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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Ärzte</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Orthomolekulare Medizin: VKI warnt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 22:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann. Die orthomolekulare Medizin (OM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13073" title="Vitamine © Elmar Leimgruber, redakteur.cc IMG_8489" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489-220x300.jpg" alt="" width="176" height="240" /></a>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. <a title="Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten" href="http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/" target="_blank">Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann.</a></p>
<p>Die orthomolekulare Medizin (OM) führt chronische Krankheiten auf eine Unterversorgung mit &#8220;Nährstoffen&#8221; zurück. Die Gabe hoher Vitamindosen, kombiniert mit Mineralstoffen und Spurenelementen, soll derartigen Erkrankungen vorbeugen bzw. diese heilen.<span id="more-13070"></span></p>
<p>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat fünf zufällig ausgewählte Wiener Allgemeinmediziner mit Diplom für orthomolekulare Medizin konsultiert und  die Verschreibungen sowie die Kosten analysiert. Zwischen drei und fünf Mittel wurden der Testperson &#8220;verordnet&#8221;. Dabei handelte es sich meist um Nahrungsergänzungsmittel, die dem Gesetz entsprechend keinerlei Therapeutikum darstellen dürfen. Die von den Ärzten empfohlene Dosierung der Mittel hätte jedoch in einigen Fällen u.a. zu einer massiven Überversorgung mit Vitamin D geführt. Vor solchen Überversorgungen warnt die Europäische Lebensmittelbehörde ausdrücklich. Eine Überdosierung kann u.a. zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und in schweren Fällen bis hin zu Nierenschäden und Nierenversagen führen, mahnt der VKI:</p>
<p>&#8220;Wäre unser Patient der Empfehlung der Ärzte gefolgt hätten sich &#8220;Einstiegskosten&#8221; zwischen 230 und 492 Euro an Laboruntersuchungen, Ordinationsgebühren, Kosten für die Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel, etc. ergeben&#8221;. Für eine mehrmonatige Behandlung ist mit einigen Hundert Euro an weiteren Kosten zu<br />
rechnen. Diese Kosten werden von den Krankenkassen aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise der Wirksamkeit nicht übernommen, sind also privat zu tragen. Fazit: Die Kosten, aber auch die Risiken einer Behandlung mit orthomolekularer Medizin können erheblich sein, während die therapeutische Wirksamkeit bis dato nicht ausreichend nachgewiesen ist, so der VKI.</p>
<p>Da die von den Ärzten verwendeten Präparate teilweise von diesen selbst verkauft werden, erhob der VKI zusätzlich anonym bei Herstellerfirmen, mit welchen Preisnachlässen, Provisionen oder &#8220;Studienbeiträgen&#8221; Ärzte bei den im Test verschriebenen Präparaten rechnen können. Bei Präparaten der Firma Biogena wären dies etwa 40 Prozent Preisnachlass beim direkten Verkauf oder 15 Prozent Provision für den Arzt, wenn der Patient selbst bestellt. Ähnliche Ergebnisse erhoben die Tester für die verschriebenen Präparate der Firmen Orthotherapia und Promedico. Nähere Informationen zum durchgeführten VKI-Test gibt es auf<a href="http://www.konsument.at" target="_blank"> www.konsument.at</a> sowie ab dem 28.6. im Juli- KONSUMENT.</p>
</div>
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		<title>Vorwurf: Mediziner lassen sich von Danone und Unilever missbrauchen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 14:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kann nicht sein, dass sich Ärzte von Konzernen wie Danone oder Unilever als Markenbotschafter missbrauchen lassen. Um Becel pro.activ, Actimel und Activia zu bewerben, haben die Hersteller Unilever und Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu instrumentalisieren, wirft ihnen die Konsumentenschutzorganisation foodwatch vor: Ziel der speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann nicht sein, dass sich Ärzte von Konzernen wie <a title="Danone" href="http://www.redakteur.cc/?s=Danone" target="_blank">Danone</a> oder <a title="Unilever" href="http://www.redakteur.cc/?s=Unilever" target="_blank">Unilever</a> als Markenbotschafter missbrauchen lassen. Um <a title="Becel" href="http://www.redakteur.cc/?s=becel" target="_blank">Becel  pro.activ</a>, <a title="Actimel" href="http://www.redakteur.cc/?s=actimel" target="_blank">Actimel</a> und <a title="Activia" href="http://www.redakteur.cc/?s=Activia" target="_blank">Activi</a>a zu bewerben, haben die  Hersteller Unilever und  Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu  instrumentalisieren, wirft ihnen die Konsumentenschutzorganisation <a title="foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a> vor:<strong></strong> Ziel der  speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die  Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen an Patienten empfehlen. Die  Konzerne setzten dabei auf irreführende Angaben und verschwiegen relevante  Informationen, wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin  kritisierte.</p>
