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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Anne Markwardt</title>
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		<title>Wie aus Kindern Fastfood-Junkies werden</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 23:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie medizinische Untersuchungen zeigen, leben Kinder vielfach ungesund und sind zudem oft übergewichtig, weil sie sich fehlerhaft ernähren. Und dies ist kein Zufall, sondern die Lebensmittelindustrie macht selbst Kinder schon zu Junkfood-Junkies. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;Kinder kaufen&#8221; der Konsumentenschutzoganisation foodwatch, welche 1500 Nahrungsmittel für Kinder mit den Kategorien der aid-Pyramide untersucht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/3_Kinderprodukte.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12294" title="3_Kinderprodukte" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/3_Kinderprodukte-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a>Wie medizinische Untersuchungen zeigen, leben Kinder vielfach ungesund und sind zudem oft übergewichtig, weil sie sich fehlerhaft ernähren. Und dies ist kein Zufall, sondern die Lebensmittelindustrie macht selbst Kinder schon zu Junkfood-Junkies. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;Kinder kaufen&#8221; der Konsumentenschutzoganisation <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a>, welche 1500 Nahrungsmittel für Kinder mit den Kategorien der aid-Pyramide untersucht und bewertet hat. Mit dem industriellen Angebot an Kinderlebensmitteln ist demnach eine   ausgewogene Ernährung praktisch unmöglich, denn es besteht fast   ausschließlich aus Süßigkeiten und ungesunden Snacks.</p>
<p>Das Ergebnis: Fast drei Viertel der  Produkte (73,3 Prozent) fallen in die &#8220;rote&#8221; Kategorie an der Spitze der  Pyramide. Es handelt sich um süße und fette Snacks, die nach den  Empfehlungen des vom Bundesernährungsministerium geförderten &#8220;aid  infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz&#8221; nur &#8220;sparsam&#8221;  verzehrt werden sollten. Gerade einmal 12,4 Prozent der Produkte können  der grünen Kategorie an der Basis der Pyramide zugeordnet werden &#8211;  solche Lebensmittel sollten Kinder eigentlich &#8220;reichlich&#8221; verzehren. Die Hersteller  stellen also die Ernährungspyramide auf den Kopf: Ihre Produktpalette im  Kinder-Segment entspricht ziemlich genau dem Gegenteil der  ernährungsphysiologischen Empfehlungen.<span id="more-12287"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/6_So-sollten-sich-Kinder-ernaehren.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12293" title="6_So-sollten-sich-Kinder-ernaehren" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/6_So-sollten-sich-Kinder-ernaehren-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>&#8220;Die Industrie will Kinder so früh wie möglich auf ungesundes Junkfood  programmieren&#8221;, sagt Anne Markwardt von foodwatch. &#8220;Dafür gibt es einen  logischen Grund: Mit Obst und Gemüse lässt sich nur wenig Profit machen &#8211;  mit Junkfood und Soft Drinks schon mehr. Es lohnt sich ganz einfach  nicht, gesunde Produkte ans Kind zu bringen.&#8221; Während die Hersteller mit  Obst und Gemüse Margen von weniger als 5 Prozent erzielen, erreichen  sie bei Süßwaren, Soft Drinks und Snacks Umsatzrenditen von 15 Prozent  und mehr. Entgegen dem von vielen Unternehmen formulierten Anspruch,  einen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern zu leisten, haben  sie betriebswirtschaftlich größtes Interesse daran, möglichst viele  unausgewogene Produkte zu verkaufen.</p>
