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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Armutsbekämpfung</title>
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		<title>EU-Kommission fordert von Mitgliedsstaaten gezieltere Sozialausgaben</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren. &#160; Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies  hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten  Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt  gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren.<span id="more-14545"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Europäische Kommission hat die  Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu behandeln  und ihre Systeme der sozialen Sicherheit zu modernisieren. Dazu gehören  bessere Strategien der aktiven Inklusion und ein effizienterer und  effektiverer Einsatz von Haushaltsmitteln im Sozialbereich. Diese  Aufforderung ist in einer Mitteilung zu Sozialinvestitionen für Wachstum  und sozialen Zusammenhalt formuliert, die die Kommission jetzt  verabschiedet hat. Die Kommission wird im Rahmen des  Europäischen Semesters die Leistung der Sozialschutzsysteme der  einzelnen Mitgliedstaaten aufmerksam beobachten und gegebenenfalls  länderspezifische Empfehlungen aussprechen.</p>
<p>„Sozialinvestitionen  sind der Schlüssel, wenn wir stärker, solidarischer und  wettbewerbsfähiger aus der aktuellen Krise hervorgehen wollen.  Angesichts der derzeitigen Haushaltszwänge müssen die Mitgliedstaaten  den Schwerpunkt auf Investitionen in Humankapital und sozialen  Zusammenhalt legen. Dies kann ausschlaggebend sein, wenn wir einen  echten Fortschritt zur Verwirklichung der Ziele der Strategie  Europa 2020 erzielen wollen. Sozialinvestitionen jetzt werden helfen zu  verhindern, dass die Mitgliedstaaten später einen sehr viel höheren –  finanziellen und sozialen – Preis zahlen müssen“, erkärt László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.</p>
<p>Die derzeitige Finanzkrise hat  gravierende soziale Folgen. Das Paket für Sozialinvestitionen, das jetzt  von der Kommission vorgelegt wurde, bietet den Mitgliedstaaten  Leitlinien für eine effizientere und effektivere Sozialpolitik  angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen sie derzeit stehen.  Dazu gehören hohe finanzielle Belastungen, zunehmende Armut und soziale  Ausgrenzung sowie Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, vor allem bei  jungen Menschen. Hinzu kommen eine alternde Bevölkerung und ein  sinkender Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter; all diese  Faktoren stellen die Nachhaltigkeit und Angemessenheit der nationalen  Sozialsysteme auf die Probe.</p>
<p>Zum Paket gehört eine Empfehlung  der Kommission zur Bekämpfung der Kinderarmut; dabei wird ein  integriertes Vorgehen für kinderfreundliche Sozialinvestitionen  vorgeschlagen. Investitionen in Kinder und junge Menschen sind ein  besonders wirksames Mittel, den generationenübergreifenden Kreislauf von  Armut und sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und die Chancen im  späteren Leben zu verbessern.</p>
<p>Das Paket für Sozialinvestitionen  stellt einen integrierten Politikrahmen dar, der den sozialen,  wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Unterschieden zwischen den  Mitgliedstaaten Rechnung trägt. Schwerpunkte sind dabei:</p>
<p>- Sozialschutzsysteme, die den Bedürfnissen der Menschen an kritischen Punkten ihres Lebens gerecht werden.  Es muss mehr getan werden, um dem Risiko eines sozialen Zusammenbruchs  vorzubeugen und so höhere Sozialausgaben in der Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>- Eine einfache und gezieltere Sozialpolitik, angemessene und nachhaltige Sozialschutzsysteme.  Manche Länder weisen trotz vergleichbarer oder geringerer  Haushaltsmittel bessere Ergebnisse im Sozialbereich auf und zeigen  damit, dass Spielraum für eine effizientere sozialpolitische  Ausgabenpolitik besteht.</p>
<p>- Eine Ausweitung der Strategien aktiver Inklusion in den Mitgliedstaaten. Erschwingliche  und hochwertige Kinderbetreuung und Bildung, Prävention von  Schulabbruch, Unterstützung bei Berufsbildung und Arbeitsplatzsuche,  Wohnungsförderung und Zugang zu Gesundheitsfürsorge – all dies sind  Politikfelder mit einer starken Sozialinvestitionskomponente.</p>
