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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Arbeitnehmer</title>
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		<title>18. April: Weltweiter Aktionstag gegen TTIP</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 11:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA führt weiterhin zu Verstimmungen in Europa. Regierungen beruhigen, Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenkammer sehen durch TTIP neue Chancen auch für Klein- und Mittelbetriebe. Die Skeptiker hingegen befürchten, dass die Interessen der größten internationalen Konzerne jeweils über die Interessen von Mensch und Umwelt gestellt werden. So ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/TIPP-Aktionstag.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16078" title="TIPP-Aktionstag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/TIPP-Aktionstag.jpg" alt="" width="680" height="196" /></a>Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA führt weiterhin zu Verstimmungen in Europa. Regierungen beruhigen, Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenkammer sehen durch TTIP neue Chancen auch für Klein- und Mittelbetriebe.</p>
<p>Die Skeptiker hingegen befürchten, dass die Interessen der größten internationalen Konzerne jeweils über die Interessen von Mensch und Umwelt gestellt werden. So ist für morgen, 18. April ein <a title="Aktionstag: TTIP stoppen" href="http://www.ttip-stoppen.at" target="_blank">weltweiter Aktionstag</a> gegen TTIP, CETA und  TiSA angesetzt. Zu den Gegnern von TTIP gehören unter anderem die deutsche Konsumentenschutzorganisation Foodwatch, der Österreichische Journalistenclub (ÖJC) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), der ebenso aufruft, am Aktionstag teilzunehmen. <a title="Aktionstag: TTIP stoppen." href="http://www.ttip-stoppen.at/" target="_blank">Nähere Infos zum Aktionstag gibts online.</a> Und die <a title="TTIP: EU-Diskussionsgrundlagen" href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=1230" target="_blank">Diskussionsgrundlagen der EU zum Thema TTIP sind ebenfalls online</a> abrufbar.<span id="more-16077"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421046794/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3421046794&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=DDI5PJC5OC5S3NZM"><img class="alignright" style="border: 0px none;" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3421046794&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="158" height="250" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3421046794" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Foodwatch sieht in TTIP einen massiven &#8220;Angriff auf die Demokratie&#8221; und lädt zu einer <a title="Foodwatch-Aktion gegen TTIP" href="https://aktion.foodwatch.de/ea-action/action?ea.client.id=1940&amp;ea.campaign.id=36278&amp;ea.tracking.id=newsl#3" target="_blank">Online-Aktion</a> ein, bei der die Abgeordneten an Ihre Pflicht erinnert werden. Seit dem Start dieser Aktion vor zwei Wochen haben laut foodwatch bereits tausende Bürgerinnen und Bürger  insgesamt weit mehr als 30.000 persönliche E-Mails an Ihre  Wahlkreisabgeordneten geschickt und nachgefragt: &#8220;Ist Ihnen bewusst,  dass das geplante Freihandelsabkommen auch Ihren politischen  Handlungsspielraum einschränken kann? Warum lassen Sie sich entmachten?&#8221;. foodwatch (deren Geschäftsführer Thilo Bode schrieb den TTIP-Bestseller &#8220;Die Freihandelslüge&#8221;) ist aus folgenden Gründen gegen TTIP:</p>
<p><strong>“1.</strong> Alle im TTIP-Vertrag zwischen der EU und den USA  gegenseitig anerkannten Standards und Richtlinien könnten zukünftig nur  noch einvernehmlich weiterentwickelt werden. Denken Sie nur an die mehr  als dringend nötige Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft!  Wollen wir in Europa in dieser Frage wirklich vom Konsens mit einem  Handelspartner abhängig sein? Wir meinen: Nein. Wir wollen selbst  vorangehen und Standards im Verbraucher- und Umweltschutz jederzeit  eigenständig und mutig weiterentwickeln können.</p>