<p>&#8220;Nicht nur die Pharmaindustrie, sondern auch  Lebensmittelhersteller bedrängen Ärzte, den Patienten ihre zweifelhaften  Produkte anzudienen&#8221;, erklärte Oliver Huizinga von foodwatch. &#8220;Das  Ärzte-Marketing läuft genauso irreführend und manipulativ wie die direkte  Werbung an Endverbraucher.&#8221;<span id="more-12905"></span></p>
<p>Beispiele von -laut foodwatch- fragwürdigen  Ärzte-Kampagnen:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Im April 2012 veröffentlichte Unilever einen Offenen Brief an die    Ärzteschaft in Form ganzseitiger Anzeigen in der Ärztezeitung und im    Ärzteblatt über seine mit Pflanzensterinen angereicherte, cholesterinsenkende    Margarine. &#8220;Über 45 Humanstudien wurden durchgeführt, um sowohl die Sicherheit    als auch die Wirksamkeit von Pflanzensterinen zu belegen&#8221;, argumentiert    Unilever-Deutschland-Chef Harry Brouwer und verweist darauf, dass die    &#8220;wichtigsten europäischen Fachgesellschaften für Kardiologie (ECS) und    Atherosklerose (EAS)&#8221; Pflanzensterin-angereicherte Lebensmittel in ihre    Empfehlungen zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte aufgenommen hätten.    Unilever unterschlägt dabei, dass eben diese Leitlinien den gesundheitlichen    Nutzen und die Sicherheit solcher Produkte anzweifeln &#8211; darin heißt es:    &#8220;Aktuell gibt es keine Daten, die belegen, dass die Cholesterinsenkung    mithilfe von Pflanzensterinen präventiv gegen koronare Herzkrankheiten wirkt.    Um die Sicherheit von Lebensmitteln mit Pflanzensterinzusatz bei regelmäßiger    Einnahme zu garantieren, sind außerdem Langzeitstudien nötig.&#8221;</li>
<li>Im November 2011 verschickte Unilever Broschüren und Bestellscheine für    kostenlose Beratungsmaterialien per Post an Arztpraxen. Vor allem die    &#8220;Online-Services für Sie und Ihre Patienten&#8221; auf den Internetseiten    herzalter.de, mein-fettrechner.com und becel.de wurden beworben, verbunden mit    dem Appell: &#8220;Empfehlen Sie unsere Online-Services auch Ihren Patienten.&#8221; Die    wissenschaftlichen Zweifel an Lebensmitteln mit Pflanzensterinen verschweigt    Unilever auch hier, so foodwatch..</li>
<li>Auf www.actimel.de steht bis heute ein passwortgeschützter  Expertenbereich    speziell für &#8220;Ärzte und Wissenschaftler&#8221; zur  Verfügung. Danone dokumentiert    dort Fortbildungen zu Themen wie  &#8220;Probiotika und Immunsystem&#8221;, die das    Unternehmen gesponsert hat. Der  Konzern bietet Zusammenfassungen seiner    Studien an, mit denen  jahrelang die Gesundheitseffekte von Actimel belegt    werden sollte.  Danone suggeriert, Actimel sei mehr als ein gewöhnlicher    Joghurt und  könne unter anderem vor Erkältungen schützen. Dies wird durch die     Studien jedoch nicht belegt.</li>
<li>Bereits 2008 legte Danone  Actimel-Gutscheine in Arztpraxen aus, um in    einem vertrauenswürdigen  Umfeld für den Joghurt zu werben.</li>
</ul>
<p>foodwatch hatte Unilever bereits kritisiert, weil das Unternehmen in seiner  Werbung an Verbraucher suggeriert, dass ein gesundheitlicher Nutzen belegt sei,  und Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen verschleiert.<br />
<strong></strong></p>
<p>&#8220;Actimel activiert Abwehrkräfte&#8221; &#8211; jahrelang hat Danone den Eindruck erweckt,  der probiotische Joghurtkeim &#8220;L. casei defensis&#8221; könne vor Erkältungen schützen. Inzwischen wurden die ursprüngliche Werbung und das Ärzte-Marketing von  der Realität überholt: Der &#8220;Defensis&#8221;-Keim ist heute offiziell nur noch für den  &#8220;typischen und leckeren Actimel-Geschmack&#8221; und für einen &#8220;starken Start in den  Tag&#8221; verantwortlich. Denn mit gesundheitsbezogenen Aussagen für den Joghurt-Keim  darf Danone nicht mehr werben: Es gibt keinen von der Europäischen  Lebensmittelbehörde zugelassenen Claim. Die Genehmigung einer Aussage zum Schutz  vor Erkältungen hatte Danone gar nicht erst beantragt &#8211; stattdessen einen Claim  über die Wirkung auf Durchfallerkrankungen. Dieser Antrag wurde jedoch  abgelehnt; weitere Anträge zog Danone zurück, bevor es zur Prüfung  kam, so foodwatch.</p>
<p>Bei der Wahl zum von foodwatch ausgeschriebenen Goldenen  Windbeutel 2011 hatte das Produkt den zweiten Platz  belegt. 2009 erhielt Actimel den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge des  Jahres. Becel pro.activ ist  derzeit einer von fünf Kandidaten für den &#8220;Goldenen  Windbeutel&#8221; 2012, der noch  bis zum 18. Juni laufenden Verbraucherwahl  zum Preis für die Werbelüge des  Jahres auf <a href="http://www.abgespeist.de" target="_blank">www.abgespeist.de</a>.</p>
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		<title>Ärzteflucht aus Deutschland droht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 22:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ärzte überlegen zunehmend, Deutschland zu verlassen: Nur noch 16 Prozent aller Ärzte können sich nicht vorstellen, aus Deutschland auszuwandern &#8211; und viele beschäftigen sich bereits damit, im Ausland zu arbeiten. Das geht aus einer Umfrage im Ärztenetzwerk &#8220;Hippokranet&#8221; hervor. &#8220;Es ist eine gesundheitspolitische Geisterfahrt, dass die Politik diese dramatische Entwicklung ignoriert&#8221;, warnt Michael D. Lütgemeier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ärzte überlegen zunehmend, Deutschland zu verlassen: Nur noch 16 Prozent aller Ärzte können sich nicht vorstellen, aus Deutschland auszuwandern &#8211; und viele beschäftigen sich bereits damit, im Ausland zu arbeiten. Das geht aus einer Umfrage im Ärztenetzwerk &#8220;Hippokranet&#8221; hervor. &#8220;Es ist eine gesundheitspolitische Geisterfahrt, dass die Politik diese dramatische Entwicklung ignoriert&#8221;, warnt Michael D. Lütgemeier vom Ärztlichen Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland:<span id="more-12839"></span></p>
