert, die nach wie vor davon überzeugt  ist, dass  es zum BBT keine Alternative gibt&#8221;, so der Landeshauptmann,  der eine  technische Überprüfung durchaus verstehen kann, aber  gleichzeitig  darauf drängt, dass die Arbeiten nicht unterbrochen werden.  Der  Bundespräsident habe ihm gegenüber indes betont, dass er nicht die   Bundesregierung ersetzen könne, dass er aber dafür sei, dass   internationale Vereinbarungen und Verpflichtungen eingehalten würden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fdurnwalder-fischer-spindelegger%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/durnwalder-fischer-spindelegger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Südtirol an Italien: &#8220;Nehmen einseitige Kürzungen nicht hin&#8221;</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommenssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinden-Immobiliensteuer IMU]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindenfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[IRAP]]></category>
		<category><![CDATA[IRPEF]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Monti]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Bizzo]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Staatshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilitätspakt]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfungsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11366</guid>
		<description><![CDATA[Die neue italienische &#8220;Experten-Regierung&#8221; unter Mario Monti hat drastische Sparpakete beschlossen, welche nicht nur die Halbierung der Parlamentarier-Gehälter und jede Menge neuer bzw. höherer Steuern (z.B. bei den Treibstoffen) mit sich bringen, sondern unter anderem auch finanzielle Einschnitte in die Autonomen Gebiete wie Südtirol vorsehen. Südtirol reagiert mit einem: &#8220;So nicht&#8221;: Dass sich das Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11369" title="Südtirol-Italien IMG_4089" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a>Die neue italienische &#8220;Experten-Regierung&#8221; unter Mario Monti hat drastische Sparpakete beschlossen, welche nicht nur die Halbierung der Parlamentarier-Gehälter und jede Menge neuer bzw. höherer Steuern (z.B. bei den Treibstoffen) mit sich bringen, sondern unter anderem auch finanzielle Einschnitte in die Autonomen Gebiete wie Südtirol vorsehen. Südtirol reagiert mit einem: &#8220;So nicht&#8221;: Dass sich das Land an der Sanierung des Staatshaushalts  beteiligen muss, steht für die Landesregierung außer Zweifel. &#8220;Was wir  aber nicht hinnehmen werden, sind einseitig und ohne Absprache mit uns  vom Staat vorgenommene Kürzungen und Eingriffe in unsere Autonomie&#8221;, so  Landeshauptmann Luis Durnwalder gestern (15. Dezember) nach einer  Sondersitzung der Landesregierung zum staatlichen Sparpaket.</p>
<p>Neu am römischen  Sparpaket sei die Tatsache, dass der Staat bisher mit   dem  Stabilitätspakt darauf geachtet habe, dass die Länder nicht zu  viel   ausgeben. &#8220;Jetzt will der Staat aber plötzlich Geld von uns&#8221;, so    Durnwalder. Insgesamt sollen die autonomen Länder mit 860   Millionen  Euro zur Kasse gebeten werden, noch einmal 60 Millionen Euro   sollen  aus den Einnahmen der Gemeinden in die staatlichen Kassen   fließen.  &#8220;Uns würde es demnach mit rund 120 Millionen Euro treffen&#8221;, so   der  Landeshauptmann. Diese Kürzung könne und wolle man nicht einfach    hinnehmen, vor allem, weil sie die bisherigen Beiträge des Landes zur    Haushaltssanierung nicht in Betracht ziehe sowie ohne jegliche Absprache    und ohne Verhandlungen erfolgt sei. &#8220;Wir verlangen aber, dass mit uns    verhandelt und eine Durchführungsbestimmung ausgearbeitet wird&#8221;, so    Durnwalder. In neueren Versionen des Sparpakets ist diese Klausel auch    verankert, nur hat sie einen Pferdefuß: &#8220;Der Staat behält die Gelder  bis   zum Abschluss der Verhandlungen einfach ein&#8221;, so der  Landeshauptmann.   &#8220;Auch dagegen wehren wir uns.&#8221;<span id="more-11366"></span></p>
