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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Ausbildung</title>
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		<title>Hotel Mama erreicht Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 22:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15274" title="Zeit für ein neues Zuhause 100_2356 © Elmar Leimgruber, kulturia.com" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% tun dies erst zwischen 20 und 24 Jahren.</p>
<p>Den  Absprung aus dem Elternhaus haben mit 25 und mehr Jahren etwa 14 Prozent der  Befragten noch immer nicht geschafft. Etwa 13 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 ziehen bereits im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus. <span id="more-15273"></span></p>
<p>Laut dem deutschen Bundesamt für Statistik (BFS) blieben 1978 mehr  als die Hälfte (53 Prozent) der 18 bis 26-Jährigen im  Haushalt der  Eltern wohnen, im Jahr 2008 waren es bereits 56 Prozent. Deutschen Männern scheint der Schritt  in  die Selbstständigkeit generell schwerer zu fallen: Demnach sind mehr als die Hälfte der Frauen (58 Prozent) bis zum 22.   Lebensjahr ausgezogen. Dagegen braucht die starke Fraktion im Schnitt   etwa zwei Jahre länger, um der &#8220;Mutti-Wäscheservice &amp; Co.&#8221; Lebewohl   zu sagen. Das ändert sich auch mit zunehmendem Alter kaum: Mit 30  Jahren  hat jeder achte Mann (13 Prozent) noch nie selbstständig eine  eigene  Wohnung bezogen &#8211; bei den Frauen sind es nur etwa fünf Prozent.  Bis zum  40. Lebensjahr haben die meisten Kinder den ersten Umzug aber  doch  geschafft: Lediglich vier Prozent der Männer und zwei Prozent der  Frauen  wohnen dann noch immer bei ihren Eltern.</p>
<p>In  südeuropäischen Ländern ist es Normalität, dass Kinder lange von den   Annehmlichkeiten des &#8220;Hotel Mama&#8221; profitieren &#8211; bis zu 40 Jahre und   länger. Die Finanzkrise hat diese Entwicklung verschärft, viele jüngere   Spanier, Griechen und Italiener können sich eine eigene Wohnung  schlicht  nicht leisten. Aber auch in Deutschland bleiben viele junge  Leute immer  länger im Kinderzimmer &#8211; ein Trend, der besonders bei  wohlsituierten  Mittelstandfamilien festzustellen ist.</p>
<p>Helikopter-Eltern wird  eine Generation von Müttern und Vätern genannt,  die in ständiger Sorge  um Bedürfnisse und Fortkommen ihrer Kinder  kreist. Symptomatisch zeigt  sich das an den Universitäten: Bei  Veranstaltungen für Studienanfänger  machen Eltern inzwischen teilweise  die Hälfte der Besucher aus. Ein  Symptom der Entwicklung ist, dass die  erwachsenen Kinder sich erst spät  abnabeln &#8211; und lange Zuhause wohnen. Aber nicht nur  die überfürsorglichen Eltern, sondern vor allem die  langen  Ausbildungszeiten in Deutschland werden für diesen Anstieg   verantwortlich gemacht.</p>
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		<title>Heeres-Volksbefragung: Jetzt wird analysiert und reformiert</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 23:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zunächst zur Wahlanalyse, und dann zur Zukunft des österreichischen Bundesheeres: -Wahlanalyse: Ich bin -wie in meinem bisherigen Kommentaren erläutert- nicht grundsätzlich gegen ein Berufsheer, nur aktuell halte ich dies -speziell in Österreich- nicht für sinnvoll oder gar zeitgemäß. Daher kann ich meine Freude über das Ergebnis der Volksbefragung nicht verbergen: Zum einen war das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4564.jpg"><img class="size-medium wp-image-13677 alignleft" title="Bundesheer DSCN4564" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4564-300x212.jpg" alt="Bundesheer-Vorführung Staatsfeiertag" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Zunächst zur Wahlanalyse, und dann zur Zukunft des österreichischen Bundesheeres:</p>
<p>-Wahlanalyse:</p>
<p>Ich bin <a title="Infos und Komentare zur Bundesheer-Diskussion" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bundesheere" target="_blank">-wie in meinem bisherigen Kommentaren erläutert-</a> nicht grundsätzlich gegen ein Berufsheer, nur aktuell halte ich dies -speziell in Österreich- nicht für sinnvoll oder gar zeitgemäß. Daher kann ich meine Freude über das Ergebnis der Volksbefragung nicht verbergen:<span id="more-14306"></span></p>
<p>Zum einen war das Thema Abschaffung des Grundwehrdienstes verbunden auch mit der Abschaffung des Zivildienstes offenbar ein Thema, das die Menschen in Österreich mehr bewegte als beispielsweise Wahlen zum Europaparlament. Sich nicht nur inhaltlich mit den Folgen der einen oder anderen Entscheidung auseinanderzusetzen, sondern sich durch die Teilnahme an der Volksbefragung aktiv einzubringen, ist ein großes Zeichen politischer Reife und zeigt vor allem Eines: Wenn es der Bevölkerung wirklich um was geht, dann will sie mitbestimmen, also die direkte Demokratie: das freut alle politischen Lager und das freut mich auch ganz besonders: Danke für die außerordentlich hohe Wahlbeteiligung.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Soldaten-beim-Katastropheneinsatz-in-Steiermark.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14318" title="Soldaten beim Katastropheneinsatz in Steiermark" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Soldaten-beim-Katastropheneinsatz-in-Steiermark-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Dieses Ergebnis der Volksbefragung ist auch ein starkes Ja zur Solidarität mit dem eigenen Land und seinen Menschen, besonders der Hilfsbedürftigen, der kranken und der alten Menschen. Der Zivildienst ist zwar &#8220;nur&#8221; ein Ersatzdienst für den Grundwehrdienst, aber mit dem Fallen des Grundwehrdienstes würde er ebenfalls fallen. Daher ist dieses Hauptargument (74%), für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht zu stimmen, sehr nachvollziehbar und auch vernünftig. Und es stimmt zudem auch nicht, dass der Wehrdienst keine Rolle in der Entscheidung gespielt hat: Gleich 70 % der Bevölkerung halten Wehrdienst und Zivildienst für einen wichtigen Beitrag der Jugend für die Gesellschaft und entschieden sich daher für die Wehrpflicht. Und dies scheint mir auch besonders wichtig: es ist eine Entscheidung gegen den weiterverbreiteten Egoismus in unserer Gesellschaft: wir leben nicht für uns allein und wir haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Und das ist gut so: Zumindest eine kurze Zeit im Leben schadet der verpflichtende Einsatz für Österreich, für andere Menschen niemanden (im Übrigen Frauen auch nicht): Im Gegenteil: das ist gelebte Solidarität. Katastrophenschutz und die Neutralität Österreichs waren übrigens weitere Gründe, sich fürs bestehende System auszusprechen.</p>