<p>&#8220;Die Unternehmen tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die  grassierende Fehlernährung von Kindern&#8221;, sagt Anne Markwardt von  foodwatch. &#8220;Die Lebensmittelindustrie ist nicht Teil der Lösung, sondern  Kern des Problems, weil sie Kindern massenhaft Junkfood aufdrängt und  sie zur falschen Ernährung verführt.&#8221; Dass sich Kinder in Deutschland  nicht gesund und ausgewogen ernähren, ist wissenschaftlich belegt: Kinder essen nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Obst und Gemüse,  aber weit mehr als 200 Prozent der empfohlenen Menge an Süßwaren, Snacks  und Soft Drinks.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/7_Angebot-Kinderlebensmittel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12292" title="7_Angebot-Kinderlebensmittel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/7_Angebot-Kinderlebensmittel-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Der Anteil übergewichtiger Kinder ist im Vergleich zu den 80er- und  90er-Jahren um 50 Prozent gestiegen. Heute gelten 15 Prozent der Kinder  als zu dick, 6 Prozent sogar als fettleibig (adipös). Folgen sind erhöhte Risiken für Diabetes, Herzkreislauf- und andere  schwerwiegende Krankheiten. Ein Prozent der Kinder leidet heute bereits  an Altersdiabetes. Mit perfiden Strategien versuchen die Unternehmen, Kinder so früh wie  möglich an die eigene Marke zu binden und in jungen Jahren  Geschmacksprägung möglichst für ein ganzes Leben zu erreichen.</p>
<p>Gleichzeitig treten Vertreter der Süßwaren-Konzerne auf Kongressen als  Experten für gesunde Kinderernährung auf und dienen sich dem Staat,  Sportverbänden, Schulen und sogar Kindergärten als Partner für  Anti-Übergewichtsprogramme und Bewegungsinitiativen an. &#8220;Der  Bock macht sich selbst zum Kindergärtner&#8221;, so Anne Markwardt von  foodwatch. &#8220;Wir dürfen nicht mehr darauf hereinfallen, wenn sich  Unternehmen, deren Ziel gar nicht anders lauten kann als immer mehr  Süßwaren und Junkfood zu verkaufen, zum Ratgeber in Sachen gesunder  Ernährung aufschwingen: Das sind scheinheilige Alibi- und  Ablenkungsmaßnahmen, die nicht viel kosten. Jedenfalls weniger, als die  omnipräsenten Junkfood-Produkte derselben Hersteller einspielen, die  selbst in Schulen ,Kauf mich&#8217; schreien. Es ist doch kein Zufall, dass  die ganzen Comicfiguren und Gimmicks nicht zum Verzehr von ungezuckerten  Haferflocken, sondern von pappsüßen Crispy-Pops verführen sollen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/1_Uebergewicht-bei-Kindern-und-Jugendlichen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12295" title="1_Uebergewicht-bei-Kindern-und-Jugendlichen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/1_Uebergewicht-bei-Kindern-und-Jugendlichen-233x300.jpg" alt="" width="233" height="300" /></a>Auch der Staat versagt beim Thema gesunde Kinderernährung. Anstelle  klarer Vorgaben für die Hersteller bindet die Bundesregierung die  Junkfood-Industrie in ihre Initiativen und Aktionspläne gegen  Übergewicht ein. So hat das Bundesernährungsministerium die &#8220;Plattform  Ernährung und Bewegung&#8221; (peb) initiiert, die sich dadurch auszeichnet,  vor allem den angeblichen Bewegungsmangel und nicht die schlechte  Ernährung von Kindern als Ursache für Übergewicht zu benennen.  Prominente Mitglieder von peb: Coca-Cola, Ferrero, der Bundesverband der  Deutschen Süßwarenindustrie, McDonald&#8217;s, die Wirtschaftliche  Vereinigung Zucker, PepsiCo, Mars &#8211; Firmen, die kein Interesse an  gesunder Ernährung, sondern am Verkauf von Snacks, Junkfood und Soft  Drinks haben.</p>
<p>foodwatch fordert daher:<br />
Die Lebensmittelindustrie muss dort Verantwortung übernehmen, wo ihre  Verantwortung tatsächlich liegt: Nicht in PR-trächtigen Alibi-Maßnahmen  wie Bewegungsinitiativen und Ernährungstipps für den Schulunterricht,  sondern in der Produktion ausgewogener Kinderlebensmittel. Die  Verantwortung für die Fehlernährung von Kindern kann nicht allein auf  Eltern abgewälzt werden. Produkte, die nicht ausgewogen sein können (wie Süßigkeiten), dürfen  nicht länger als Kinderprodukte beworben und mit Comicfiguren,  Spielzeugbeigaben, Gewinnspielen oder Idolen direkt an Kinder vermarktet  werden. Schulen und Kindergärten müssen werbe- und PR-freie Räume werden. Die Junkfood-Industrie ist kein geeigneter Partner für den Staat, für  Schulen und für Sportverbände wie den Deutschen Fußball-Bund (DFB).  Sponsoring-Partnerschaften und gemeinsame Programme zur  Bewegungsförderung oder Übergewichts-Bekämpfung dienen den Unternehmen  als Ablasshandel und müssen beendet werden.</p>