<p>Auch  eine Hochrechnung über den Haushalt des Landes nach dem  heutigen Stand  des staatlichen Sparpakets hat man heute gewagt. &#8220;Im  schlechtesten Fall  müssten wir, wenn wir die Ausgaben für die Pflege,  das Sozialwesen, die  Gesundheit und das Personal nicht kürzen würden,  in allen anderen  Kapiteln rund fünf Prozent einsparen&#8221;, so der  Landeshauptmann. Dieses  Szenario hat man allerdings nicht bis zum Ende  durchgespielt. &#8220;Wir  müssten in jedem Fall noch einmal unsere  Schwerpunkte definieren und  danach Kürzungen vornehmen&#8221;, so Durnwalder.  Nun gelte es zunächst das  Sparpaket abzuwarten, danach treffe sich die  Landesregierung im Jänner  zu einer Klausur. &#8220;Dann haben wir ein  klareres Bild und wissen, wo wir  welche Anpassungen vornehmen und  wieviel wir gegebenenfalls kürzen  müssen&#8221;, so der Landeshauptmann. Kommen hingegen die vom Land geplanten Entlastungen nicht, bedeutet dies &#8220;gravierende Belastungen für Geringerverdienende, Familien und Unternehmen&#8221;, ergänzte Finanzlandesrat Roberto Bizzo.</p>
<p>Hochkomplex ist die Situation rund  um die neue  Gemeinden-Immobiliensteuer IMU (vorher ICI): &#8220;Wir haben berechnet, dass  die  Einnahmen aus dieser Steuer bei den Erstwohnungen von bisher elf auf  41  Millionen Euro steigen würden, bei Zweitwohnungen von 64 auf 161   Millionen Euro&#8221;, erklärte Bizzo. Wer nun allerdings glaubt,   diese rund 200 Millionen Euro würden in die Gemeindenkassen fließen,   täuscht sich: &#8220;Der Staat verlangt einen großen Teil der IMU-Einnahmen,   zudem sollen 60 Millionen Euro in die Kassen des Staates fließen,   die von den Gemeinden in jenen Ländern stammen, die die Gemeinden selbst   verwalten&#8221;, so Bizzo. Alles in allem blieben den Gemeinden   Mehreinnahmen von geschätzten 37 Millionen Euro. &#8220;Nachdem die IMU aber   das gesamte Finanzsystem der Gemeinden auf den Kopf stellt, müssten wir   unsere Gemeindenfinanzierung überdenken, mit den Gemeinden verhandeln   und ein neues Gesetz verabschieden&#8221;, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Durnwalder verdeutlichte  das Zusammenspiel von Sparpaket des Staats und dem Finanzgesetz des Landes am Beispiel des Zuschlags auf die Einkommenssteuer IRPEF:  &#8220;Dieser soll mit dem Sparpaket auf 1,23 Prozent für alle angehoben  werden&#8221;, so der Landeshauptmann. Gleichzeitig würden die  Entlastungen  des Landes nicht greifen, wenn das Finanzgesetz nicht verabschiedet  würde. Vom Zuschlag befreit blieben dann nur Einkommen bis 12.500 Euro  bzw. 25.000 Euro (mit zu Lasten lebenden Kindern), während die  Landesregierung eine Befreiung bis 15.000 Euro und einen Steuerabschlag  von 252 Euro pro Kind für Einkommen bis zu 70.000 Euro vorgesehen hatte.  &#8220;Verabschieden wir das Finanzgesetz noch heute, treten letztere  Entlastungen in Kraft, auch wenn sie uns aufgrund der staatlichen  Steuererhöhung dann natürlich mehr kosten, und zwar um rund sechs  Millionen Euro&#8221;, so Durnwalder. Die IRPEF-Entlastung der Bürger beliefe  sich demnach künftig auf 30 Millionen Euro.</p>
<p>Ähnlich sieht die  Situation bei der Wertschöpfungssteuer IRAP aus. Diese soll  staatlicherseits auf 3,4 Prozent für alle Betriebe angehoben werden, mit  Ausnahme der Versicherungen und Banken, die rund sieben Prozent IRAP  zahlen müssten. &#8220;Wir setzen diesen Erhöhungen Entlastungen entgegen, in  deren Genuss die vorbildlichen Unternehmen kommen können&#8221;, so der  Landeshauptmann. Allerdings auch dies nur, wenn der Landeshaushalt und  das Finanzgesetz heute verabschiedet werden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Südtiroler Volkspartei wirbt in Wiener Parlament für Vollautonomie</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-wiener-parlament/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-wiener-parlament/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 12:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander van der Bellen]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelstaatsbürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenständigkeit Südtirols]]></category>
