<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Arbeitslosigkeit</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/arbeitslosigkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Was der Linksruck in Griechenland für Europa bedeutet</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/was-der-linksruck-in-griechenland-fuer-europa-bedeutet/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/was-der-linksruck-in-griechenland-fuer-europa-bedeutet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 22:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Alexis Tsipras]]></category>
		<category><![CDATA[Anlyse]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EFSF]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Rettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Euroländer]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Wirtschaftsfonds (EWF)]]></category>
		<category><![CDATA[Eurozone]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland-Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfszahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Währungsfonds (IWF)]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Logik]]></category>
		<category><![CDATA[Pleitestaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Solidargemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Staatspleite]]></category>
		<category><![CDATA[Syriza]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlversprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsunion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=15930</guid>
		<description><![CDATA[Griechenland hat nun also gewählt. Und ich habe großes Verständnis für das Wählerverhalten. Das Land, das die Wiege der Demokratie ist und selbst der Logik, zumindest wenn man den alten griechischen Philosophen jene Ehre zukommen lässt, welche sie in der Tat verdienen. Das Land am Mittelmeer hat in den vergangenen Jahren mehr als genug gelitten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Griechisches-Parlament-IMG_5544.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15935" title="Griechisches Parlament IMG_5544" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Griechisches-Parlament-IMG_5544.jpg" alt="" width="363" height="272" /></a>Griechenland hat nun also gewählt. Und ich habe großes Verständnis für das Wählerverhalten. Das Land, das die Wiege der Demokratie ist und selbst der Logik, zumindest wenn man den alten griechischen Philosophen jene Ehre zukommen lässt, welche sie in der Tat verdienen. Das Land am Mittelmeer hat in den vergangenen Jahren mehr als genug gelitten, aber nicht unter den &#8220;Schikanen&#8221; der EU -was man der Bevölkerung dort aus populistischen Gründen seit Jahren eintrichtert- sondern wegen der schwerwiegenden Fehler der früheren vielfach sozialistisch geführten Regierungen.</p>
<p>Während also seit Jahren unter den Griechen ein EU- und vor allem ein Deutschland-Hass gezüchtet und genährt wurde, ist es aber letztlich genau der EU und hier vor allem Deutschland zu verdanken, dass das seit Jahren nicht nur schwerverschuldete, sondern teils sogar zahlungsunfähige Land Griechenland immer wieder EU-Hilfszahlungen erhält und damit die drohende Staatspleite, welche die Bevölkerung dort erst recht vernichten würde, erfolgreich verhindert wird. Seit den Hilfsvereinbarungen ab 2010 flossen (von der EU und vom IWF) insgesamt 227 Milliarden Euro an Hilfsgeldern nach Griechenland. Und zudem wurde zwischen der EU und Griechenland bereits vereinbart, dass sowohl die Laufzeit der EFSF-Kredite gegenüber der ursprünglichen Vereinbarung um 15 Jahre verlängert wird als auch  die Regierung in Athen bis 2022 (!) keine Zinsen auf das geborgte Geld zahlen muss. Das sind keinesfalls unseriöse Bedingungen.<span id="more-15930"></span></p>
<p>Natürlich könnte man jetzt sagen, dass gleich nach dem Auftreten der ersten finanziellen Probleme Griechenlands dessen Austritt aus der Europäischen Union zumindest hätte ernsthaft überlegt werden müssen. Nur: Eine Europäische Union, vor allem eine Währungsunion, welche alle Euro-Staaten miteinander in einer Währung verbindet, ist nun mal (zumindest im Notfall) auch eine Solidargemeinschaft, ob man dies nun will oder nicht. Nur so hat sie meines Erachtens überhaupt einen Sinn: So lange es eine Währungsunion in dieser Form gibt, führt an der Solidarität kein Weg vorbei.</p>
<p>Also musste alles versucht werden, um konjunkturschwächere Staaten (nicht nur Griechenland) mit Krediten zu unterstützen und damit ihre Mitgliedschaft in der Union zu erhalten, Natürlich nicht ohne Bedingungen: Niemand (egal ob als Privater, als Bank oder als Staat) borgt wem anderen über Jahre hindurch immer wieder neues Geld, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld inklusive Zinsen zurückgezahlt wird, unwahrscheinlich ist bzw. immer mehr sinkt. Daher werden selbstverständlich Kriterien ausgehandelt, die dafür sorgen sollen, dass durch notwendige Reformen die Ausgaben immer geringer werden und damit auch die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung gegeben ist. Genau dies verlangt die <a title="Die EU braucht eine zentrale Wirtschaftsregierung" href="http://www.redakteur.cc/?s=zentralregierung" target="_blank">EU</a>, allen voran Deutschland als Hauptgeldgeber (29%) der Kredite von Griechenland vollkommen zu Recht. So erklärt das offenbar aber niemand der griechischen Bevölkerung, weshalb die EU und allen voran Deutschland -zu Unrecht- als die Griechenland-Zerstörer diffamiert werden.</p>
<p>Selbstverständlich kann und muss man darüber reden, wie die Hilfsgelder teilweise auch direkt der griechischen Bevölkerung zugute kommen. Andererseits hat die griechische Regierung aber nach wie vor (ein Relikt aus der sozialistischen Versorgungs-Ära) einen sowohl personell als auch finanziell sehr aufgeblasenen Staats- und Beamtenapparat zu bezahlen. Haben aber die Banken keine Gelder zur Verfügung, gibts diese weder über die Geldautomaten und erst recht nicht für den Staat zur Bezahlung der Gehälter von Staatsbediensteten und Beamten. Und: Besser massive Gehaltskürzungen als Kündigungen. Das muss man der griechischen Bevölkerung auch mal darlegen.</p>
<p><a title="Die linken Medien und die vernünftigen Griechen" href="http://www.redakteur.cc/die-kapitalistischen-alt-68er-und-die-vernunft-des-volkes/" target="_blank">Während ich nach den letzten Griechenland-Wahlen noch begeistert war</a> von der überdurchschnittlichen Besonnenheit der griechischen Bevölkerung, habe ich diesmal zwar einen Wahlsieg des linken Nationalpopulisten (wie passt das überhaupt zusammen?) Alexis Tsipras von Syriza befürchtet. Die Bevölkerung musste ja wirklich harte Sparmaßnahmen über sich ergehen lassen und auch die Arbeitslosigkeit stieg dramatisch, ich hoffte aber dennoch erneut auf eine <a title="Der Wähler Vernunft" href="http://www.redakteur.cc/der-waehler-unvernunft/" target="_blank">vernünftige Entscheidung der Bevölkerungs-Mehrheit</a>. Und diese wäre auch mit Sicherheit zustande gekommen, würden nicht (wie in anderen Ländern genauso) letztlich in Krisenzeiten immer die charismatischen Populisten (egal ob links oder rechts) die Wahlen gewinnen.</p>