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		<title>Ferreros Milchschnitte ist Werbelüge des Jahres</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 22:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero wurde von Konsumenten zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Vertreter der Konsumentenschutzorganisation foodwatch begaben sich daher zum deutschen Firmengelände des italienischen Süßwarenproduzenten, um ihm den Goldenen Windbeutel 2011 zu überreichen. Die Annahme wurde verweigert. Laut Werbung eine leichte Zwischenmahlzeit, tatsächlich aber schwerer als Schoko-Sahnetorte: Zehntausende Verbraucher haben die &#8220;Milch-Schnitte&#8221; bei einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Header_Milchschnitte_final_fw.de_ger.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9685" title="Header_Milchschnitte_final_fw.de_ger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Header_Milchschnitte_final_fw.de_ger-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Die &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero wurde von Konsumenten zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Vertreter der Konsumentenschutzorganisation <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a> begaben sich daher zum deutschen Firmengelände des italienischen Süßwarenproduzenten, um ihm den Goldenen Windbeutel 2011 zu überreichen. Die Annahme wurde verweigert.</p>
<p>Laut  Werbung eine leichte Zwischenmahlzeit, tatsächlich aber schwerer als  Schoko-Sahnetorte: Zehntausende Verbraucher haben die &#8220;Milch-Schnitte&#8221; bei einer Online-Abstimmung auf <a href="http://www.abgespeist.de%20/">www.abgespeist.de</a> zur Werbelüge des Jahres 2011 gewählt. Der dreisteste Fall von  Etikettenschwindel geht damit in diesem Jahr auf das Konto von Ferrero.<span id="more-9682"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9686" class="wp-caption alignright" style="width: 191px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/02_Goldener-Windbeutel-foodwatch1_ger.jpg"><img class="size-medium wp-image-9686 " title="2011_windbeutel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/02_Goldener-Windbeutel-foodwatch1_ger-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Foodwatch vor dem deutschen Firmengelände von Ferrero mit dem Goldenen Windbeutel für die dreistete Werbelüge des Jahres<br />
Foto: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Die <a title="Foodwatch gegen Ferrero und Milka" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-gegen-junk-food/" target="_blank">&#8220;Milch-Schnitte&#8221;</a> hat mehr  Zucker, mehr Fett und mehr Kalorien als Schoko-Sahnetorte &#8211; die  Ferrero-Manager täuschen ihre Kunden nach Strich und Faden, wenn sie ein  solches Produkt als sportlich-leichte Zwischenmahlzeit bewerben&#8221;,  kritisiert Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne gegen  Etikettenschwindel. &#8220;Mit einer so krass irreführenden Werbung trägt  Ferrero eine erhebliche Mitverantwortung dafür, dass in Deutschland  bereits 15 Prozent der Kinder als übergewichtig gelten.&#8221; Ferrero bewirbt  die Milch-Schnitte mit dem Slogan &#8220;Schmeckt leicht. Belastet nicht.  Ideal für zwischendurch&#8221; und mit der Unterstützung wechselnder  Spitzensportler. Tatsächlich ist das Produkt mit einem Zucker- und  Fettgehalt von insgesamt rund 60 Prozent alles andere als sportlich oder  leicht, so Foodwatch.</p>