<p>Das Paket basiert auf der  Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung und ergänzt die  Initiativen der Kommission zur Bewältigung der sozialen und  wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Europa steht: <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1039&amp;langId=de">Beschäftigungspaket</a>, <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1036&amp;langId=de">Jugendbeschäftigungspaket</a> und <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&amp;catId=89&amp;newsId=1194&amp;furtherNews=yes">Weißbuch zu Renten und Pensionen</a>.  Diese Initiativen bieten den Mitgliedstaaten zusätzliche Leitlinien für  nationale Reformen, die notwendig sind, um die Europa-2020-<a href="http://ec.europa.eu/europe2020/targets/eu-targets/index_de.htm">Ziele</a> zu erreichen.</p>
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		<title>Heute ist Weltkindertag</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 22:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10482" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltkindertag-13-Wasser-Ruanda_UNICEF_-HQ07-1374_Giacomo-Pirozzi.jpg"><img class="size-medium wp-image-10482 " title="Ruanda-Wasser" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltkindertag-13-Wasser-Ruanda_UNICEF_-HQ07-1374_Giacomo-Pirozzi-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kinder in Ruanda<br />
Foto: UNICEF/ HQ07-1374/Giacomo Pirozzi</h4>
</dl>
</div>
<p>Anlässlich  des heutigen Weltkindertags (20.9.) und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten  Nationen (UNO) in New York fordert UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen  mehr Einsatz der  Regierungen für die Rechte der Kinder. Zum  Auftakt des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen ruft UNICEF  die  Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zu halten und den Kampf  gegen  Armut und Unterentwicklung zu verstärken. Insbesondere müssten  mehr  Investitionen in die Grundbildung von Kindern gemacht werden.  Über eine Milliarde  Menschen lebten heute in extremer Armut &#8211; mehr als die Hälfte davon seien  Kinder, so UNICEF.</p>
<p>Der Weltkindertag geht ursprünglich auf die Genfer Erklärung zum Schutz  der Kinder vom August 1925 zurück. 1954 hat dann die Generalversammlung  der Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF mit der Ausrichtung  eines Weltkindertages (Universal Children&#8217;s Day) beauftragt. Die  Vereinten Nationen selbst begehen den Weltkindertag am 20. November,  während es den Staaten frei steht, welchen Tag im Jahr sie dafür  auswählen. In Deutschland und Österreich findet der Weltkindertag  alljährlich am 20. September statt.<span id="more-10478"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10481" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltkindertag-Moldavien_01_UNICEF_SWZK00198_-GIACOMO-PIROZZI.jpg"><img class="size-medium wp-image-10481 " title="Weltkindertag Moldavien_01_UNICEF_SWZK00198_ GIACOMO PIROZZI" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltkindertag-Moldavien_01_UNICEF_SWZK00198_-GIACOMO-PIROZZI-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kinder in Moldavien<br />
Foto: UNICEF/SWZK00198/ Giacomo Pirozzi</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach  einer aktuellen Studie von UNICEF sind zwar in den vergangenen   Jahrzehnten Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, beim Kampf gegen die   Kindersterblichkeit und bei den Einschulungsraten zu verzeichnen. Doch   diese sind sehr ungleich verteilt und gerade die ärmsten Kinder sind   vielfach davon ausgeschlossen.</p>
<p>&#8220;Die ärmsten Kinder leiden am meisten unter Krankheiten,  Hunger und   Ausbeutung. Sie müssen im Mittelpunkt aller Anstrengungen  stehen, sonst   scheitern die Millenniumsziele. Investitionen in die  ärmsten Kinder   sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Sie sind der  wirksamste   Beitrag für nachhaltige Entwicklung und Sicherheit&#8221;,  erklärt Jürgen  Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland.</p>
<p>Am heutigen Weltkindertag  beginnt  in New York der Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen. Zehn  Jahre  nach ihrer Verabschiedung ziehen die Regierungen Bilanz über die   Umsetzung ihres Versprechens, acht messbare Ziele zur Überwindung von   Armut und Unterentwicklung bis zum Jahr 2015 zu verwirklichen:</p>
<p>Millenniumsziel  1: Halbierung von Hunger und Armut</p>
<p>Millenniumsziel  2: Grundbildung für alle</p>
<p>Millenniumsziel 3: Geschlechter  gleichstellen</p>
