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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Activia</title>
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		<title>Vorwurf: Mediziner lassen sich von Danone und Unilever missbrauchen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 14:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kann nicht sein, dass sich Ärzte von Konzernen wie Danone oder Unilever als Markenbotschafter missbrauchen lassen. Um Becel pro.activ, Actimel und Activia zu bewerben, haben die Hersteller Unilever und Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu instrumentalisieren, wirft ihnen die Konsumentenschutzorganisation foodwatch vor: Ziel der speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann nicht sein, dass sich Ärzte von Konzernen wie <a title="Danone" href="http://www.redakteur.cc/?s=Danone" target="_blank">Danone</a> oder <a title="Unilever" href="http://www.redakteur.cc/?s=Unilever" target="_blank">Unilever</a> als Markenbotschafter missbrauchen lassen. Um <a title="Becel" href="http://www.redakteur.cc/?s=becel" target="_blank">Becel  pro.activ</a>, <a title="Actimel" href="http://www.redakteur.cc/?s=actimel" target="_blank">Actimel</a> und <a title="Activia" href="http://www.redakteur.cc/?s=Activia" target="_blank">Activi</a>a zu bewerben, haben die  Hersteller Unilever und  Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu  instrumentalisieren, wirft ihnen die Konsumentenschutzorganisation <a title="foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a> vor:<strong></strong> Ziel der  speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die  Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen an Patienten empfehlen. Die  Konzerne setzten dabei auf irreführende Angaben und verschwiegen relevante  Informationen, wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin  kritisierte.</p>
<p>&#8220;Nicht nur die Pharmaindustrie, sondern auch  Lebensmittelhersteller bedrängen Ärzte, den Patienten ihre zweifelhaften  Produkte anzudienen&#8221;, erklärte Oliver Huizinga von foodwatch. &#8220;Das  Ärzte-Marketing läuft genauso irreführend und manipulativ wie die direkte  Werbung an Endverbraucher.&#8221;<span id="more-12905"></span></p>
<p>Beispiele von -laut foodwatch- fragwürdigen  Ärzte-Kampagnen:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Im April 2012 veröffentlichte Unilever einen Offenen Brief an die    Ärzteschaft in Form ganzseitiger Anzeigen in der Ärztezeitung und im    Ärzteblatt über seine mit Pflanzensterinen angereicherte, cholesterinsenkende    Margarine. &#8220;Über 45 Humanstudien wurden durchgeführt, um sowohl die Sicherheit    als auch die Wirksamkeit von Pflanzensterinen zu belegen&#8221;, argumentiert    Unilever-Deutschland-Chef Harry Brouwer und verweist darauf, dass die    &#8220;wichtigsten europäischen Fachgesellschaften für Kardiologie (ECS) und    Atherosklerose (EAS)&#8221; Pflanzensterin-angereicherte Lebensmittel in ihre    Empfehlungen zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte aufgenommen hätten.    Unilever unterschlägt dabei, dass eben diese Leitlinien den gesundheitlichen    Nutzen und die Sicherheit solcher Produkte anzweifeln &#8211; darin heißt es:    &#8220;Aktuell gibt es keine Daten, die belegen, dass die Cholesterinsenkung    mithilfe von Pflanzensterinen präventiv gegen koronare Herzkrankheiten wirkt.    Um die Sicherheit von Lebensmitteln mit Pflanzensterinzusatz bei regelmäßiger    Einnahme zu garantieren, sind außerdem Langzeitstudien nötig.&#8221;</li>
<li>Im November 2011 verschickte Unilever Broschüren und Bestellscheine für    kostenlose Beratungsmaterialien per Post an Arztpraxen. Vor allem die    &#8220;Online-Services für Sie und Ihre Patienten&#8221; auf den Internetseiten    herzalter.de, mein-fettrechner.com und becel.de wurden beworben, verbunden mit    dem Appell: &#8220;Empfehlen Sie unsere Online-Services auch Ihren Patienten.&#8221; Die    wissenschaftlichen Zweifel an Lebensmitteln mit Pflanzensterinen verschweigt    Unilever auch hier, so foodwatch..</li>
<li>Auf www.actimel.de steht bis heute ein passwortgeschützter  Expertenbereich    speziell für &#8220;Ärzte und Wissenschaftler&#8221; zur  Verfügung. Danone dokumentiert    dort Fortbildungen zu Themen wie  &#8220;Probiotika und Immunsystem&#8221;, die das    Unternehmen gesponsert hat. Der  Konzern bietet Zusammenfassungen seiner    Studien an, mit denen  jahrelang die Gesundheitseffekte von Actimel belegt    werden sollte.  Danone suggeriert, Actimel sei mehr als ein gewöhnlicher    Joghurt und  könne unter anderem vor Erkältungen schützen. Dies wird durch die     Studien jedoch nicht belegt.</li>
