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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Suchergebnisse  &#187;  Jugendliche</title>
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		<title>Lieber Johannes: Lass uns reden (Offener Brief an JJ)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2025 02:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Pietsch Lieber Johannes (oder lieber JJ?) Wir kennen uns nicht persönlich: Daher auf diesem Wege: Ich liebe Ihren Song und bewundere Ihr herausragendes Gesangstalent. Und ich hoffte insgeheim, dass Sie den ESC gewinnen würden. Aufgrund der Ähnlichkeit Ihres Songs zum Vorjahres-Sieger-Hit von Nemo zweifelte ich jedoch sehr, dass zwei Jahre in Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815DE.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16691" title="JJ ESC 5815DE" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815DE-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Sehr geehrter Herr Pietsch<br />
Lieber Johannes (oder lieber JJ?)</p>
<p>Wir kennen uns nicht persönlich: Daher auf diesem Wege:</p>
<p>Ich liebe Ihren Song und bewundere Ihr herausragendes Gesangstalent.</p>
<p>Und ich hoffte insgeheim, dass Sie den ESC gewinnen würden.</p>
<p>Aufgrund der Ähnlichkeit Ihres Songs zum Vorjahres-Sieger-Hit von Nemo zweifelte ich jedoch sehr, dass zwei Jahre in Folge ein doch ähnlicher Song gewinnen könnte. Da mich jedoch Ihre Performance und vor allem ihre aussergewöhnliche Stimme bereits beim ersten Anhören zutiefst berührt hatten, freute ich mich umsomehr, dass Sie dennoch gewonnen haben. Und ich gratuliere Ihnen herzlichst dafür.<span id="more-16687"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815CF.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16692" title="JJ ESC 5815CF" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815CF-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /> </a>Ich war auch begeistert davon, wie klug und intelligent Sie bei der anschliessenden Pressekonferenz auf Journalistenfragen antworteten, sinngemäss zusammengefasst:<br />
Liebe ist nie verschwendet: Wir sollten nur Liebe versprühen, niemals Hass.</p>
<p>Doch -leider- schon wenige Tage später versprühten ausgerechnet Sie Hass gegenüber Israel.</p>
<p>Sie bezeichnen sich doch selbst als queer:<br />
Mal abgesehen davon, dass Israel das einzige demokratische Land im Nahen Osten ist, indem alle queer fühlenden Menschen offen und verfolgungsfrei leben können, während Sie in den benachbarten Ländern (mit denen Sie sich wohl leider ohne nötige Sachkenntnis solidarisieren) wohl froh ein müssten, aufgrund Ihres nicht Heteros-Seins (dort offiziell als Mann einen Mann zum Partner zu haben,  ist in der gesamten islamischen Welt strikt verboten und wird gesetzlich bestraft) und daher &#8220;gottlosen Verhaltens&#8221; verhaftet,  wenn nicht gar gesteinigt zu werden: Wenn Sie dies nicht glauben, performen Sie doch mal mit Nemo (Ihr problematischer Influenzer?) im Gazastreifen!</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815E6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16694" title="JJ ESC 5815E6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815E6-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Wenn man zudem bedenkt, dass mit Ihnen eine Frau aus Israel beim ESC aufgetreten ist, die nur durch viel Glück jenes grausame Massaker überlebt hat, das Palästinenser (es gibt keinen Staat Palästina, und gäbe es diesen, hiesse er -biblisch betrachtet- &#8220;Gelobtes Land&#8221; oder &#8220;Israel&#8221;) an weit über 1000 unschuldigen feiernden Menschen (vor allem Jugendlichen wie Sie) aus Israel verübt haben:</p>
<p>Dass Sie dann, anstatt sich mit einer Gequälten und Gedemütigten und Unterdrückten zu solidarisieren, mit Menschen dort sympathisieren, die nach so langer Zeit immer noch unschuldige Israelis als Geiseln halten, ist -sachlich und objektiv betrachtet- in keinster Weise rechtfertigbar:<br />
Aber abgesehen davon: Der ESC steht für Völkerverständigung, Vielfalt und Toleranz sowie klar gegen Ausgrenzung und Hass.</p>