		<category><![CDATA[Elmar Pichler-Rolle]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz-Christian Strache]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Bucher]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Cap]]></category>
		<category><![CDATA[Karlheinz Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Theiner]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol-Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Volkspartei (SVP)]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried Brugger]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialtisch]]></category>
		<category><![CDATA[Vollautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11122</guid>
		<description><![CDATA[Die Spitze der Südtiroler Volkspartei (SVP) mit Obmann Richard Theiner (hellblaue Kravatte) und ÖVP-Clubobmann Karlheinz Kopf (Bildmitte) Foto: SVP Die Spitze der regierenden Südtiroler Volkspartei (SVP) war gestern, Dienstag, zu Gast im Hohen Haus in Wien. Einen Tag zuvor hatte sich die SVP im Rahmen einer Pressekonferenz für die &#8220;Vollautonomie&#8221; Südtirols ausgesprochen: „Unser Ziel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/SVP-in-Wien-20111117_wien1.jpg"><img class="size-medium wp-image-11131 " title="SVP in Wien 20111117_wien" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/SVP-in-Wien-20111117_wien1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Spitze der Südtiroler Volkspartei (SVP) mit Obmann Richard Theiner (hellblaue Kravatte) und ÖVP-Clubobmann Karlheinz Kopf (Bildmitte)<br />
Foto: SVP</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Spitze der regierenden Südtiroler Volkspartei (SVP) war gestern, Dienstag, zu Gast im Hohen Haus in Wien. Einen Tag zuvor hatte sich die SVP im Rahmen einer Pressekonferenz für die <a title="Südtirols Vollautonomie" href="http://www.svpartei.org/de/themen/55.html" target="_blank">&#8220;Vollautonomie&#8221;</a> Südtirols ausgesprochen: „Unser Ziel ist der größtmögliche Ausbau der Autonomie und der Eigenständigkeit Südtirols“, unterstrich SVP-Obmann Richard Theiner: „Wir wollen mit dem Staat nicht verhandeln, welche Kompetenzen an Südtirol übergehen, sondern welche Kompetenzen beim Staat verbleiben sollen“.</p>
<p>SVP-Obmann Richard Theiner, Elmar Pichler-Rolle, Fraktionsvorsitzender im Südtiroler Landtag  und Siegfried Brugger, Fraktionsvorsitzender im römischen  Parlament trafen in Wien hochrangige  Vertreter aller österreichischen Regierungsparteien, um sie über die  aktuelle Lage in Südtirol zu informieren:  ÖVP-Clubobmann Karlheinz  Kopf, SPÖ-Clubchef Josef Cap, FPÖ-Klubchef  Heinz-Christian Strache,  Grünen-Vertreter Alexander van der Bellen, BZÖ-Klubchef Josef  Bucher  sowie die jeweiligen  Südtirol-Sprecher der im Nationalrat vertretenen  Parteien.<span id="more-11122"></span></p>
<p>„Es ging uns darum, die wichtigsten Themen mit allen Parteien im   Nationalrat in einem offenen Gespräch zu klären“, sagte Obmann Theiner   im Anschluss an die Gespräche in Wien: „Wir können ein positives Resümee ziehen,   vor allem, weil wir darlegen und unterstreichen konnten, dass die   großen Themen auf der Agenda nicht von parteipolitischen Interessen   vereinnahmt werden dürfen“. Neben der <a title="Doppelstaatsbürgerschaft" href="http://www.redakteur.cc/spindelegger-sudtirol/" target="_blank">Doppelstaatsbürgerschaft</a> waren die   Schutzmachtfunktion Österreichs und die Begnadigung der „Pusterer  Buam“  wichtige Punkte der Gespräche. „Man hat uns zugesichert, alle  Themen,  die mit der Südtirol-Frage in Zusammenhang stehen, im Lichte  einer  Lösung im Sinne der Allgemeinheit anzugehen. Wir dürfen diese  Themen  nicht parteipolitischen Interessen ausliefern.“ Vor allem im  Hinblick  auf die doppelte Staatsbürgerschaft unterstrich Theiner, „dass  es uns  nie darum ging, die österreichischen Mehrheitsverhältnisse zu  ändern  oder am Sozialtisch mitzunaschen. Die doppelte  Staatsbürgerschaft ist  ein rein ideelles Anliegen.“</p>