<p>117.688 Verbraucher haben bei der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2011 ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis:</p>
<p>1. Platz/Goldener Windbeutel: &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero (51.139 Stimmen/43,5 Prozent)<br />
2. Platz: <a title="Das Activia-Märchen" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/" target="_blank">&#8220;Activia&#8221;</a> von Danone (33.981 Stimmen/ 28,9 Prozent)<br />
3. Platz: &#8220;nimm2&#8243; von Storck (18.932 Stimmen/ 16,1 Prozent)<br />
4. Platz: &#8220;Ferdi Fuchs Mini-Würstchen&#8221; von Stockmeyer (6.887 Stimmen/ 5,9 Prozent)<br />
5. Platz: &#8220;Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen&#8221; von Kühne (6.749 Stimmen/ 5,7 Prozent)</p>
<p>Die Wahl lief vom 16. Mai bis zum 16. Juni 2011 auf <a href="http://www.abgespeist.de/">www.abgespeist.de</a>.  Mit diesem Portal entlarvt foodwatch die legalen Werbelügen der  Lebensmittelhersteller anhand konkreter Beispiele. Verbraucher können  über die Internetseite Beschwerde-E-Mails direkt an die Hersteller  senden, Ferrero zum Gewinn des Goldenen Windbeutels 2011 &#8220;gratulieren&#8221;  und das Unternehmen zur Änderung seiner Werbepraktik auffordern. Im Jahr 2010 hatte die Molkerei Zott den Goldenen Windbeutel für ihren  <a title="Werbelüge: Monte von Zott" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">&#8220;Monte Drink&#8221;</a> erhalten, 2009 wählten die Verbraucher Danones  probiotischen Joghurt <a title="Actimel schützt die Abwehrkräfte?" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung/" target="_blank">&#8220;Actimel&#8221;</a> zur Werbelüge des Jahres.</p>
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		<title>Dreisteste Werbelüge 2011 gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 22:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird. Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf www.abgespeist.de und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9410" title="Kandidaten Windbeutel 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher  systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird.</p>
<p>Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf <a href="http://www.abgespeist.de/">www.abgespeist.de</a> und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, welcher  Lebensmittelhersteller den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres  verdient. Nominiert sind Nimm2 von Storck, das Schlemmertöpfchen von Kühne, die Ferdi Fuchs Mini-Würstchen von Stockmeyer, <a title="Das Activia-Märchen" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/" target="_blank">Activia von Danone</a> und <a title="Milchschnitte von Ferrero" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-gegen-junk-food/" target="_blank">Ferreros   Milch-Schnitte</a>.<span id="more-9404"></span></p>
<p>&#8220;Angesichts der alltäglichen Irreführung durch die  Lebensmittelindustrie haben die Verbraucher allen Grund, sauer zu sein.  Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel zeigt den Herstellern, dass die  Menschen mit ihren Werbepraktiken nicht einverstanden sind&#8221;, erklärt  Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne gegen  Etikettenschwindel. Der zweifelhafte Sieger 2010 war der <a title="Zott Monte Drink" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">Monte Drink von Zott</a>, der von 2009 <a title="Danone Actimel" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung/" target="_blank">Actimel von Danone</a>.</p>
<p>Foodwatch wörtlich über die fünf nominierten Produkte 2011 im Einzelnen:</p>
<p><em>- &#8220;Activia&#8221;, das probiotische Märchenprodukt von Danone. Der Joghurt kann die Verdauung nicht mal eben regulieren, wie es Danone suggeriert. Minimale Effekte werden maximal aufgeblasen &#8211; und teuer verkauft.</em></p>