<p>Auch wenn Ihnen dies nicht bewusst ist: Durch Ihr antiisraelisches  Statement solidarisieren Sie sich indirekt nicht nur mit Terroristen, sondern verhöhnen Sie zudem die über 1200 israelischen Opfer des grausamen islamistischen Massakers und deren Hinterbliebene sowie die noch immer gefangen gehaltenen Geiseln im Gazastreifen.</p>
<p>Selbstverständlich darf man das konkrete Vorgehen der Israelischen Regierung im Gazastreifen sachlich kritisieren (Sie haben aber den Ausschluss Israels vom ESC, von diesem internationalen Musikwettbewerb der Verwöhnung und Liebe gefordert: wurden Sie denn von der österreichischen Regeriung zum ESC gesandt?), aber umsomehr hat Israel umsomehr das Recht, sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen mit allen, auch militärischen Mitteln zu wehren, um einerseits die Rückgabe der unschuldigen Geiseln (sie waren musikbegeisterte Festival-Teilnehmer!) zu erzwingen und andererseits die eigene israelische Bevölkerung vor weiteren Angriffen (nach wie vor fliegen Raketen von dort gegen die israelische Zivilbevölkerung und dies wird erst enden, wenn der Terror besiegt ist) zu schützen: Israel führt hier einen Verteidigungskrieg.</p>
<p>Und wenn -neben Ihrer vielleicht problematischen &#8220;WIR&#8221;-Bubble (befreien Sie sich doch von diesem selbstzerstörerischen Druck, so sein zu müssen, wie man es Ihnen vorgibt, dass Sie politisch als ESC-Sieger sein müssten: die Welt ist weit grösser, vielschichtiger und schöner als Ihre ideologische Wohlfühl-Bubble), selbst FPÖ-Kreise Sie für Ihr antisemitisches Statement loben, sollte Ihnen dies ernsthaft zu denken geben.</p>
<p>Bei allem hochachtungsvollen Respekt vor ihrem musikalischen Talent und Ihrer beeindruckenden jungen vielschichtigen Persönlichkeit:</p>
<p>Ich fürchte, Sie wurden -ohne es zu bemerken- politisch missbraucht.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815B61.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16695" title="JJ ESC 5815B6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815B61-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" /></a>Daher: Ich halte Sie nach wie vor für einen talentierten, intelligenten und klugen aussergewöhnlichen Künstler.</p>
<p>Aber ich ersuche Sie hiermit -auch in Ihrem eigenen Interesse- sich nicht weiter politisch missbrauchen zu lassen (von wem auch immer), sondern seien Sie eine starke Persönlichkeit (die ich in Ihnen sehe!) und: Gehen Sie selbstbewusst Ihren eigenen Weg, ganz getreu Ihrem Motto: Unendlich Liebe verstreuen, anstatt Hass.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen hierfür sehr viel Mut und Kraft:<br />
Denn das, was me ich Ihnen zutraue, schaffen nicht viele. Aber diese Wenigen sind aussergewöhnlich.<br />
Und Ihnen wünsche ich, dass Sie es schaffen.</p>
<p>Alles Liebe und Gute. wünscht Ihnen:</p>
<p>Ihr (sehr wohlmwollender) Elmar Leimgruber</p>
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		<title>Apocalypse Now &#8211; Analyse zum Zeitgeschehen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 21:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es sieht düster aus in Europa und auf der Erde: Wir tun zwar so, von Politikern -egal welcher Farbe- ermutigt, als ob alles in Ordnung wäre und wir alles geschafft hätten. Aber: Geben wir uns vielleicht einer Illusion hin? Keine Frage: Wir benötigen Illusionen, Hoffnungen und Träume, ja gar Visionen, um nicht zu resignieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Apocalypse-Now-Ak-IMG_2053.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16633" title="Apocalypse Now Ak IMG_2053" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Apocalypse-Now-Ak-IMG_2053-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ja, es sieht düster aus in Europa und auf der Erde:<br />
Wir tun zwar so, von Politikern -egal welcher Farbe- ermutigt, als ob alles in Ordnung wäre und wir alles geschafft hätten.</p>
<p>Aber: Geben wir uns vielleicht einer Illusion hin?</p>
<p>Keine Frage: Wir benötigen Illusionen, Hoffnungen und Träume, ja gar Visionen, um nicht zu resignieren und unterzugehen.<br />