<p><strong>2.</strong> Der TTIP-Vertrag wäre ein völkerrechtliches Abkommen und würde damit  Vorrang vor EU-Recht und Gesetzen der EU-Mitgliedstaaten genießen. Das  bedeutet in der Praxis: Künftige Gesetze müssten &#8220;TTIP-kompatibel&#8221; sein,  dürften den Vereinbarungen im Freihandelsabkommen nicht widersprechen.  Dies würde ganz automatisch zu einer Einschränkung des politischen  Handlungsspielraumes führen. Das glauben Sie nicht? Das Bundeskanzleramt  hat uns in einem Brief ganz offiziell bestätigt, &#8220;dass der  Regelungsspielraum der EU und der EU-Mitgliedstaaten [?] in Teilen  eingeschränkt werden kann.&#8221;” (foodwatch)</p>
<p>Sowohl  TTIP als auch CETA beinhalten einen   &#8220;Investor-Staat-Streitbeilegungsmechanismus&#8221; (ISDS), kritisiert der Österreichische Gewerkschaftsbund: Mit diesem   Mechanismus zur Beilegung von Streitigkeiten können Konzerne das   nationale Gerichtswesen umgehen und direkt vor privaten internationalen   Schiedsgerichten &#8211; und damit außerhalb der nationalen und europäischen   Rechtssysteme &#8211; gegen einen Staat klagen. Es geht um Entschädigungen  für  Regulierungen in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt, Finanzen oder   anderen Bereichen öffentlicher Politik, die aus Sicht der Investoren   ihre Rechte beeinträchtigen. &#8220;Eine Neuausrichtung der Handelspolitik muss auf fairem  Handel, auf hohen Standards zum Schutz der ArbeitnehmerInnen, Gesundheit  und der Umwelt für alle weltweit sowie auf Demokratie und Transparenz  basieren&#8221;, fordert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB.</p>
<p>Während  Investoren Sonderrechte in der Form von privaten Schiedsgerichten  bekommen sollen, ist für die Bestimmungen zu international anerkannten  sozialen Mindeststandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)  Unverbindlichkeit vorgesehen. Damit heißen die Handelsminister gut, dass  grundlegende Bestimmungen für die Arbeitnehmer nicht  rechtsverbindlich durchsetzbar sind und bei Verstößen ohne jegliche  Konsequenz bleiben, kiritiseirt der ÖGB. Weder USA noch Kanada haben das Übereinkommen zur  Vereinigungsfreiheit und dem Recht auf Kollektivvertragsverhandlungen  zur Durchsetzung von Gewerkschaftsrechten ratifiziert. In den USA sind  Arbeitgeber extrem gewerkschaftsfeindlich eingestellt und verhindern die  Gründung von betrieblichen ArbeitnehmerInneninteressenvertretungen,  wenn nötig auch mithilfe von auf Zerschlagung von Gewerkschaften  spezialisierten Anwaltsfirmen.</p>
<p>Gewerkschaften  kritisieren, dass wichtige öffentliche Dienstleistungen wie Bildung,  Gesundheit, Verkehr, Kultur, Wasser nur ungenügend aus den  Freihandelsabkommen ausgenommen sind.</p>
<p>Die wichtigsten-ÖGB Forderungen:</p>
<ul>
<li>Keine Investitionsschutzbestimmungen und Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren (ISDS)</li>
<li>Öffentliche Dienstleistungen müssen unmissverständlich aus dem Anwendungsbereich ausgenommen werden.</li>
<li>Verbindliche Verankerung von ILO-Kernarbeitsnormen und internationalen Umweltabkommen</li>
<li>Nein zum Regulatorischen Kooperationsrat</li>
<li>Keine Verhandlungen im Lebensmittelsektor</li>
<li>Keine Geheimverhandlungen.</li>
</ul>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert anlässlich des  morgigen globalen Aktionstages gegen das Handelsabkommen TTIP die  österreichischen Verhandler und die Abgeordneten zum EU-Parlament  dringend auf, die Bereiche Medien, Kultur und Urheberrechte aus den  TTIP-Verhandlungen mit den USA herauszunehmen. &#8220;Urheberrechte gehören nicht in das Freihandelsabkommen&#8221;, fordert der ÖJC. Das deutsch-österreichische Urheberrecht ist demnach um ein Vielfaches  journalisten- und autorenfreundlicher als das anglo-amerikanische  Copyright. &#8220;Es geht daher in diesen Verhandlungen schlicht und einfach  um das Geld der Autorinnen und Autoren und um einen kostenlosen  Wissenstransfer von Europa in die USA&#8221;,erklärtÖJC-Präsident Fred Turnheim. &#8220;Da das Urheberrecht autorenorientiert und das Copyright  verlagsorientiert sind, ist hier ein Zusammenwachsen beider  Rechtssysteme nicht möglich&#8221;, so Turnheim.</p>