<p>Millenniumsziel 4: Kindersterblichkeit um  zwei Drittel senken</p>
<p>Millenniumsziel  5: Reduzierung der Müttersterblichkeit um drei Viertel</p>
<p>Millenniumsziel  6: Krankheiten wie AIDS und Malaria bekämpfen</p>
<p>Millenniumsziel 7: Zugang zu sauberem Trinkwasser und  Sanitäranlagen</p>
<p>Millenniumsziel  8: Entwicklungshilfe ausbauen</p>
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		<title>11. Juli ist Weltbevölkerungstag</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt ist ein Dorf Grafik: weltbevoelkerung.de Am heutigen 11. Juli, dem Weltbevölkerungstag, hat die Bevölkerung der Erde mit 6.973.762.000 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. In etwa dreieinhalb Monaten &#8211; am 31. Oktober &#8211; wird bereits die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke überschritten, schreibt die deutsche Stiftung Weltbevölkerung, welche bewusst dramatisiert: &#8220;Ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9987" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/welteindorf07.10.jpg"><img class="size-medium wp-image-9987 " title="welteindorf07.10" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/welteindorf07.10-300x212.jpg" alt="" width="240" height="170" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Welt ist ein Dorf<br />
Grafik: weltbevoelkerung.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Am heutigen 11. Juli, dem Weltbevölkerungstag, hat die Bevölkerung der Erde mit 6.973.762.000 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. In etwa dreieinhalb Monaten &#8211; am 31. Oktober &#8211; wird bereits die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke überschritten, schreibt die deutsche Stiftung Weltbevölkerung, welche bewusst dramatisiert: &#8220;Ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht in Sicht: Jede Sekunde kommen fast drei Erdenbürger hinzu &#8211; das sind etwa 80 Millionen Menschen im Jahr. Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich 9,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben,&#8221; so die Stiftung Weltbevölkerung.</p>
<div>
<p>Doch die Population wächst keineswegs überall: Während in Afrika, Indien und in anderen Ländern der Dritten Welt die Bevölkerungszahlen drastisch steigen, stagnieren sie in Europa und gehen sie in China sogar zurück: Das Bevölkerungswachstum der Zukunft findet laut Stiftung Weltbevölkerung fast ausschließlich in den Entwicklungsländern statt: Dort wird die Bevölkerung in den kommenden vier Jahrzehnten von heute 5,7 Milliarden auf voraussichtlich fast acht Milliarden Menschen wachsen &#8211; 2,3 Milliarden Menschen mehr, die versorgt werden wollen. In den Industrieländern hingegen bleibt die Bevölkerungszahl relativ stabil. Hier kommen bis 2050 lediglich rund 70 Millionen Menschen hinzu. In Deutschland wird die Einwohnerzahl bis dahin um voraussichtlich sieben Millionen auf 75 Millionen Menschen sinken.<span id="more-9985"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9986" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bevölkerungwachstum-2011_CC_die_dsw.jpg"><img class="size-medium wp-image-9986 " title="Bevölkerungwachstum 2011_CC_die_dsw" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bevölkerungwachstum-2011_CC_die_dsw-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Weltbevölkerung 2011<br />
Grafik: CC die_dsw</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Ein erheblicher Teil des Bevölkerungswachstums in Entwicklungsländern geht auf ungewollte Schwangerschaften zurück&#8221;, denkt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung: &#8220;Allein in Entwicklungsländern werden jedes Jahr 75 Millionen Frauen ungewollt schwanger, vor allem weil sie nicht verhüten können. Familienplanung spielt daher eine Schlüsselrolle, um das rasante Bevölkerungswachstum zu verlangsamen und so die Armutsbekämpfung ein gutes Stück voranzubringen. Gerade in diesem Jahr, in dem der siebenmilliardste Mensch geboren wird, sollte den Geberländern, aber auch den Entwicklungsländern klar werden, dass sie dringend handeln müssen,&#8221; meint Bähr.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9991" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11.jpg"><img class="size-medium wp-image-9991 " title="Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Veraenderung_der_Bevoelkerungen_bis_2100_nach_WPP_2010_05.11-264x300.jpg" alt="" width="211" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Veränderung der Weltbevölkerung nach Ländern bis zum Jahr 2100<br />