<p>Und dass -wie der ORF ärgerlicherweise seit dem Wahlabend polemisierte- die Senioren der Jugend mit dieser Entscheidung ihr Modell aufgedrängt hätten, stimmt so auch nicht: Zum einen blendete der ORF -der übrigens in der gesamten Berichterstattung äußerst einseitig und tendenziös manipulierend war (obwohl er mehrmals auf diese Verfälschung hingewiesen wurde) dauernd die größe Altersgruppe der 30-59-Jährigen aus, welche genauso (61%) wie ihre älteren Mitbürger (71%) zugunsten des bestehenden Modells der Wehrpflicht entschieden. Zum Einen wurde verschwiegen, dass augerechnet die Wahlbeteiligung der direkt Betroffenen, der Jungen, am Geringsten war (weil es offenbar kein Thema für sie ist, an der Wehrpflicht beteiligt zu werden). Und beide anderen Altersgruppen (30+), die sich immerhin um viele Jahrzehnte erstrecken, haben so entscheiden. Es muss sogar sogar positiv überraschen, dass so viele der eigentlich Betroffenen <a title="Bundesheer-Volksbefragung: Lasst euch nicht manipulieren" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zur-bundesheer-volksbefragung/" target="_blank">(entgegen der billigen Populismuskampagne der SPÖ zusammen mit ihren Massenblättern: &#8220;Ersparen wir den jungen Leuten doch diese Zeit&#8221;)</a>, die Jungen (Bis 29 Jahre) sich immerhin zu 37% ebenfalls für die Wehrpflicht ausgesprochen haben: Sie sind bereit, Verantwortung für ihr Land und für ihre Mitmenschen zu übernehmen, auch wenn nicht sofort wer (wie beispielsweise Sozialminister Rudolf Hundstorfer) mit dem vollen Geldbeutel winkt. Und dafür gebührt ihnen großer Respekt und Achtung: Sie haben einen sicher nicht immer einfachen, auch weil verpflichtenden Weg, trotzdem gewählt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Minera.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14319" title="Österreichische Truppen im Auslands-Friedenseinsatz" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Minera-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Ebenso postiv überraschend ist auch das Wahlverhalten der Frauen: auch sie stimmten (mit 55%) -obwohl es sie nicht direkt betrifft- für die Wehrpflicht: Dank und Anerkennung. Und selbst von jenen Wählern, welche nie weder Grundwehrdienst noch Zivildienst hatten, halten 50% das bestehende Modell der Wehrpflicht für sinnvoll.</p>
<p>Schon am Wahlabend waren sich dann auch alle &#8220;Experten&#8221; (allen voran <a title="Herbert Lackners Abrechnung mit seiner Partei, der SPÖ" href="http://www.profil.at/articles/1303/570/350697/herbert-lackner-wie-spoe-jahrhundertprojekt" target="_blank">Herbert Lackner, &#8220;Profil&#8221;</a>) einig, dass das Ergebnis der Volksbefragung nicht nur eine Absage an das SPÖ-Modell ist, sondern zudem auch zeigt, dass die großen Massenblätter (&#8220;Krone&#8221;, &#8220;Österreich&#8221; und &#8220;heute&#8221;) bei der Mobilisierung der Bevölkerung nicht (mehr) funktionieren. Ich sage dazu nur: Falschanalyse: Wo werden die beiden Gratisblätter &#8220;heute&#8221; und &#8220;Österreich&#8221; (also wohl als fast einzige tägliche Tageszeitungen und entgegen anderslautenden Behauptungen der &#8220;Krone&#8221;) tatsächlich gelesen? Richtig: in Wien. Und genau hier, wo alle drei Massenblätter massivst für den SPÖ-Standpunkt (Aufhabung der Wehrpflicht)  mobilisierten, gabs auch -im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern in Österreich- ein klares Ja zum Berufsheer. Beruhigen mag zwar wenigstens, dass vor allem die &#8220;Krone&#8221;, welche im Gegensatz zu beiden  Gratisblättern auch über Wien hinaus von Bedeutung ist, offenbar die Mehrheit  der Bevölkerung (im Burgenland, wo die Krone 50% Reichweite hat, war das Ergebnis denkbar knapp) dennoch nicht auf ihre Seite zu ziehen in der Lage war. Es wäre aber dennoch ein schwerwiegender Fehler, würde man -vor allem in Wien- Macht und Einfluss der für Wahlkampf instumentalisierten propagandistischen Massenblätter unterschätzen.</p>
<p>- Konsequenzen: Zukunft des österreichischen Bundesheeres:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bundesheer-pionier3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14316" title="bundesheer-pionier3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bundesheer-pionier3-105x300.jpg" alt="Werbung für Pioniere beim Bundesheer: http://www.bundesheer.at/miliz/formular_pikp.php" width="176" height="507" /></a>Diese klare Volksentscheidung <a title="Ergebnis: Volksbefragung 2013" href="http://vb2013.bmi.gv.at/" target="_blank">(alle offiziellen Abstimmungsergebnisse sind hier abrufbar)</a> sowohl in der Wahlbeteiligung (52,4 Prozent) als auch zugunsten der Wehrpflicht sind ein klarer Auftrag an alle politischen Parteien (besonders natürlich SPÖ und ÖVP)  und Fachleuten (ich plädiere hier, auch Berufsheer-Befürworter Gerald Karner wieder in die entsprechende Kommission zu integrieren), sich an einen Tisch zu setzen und sowohl beim Zivildienst als auch und besonders beim Grundwehrdienst die notwendigen Reformen endlich einzuleiten:</p>
<p>Beim Zivildienst muss dafür gesorgt werden, dass die Betroffenen noch mehr sinnvolle Tätigkeiten während ihres Dienstes ausüben, um noch besser zu gewährleisten, dass sehr viele anschließend auch weiterhin entweder beruflich oder noch besser als freiwllige Mitarbeiter für die Sozialeinrichtungen und Hilfsorganisationen tätig bleiben.</p>
<p>Der Grundwehrdienst hingegen muss grundlegend reformiert, ja neu struktuiert werden: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat am Wahlabend zu Recht gesagt, dass der Grundwehrdienst &#8220;Sinn machen&#8221; muss für jene, die ihn absolvieren. Dies kann nur funktionieren, wenn der Aufenthalt in den Kasernen klar (und keinesfalls langweilig) organisiert wird: Es gibt viel zu viele so genannte &#8220;Systemerhalter&#8221; beim Bundesheer, was auch damit zusammenhängt, dass es sich hier vorwiegend um unkündbare Beamte handelt. Diese Situation muss sich ändern: Genauso wenig wie in der Privatwirtschaft und übrigens auch im sonstigen Öffentlichen Dienst reine Systemerhalter untragbar sind, trifft dies selbstverständlich auch auf das Bundesheer zu. Die geplante Bereinigung von überflüssigen Mitarbeiten im Heer (Generalstabchef Edmund Entacher:  Zahl der Brigadiere wird drastisch reduziert) muss umgesetzt werden und zudem muss ein neues Dienstrecht her und auch sind befristete Arbeitsverhältnisse für neue Herresangehörige (nicht im Beamtenstatus)  anzudenken: Auch im Bundesheer muss das Leistungsprinzip wieder zählen.</p>
<p>Und inhaltlich muss selbstverständlich im wahrsten Sinne des Wortes auch militärisch ausgebildet werden: immerhin müssen jene, welche den Grundwehrdienst absolviert haben, unter fachkundiger Anleitung im Notfall auch in der Lage sein, Verantwortung für ihr Land Österreich zu übernehmen und dessen Menschen zu verteidigen. Zu glauben, dass eine Landesverteidigung heute überholt ist (wie vor allem die KPÖ und Kreise der Grünen träumen), weil es aktuell keine Kriegsszenarien in Europa gibt, zeugt von Unkenntnis und Ignoranz. Immerwährender Friede ist wünschenswert, aber bedauerlicherweise nicht wahrscheinlich. Der vielverbreitete Standpunkt: &#8220;Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin&#8221; unterstreicht leider nur den Unwillen, für sein Land und seine Mitmenschen einzutreten und sie zu verteidigen. In Folge setzt sich immer der &#8220;Stärkere&#8221;, der Aggressor durch, was in niemandes Interesse sein kann. Für den hoffentlich nicht zu schnell (aber wahrscheinlich wohl leider) eintretenden Fall der Fälle muss auch Österreich mit seinen Männern (und Frauen) vorbereitet und gerüstet sein, sich zu verteidigen. Dies schreibt nun sogar (in diesem Fall äußerst lesenswert!) &#8220;unverdächtig&#8221; <a title="Christian Rainers Plädojer, sich für den Krieg zu rüsten" href="http://www.profil.at/articles/1303/568/350615/christian-rainer-nach-frage" target="_blank">Christian Rainer (&#8220;Profil&#8221;)</a>.</p>