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		<title>AK-Chef Kaske will Bonus-Malus bei Beschäftigung 55 Plus</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Sep 2013 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Unternehmen in Österreich engegieren keine älteren Arbeitnehmer mehr oder kündigen sie sogar frühzeitig. Dies muss sich ändern, sagt Arbeiterkammer-Präsident Rudi Kaske und fordert ein Bonus-Malus bei Beschäftigung Älterer. Die Arbeitslosigkeit und die Zahl der Teilnehmer an Schulungen des Arbeitsmarktservice steigen Monat für Monat kontinuierlich an.„Besonders schwierig ist es für ältere Arbeitsuchende“, sagt AK Präsident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/002_Rudi_Kaske_AK_©-Lisi-Specht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15305" title="002_Rudi_Kaske_AK_© Lisi Specht" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/002_Rudi_Kaske_AK_©-Lisi-Specht-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Viele Unternehmen in Österreich engegieren keine älteren Arbeitnehmer mehr oder kündigen sie sogar frühzeitig. Dies muss sich ändern, sagt Arbeiterkammer-Präsident Rudi Kaske und fordert ein Bonus-Malus bei Beschäftigung Älterer.</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit und die Zahl der Teilnehmer an  Schulungen des  Arbeitsmarktservice steigen Monat für Monat  kontinuierlich  an.„Besonders schwierig ist es für ältere  Arbeitsuchende“, sagt AK  Präsident Rudi Kaske. Seit 2008 stieg die Zahl  der Arbeit Suchenden in  der Gruppe der 50-64 Jährigen von rund 48.200  auf rund 66.000 im Jahr  2012 – das ist ein Plus von 37 Prozent. Aktuell  im August 2013 waren um  22 Prozent mehr ältere Arbeitnehmer  arbeitslos gemeldet als im  August 2012.</p>
<p><span id="more-15304"></span></p>
<p>Laut Kaske gibt es mehr als 22.600 Unternehmen mit 20 Mitarbeiter und  mehr.  Diese Unternehmen beschäftigen drei Viertel aller  Arbeitnehmer.  Über 4.200 (19 Prozent) davon beschäftigen keine oder nur kurzfristig Ältere. Lediglich ein Drittel der  größeren Unternehmen ab 100  Mitarbeiter beschäftigen mehr als zehn  Prozent Ältere über 55.</p>
<p>Dieses  Bild zieht sich durch alle  Branchen und Betriebsgrößen. Erste  Auswertungen zeigen, dass in  Branchen mit hohen physischen Belastungen  zum Teil mehr Ältere  beschäftigt sind (etwa Bergbau), als in solchen mit  geringeren (etwa  Informations- und Kommunikationsbranche).„Es zeigt  sich aber auch, dass  vielfach die Arbeitsbedingungen ihre Spuren  hinterlassen, etwa im  Gesundheits- und Sozialwesen. Da brauchen wir  geänderte  Rahmenbedingungen, alternsgerechte Arbeitsplätze und generell  mehr  gesundheitliche Prävention“, fordert Kaske.</p>
<p>„Seit Jahren sind sich  alle darüber einig, dass das ein unhaltbarer Zustand ist, weil es  notwendig ist und sein wird, gerade diese Altersgruppe auf dem  Arbeitsmarkt zu halten bzw unterzubringen. Die Fakten über die  Beschäftigung Älterer in den Betrieben zeigen, dass viele Unternehmen  ihrem gesellschaftspolitischen Auftrag nicht nachkommen und nur wenige  bis gar keine Älteren beschäftigen. Wir brauchen ein Bonus-Malus-System,  das gerade diese Betriebe umfasst“, fordert Kaske eine rasche  Einführung.</p>
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		<item>
		<title>Gesamteuropäische Umfrage: Arbeits-Stress wird Hauptproblem</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 22:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[52 Prozent der Europäer rechnen mit zunehmendem arbeitsbedingten Stress Grafik: EU-OSHA &#160; Arbeitsbedingter Stress wird zu einem zunehmenden Problem in Europa. Ipsos MORI führte die Umfrage im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) durch und befragte über 35 000 Personen der Öffentlichkeit aus 36 europäischen Ländern zu aktuellen Arbeitsplatzthemen. 8 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12389" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Stress-Diagramm.jpg"><img class="size-medium wp-image-12389   " title="EU-Stress-Diagramm" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Stress-Diagramm-300x206.jpg" alt="" width="240" height="165" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">52 Prozent der Europäer rechnen mit zunehmendem arbeitsbedingten Stress Grafik: EU-OSHA</h4>