<p>Tsipras trat mit unrealistischen Forderungen an und gab Wahlversprechen ab, die er mit ziemlicher Sicherheit nicht einhalten wird können: Grundsätzliche aber nicht die Substanz ändernde Neuverhandlungen mit der EU sind zwar wohl möglich. Aber wer sollte die Kredite von  227 Mrd. Euro zurückzahlen, wenn nicht der Schuldner Griechenland selbst? Und warum sollte das hochverschuldete und (ohne Finanzhilfen) und immer wieder zahlungsunfähige Land auch weiterhin Milliardenhilfen erhalten, wenn es nicht bereit ist, die eingeleiteten <a title="Schuldenbremsen sind notwendig" href="http://www.redakteur.cc/?s=Schuldenbremse" target="_blank">Reformen</a> fortzuführen und damit die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlungsmöglichkeit zu erhöhen? Seien wir uns ehrlich: Das ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern einfach unrealistisch.</p>
<p>Die griechische Bevölkerung hier derart zu täuschen und zu blenden und sie mit falschen Wahlversprechen zu ködern, ist in hohem Maße verantwortungslos. Selbst wenn ich Tsipras als Idealisten betrachten würde, dem es tatsächlich um das Wahl seiner Bevölkerung geht, müsste ich ihm -der ja keinesfalls mehr ein Newcomer in der Politszene ist- politische Naivität vorwerfen. Ich befürchte aber eher, dass sein Wille zur Macht Staat der eigentliche Grund seines Handelns sein könnte.</p>
<p>Schon bald wird sich dann zeigen, ob Tsipras (falls er Regierungschef wird), tatsächlich diese seine Vorhaben umsetzen wird: die Superreichen des Landes hoch besteuern (viel Erfolg dabei!) und die Armen steuerlich entlasten, Neuverhandlungen mit der EU, Erzwingung eines weiteren Schuldenschnitts, aber kein Austritt aus der Eurozone.</p>
<p>Vor allem Deutschland als Hauptkreditgeber für Griechenland konnte die Hilfszahlungen für Griechenland schon anfangs der eigenen Bevölkerung gegenüber nur damit rechtfertigen, dass es sich hierbei um Kredite handelt, die selbstverständlich wieder zurückgezahlt werden müssen. Diese Gelder fehlen nun mal in Deutschland, Österreich und weitern EU-Ländern massiv. Und große Teile der Bevölkerung haben zunehmend immer weniger Verständnis dafür, wenn Milliarden an Euros für Banken- und Staaten-Rettungen offenbar im Übermaß vorhanden sind,  jedoch nicht, wo es um die finanzielle Grundversorgung der eigenen Bevölkerung geht. Ein bedeutsamer <a title="Europa braucht eine zweite Chance" href="http://www.redakteur.cc/zweite-chance-fuer-europa/" target="_blank">Schuldenschnitt der kreditgebenden Euroländer</a> für Griechenland verbunden dennoch mit weiteren Hilfszahlungen würde also nicht nur die betroffenen Staatskassen langfristig massiv belasten, sondern führte zu einem weiteren Wirtschaftseinbruch und damit verbunden zu noch mehr Arbeitslosen. Mittelfristig würde das noch viele weitere Bevölkerungsschichten auf die Straße treiben, nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Sorge um ihr finanzielles Überleben.</p>
<p>Natürlich war das warnende Statement der deutschen Bundeskanzlerin in bezug auf die griechischen Wahlen notwendig: Die Eurozone ist tatsächlich ohne Griechenland und auch ohne weitere Pleitestaaten denkbar. Selbstverständlich. Nur: <a title="Euro: Schluss damit!" href="http://www.redakteur.cc/euro-schluss-damit/" target="_blank">Welchen Sinn macht dann ein Klein-Euro-Gebilde überhaupt noch?</a></p>
<p>Und auch wenn dieses Thema noch nicht aktuell sein mag: In ein Fass ohne Boden wirft man irgendwann kein Geld mehr, vor allem nicht Milliarden: Ohne die Einhaltung von Bedingungen wirds auf Dauer kein Geld mehr geben. Also zuerst der sichere Boden im Fass, dann das Geld. Wie der Boden aussehen muss, darüber darf und muss (z.B. Sinnhaftigkeit gewisser Reformen und direkte Geldzahlungen an die griechische Bevölkerung) gern diskutiert werden. Aber dass Griechenland langfristig den Geberländern das geborgte Geld zurückzahlen muss, darf nicht in Frage gestellt werden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fwas-der-linksruck-in-griechenland-fuer-europa-bedeutet%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/was-der-linksruck-in-griechenland-fuer-europa-bedeutet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeitslosenzahlen: Ö-Konsumentenschutz Verband kritisiert AMS</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/arbeitslosenzahlen-konsmentenschutzverband-kritisiert-ams/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/arbeitslosenzahlen-konsmentenschutzverband-kritisiert-ams/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 23:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[AMS]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosenzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktservice (AMS)]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumentenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumentenschutz Verband Österreich (KV)]]></category>
		<category><![CDATA[KV]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitarbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Bichl]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=15766</guid>
		<description><![CDATA[Dass in Österreich -entgegen dem EU-Trend- die Arbeitslosenzahlen in Österreich weiter ansteigen, stößt dem Konsumentenschutz Verband Österreich (KV)  sauer auf. Maßnahmen zur wirklichen Förderung betroffener Arbeitsloser seien daher dringend gefordert, fordert dessen Präsident Lukas Bichl. Der Arbeitsmarktservice (AMS) arbeite jedoch nicht wirklich effizient. In vielen Ländern der EU ist der Trend der Arbeitslosenzahlen am sinken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in Österreich -entgegen dem  EU-Trend- die Arbeitslosenzahlen in Österreich weiter ansteigen, stößt dem Konsumentenschutz Verband Österreich (KV)  sauer auf. Maßnahmen zur wirklichen Förderung betroffener Arbeitsloser seien daher dringend gefordert, fordert dessen Präsident Lukas Bichl. Der Arbeitsmarktservice (AMS) arbeite jedoch nicht wirklich effizient.</p>
<p><em></em>In vielen Ländern der EU ist der Trend der Arbeitslosenzahlen am  sinken. Im Gegensatz dazu aber steigt in Österreich die  Arbeitslosigkeit stark an. Besonders betroffen sind hierbei die  Langzeitarbeitslosen und die über Fünfzigjährigen. Gerade diese  Betroffenen berichten immer wieder von Maßnahmen die ihnen vom AMS  vorgeschrieben werden, welche sie als nicht zweckmäßig empfinden, kritisiert der KV.<span id="more-15766"></span></p>
<p>In  vielen verordneten Kursen haben die Arbeitssuchenden demnach das Gefühl lediglich die  Anwesenheitspflicht zu erfüllen, um weiter bezugsberechtigt zu sein.  Nachhaltigen Nutzen könnten viele Betroffene in solchen Maßnahmen nicht  erkennen.</p>