<p><em>- &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;, Stockmeyers salziges Mini-Würstchen für Kinder. Die &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;-Würstchen enthalten zu viel Salz für ein  Kinderprodukt &#8211; dennoch bewirbt sie Stockmeyer als &#8220;täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung&#8221;.</em></p>
<p><em>- Kühnes &#8220;Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen&#8221; &#8211; außen Tradition, innen modernste Lebensmitteltechnologie. Obwohl Farbstoff und Aromen drin stecken, verkauft Kühne die Gewürzgurken wie ein handwerkliches Produkt mit jahrhundertealter Tradition und &#8220;besten natürlichen Zutaten&#8221; zum Premium-Preis.</em></p>
<p><em>- &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch. &#8220;Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch&#8221;, so der Werbeslogan &#8211; tatsächlich besteht die Milch-Schnitte zu etwa 60 Prozent aus Fett und Zucker. Dagegen ist sogar manche Schoko-Sahnetorte ein Diätprodukt.</em></p>
<p><em>- &#8220;Nimm2&#8243; von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auchnoch gesund sein wollen. Kinder lernen, dass sie ihren Vitaminbedarf auch mit Süßigkeiten statt mit Obst und Gemüse decken können. Dabei sind die zugesetzten, angeblich &#8220;wertvollen&#8221; Vitamine in Nimm2 überflüssig &#8211; und machen aus den Bonbons keine besseren Bonbons.</em></p>
<p>Und hier kann direkt die dreisteste Werbelüge des Jahres gewählt und damit miteintschieden werden, wer der Goldener Windbeutel- Träger 2011 wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fdreisteste-werbeluege-2011-gesucht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Foodwatch bläst zum Sturm gegen Milka, Nutella und Milchschnitte</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 22:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergleich: Milchschnitte und Schoko-Sahne-Torte Grafik: foodwatch.de Die Verbraucherorganisation foodwatch bläst zum Sturm gegen die Werbung von Spitzensportlern für Junk-Food. &#8220;Mit einem sportlichen Image lassen sich schnöde Süßigkeiten offenbar besser verkaufen. Vor allem Ferrero hat diese Marketingstrategie perfektioniert, als handle es sich dabei um eine olympische Disziplin&#8221;, kritisiert Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne abgespeist.de gegen Etikettenschwindel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9286" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/008_milchschnitte_tortenvergleich_72dpi_ger.jpg"><img class="size-medium wp-image-9286 " title="008_milchschnitte_tortenvergleich_72dpi_ger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/008_milchschnitte_tortenvergleich_72dpi_ger-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Vergleich: Milchschnitte und Schoko-Sahne-Torte<br />
Grafik: foodwatch.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Verbraucherorganisation foodwatch bläst zum Sturm gegen die Werbung von  Spitzensportlern für Junk-Food. &#8220;Mit einem sportlichen Image  lassen sich schnöde Süßigkeiten offenbar besser verkaufen. Vor allem  Ferrero hat diese Marketingstrategie perfektioniert, als handle es sich  dabei um eine olympische Disziplin&#8221;, kritisiert Anne Markwardt,  Leiterin der foodwatch-Kampagne abgespeist.de gegen Etikettenschwindel: Die Sport-Stars lassen sich von der Lebensmittelindustrie vor den Karren spannen. Doch &#8220;Werbung und Wirklichkeit klaffen weit  auseinander: Wenn Milchschnitte  eine leichte Zwischenmahlzeit ist, dann  ist Schoko-Sahne-Torte das  perfekte Diätprodukt &#8220;, erklärt Markwardt.<span id="more-9283"></span></p>
<p>Ganz oben auf dem Podium in der Kategorie irreführend-sportliche  Werbung steht laut foodwatch die Milch-Schnitte. Ferrero verkauft sie als  &#8220;Zwischenmahlzeit&#8221;, die Werbetrommel rühren dabei Box-Weltmeisterin Susianna  Kentikian sowie die Sportkletterer Alexander und Thomas Huber  (&#8220;Huberbuam&#8221;). Das sportliche Image unterstreicht der Slogan: &#8220;Schmeckt  leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch.&#8221;  Tatsächlich besteht  die Milch-Schnitte jedoch zu etwa 60 Prozent aus Fett und Zucker, betont foodwatch: Sie  enthält wesentlich mehr Zucker, wesentlich mehr Fett und wesentlich mehr  Kalorien als zum Beispiel ein Stück Schokoladen-Sahne-Festtagstorte von  Coppenrath &amp; Wiese.</p>