<p>Und wenn sich jetzt alle lobenswerterweise der Bundesheer-Reformkommission des von mir hochgeschätzten Wiener Alt-Bürgermeisters Helmut Zilk erinnern (an der übrigens alle Parlamentsparteien beteiligt waren), was ich für gut finde, möge man sich den Satz von Zilk in der Einführung des Endberichts einprägen: &#8220;Die Kommission ist in der Frage der Wehrpflicht zur grundsätzlichen Erkenntnis gelangt, dass derzeit ein  Verzicht darauf nicht möglich ist.&#8221; Es stimmt also nicht, was der Grüne Peter Pilz (damals auch in der Kommission) am 21. Jänner in der ZIB2 (ORF2) wörtlich dazu sagte: &#8220;Über die Wehrpflicht haben wir uns überhaupt nicht geäußert.&#8221;</p>
<p>Fraglich ist allerdings, dass von den Vorschlägen der Bundesheer-Reformkommission bis heute -mit Ausnahme der Verkürzung des Grundwehrdienstes auf 6 Monate (wobei ich persönlich die Sinnhaftigkeit dieser Verkürzung anzweifle)- praktisch nichts umgesetzt wurde, was wohl nur am dafür zuständigen Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) liegen kann. Möge er also ruhig noch bis Ende der kurzen noch verbeliebenden Legislaturpersiode im Amt bleiben und dann vom Volk abgewählt werden.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Bundesheer-Soldat-auf-Pferd_Wolfgang-Riedlsperger.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14317" title="Ö-Bundesheer- Soldat auf Pferd_Wolfgang Riedlsperger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Bundesheer-Soldat-auf-Pferd_Wolfgang-Riedlsperger-300x225.jpg" alt="Soldat auf Haflinger in unwegsamen Gelände. Foto: Wolfgang Riedlsperger" width="300" height="225" /></a>Die Reformkommission empfielt übrigens den Ausschluss von Auslands-Einsatzverweigerung von Berufssoldaten beim Einstieg ins Bundesheer vor und schlägt im Grundwehrdienst unter anderem folgende Reformen zur Schaffung eines &#8220;identitätsstiftenden Bundesheer-Leitbildes&#8221; vor:</p>
<p>- Grundwehrdiener mehrheitlich in der Einsatzorganisation zu verwenden und die Zahl  der Systemerhalter unter Berücksichtigung der Tauglichkeitsgrade und der beruflichen  Vorbildung auf ein Mindestmaß zu reduzieren<br />
- die Schaffung der Voraussetzungen für die unverzügliche Aufnahme als vorerst zeitlich befristeter Berufssoldat und Berufssoldatin einschließlich der besoldungs-, sozial- und pensionsrechtlichen Konsequenzen unter Berücksichtigung der Einstiegsentlohnung vergleichbarer Berufe und unter dem Aspekt der Existenzabsicherung. Für Grundwehrdiener soll diese Regelung ab dem Zeitpunkt der Annahme der Verpflichtungserklärung wirksam werden;<br />
- die Anerkennung herausragender Dienstleistung durch Prämien und Sachleistungen sowie die Abgeltung überdurchschnittlicher Belastungen oder auch Gefährdungen im Rahmen der Ausbildung;<br />
- die Ermöglichung einer systematischen Information am Arbeitsmarkt im Rahmen des allgemeinen Betreuungsangebotes zur Vorbereitung der Wiedereingliederung ins zivile Berufsleben;<br />
- die Überprüfung der Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und des Umfanges der Dienste vom Tag;<br />
- die Anpassung der Ausbildungsinhalte an die neuen Aufgaben und Herausforderungen des Bundesheeres.<br />
- das Angebot einer unentgeltlichen Inanspruchnahme ressortinterner Beratungsmöglichkeiten für eine Erstberatung in Rechts-, Vermögens- und Schuldnerfragen sowie Fragen des Konsumentenschutzes für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.<br />
- die flächendeckende Einführung einer zweckmäßigen und internationalen Standards entsprechenden Ausrüstung und Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten.<br />
- Suchtbekämpfung einschließlich geeigneter Führungs- und Überprüfungsmaßnahmen, um dem Konsum legaler (Alkohol) und illegaler Drogen entgegenzuwirken, verbunden mit Ausbau der militärischen Sportausbildung (mindestens eine Stunde Sport täglich).</p>
<p><a title="Bundesheer-Reformkommission-Endbericht" href="www.bmlv.gv.at/facts/management_2010/pdf/endbericht.pdf" target="_blank">Der vollständige Endbericht der Bundesheer-Reformkommission ist übrigens hier abrufbar.</a></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4554.jpg"><img class="size-medium wp-image-13678 alignright" title="Bundesheer DSCN4554" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-DSCN4554-300x224.jpg" alt="Pioniere des Bundesheers bei Leistungsschau am Nationalfeiertag" width="300" height="224" /></a>Ich plädiere dafür, mit der Umsetzung der längst notwendigen Reformen nicht bis zu den Nationalratswahlen im Herbst zu warten, sondern sie aufgrund dieser überparteilichen Einigung bereits vor Jahren diese endlich konstruktiv zu diskutieren und nach Möglichkeit einstimmig umzusetzen: immerhin geht es um die Zukunft der Sicherheit Österreichs.</p>
<p>Und -dies möge an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben- wenn die Zeit hierfür reif ist (kann noch sehr lange dauern), also wenn alle EU-Staaten endlich ernsthaft bereit sind, eine gemeinsame europäische Verteidigungsstruktur umzusetzen, dann möge Österreich nicht zögern, sich ebenfalls daran zu beteiligen: Wir helfen nach klugem, weitsichtigem und weisen Ermessen) anderen, die unsere Hilfe brauchen und sie helfen uns (Österreich ist -langfristig betrachtet- militärisch allein nicht überlebensfähig): das ist gelebte Solidarität, auch in der (Europäischen) Gemeinschaft. Ob dieser Einsatz dann mit einem reinen Berufsheer sinnvoller ist oder in der jetzigen Mischform aus Grundwehrdienern, Berufssoldaten und Freiwilligen (Miliz), diese Frage stellt erst dann (ebenfalls in Form einer Volksbefragung?), und nicht heute: Aktuell bleibt unser Heer ein Heer aus dem Volk für das Volk: und das ist sehr gut so.</p>
<p>Heute haben wir uns in der Volksbefragung für diese gelebte Solidarität mit Östereich und seinen Menschen im Grundwehrdienst und Zivildienst entschieden. Und ich bin sehr stolz auf unsere Bevölkerung, die diese klare Entscheidung getroffen hat.</p>
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		<title>5. Oktober: Welttag der Lehrer</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 22:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 5. Oktober ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers. Er erinnert an die ILO/UNESCO-Empfehlung über die Stellung der Lehrer/innen (1966) und die bedeutende Rolle der Lehrer für qualitativ hochwertige Bildung. Ziel des Welttags ist es, auf die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrern aufmerksam zu machen und das Ansehen der Lehrer weltweit zu steigern. Diesen internationalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/World-Teachers-Day.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13505" title="World Teachers Day" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/World-Teachers-Day-212x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Der 5. Oktober ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers. Er erinnert an die ILO/UNESCO-Empfehlung über die Stellung der  Lehrer/innen (1966) und die bedeutende Rolle der Lehrer für qualitativ  hochwertige Bildung. Ziel des Welttags ist es, auf die  verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrern aufmerksam zu machen und das  Ansehen der Lehrer weltweit zu steigern. Diesen internationalen Aktionstag rief daher der damalige Generaldirektor der UNESCO, Federico Mayor 1994 auf der internationalen Bildungskonferenz in Genf den Welttag der Lehrer (World Teachers Day) ins Leben.</p>
<p>Um qualitativ hochwertige Bildung sicherzustellen, müssen laut UNESCO gut qualifizierte und motivierte Lehrkräfte ausgebildet werden. Die beruflichen Anforderungen sind vielfältig: In einer schnelllebigen und zunehmend vernetzten Welt haben Lehrerinnen und Lehrer nicht nur die Aufgabe, ihren Schülern Wissen zu vermitteln. Sie sollen die Schüler auch zu verantwortungsbewussten Bürgern erziehen, betont die UNESCO. Die Schüler sollen lernen, mit neuen Technologien umzugehen und sich mit Themen wie Gesundheit und Umwelt aktiv auseinandersetzen.<span id="more-13502"></span></p>