<p>&#8220;Dabei  sind es doch gerade unsere älteren Mitmenschen, die unsere Gesellschaft  durch ihr Wissen und Können und nicht zuletzt durch die erworbene  Lebenserfahrung unterstützen können. Wenn es nicht gelingt diese  Arbeitskräfte im Arbeitsprozess zu halten, entgeht der Wirtschaft  erhebliches Potenzial&#8221;, warnt Bichl. Daher  wären Politiker und Arbeitsmarktservice gut beraten, Anreize zu  schaffen, welche die Unternehmen anspornen, auch gut ausgebildete  Personen mit vielen Jahren der fachlichen Erfahrung wieder einzustellen.</p>
<p>Eine klare Hürde sind jedoch Lohnkosten. Durch die  kollektivvertraglichen Grundsätze, sind solche Mitarbeiter besser zu  entlohnen als Neueinsteiger. Laut Aussage von Herrn Lukas Bichl,  Präsident des Konsumentenschutz Verbandes Österreich, sollte nicht nur  ein möglicher Ansatzpunkt ein Zuschuss zu den Lohnkosten angeboten  werden sondern langfristig eine Senkung der Lohnnebenkosten für ältere  Arbeitnehmer sowie Langzeitarbeitslose durchgesetzt werden.</p>
<p>Permanentes  überprüfen der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der geförderten Programme  ist notwendig, um die Fördergelder entsprechend wirksam einzusetzen.  Denn sozialpolitische Entscheidungen in diesem Sektor haben nur einen  Sinn, wenn sie von den Unternehmen auch angenommen werden. Oft  wäre es daher idealer, Fördergelder direkt an die Arbeitgeber auszuschütten oder damit zusätzliche Anreize zu schaffen um individueller die  Arbeitssuchenden zu unterstützen, so der KV</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Farbeitslosenzahlen-konsmentenschutzverband-kritisiert-ams%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/arbeitslosenzahlen-konsmentenschutzverband-kritisiert-ams/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AK-Chef Kaske will Bonus-Malus bei Beschäftigung 55 Plus</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/ak-will-bonus-malus-bei-beschaeftigung-aelterer/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/ak-will-bonus-malus-bei-beschaeftigung-aelterer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2013 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[55 plus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkammer (AK)]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitslos]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktservice]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung Älterer]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Bonus-Malus-System für Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Branchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rudi Kaske]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=15304</guid>
		<description><![CDATA[Viele Unternehmen in Österreich engegieren keine älteren Arbeitnehmer mehr oder kündigen sie sogar frühzeitig. Dies muss sich ändern, sagt Arbeiterkammer-Präsident Rudi Kaske und fordert ein Bonus-Malus bei Beschäftigung Älterer. Die Arbeitslosigkeit und die Zahl der Teilnehmer an Schulungen des Arbeitsmarktservice steigen Monat für Monat kontinuierlich an.„Besonders schwierig ist es für ältere Arbeitsuchende“, sagt AK Präsident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/002_Rudi_Kaske_AK_©-Lisi-Specht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15305" title="002_Rudi_Kaske_AK_© Lisi Specht" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/002_Rudi_Kaske_AK_©-Lisi-Specht-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Viele Unternehmen in Österreich engegieren keine älteren Arbeitnehmer mehr oder kündigen sie sogar frühzeitig. Dies muss sich ändern, sagt Arbeiterkammer-Präsident Rudi Kaske und fordert ein Bonus-Malus bei Beschäftigung Älterer.</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit und die Zahl der Teilnehmer an  Schulungen des  Arbeitsmarktservice steigen Monat für Monat  kontinuierlich  an.„Besonders schwierig ist es für ältere  Arbeitsuchende“, sagt AK  Präsident Rudi Kaske. Seit 2008 stieg die Zahl  der Arbeit Suchenden in  der Gruppe der 50-64 Jährigen von rund 48.200  auf rund 66.000 im Jahr  2012 – das ist ein Plus von 37 Prozent. Aktuell  im August 2013 waren um  22 Prozent mehr ältere Arbeitnehmer  arbeitslos gemeldet als im  August 2012.</p>
<p><span id="more-15304"></span></p>
<p>Laut Kaske gibt es mehr als 22.600 Unternehmen mit 20 Mitarbeiter und  mehr.  Diese Unternehmen beschäftigen drei Viertel aller  Arbeitnehmer.  Über 4.200 (19 Prozent) davon beschäftigen keine oder nur kurzfristig Ältere. Lediglich ein Drittel der  größeren Unternehmen ab 100  Mitarbeiter beschäftigen mehr als zehn  Prozent Ältere über 55.</p>
<p>Dieses  Bild zieht sich durch alle  Branchen und Betriebsgrößen. Erste  Auswertungen zeigen, dass in  Branchen mit hohen physischen Belastungen  zum Teil mehr Ältere  beschäftigt sind (etwa Bergbau), als in solchen mit  geringeren (etwa  Informations- und Kommunikationsbranche).„Es zeigt  sich aber auch, dass  vielfach die Arbeitsbedingungen ihre Spuren  hinterlassen, etwa im  Gesundheits- und Sozialwesen. Da brauchen wir  geänderte  Rahmenbedingungen, alternsgerechte Arbeitsplätze und generell  mehr  gesundheitliche Prävention“, fordert Kaske.</p>
<p>„Seit Jahren sind sich  alle darüber einig, dass das ein unhaltbarer Zustand ist, weil es  notwendig ist und sein wird, gerade diese Altersgruppe auf dem  Arbeitsmarkt zu halten bzw unterzubringen. Die Fakten über die  Beschäftigung Älterer in den Betrieben zeigen, dass viele Unternehmen  ihrem gesellschaftspolitischen Auftrag nicht nachkommen und nur wenige  bis gar keine Älteren beschäftigen. Wir brauchen ein Bonus-Malus-System,  das gerade diese Betriebe umfasst“, fordert Kaske eine rasche  Einführung.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fak-will-bonus-malus-bei-beschaeftigung-aelterer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/ak-will-bonus-malus-bei-beschaeftigung-aelterer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alarm: 5000 Journalisten ohne Jobs</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/5000-journalisten-ohne-jobs/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/5000-journalisten-ohne-jobs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 May 2013 22:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Journalistenverband (DJV)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Konken]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14999</guid>
		<description><![CDATA[5000 Journalisten sind aktuell allein in Deutschland arbeitlos. Das sind 11,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor.  Der Deutsche Journalisten-Verband bezeichnet die Zunahme der Zahl arbeitslos gemeldeter Journalistinnen und Journalisten bei der Bundesagentur für Arbeit als alarmierend. Im gleichen Umfang wuchs die Zahl der Arbeitsuchenden auf über 9.100. Die Zahl der offenen Stellen verringerte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5000 Journalisten sind aktuell allein in Deutschland arbeitlos. Das sind 11,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor.  Der Deutsche Journalisten-Verband bezeichnet die Zunahme der Zahl  arbeitslos gemeldeter Journalistinnen und Journalisten bei der  Bundesagentur für Arbeit als alarmierend.<span id="more-14999"></span></p>