<li>Bereits 2008 legte Danone  Actimel-Gutscheine in Arztpraxen aus, um in    einem vertrauenswürdigen  Umfeld für den Joghurt zu werben.</li>
</ul>
<p>foodwatch hatte Unilever bereits kritisiert, weil das Unternehmen in seiner  Werbung an Verbraucher suggeriert, dass ein gesundheitlicher Nutzen belegt sei,  und Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen verschleiert.<br />
<strong></strong></p>
<p>&#8220;Actimel activiert Abwehrkräfte&#8221; &#8211; jahrelang hat Danone den Eindruck erweckt,  der probiotische Joghurtkeim &#8220;L. casei defensis&#8221; könne vor Erkältungen schützen. Inzwischen wurden die ursprüngliche Werbung und das Ärzte-Marketing von  der Realität überholt: Der &#8220;Defensis&#8221;-Keim ist heute offiziell nur noch für den  &#8220;typischen und leckeren Actimel-Geschmack&#8221; und für einen &#8220;starken Start in den  Tag&#8221; verantwortlich. Denn mit gesundheitsbezogenen Aussagen für den Joghurt-Keim  darf Danone nicht mehr werben: Es gibt keinen von der Europäischen  Lebensmittelbehörde zugelassenen Claim. Die Genehmigung einer Aussage zum Schutz  vor Erkältungen hatte Danone gar nicht erst beantragt &#8211; stattdessen einen Claim  über die Wirkung auf Durchfallerkrankungen. Dieser Antrag wurde jedoch  abgelehnt; weitere Anträge zog Danone zurück, bevor es zur Prüfung  kam, so foodwatch.</p>
<p>Bei der Wahl zum von foodwatch ausgeschriebenen Goldenen  Windbeutel 2011 hatte das Produkt den zweiten Platz  belegt. 2009 erhielt Actimel den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge des  Jahres. Becel pro.activ ist  derzeit einer von fünf Kandidaten für den &#8220;Goldenen  Windbeutel&#8221; 2012, der noch  bis zum 18. Juni laufenden Verbraucherwahl  zum Preis für die Werbelüge des  Jahres auf <a href="http://www.abgespeist.de" target="_blank">www.abgespeist.de</a>.</p>
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		<title>Dreisteste Werbelüge 2011 gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 22:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird. Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf www.abgespeist.de und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9410" title="Kandidaten Windbeutel 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher  systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird.</p>
<p>Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf <a href="http://www.abgespeist.de/">www.abgespeist.de</a> und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, welcher  Lebensmittelhersteller den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres  verdient. Nominiert sind Nimm2 von Storck, das Schlemmertöpfchen von Kühne, die Ferdi Fuchs Mini-Würstchen von Stockmeyer, <a title="Das Activia-Märchen" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/" target="_blank">Activia von Danone</a> und <a title="Milchschnitte von Ferrero" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-gegen-junk-food/" target="_blank">Ferreros   Milch-Schnitte</a>.<span id="more-9404"></span></p>
<p>&#8220;Angesichts der alltäglichen Irreführung durch die  Lebensmittelindustrie haben die Verbraucher allen Grund, sauer zu sein.  Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel zeigt den Herstellern, dass die  Menschen mit ihren Werbepraktiken nicht einverstanden sind&#8221;, erklärt  Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne gegen  Etikettenschwindel. Der zweifelhafte Sieger 2010 war der <a title="Zott Monte Drink" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">Monte Drink von Zott</a>, der von 2009 <a title="Danone Actimel" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung/" target="_blank">Actimel von Danone</a>.</p>
<p>Foodwatch wörtlich über die fünf nominierten Produkte 2011 im Einzelnen:</p>
<p><em>- &#8220;Activia&#8221;, das probiotische Märchenprodukt von Danone. Der Joghurt kann die Verdauung nicht mal eben regulieren, wie es Danone suggeriert. Minimale Effekte werden maximal aufgeblasen &#8211; und teuer verkauft.</em></p>
<p><em>- &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;, Stockmeyers salziges Mini-Würstchen für Kinder. Die &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;-Würstchen enthalten zu viel Salz für ein  Kinderprodukt &#8211; dennoch bewirbt sie Stockmeyer als &#8220;täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung&#8221;.</em></p>