<p>Die in vielen Ländern mangelnde Aus- und Weiterbildung von Lehrern mindert die Qualität der Bildung. Armut, HIV/AIDS, Gewalt gegen Lehrer und Naturkatastrophen sind weitere Faktoren, die sich in vielen Teilen der Welt negativ auf Bildungsqualität und Berufsbedingungen von Lehrern auswirken. Universelle Grundschulbildung und qualitativ hochwertige Bildung können nur gesichert werden, wenn politische Entscheidungsträger die Lehrerausbildung attraktiv gestalten und berufliche Weiterbildung unterstützen. Der Welttag ruft auch dazu auf, Lehrer angemessen zu entlohnen und ihre Karrierechancen zu verbessern.</p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ruft Schulen, Lehrerorganisationen und NGOs dazu auf, sich an dem Welttag zu beteiligen. Für Veranstaltungen oder Projekte, die in besonders geeigneter Form zur Erreichung der Ziele des Welttags und der Ziele der UNESCO beitragen, kann bei der <a title="Antrag Logobenützung" href="http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Bilder/Bildung/Logonutzung_Formulare/Formular_Logonutzung_Welttag_des_Lehrers-geschuetzt.doc" target="_blank">DUK die Nutzung des Logos des Welttags beantragt werden</a>. <a title="UNESCO: Welttag der Lehrer" href="http://www.unesco.org/en/teacher-education/advocacy/world-teachers-day/" target="_blank">Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Lehrer sind hier abrufbar.</a></p>
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		<title>Journalistenclub startet umfassende Lehrredaktion</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer Lehrredaktion für alle Medienbereiche startet der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erstmals in Österreich &#8220;eine ganzheitliche außeruniversitäre Journalistenausbildung. Im Rahmen seiner Journalismus &#38; Medien Akademie unter dem Titel &#8220;Journalismus 2020&#8243; werden angehende Journalistinnen und Journalisten ab dem Wintersemester 2012/13 in einem zweisemestrigen Kurs von renommierten Journalisten in allen journalistischen Bereichen (Print, Hörfunk, Fernsehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC-Schulungsraum_Hannes-Hochmuth.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-11868" title="ÖJC-Schulungsraum_Foto: ÖJC/Hannes Hochmuth" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC-Schulungsraum_Hannes-Hochmuth-300x150.gif" alt="" width="300" height="150" /></a>Mit einer Lehrredaktion für alle Medienbereiche startet der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erstmals in Österreich &#8220;eine ganzheitliche       außeruniversitäre Journalistenausbildung. Im Rahmen seiner Journalismus &amp; Medien Akademie unter dem Titel &#8220;Journalismus 2020&#8243; werden angehende Journalistinnen und Journalisten ab dem Wintersemester 2012/13 in einem zweisemestrigen Kurs von renommierten Journalisten in allen journalistischen Bereichen (Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia) praxisnah unterrichtet werden.</p>
</div>
<p>Aufnahmebedingung ist das Bestehen des ÖJC-Assessment-Centers. Die  Lehrveranstaltungen umfassen während der zweisemestrigen Dauer insgesamt  238 Unterrichtseinheiten, wobei eine abendliche Lehrveranstaltung mit  vier Unterrichtseinheiten pro Woche plus jeweils ein Wochenende pro  Monat als zweitägige Blockveranstaltung angeboten werden. Der Zeitplan  orientiert sich an der Semestereinteilung der österreichischen  Universitäten. Die Kosten betragen 890 Euro pro Semester. Die Studierenden an der Journalismus &amp; Medien  Akademie des ÖJC erhalten nach Abschluss der Ausbildung und nach  Bestehen einer kommissionellen Prüfung ein Zertifikat.<span id="more-11865"></span></p>
<p>In der Ausbildung geht es laut ÖJC nicht nur um den Erwerb von Grundkenntnissen der Abläufe in der Massenkommunikation und der Struktur und Organisation unterschiedlichster Medien, sondern sie erwerben vor allem berufsspezifische Fachkompetenz. Unterrichtsfächer sind u.a. Mediengeschichte, Verlagswesen, sowie Medien- und Urheberrecht, vor allem aber eine Schreibwerkstatt, in der von Print, Radio und TV über Pressefotografie bis zu Unternehmenskommunikation sämtliche journalistischen Darstellungsformen geübt werden. Dabei entstehen &#8220;echte&#8221; Medien, die später als Vorzeigeprodukte der Kursteilnehmer dienen.</p>
<p>Dieses Bildungsangebot ist laut ÖJC für alle interessant, die an einer fundierten und vielseitigen journalistischen Grundausbildung interessiert sind. Überdies stellt die Lehrredaktion des ÖJC eine Chance für jene Studienanfänger dar, welche die Eingangsphase in einem mediennahen Studienzweig nicht geschafft haben und folglich für dieses Fach an der jeweiligen Universität für ihr weiteres Leben gesperrt sind. Der Lehrgang kann aber auch berufsbegleitend besucht werden. Das kommt unter Umständen dann in Frage, wenn jemand einen Umstieg etwa von Print zu TV erwägt und sich rechtzeitig ein fundiertes Fachwissen aneignen möchte. Weitere Informationen: Journalismus &amp; Medien Akademie des ÖJC, Blutgasse 3, 1010 Wien, Mail: <a rel="nofollow" href="http://www.ots.at/email/office/oejc.at" target="_blank">office@oejc.at</a></p>
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		<title>Akuter Apothekermangel in Österreich</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 22:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pharmaziestudierende im Labor Foto: ABDA Das Problem ist bekannt: zu viele Interessenten stehen -vor allem in Wien- zu wenigen Universitätsstudienplätzen im Bereich Medizin gegenüber. Dabei gibt es offenbar ausgerechnet in Österreich einen Mangel an medizinisch ausgebildeten Fachkräften, zwar nicht im ärztlichen Bereich, jedoch im pharmazeutischen: Österreichweit sind mehr als 130 offene Stellen für studierte Apotheker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9171" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium2.jpg"><img class="size-medium wp-image-9171 " title="Pharmaziestudium2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Pharmaziestudierende im Labor<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>Das Problem ist bekannt: zu viele Interessenten stehen -vor allem in Wien- zu wenigen Universitätsstudienplätzen im Bereich Medizin gegenüber. Dabei gibt es offenbar ausgerechnet in Österreich einen Mangel an medizinisch ausgebildeten Fachkräften, zwar nicht im ärztlichen Bereich, jedoch im pharmazeutischen: Österreichweit sind mehr als 130 offene Stellen für studierte Apotheker nicht besetzt, klagt Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, Friedemann Bachleitner-Hofmann. Dabei sei der Job sicher, werde gut entlohnt und sei mit tollen Aufstiegschancen verbunden.<span id="more-9169"></span></p>