<p>&#8220;Ärzte in den Kliniken haben immer noch vorindustriell anmutende Arbeitszeiten &#8211; und die in den Praxen werden durch Kassenbürokratie, Bezahlung mit Punkten statt echtem Geld und ebenfalls abenteuerliche Arbeitszeiten entnervt. Wer von ausgewanderten Kollegen hört, dass Ärzte in anderen Ländern normale Arbeitszeiten und ein sicheres Einkommen haben, der stellt sich logischerweise die Frage: &#8216;Warum ich nicht auch&#8217;&#8221;, weiß Lütgemeier. Verschärft werde das Problem dadurch, dass in den kommenden Jahren ein großer Teil der freiberuflichen Ärzte in Rente gehen werde: &#8220;Die Versorgungskatastrophe klopft bereits laut mit den Fäusten an die Tür&#8221;, sagt Lütgemeier.</p>
<p>Nur 16,2 Prozent der befragten 833 Ärzte antworteten, dass sie sich eine Auswanderung nicht vorstellen könnten. Die Antwort &#8220;Ich gehe demnächst in Pension und beschäftige mich deshalb damit nicht mehr&#8221; wählten 19,7 Prozent. Mehr als die Hälfte (51,8%) aber antwortete auf die Frage &#8220;Könnte ich mir gut vorstellen&#8221; mit &#8220;ja&#8221;. Damit nicht genug: 9,3 Prozent sagten, dass sie ihre Auswanderung schon konkret betreiben, und 3,1% Prozent antworteten bereits aus dem Ausland: Sie sind bereits ausgewandert.</p>
<p>Der &#8220;Ärztliche Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland&#8221; hat sich nach dem Vorbild des amerikanischen &#8220;Physicians Committee for Responsible Medicine&#8221; im Ärztenetzwerk Hippokranet.de gegründet und will kontinuierlich zu medizinischen und gesundheitspolitischen Themen Stellung nehmen: &#8220;Wir erreichen bundesweit zehntausende von Praxen über das Hippokranet und haben damit mehrere Millionen direkte Kontakte mit unseren Informationen&#8221;, sagt Lütgemeier.</p>
<p>Das Online-Netzwerk Hippokranet.com ist älter als Facebook und die gemeinsame Forums- und Netzwerkplattform der Fachinformationsdienste Facharzt.de, Hausarzt.de sowie zaend.de. Insgesamt sind im Hippokranet 50.000 Nutzer organisiert, es finden sich in unzähligen Gruppen mehrere 100.000 Beiträge zu medizinischen, technischen und gesundheitspolitischen Themen. Und: einzigartig im Internet: Die Plattform wird von ihren eigenen Lesern finanziert. Mehr als 7.000 Abonnenten zahlen freiwillig für die Nutzung, die sie problemlos auch kostenlos haben könnten.</p>
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		<title>Ärztekammer: Hände weg von Online-Ordinationen!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 22:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine ärztliche Fernbehandlung ist laut österreichischem Gesetz unzulässig, betont Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer  (ÖÄK): Dies gilt auch für Anbieter ärztlicher Leistungen mit Sitz im Ausland. Mal ganz abgesehen davon, dass &#8220;Online-Ärzte&#8221; wenig zu bieten hätten, vertraue man dem Hausverstand der Österreicherinnen und Österreicher: &#8220;Warum sollte bei uns jemand Geld für die Verschreibung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stethoskop-IMG_5110.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12550" title="Stethoskop IMG_5110" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stethoskop-IMG_5110-226x300.jpg" alt="" width="181" height="240" /></a>Eine ärztliche Fernbehandlung ist laut österreichischem Gesetz unzulässig, betont Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer  (ÖÄK): Dies gilt auch für Anbieter ärztlicher Leistungen mit Sitz im Ausland. Mal ganz abgesehen davon, dass &#8220;Online-Ärzte&#8221; wenig zu bieten hätten, vertraue man dem Hausverstand der Österreicherinnen und Österreicher: &#8220;Warum sollte bei uns jemand Geld für die Verschreibung von Medikamenten ausgeben, die ein Kassenarzt kostenlos verschreiben würde? Und zwar nach einer seriösen Untersuchung und nach Abwägung des erhofften Nutzens wie auch der Nebenwirkungen, die ja von der momentanen Situation jedes Patienten abhängen&#8221;, erklärt der oberste Ärztevertreter.</p>
<p>Ähnlich reagierte auch Gesundheitsminister Alois Stöger: In Österreich habe gesetzlich ein Arztkontakt stattzufinden, bevor ein Medikament verschrieben werde. Er warne Patienten daher eindringlich vor Ferndiagnosen: Krankheiten bräuchten einen Arzt bzw. eine Ärztin, so der Gesundheitsminister.<span id="more-12542"></span>&#8220;Solche Fernbehandlungen sind in medizinischer wie ethischer Hinsicht  unverantwortlich&#8221;, betont Dorner: &#8220;Sie sind dank unseres Sozialsystems, in dem jeder  Mensch kostenlosen Zugang zu ärztlicher Behandlung hat, eigentlich auch  überflüssig. Und sie können im Ernstfall viel Leid und Streit bewirken.  Denn ein Arzt, der sich an das österreichische Ärztegesetz hält, haftet  im Zweifelsfall für Behandlungsfehler. Wie das bei solchen  Geschäftsideen ist, weiß momentan noch nicht einmal der<br />
Patientenanwalt&#8221;, betont Dorner.</p>