<p><em>- Kühnes &#8220;Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen&#8221; &#8211; außen Tradition, innen modernste Lebensmitteltechnologie. Obwohl Farbstoff und Aromen drin stecken, verkauft Kühne die Gewürzgurken wie ein handwerkliches Produkt mit jahrhundertealter Tradition und &#8220;besten natürlichen Zutaten&#8221; zum Premium-Preis.</em></p>
<p><em>- &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch. &#8220;Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch&#8221;, so der Werbeslogan &#8211; tatsächlich besteht die Milch-Schnitte zu etwa 60 Prozent aus Fett und Zucker. Dagegen ist sogar manche Schoko-Sahnetorte ein Diätprodukt.</em></p>
<p><em>- &#8220;Nimm2&#8243; von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auchnoch gesund sein wollen. Kinder lernen, dass sie ihren Vitaminbedarf auch mit Süßigkeiten statt mit Obst und Gemüse decken können. Dabei sind die zugesetzten, angeblich &#8220;wertvollen&#8221; Vitamine in Nimm2 überflüssig &#8211; und machen aus den Bonbons keine besseren Bonbons.</em></p>
<p>Und hier kann direkt die dreisteste Werbelüge des Jahres gewählt und damit miteintschieden werden, wer der Goldener Windbeutel- Träger 2011 wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das &#8220;Activia-Märchen&#8221; und die Verbraucherschützer</title>
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		<comments>http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben) Grafik: foodwatch Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die Verbraucherorganisation foodwatch die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in seiner Werbung suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von abgespeist.de, der foodwatch-Kampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8850" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8850 " title="Foodwatch 05_...bleibt ein Joghurt_72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben)<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">Verbraucherorganisation foodwatch</a> die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in  seiner Werbung  suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von  abgespeist.de, der  foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel.</p>
<p>&#8220;Selbst  wenn sich bei  manchen subjektiv ein besseres Darmwohlbefinden einstellen  mag &#8211; das  kann man auch mit altbewährten Hausmitteln wie  Trockenpflaumen oder  einem Spaziergang haben, und zwar sehr viel  preisgünstiger. Das Geld  für den gefühlten Activia-Effekt wäre besser in  eine ausgewogene  Ernährung investiert&#8221;, betont Markwardt. &#8220;Ein   Joghurt ist ein Joghurt ist ein Joghurt &#8211; und kein Wunderprodukt&#8221;. Angesichts eines Zuckeranteils von bis zu 13,4  Prozent   (und damit mehr als Cola) könnten Activia-Produkte der  Gesundheit sogar   abträglich sein, so foodwatch.<span id="more-8845"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8851" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8851 " title="foodwatch- 04_Ein Joghurt bleibt ein Joghurt..._72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die &#8220;Wirkung&#8221; von Activia nach eigenen Angaben:<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Die deutsche Verbraucherschutzorganisation foodwatch kämpft schon seit Langem gegen Werbelügen im Nahrungsbereich und vergibt einmal jährlich den <a title="Der goldene Wiindbeutel 2010" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">&#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;</a> für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Bereits 2009 hatte Danone für seine damalige Actimel-Werbung &#8220;nur Actimel schützt ihre Abwehrkräfte&#8221; diese &#8220;Auszeichnung&#8221; erhalten. Im Winter 2009/2010 hatte dann <a title="Der Wahrheitsgahlt in der Werbung am Beispiel Danone" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung" target="_blank">-wie berichtet-</a> die Agrar Markt Austria (AMA), die in Österreich unter anderem ausschließlich einheimische Milchprodukte vermarktet, eine  Offensive für Joghurt aus Österreich gestartet und publizierte den Slogan “Jedes  Joghurt stärkt ihre Abwehrkräfte”, und auch das sei wissenschaftlich  erwiesen.</p>
