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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Apotheker</title>
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		<title>Rauchfrei ins neue Jahr</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 23:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen leiden teils seit Jahren schon an ihrer Sucht zu rauchen: &#8220;Endlich mit dem Rauchen aufhören&#8221; lautet ein beliebter und gesunder Neujahrsvorsatz: Jeder weiß, ohne Zigaretten lebt man gesünder, meistens daher auch länger. Österreichs Apotheken, welche für viele Raucher die erste Anlaufstelle ist, um sich beraten zu lassen, laden daher zu Raucherberatungswochen von 27. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zigaretten-IMG_1736.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14044" title="Zigaretten IMG_1736" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zigaretten-IMG_1736-234x300.jpg" alt="" width="187" height="240" /></a>Viele Menschen leiden teils seit Jahren schon an ihrer Sucht zu rauchen: &#8220;Endlich mit dem Rauchen aufhören&#8221; lautet ein beliebter und gesunder Neujahrsvorsatz: Jeder weiß, ohne Zigaretten lebt man gesünder, meistens daher auch länger. Österreichs Apotheken, welche für viele Raucher die erste Anlaufstelle ist, um sich beraten zu lassen, laden daher zu Raucherberatungswochen von 27. Dezember bis zum 31. Jänner.  Alljährlich nehmen daran etwa 30.000 Menschen teil. &#8220;2013 ist ein gutes Jahr, um ohne Zigaretten leistungsfähiger,  genussfähiger und bewusster zu leben&#8221;, motiviert Max Wellan, Präsident  der Österreichischen Apothekerkammer.</p>
<p>Ein Drittel der Raucherinnen und Raucher ist massivst mit dem Konsum  unzufrieden. Die Auswertung der Raucherberatungswochen 2011 zeigt, dass  der Wunsch, sich das Rauchen abzugewöhnen, keine Altersfrage ist. 29  Prozent der Teilnehmer waren zwischen 41 und 50 Jahre alt, 2 Prozent  jünger als 20 und immerhin 2,6 Prozent älter als 70 Jahre. Die Hälfte  der Aktionsteilnehmer raucht zwischen 11 und 20 Zigaretten pro Tag. <span id="more-14043"></span><br />
Wenn es ganz leicht wäre, würden sogar noch mehr Ihren Konsum einstellen oder zumindest stark reduzieren. Die Motive dafür sind unterschiedlich: Im Vordergrund steht die Sorge um die Gesundheit. Aber auch die finanzielle Belastung wird immer mehr zum Argument. &#8220;Raucher geben bis zu 300 Euro monatlich für Zigaretten aus. Im Einzelfall sogar mehr&#8221;, weiß Univ.-Prof. Michael Kunze, Leiter des Nikotin Instituts Wien und Kooperationspartner der Raucherberatungs-Wochen. Eine weitere Motivation kann die Belastung der Familie oder die Sorge um die Kinder darstellen. Kaum ein Raucher wünscht, dass seine Kinder auch zu rauchen beginnen. Manche stört auch die Abhängigkeit von der Zigarette oder auch die zum Teil als Diskriminierung erlebte Einschränkung der Rauchmöglichkeiten.<br />
Eine Nikotinersatztherapie bietet die Möglichkeit, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Die Chance, von der gewohnten Zigarette wegzukommen, wird durch Motivation und Beratung des Apothekers und zusätzlich durch rezeptfreie Nikotinersatzpräparate aus der Apotheke deutlich erhöht. Dabei kommen unterschiedliche Produkte infrage, wie der Kaugummi, der Inhalator, das Depotpflaster oder Sublingualtabletten. Eine kontinuierliche Hilfe für den ganzen Tag bietet das 16-Stunden Nikotinpflaster, welches vor allem für regelmäßige Raucher geeignet ist. Der Nikotin-Kaugummi für den unregelmäßigen Raucher wird einmal angebissen und dann in die Wangentasche gelegt, damit das Nikotin langsam über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Der Inhalator wird vor allem dann eingesetzt, wenn bei der Entwöhnung das Ritual des Rauchens vermisst wird. Die verschiedenen Methoden können auch kombiniert eingesetzt werden.</p>
<p>&#8220;Wir Apotheker beraten und motivieren unsere Kunden, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Entscheidung muss aber vom Raucher selbst kommen, denn das Aufhören beginnt im Kopf. Die medikamentöse Hilfe mittels Nikotinersatz stellt aber eine wichtige Unterstützung dar&#8221;, erklärt Wellan. Die Erfahrung zeigt, dass der &#8220;harte&#8221; rauchfreie Anfang bereits nach kurzer Zeit durch Steigerung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit sowie durch eine höhere Lebensqualität entschädigt<br />
wird.</p>