<p>Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) steht den Online-Ärzten ablehnend gegenüber, auch weil diese aus juristischer Sicht &#8220;eindeutig gegen geltendes Recht verstoßen&#8221;: Zwar stelle die EU-Dienstleistungsrichtlinie (2006/123) fest, dass für die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen grundsätzlich das Prinzip des Herkunftslandes gelte. Demnach komme das Recht jenes Staates zum Tragen, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Gesundheitsdienstleistungen seien davon allerdings ausgenommen. Für sie gelte eine Sonderrichtlinie (2011/24), die festhalte, dass die Erbringung sämtlicher grenzüberschreitender Gesundheitsdienstleistungen (egal ob privat oder öffentlich finanziert) den Gesetzen jenes Landes unterliege, in dem die Leistung erbracht würde. Nachdem österreichische Ärzte per Gesetz dazu verpflichtet seien, ihre Patienten &#8220;direkt und umittelbar&#8221; zu behandeln, gelte das auch für die Onlineärzte &#8220;Dr.ED&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Widerstand gegen Lockerung des Berufsgeheimnisses</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 23:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Justizministerin Beatrix Karl Die österreichische Journalistengewerkschaft startet eine Online-Petition gegen die Einschränkung der Pressefreiheit durch eine Gesetzesabänderung (konkret § 112 StPO): Konkret geht es darum, dass weisungsgebundene Staatsanwälte mit Hilfe der Polizei praktisch jederzeit redaktionelle Unterlagen und Daten von Redaktionscomputern beschlagnahmen können. &#8220;Informanten wird damit jeder Schutz entzogen. Die Aufdeckung von Korruptionsfällen und Fehlverhalten [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11046" class="wp-caption alignright" style="width: 167px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beatrix-Karl-IMG_7742001.jpg"><img class="size-medium wp-image-11046 " title="Beatrix Karl IMG_7742001" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beatrix-Karl-IMG_7742001-196x300.jpg" alt="" width="157" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Justizministerin Beatrix Karl</h4>
</dl>
</div>
<p>Die österreichische Journalistengewerkschaft startet eine Online-Petition gegen die Einschränkung der Pressefreiheit durch eine Gesetzesabänderung (konkret § 112 StPO): Konkret geht es darum, dass weisungsgebundene Staatsanwälte mit Hilfe der Polizei praktisch jederzeit redaktionelle Unterlagen und Daten von Redaktionscomputern beschlagnahmen können. &#8220;Informanten wird damit jeder Schutz entzogen.</p>
<p>Die Aufdeckung von Korruptionsfällen und Fehlverhalten der Regierung sollen damit praktisch unmöglich gemacht werden, reagiert Franz C. Bauer, Chef der Journalistengewerkschaft. &#8220;In einer überfallsartigen Änderung des <a title="StPO-Änderung: Ursprünglicher Entwurf" href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00347/index.shtml" target="_blank">ursprünglichen Ministerratsentwurfs</a> und nach Ende der Begutachtungsfrist habe Justizministerin Beatrix Karl nach der Gebutachtungsfrist Formulierungen in eine <a title="StPO-Änderung: Abgeänderte Fassung" href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_01677/index.shtml" target="_blank">Änderung der Strafprozessordnung (StPO)</a> eingeschleust, die das Redaktionsgeheimnis und damit die Pressefreiheit abschaffen, lautet der Vorwurf. <a title="Onlinepetition der Ö-Journalistengewerkschaft" href="http://scripts.oegbverlag.at/gpa/pet_pressefreiheit/index.php" target="_blank">Und hier kann die Petition &#8220;Rettet die Pressefreiheit&#8221; der Journalistengewerkschaft online unterzeichnet werden.</a><span id="more-12211"></span></p>
<p>Auch der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert eine sofortige Rücknahme der geplanten StPO-Änderung: er befürchtet eine endgültige  Aushebelung des Redaktionsgeheimnisses: &#8220;Dies ist ein neuerlicher Versuch des Justizministeriums die Grund-und   Freiheitsrechte und damit die Pressefreiheit einzuschränken&#8221;, reagiert ÖJC-Präsident Fred Turnheim: &#8220;Dieser neuerliche Angriff auf Grundpfeiler des demokratischen   Rechtsstaates zeigt von einem gefährlichen demokratiepolitischen   Gedankengut der Justizministerin.&#8221; Der ÖJC fordert daher alle Nationalräte auf, &#8220;diesem Angriff auf die  Pressefreiheit keinesfalls zuzustimmen&#8221;.</p>
<p>Ähnliche Reaktionen kommen auch von der Österreichischen Rechtsanwaltskammer (ÖRAK) und von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder: Die ÖRAK kritisiert &#8220;die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen, unter denen Redaktionsgeheimnis, anwaltliche Verschwiegenheit und eine Reihe weiterer gesetzlich geregelter Verschwiegenheitspflichten und -rechte problemlos von der Staatsanwaltschaft ausgehebelt werden können, und zwar ohne Einbindung eines unabhängigen Gerichts, dessen Kompetenzen im Strafverfahren weiter zugunsten der weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft eingeschränkt werden&#8221;. Beschuldigte Rechtsanwälte, Journalisten, Ärzte, Steuerberater, Notare, Priester  könnten so künftig nicht mehr der Sicherstellung von Aufzeichnungen und Datenträgern widersprechen: &#8220;Es wäre daher ein Leichtes, die Verschwiegenheit eines Rechtsanwaltes oder das Redaktionsgeheimnis auszuhebeln, indem man den Betroffenen in die Position eines Beschuldigten versetzt&#8221;, mahnt ÖRAK-Präsident Rupert Wolff.</p>