Aber was haben wir jetzt in den letzten Monaten -rational betrachtet- geschafft?</p>
<p>Haben wir die <a title="Corona" href="https://www.redakteur.cc/?s=Corona" target="_blank">Corona</a>-Pandemie -deren Gefährlichkeit (für mich vollkommen nicht nachvollziehbar!) nach wie vor sehr viele Menschen anzweifeln- inzwischen bewältigt?</p>
<p>Hat der gemeinsame Kampf ums eigene Überleben uns zu besseren, sozialeren, mitfühlenderen Menschen gemacht, denen es zunehmend nicht mehr um uns selbst geht, sondern um das Gemeinwohl?<span id="more-16631"></span><br />
Ich fürchte, vielfach ist das Gegenteil dessen eingetreten:</p>
<p>Die &#8220;Werte&#8221; haben sich offenbar verändert:</p>
<p>So manche der Menschen, die ich teils seit Jahrzehnten vor allem  aufgrund jahrelanger ähnlicher politischer und gesellschaftlicher  Standpunkte ausserordentlich schätze, habe ich entweder jahrelang  vollkommen falsch eingeschätzt oder sie haben aufgrund der aktuellen  Situation ihre bisherige Einstellung vollkommen über Bord geworfen.</p>
<p>Anstatt wie in manchem anderen Staat -zu Recht- die Menschen auf die Strassen gegangen sind, weil ihre Regierung nichts unternommen hat, um sie und ihre Lieben gegen eine weltweite Epidemie zu schützen und das Virus in Folge Millionen an Menschen getötet hat, stört bei uns viele selbst schon ein kleines Stück Stoff, das vor allem im Sommer zwar sehr unangenehm ist, aber Menschen schützt:</p>
<p>Und auch wenn jetzt so manche mit einem verständnislosen Kopfschütteln reagieren mögen:</p>
<p>Unsere Regierenden in Europa haben jetzt sicher nicht immer alles richtig oder klug gemacht und vor allem nicht nachvollziehbar erläutert. Aber dennoch sollten wir ihnen dafür dankbar sein, dass sie selbst einen schweren Wirtschaftseinbruch in Kauf nahmen, um unser aller Leben zu schützen. Die Gefahr kommt wohl nicht von 3G oder 5G, sondern vielfach daher, dass wir einfach gern das lesen und das glauben, was unsere Einstellung bestätigt, anstatt das zu suchen, was Fakt ist, ob es uns nun passt oder nicht, selbst dann, wenn wir uns dabei selbst hinterfragen müssen.</p>
<p>Eigentlich hätte ich mir ja erwartet, dass wir alle aufgrund unserer  gemeinsamen Auslieferung an ein heimtückisches Virus näher  zusammenrücken und uns mit allen nötigen Massnahmen alle gegenseitig  darin unterstützen, dass wir möglichst alle heil durch diese Pandemie  kommen.Ich dachte immer, wir sind uns alle darin einig, dass das Gemeinwohl ein hohes Gut ist und zuweilen gerade in Krisenzeiten über dem eigenen Wohlbefinden stehen darf und muss. Ich dachte bislang, Eigenverantwortung bedeutet, dass wenn es Probleme gibt, die Menschheit -gerade wenn reale Nähe gefährlich ist- zumindest gedanklich eng zusammenrückt und ausnahmslos alle alles unternehmen, um nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen zu schützen.</p>
<p>Und wie sieht die Realität aus? Die Ernüchterung ist fatal: Die Uralt-Floskel ist realer denn je: „Jeder ist sich selbst der Nächste und wenns drauf ankommt, ist es mir egal, was dem anderen passiert, Hauptsache, mir selbst gehts gut.“ Das jedoch war immer schon und ist immer der beste Nährboden für Diktaturen.</p>
<p>Alle Menschen sind gleich, aber es gibt offensichtlich auch die anderen, die auf dem Standpunkt stehen , dass Eigenverantwortung nicht das bedeutet, was es eigentlich bedeutet (für sich UND für andere Verantwortung zu übernehmen), sondern naiv frei nach Pippi Langstrumpf: „Ich mache mir das Leben, wie es mir gefällt“; und wenn ich andere damit gefährde: mir auch egal: es geht ja nur um mich.</p>
<p>Jetzt möchte man vielleicht annehmen, dass wir es hier um eine ideologische Kluft zwischen den so genannten Reichen und den so genannten Armen handelt. Aber nein: dem ist nicht so:</p>
<p>Diese problematische und unsolidarische Einstellung, die zutiefst unserer menschlichen Würde entgegensteht, zieht sich über alle Gesellschaftsschichten von reich bis arm und auch durch alle politischen Lager von ganz links bis ganz rechts. Und den Verantwortlichen wird abverlangt, diese Egomanie-Politik ebenfalls zu forcieren.</p>