<p>Im gleichen Umfang wuchs die Zahl der Arbeitsuchenden auf über  9.100. Die Zahl der offenen Stellen verringerte sich um 11,7 Prozent auf  430. „Ein so drastischer Anstieg der arbeitslosen Kolleginnen und  Kollegen ist ein Alarmzeichen für die Lage des Journalismus in  Deutschland“, kommentiert DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken das  Zahlenmaterial. „Dass so viele Journalisten ihre Arbeit verloren haben,  steht in krassem Widerspruch zu den alles in allem immer noch  stattlichen Renditen der meisten Medienunternehmen.“ Auch die  Arbeitsbelastung in den Redaktionen rechtfertige keinen Personalabbau.</p>
<p>„Wer  mit journalistischer Qualität Geld verdienen will, braucht dafür  arbeitende und nicht arbeitslose Journalisten“, sagte der  DJV-Vorsitzende. Er forderte deshalb die Medienunternehmer auf, sich  aktiv für den Erhalt journalistischer Arbeitsplätze einzusetzen.  „Journalist ist ein qualifizierter Beruf. Eine einmal weggefallene  Stelle später neu zu schaffen, kann teurer sein als sie auch in  wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu erhalten,“ so Konken.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2F5000-journalisten-ohne-jobs%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/5000-journalisten-ohne-jobs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU-Kommission fordert von Mitgliedsstaaten gezieltere Sozialausgaben</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/eu-will-gezieltere-sozialausgaben/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/eu-will-gezieltere-sozialausgaben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Armutsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Mitgliedsstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europa 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Laszlo Andor]]></category>
		<category><![CDATA[Paket]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialinvestitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialschutzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14545</guid>
		<description><![CDATA[Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren. &#160; Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Mitgliedstaaten sollen ihre Ausgaben für Sozialleistungen effektiver und effizienter einsetzen. Dies  hat die Europäische Kommission in ihrem gestern (Mittwoch) vorgelegten  Paket zu Sozialinvestitionen für Wachstum und sozialen Zusammenhalt  gefordert. Zudem drängt die Kommission die Mitgliedstaaten, sich auf Wachstum und sozialen Zusammenhalt zu konzentrieren.<span id="more-14545"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Europäische Kommission hat die  Mitgliedstaaten aufgefordert, Sozialinvestitionen prioritär zu behandeln  und ihre Systeme der sozialen Sicherheit zu modernisieren. Dazu gehören  bessere Strategien der aktiven Inklusion und ein effizienterer und  effektiverer Einsatz von Haushaltsmitteln im Sozialbereich. Diese  Aufforderung ist in einer Mitteilung zu Sozialinvestitionen für Wachstum  und sozialen Zusammenhalt formuliert, die die Kommission jetzt  verabschiedet hat. Die Kommission wird im Rahmen des  Europäischen Semesters die Leistung der Sozialschutzsysteme der  einzelnen Mitgliedstaaten aufmerksam beobachten und gegebenenfalls  länderspezifische Empfehlungen aussprechen.</p>
<p>„Sozialinvestitionen  sind der Schlüssel, wenn wir stärker, solidarischer und  wettbewerbsfähiger aus der aktuellen Krise hervorgehen wollen.  Angesichts der derzeitigen Haushaltszwänge müssen die Mitgliedstaaten  den Schwerpunkt auf Investitionen in Humankapital und sozialen  Zusammenhalt legen. Dies kann ausschlaggebend sein, wenn wir einen  echten Fortschritt zur Verwirklichung der Ziele der Strategie  Europa 2020 erzielen wollen. Sozialinvestitionen jetzt werden helfen zu  verhindern, dass die Mitgliedstaaten später einen sehr viel höheren –  finanziellen und sozialen – Preis zahlen müssen“, erkärt László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration.</p>
<p>Die derzeitige Finanzkrise hat  gravierende soziale Folgen. Das Paket für Sozialinvestitionen, das jetzt  von der Kommission vorgelegt wurde, bietet den Mitgliedstaaten  Leitlinien für eine effizientere und effektivere Sozialpolitik  angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen sie derzeit stehen.  Dazu gehören hohe finanzielle Belastungen, zunehmende Armut und soziale  Ausgrenzung sowie Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, vor allem bei  jungen Menschen. Hinzu kommen eine alternde Bevölkerung und ein  sinkender Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter; all diese  Faktoren stellen die Nachhaltigkeit und Angemessenheit der nationalen  Sozialsysteme auf die Probe.</p>
<p>Zum Paket gehört eine Empfehlung  der Kommission zur Bekämpfung der Kinderarmut; dabei wird ein  integriertes Vorgehen für kinderfreundliche Sozialinvestitionen  vorgeschlagen. Investitionen in Kinder und junge Menschen sind ein  besonders wirksames Mittel, den generationenübergreifenden Kreislauf von  Armut und sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und die Chancen im  späteren Leben zu verbessern.</p>
<p>Das Paket für Sozialinvestitionen  stellt einen integrierten Politikrahmen dar, der den sozialen,  wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Unterschieden zwischen den  Mitgliedstaaten Rechnung trägt. Schwerpunkte sind dabei:</p>
<p>- Sozialschutzsysteme, die den Bedürfnissen der Menschen an kritischen Punkten ihres Lebens gerecht werden.  Es muss mehr getan werden, um dem Risiko eines sozialen Zusammenbruchs  vorzubeugen und so höhere Sozialausgaben in der Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>- Eine einfache und gezieltere Sozialpolitik, angemessene und nachhaltige Sozialschutzsysteme.  Manche Länder weisen trotz vergleichbarer oder geringerer  Haushaltsmittel bessere Ergebnisse im Sozialbereich auf und zeigen  damit, dass Spielraum für eine effizientere sozialpolitische  Ausgabenpolitik besteht.</p>
<p>- Eine Ausweitung der Strategien aktiver Inklusion in den Mitgliedstaaten. Erschwingliche  und hochwertige Kinderbetreuung und Bildung, Prävention von  Schulabbruch, Unterstützung bei Berufsbildung und Arbeitsplatzsuche,  Wohnungsförderung und Zugang zu Gesundheitsfürsorge – all dies sind  Politikfelder mit einer starken Sozialinvestitionskomponente.</p>