<p>Bisher hatten unabhängige Gerichte zu entscheiden, ob die Verwendung zulässig ist. Mit dem neuen Gesetz liege das nun im Ermessen des Staatsanwalts, kritisiert die Kammer der Wirtschaftstreuhänder: &#8220;Das ist ein unzulässiger Eingriff in die Schutzrechte der Klienten und ist abzulehnen&#8221;, sagt der Präsident der Freien Berufe, Klaus Hübner, der auch Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder ist.</p>
<p>Da das BZÖ wegen dieser geplanten Gesetzesänderung einen Misstrauensantrag gegen Justizministerin Beatrix Karl eingebracht hat, reagiert nun auch diese auf die Vorwürfe: &#8220;Scheinbar ist es den Kritikern nicht recht, dass sich das Justizsystem auf die Schwerstkriminalität in Sachen Amtsmissbrauch und Korruption konzentriert&#8221;. Und sie verspricht, dass &#8220;das Redaktionsgeheimnis und Informationen von Geheimnisträgern weiterhin vollumfänglich geschützt werden.&#8221; Und natürlich werden laut Karl &#8220;auch in Zukunft werden Hausdurchsuchungen ausschließlich durch einen Richter bewilligt. Zusätzlich soll es für dabei sichergestellte Unterlagen die Möglichkeit des Widerspruchs zunächst an die Staatsanwaltschaft und bei Uneinigkeit eine Anrufung des Einzelrichters und eine Beschwerdemöglichkeit an einen Richtersenat geben&#8221;, verspricht die Justizministerin und: &#8220;rechtswidriges Handeln von Amtspersonen führt selbstverständlich zur Nichtigkeit etwaiger Entscheidungen&#8221;.</p>
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		<title>Gesundheitssystem: Milliarden an Einsparungspotential in der Verwaltung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[23 Prozent der gesetzlichen Krankenversicherung fließen in die Verwaltung Grafik: A.T. Kearney Das öffentliche deutsche Gesundheitssystem hat laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens A.T. Kearney ein mögliches Einsparungspotial in Höhe von bis zu 40,4 Milliarden Euro.  Durch einen &#8220;aufgeblasenen Verwaltungsapparat&#8221; wurden demnach allein im Jahr 2010 tatsächlich 40,4 Milliarden Euro verschleudert.  Die Studie von A.T. [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11610" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Gesundheitssystem-Einsparungspotential_A.T.-Kearney.jpg"><img class="size-medium wp-image-11610 " title="Deutsches Gesundheitssystem: 40,4 Milliarden Euro Kosten durch aufgeblasene Verwaltung" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Gesundheitssystem-Einsparungspotential_A.T.-Kearney-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">23 Prozent der gesetzlichen Krankenversicherung fließen in die Verwaltung<br />
Grafik: A.T. Kearney</h4>
</dl>
</div>
<p>Das öffentliche deutsche Gesundheitssystem hat laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens A.T. Kearney ein mögliches Einsparungspotial in Höhe von bis zu 40,4 Milliarden Euro.  Durch einen &#8220;aufgeblasenen Verwaltungsapparat&#8221; wurden demnach allein im Jahr 2010 tatsächlich 40,4  Milliarden Euro verschleudert.  Die Studie  von A.T. Kearney zeigt zudem erstmals auf, dass von jedem  einzelnen Euro Beitragszahlung höchstens 77 Cent für direkt am Patienten  wertschöpfende Tätigkeiten ausgegeben werden konnten. Die 23 prozentige Verwaltungskostenquote des deutschen Gesundheitssystems ist so um den Faktor 3,8  höher als der durchschnittliche Wert in deutschen Industrieunternehmen,  der 6,1 Prozent beträgt.</p>
<p>Darüber hinaus kommt die Studie zu dem  Ergebnis, dass 68 Prozent der gesamten Verwaltungskosten bzw. 27,5  Milliarden Euro durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) selbst verursacht werden. Dies entspricht einem  tatsächlichen Verwaltungsaufwand von 15,6 Prozent bezogen auf die 176  Milliarden Euro Gesamtausgaben. Dieser Verwaltungskostenanteil ist um  den Faktor 2,9 größer als die von der GKV offiziell berichteten  Verwaltungskosten von 5,4 Prozent bzw. 9,5 Milliarden Euro.<span id="more-11604"></span></p>
<p>Die Studie von A.T. Kearney  hat bezogen auf die Verwaltungskosten ein Einsparpotenzial von  mindestens 13 Milliarden Euro identifiziert. Von jedem Euro  können mindestens 8 Cent eingespart werden: &#8220;Der Beitragssatz ließe sich  von 15,5 Prozent auf mindestens 14,2 Prozent senken&#8221;, so Oliver  Scheel, Partner bei A.T. Kearney und Leiter des Beratungsbereichs Pharma  &amp; Healthcare. Das Einsparpotenzial beträgt somit konkret 252,90  Euro pro Beitragszahler pro Jahr oder 1,3 Prozentpunkte des  Beitragssatzes. Das deutsche Gesundheitswesen verfügt über ein  signifikantes und bislang ungenutztes Effizienzsteigerungs- und  Kostendämpfungspotenzial, so A.T. Kearney. Im Rahmen einer unabhängigen und  eigenfinanzierten Studie wurde im Zeitraum Juni bis August 2011 eine  Marktforschungsanalyse mit 6.000 Leistungserbringern durchgeführt.</p>
<p>Auch nach den Vorstellungen der Österreichischen Ärztekammer  (ÖÄK) kann -anstatt die Ausgaben einzuschränken- das Kostenwachstum in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Verwaltungsebene erheblich  eingeschränkt werden, indem bestehende, wenig effiziente Strukturen neu  geordnet würden. &#8220;Die Aufgaben der stationären Versorgung durch die  Spitäler gehören klar getrennt von der Akutversorgung in den  Spitalsambulanzen und den Aufgaben der niedergelassenen Ärztinnen und  Ärzte&#8221;, erklärte der oberste Ärztevertreter Walter Dorner. Wer aber als Politiker seine soziale Aufgabe ernst nehme, werde dazu stehen  müssen, dass es angesichts der steigenden Lebenserwartung und der damit  verbundenen Zunahme vor allem chronischer Erkrankungen einerseits und  des Fortschritts der Medizin andererseits nur schwer vertretbar sei, für  die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung immer weniger Geld auszugeben.</p>