<p>Viele Fragen zur italienischen Regierungskrise stellten hingegen die   österreichischen Parteien an den Parlamentsabgeordneten Siegfried   Brugger, welcher versuchte, die komplizierte Lage in Rom verständlich   darzulegen: &#8220;Es war wichtig, heute die Kollegen in Österreich aus erster   Hand über die Situation in Italien, und in diesem Zusammenhang über  die  Aussichten für Südtirol, unterrichten haben können.</p>
<p><em>Wieder mal waren jetzt Südtiroler Verantwortungsträger zu Gast in Österreich, diesmal sogar bei allen österreichischen Parlamentsparteien. Und wieder mal werden die Südtiroler Politiker zwar nett empfangen in Wien, aber offenbar von ihren österreichischen Kollegen nicht ernstgenommen. Wie schon des Öfteren, fand es auch diesmal nicht mal die ÖVP, die Schwesterpartei der in Südtirol regierenden Volkspartei der Mühe wert, die Medien über den Besuch aus Südtirol zu informieren. Das ist plamabel für ein Land, das sich &#8220;Schutzmacht Südtirols&#8221; nennt. Und noch plamabler ist es, dass bedauerlicherweise die FPÖ als einzige (!) österreichische Parlamentspartei jederzeit und immer auch öffentlich für die Anliegen Südtirols eintritt, während die übrigen österreichischen Parteien das Thema Südtirol -wohl aus falsch verstandener Freundschaft zu Italien- einfach ignorieren und auch medial totschweigen.</em></p>
<p><em>Wenn aber nicht einmal die so genannten &#8220;Freunde Südtirols&#8221; zu Südtirol stehen, darf man sich nicht wundern, wenn sich die Südtiroler Bevölkerung zunehmend von Österreich im Stich gelassen fühlt und daher auch nicht mehr die regierende Südtiroler Volkspartei wählt, sondern Oppositionsparteien, vor allem die Freiheitlichen. Wenn also vor allem der ÖVP was daran gelegen ist, dass die Südtiroler Volkpartei dort weiterhin langfristig die Geschicke lenkt, muss sie ihr den Rücken stärken anstatt zu bremsen und ist sie gut beraten, die berechtigten Südtiroler Anliegen endlich ernst zu nehmen und das wichtige Thema Südtirol nicht länger allein der FPÖ zu überlassen.</em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtirol-im-wiener-parlament%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtirol-im-wiener-parlament/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Österreichs Bundespräsident: Habe Südtirol immer im Fokus</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtirol-zu-gast-bei-fischer-und-spindelegger/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtirol-zu-gast-bei-fischer-und-spindelegger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 22:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Arge Alp]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Bozen]]></category>
		<category><![CDATA[doppelte Staatsbürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Durchführungsbestimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Franco Frattini]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Platter]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Hofburg]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mailänder Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spindelegger]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Theiner]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol-Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol-Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Volkspartei (SVP)]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Obexer]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=9825</guid>