<p>Das Paket basiert auf der  Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung und ergänzt die  Initiativen der Kommission zur Bewältigung der sozialen und  wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Europa steht: <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1039&amp;langId=de">Beschäftigungspaket</a>, <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1036&amp;langId=de">Jugendbeschäftigungspaket</a> und <a href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&amp;catId=89&amp;newsId=1194&amp;furtherNews=yes">Weißbuch zu Renten und Pensionen</a>.  Diese Initiativen bieten den Mitgliedstaaten zusätzliche Leitlinien für  nationale Reformen, die notwendig sind, um die Europa-2020-<a href="http://ec.europa.eu/europe2020/targets/eu-targets/index_de.htm">Ziele</a> zu erreichen.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Feu-will-gezieltere-sozialausgaben%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/eu-will-gezieltere-sozialausgaben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU will Pflichtschule bis 18</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/eu-will-pflichtschule-bis-18/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/eu-will-pflichtschule-bis-18/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 23:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Strategie 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Honeyball (S&D)]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliedsstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschulalter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschule]]></category>
		<category><![CDATA[Praktika]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>
		<category><![CDATA[Roma-Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schulabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Schulabrecher]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[zweiter Bildungsweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11272</guid>
		<description><![CDATA[Die EU plant, die Schulpflicht zu verlängern: Die Abgeordneten vertreten die Ansicht, dass eine Anhebung des Pflichtschulalters von 16 auf 18 Jahre innerhalb der Europäischen Union und die Einrichtung von Institutionen des zweiten Bildungsweges zu den wirksamsten Maßnahmen zählen, um die Rate vorzeitiger Schulabbrecher zu reduzieren und sie wieder ins Bildungssystem zu integrieren. Das EU-Parlament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11276" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>Die EU plant, die Schulpflicht zu verlängern: Die Abgeordneten vertreten die Ansicht, dass eine Anhebung  des  Pflichtschulalters von 16 auf 18 Jahre innerhalb der Europäischen Union und die Einrichtung von   Institutionen des zweiten Bildungsweges zu den wirksamsten Maßnahmen   zählen, um die Rate vorzeitiger Schulabbrecher zu reduzieren und sie   wieder ins <a title="Bildungssystem" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bildungssystem" target="_blank">Bildungssystem</a> zu integrieren.</p>
<p>Das EU-Parlament hat anun eine Entschließung  verabschiedet, in der es die Mitgliedstaaten dazu auffordert, Reformen  unter spezieller Berücksichtigung der vom Schulabbruch bedrohten Schüler  auf den Weg zu bringen. Das Parlament setzt sich für individuell angepasste  Ansätze ein, die  von Schulen, Behörden, Sozial- und Gesundheitsämtern  gemeinsam  entwickelt werden sollten. Die Entschließung wurde vom EU-Parlament mit 543 Ja-Stimmen gegen 83 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen angenommen.<span id="more-11272"></span></p>
<p>Die Resolution bezieht sich auf das in der EU-Strategie  2020 genannte Ziel, die Schulabbrecherrate unter 10 % zu senken und  damit zu Wirtschaftswachstum und sozialer Stabilität beizutragen. Eine  Verringerung der Schulabbrecherrate um 1 % würde bedeuten, dass der  europäischen Wirtschaft jährlich 500 000 qualifizierte Arbeitskräfte  zusätzlich zur Verfügung stehen. Jüngsten Schätzungen zufolge sind 52 %  der Jugendlichen arbeitslos, die die Schule ohne Abschlusszeugnis  verlassen haben. <em> </em></p>
</div>
</div>
<p>Die am meisten gefährdeten Gruppen sind laut Bericht der  Abgeordneten Mary Honeyball (S&amp;D, UK) Schüler aus armen und sozial  benachteiligten Familien sowie Kinder aus Migrantenfamilien. Spezielle  Anstrengungen sollten Roma-Kindern gelten, von denen 20 % überhaupt  nicht zur Schule gehen und 30 % die Schule vorzeitig verlassen.</p>
<p>Der Bericht hebt hervor, dass  Investitionen auf nationaler Ebene für die Weiterbildung von Lehrkräften  benötigt werden. Laut Empfehlung der EU-Abgeordneten soll eine Bandbreite  verschiedener Lehrmethoden genutzt werden. Zudem sprechen sich die  Abgeordneten für regelmäßige &#8211; statt punktuellen &#8211; Leistungskontrollen  aus. Auch auf informellem Weg erworbene Kenntnisse sollten anerkannt  werden können, um die Rückkehr ins Schulsystem zu erleichtern. Sie  fordern die Mitgliedstaaten dazu auf, einen vielfältigen Lehrplan  festzulegen, der Allgemein- und Berufsausbildung verbindet und Praktika  oder Unternehmensbesuche vorsieht. Sie unterstützen  Partnerschaftsverträge zwischen Schulen und örtlichen Unternehmen nach  spanischem Vorbild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Feu-will-pflichtschule-bis-18%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/eu-will-pflichtschule-bis-18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sorgenbarometer der Europäer</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/aengste-und-sorgen-der-europaer/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/aengste-und-sorgen-der-europaer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 22:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkammer (AK)]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Challenges of Europe 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[GfK]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkraftentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Preisstabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgenbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgenvergleich Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich Sorgen Österreich Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftliche Stabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=9443</guid>
		<description><![CDATA[Die Sorge Nummer Eins in Europa ist die Arbeitslosigkeit. Wie die Studie &#8220;Challenges of Europe 2011&#8243; des GfK Vereins zeigt, rückt das Thema Inflation, das nun an zweiter Stelle steht, verstärkt in den Fokus: Die Deutschen haben die meisten Sorgenfalten in Europa (gefolgt von Italien, Frankreich und Polen): In der aktuellen Studie des GfK Vereins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/gfk-Europas_Sorgenranking.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9447" title="gfk Europas_Sorgenranking" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/gfk-Europas_Sorgenranking-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a>Die Sorge Nummer Eins in Europa ist die Arbeitslosigkeit. Wie die Studie &#8220;Challenges of Europe 2011&#8243; des GfK Vereins zeigt, rückt das Thema Inflation, das nun an zweiter Stelle steht, verstärkt in den Fokus:</p>
