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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Arztmuffel</title>
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		<title>Vor allem Männer sind Arztmuffel</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 23:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8549" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Poster_Krebs-aekwien.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-8549 " title="Poster_Krebs - aekwien.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Poster_Krebs-aekwien.at_-176x300.jpg" alt="" width="141" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: aekwien.at</p></div>
<p>Die Österreicher spielen mit ihrer Gesundheit und vor allem Männer sind Präventionsverweigerer, schlägt die österreichische Äztekammer (ÖÄK) Alarm. 2009 nahmen demnach nur 12,8 Prozent der über 18-jährigen Frauen und nur 11,9 Prozent der über 18-jährigen Männer die kostenlose Gesundenuntersuchung in Anspruch. &#8220;Das ist ein Rückgang von 4,8 Prozent bei den Herren und 2,7 Prozent bei den Damen gegenüber dem Vorjahr &#8211; und das bei ohnehin schon sehr niedriger Beteiligung&#8221;, warnte ÖÄK-Präsident Walter Dorner. In Österreich ist die Gesundenuntersuchung grundsätzlich einmal jährlich kostenlos möglich.</p>
<p>Österreich hat laut ÖÄK EU-weit den stärksten Anstieg  behandlungsbedürftiger chronischer Krankheiten. Zudem sterben noch immer  jährlich rund 20.000 Österreicher an Krebs. Dabei könnten bei  frühzeitigem Erkennen 90 Prozent der Todesfälle vermieden werden, erklärte Günther Wawrowsky, der ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte. &#8220;Das &#8220;Pickerl&#8221; für die eigene Gesundheit kann  also Krankheiten vermeiden und somit Leben retten. Doch noch immer kommen die meisten Leute erst zum Arzt, wenn ihr Leiden bereits weit fortgeschritten ist&#8221;.<span id="more-8545"></span></p>
<p>Männer sind hierzulande besonders nachlässig mit ihrer Gesundheit, kritisiert die Ärztekammer. Im  vergangenen Jahr unterzogen sich demnach nur 388.604 Anspruchsberechtigte dem  Gesundheitscheck. Doch auch die Performance der Frauen lässt zu wünschen  übrig. 450.756 fanden den Weg zur Vorsorgeuntersuchung. &#8220;Um jene zu  erreichen, für die Prävention offenbar ein Fremdwort ist, müssen sich  die Verantwortlichen endlich ihrer Pflicht stellen und das bereits 2005  versprochene flächendeckende Call-Recall-System umsetzen&#8221;, forderte Wawrowsky. Es müsse in der Gesellschaft völlig selbstverständlich  werden, jährlich seinen Körper durchchecken zu lassen. Kleine Fortschritte sieht Dorner im Kampf gegen Brust- und  Gebärmutterhalskrebs. 2009 ließen sich 131.835  Patientinnen neben der  &#8220;normalen&#8221; Vorsorgeuntersuchung gynäkologisch untersuchen. &#8220;Das sind  immerhin 13,64 Prozent mehr als im Jahr 2008. Dieser Trend darf nun  nicht abreißen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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