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		<title>Akuter Apothekermangel in Österreich</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 22:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pharmaziestudierende im Labor Foto: ABDA Das Problem ist bekannt: zu viele Interessenten stehen -vor allem in Wien- zu wenigen Universitätsstudienplätzen im Bereich Medizin gegenüber. Dabei gibt es offenbar ausgerechnet in Österreich einen Mangel an medizinisch ausgebildeten Fachkräften, zwar nicht im ärztlichen Bereich, jedoch im pharmazeutischen: Österreichweit sind mehr als 130 offene Stellen für studierte Apotheker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9171" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium2.jpg"><img class="size-medium wp-image-9171 " title="Pharmaziestudium2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Pharmaziestudierende im Labor<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>Das Problem ist bekannt: zu viele Interessenten stehen -vor allem in Wien- zu wenigen Universitätsstudienplätzen im Bereich Medizin gegenüber. Dabei gibt es offenbar ausgerechnet in Österreich einen Mangel an medizinisch ausgebildeten Fachkräften, zwar nicht im ärztlichen Bereich, jedoch im pharmazeutischen: Österreichweit sind mehr als 130 offene Stellen für studierte Apotheker nicht besetzt, klagt Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, Friedemann Bachleitner-Hofmann. Dabei sei der Job sicher, werde gut entlohnt und sei mit tollen Aufstiegschancen verbunden.<span id="more-9169"></span></p>
<p>Im Vormonat März waren 130 offene Akademiker-Stellen in Österreichs  öffentlichen Apotheken gemeldet. Besonders gravierend ist die Situation  in Ober- und Niederösterreich. &#8220;In Niederösterreich werden derzeit 38  Apotheker gesucht. Absolventen des Pharmazie-Studiums könnten sofort  eine der 11 offenen Ausbildungs-Stellen als &#8220;Aspiranten&#8221; antreten. In  Oberösterreich fehlen derzeit 25 Pharmazeuten, zusätzlich sind 11  Aspiranten-Stellen zu haben&#8221;, berichtet Österreichs oberster  selbstständiger Apotheker.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium3_ABDA.jpg"><img class="size-medium wp-image-9173 " title="Pharmaziestudium3_ABDA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium3_ABDA-300x154.jpg" alt="" width="300" height="154" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der deutsche Apothekerverband wirbt um Studenten<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>In Wien, Graz und Innsbruck kann man Pharmazie studieren. &#8220;Wir fordern  auch für Linz einen pharmazeutischen Lehrstuhl und werden uns an den neuen Wissenschaftsminister Töchterle wenden&#8221;, kündigt  Bachleitner-Hofmann an. Denn: Mehr Ausbildungsstätten bringen mehr Absolventen. &#8220;Das Studium der Pharmazie verlangt den jungen Menschen alles ab. Es ist lang und schwer. Viele wählen nach dem Uni-Diplom den Weg in die Forschung. Um unser Service für die Patienten aufrecht zu erhalten, brauchen wir aber dringend akademischen Nachwuchs in den Apotheken&#8221;, erklärt Bachleitner-Hofmann.</p>
<p>Was zukünftige Apotheker während des Pharmaziestudiums lernen, darüber informiert die deutsche Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) im Internet: unter anderem stehen Informationsvideos zur Verfügung: Nach dem ersten Video zur  Teildisziplin Klinische Pharmazie ist jetzt ein zweites zu  Pharmazeutischer Chemie abrufbar. Weitere Videos zu den  Teildisziplinen Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Technologie  sowie Pharmakologie sind in Vorbereitung.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9174" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium.jpg"><img class="size-medium wp-image-9174 " title="Pharmaziestudium" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pharmaziestudium-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Herausforderung Pharmaziestudium<br />
Foto: ABDA</h4>
</dl>
</div>
<p>Deutschlandweit studieren etwa 12.000 junge  Menschen an einer der 22 Universitäten Pharmazie. Das  Studium dauert acht Semester, es schließt sich ein einjähriges  praktisches Jahr an. Die Berufsaussichten im Anschluss an das  Pharmaziestudium sind laut Apothekerverband exzellent. Tätigkeitsfelder für Apothekerinnen und  Apotheker sind neben den öffentlichen Apotheken die  Krankenhausapotheken, die pharmazeutische Industrie, wissenschaftliche  Einrichtungen oder die Verwaltung.</p>