<p>Im Vormonat März waren 130 offene Akademiker-Stellen in Österreichs  öffentlichen Apotheken gemeldet. Besonders gravierend ist die Situation  in Ober- und Niederösterreich. &#8220;In Niederösterreich werden derzeit 38  Apotheker gesucht. Absolventen des Pharmazie-Studiums könnten sofort  eine der 11 offenen Ausbildungs-Stellen als &#8220;Aspiranten&#8221; antreten. In  Oberösterreich fehlen derzeit 25 Pharmazeuten, zusätzlich sind 11  Aspiranten-Stellen zu haben&#8221;, berichtet Österreichs oberster  selbstständiger Apotheker.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium3_ABDA.jpg"><img class="size-medium wp-image-9173 " title="Pharmaziestudium3_ABDA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium3_ABDA-300x154.jpg" alt="" width="300" height="154" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der deutsche Apothekerverband wirbt um Studenten<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>In Wien, Graz und Innsbruck kann man Pharmazie studieren. &#8220;Wir fordern  auch für Linz einen pharmazeutischen Lehrstuhl und werden uns an den neuen Wissenschaftsminister Töchterle wenden&#8221;, kündigt  Bachleitner-Hofmann an. Denn: Mehr Ausbildungsstätten bringen mehr Absolventen. &#8220;Das Studium der Pharmazie verlangt den jungen Menschen alles ab. Es ist lang und schwer. Viele wählen nach dem Uni-Diplom den Weg in die Forschung. Um unser Service für die Patienten aufrecht zu erhalten, brauchen wir aber dringend akademischen Nachwuchs in den Apotheken&#8221;, erklärt Bachleitner-Hofmann.</p>
<p>Was zukünftige Apotheker während des Pharmaziestudiums lernen, darüber informiert die deutsche Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) im Internet: unter anderem stehen Informationsvideos zur Verfügung: Nach dem ersten Video zur  Teildisziplin Klinische Pharmazie ist jetzt ein zweites zu  Pharmazeutischer Chemie abrufbar. Weitere Videos zu den  Teildisziplinen Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Technologie  sowie Pharmakologie sind in Vorbereitung.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9174" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium.jpg"><img class="size-medium wp-image-9174 " title="Pharmaziestudium" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Herausforderung Pharmaziestudium<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>Deutschlandweit studieren etwa 12.000 junge  Menschen an einer der 22 Universitäten Pharmazie. Das  Studium dauert acht Semester, es schließt sich ein einjähriges  praktisches Jahr an. Die Berufsaussichten im Anschluss an das  Pharmaziestudium sind laut Apothekerverband exzellent. Tätigkeitsfelder für Apothekerinnen und  Apotheker sind neben den öffentlichen Apotheken die  Krankenhausapotheken, die pharmazeutische Industrie, wissenschaftliche  Einrichtungen oder die Verwaltung.</p>
<p>Die Kampagne &#8220;Studier&#8217;  Pharmazie!&#8221; der ABDA besteht seit Juni 2010. Schüler, die sich für ein  Pharmaziestudium interessieren, finden unter <a href="http://www.studier-pharmazie.de/">www.studier-pharmazie.de</a> unterhaltsam aufbereitete Informationen. Hier finden Interessenten  unter &#8220;Pharmazie on tour&#8221; einen Kalender für Informationsveranstaltungen  in verschiedenen Städten. Wer sich für den Arbeitsplatz Apotheke  interessiert, kann unter &#8220;Dein Apothekenpraktikum&#8221; nach einer Apotheke  in seiner Nähe suchen.</p>
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		<title>Spindelegger und die Zukunft Österreichs</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/spindelegger-und-die-zukunft-des-landes/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 23:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Situation der ÖVP und die längst notwendigen parteiinternen Reformen habe ich bereits am 8. November 2010 und dann am 31. März 2011 kommentiert. Und nun sind die Würfel also gefallen und plötzlich ging alles schnell, für manche zu schnell: Michael Spindelegger, der neue ÖVP-Chef und Vizekanzler in Österreich Foto: BMEIA Jungwirth Am Mittwoch gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation der ÖVP und die längst notwendigen parteiinternen Reformen habe ich bereits <a title="Die ÖVP im Sterbebett" href="http://www.redakteur.cc/volkspartei-verzweifelt-gesucht/" target="_blank">am 8. November 2010</a> und dann <a title="Josef Prölls Rücktritt ist notwendig" href="http://www.redakteur.cc/fuehrungswechsel-in-der-oevp-jetzt/" target="_blank">am 31. März 2011</a> kommentiert. Und nun sind die Würfel also gefallen und plötzlich ging alles schnell, für manche zu schnell:<span id="more-9083"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9092" class="wp-caption alignright" style="width: 209px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindeleggerk_bmeia_Jungwirth.jpg"><img class="size-medium wp-image-9092 " title="Spindeleggerk_bmeia_Jungwirth" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindeleggerk_bmeia_Jungwirth-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Michael Spindelegger, der neue ÖVP-Chef und Vizekanzler in Österreich<br />
Foto: BMEIA Jungwirth</h4>
</dl>
</div>
<p>Am Mittwoch gab ÖVP-Chef Josef Pröll -auch für die meisten seiner Parteifreunde- überraschend aus Gesundheitsgründen seinen Rücktritt aus allen politischen Ämtern bekannt. Bei aller Kritik am scheidenen Parteiobmann, die -im Gegensatz zu manch anderem heeuchllerischem Kommentar aufrecht bleibt, zolle ich ihm dennoch Respekt und vor allem Dank für diese Entscheidung den Parteivorsitz zu räumen, um so der ÖVP einen politischen Neubeginn zu ermöglichen. Seine Worte zum Abschied stellten zwar einerseits eine Selbstbeweihräucherung dar, andererseits aber waren sie sehr klar sowohl in Bezug auf den Koalitionspartner SPÖ als auch selbstkritisch in bezug auf die durch <a title="Über Lobbying und Korruption" href="http://www.redakteur.cc/ueber-lobbying-und-korruption/" target="_blank">Korruptionsaffären</a> hervorgerufene Vertrauenskrise der eigenen Partei. Und ich wünsche ihm auf diesem Weg eine baldige hoffentlich vollständige Genesung.</p>
<p>Bereits einen Tag nach dem Rücktritt Prölls (am Donnerstag) beschloss der ÖVP-Parteivorstand einstimmig die Bestellung von Aussenminister Michael Spindelegger als neuen ÖVP-Chef und als Vizekanzler in der rot-schwarzen Regierung. Die Wahl kam zwar nicht wirklich überraschend, aber selbst Spindelegger selbst dürfte nicht mit dieser plötzlichen Amtsübernahme gerechnet haben, wenn ihm auch schon längst Kronprinz-Chancen eingeräumt wurden.</p>
<p>Es liegt nun am neuen ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger, seiner Partei ein klares Profil zu geben, das viele Menschen innerhalb und ausserhalb der ÖVP schon längst vermissen. Und das sind die Themen, die die eigentlichen Themen und aktuell auch die vorrangigsten in der ÖVP sind: Zunächst muss sich die ÖVP ihrer christlich-sozialen Wurzeln besinnen, die auch -ihrem Programm gemäß- in wirtschaftlicher Hinsicht zu einer sozialen Marktwirtschaft führen müssen. Und natürlich muss der von Josef Pröll begonnene <a title="Über das katastrophale familienfeindliche Budget 2011" href="http://www.redakteur.cc/oesterreich-wird-sterben/" target="_blank">Budget-Weg</a> in Richtung Aushungern von Familien und Kindern raschest reformiert werden: Familie und Kinder sind essentiell und existentiell für die Zukunft eines Landes. Und daher müssen diese im Budget absolute Priorität genießen: Familie und <a title="Kinder, ja aber..." href="http://www.redakteur.cc/familienplanung-kinder-ja-aber/" target="_blank">Kinder</a> müssen leistbar werden (mit diesem familienfreundlichen Programm hat übrigens <a title="Wahlen und die manipulierbaren Massen" href="http://www.redakteur.cc/manipulierte-wahlen/" target="_blank">Wolfgang Schüssel</a> -vollkommen zu Recht- auch Wahlen gewonnen).</p>