		<description><![CDATA[Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer (links) mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder (rechts) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (Bildmitte) Foto: LPA Anfang Juni war Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer auf offiziellem Südtirolbesuch (wir berichteten) und nun gestern (30.Juni) waren Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder gemeinsam mit Richard Theiner, dem Chef der regierenden Südtiroler Volkspartei (SVP) und dem Tiroler Landeshauptmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9826" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fischer-Platter-Durnwalder.jpg"><img class="size-medium wp-image-9826  " title="Fischer, Platter, Durnwalder" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fischer-Platter-Durnwalder-300x121.jpg" alt="" width="300" height="121" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer (links) mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder (rechts) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (Bildmitte)<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Anfang Juni war Österreichs Bundespräsident <a title="Beiträge über Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Heinz+Fischer" target="_blank">Heinz Fischer</a> auf offiziellem Südtirolbesuch (<a title="Erster offizieller Besuch von Österreichs Bundespräsident Fischer in Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/oesterreichs-bundespraesident-besucht-suedtirol/" target="_blank">wir berichteten</a>) und nun gestern (30.Juni) waren Südtirols Landeshauptmann <a title="Beiträge über Südtirols Regierungschef Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Durnwalder" target="_blank">Luis Durnwalder</a> gemeinsam mit Richard Theiner, dem Chef der regierenden Südtiroler Volkspartei (SVP) und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zu Gast bei Bundespräsident Fischer in der Hofburg in Wien und beim österreichischen Außenminister <a title="Beiträge über Michael Spindelegger" href="http://www.redakteur.cc/?s=Spindelegger" target="_blank">Michael Spindelegger</a>. Österreich werde die Entwicklung der Südtirol-Autonomie   weiterhin genau verfolgen, betonte Bundespräsident Heinz Fischer bei seinem Empfang und verwies dabei auf das ausgezeichnete  Vertrauensverhältnis zwischen  Wien und Bozen.</p>
<p>Das Mailänder Abkommen, aktuelle Durchführungsbestimmungen,  die  doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler und die Selbstbestimmung  waren die Themen,  die Landeshauptmann Luis Durnwalder am Wiener   Minoritenplatz mit dem österreichischen Außenminister Michael   Spindelegger besprochen hat.</p>
<p><span id="more-9825"></span></p>
<p>&#8220;Uns – der Präsidentschaftskanzlei und  der österreichischen Regierung &#8211;  ist ein regelmäßiger Meinungsaustausch  wichtig. Dank des gegenseitigen  Vertrauens ist der Informationsfluss  bestens. Wir verfolgen jedenfalls  die Entwicklungen in <a title="Beiträge über Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/?s=Südtirol" target="_blank">Südtirol</a> sehr  aufmerksam&#8221;, sagte der  österreichische Bundespräsident. Vor diesem  Hintergrund sprachen  Durnwalder, Theiner und der ebenfalls anwesende  Chef der Tiroler  Landesregierung Günther Platter über den Stand der  Beziehungen zwischen  Österreich und Italien, besonders in jenen  Bereichen, die Südtirol,  aber auch das Bundesland Tirol betreffen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=506072" alt="" width="300" height="212" /></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Südtirols Regierungschef Durnwalder im Gespräch mit Österreichs Außenminister Spindelegger (rechts).<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Landeshauptmann Durnwalder hat das Treffen mit Vizekanzler und  Außenminister Spindelegger zum Anlass genommen, um die österreichische  Regierung über die jüngsten Entwicklungen zu unterrichten. &#8220;Ich habe  Spindelegger über die Auswirkungen des Mailänder Abkommens und die damit verbundenen Verhandlungen zum Übergang von Kompetenzen  vom Staat auf das Land informiert&#8221;, erklärte Durnwalder. Außerdem habe die  Delegation dem  Außenminister die jüngsten Durchführungsbestimmungen erläutert.</p>