<p>Diese für mich ernsthaft problematische Grundeinstellung in der westlichen Welt schockiert mich zutiefst.</p>
<p>Ja ok: Natürlich ist in Europa nicht unendlich Platz für Menschen aus vollkommen fremden Kulturen, die ihre eigene Heimat -vor allem mit europäischer Hilfe weit besser vor Ort- verändern könnten. Ich habe vollstes Verständnis für den Standpunkt, dass in Europa nicht Platz auch für den Rest der Welt ist.<br />
Dennoch ist damit zu rechnen, dass spätestens ab Sommer 2022 weitere Hunderttausende an Menschen aus Afrika nach Europa drängen werden und das wirtschaftlich geschwächte Europa wird sehen müssen, nach der Corona-Epidemie im Frühjahr kommenden Jahres sich wirtschaftlich wieder zu erholen und auch nicht Probleme aus anderen problematischen Ländern zu importieren.</p>
<p>Aber warum ticken die Menschen auch im eigenen Umfeld hier in Europa zunehmend so egoistisch, nicht nur Zuwanderern aus Drittländern gegenüber, sondern sonderbarerweise auch der eigenen einheimischen Bevölkerung, ja sogar dem eigenen gesellschaftlichen privaten Umfeld gegenüber? Darüber sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen.</p>
<p>Und Ja: Natürlich gibt es zusätzlich auch eine immer stärker werdende Kluft zwischen arm und reich.<br />
Aber eine so genannte „Umverteilung von oben nach unten“ ist nicht nur irrational und unrealistisch, sondern führte zu einem vollkommenen Zusammenbruch des Wirtschaftslebens:</p>
<p>Nur wer die entsprechenden finanziellen Mittel hat (also nicht staatsseitig immer mehr steuerlich enteignet wird), kann neue Betriebe eröffnen und damit neue Arbeitsplätze schaffen und damit den langfristigen Wohlstand möglichst Vieler sichern. Vereinfacht ausgedrückt: Grosser Wohlstand Einiger schafft Wohlstand für viele.</p>
<p>Natürlich klingt es schön und vorbildlich, wenn jetzt selbst Superreiche fordern, höher besteuert  zu werden. Aber wie sieht die Realität aus?</p>
<p>Je mehr einer hat, desto mehr versucht er, Steuern zu „sparen“:<br />
Wenn also jene Supereichen tatsächlich so freigiebig wären, wie sie sich gern darstellen: warum zahlen sie dann nicht freiwillig einen Grossteil ihres Vermögens an den jeweiligen Staat (also weder an Parteien, noch an Politiker, sondern an den Staat als Institution), von dem sie -zumindest in einer Demokratie- zu Recht erwarten können, dass er damit ihre Steuern sinnvoll nach „unten“ verteilt? Das wäre doch mal innovativ und glaubwürdig und nicht nur plakativ. Dies wäre vorbildlich und würde die europäischen Staaten darin unterstützen, die durch die Bekämpfung der Pandemie angehäuften Schuldenstände effektiv abzubauen:<br />
Also liebe steuerfordernde und -willige Superreiche: Bitte schnell selbst freiwillig erhöhte Steuern zahlen: Also zahlen anstatt zu fordern.</p>
<p>Und was mich in diesem Zusammenhang ebenfalls massiv stört:<br />
Seit Jahren mehren sich die Stimmen jener, die Verteuerungen in allen Bereichen fordern. Und was seit einem Jahr zu erwarten war, ist bereits jetzt Realität: Wir haben bereits eine massive Teuerung in allen Bereichen, was aktuell -trotz keiner Erdölkrise- besonders an der Zapfsäule bemerkbar ist.</p>
<p>Obwohl sie erwartbar war: die Inflation darf so nicht weitergehen. Dies würde immer mehr Menschen in die Armut treiben.<br />
Aber selbst die zunehmenden Forderungen nach Verteuerungen und Preiserhöhungen kommen inzwischen quer über alle politischen Lager. Warum regt sich dagegen kein Widerstand der sonst oft so übereifrigen Demonstranten?</p>
<p>Als besonderes Argument pro Preiserhöhungen muss  zunehmend die Klimakrise herhalten. Mal abgesehen davon, dass niemals alle Staaten der Erde (beinahe nur Europa ist so naiv) sich im Kampf gegen den Klimawandel beteiligen würden: Und obwohl fast allen klar ist, dass es sehr unrealistisch ist, dieses Phänomen tatsächlich nachhaltig aufzuhalten, treibt man durch sinnlose öffentliche Angstdebatten Kinder und Jugendliche in die Psychiatrie und durch Straf-Steuern die Staaten zunehmend noch mehr in die Schuldenfalle.</p>