Grafik: weltbevölkerung.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Die deutsche Bundesregierung hat übrigens eine neue Initiative zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern gestartet: die BMZ-Initiative für Selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit. Die Stiftung Weltbevölkerung wertet sie als Meilenstein für die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern in Entwicklungsländern. Die Familienplanungsinitiative ist Teil der Zusagen vom letzten  G8-Gipfel, nach denen die deutsche Bundesregierung bis 2015 zusätzlich  400 Millionen Euro für Mütter- und Kindergesundheit bereitstellen will.</p>
<p>Die Initiative soll sowohl das Wissen über Kontrazeptiva als auch die Verfügbarkeit von modernen Verhütungsmitteln in Entwicklungsländern verbessern. Gleichzeitig sieht sie vor, dass mehr Geburten sachkundig betreut werden. &#8220;Mit dem umfassenden Ansatz lässt sich die Situation von Schwangeren in Entwicklungsländern deutlich verbessern. Das ist auch dringend notwendig: Jeden Tag sterben dort fast 1.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt&#8221;, erklärt Renate Bähr. Familienplanung spiele eine zentrale Rolle dabei, das Leben von Müttern und Kindern zu retten. Weltweit hätten mindestens 215 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmethoden, obwohl sie die Größe ihrer Familien gerne planen oder die Abstände zwischen Geburten vergrößern würden &#8211; was ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder zugute kommen würde, so Bähr.</p>
</div>
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		<title>20. September ist Weltkindertag: UNICEF ruft zum Kampf gegen Armut</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 22:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinderarbeit in Peru Foto: UNICEF Alejandro Balaguer Vor 56 Jahren beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) die Einführung des Weltkindertages mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags unter dem Motto &#8220;Respekt für Kinder&#8221; am 20. September und des Starts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6701" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peru-UNICEF_-HQ96-0959_Alejandro-Balaguer.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6701" title="Peru-UNICEF_ HQ96-0959_Alejandro Balaguer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peru-UNICEF_-HQ96-0959_Alejandro-Balaguer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kinderarbeit in Peru<br />
Foto: UNICEF Alejandro Balaguer</dd>
</dl>
</h4>
<p>Vor 56 Jahren beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) die Einführung des Weltkindertages mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags unter dem Motto &#8220;Respekt für Kinder&#8221; am 20. September und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen in New York am selben Tag fordert das Kinderhilfswerk der UNO, UNICEF, mehr Einsatz der Regierungen für die Rechte der Kinder.</p>
<p>Zum Auftakt des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zu halten und den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung zu verstärken. Insbesondere müssen mehr Investitionen in die Grundbildung von Kindern gemacht werden. Weltweit gehen über 100 Millionen Kinder nicht einmal in eine Grundschule. <span id="more-6697"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6700" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nicaragua_Fotograf-UNICEF_-HQ98-0698_Alejandro-Balaguer.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6700" title="Nicaragua_Fotograf- UNICEF_ HQ98-0698_Alejandro Balaguer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nicaragua_Fotograf-UNICEF_-HQ98-0698_Alejandro-Balaguer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kinder in Nicaragua<br />
Foto: UNICEF Alejandro Balaguer</dd>
</dl>
</h4>
<p>Nach einer aktuellen Studie von UNICEF sind zwar in den vergangenen Jahrzehnten Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, beim Kampf gegen die Kindersterblichkeit und bei den Einschulungsraten zu verzeichnen. Doch diese sind sehr ungleich verteilt und gerade die ärmsten Kinder sind vielfach davon ausgeschlossen. Die globale Finanzkrise, der Klimawandel, die wachsende Zahl von Naturkatastrophen sowie bewaffnete Konflikte verschärfen die Not der ärmsten Familien. Über eine Milliarde Menschen leben heute in extremer Armut &#8211; mehr als die Hälfte davon sind Kinder.</p>