<p>Besonders stört foodwatch auch die Empfehlung  der Milchschnitte durch das „Institut für Sporternährung e.V.“ aus Bad Nauheim, was beim hohen Fett- und Zuckeranteil verwundere: &#8220;Die Doktoren empfehlen übrigens auch Nutella zum Frühstück. Klingt, als wären die Sportfreunde aus Bad Nauheim echte Ferrero-Fans.&#8221; Die Konsumentenschützer werfen dem Süsswarenhersteller zudem Auskunftverweigerung, was die effektiven Zutaten betrifft, vor. Kompakte Informationen von foodwatch zur Milchschnitte sind <a title="foodwatch-Kompaktinfo: Milchschnitte" href="http://www.abgespeist.de/abgespeist/content/e10875/e10876/kompaktinfomilch-schnitte_20110429_final_ger.pdf" target="_blank">hier</a> abrufbar, Fragen und Antworten des Herstellers Ferrero zum Produkt <a title="Ferrero Milchschnitte" href="http://www.ferrero.de/#/ms" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Was Susi Kentikian und die &#8220;Huberbuam&#8221; für Ferrero sind, ist Skifahrerin  Maria Riesch für Milka (Kraft Foods) &#8211; es sei auffällig, dass viele Sportler  ausgerechnet für Produkte Werbung machen, die nicht gerade ausgewogen  sind, erklärt foodwatch. Besonders begehrte Junk-Food-Werbepaten sind Fußballstars. Die  Nationalelf wirbt für Nutella (ebenfalls Ferrero), Thomas Müller für  Bifi und Müllermilch Schoko, Bastian Schweinsteiger für Chipsfrisch von  funny-frisch und René Adler für <a title="Monte von Zott als Werbelüge des Jahres" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">Zott Monte</a> &#8211; allesamt hochgradig  verarbeitete Produkte, die sich vor allem durch zu hohe Zucker-, Fett-  oder Salzgehalte auszeichnen. &#8220;Gerade Kindern wird so von ihren größten  Helden vermittelt, dass Schoko, Chips und Wurst besonders begehrenswert  sind und gut zu einem sportlichen Lebensstil passen. Dabei essen die  meisten deutschen Kinder schon zu viele Süßigkeiten und zu viel Fleisch,  aber zu wenig Obst und Gemüse. Ihrer Vorbildfunktion für Kinder werden  die Sportler nicht im Geringsten gerecht&#8221;, kritisiert Anne Markwardt von  foodwatch.</p>
<p>Mit sportlichen Werbefiguren lassen sich Kartoffelchips, Wurst, zuckrige Milchgetränke und andere Süßigkeiten offenbar besser verkaufen.<br />
Traurig sei, dass die Sportler ihre Vorbildfunktion nicht ernst zu nehmen scheinen – als Sympathieträger genießen sie besonders bei Kindern und Jugendlichen großes Vertrauen. Doch als Maskottchen für ganz und gar nicht ausgewogene Lebensmittel werden Sie dieser Verantwortung nicht gerecht – im Gegenteil. Sie kurbeln im Auftrag der Konzerne die Verkaufszahlen für deren Produkte an. Es sei armselig, dass sich Konzerne wie Ferrero mit Hilfe von Sportlern ein besseres Image erkaufen können, so foodwatch.</p>
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		<title>Das &#8220;Activia-Märchen&#8221; und die Verbraucherschützer</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben) Grafik: foodwatch Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die Verbraucherorganisation foodwatch die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in seiner Werbung suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von abgespeist.de, der foodwatch-Kampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8850" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8850 " title="Foodwatch 05_...bleibt ein Joghurt_72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben)<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">Verbraucherorganisation foodwatch</a> die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in  seiner Werbung  suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von  abgespeist.de, der  foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel.</p>