<p>Wohnortnahe Ordinationen und neue Kooperationsformen von niedergelassenen Ärzten könnten einen Gutteil der Versorgungsaufgaben übernehmen, die in den Spitalsambulanzen zu unhaltbaren Überlastungen führten. Dabei verwies Dorner auf das kürzlich von der Ärztekammer angeregte Modell der Akutordinationen. Diese könnten als den Spitälern vorgeschaltete allgemeinmedizinische Einrichtungen dafür sorgen, dass echte Notfälle sofort  behandelt werden &#8211; je nach medizinischer Erfordernis entweder im Krankenhaus oder in der Akutordination. Patienten, bei deren Beschwerden keine Akutbehandlung notwendig sei, würden an den entsprechenden Fach- oder an den Hausarzt überwiesen.</p>
<p>&#8220;Ein weiterer wichtiger Schritt zur Einbremsung des Kostenwachstums ist aus Sicht der Ärztekammer das Hausarztmodell&#8221;, hält Dorner fest. Schließlich habe auch der Rechnungshof die enorme Belastung der Spitalsambulanzen nicht nur durch Erst-, sondern auch durch Nachbehandlungen bestätigt. Das Hausarztmodell sieht vor, dass sich Patienten einen Haus- und  Vertrauensarzt wählen, der sie zielgerichtet durchs Gesundheitssystem  lotst und im Idealfall ein Leben lang betreut. Würde man die Hälfte dieser Nachbehandlungen in den dafür bestens gerüsteten niedergelassenen Bereich verlagern, ergäbe sich auch hier eine jährliche Kostenersparnis in Millionenhöhe, so der Präsident der Ärztekammer.</p>
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		<title>Fraunhofer entwickelt Express-Bluttest</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 23:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Biochip stellt schnell Blutvergiftungen fest Foto: © Fraunhofer IPM Das menschliche Blut gibt Aufschluss über vielerlei Erkrankungen. Die Geschwindigkeit des Bluttests kann daher Leben retten – etwa bei einer Blutvergiftung. Mit einem neuen Biochip, den Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg entwickelt haben, können Mediziner das Blut künftig direkt in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11329" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blutvergiftungs-Test_C-Fraunhofer-IPM.jpg"><img class="size-medium wp-image-11329 " title="Blutvergiftung schnell erkennen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blutvergiftungs-Test_C-Fraunhofer-IPM-300x196.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Dieser Biochip stellt schnell Blutvergiftungen fest<br />
Foto: © Fraunhofer IPM</h4>
</dl>
</div>
<p>Das menschliche Blut gibt Aufschluss über vielerlei Erkrankungen. Die Geschwindigkeit des Bluttests kann daher Leben retten – etwa  bei einer Blutvergiftung. Mit einem neuen Biochip, den Wissenschaftler  am Fraunhofer-Institut für  Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg  entwickelt haben, können Mediziner das Blut  künftig direkt in der Arztpraxis untersuchen und innerhalb von zwanzig Minuten liegt  das Ergebnis vor.</p>
<p>Um etwa die Frage nach einer Blutvergiftung zu  klären, nimmt der Arzt bislang Blut ab und schickt es zur  Untersuchung an ein  Zentrallabor. Dabei geht wertvolle Zeit verloren,  die dem Patienten  unter Umständen das Leben kosten kann. &#8220;Der neue Biochip  wird in einem ebenfalls von uns  konstruierten Gerät ausgewertet, das  alle Untersuchungsschritte  vollautomatisch durchführt&#8221;, erklärt Albrecht Brandenburg,  Gruppenleiter am IPM. &#8220;Der Arzt muss lediglich  die Blutprobe in das  System stellen und auf das Ergebnis warten.&#8221; Je schneller und gezielter die Ärzte eine  Sepsis erkennen und  behandeln, desto größer sind die Überlebenschancen  für den Patienten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Fraunhofer <a title="Fraunhofers Minilabor für Ärzte" href="http://www.redakteur.cc/fraunhofer-prasentiert-minilabor/" target="_blank">-wie berichtet-</a> ein Mini-Labor für Ärzte angekündigt und die Uni Saarland präsentierte kürzlich einen neue <a title="Bluttests verraten Krebserkennung" href="http://www.redakteur.cc/bluttests-verraten-krebserkrankung/" target="_blank">Krebsfrüherkennungs-Methode durch Bluttests</a>.<span id="more-11325"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen Prototyp des Geräts und des Biochips haben die Forscher bereits   gemeinsam mit Kollegen einer Universitätsklinik erfolgreich getestet.   Der Biochip wird jeweils nur einmal verwendet – entsprechend   preisgünstig muss er sein: &#8220;Wir rechnen damit, dass er bei   entsprechender Stückzahl langfristig nicht mehr als einen Euro kosten   wird&#8221;, sagt Brandenburg. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: So   lassen sich auch andere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs   untersuchen. Weiterhin ermöglicht der Chip Doping- und Urintests und   Qualitätsprüfungen an Lebensmitteln.</p>
<p>Das Gerät arbeitet konkret so: Zunächst bereitet es die  Blutprobe vor. Rote Blutkörperchen werden vom Blut getrennt, das  zurückbleibende Blutplasma wird auf den Biochip geleitet. Leidet der  Patient an einer Sepsis, bildet sein Immunsystem als Abwehrreaktion  bestimmte Proteine aus. Diese nutzt der Biochip zur Diagnose: Auf dem  Chip sind Antikörper verankert, die an  genau diese Proteine ankoppeln können. Falls also Proteine im Blut sind,  fischen die Antikörper diese aus der Flüssigkeit heraus und fixieren  sie auf dem Chip.</p>