<p>Die Kampagne &#8220;Studier&#8217;  Pharmazie!&#8221; der ABDA besteht seit Juni 2010. Schüler, die sich für ein  Pharmaziestudium interessieren, finden unter <a href="http://www.studier-pharmazie.de/">www.studier-pharmazie.de</a> unterhaltsam aufbereitete Informationen. Hier finden Interessenten  unter &#8220;Pharmazie on tour&#8221; einen Kalender für Informationsveranstaltungen  in verschiedenen Städten. Wer sich für den Arbeitsplatz Apotheke  interessiert, kann unter &#8220;Dein Apothekenpraktikum&#8221; nach einer Apotheke  in seiner Nähe suchen.</p>
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		<title>Ätherische Öle vergiften Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 23:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7218" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ätherische-Öle-1k.jpg"><img class="size-medium wp-image-7218" title="ätherische Öle 1k" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ätherische-Öle-1k-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ätherische und Duftöle<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Manche Erkältungsmedikamente, vor allem jene mit ätherischen Ölen können für Kinder riskant sein, auch wenn sie frei erhältlich sind. Darauf weisst die Bundesvereinigung  Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hin. Eukalyptusöl und seine Zubereitungen sollten demnach nicht im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern verwendet werden. Pfefferminzöl darf bei ihnen nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb aufgetragen werden. Es besteht das Risiko eines Krampfs der Atemwege, im Extremfall kann es zu Atemnot kommen. Auch vermeintlich harmlose Erkältungsbäder sind für die Kleinsten nicht immer empfehlenswert.</p>
<p>Hustenden Kleinkindern helfen zum Beispiel Arzneimittel mit Extrakten aus den Heilpflanzen Thymian oder Efeu. Aber Kinder unter drei Jahren reagieren besonders empfindlich auf Kampfer, Eukalyptus-, Thymian und Pfefferminzöl. Unerwünschte Wirkungen sind außerdem Haut- oder Schleimhautreizungen sowie Erbrechen. Zeigt ein Kind akute Vergiftungssymptome, wie Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsveränderungen, sollten Eltern unverzüglich einen Notarzt oder eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. Als Erstmaßnahmen empfehlen Apotheker beim versehentlichen Verschlucken eines ätherischen Öls zur Verdünnung das Trinken von Tee, Wasser oder Saft.<span id="more-7209"></span></p>
<p>Einige ätherische Öle können bei Kindern zu Vergiftungen führen. Verschiedene rezeptfreie Erkältungsmedikamente mit ätherischen Ölen sind deshalb für Kleinkinder nicht geeignet. Dies gilt auch für einige freiverkäufliche Arzneimittel wie Erkältungsbäder. &#8220;Immer wieder treten bei Kindern Vergiftungen auf. Eltern sollten sich deshalb vor jeder Selbstmedikation beim Apotheker informieren&#8221;, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.</p>
<p>Eltern sollten prinzipiell nur Präparate anwenden, die speziell für die Anwendung bei Kindern gedacht sind. Auch verschiedene Duftöle, die über Duftlampen an die Raumluft abgegeben werden, können bei Kindern Nebenwirkungen auslösen. Oft werden Inhalte zudem versehentlich in den Mund getropft, weil sie mit Präparaten zum Einnehmen verwechselt werden. &#8220;Was Erwachsenen gut tut, kann Kindern gefährlich werden. Eltern sollten deshalb immer den Beipackzettel lesen oder vor der Anwendung eines Medikaments beim Apotheker nachfragen&#8221;, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA.</p>
<p>Auch der schmerzstillende Wirkstoff Paracetamol kann für Kinder gefährlich sein. Bei einer Überdosierung drohen Leberschäden. Paracetamol wird Kindern als Monopräparat gegen Schmerzen oder Fieber gegeben und ist in einigen so genannten &#8220;Grippemitteln&#8221; enthalten. Durch die Kombination verschiedener Arzneimittel oder Darreichungsformen, wie Tabletten, Zäpfchen oder Säften, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu unbeabsichtigten Überdosierungen. Bekommt das Kind mehrere Arzneimittel, sollten Eltern darauf achten, dass das Kind nicht versehentlich zu viel Paracetamol einnimmt. Die Gesamtdosis sollte auf das Alter und das Gewicht abgestimmt werden. In der Regel werden 10 bis 15 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes als Einzelgabe, pro Tag höchstens 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gegeben. Ist die mehrfache Gabe eines Schmerzmittels nötig, sollten zwischen den Einnahmen mindestens sechs Stunden liegen, so die deutsche Bundesapothekenkammer, die über ihre <a title="Dezutsche Bundesapothekenkammer" href="http://www.abda.de" target="_blank">Apotheken</a> gern berät.</p>
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