</dl>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Arbeitsbedingter Stress wird zu einem zunehmenden Problem in Europa. Ipsos MORI führte die Umfrage im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) durch und befragte über 35 000 Personen der Öffentlichkeit aus 36 europäischen Ländern zu aktuellen Arbeitsplatzthemen. 8 von 10 der Befragten befürchten demnach eine Zunahme von arbeitsbedingtem Stress und halten diesen auch für bedenklich. Demnach stimmt die große Mehrheit der Europäer (86 %) darin  überein, dass die Umsetzung von guten praktischen Lösungen im Bereich  Sicherheit und Gesundheitsschutz für die wirtschaftliche  Wettbewerbsfähigkeit eines Landes notwendig ist, wobei 56 % dieser  Aussage vehement zustimmen (In Österreich: 89% bzw. 56%).</p>
<p>Acht von zehn Beschäftigten in ganz Europa (80 %) sind der Ansicht, dass die Zahl der Personen, die unter arbeitsbedingtem Stress leiden, in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird (in Österreich 76%). 52 Prozent der Befragten gehen sogar von einer starken Zunahme aus (in Österreich: 40%).  Arbeitsbedingter Stress ist eine der größten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit in Europa und stellt eine immense Belastung in Bezug auf menschliches Leiden und die wirtschaftliche Leistung dar.<span id="more-12383"></span></p>
<p>&#8220;Die Finanzkrise und der Wandel in der Arbeitswelt stellen höhere Anforderungen an ArbeitnehmerInnen, von daher ist es nicht überraschend, dass arbeitsbedingter Stress die Menschen sehr stark beschäftigt&#8221;, erklärt Christa Sedlatschek, Direktorin der EU-OSHA. &#8220;Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Unternehmensgröße ist<br />
die überwältigende Mehrheit der Befragten der Ansicht, dass arbeitsbedingter Stress zunehmen wird. Dennoch gibt es bei der Aussage, dass arbeitsbedingter Stress stark zunehmen wird, interessante Schwankungen zwischen den Ländern: Die Norweger beispielsweise sind diesbezüglich am wenigsten (16 %) und die Griechen am meisten (83 %) besorgt. Die Bekämpfung psychosozialer Risiken ist ein Tätigkeitsschwerpunkt der EU-OSHA bei der Verbesserung des Arbeitsalltags von Arbeitnehmern in ganz Europa.&#8221;</p>
<p>In Bezug auf das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ergab die Umfrage, dass 87 Prozent der europäischen Öffentlichkeit der Ansicht sind, gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit seien wichtig, um den Menschen ein längeres Arbeitsleben<br />
bis zum Ruhestand zu ermöglichen (davon halten 56 % dies für sehr wichtig). Ähnliches gilt für Österreich mit 85 bzw. 63 Prozent. Die vollständigen Ergebnisse der gesamteuropäischen Meinungsumfrage inklusive Österreich-Daten sind <a href="http://osha.europa.eu/de/safety-health-in-figures" target="_blank">hier online abrufbar.</a></p>
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		<title>Jungunternehmer fordern Steuersenkung (Info und Kommentar)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10208" class="wp-caption alignright" style="width: 226px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10208 " title="Junge Wirtschaft" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft<br />
Foto: jungewirtschaft.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Mehrheit der österreichischen Jungunternehmer findet das aktuelle Steuersystem ungerecht und fordern daher unter anderem die Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer sowie die steuerliche Begünstigung von Familien. Eine solche Steuerreform soll durch umfassende Pensions- und Verwaltungsreform finanziert werden. Dies geht aus einer market-Umfrage unter 1.300 jungen Selbständigen hervor, welche von der Jungen Wirtschaft vorgestellt wurde. Demnach hält eine große Mehrheit der heimischen Jungunternehmer (79%)  das momentane Steuersystem für &#8220;wenig&#8221; bzw. &#8220;gar nicht gerecht&#8221;, während lediglich 19 Prozent sind der Meinung sind, dass das aktuelle System &#8220;eher gerecht&#8221; ist. Der Hauptgrund für die Ablehnung liegt vor allem in der Höhe der steuerlichen Abgaben.</p>
