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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Anti-Piraterie-Abkommen</title>
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		<title>Ö: Das denken Internetprovider und Filmindustrie über ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anti-ACTA-Demo in Wien Foto: CC Haeferl Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): &#8220;Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des [...]]]></description>
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<dl id="attachment_12189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1.jpg"><img class="size-medium wp-image-12189 " title="Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Anti-ACTA-Demo in Wien<br />
Foto: CC Haeferl</h4>
</dl>
</div>
<p>Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema <a title="ACTA" href="http://www.redakteur.cc/?s=ACTA" target="_blank">ACTA</a> (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): &#8220;Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des Urheberrechts im Internet im Mittelpunkt des Interesses steht&#8221;, erklärt Müller.</p>
<p>Hintergrund der massiven Proteste gegen dem so genannten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA war laut ISPA (Internet Service Providers Austria), &#8220;dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form nicht den Anforderungen des Internets gerecht wird,&#8221; erklärt deren Generalsekretär Maximilian Schubert:  „Wir müssen den Schwung, den die Anti-ACTA-Bewegung gebracht hat, nutzen, um das Urheberrecht internetfit zu machen“, fordert Schubert:<span id="more-12185"></span></p>
<p>„Wir brauchen klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelungen für den Konsum, den Vertrieb und die Nutzung von Musik, Film oder anderen Kunstformen im Internet. Diese Regelungen müssen allen Beteiligten gerecht werden: NutzerInnen sollen Angebote im Netz legal konsumieren können, KünstlerInnen eine faire Entlohnung bekommen und Anbieter und Vermittler nicht in die inakzeptable Rolle von Hilfssheriffs gedrängt werden“, so Schubert.</p>
<p>Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie spricht sich nun ebenfalls &#8220;für eine klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelung für den Online-Konsum von Film- und Musikwerken aus&#8221;: Die Urheberrechte ihrer Schöpfer müssen bei dieser Abwägung ernst genommen werden. Dazu gehört aber auch, dass sie effizient durchgesetzt werden können. Natürlich sind Provider für Urheberrechtsverletzungen Dritter ebenso wenig unmittelbar verantwortlich wie für den groß angelegten gewerblichen Urheberrechtsdiebstahl, wie er von Plattformen a la Kino.to, Piratebay und Mega-Upload betrieben wurde. Aber &#8220;auch wenn man die Interessen der Internetwirtschaft an ihren  Geschäftsmodellen in Betracht zieht, ist es bedauerlich, dass sich  insbesondere die in der ISPA vertretenen alternativen Telekom-Betreiber  so vehement gegen jede Form der Kooperation stellen&#8221;, kritisiert Müller von der Filmidustrie:</p>
<p>&#8220;Es ist unverständlich, dass sich ein Wirtschaftszweig, der  selbst so erfolgreich nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen tätig ist,  aus einer  kurzfristigen Betrachtung heraus gegen Marktmechanismen und  den Schutz von geistigem Eigentum stellt. Bei audiovisuellen Inhalten  geht es  um Produkte, die im Online-Bereich genauso vermarktet werden  müssen wie im &#8220;analogen&#8221; Vertrieb&#8221;. Erfolgreiche Modelle wie iTunes und  Google zeigen, dass es geht&#8221; betont Müller.</p>
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		<title>2,4 Millionen Unterschriften gegen ACTA</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/online-petition-gegen-acta/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 23:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kritiker: ACTA bringt eine vollständige Internet-Überwachung, ist gegen die Meinungsfreiheit und schützt Großkonzerne. Foto: avaaz.org Mehr als 2,4 Millionen Menschen haben nach Angaben des EU-Parlaments eine Petition gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA unterschrieben, die am heutigen  28. Februar im EU-Parlament eingereicht wird. Die Unterstützer der Petition fürchten, ACTA könnte die Meinungsfreiheit im Internet beschneiden. Der Petitionsausschuss [...]]]></description>