<p>Doch woher weiß das System, ob Proteine gefangen  wurden? &#8220;Es spült eine Lösung mit passenden Antikörpern über den Chip,  die wiederum mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert sind&#8221;,  erläutert Manuel Kemmler, Wissenschaftler am IPM. &#8220;Diese binden an  die Proteine – Antikörper, Protein und fluoreszenzmarkierter Antikörper  sind damit fest aneinander und an die Oberfläche gekoppelt. Beleuchtet  man den Chip, leuchtet der Farbstoff auf.&#8221; Das System sieht viele kleine  Leuchtpunkte, die verraten, dass Protein im Blut war. Ist der Patient  dagegen gesund, bleibt der Chip dunkel.</p>
<div>
<div>
<p>Mit ihrer Entwicklung können die Forscher sogar verschiedene Proteine in  einem Ablauf gleichzeitig untersuchen. In diesem Fall befinden sich  unterschiedliche Fängermoleküle auf dem Chip, an die jeweils ganz  bestimmte Moleküle aus dem Blut andocken. Durch eine geschickte Wahl der  nachgewiesenen Proteinmarker gewinnen die Wissenschaftler wichtige  Zusatzinformationen über die Schwere und die Ursache der Erkrankung.</p>
</div>
</div>
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		<title>Vor allem Männer sind Arztmuffel</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 23:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Österreicher spielen mit ihrer Gesundheit und vor allem Männer sind Präventionsverweigerer, schlägt die österreichische Äztekammer (ÖÄK) Alarm. 2009 nahmen demnach nur 12,8 Prozent der über 18-jährigen Frauen und nur 11,9 Prozent der über 18-jährigen Männer die kostenlose Gesundenuntersuchung in Anspruch. &#8220;Das ist ein Rückgang von 4,8 Prozent bei den Herren und 2,7 Prozent bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8549" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Poster_Krebs-aekwien.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-8549 " title="Poster_Krebs - aekwien.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Poster_Krebs-aekwien.at_-176x300.jpg" alt="" width="141" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: aekwien.at</p></div>
<p>Die Österreicher spielen mit ihrer Gesundheit und vor allem Männer sind Präventionsverweigerer, schlägt die österreichische Äztekammer (ÖÄK) Alarm. 2009 nahmen demnach nur 12,8 Prozent der über 18-jährigen Frauen und nur 11,9 Prozent der über 18-jährigen Männer die kostenlose Gesundenuntersuchung in Anspruch. &#8220;Das ist ein Rückgang von 4,8 Prozent bei den Herren und 2,7 Prozent bei den Damen gegenüber dem Vorjahr &#8211; und das bei ohnehin schon sehr niedriger Beteiligung&#8221;, warnte ÖÄK-Präsident Walter Dorner. In Österreich ist die Gesundenuntersuchung grundsätzlich einmal jährlich kostenlos möglich.</p>
<p>Österreich hat laut ÖÄK EU-weit den stärksten Anstieg  behandlungsbedürftiger chronischer Krankheiten. Zudem sterben noch immer  jährlich rund 20.000 Österreicher an Krebs. Dabei könnten bei  frühzeitigem Erkennen 90 Prozent der Todesfälle vermieden werden, erklärte Günther Wawrowsky, der ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte. &#8220;Das &#8220;Pickerl&#8221; für die eigene Gesundheit kann  also Krankheiten vermeiden und somit Leben retten. Doch noch immer kommen die meisten Leute erst zum Arzt, wenn ihr Leiden bereits weit fortgeschritten ist&#8221;.<span id="more-8545"></span></p>
<p>Männer sind hierzulande besonders nachlässig mit ihrer Gesundheit, kritisiert die Ärztekammer. Im  vergangenen Jahr unterzogen sich demnach nur 388.604 Anspruchsberechtigte dem  Gesundheitscheck. Doch auch die Performance der Frauen lässt zu wünschen  übrig. 450.756 fanden den Weg zur Vorsorgeuntersuchung. &#8220;Um jene zu  erreichen, für die Prävention offenbar ein Fremdwort ist, müssen sich  die Verantwortlichen endlich ihrer Pflicht stellen und das bereits 2005  versprochene flächendeckende Call-Recall-System umsetzen&#8221;, forderte Wawrowsky. Es müsse in der Gesellschaft völlig selbstverständlich  werden, jährlich seinen Körper durchchecken zu lassen. Kleine Fortschritte sieht Dorner im Kampf gegen Brust- und  Gebärmutterhalskrebs. 2009 ließen sich 131.835  Patientinnen neben der  &#8220;normalen&#8221; Vorsorgeuntersuchung gynäkologisch untersuchen. &#8220;Das sind  immerhin 13,64 Prozent mehr als im Jahr 2008. Dieser Trend darf nun  nicht abreißen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ärzte verschreiben Antibiotika oft zu leichtfertig</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 22:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medikamente, vor allem Antibiotika werden oft vorschnell verschrieben Foto: © Leimgruber 60 Prozent der deutschen Ärzte verschreiben zu viele und oft falsche Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kommt das ARD-Wirtschaftsmagazin &#8220;Plusminus&#8221;. Die Redaktion hat gesunde Frauen zu Ärzten geschickt und deckt auf: Gegen eine vermutete Blasenentzündung verschrieben sechs von zehn Ärzten unnötigerweise Antibiotika &#8211; selbst dort, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6589" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720.jpg"><img class="size-medium wp-image-6589" title="Pillen PICT2720" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Medikamente, vor allem Antibiotika werden oft vorschnell verschrieben<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>60 Prozent der deutschen Ärzte verschreiben zu viele und oft falsche Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kommt das ARD-Wirtschaftsmagazin &#8220;Plusminus&#8221;. Die Redaktion hat gesunde Frauen zu Ärzten geschickt und deckt auf: Gegen eine vermutete Blasenentzündung verschrieben sechs von zehn Ärzten unnötigerweise Antibiotika &#8211; selbst dort, wo eine Urinprobe ohne Befund gemacht wurde. Teilweise verordneten sie laut &#8220;Plusminus&#8221; sogar Reserveantibiotika, die nur eingesetzt werden dürfen, wenn andere Antibiotika gar nicht mehr helfen.</p>