<p>Zudem muss ein gewisser Wohlstand möglichst aller Menschen in Österreich angestrebt werden: Dies gelingt nur durch gezielte Wirtschaftsförderung verknüpft mit der Sicherung und dem Ausbau von Arbeitsplätzen, was übrigens auch maßgeblich zur Finanzierbarkeit von Sozialleistungen beiträgt. Und die Gesetze müssen so refomiert werden, dass -neben der echten Selbständigkeit- vor allem Anstellungsverhältnisse massiv gefördert und dafür arbeitnehmerausbeutende Pseudoselbständigkeiten möglichst unterbunden werden. Der Import von Arbeitskräften aus dem Ausland darf maximal eine vorübergehende Notmaßnahme sein. Dafür aber müssen der Arbeitsmarkt und die Arbeitsplätze durch ziel- und zukunftsgerichtete <a title="Zielgerichtete Bildung und Ausbildung" href="http://www.redakteur.cc/osterreichs-unternehmen-sollen-unis-mitfinanzieren/" target="_blank">Bildung und Ausbildung</a> (vgl. auch: <a title="Zum Thema Studiengebühren und Universität" href="http://www.redakteur.cc/uni-zugangsbeschraenkungen/" target="_blank">http://www.redakteur.cc/uni-zugangsbeschraenkungen/</a>) der Menschen im eigenen Land massiv gefördert werden.</p>
<p>Und natürlich muss es -zwar schmerzhafte, aber dennoch- notwendige Einschnitte im Pensionssystem geben: der Frühpensionierung muss -bis auf wenige klare Ausnahmen- ein definitiver Riegel vorgeschoben werden und bis auf die Kleinpensionen muss es massive Abstriche der Pensionszahlungen geben. Dies ist zwar äußerst unpopulär, aber notwendig, um das staatliche Pensionssystem überhaupt auf Dauer aufrecherhalten zu können.</p>
<p>Und -das muss ich auch aus persönlichem Interesse- ebenfalls erwähnen: Die Anliegen Südtirols müssen für jeden ÖVP-Chef wichtig sein. Es kann nicht angehen, dass -wie letzthin passiert- ein Treffen von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Spindelegger keine Pressemitteilung des Ministers wert ist, während die Eröffnung eines Österreich-Standes in irgend einem letztlich uninteressanten weit enfernten Land sehr wohl als veröffentlichungswert empfunden wird (vgl. <a title="Was kratzt Spindelegger schon Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/spindelegger-sudtirol/" target="_blank">http://www.redakteur.cc/spindelegger-sudtirol/</a>).</p>
<p>So wünsche ich dem neuen ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger klare christlich-soziale Visionen, Inhalte und Positionen, Mut und Umsetzungsgeist, Charakterstärke, Rückgrat und Durchsetzungsvermögen sowohl der eigenen Partei, als auch einflußreichen Medien gegenüber als auch und besonders <a title="Das Machtimperium des Wiener Bürgermeisters" href="http://www.redakteur.cc/der-wiener-buergermeister-und-die-nato/" target="_blank">dem Koalitionspartner SPÖ</a> gegenüber. Ich traue Spindelegger mehr Wachstum durch seine neue Position zu zu, als er bisher als Persönlichkeit in der Öffentlichkeit gezeigt hat. Ich hoffe und wünsche ihm, der ÖVP und Österreich, dass ich mich nicht in ihm täusche.</p>
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		<title>Bauer-Verlag gründet Journalistenschule</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 23:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bauer Media Academy gegründet Der Hamburger Bauer-Verlag gründet eine eigene Journalistenschule und führt künftig alle Ausbildungsaktivitäten und Fortbildungsangebote unter dem Dach der Bauer Media Academy zusammen. Dies geht aus einer Presseaussendung des Verlags hervor. Neben den kaufmännischen Ausbildungsberufen, den dualen Studiengängen, dem Trainee-Programm sowie den Seminaren, Konferenzen und Workshops für Einsteiger und Medienpartner der Bauer [...]]]></description>
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<dl id="attachment_8355" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bauer_Media_Academy_Logo_na.jpg"><img class="size-full wp-image-8355" title="Bauer_Media_Academy_Logo_na" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bauer_Media_Academy_Logo_na.jpg" alt="" width="140" height="101" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bauer Media Academy gegründet</dd>
</dl>
</h4>
<p>Der Hamburger Bauer-Verlag gründet eine eigene Journalistenschule und führt künftig alle Ausbildungsaktivitäten und  Fortbildungsangebote unter dem Dach der <a title="Bauer Media Academy" href="http://www.bauermedia.com/verl_ausbild_einf.0.html" target="_blank">Bauer Media Academy</a> zusammen.  Dies geht aus einer Presseaussendung des Verlags hervor. Neben den kaufmännischen Ausbildungsberufen, den dualen Studiengängen,  dem Trainee-Programm sowie den Seminaren, Konferenzen und Workshops für  Einsteiger und Medienpartner der Bauer Media KG wird demnach eine neue  Journalistenschule wichtiger Bestandteil der Academy.</p>
<p>Die  Journalistenschule wird von Juli 2011 an den journalistischen Nachwuchs  für die Bauer Media Group ausbilden. In 24 Monaten, vier Semestern,  erhalten pro Jahrgang rund 20 Schüler eine fundierte theoretische und  praktische Ausbildung in den Redaktionen des Medienhauses an den  Standorten Hamburg, München, Rastatt und Magdeburg. Die Ausbildung in  der Journalistenschule der Bauer Media Academy richtet sich an  Interessierte mit akademischer Vorbildung sowie an talentierte  Abiturienten und Quereinsteiger.<span id="more-8271"></span></p>
<p>Der  Praxisbezug steht in der Journalistenschule deutlich im  Vordergrund: Die  Theorieseminare werden über die gesamte  Ausbildungsdauer eng mit den  Einsätzen in den verschiedenen Redaktionen  verzahnt. Jeder Studierende  (m/w) wird einer Stammredaktion  zugeordnet, in der alle Facetten der  täglichen Arbeit vermittelt  werden. Darüber hinaus absolvieren die  Teilnehmer jeweils vier  zweimonatige Kurzeinsätze in Redaktionen anderer  Zeitschriftensegmente  des Medienunternehmens (Programm, People, Jugend,  Yellow, Frauen,  Special Interest) und lernen die journalistische Arbeit  einer  Onlineredaktion sowie einer Tageszeitung kennen. Sie erhalten  somit  einen tiefen Einblick in die Bandbreite journalistischen  Arbeitens.</p>
<p>Pro Semester hat die Ausbildung  einen vierwöchigen Theorieblock. Die Ausbildungswege und -inhalte werden vom Kuratorium  der  Journalistenschule betreut, das sich aus fünf Chefredakteuren der  Bauer  Media Group zusammensetzt: Uwe Bokelmann (tv Hören und Sehen,  tv14,  Welt der Wunder, Happinez), Michael Heun (auf einen blick, TV  klar),  Ann Thorer (BRAVO GiRL!, zukünftig Maxi), Viola Wallmüller (Alles  für  die Frau, Laura, mach mal Pause) und Stefan Westendorp (TV Movie,  tv  pur, tv!top).</p>
<p>Unter dem Dach der Bauer Media Academy  werden in Zukunft auch die Seminarreihen, Konferenzen und Workshops der  Bauer Media KG für Einsteiger und Partner im Mediageschäft unter dem  neuen Namen Bauer Media Advertising Academy weitergeführt (bislang Bauer  Media Akademie).</p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema Journalistenausbildung:</p>
<p>- <a title="Journalisten on Tour" href="http://www.redakteur.cc/eurotours-2010/" target="_blank">Jung-Journalisten auf Europa-Tour</a></p>
<p>- <a title="DJV ortet Bedrohung des Journalistenberufs" href="http://www.redakteur.cc/deutscher-journalisten-verband-ortet-bedrohung-des-journalistenberufs/" target="_blank">Deutscher Journalisten Verband ortet Bedrohung des Journalistenberufs</a></p>
<p>- <a title="Kuratorium für Journalismusausbildung erhält neue Chefin" href="http://www.redakteur.cc/elisabeth-wasserbauer-ist-neue-geschaftsfuhrerin-des-kuratoriums-fur-journalistenausbildung/" target="_blank">Elisabeth Wasserbauer neue Chefin des Kuratoriums für Journalistenausbildung</a></p>