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<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12138" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org_.png"><img class="size-medium wp-image-12138 " title="2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2050_STOP-ACTA1_1_460x230_avaaz.org_-300x150.png" alt="" width="300" height="150" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kritiker: ACTA bringt eine vollständige Internet-Überwachung, ist gegen die Meinungsfreiheit und schützt Großkonzerne.<br />
Foto: avaaz.org</h4>
</dl>
</div>
<p>Mehr als 2,4 Millionen Menschen haben nach Angaben des EU-Parlaments eine  Petition gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA unterschrieben, die am heutigen  28. Februar im EU-Parlament eingereicht wird. Die Unterstützer der  Petition fürchten, ACTA könnte die Meinungsfreiheit im Internet  beschneiden. Der Petitionsausschuss kann nun entweder einen Bericht zur  Abstimmung in der Plenartagung des EU-Parlaments vorbereiten oder die  EU-Kommission auffordern, auf die Einwände der Bürger einzugehen. <a title="DJV und ÖJC gegen ACTA" href="http://www.redakteur.cc/journalistenclub-lehnt-acta-ab/" target="_blank">Neben verschiedenen NGOs engagieren sich unter anderem auch Journalistenverbände gegen ACTA.</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Erminia Mazzoni, die Vorsitzende  des Petitionsausschusses, sagte, sie  halte es für die Pflicht der  Abgeordneten, in Krisenzeiten zu beweisen,  dass die EU auf die Sorgen  der Bürger reagiert. ACTA werde nun im  Europäischen Parlament genauestens  untersucht, erklärte Mazzoni vor der  Übergabe der Petition. Es komme nun  darauf an, Freiheit im Internet  und den Kampf gegen Produktpiraterie zu  verbinden, versprach Mazzoni.<span id="more-12134"></span></p>
<p>In einem knappen Monat sammelte allein die US-amerikanische   Internet-Plattform <a title="Avaaz: Infos und Online-Petition" href="https://secure.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?vc" target="_blank">Avaaz</a> mehr als 2,4 Millionen Online-Unterschriften   gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA. Am Dienstag (28.02.2012, 12:30   Uhr) werden die Unterschriften dem Petitionsausschuss des EU-Parlaments   überreicht. Der Petitionsausschuss wird die Eingabe prüfen und   entscheiden, ob sie angenommen werden kann. Die Überprüfung dauert   normalerweise ein bis zwei Monate, kann in Ausnahmefällen aber schneller   erfolgen. Abgelehnt werden Petitionen beispielsweise, wenn sie nicht   unter die Kompetenzen der EU fallen.</p>
<p>Der Petitionsausschuss selbst hat zwar keine rechtlichen Vollmachten    und versucht daher, Probleme außergerichtlich und in Zusammenarbeit mit    lokalen oder nationalen Behörden zu lösen. Akzeptiert der Ausschuss   aber die  Petition, können die Abgeordneten auch die EU-Kommission um   eine  Einschätzung der Vereinbarkeit von ACTA mit EU-Recht bitten. Der  Petitionsausschuss kann auch andere relevante  Ausschüsse des   EU-Parlaments einbeziehen. In besonders schwerwiegenden  Fällen kann der   Petitionsausschuss auch dem Plenum des Parlaments einen  ausführlichen   Bericht zur Abstimmung vorlegen.<strong> </strong>Die   EU-Kommission hat dahingehend bereits eine Anfrage an den Europäischen   Gerichtshof gestellt.</p>
<p><strong> </strong>Das Anti-Piraterieabkommen ACTA soll <a title="Urheberrecht" href="http://www.redakteur.cc/26-april-welttag-des-geistigen-eigentums/" target="_blank">Urheberrechte</a> international besser schützen. Kritiker befürchten aber, dass dadurch  Verbraucherrechte zugunsten weniger Großunternehmen eingeschränkt  werden. Auch gefährde die Anwendung der ACTA-Regeln im Internet  Meinungsfreiheit und andere Grundrechte. Das EU-Parlament steht derzeit im Mittelpunkt des  öffentlichen Interesses, da ACTA nur mit Zustimmung der EU-Abgeordneten  rechtskräftig wird.</p>