<p>Die jungen Selbstständigen haben laut Umfrageergebnis klare Vorstellungen wie eine Steuerreform aussehen sollte: Sie sehen besonders die Notwendigkeit die Lohnnebenkosten zu senken (63%), die Familien steuerlich zu begünstigen (54%) und die Einkommensteuer zu senken (45%). Dabei ist die junge Unternehmergeneration davon überzeugt, dass eine Steuerreform in erster Linie durch Reformen und nicht durch Kürzungen finanziert werden muss &#8211; Stichwort: Verwaltungsreform (81%) und Pensionsreform (69%). Die Erwartungshaltung bezüglich Umsetzung dieser Maßnahmen ist aber gering.  Steuererhöhungen, etwa der Mehrwertsteuer oder Einkommensteuer, sind in den Augen der Jungunternehmer untaugliche Mittel. Dennoch rechnen die Befragten (55%) mit einer Erhöhung der Einkommenssteuer.<span id="more-10201"></span></p>
<p>Auch im Hinblick auf eine Entlastung der Unternehmen sind die Erwartungen niedrig. Lediglich acht Prozent gehen &#8220;auf jeden Fall&#8221; von einer Entlastung der Unternehmen im Falle einer Steuerreform aus. Demgegenüber rechnen 56 Prozent &#8220;eher nicht&#8221; bzw. 14 Prozent &#8220;sicher nicht&#8221; mit einem solchen Schritt. Dafür fordern die Jungunternehmer steuerliche Investitionen besonders in die Bereiche Bildung (96%), Gesundheit (92%) und Familie (91%).</p>
<p>&#8220;Das Steuersystem in Österreich ist überholt und gehört reformiert. Wer heute etwa Arbeitsplätze schafft und dadurch Verantwortung übernimmt, wird durch hohe Steuern bestraft&#8221;, kritisiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft: &#8220;Unser Steuersystem folgt dem Motto: Streng&#8217; dich an, dann wird dir genommen. Ruh&#8217; dich aus, und du wirst versorgt. Das bestraft Leistung und fördert die Hängematte anstatt die eigene Initiative&#8221;. Die Junge Wirtschaft fordert daher &#8220;eine umfassende Pensions- und Verwaltungsreform: &#8220;Die Hacklerregelung muss sofort weg, das faktische Pensionsantrittsalter muss angehoben und die Gesundheitsvorsorge forciert werden, damit Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben bleiben können&#8221;, fordert Roth.</p>
<p><em>Die Gedanken  und Wünsche der Jungen Wirtschaft sind konstruktiv diskussionswürdig:</em></p>
<p><em>Mein vollster Respekt gilt all jenen jungen Pionieren, die den mutigen Weg in die berufliche Selbständigkeit wagen, ist der Erfolg dessen ja keinesfalls sichergestellt und das Risiko eines geschäftlichen und damit auch persönlichen Misserfolgs trägt der Gründer selbst. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) ermutigt seit Jahren zwar zur Gründung eines eigenen Unternehmens und lockt je nach Bundesland sogar mit finanziellen Anreizen. Jedoch zu oft werden den Jungunternehmern für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee auch noch die letzten Ersparnisse abgeknöpft und sobald diese eh schon zittern, wie sie den aktuellen Monat finanziell überleben sollen, klopfen dann auch noch Finanzamt und SVA an und fordern nicht selten auch durch Exekutionsdrohung auch noch Zahlungen ein. Klar, dass so viele Jungunternehmer inenrhalb von nur zwei Jahren ihren Selbständigkeitstraum, ihre Geschäftsidee und ihre Firma begraben können. Und daran ist auch das &#8220;System&#8221; schuld.</em></p>
<p><em>Und ja: das aktuelle Steuersystem ist ungerecht: Während wer mit einem riesigen Einkommen auch in der höchsten Progression maximal 50 Prozent Steuern zahlen muss, trifft derselbe hohe Steuersatz auch viel zu schnell sowohl Angestellte als auch bereits Kleinunternehmer. Das ist einfach nicht gerecht: Steuersenkungen bei niederen Einkommen (sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbständigkeit) sind daher dringendst notwendig. Die wünschenswerte Alternative wäre eine Progression auf bis zu mindestens 60 Prozent bei sehr hohen regelmässigen Einkommen. Es kann auch einfach nicht sein, dass wer mit seiner Arbeitskraft und verbunden mit viel Verantwortung dafür Sorge trägt, dass sein neugegründetes Unternehmen nicht pleite geht, während er gleichzeitig persönlich oder seine Familie (ja, die gehört als wertvolle Säule der Zukunft unseres Landes massiv finanziell gefördert) ums finanzielle Überleben kämpfen muss. Dennoch aber wird ein gewünschtes gerechtes Steuersystem dafür sorgen, dass Steuersenkungen für Unternehmer nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen.<br />