<p>&#8220;Die Wunderwaffe Antibiotika wird stumpf. Einfache Infektionen können wir nicht mehr behandeln&#8221;. Zu dieser Wertung kommt der Infektionsspezialist Alexander Friedrich von der Universitätsklinik Münster nach dem &#8220;Plusminus&#8221;-Test.  Auch Krankenkassen sind nach dem Test alarmiert: Das wissenschaftliche Institut der AOK, Wido, warnt gerade jetzt zu Beginn des Herbstes davor, massenhaft Antibiotika zu verschreiben. Schon bei 80 Prozent der Erkältungskrankheiten werden in Deutschland Antibiotika verschrieben, obwohl die meisten Erkältungen Virusinfektionen sind und Antibiotika gar nicht helfen.<span id="more-6588"></span></p>
<p>Die Folgen sind verheerend, denn der bedenkenlose Einsatz der Medikamente verursacht lebensbedrohliche Resistenzen. Die Gesundheitspolitik müsse jetzt dringend eingreifen und mit Gesetzen die Ärzte zum richtigen Umgang mit Antibiotika anhalten. Sonst, so warnen Experten wie Alexander Friedrich, wird es Antibiotika als Medikament in naher Zukunft nicht mehr geben.</p>
<p>Der TV-Beitrag wird in &#8220;Plusminus&#8221; am Dienstag 14. September 2010, um 21.50 Uhr im Ersten (ARD) gezeigt.</p>
<p>In Österreich gibt es hierzu den Antibiotika-Resistenzbericht Aures: Auch hier scheint als wichtigste Ursache für die Antibiotikaresistenz die breite und<br />
nicht immer zielgerichtete Verwendung dieser Medikamente auf. Und auch hier werden immer wieder Antibiotika bei Erkältungskrankheiten, also bei<br />
Virusinfektionen verordnet, bei denen diese gar nicht wirken können. Darüber hinaus erfolgt laut Aures auch eine Übertragung resistenter Bakterienstämme von Mensch zu Mensch. Die erhobenen Daten des Berichts dienen der Entwicklung effizienter Bekämpfungsmaßnahmen und stehen <a title="Aures-Bericht 2008" href="http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/8/6/1/CH0954/CMS1260629027650/aures.pdf" target="_blank">hier kostenlos zum Download</a> zur Verfügung. <a title="Antibiotikaresistenz" href="http://www.zuendstoff-antibiotika-resistenz.de" target="_blank">Und hier gibts nähere Informationen zum Thema Antibiotikaresistenz online.</a></p>
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		<title>Ärztekammer: Dorner warnt vor Hetzjagd gegen Übergewichtige</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 22:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dorner-Ärztekammer-Bernhard-Noll.jpg"><img class="size-medium wp-image-6262" title="Dorner - Ärztekammer Bernhard Noll" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dorner-Ärztekammer-Bernhard-Noll-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wiens Ärztechef Walter Dorner<br />
Foto: Ärztekammer Wien &#8211; Bernhard Noll</dd>
</dl>
</h4>
<p>Angesichts der aktuellen internationalen Debatte rund um adipöse (übergewichtige) Personen sei hier unter den vielen Stellungbeziehern eine entscheidene Stimme hervorgehoben, jene des Wiener Ärztekammerpräsidenten Walter Dorner: &#8220;Ich verwehre mich gegen Diskriminierung jeglicher Art und warne vor einer Hetzjagd von übergewichtigen Personen.&#8221; Dorner fordert, nach &#8220;konstruktiven und menschenwürdigen Vorschlägen zu suchen, die Betroffene mit Gewichtsproblemen beim Abnehmen unterstützen und sinnvoll begleiten&#8221;.</p>
<p>&#8220;Vorsorge statt Stigmatisierung, Bewusstsein statt Ignoranz, gesund statt krank &#8211; so lauten die Schlagworte, mit denen wir auf die Betroffenen zugehen sollten&#8221;    Mit seinem Aufruf bezieht sich der Ärztechef auf die jüngsten Vorschläge der britischen Gesundheitsstaatssekretärin Anne Milton, Adipositas-Betroffene (Übergewichtige) in Krankenhäusern und von Ärzten mit &#8220;fett&#8221; anzusprechen. Dieser Vorschlag werde in Österreich &#8220;hundertprozentig keinen Zuspruch&#8221; finden, so Dorner. <span id="more-6261"></span></p>
<p>Denn: Zwischen Arzt und Patient solle ein vertrauensvolles Verhältnis bestehen, das &#8220;den Patienten ermutigt, sich dem Arzt mit seinen medizinischen Problemen anzuvertrauen&#8221;. Würde der Patient jedoch mit Beleidigungen &#8211; wie von der britischen Staatssekretärin gefordert &#8211; konfrontiert, würde das einen &#8220;massiven Vertrauensbruch&#8221; darstellen.</p>
<p>Dorner verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die bereits vielfach geäußerten Forderungen der Ärztekammer, mehr Turnstunden in den Unterricht aufzunehmen und für eine gesunde Jause in den Schulbuffets zu sorgen. &#8220;Die übergewichtigen Kinder von heute sind die chronisch kranken Erwachsenen von morgen &#8211; hier gilt es anzusetzen&#8221;, so der Ärztechef.</p>
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