<p>- <a title="Donau-Uni und ÖJC kooperieren" href="http://www.redakteur.cc/donau-uni-und-ojc-bieten-journalisten-seminare/" target="_blank">Donau-Uni Krems und ÖJC kooperieren im Bereich Journalistenausbildung</a></p>
<p>- <a title="10 Jahre RTL Journalistenschule" href="http://www.redakteur.cc/10-jahre-rtl-journalistenschule/" target="_blank">10 Jahre RTL Journalistenschule</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fbauer-verlag-grundet-journalistenschule%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>MUT, das Casting für Unterhaltungstheater</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 23:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Stadttheater Klagenfurt in Kärnten/Österreich organisiert den ersten österreichischen Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater (Musical, Operette, Chanson). Ziel von MUT ist es laut Ausschreibung, herausragende künstlerische Persönlichkeiten für das musikalische Unterhaltungstheater zu entdecken. Nach den Auditions bzw. Vorausscheidungen in München, Wien und Berlin in den Kategorien Gesang und Schauspiel findet das Semi-Finale am 23. Mai 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/mut_logo_429_435_pag.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8314" title="mut_logo_429_435_pag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/mut_logo_429_435_pag-295x300.jpg" alt="" width="295" height="300" /></a>Das Stadttheater Klagenfurt in Kärnten/Österreich organisiert den ersten österreichischen Wettbewerb für <span style="color: #800000;">m</span>usikalisches <span style="color: #800000;">U</span>nterhaltungs<span style="color: #800000;">t</span>heater (Musical, Operette, Chanson). Ziel von MUT ist es laut Ausschreibung, herausragende künstlerische Persönlichkeiten für das musikalische Unterhaltungstheater zu entdecken. Nach den Auditions bzw. Vorausscheidungen in München, Wien und Berlin in den Kategorien  Gesang und Schauspiel findet das Semi-Finale am 23.  Mai 2011 um 19.30  Uhr und das Finale am 24. Mai 2011 um 19.30 Uhr jweils im Stadttheater  Klagenfurt statt. Bewerbungssschluss ist der 20. Februar 2011.</p>
<p>Künstlerinnen und Künstler von 18 bis 27 Jahren bekommen die Chance, ihr Talent in Gesang und Darstellung vor einer internationalen Fachjury und vor Publikum zu präsentieren. Der Wettbewerb findet 2011 zum zweiten Mal statt. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro dotiert. Zudem wird im Finale ein Publikumspreis von 1.000 Euro vergeben. Initiator von ist Josef E. Köpplinger, Intendant des Stadttheaters  Klagenfurt und designierter Staatsintendant des Staatstheaters am  Gärtnerplatz, in dessen Haus übrigens am 3. Februar das  <a title="Claude Michael Schönberg/Alain Boubil" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Sch%C3%B6nberg%20Boubil&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Claude Michel Schönberg/Alain Boubil</a>-Musical <a title="Miss Saigon" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Miss%20Saigon&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">&#8220;Miss Saigon&#8221;</a> seine österreichische  Erstaufführung erleben wird. <span id="more-8309"></span></p>
<p>Juroren sind Josef E. Köpplinger  (Vorsitzender der Jury, Intendant,  Regisseur), Peter Back-Vega (Chefdramaturg der Vereinigten Bühnen Wien),  Heiko Cullmann (Chefdramaturg des Stadttheaters Klagenfurt), <a title="Pia Douwes" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Pia%20Douwes&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Pia Douwes</a> (Musical-Darstellerin), <a title="John Owen Edwards" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=John%20Owen%20Edwards&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">John Owen Edwards</a> (Dirigent, u.a. am West End,  London), Peter Lund (Autor, Regisseur, Dozent), Werner Signer  (Geschäftsführender Direktor des Theaters St. Gallen), Markus Spiegel  (Musikproduzent und Medienberater) und Kathrin Zechner (Intendantin der  <a title="Vereinigte Bühnen Wien" href="http://www.redakteur.cc/?s=Vereinigte+b%C3%BChnen+wien" target="_blank">Vereinigten Bühnen Wien</a>).</p>
<p>Neben den Altersgrenzen (zwischen 18 und 27 Jahren) sind abgeschlossene oder begonnene Ausbildung im Bereich Musical, Operette  oder Chanson an einer staatlichen oder staatlich anerkannten  Institution (kein reiner Privatunterricht) Voraussetzung für die Teilnahme. Zudem wird eine Einschreibgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben. Anmeldungen sind ausschließlich über das <a title="Anmeldung MUT" href="http://www.stadttheater-klagenfurt.at/400_specials/MUT_Anmeldeformular.pdf" target="_blank">Download-Formular</a> möglich. Weitere Infos sind <a title="MUT" href="http://www.stadttheater-klagenfurt.at/411_mut.php" target="_blank">online</a>.</p>
<p>Und hier können Sie in die neue Musicalproduktion &#8220;Miss Saigon&#8221; (produziert vom Stadttheater Klagenfurt in Zusammenarbeit mit <a title="Cameron Mackintosh" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Cameron%20Mackintosh&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Cameron Mackintosh</a>) kostenlos reinhören:<br />
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		<title>Gewerkschaftsbund ortet Pflegenotstand und will Milliarde vom Bund</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesundheitsberufe- Gewerkschaftschef Johann Hable Foto: goed.at Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes die rund um die Uhr, die Samstag, Sonntag, Feiertag und in der Nacht ihren Dienst versehen, würden zu niedrig entlohnt, kritisiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Gesundheits- und Sozialberufe, Johann Hable. Um den drohenden Pflegenotstand zu verhindern, fordert die Gewerkschaft von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="mceTemp">
<dl id="attachment_6091" class="wp-caption alignleft" style="width: 111px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JohannHable-goed.at_.jpg"><img class="size-full wp-image-6091" title="JohannHable-goed.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JohannHable-goed.at_.jpg" alt="" width="101" height="135" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">
<h4 style="text-align: left;">Gesundheitsberufe- Gewerkschaftschef Johann Hable</h4>
<h4 style="text-align: left;">Foto: goed.at</h4>
</dd>
</dl>
<p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes die rund um die Uhr, die Samstag, Sonntag, Feiertag und in der Nacht ihren Dienst versehen, würden zu niedrig entlohnt, kritisiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Gesundheits- und Sozialberufe, Johann Hable. Um den drohenden Pflegenotstand zu verhindern, fordert die Gewerkschaft von der Bundesregierung mindestens eine Milliarde Euro für einen neu zu schaffenden Pflegefond und die Erhöhung der Nettogehälter um mindestens 25 Prozent.</p>
<p>Dank des hervorragenden Konsumverhaltens der Österreicherinnen und Österreicher konnte der Staat in der ersten Hälfte des Jahres 2010 zusätzlich und unerwartet um 3 Milliarden Euro mehr als veranschlagt einnehmen. Hable fordert daher von der Bundesregierung zumindest eine Milliarde Euro aus diesen Mehreinnahmen in den neu zu schaffenden Pflegefond zur Ausbildungsreform und für mehr Pflegepersonal.<span id="more-6088"></span></p>
<p>Derzeit verdiene beispielsweise eine diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester ca. Euro 1400,&#8211; netto im Monat, nach ca. 20 Dienstjahren Euro<br />