</em></p>
<p><em>Die von der Jungen Wirtschaft geforderte Senkung der Lohnnebenkosten ist zwar ein grundsätzlich guter Gedanke, aber er ist nur dann (ohne problematische zusätzliche Belastung der Kranken- und Pensionskassen) sinnvoll und auch verwirklichbar, wenn gleichzeitig auch (nicht wie aktuell) die Einzahlungen in die Sozialkassen je nach Gehalt ohne Obergrenze entsprechend erhöht werden. Wenn es hier einen politischen Konsens der Regierungsparteien gibt, ist eine Senkung der Lohnnebenkosten anzustreben. Keinesfalls aber dürfen Scheinselbständigkeit und andere untypische Dienstverhältnisse, die (durch &#8220;legalen&#8221; Sozialversicherungsbetrug) schwerwiegende finanzielle Verluste für Kranken- und Pensionskassen und auch des defakto-Angestellten bedeuten, weiter forciert werden, sondern müssen im Gegenteil -genauso wie Dumping-Löhne- möglichst vom Markt verschwinden.</em></p>
<p><em>Und ja: Die Pensionsreform muss zügig voranschreiten: Wenn man es als Regierung allen Menschen ohne Wartezeit zumuten kann, plötzlich Steuern zu erhöhen oder neue einzuführen, dann müssen Reformen auch im Bereich der Pensionen spontan möglich sein. Und ja: die Hacklerregelungen gehören (bis auf ganz wenige Ausnahmen) vollständig weg und der frühzeitige Ausstieg aus dem Berufsleben in die Pension muss finanziell wirklich weh tun. Und natürlich müssen endlich auch effiziente Einsparungen auch in der Verwaltung (Verwaltungsreform) umgesetzt werden. &#8220;Versorgungsposten&#8221; für &#8220;verdiente&#8221; Politfunktionäre gehören gänzlich abgeschafft, sogar gesetzlich verboten, Doppelgleisigkeiten in der öffentlichen Verwaltung entflochten und vereinfacht. Und ja: unter anderem auch die Landtage der Bundesländer gehören verkleinert und der Bundesrat ist eigentlich überflüssig.</em></p>
<p><em>Im Grunde sind also sowohl eine Steuer- als auch eine Pensions- als auch eine Verwaltungsreform, aber genauso eine Bildungsrefom (durch stärkere Finanzierung von Bildung, Einbindung der Wirtschaft, notwendige Zugangsbeschränkungen, soziale Studiengebühren in Kombiantion mit gerechten Stipendien, gezieltere Ausbildung von Fachkräften) dringend notwendig: Und alle sinnvollen und vernünftigen Reformen kommen letztlich allen Menschen zugute : Arbeitnehmern genauso wie Unternehmern. Der Mut zum Unternehmertum muss zudem nicht nur beim Start honoriert werden, sondern auch durch Erleichterungen im Sozialversicherungs- und Steuerbereich. Dann werden auch mehr Gelder freigesetzt, unter anderem für neue Arbeitsplätze. Und ja: auch ich sehe es so: &#8220;Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.&#8221;</em></p>
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		<title>Arbeitszeugnis darf Erlangen einer neuen Stelle nicht erschweren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 22:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/krotImage3.png"><img class="size-full wp-image-6420" title="krotImage3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/krotImage3.png" alt="" width="153" height="99" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die aktuelle &#8220;Schluck die Krot net&#8221; -Aktion der AK</dd>
</dl>
</h4>
<p>Ein Dienstzeugnis ist oft entscheidend, ob man eine neue Arbeitstelle erhält oder nicht und daher darf es laut Arbeiterkammer (AK) per Gesetz in Inhalt und Form nichts enthalten, was es Arbeitnehmern erschwert, einen neuen Job zu bekommen. Gerade in qualifizierten Zeugnissen kann sich aber &#8211; hinter auf den ersten Blick positiven Formulierungen &#8211; eine Botschaft verstecken, die letztendlich eine negative Wertung ermöglicht. &#8220;Mitunter sind diese Geheimcodes nur für geübte Augen zu entschlüsseln&#8221;, erklärt AK Arbeitsrechtsexperte Günter Köstelbauer und empfiehlt eine Überprüfung durch die AK.<span id="more-6419"></span></p>