<p>Die Deutschen haben die meisten  Sorgenfalten in Europa (gefolgt von Italien, Frankreich und Polen): In der  aktuellen Studie des GfK Vereins gaben 68  Prozent der Deutschen spontan  mehr als 3 Themen an, über die sie sich  Sorgen machen. Mehr  als die  Hälfte der Deutschen zeigt sich 2011 übrigens besorgt über die Lage auf   dem Arbeitsmarkt, während sich schon jeder Dritte Sorgen um die  Stabilität der Preise und jeder vierte um soziale Sicherheit und  Bildungspolitik macht. Im Durchschnitt nannte jeder Bundesbürger 3,7  Probleme,  die ihn nachdenklich stimmen. Die sorgenfreiste Nation ist  wie im Jahr 2010  Schweden, wo die Menschen im Durchschnitt nur ein  Problem nennen können. Verdoppelt  hat sich in Deutschland die  Wahrnehmung von Zuwanderung und  Integration. Mit 16 Prozent erreicht  die Besorgnis bei diesem Thema ein  hohes Ausmaß.<span id="more-9443"></span></p>
<p>Die Hauptsorge der Österreicher  hingegen ist (im Gegensatz zum Rest  Europas, wo diese Sorge gesamt betrachtet an letzter Stelle steht) die  Zuwanderung bzw. die Integration (während dies beispielsweise für Polen  gleich Null Relevanz hat), gefolgt von Arbeitslosigkeit und  Bildungspolitik. Das Thema Wohnen und Mieten stellt (im Gegensatz zur  dauernden Thematisierung durch die AK) hingegen in Österreich (genauso  wie beispielsweise in Deutschland, Italien und Belgien) überhaupt kein  Problem dar, während es vor allem in Russland (25 Prozent) und Frankreich vordringlich zu sein  scheint.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/gfk-Sorgenranking_Europa.jpg"><img class="size-medium wp-image-9448 alignleft" title="gfk-Sorgenranking_Europa" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/gfk-Sorgenranking_Europa-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /></a>In Europa insgesamt liegen die Themen Arbeitslosigkeit (mit 39 Prozent)  sowie Preis-  und Kaufkraftentwicklung (Inflation) den Menschen  besonders am Herzen (26 Prozent), gefolgt von  politischer und  konjunktureller Stabilität, Kriminalität und  Gesundheitswesen. Die mit Abstand stärkste und noch gestiegene Präsenz hat das  Thema in Spanien. Dort sorgen sich gut drei Viertel der Bürger über die  Lage auf dem Arbeitsmarkt, was bei einer Arbeitslosenquote von über 20  Prozent jedoch nicht überrascht. Dagegen ist die Arbeitslosigkeit in den  Niederlanden mit nur 6 Prozent so gut wie kein Thema. Am  stärksten beunruhigt die Inflation die Menschen in Russland, wo die  Preise aktuell um etwa 9 Prozent gestiegen sind. 42 Prozent sind hier  besorgt. In Deutschland und Polen sorgt sich jeweils jeder Dritte, in  Frankreich jeder Vierte um die Preise.</p>
<p>An  Brisanz gewonnen hat für die Europäer das Thema Politik und Regierung, das nun an dritter Stelle steht. Am stärksten besorgt zeigen sich mit 57  Prozent die Belgier. In Italien ist der Unmut diesbezüglich ebenfalls sehr groß: jeder dritte Bürger ist beunruhigt. Unverändert  auf Platz 4 der Sorgenliste steht 2011 die Kriminalität, während die wirtschaftliche Stabilität mit 12 Prozent an 5. Stelle rangiert. Insbesondere  in Italien (23 Prozent), Frankreich und den Niederlanden (jeweils 22  Prozent) wird die verstärkte Bekämpfung von Verbrechen gefordert. In  Deutschland (17 Prozent) und Großbritannien (14 Prozent) spielt dieses  Thema ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle.</p>
<p>Diese  Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie &#8220;Challenges of Europe&#8221;  und basieren auf rund 13.300 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des  GfK Vereins im Februar 2011 in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen,  Österreich, Großbritannien, Belgien, Russland, Spanien, den Niederlanden  und Schweden durchgeführt wurden. Die Ergebnisse sind daher noch nicht  von der Reaktorkatastrophe in Japan beeinflusst. Grundlage der  Untersuchung ist folgende offene Frage, die jedes Jahr unverändert gestellt wird: &#8220;Welches sind Ihrer Meinung nach die dringendsten  Aufgaben, die heute in [jeweiliges Land] zu lösen sind?&#8221;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Faengste-und-sorgen-der-europaer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/aengste-und-sorgen-der-europaer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftskammer: Lehrlingskandidaten sind unqualifiziert (Info + Kommentar)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/wirtschaftskammer-es-gibt-wenige-qualifizierte-lehrlinge/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/wirtschaftskammer-es-gibt-wenige-qualifizierte-lehrlinge/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 22:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Basiskenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Grundkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW)]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlingskandidaten]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[logisches denken]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Mindest-Bildungsstandard]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Niveau]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschulabsolventen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschulausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschule]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Plichtschüler]]></category>
		<category><![CDATA[qualifizierte Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[qualifizierte Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[rechnen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulnoten]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[sprachliches Ausdrucksvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[technisches Verständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer (WKO)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=5985</guid>
		<description><![CDATA[68 Prozent der Wiener Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete, qualifizierte Jugendliche als Lehrlinge zu finden, was aus einer aktuellen Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien hervorgeht. Demnach geht das Niveau der Pflichtschulabsolventen seit Jahren zurück und verfügen immer mehr von ihnen über nur geringe Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>68 Prozent der Wiener Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete, qualifizierte Jugendliche als Lehrlinge zu finden, was aus einer aktuellen Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien hervorgeht. Demnach  geht das Niveau der Pflichtschulabsolventen seit Jahren zurück und verfügen immer mehr von ihnen über nur geringe Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen.<span id="more-5985"></span></p>
<p>Die Unternehmen legten Wert auf Basiskenntnisse, die sie voraussetzen, so die Wirstchaftskammer: &#8220;Es ist für die Betriebe nicht möglich und auch nicht zumutbar das nachzuholen, was die Jugendlichen in der Schule nicht gelernt haben.&#8221; Die internationale PISA-Studie habe gezeigt, dass unterschiedliche Bildungssysteme zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die Wirtschaftskammer fordert daher die &#8220;Einführung verpflichtender Mindest-Bildungsstandards in den Pflichtschulen oder Bildungs- und Berufsorientierung in allen Schultypen&#8221;.</p>