<p>Zweiter Schwerpunkt des Gesprächs war die <a title="Beiträge über doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler" href="http://www.redakteur.cc/?s=doppelte+Staatsb%C3%BCrgerschaft" target="_blank">doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler</a>.  Durnwalder und Theiner haben Spindelegger das Gutachten des  Verfassungsrechtlers Walter Obexer übergeben. Außenminister Spindelegger  betonte, dass die österreichische Regierung derzeit auf mehreren Ebenen  Gutachten einhole, um die Auswirkungen einer doppelten  Staatsbürgerschaft festzustellen sowie die Kompatibilität mit der  österreichischen Verfassung zu überprüfen. &#8220;In den kommenden Monaten,  wenn die Gutachten der Regierung vorliegen, wird es ein weiteres Treffen  zwischen Bundesregierung und Südtirol geben&#8221;, erklärt Durnwalder die  nächsten Schritte.</p>
<p>Im Außenministerium ist außerdem über die Begnadigung der Südtirol-Aktivisten gesprochen worden. Spindelegger hat der  Delegation um Landeshauptmann Durnwalder mitgeteilt, dass er über dieses  Thema mit seinem italienischen Amtskollegen Franco Frattini gesprochen  habe. &#8220;Spindelegger hat uns zugesagt, dass er nach dem heutigen Treffen  erneut das Gespräch mit Frattini suchen werde&#8221;, so Durnwalder.</p>
<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=506119" alt="" width="300" height="229" /></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">SVP-Chef Richard Theiner, Luis Durnwalder, Heinz Fischer und Günther Platter (von links)<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Beim Thema Selbstbestimmungrecht sei man sich einig darüber gewesen,  so Durnwalder, dass die Selbstbestimmung zwar ein unveräußerliches Recht  eines jeden Volkes sei, dass es derzeit aber keinen Grund gebe, dieses  Recht einzufordern, weil Italien die geltenden Verträge einhalte.  Deshalb werde man weiter auf die Autonomie bauen. Dies sei derzeit der richtige Weg, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Nach  den Treffen mit Fischer und Spindelegger unterstrich   Landeshauptmann Durnwalder die Wichtigkeit eines funktionierenden   Informationsaustausches zwischen Südtirol und Österreich: &#8220;Wir sind   froh, dass unser Land der Bundesregierung und Bundespräsident Fischer   ein wichtiges Anliegen ist und dass uns Regierung und Staatsoberhaupt   freundschaftlich verbunden sind.&#8221; Nach den Treffen in Wien reiste   Durnwalder weiter nach Salzburg, wo er heute, Freitag, am Treffen der   Arge Alp-Regierungschefs teilnehmen wird.</p>
<p>Was  das Bundesland Tirol angeht, sagten sowohl Bundespräsident Fischer als  auch Landeshauptmann Platter, dass man nördlich des Brenners die  Südtiroler Anliegen immer unterstütze und dass man nun in verschiedenen  Bereichen gemeinsame Lösungen anstrebe und konkretisieren möchte.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtirol-zu-gast-bei-fischer-und-spindelegger%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtirol-zu-gast-bei-fischer-und-spindelegger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1. Offizieller Südtirol-Besuch von Österreichs Bundespräsident Fischer</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/oesterreichs-bundespraesident-besucht-suedtirol/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/oesterreichs-bundespraesident-besucht-suedtirol/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 22:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelstaatsbürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[doppelte Staatsbürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Napolitano]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[LPA]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spindelegger]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbefragung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=9564</guid>