<p>Jeder Arbeitnehmer hat auf Verlangen bei Beendigung eines Dienstverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis (= Endzeugnis). Die Kosten der Ausstellung hat der Arbeitgeber zu tragen. Allerdings sind Aufbau und Formulierung Sache des Arbeitgebers, natürlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Der Zeugnisaussteller muss das Zeugnis unterschreiben. Arbeitnehmer haben jedoch keinen Anspruch auf ein Zeugnis, das Angaben über die Qualität der Leistungen enthält (sgn. qualifiziertes Dienstzeugnis).</p>
<p>Das Gesetz sieht ein einfaches Dienstzeugnis vor, das allgemeine Angaben zur Person des Arbeitnehmers, die genaue Bezeichnung des Arbeitgebers, die Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie die Art der Tätigkeit zu enthalten hat. Aus der Beschreibung der Tätigkeit muss sich der Zeugnisleser ein klares Bild machen können, welche Arbeiten der Arbeitnehmer erbracht hat. Hat sich der Aufgabenbereich des Arbeitnehmers während des Dienstverhältnisses geändert, sind sämtliche Tätigkeiten aufzulisten. Eine inner- oder überbetriebliche Funktion als Interessensvertreter (Betriebsrat, Gewerkschaft) darf im Zeugnis nicht erwähnt werden. Im Zweifelsfall sollten Arbeitnehmer ihre Dienstzeugnisse durch die AK überprüfen lassen. Findet sich ein &#8220;Pferdefuß&#8221; darin, kann man jederzeit vom Recht Gebrauch machen, ein korrekt ausgestelltes Dienstzeugnis zu verlangen – je nach Kollektivvertragsregelung auch bis zu 30 Jahre rückwirkend.</p>
<p>Ein <a title="Qualifiziertes Dienstzeugnis" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/Qualifiziertes_Dienstzeugnis.doc" target="_blank">qualifiziertes Dienstzeugnis ist hier</a> downloadbar, ein <a title="Einfaches Dienstzeugnis" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/einfaches_Dienstzeugnis.doc" target="_blank">einfaches Dienstzeugnis hier</a>.<br />
Und hier noch die häufigsten 10 Geheimcodes und ihre Übersetzung:</p>
<p>1. Schulnote 1 = Superlativ, wo immer möglich<br />
Ein uneingeschränkt positives Zeugnis spart nicht mit Superlativen: Mitarbeiter, die laut Dienstzeugnis &#8220;zur vollsten Zufriedenheit&#8221; gearbeitet haben, sind vom ehemaligen Dienstgeber mit der Note 1 bedacht worden. Alle anderen Formulierungen gelten bereits als Makel.</p>
<p>2. &#8220;Frau M. hat sich stets bemüht&#8221;<br />
Klartext: Bemüht hat sie sich ja, aber das Ergebnis ist fraglich.</p>
<p>3. &#8220;Beim Projekt XY hat sich Herr S. mit ganzer Kraft eingesetzt… &#8221;<br />
Klartext: Herr S. hat sich nur bei dem einen Projekt ins Zeug gelegt.</p>
<p>4. &#8220;Frau L. hat sich im Rahmen ihrer Fähigkeiten eingesetzt &#8230;&#8221;<br />
Klartext: Der Rahmen war derartig eng, dass nur für wenige Fähigkeiten Platz war.</p>
<p>5. &#8220;Herr B. hat sich stets als integrative, kommunikationsstarke Persönlichkeit ins Team eingebracht&#8221;<br />
Klartext: Vor lauter Plaudern ist er kaum mehr zum Arbeiten gekommen.</p>
<p>6. &#8220;Frau A. verfügte über Fachwissen und zeigte großes Selbstvertrauen&#8221;<br />
Klartext: Große Klappe, wenig dahinter.</p>
<p>7. &#8220;Herr R. hat die übertragenen Arbeiten ordnungsgemäß erledigt&#8221;<br />
Klartext: Ordnungsgemäß schon, aber sonst zeigte er nur wenig Eigeninitiative.</p>
<p>8. &#8220;Frau P. war stets mit Interesse und Begeisterung bei der Sache&#8221;<br />
Klartext: Euphorie allein ist kein Erfolgsgarant.</p>
<p>9. &#8220;Herr Z. trug durch seine Geselligkeit zum guten Betriebsklima bei&#8221;<br />
Klartext: Er tratscht viel.</p>
<p>10. &#8220;Frau K. setzte sich insbesondere für die Belange der Belegschaft ein&#8221;<br />
Klartext: Eine Mitarbeiterin, die sich nicht alles gefallen lässt.</p>