</div>
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		<title>ÖJC: ACTA ist autoren- und internetfeindlich</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[EU-Kommissar Johannes Hahn im Gespräch mit ÖJC-Präsident Fred Turnheim Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) als &#8220;internet- und autorenfeinlich&#8221; ab. Der ÖJC kritisiert zudem &#8220;zu schwammige Formulierungen und rein unternehmensorientiertes Denken&#8221;, das den Entwürfen zugrundeliege und fordert daher die österreichischen Abgeordneten auf, gegen das Anti-Piraterie-Abkommen zu stimmen. Kritik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8164" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-Hahn-DSCN4052.jpg"><img class="size-medium wp-image-8164" title="Turnheim-Hahn DSCN4052" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-Hahn-DSCN4052-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">EU-Kommissar Johannes Hahn im Gespräch mit ÖJC-Präsident Fred Turnheim</h4>
</dl>
</div>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) als &#8220;internet- und autorenfeinlich&#8221; ab. Der ÖJC kritisiert zudem &#8220;zu schwammige Formulierungen und rein unternehmensorientiertes Denken&#8221;, das den Entwürfen zugrundeliege und fordert daher die österreichischen Abgeordneten auf, gegen das Anti-Piraterie-Abkommen zu stimmen.</p>
<p>Kritik an der &#8220;Heimlichtuerei&#8221; rund um die amerkanischen Gesetzesvorschläge für Europa kommt auch vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV): &#8220;Journalistinnen und Journalisten leben von ihrer kreativen Arbeit. Das  muss auch in Zukunft möglich sein. Ohne einen wirksamen Schutz des  geistigen Eigentums würde vor allem freien Journalistinnen und  Journalisten die berufliche Perspektive entzogen,&#8221; mahnt DJV-Präsident Michael Konken: Mit der Heimlichtuerei habe man aber Proteste gegen ACTA provoziert und den  berechtigten Urheberinteressen einen Bärendienst erwiesen. Die deutsche Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche ihre Unterschrift unter ACTA verweigert. <span id="more-11957"></span></p>
<p>&#8220;ACTA ist einseitig, schwammig  und  unsachlich und gegen die Rechte  der Autoren formuliert&#8221;, erklärt ÖJC-Präsident Fred Turnheim , der bereits in  den vergangenen Jahren mehrfach EU-Parlamentarier vor dem starken  Einfluss der Unternehmenslobbyisten auf die Urheberrechtsgesetzgebung in  Brüssel gewarnt hat. &#8220;Dieses Abkommen hilft aber nur den Unternehmen  und ist ein Copyright-Abkommen im schlechtesten amerikanischen Sinn&#8221;: Das Abkommen wurde nur mit den Unternehmen verhandelt, Contentproduzenten waren nicht eingeladen. Weder die Interessen der User, noch die der Autoren werden geschützt, sondern rein die Verkaufsinteressen der Unternehmen, so der ÖJC.</p>
<p>Der ÖJC spricht sich hingegen für klare Urheberechtsregelungen im Rahmen der Europäischen Union (EU) aus: in erster Linie zum Schutz des geistigen Eigentums der Journalistinnen und Journalisten, der Pressefotografen und Kameraleute.  Der ÖJC  spricht sich aber deutlich gegen die Einführung des amerikanischen Copyrights auf dem europäischen Kontinent aus. Dieser ACTA- &#8220;Handelspakt&#8221; geht auf eine Initiative der USA und Japans zurück und verfolgt in erste Linie die Interessen der Industrie dieser Staaten. Der ÖJC verlangt eine Fortsetzung der für die Contentproduzenten besseren Regeln im Urheberrecht. &#8220;Eine Einschränkung des Internets liegt nicht im Interesse der Journalisten&#8221;, sagt ÖJC-Präsident Turnheim.</p>
<p>Der ÖJC ersucht daher die österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament, diesem Abkommen nicht zuzustimmen. Die Ratifizierung des ACTA-Abkommen in Österreich muss sofort gestoppt werden. Der ÖJC ruft zudem alle Organisationen auf, künftig gemeinsam ihre Interessen in Brüssel zu vertreten, um stärker für die Interessen dieser Berufsgruppen eintreten zu können.</p>
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