1800,&#8211; netto im Monat, nach 30 Dienstjahren ca. Euro 2000,&#8211; netto. &#8220;Das ist einfach zu wenig und letztlich ein Skandal den man dem Pflegepersonal<br />
zumutet,&#8221; betonte Hable. Würden seine Forderungen umgesetzt, würde das Lohnschema künftig so aussehen: für eine Jungdiplomierte rund Euro 1750,&#8211; auf die Hand, nach 20 Dienstjahren Euro 2200,&#8211; netto und nach 30 Jahren Dienst und Erfahrungsschatz Euro 2500 bis 3000,&#8211; netto.</p>
<p>Die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Österreichs seien überwiegend trägerbezogen und daher würde grundsätzlich aus Kostengründen für den eigenen Trägerbedarf (Krankenhausbedarf) ausgebildet, so dass die Alten- und Pflegeheime als auch die Hauskrankenpflege kein ausgebildetes Personal bekommen, kritisiert die Gewerkschaft weiters: &#8220;Der Bedarf an gehobenen Pflegediensten ist da, woher soll das Personal genommen werden?&#8221; Dazu komme die Verschärfung, &#8220;dass österreichweit Bewerber in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen abgewiesen werden müssen, da nur 20 bis 30 Ausbildungsplätze pro Krankenpflegeschule für Neuauszubildende aufgenommen werden&#8221;. Junge Leute die sehr gerne einen Pflegeberuf ergreifen wollen, würden abgewiesen und somit frustriert.</p>
<p>Sozialminister Rudolf Hundsdorfer möge daher &#8220;mehr Ausbildungsmittel für die Pflegeausbildung im Rahmen der AMS-Umschulung&#8221; zur Verfügung stellen.<br />
&#8220;Derzeit bekommen Ausbildungswillige zwischen Euro 500,&#8211; und Euro 800,&#8211; vom AMS, das ist viel zu wenig, davon kann keine Familie leben&#8221;.<br />
Auch hier muss es zur wesentlichen Anhebung der Zahlungen kommen. Und Gesundheitsminister Alois Stöger wird ersucht &#8220;dringend, die längst fällige Ausbildungsreform umzusetzen: Wir brauchen eine moderne, zeitgemäße, effiziente Pflegeausbildung.&#8221; Der derzeitige &#8220;Wildwuchs&#8221; in der Ausbildung schreie nach einem &#8220;modernes Berufsgesetz&#8221;, betont Hable.</p>
<p>In der Hauskrankenpflege gebe es zwar viele Teilzeitarbeitsmöglichkeiten, jedoch wird Pflegepersonal mit dem Wunsch Vollzeit zu arbeiten abgewiesen, da diese Form angeblich zu teuer käme. Zudem klagten Teilzeitkräfte in der Hauskrankenpflege, dass sie von ihrem Gehalt zwischen Euro 500,&#8211; bis<br />
Euro 700,&#8211; (viele Alleinerzieherinnen) nicht leben können und daher zusätzlich in der Gastronomie arbeiten müssten. &#8220;Auch in diesem Fall hat die öffentliche Hand einen Handlungsbedarf, jammern alleine ist zu wenig, Geld in die Hand zunehmen und zu handeln ist unabdingbar notwendig,&#8221; so Hable.</p>
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		<title>Wirtschaftskammer: Lehrlingskandidaten sind unqualifiziert (Info + Kommentar)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 22:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[68 Prozent der Wiener Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete, qualifizierte Jugendliche als Lehrlinge zu finden, was aus einer aktuellen Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien hervorgeht. Demnach geht das Niveau der Pflichtschulabsolventen seit Jahren zurück und verfügen immer mehr von ihnen über nur geringe Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>68 Prozent der Wiener Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete, qualifizierte Jugendliche als Lehrlinge zu finden, was aus einer aktuellen Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien hervorgeht. Demnach  geht das Niveau der Pflichtschulabsolventen seit Jahren zurück und verfügen immer mehr von ihnen über nur geringe Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen.<span id="more-5985"></span></p>
<p>Die Unternehmen legten Wert auf Basiskenntnisse, die sie voraussetzen, so die Wirstchaftskammer: &#8220;Es ist für die Betriebe nicht möglich und auch nicht zumutbar das nachzuholen, was die Jugendlichen in der Schule nicht gelernt haben.&#8221; Die internationale PISA-Studie habe gezeigt, dass unterschiedliche Bildungssysteme zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die Wirtschaftskammer fordert daher die &#8220;Einführung verpflichtender Mindest-Bildungsstandards in den Pflichtschulen oder Bildungs- und Berufsorientierung in allen Schultypen&#8221;.</p>
<p>Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen habe zwar einen hohen Stellenwert im Bewusstsein der Wiener Betriebe, aber mit den folgenden Fähigkeiten der Jugendlichen seien die Wiener Betriebe (300 aus allen Branchen) nicht oder gar nicht zufrieden:</p>
<ul>
<li>54% &#8211; Mathematik</li>
<li> 35% &#8211; sprachliches Ausdruckvermögen</li>
<li>35% &#8211; logisches Denken</li>
<li>33% &#8211; technisches Verständnis</li>
<li>44% &#8211; gute Schulnoten im Allgemeinen</li>
</ul>
<p>Dabei seien gerade die folgenden Qualifikationen besonders wichtig:</p>
<ul>
<li>Jung98% &#8211; Logisches Denken</li>
<li>95% &#8211; Sprachliches Ausdrucksvermögen</li>
<li>84% &#8211; Mathematik</li>
<li> 65% &#8211; Technisches Verständnis</li>
<li> 79% &#8211; Gute Schulnoten im Allgemeinen</li>
</ul>
<p><em>Es ist ja schon äusserst hilfreich, wenn man als Wirtschaftskammer  -aus welchen Gründen auch immer- Fachkräfte aus dem Ausland rekuitieren will, und man dafür Rügen ausgerechnet von der Arbeiterkammer bekommt und gibts und schon gibts eine schöne Studie, die belegen will, dass Österreichs Jugendliche sozusagen als &#8220;ungebildete Deppen&#8221; die Pflichtschulen verlassen und demnach nicht als Fachkräfte geeignet sind.</em></p>
<p><em>Kein Zweifel: Auf der einen Seite mag tatsächlich das Bildungsniveau der Pflichtschüler stark verbesserungswürdig sein, und nur im Klammer bemerkt: Ich bin mir nicht sicher, ob die von Unterrichtsministerin Schmied so forcierte Gesamtschule wirklich die Lösung dieses Problems darstellt.</em></p>
<p><em>Andererseits aber: wir haben eine so hohe (vor allem Jugend-)Arbeitslosigkeit im eigenen Land. </em></p>
<p><em>Die meines Erachtens richtigen Antworten auf die aktuellen offenen Fragen können daher nur lauten:</em></p>
<ul>
<li><em>Einheimische Fachkräfte haben grundsätzlich Vorrang.<br />
</em></li>
<li><em>Es muss Kindern und Jugendlichen noch mehr privat und öffentlich bewusst (gemacht) werden, wie wichtig eine solide Ausbildung (ob schulisch oder durch Lehre) für das gesamte Leben ist, ja dass diese eine Überlebensfrage für die Zukunft darstellt.</em></li>
<li><em>In der schulischen Grundausbildung muss stichhaltig überprüft werden, inwieweit das derzeitige Ausbildungssystem für ausreichend Wissen in den wichtigen Bereichen Logisches Denken, Sprachliches Ausdrucksvermögen, Mathematik, Technisches Verständnis führt.</em></li>
<li><em>Sollte dies nicht der Fall sein, muss dringend eine Pflichtschulreform her, die von ihren Ausbildungszielen her garantiert, dass Pfichtschulabsolventen für eine Lehre optimal vorbereitet sind und grundsätzlich ein gewisses Niveau an Allgemeinwissen vorweisen.<br />
</em></li>
<li><em>Und aktuell gilt es, auch rasch in jenen Bereichen Fachkräfte (um welche Bereiche geht es da überhaupt?) selbst auszubilden, in denen man sie braucht: Dies gilt für die Lehre genauso wie für den Schul- und den Universitätsbetrieb. Immerhin klagt man seit 10 Jahren über sogenannten Fachkräftemangel. Und warum hat den bislang niemand durch Ausbildung entsprechender Nachwuchskräfte behoben?<br />
</em></li>
</ul>
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