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		<title>Arbeiterkammer fordert 1300 Euro Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 22:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die oberösterreichische Arbeiterkammer (AK) fordert einen kollektivvertraglich geregelten Mindestlohn von 1.300 Euro, um die Massenkaufkraft zu stärken, denn &#8220;in Österreich sind 247.000 Menschen armutsgefährdet, obwohl sie arbeiten&#8221;. Mit Mindestlöhnen werde Armut verhindert, die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen verringert und die private Nachfrage angekurbelt, sagen die Befürworter. Höhere Mindestlöhne wirkten zudem durch die Stärkung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die oberösterreichische Arbeiterkammer (AK) fordert einen kollektivvertraglich geregelten Mindestlohn von 1.300 Euro, um die Massenkaufkraft zu stärken, denn &#8220;in Österreich sind 247.000 Menschen armutsgefährdet, obwohl sie arbeiten&#8221;. Mit Mindestlöhnen werde Armut verhindert, die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen verringert und die private Nachfrage angekurbelt, sagen die Befürworter. Höhere Mindestlöhne wirkten zudem durch die Stärkung der Massenkaufkraft sogar beschäftigungsfördernd, verspricht die AK.<span id="more-6085"></span></p>
<p>Die Behauptung der Gegner, dass Mindestlöhne negative Beschäftigungseffekte haben und der Niedriglohnsektor ein Sprungbrett in höher entlohnte Beschäftigung bedeute, sei mittlerweile durch mehrere Studien widerlegt.  Trotzdem wurde die Senkung der Mindestlöhne in einigen Ländern als gezieltes Instrument zur Bekämpfung der Krise gefordert. &#8220;Tatsächlich sind aber jene Länder, die 2009 die Mindestlöhne angehoben haben, teilweise besser über die Krise hinweggekommen, als jene, die auf der Bremse standen&#8221;, argumentiert AK-Präsident Johann Kalliauer. Die Erhöhung des Mindestlohns auf 1.300 Euro sei daher &#8220;nicht nur verteilungspolitisch gerecht, sondern auch wirtschaftspolitisch sinnvoll&#8221;.</p>
<p>Mindestlöhne seien zudem die einfachste Variante, Arbeitnehmern/-innen ein ausreichendes Einkommen zu ermöglichen. Bei Kombilohnmodellen hingegen bestünde die Gefahr, dass Arbeitgeber/-innen Kosten auf die öffentliche Hand abwälzen. &#8220;Damit wird die verteilungspolitische Auseinandersetzung von der betrieblichen Ebene hin zum Wohlfahrtsstaat verlagert. Die Betriebe versuchen, sich aus ihrer Verantwortung für Einkommensgerechtigkeit zu stehlen&#8221;, kritisiert Kalliauer. Damit zudem auch Personen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen profitieren können, müssten auch die Rahmenbedingungen der Mindestlohnbestimmungen verbessert werden. Es sei höchste Zeit, den Arbeitnehmerbegriff an die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anzupassen. &#8220;Verstärken könnte man die Wirkung von Mindestlöhnen im Hinblick auf eine gerechtere Einkommensverteilung durch mehr Einkommenstransparenz&#8221;, so Kalliauer.</p>
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		<title>Arbeitssteuer runter, Eigentumssteuer rauf?</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/arbeitssteuer-runter-eigentumssteuer-rauf/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2007 02:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin dafür, dass die Steuern für Arbeitnehmer gesenkt werden und dafür eine &#8220;Reichensteuer&#8221; eingehoben wird, wie es die OECD und das WIFO fordern. Aber dann muss diese neue Steuer auch die wirklich Reichen treffen und nicht -wie leider oft üblich- wieder mal den Mittelstand. Also eine solche Steuer sollte keinesfalls Personen treffen, die ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin dafür, dass die Steuern für Arbeitnehmer gesenkt werden und dafür eine &#8220;Reichensteuer&#8221; eingehoben wird, wie es die OECD und das WIFO fordern.<br />
Aber dann muss diese neue Steuer auch die wirklich Reichen treffen und nicht -wie leider oft üblich- wieder mal den Mittelstand. Also eine solche Steuer sollte keinesfalls Personen treffen, die ein Jahreseinkommen von unter 100.000 Euro erzielen.<br />
Und was besonders wichtig ist: auf keinem Fall dürfen die Einzahlungen für Arbeitnehmer-Sozialleistungen gekürzt oder eingeschränkt werden. Es reicht schon der Missstand, dass es jetzt schon viel zu viele Scheinselbständige gibt, die nicht sozialversichert sind oder sogenannte freie Dienstnehmer, die oft dazu gezwungen werden, auf eine reguläre Anstellung zu verzichten.</p>
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