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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Anonymität</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Deutscher Journalisten-Verband lehnt Vorratsdatenspeicherung ab</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 22:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV lehnt die geplante Abänderung des Telekommunikationsgesetzes in Richtung Vorratsdatenspeicherung entschieden ab. Aus Sicht des DJV kann der Informantenschutz in diesem Bereich bei Annahme des Gesetzes nicht gewährleistet werden. Er hat den daher Innenausschuss des Bundesrates aufgefordert, dem Plenum der Länderkammer die Ablehnung des Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes und zur Neuregelung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV lehnt die geplante Abänderung des Telekommunikationsgesetzes in Richtung <a title="Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.redakteur.cc/?s=vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung </a>entschieden ab. Aus Sicht des DJV kann der Informantenschutz in diesem Bereich bei  Annahme des Gesetzes nicht gewährleistet werden. Er hat den daher Innenausschuss des  Bundesrates aufgefordert, dem Plenum der Länderkammer die Ablehnung des  Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes und zur Neuregelung  der Bestandsdatenauskunft zu empfehlen.<span id="more-14739"></span></p>
<p>Auch der  Kompromiss zum Richtervorbehalt und zur nachträglichen Benachrichtigung  Betroffener ändere nichts an der Problematik, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.  „Nach dem Gesetz in der vorliegenden Fassung müssen Journalisten  befürchten, dass Ermittlungsbehörden die elektronischen Daten ihrer  Informanten leichter ausspähen können. Sie könnten dann ihre Quellen  nicht mehr wirksam schützen.“ Ein Beleg dafür sei, dass bei Gefahr in  Verzug die richterliche Genehmigung zur Bestandsdatenauskunft auch im  Nachhinein eingeholt werden dürfe. Nach Auffassung des Europäischen  Gerichtshofs für Menschenrechte sei es jedoch für den Quellenschutz  unabdingbar, dass ein Richter angerufen werde, bevor die Polizei oder  die Staatsanwaltschaft Zugang zu den Quellen erhält. Das sei nicht  gewährleistet. Der Bundesrat müsse dem Gesetz deshalb seine Zustimmung  verweigern.</p>
<p>Den Gesetzgeber forderte der DJV-Vorsitzende auf, die Diskussion um  die Bestandsdatenauskunft zum Anlass zu nehmen, den Informantenschutz zu  stärken und Journalisten beim Zeugnisverweigerungsrecht nicht  schlechter zu behandeln als Rechtsanwälte, Abgeordnete oder Geistliche.  „Ob die Anonymität der Informanten von Journalisten gewahrt bleibt, darf  bei Ermittlungsmaßnahmen nicht vom Einzelfall abhängen“, betont Konken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. warnt vor &#8220;Deutschland Umfrage&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 23:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des &#8220;angeblich existierenden&#8221; &#8220;Instituts für Erforschung &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; in dem zur Teilnahme an der &#8220;Deutschland Umfrage&#8221; aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine &#8220;als Umfrage getarnte Adressdatenakquise&#8221;, also um einen &#8220;Betrugsversuch&#8221;, schreibt hierzu die &#8220;Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.&#8221;., welche vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des &#8220;angeblich existierenden&#8221; &#8220;Instituts für Erforschung &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; in dem zur Teilnahme an der &#8220;Deutschland Umfrage&#8221; aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine &#8220;als Umfrage getarnte Adressdatenakquise&#8221;, also um einen &#8220;Betrugsversuch&#8221;, schreibt hierzu die &#8220;Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.&#8221;., welche vor der Teilnahme  an der Deutschland Umfrage und der damit einhergehenden Preisgabe  persönlicher Daten eindringlich warnt:<span id="more-13749"></span></p>
<p>&#8220;Es ist davon auszugehen, dass die Daten an Dritte  weiterverkauft und für Verkaufs- bzw. Werbeaktivitäten verwendet werden.  Die Teilnehmenden müssen daher mit Werbepost und/oder lästigen  Werbeanrufen rechnen.&#8221;</p>
<p>Institute und Unternehmen, die seriöse Markt- und Sozialforschung  betreiben müssen ihre Kontaktdaten angeben, damit die Befragten  Rückfragen stellen und sich von der Seriösität der Umfrage überzeugen  können. Der Absender der Deutschland Umfrage kann nicht identifiziert  werden, da nur eine Postfachadresse angegeben wird.</p>
<p>Bei der Deutschland Umfrage hingegen handelt es sich somit eindeutig um einen  Betrugsversuch. Auf der Antwortpostkarte, die auf eigene Kosten  zurückgesendet werden soll, werden nur ganz einfache Wissensfragen  gestellt. Informationen über die Bürgerinnen und Bürger und ihre  Meinung, die im Rahmen wissenschaftlicher Umfragen ausgewertet werden,  können somit gar nicht gewonnen werden. Auch stehen diese Fragen in  keinerlei Zusammenhang mit dem angekündigten Thema &#8220;Euro&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer Beleg dafür, dass das angebliche &#8220;Institut für Erforschung  &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; keine seriöse Sozialforschung betreibt: Das  Anschreiben und die Antwortpostkarte beinhalten keinen Hinweis darauf,  dass die persönlichen Daten nicht zu Werbe- und Verkaufszwecken genutzt  und anonymisiert werden. Im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger, die  die Antwortpostkarte unterschrieben zurücksenden, erklären sich mit den  kleingedruckten Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese Klausel  ermöglicht es den hinter der vorgeblichen Umfrage Stehenden, die  persönlichen Daten für Werbezwecke zu gebrauchen und/oder an Dritte  weiter zu verkaufen.</p>
<p>Hinter dieser aktuellen vorgetäuschten sozialwissenschaftlichen Umfrage steht also das Anliegen, Adressdaten zu akquirieren, um diese für Werbezwecke zu nutzen. Durch eine an die Teilnahme gekoppelte vermeintliche Verlosung zahlreicher &#8220;hochwertiger&#8221; Gewinne soll zur Preisgabe persönlicher Daten verlockt werden.</p>
<p>Die Initiative Markt- und Sozialforschung will die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf informieren. Weitere Aufgaben sind, die Garantie von Anonymität und Datenschutz zu betonen und den Nutzen von Markt- und Sozialforschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen. Träger der Initiative sind die Branchenverbände der Markt- und Sozialforschung: ADM, ASI, BVM und DGOF.</p>
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