<p>Danone verklagte daraufhin die AMA  in Wien auf Unterlassung, weil man in der Werbekampagne einen  Angriff auf ihr Produkt Actimel, das übrigens grossteils in Polen oder in  Belgien hergestellt wird, sah. Sowohl das Handelsgericht als auch die folgende Instanz, das Oberlandesgericht Wien, entschieden dann aufgrund der zu ähnlichen Werbeaussage zu Gunsten von Danone. Anschließlich gab es laut Danone eine gütliche Einigung mit der AMA.</p>
<p>Die Danone-Tochter Milupa, welche Babynahrung herstellt, die natürlich ebenfalls omnipräsent in der Werbung mit gesunden und glücklichen Babys durch ihre Produkte wirbt, hat übrigens vor Kurzem mehrere Chargen von Milumil Pre, Milumil HA 1 und Aptamil HA Pre aufgrund vermuteter zu hoher Mineralwerte und Vitamine eine Rückholaktion gestartet. Milupa schrieb hierzu unter anderem: &#8220;Grundsätzlich kann es bei erhöhten Mineralstoffwerten zu vorübergehenden Verdauungsproblemen wie Verstopfung, beim Verzehr über 5 &#8211; 7 Tage kann es im Extremfall auch zu Erbrechen oder Durchfall kommen. Bei diesen Symptomen rät Milupa einen Arzt aufzusuchen&#8221;.</p>
<p>Die Konsumentenschützer von foodwatch haben nun eine  Recherche zu Activia auf ihrer <a title="foodwatch: informieren und beschweren" href="http://www.abgespeist.de/activia/index_ger.html" target="_blank">Homepage</a> veröffentlicht: Verbraucher können sich hier mit  einer E-Mail-Aktion direkt beim Hersteller Danone aufgrund irreführender Werbung beschweren. &#8220;Dessen  Werbemasche basiert auf Formulierungskniffen und minimalen, aber umso  stärker aufgeblasenen Effekten. Auf seiner US-amerikanischen  Internetseite (siehe Screenshots) gibt der Konzern selbst zu, dass Activia Verstopfung und  andere Verdauungskrankheiten weder behandeln noch vor ihnen schützen  könne,&#8221; so foodwatch.</p>
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		<title>Über den Wahrheitsgehalt von Werbeaussagen am Beispiel Danone</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 00:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stärkt (nur) Actimel von Danone die Abwehrkräfte? Bild: actimel.de Ja, der französische Joghurthersteller, aber vor allem -vermarkter Danone ist schon arm dran: Für seine Werbebotschaft, dass sein &#8220;Actimel&#8221; die &#8220;Abwehrkräfte stärkt&#8221; und zwar &#8220;nachweislich&#8221;, erhielt er 2009 den Goldenen Windbeutel von der Konsumentenschutzorganisation &#8220;Foodwatch&#8221; für die &#8220;dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;. &#8220;Etikettenschwindel lohnt sich nicht&#8221; schreibt [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/actimel3.jpg"><img class="size-full wp-image-4709" title="actimel3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/actimel3.jpg" alt="" width="233" height="169" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Stärkt (nur) Actimel von Danone die Abwehrkräfte?<br />
Bild: actimel.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Ja, der französische Joghurthersteller, aber vor allem -vermarkter Danone ist schon arm dran: Für seine Werbebotschaft, dass sein &#8220;Actimel&#8221; die &#8220;Abwehrkräfte stärkt&#8221; und zwar &#8220;nachweislich&#8221;, erhielt er 2009 den Goldenen Windbeutel von der Konsumentenschutzorganisation &#8220;Foodwatch&#8221; für die &#8220;dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;.</p>
<p>&#8220;Etikettenschwindel lohnt sich nicht&#8221; schreibt hierzu Foodwatch ein Jahr später: &#8220;Direkt nach der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2009 sackten die Imagewerte der Marke Actimel ab &#8211; und blieben bis heute auf niedrigem Niveau. Aktuell (1. Quartal 2010) liegen die Imagewerte um rund 55 Prozent niedriger als vor der Wahl (4. Quartal 2008). Das belegt der BrandIndex des Kölner Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics.&#8221;<span id="more-4705"></span></p>
<p>Die Agrar Markt Austria (AMA), die in Österreich unter anderem auch für Milchprodukte zuständig ist, ging vor einigen Monaten in die Offensive für Joghurt aus Österreich und publizierte den Slogan &#8220;Jedes Joghurt stärkt ihre Abwehrkräfte&#8221;, und auch das sei wissenschaftlich erwiesen.  Danone aber beansprucht dieses Privileg für sich allein und hämmert dies in seinen Werbesports den Konsumenten auch unmissverständlich ein: &#8220;Nur Actimel stärkt ihre Abwehrkräfte&#8221;.</p>