<p>&#8220;Die ärmsten Kinder leiden am meisten unter Krankheiten, Hunger und Ausbeutung. Sie müssen im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen, sonst scheitern die Millenniumsziele. Investitionen in die ärmsten Kinder sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Sie sind der wirksamste Beitrag für nachhaltige Entwicklung und Sicherheit&#8221;, erklärt Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland.</p>
<p>Am Weltkindertag, 20.9.2010 beginnt in New York der Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen. Zehn Jahre nach ihrer Verabschiedung ziehen die Regierungen Bilanz über die Umsetzung ihres Versprechens, die folgenden acht messbaren Ziele zur Überwindung von Armut und Unterentwicklung bis zum Jahr 2015 zu verwirklichen:</p>
<p>Millenniumsziel 1: Halbierung von Hunger und Armut: Die Zahl untergewichtiger Kinder unter fünf Jahre ist zwar gegenüber 1990 zurückgegangen. Doch noch immer leidet im globalen Durchschnitt jedes vierte Kind unter fünf Jahren an Untergewicht &#8211; mit großen regionalen Unterschieden. Nur die Hälfte der Länder ist auf dem Weg, das Millenniumsziel bis 2015 zu erreichen.</p>
<p>Millenniumsziel 2: Grundbildung für alle: Die Einschulungsraten sind in den Entwicklungsländern seit 1990 gestiegen. Fortschritte gab es vor allem dort, wo Schulgebühren abgeschafft wurden. Doch noch immer gehen über 100 Millionen Kinder nicht zur Schule &#8211; die meisten davon in Südasien und im südlichen Afrika.</p>
<p>Millenniumsziel 3: Geschlechter gleichstellen: In zwei Drittel der Länder sind die Einschulungsraten von Mädchen und Jungen inzwischen in etwa gleich. Doch vor allem im Nahen Osten, Südasien und im südlichen Afrika sind insbesondere Mädchen aus armen Familien beim Schulbesuch weiter benachteiligt. Ohne Bildung und Aufklärung können sie sich schlechter gegen sexuelle und wirtschaftliche Ausbeutung schützen.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6702" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BangladeshUNICEF_-HQ00-0578_Shehzad-Noorani.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6702" title="BangladeshUNICEF_ HQ00-0578_Shehzad Noorani" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BangladeshUNICEF_-HQ00-0578_Shehzad-Noorani-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Überlebensmittel Trinkwasser<br />
Foto: UNICEF Shehzad Noorani</dd>
</dl>
</h4>
<p>Millenniumsziel 4: Kindersterblichkeit um zwei Drittel senken: 1990 starben in den Entwicklungsländern im Durchschnitt etwa 90 von 1.000 Kindern vor ihrem fünften Geburtstag. Heute ist die Rate auf 60 pro Tausend gesunken &#8211; immer noch zu wenig, um das Millenniumsziel zu erreichen. Die meisten Kinder sterben an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Erfolge gibt es bei der Bekämpfung der Masern, einer der Haupttodesursachen von Kleinkindern.</p>
<p>Millenniumsziel 5: Reduzierung der Müttersterblichkeit um drei Viertel: Die medizinische Versorgung Schwangerer wurde verbessert. Aber insbesondere in ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer gibt es kaum ausrechende medizinische Hilfe für werdende Mütter. Die Folge: Jedes Jahr sterben über 358.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt.</p>
<p>Millenniumsziel 6: Krankheiten wie AIDS und Malaria bekämpfen: Die Aids-Aufklärung bei jungen Menschen wurde verbessert, aber das Wissen und die Bereitschaft Kondome zu benutzen variieren stark. In allen Regionen haben mehr HIV-positive Kinder Zugang zu Aids-Medikamenten &#8211; trotzdem gibt es immer noch für zwei Drittel der betroffenen Kinder keine Behandlung. Die Anstrengungen zur Eindämmung von Malaria zeigen zwar Wirkung. Aber die Tropenkrankheit ist immer noch eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern.</p>
<p>Millenniumsziel 7: Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen: Weltweit stieg der Anteil der Menschen, die Zugang zu sauberem Wasser haben, von 77 Prozent (1990) auf 87 Prozent. Doch bis heute haben nach wie vor über 880 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Rund 1,1 Milliarden müssen ihre Notdurft im Freien verrichten.</p>