<p>Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen habe zwar einen hohen Stellenwert im Bewusstsein der Wiener Betriebe, aber mit den folgenden Fähigkeiten der Jugendlichen seien die Wiener Betriebe (300 aus allen Branchen) nicht oder gar nicht zufrieden:</p>
<ul>
<li>54% &#8211; Mathematik</li>
<li> 35% &#8211; sprachliches Ausdruckvermögen</li>
<li>35% &#8211; logisches Denken</li>
<li>33% &#8211; technisches Verständnis</li>
<li>44% &#8211; gute Schulnoten im Allgemeinen</li>
</ul>
<p>Dabei seien gerade die folgenden Qualifikationen besonders wichtig:</p>
<ul>
<li>Jung98% &#8211; Logisches Denken</li>
<li>95% &#8211; Sprachliches Ausdrucksvermögen</li>
<li>84% &#8211; Mathematik</li>
<li> 65% &#8211; Technisches Verständnis</li>
<li> 79% &#8211; Gute Schulnoten im Allgemeinen</li>
</ul>
<p><em>Es ist ja schon äusserst hilfreich, wenn man als Wirtschaftskammer  -aus welchen Gründen auch immer- Fachkräfte aus dem Ausland rekuitieren will, und man dafür Rügen ausgerechnet von der Arbeiterkammer bekommt und gibts und schon gibts eine schöne Studie, die belegen will, dass Österreichs Jugendliche sozusagen als &#8220;ungebildete Deppen&#8221; die Pflichtschulen verlassen und demnach nicht als Fachkräfte geeignet sind.</em></p>
<p><em>Kein Zweifel: Auf der einen Seite mag tatsächlich das Bildungsniveau der Pflichtschüler stark verbesserungswürdig sein, und nur im Klammer bemerkt: Ich bin mir nicht sicher, ob die von Unterrichtsministerin Schmied so forcierte Gesamtschule wirklich die Lösung dieses Problems darstellt.</em></p>
<p><em>Andererseits aber: wir haben eine so hohe (vor allem Jugend-)Arbeitslosigkeit im eigenen Land. </em></p>
<p><em>Die meines Erachtens richtigen Antworten auf die aktuellen offenen Fragen können daher nur lauten:</em></p>
<ul>
<li><em>Einheimische Fachkräfte haben grundsätzlich Vorrang.<br />
</em></li>
<li><em>Es muss Kindern und Jugendlichen noch mehr privat und öffentlich bewusst (gemacht) werden, wie wichtig eine solide Ausbildung (ob schulisch oder durch Lehre) für das gesamte Leben ist, ja dass diese eine Überlebensfrage für die Zukunft darstellt.</em></li>
<li><em>In der schulischen Grundausbildung muss stichhaltig überprüft werden, inwieweit das derzeitige Ausbildungssystem für ausreichend Wissen in den wichtigen Bereichen Logisches Denken, Sprachliches Ausdrucksvermögen, Mathematik, Technisches Verständnis führt.</em></li>
<li><em>Sollte dies nicht der Fall sein, muss dringend eine Pflichtschulreform her, die von ihren Ausbildungszielen her garantiert, dass Pfichtschulabsolventen für eine Lehre optimal vorbereitet sind und grundsätzlich ein gewisses Niveau an Allgemeinwissen vorweisen.<br />
</em></li>
<li><em>Und aktuell gilt es, auch rasch in jenen Bereichen Fachkräfte (um welche Bereiche geht es da überhaupt?) selbst auszubilden, in denen man sie braucht: Dies gilt für die Lehre genauso wie für den Schul- und den Universitätsbetrieb. Immerhin klagt man seit 10 Jahren über sogenannten Fachkräftemangel. Und warum hat den bislang niemand durch Ausbildung entsprechender Nachwuchskräfte behoben?<br />
</em></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fwirtschaftskammer-es-gibt-wenige-qualifizierte-lehrlinge%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/wirtschaftskammer-es-gibt-wenige-qualifizierte-lehrlinge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die gute Nachricht zum 1. Mai: Offene Stellen im Sozialbereich</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/die-gute-nachricht-zum-1-mai-offene-stellen-im-sozialbereich/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/die-gute-nachricht-zum-1-mai-offene-stellen-im-sozialbereich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 08:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktservice (AMS)]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Estland]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[eurostat]]></category>
		<category><![CDATA[Eurozone]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Nachricht]]></category>
		<category><![CDATA[Hilswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenpfleger]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Stellen]]></category>
		<category><![CDATA[Othmar Karas]]></category>
		<category><![CDATA[Schulungen]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenbetreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftssicherer Job]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=4537</guid>
		<description><![CDATA[Arbeitslosigkeit in der Eurozone Tabelle: eurostat In Zeiten des Totjammerns der Wirtschaft gibts gerade am heutigen Tag der Arbeit auch eine gute Nachricht: Es gibt sie, tatsächlich: die erwünschten vielen Jobs: allerdings in einem Berufssektor, der -aus welchen Gründen auch immer- für viele nicht wirklich attraktiv erscheint: Der Sozialbereich: Gibt man in die Jobsuchmaschine des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4539" class="wp-caption alignleft" style="width: 335px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eurostat-ArbeitloseMärz2010.jpg"><img class="size-full wp-image-4539" title="Eurostat-ArbeitloseMärz2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eurostat-ArbeitloseMärz2010.jpg" alt="" width="325" height="118" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Arbeitslosigkeit in der Eurozone<br />
Tabelle: eurostat</dd>
</dl>
</h4>
<p>In Zeiten des Totjammerns der Wirtschaft gibts gerade am heutigen Tag der Arbeit auch eine gute Nachricht: Es gibt sie, tatsächlich: die erwünschten vielen Jobs: allerdings in einem Berufssektor, der -aus welchen Gründen auch immer- für viele nicht wirklich attraktiv erscheint:  Der Sozialbereich: Gibt man in die Jobsuchmaschine des offiziellen österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) das Stichwort &#8220;sozial&#8221; ein, sind <a title="AMS Offene Stellen im Sozialbereich" href="http://jobroom.ams.or.at/jobsuche/FreieSuche.jsp" target="_blank">2220 offene Stellen</a> zu finden, allein 981 Angebote sind unter dem Suchbegriff &#8220;Krankenpfleger&#8221;, 118 unter &#8220;Sozialarbeiter&#8221;, 80 unter &#8220;Seniorenbetreuer&#8221; und 77 unter &#8220;Behindertenbetreuer&#8221; zu finden. Zudem werden derzeit auch 65 Jobs als Lehrer angeboten.<span id="more-4537"></span></p>
<p>&#8220;Die Sozial- und Gesundheitsberufe sind der Job-Motor in Österreich, nicht nur in der Krise!&#8221;, sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas, heute, Samstag, am Tag der Arbeit. &#8220;Das Hilfswerk hat<br />
laufend etwa 300 offene Stellen, die wir nur schwer besetzen können: Heimhilfen, PflegehelferInnen, Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, aber auch Personal für die Kinder- und Jugendbetreuung.&#8221;, so Karas. &#8220;Wir suchen nicht nur Profis, sondern wir bieten auch EinsteigerInnen und WiedereinsteigerInnen Chancen&#8221;, so Karas weiter, der der auch auf die zahlreichen AMS-Unterstützungen hinweist, die arbeitslosen Menschen den Einstieg, Umstieg und Wiedereinstieg erleichtern. &#8220;Es lohnt sich auf jeden Fall sich zu informieren!&#8221;, so Karas abschließend.</p>