		<description><![CDATA[Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer Foto: LPA Die Frage der doppelten Staatsbürgerschaft (italienisch und österreichisch) für Südtiroler nehme er sehr ernst, betonte Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer bei seinem ersten offiziellen Südtirol-Besuch: &#8220;Das Thema wird eingehend behandelt und das Außenministerium nimmt derzeit eine detaillierte Prüfung vor. Zunächst gilt es die rechtlichen Aspekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=503095" alt="Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Bundespräsident Heinz Fischer." width="300" height="221" /></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Frage der <a title="Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler" href="http://www.redakteur.cc/doppelstaatsburgerschaft-fur-sudtiroler/" target="_blank">doppelten Staatsbürgerschaft</a> (italienisch und österreichisch) für Südtiroler nehme er sehr ernst, betonte Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer bei seinem ersten offiziellen Südtirol-Besuch: &#8220;Das Thema wird eingehend behandelt und das Außenministerium nimmt   derzeit eine detaillierte Prüfung vor. Zunächst gilt es die rechtlichen   Aspekte abzuklären, dann erst können politische Schritte gemacht  werden.  Jede Aussage von politischer Seite wäre also zum heutigen  Zeitpunkt  verfrüht,&#8221; erklärte Fischer, der ergänzte: &#8220;Österreich schenkt dem Thema  Südtirol nach wie vor große Aufmerksamkeit&#8221;.</p>
<p>Bei einem Arbeitsessen in Brixen, das laut dem Südtiroler Landespresseamt (LPA) auf ausdrücklichen   Wunsch des österreichischen Bundespräsidenten zustande kam,  informierte  Fischer Südtirols Landeshauptmann über die Gespräche, die er in den  vergangenen  Tagen mit dem italienischen Staatsoberhaupt Giorgio  Napolitano in  Warschau und in Rom geführt hatte.<span id="more-9564"></span></p>
<p>Der Chef der Landesregierung legte dem  Bundespräsidenten unter anderem seinen Standpunkt zu den Volksbefragungen zur  Selbstbestimmung, die in einigen Südtiroler Orten stattfinden, dar: &#8220;Ich  habe Fischer erklärt, dass Unterschriftensammlungen zur Ausübung des  Selbstbestimmungsrechts im Gange sind. Wir stehen aber nach wie vor zur Autonomie und wollen diesen Weg weitergehen.&#8221; Auch Fischer unterstrich: &#8220;Für mich  ist Autonomie der griechische Begriff für Selbstbestimmung. Wir stehen  voll und ganz zur Autonomie und sind vertragstreu. Österreich will eine  lebendige Autonomie und will, dass die Südtiroler sich im Rahmen der  Autonomie bestmöglich entwickeln können.&#8221;</p>
<p>Schließlich ging es in Brixen auch um die Vorbereitung des nächsten Treffens,  das schon für Ende Juni in Wien auf dem Programm steht. Durnwalder: &#8220;Wir haben das heutige Treffen auch zum Anlass genommen, um über das  Treffen mit Außenminister Spindelegger und weiteren Ministern in Wien zu  sprechen und einige Dinge bis dahin in die Wege zu leiten bzw.  vorzubereiten.&#8221;</p>
<p><em>Bei aller Freude darüber, dass Österreichs Bundespräsident Fischer heuer nicht nur seinen Urlaub in Südtirol verbrachte, sondern dem Land erstmals einen offiziellen Besuch abstattete und zudem sogar die Wichtigkeit des Themas Südtirol für Österreich betonte:</em><br />
<em>Wenn es so ist, warum gab es dann keine Presseaussendung der Präsidentschaftskanzlei über den ersten offiziellen Besuch des Bundespräsidenten in Südtirol? Es besteht (<a title="Was kratzt den Spindelegger schon Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/spindelegger-sudtirol/" target="_blank">wie seinerzeit auch bei Außenminister Spindelegger</a>) leider der Eindruck, dass der Besuch Fischers nur den Südtirolern (falsche?) Sicherheit und Solidarität schenken sollte, dass aber in Wirklichkeit das Thema Südtirol in Österreich selbst so unwichtig ist, dass es besser totgeschwiegen wird. Das wirft kein gutes Licht auf den Bundespräsidenten und auf Österreich.</em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Foesterreichs-bundespraesident-besucht-suedtirol%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/oesterreichs-bundespraesident-besucht-suedtirol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