<p>Millenniumsziel 8: Entwicklungshilfe ausbauen: Die weltweiten Entwicklungshilfeleistungen sind in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. Doch lediglich Dänemark, Schweden, Norwegen, die Niederlande und Luxemburg erreichen das Ziel, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aufzuwenden. Deutschland liegt bei 0,4 Prozent. Im Durchschnitt geben die Industrieländer 0,31 Prozent. Ohne verstärkte Unterstützung durch die Industrieländer wird ein Großteil der Kinder in Entwicklungsländern weiterhin in Armut leben.</p>
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		<title>UNO-Weltarmutskonferenz: Armutsbekämpfung, Friedenserhaltung und Umweltschutz</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/uno-weltarmutstreffen-20-22-september/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: unesco-kinder.de Vom 20. &#8211; 22. September 2010 findet das UNO-Weltarmutstreffen 2010 statt. Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen treffen sich auf dem Gipfeltreffen in New York, um über neue Pläne zur Verwirklichung der Millenniumsziele zu beratschlagen. Die deutsche Stiftung UNESCO appelliert an die Verantwortlichen, intensiv an der Umsetzung zu arbeiten und die vertraglichen Zusagen [...]]]></description>
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<dl id="attachment_6691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/unesco-kinder.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-6691" title="unesco-kinder.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/unesco-kinder.de_-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto: unesco-kinder.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Vom 20. &#8211; 22. September 2010 findet das UNO-Weltarmutstreffen 2010 statt. Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen treffen sich auf dem Gipfeltreffen in New York, um über neue Pläne zur Verwirklichung der Millenniumsziele zu beratschlagen. Die deutsche Stiftung UNESCO appelliert an die Verantwortlichen, intensiv an der Umsetzung zu arbeiten und die vertraglichen Zusagen umzusetzen. &#8220;Globale Stärkung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Situation kann nur durch gemeinsame Anstrengungen vollbracht werden. Wir müssen uns bewusst machen, dass die Not in den Entwicklungsländern ein globales Problem ist und sich die Auswirkungen auf die Industrieländer ausdehnen&#8221;, so Thomas Goesmann, Geschäftsführer der deutschen Stiftung UNESCO.</p>
<p>Die Verwirklichung der festgeschriebenen Ziele in der Millenniumserklärung wird angesichts der aktuellen Lage immer unwahrscheinlicher. UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon hält erneut alle Staaten dazu an, Entwicklungen zu fördern und dabei Nachhaltigkeit zu etablieren. Auf dem Gipfeltreffen werden neue Maßnahmenbündel und Konzepte diskutiert und reflektierend auf die bisherigen Entwicklungen geschaut. Im September 2000 wurde die Millenniumserklärung verabschiedet. 189 Mitgliedsstaaten haben die Erklärung unterschrieben und sich dazu verpflichtet, bis 2015 Armutsbekämpfung, Friedenserhaltung und Umweltschutz zu den wichtigsten Zielsetzungen ihres Landes zu machen. Fünf Jahre vor Ablauf der Frist stellt sich die Frage: Sind die Ziele überhaupt noch erreichbar?</p>
<p>Eines ist längst klar: ohne finanzielle Unterstützung der Industrieländer werden die vorgegebenen Ziele in den Entwicklungsländern bis 2015 nicht vollbracht werden können. Bis heute haben nur wenige entwickelte Länder ihre Zusagen eingehalten und Versprechungen geltend gemacht. Für die Bekämpfung der Armut ist vor allem dies unabdingbar, betont die UNESCO. Der aktuelle Bericht der Millenniumsziele zeigt jedoch die globale Situation in einem zwiespältigen Licht. Die weltweite Wirtschaft- und Finanzkrise und die Erhöhung der Lebensmittelpreise haben in vielen Regionen zu einem Rückschritt der Zielsetzungen geführt. &#8220;Afrika südlich der Sahara und Südasien hängen auch 10 Jahre nach Verabschiedung der Millenniumserklärung in ihren Entwicklungen hinterher und es ist fraglich, ob eine Zielumsetzung in der verbleibenden Zeit möglich ist&#8221;, äußert sich Thomas Goesmann bedenklich.</p>
<p>Zum 19. Mal findet in diesem Jahr übrigens die internationale UNESCO Charity-Gala für Kinder in Not statt: Am Samstag, dem 30. Oktober 2010, werden sich in Düsseldorf 1.400 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Sport, Film und Medien für eine gerechtere Welt einsetzen. Die Stiftung UNESCO &#8211; Bildung für Kinder in Not hat nach eigenen Angaben bereits 379 Projekte in 97 Ländern durchgeführt und dabei Kindern und Jugendlichen weltweit Wege für eine bessere Zukunft geebnet.</p>
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