<p>Das gesamte aktuelle Job-Angebot des Hilfswerks, inklusive Job-Profile und Ansprechpartner, ist auf http://www.hilfswerk.at/jobs gelistet. Die österreichische Caritas hat derzeit übrigens auch <a title="Jobs bei der Caritas" href="http://www.caritas.at/mitarbeit-ausbildung/offene-stellen/?funktionen=8191&amp;ausmass=31&amp;region=1" target="_blank">36 offene Jobs</a> zu besetzen. Wer eine &#8220;soziale Ader&#8221; hat, beruflich flexibel ist und einen &#8220;zukunftssicheren&#8221; Job will, der ist gut beraten, sich im Sozialbereich zumindest mal umzusehen.</p>
<p>In Österreich liegt die Arbeitslosigkeit übrigens derzeit bei 6,9 Prozent (nach Eurostat-Berechnung bei 4,9 Prozent) das sind über 330.000 Menschen (davon über 81.000 in Schulungen), und in der Eurozone insgesamt haben wir derzeit eine Arbeitslosenrate von 10 Prozent (mit den Niederlande an erstetr Stelle, gefolgt von Österreich und Luxemburg und mit Estland und Lettland mit der höchsten Arbeitslosigkeit).</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fdie-gute-nachricht-zum-1-mai-offene-stellen-im-sozialbereich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/die-gute-nachricht-zum-1-mai-offene-stellen-im-sozialbereich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Caritasdirektor Landau: &#8220;Arbeitslosigkeit macht krank&#8221;</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/caritasdirektor-landau-arbeitslosigkeit-macht-krank/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/caritasdirektor-landau-arbeitslosigkeit-macht-krank/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 09:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosenzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktservice (AMS)]]></category>
		<category><![CDATA[Arme]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bekämpfung der Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Förderunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilflosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[hke]]></category>
		<category><![CDATA[Inigo]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Landau]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialschmarotzer]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialverträglichkeitsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Transitarbeitskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirstchaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=4654</guid>
		<description><![CDATA[Die Caritas der Erzdiözese Wien fordert angesichts der konstant hohen Arbeitslosenzahlen am heutigen 30. April, dem &#8220;Tag der Arbeitslosen&#8221;, ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Bei einer Pressekonferenz sagte der Wiener Caritasdirektor Michael Landau wörtlich: &#8220;So mancher Politiker redet sich das Ende der Wirtschaftskrise herbei, tatsächlich ist die soziale Krise noch lange nicht überwunden&#8221;. 266.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Caritas der Erzdiözese Wien fordert angesichts der konstant hohen Arbeitslosenzahlen am heutigen 30. April, dem &#8220;Tag der Arbeitslosen&#8221;, ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Bei einer Pressekonferenz sagte der Wiener Caritasdirektor Michael Landau wörtlich: &#8220;So mancher Politiker redet sich das Ende der Wirtschaftskrise herbei, tatsächlich ist die soziale Krise noch lange nicht überwunden&#8221;. 266.000 Menschen waren im März beim AMS als erwerbslos gemeldet, weitere 84.000 waren in Schulungen. Nach Angaben der Caritas kommen derzeit auf eine freie Stelle 13 erwerbslose Personen. Seit langem gebe es außerdem ein hohes Maß an struktureller Erwerbslosigkeit, das durch die Wirtschaftskrise noch verschärft wird.<span id="more-4654"></span></p>
<p>Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit muss eine politische Querschnittmaterie werden, unterstrich der Wiener Caritasdirektor. So gehe es bei Erwerbslosigkeit auch um Gesundheitspolitik.<br />
&#8220;Arbeitslosigkeit macht krank, und Krankheit macht oft arbeitslos! Wer die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren will, muss auch Arbeitslosigkeit bekämpfen&#8221;, so Landau. Und es gehe auch um Bildungspolitik: Aktuell fördere das österreichische Bildungssystem soziale Mobilität nicht. Bildungsarmut sei in Österreich leider &#8220;erblich&#8221;. Die Caritas trete für eine ganzheitliche Bildungsreform nach dem Vorbild der skandinavischen Länder ein, also mit Ganztags- und Gesamtschulen, kostenlosem und individuellem Förderunterricht in der Schule und optimaler Infrastruktur. Man müsse aber auch an die Menschen denken, für die ein Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt utopisch ist, die aber trotzdem sinnstiftende Beschäftigung und Tagesstrukturierung brauchen. &#8220;Wir benötigen deshalb für jene, die den Einstieg bzw. Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt nicht schaffen, dauerhaft einen erweiterten Arbeitsmarkt dringender denn je&#8221;, so Landau.</p>
<p>Im Hinblick auf die Budgetverhandlungen der kommenden Monate appellierte Landau an die Bundesregierung, verantwortungsvolle Politik zu betreiben und notwendige Sparpakete sozial verträglich zu gestalten: &#8220;Es darf nicht auf Kosten der Schwächsten und Ärmsten in unserem Land gespart werden&#8221;. Es könne nicht sein, dass die schuldlosen Verlierer der Wirtschaftskrise, Menschen, die ohne Job dastehen, die Auswirkungen von Sparkalkülen und Sozialschmarotzer-Verdächtigungen ausbaden müssen &#8211; und zwar gemeinsam mit ihren Familien, mit ihren Kindern. Die schuldlosen Opfer der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit selbst für ihr Schicksal verantwortlich zu machen, sei nichts anderes als ein Versuch, von der eigenen Hilflosigkeit und von mangelnder Lösungskompetenz abzulenken. Die Caritas fordere  daher eine Sozialverträglichkeitsprüfung für jede einzelne geplante Maßnahme zur Budgetkonsolidierung, betonte Landau.</p>
<p>Seit 20 Jahren engagiert sich die Caritas der Erzdiözese Wien im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik für langzeiterwerbslose Frauen und Männer. Mit einem Projekt und 12 Transitarbeitskräften wurde im Jahr 1990 begonnen. 20 Jahre später bietet die Caritas österreichweit rund 40 Beschäftigungsprojekte mit insgesamt rund 500 Arbeitsplätzen an. Allein das Angebot der Caritas der Erzdiözese Wien umfasst neun verschiedene Projekte mit 360 Arbeitsplätzen für Menschen, die nicht die besten Karten am Arbeitsmarkt haben. Zu diesen Projekten zählt unter anderem das Restaurant &#8220;Inigo&#8221; im 1. Bezirk oder das Projekt &#8220;hke &#8211; Handwerk, Kunst, Entwicklung&#8221; an der Ottakringerstraße, wo aus alten Planen Taschen produziert werden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fcaritasdirektor-landau-arbeitslosigkeit-macht-krank%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/caritasdirektor-landau-arbeitslosigkeit-macht-krank/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