<p>&#8220;Selbst  wenn sich bei  manchen subjektiv ein besseres Darmwohlbefinden einstellen  mag &#8211; das  kann man auch mit altbewährten Hausmitteln wie  Trockenpflaumen oder  einem Spaziergang haben, und zwar sehr viel  preisgünstiger. Das Geld  für den gefühlten Activia-Effekt wäre besser in  eine ausgewogene  Ernährung investiert&#8221;, betont Markwardt. &#8220;Ein   Joghurt ist ein Joghurt ist ein Joghurt &#8211; und kein Wunderprodukt&#8221;. Angesichts eines Zuckeranteils von bis zu 13,4  Prozent   (und damit mehr als Cola) könnten Activia-Produkte der  Gesundheit sogar   abträglich sein, so foodwatch.<span id="more-8845"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8851" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8851 " title="foodwatch- 04_Ein Joghurt bleibt ein Joghurt..._72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die &#8220;Wirkung&#8221; von Activia nach eigenen Angaben:<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Die deutsche Verbraucherschutzorganisation foodwatch kämpft schon seit Langem gegen Werbelügen im Nahrungsbereich und vergibt einmal jährlich den <a title="Der goldene Wiindbeutel 2010" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">&#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;</a> für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Bereits 2009 hatte Danone für seine damalige Actimel-Werbung &#8220;nur Actimel schützt ihre Abwehrkräfte&#8221; diese &#8220;Auszeichnung&#8221; erhalten. Im Winter 2009/2010 hatte dann <a title="Der Wahrheitsgahlt in der Werbung am Beispiel Danone" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung" target="_blank">-wie berichtet-</a> die Agrar Markt Austria (AMA), die in Österreich unter anderem ausschließlich einheimische Milchprodukte vermarktet, eine  Offensive für Joghurt aus Österreich gestartet und publizierte den Slogan “Jedes  Joghurt stärkt ihre Abwehrkräfte”, und auch das sei wissenschaftlich  erwiesen.</p>
<p>Danone verklagte daraufhin die AMA  in Wien auf Unterlassung, weil man in der Werbekampagne einen  Angriff auf ihr Produkt Actimel, das übrigens grossteils in Polen oder in  Belgien hergestellt wird, sah. Sowohl das Handelsgericht als auch die folgende Instanz, das Oberlandesgericht Wien, entschieden dann aufgrund der zu ähnlichen Werbeaussage zu Gunsten von Danone. Anschließlich gab es laut Danone eine gütliche Einigung mit der AMA.</p>
<p>Die Danone-Tochter Milupa, welche Babynahrung herstellt, die natürlich ebenfalls omnipräsent in der Werbung mit gesunden und glücklichen Babys durch ihre Produkte wirbt, hat übrigens vor Kurzem mehrere Chargen von Milumil Pre, Milumil HA 1 und Aptamil HA Pre aufgrund vermuteter zu hoher Mineralwerte und Vitamine eine Rückholaktion gestartet. Milupa schrieb hierzu unter anderem: &#8220;Grundsätzlich kann es bei erhöhten Mineralstoffwerten zu vorübergehenden Verdauungsproblemen wie Verstopfung, beim Verzehr über 5 &#8211; 7 Tage kann es im Extremfall auch zu Erbrechen oder Durchfall kommen. Bei diesen Symptomen rät Milupa einen Arzt aufzusuchen&#8221;.</p>
<p>Die Konsumentenschützer von foodwatch haben nun eine  Recherche zu Activia auf ihrer <a title="foodwatch: informieren und beschweren" href="http://www.abgespeist.de/activia/index_ger.html" target="_blank">Homepage</a> veröffentlicht: Verbraucher können sich hier mit  einer E-Mail-Aktion direkt beim Hersteller Danone aufgrund irreführender Werbung beschweren. &#8220;Dessen  Werbemasche basiert auf Formulierungskniffen und minimalen, aber umso  stärker aufgeblasenen Effekten. Auf seiner US-amerikanischen  Internetseite (siehe Screenshots) gibt der Konzern selbst zu, dass Activia Verstopfung und  andere Verdauungskrankheiten weder behandeln noch vor ihnen schützen  könne,&#8221; so foodwatch.</p>
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