<p>Doch damit nicht genug: Der französische Grosskonzern hat nun die AMA in Wien auf Unterlassung verklagt, weil er in der Werbekampagne einen Angriff auf sein Produkt Actimel, das grossteils in Polen oder in Belgien hergestellt wird, sieht. Laut der österreichischen &#8220;<a title="Bauernzeitung" href="http://www.bauernzeitung.at" target="_blank">Bauernzeitung</a>&#8221; soll das Wiener Handelsgericht nun rechtlich klären, ob tatsächlich jedes Joghurt oder eben nur das Danone-Produkt das körpereigene Immunsystem stimuliert und damit die Abwehrkräfte stärkt. Das Gericht hat beide Parteien wechselseitig zur Stellungnahme aufgefordert, ihre Standpunkte zu belegen. Die Stellungnahme von Danone wurde jetzt der AMA Marketing zugestellt, wobei diese nun bis zum 10. Mai Zeit hat, ihren Standpunkt zu untermauern beziehungsweise die Vorwürfe zu entkräften.</p>
<p>&#8220;Actimel stärkt nachweislich die Abwehrkräfte. Das ist in mehr als 30 wissenschaftlichen Studien belegt,&#8221; schrieb Danone bereits im vergangenen Jahr nach der Auszeichnung mit dem Goldenen Windbeutel. &#8220;Actimel ist damit der einzige probiotische Joghurt-Drink, dessen Wirkweise auf die Abwehrkräfte so intensiv untersucht wurde,&#8221; und daher distanzierte sich Danone auch &#8220;von dieser Form der gezielten Verbraucherverunsicherung&#8221;.</p>
<p>Seit einigen Jahren gilt ja -wie berichtet- in der Europäischen Union die Vorschrift, dass gesundheitliche Aussagen in der Werbung nachgewiesen sein müssen. Danone hat diesbezüglich für seine Produkte Actimel, Activia und Danacol bei der Europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Anträge eingebracht, letzthin aber erneut einen Antrag auf Zulassung von gesundheitsbezogenen Werbe-Aussagen (Health Claims) seiner Produkte &#8220;Actimel&#8221; und &#8220;Activia&#8221; bei der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zurückgezogen.</p>
<p>&#8220;Offensichtlich dämmert es endlich auch den Marketing-Strategen von Danone, dass ihre völlig überzogene Werbekampagne einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten und auch von den Kunden nicht honoriert wird&#8221;, erklärte Anne Markwardt von foodwatch, Leiterin der Wahl zum Goldenen Windbeutel: &#8220;In der Actimel-Werbung wird irreführend suggeriert, Verbraucher könnten sich mit dem Getränk vor Erkältungen schützen. Doch dafür fehlt jeder Beleg. Die Wirkung von Actimel ist nicht viel besser als die von herkömmlichem Naturjoghurt. Actimel ist jedoch drei bis vier Mal so teuer und doppelt so zuckrig&#8221; und &#8220;der Image-Einbruch von Actimel sollte eine Warnung an andere Hersteller sein&#8221;. Actimel habe vor allem die &#8220;Abwehrkräfte gegen Mogelprodukte&#8221; gestärkt, so Anne Markwardt.</p>
<p>Neben der kritischen Berichterstattung über die Gesundheitswirkung seiner Joghurt-Drinks hat der Danone-Konzern aber derzeit auch noch ein weiteres Problem: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace mobilisiert mit Aktionen und Aufklebern auf den entsprechenden Produkten gegen den Kauf von Babymilchpulver von Milupe (Danone-Gruppe): &#8220;Mit dem  Kauf von Gen-Milch unterstützen Verbraucher die Verbreitung der  riskanten Gentechnologie. Mit 65 Prozent Marktanteil haben Nestlé und Danone (Milupa) laut Greenpeace den  höchsten Absatz von Babymilchpulver in Deutschland. Gegenüber  Greenpeace erklärten die beiden Lebensmittelkonzerne, dass  Gen-Pflanzen in der Milchviehfütterung Standard sei. Und eine Umstellung  sei nicht in Planung.</p>
<p>Also kommen offenbar harte Zeiten auf Danone zu: Nun bleibt also vorerst abzuwarten, was das Wiener Handelsgericht in der Causa Daone gegen AMA entscheiden wird. Hoffentlich wird es es eine Entscheidung gegen irreführende Werbung und für Pluralismus treffen. Bis dahin aber wirbt Danone weiterhin mit &#8220;Stärkt die Abwehrkräfte&#8221; für Actimel und mit einem Wohlfühlbauch anstatt eines Blähbauchs durch den regelmässigen Verzehr von Activia&#8230;</p>
<p>Weitere Meldungen zum Thema:</p>
<p>- <a title="Goldener Windbeutel 2010" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">&#8220;Monte Drink&#8221; von Zott erhält &#8220;Goldenen Windbeutel&#8221; 2010 für &#8220;dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;</a></p>
<p>- <a title="Gesunde lebensmittel müssen gesund sein" href="http://www.redakteur.cc/gesunde-nahrungsmittel-mussen-gesund-sein-ab-2009/" target="_blank">Irreführende Werbung ist bald Geschichte</a></p>
<p>- <a title="Gesunde Produkte in der Werbung" href="http://www.redakteur.cc/uber-gar-nicht-gesunde-produkte-in-der-werbung/" target="_blank">Über &#8220;gesunde&#8221; Produkte in der Werbung</a></p>
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