<p>Zudem: Wir alle brauchen immer mehr Energie in jeder Hinsicht. Und Energie -egal wie hergestellt- ist nun mal teuer und kann -allseitig betrachtet- gar nicht klimaneutral sein.</p>
<p>Natürlich sind Investitionen in nachhaltige Energien langfristig sinnvoll. Forschung und Entwicklung müssen auch in diese Richtung gehen, jedoch nicht um jeden Preis:</p>
<p>Es kann und darf -entgegen dem öffentlichen Bestreben fast aller Parteien- nicht eine Entwicklung forciert werden, in der nur mehr Reiche fliegen dürfen, nur mehr Superreiche sich Fahrzeuge Sprit, Strom, Fleisch und andere Nahrungsmittel leisten können:</p>
<p>Ich mache mir also ernsthafte Sorgen um unsere Zukunft und um die unserer Nachkommen:<br />
Angst ist zuweilen notwendig, um uns auch vor tödlichen Gefahren zu schützen, aber sie darf nicht unser Leben bestimmen.</p>
<p>Wir sind -einfach ausgedrückt- vielfach ein verwöhntes undankbares Pack, welches es gewohnt ist, immer alles gleich und sofort zu haben, was wir uns einbilden haben zu müssen.<br />
Aber Einschränkungen unserer persönlichen Freiheit -zuweilen auch selbstgewählte- gehören zu unserem Leben dazu: Sie sind manchmal lästig, aber oft dennoch nötig: auf der Beziehungsebene genauso wie im Alltag mit unbekannten Menschen.</p>
<p>In Zeiten der Corona-Pandemie ist es daher eine Frage auch unserer Eigen-Verantwortung, selbst jetzt im Sommer nicht nur uns selbst, sondern auch unser auch unbekanntes Umfeld unter anderem durch das lästige, aber sinnvolle Tragen von Masken, durch Impfungen und Tests zu schützen, um zu verhindern, dass wir in diesem Herbst und Winter die Spitäler mit Kindern und Jugendlichen gefüllt haben: Mit Letzterem rechne ich leider.</p>
<p>Genauso müssen wir uns aber auch jetzt schon politischen Plänen widersetzen, die darauf hinauslaufen, dass wir in Zukunft zunehmend immer mehr Arme unter uns haben werden, die sich ihr Leben kaum leisten können: Wer Preiserhöhungen, egal ob bei Fleisch oder Energie -in welcher Form auch immer- oder Flüge oder Kleidung oder andere Waren fordert, treibt damit unweigerlich Menschen sogar im eigenen Land und in der eigenen Stadt mit Sicherheit nachhaltig in die Armut.</p>
<p>Also was jetzt?<br />
„Apocalypse Now“?</p>
<p>Was den Klimawandel betrifft, mit Sicherheit nicht: Unsere Mutter Erde ist seeehr geduldig mit uns Menschen und wird sich auch weiterhin immer den Umständen anpassen.</p>
<p>Und was Armut und Wohlstand betrifft:<br />
Die vor allem von linken Parteien und Organisationen angeheizte Neiddebatte, löst keine Probleme und hilft niemanden, ist jedoch gesellschaftlich brandgefährlich.<br />
Eine freiwillige „Umverteilung“ von oben nach unten ist jedoch durchaus sinnvoll, um zu verhindern, dass die Unterschiede zwischen arm und reich zu groß werden: Wer Milliarden hat und sie samt Erben niemals konsumieren könnte, darf und soll diese gern anderen zur Verfügung stellen, damit diese auch menschenwürdig leben können. Das würde menschliche Größe beweisen.<br />
Und wir alle sind mitverantwortlich, Politiker (nicht Parteien!) zu fördern und zu unterstützen, welche gegen Verteuerungen auftreten und die damit verhindern, dass Menschen zunehmend in die Armutsfalle tappen.<br />
Weil wir mehr in der Hand haben, als uns vielleicht bewusst ist: in fast allen Fragen. Noch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere interessante Kommentare und Analysen:</p>
<p>- <a title="America First" href="https://www.redakteur.cc/analyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht/" target="_blank">EU sei bereit: Analyse zum Wahlsieg von Joe Biden</a></p>
<p>- <a title="Corona: So schaffen wirs" href="https://www.redakteur.cc/kommentar-wie-entkommen-wir-corona/" target="_blank">Corona: So schaffen wirs!</a></p>
<p>- <a title="Die Corona der Schöpfung" href="https://www.redakteur.cc/analyse-die-corona-der-schoepfung/" target="_blank">Die Corona der Schöpfung</a></p>
<p>- <a title="Ja zum Leben" href="https://www.redakteur.cc/entscheiden-wir-uns-fuer-das-leben/" target="_blank">Osterkommentar 2020: Entscheiden wir uns für das Leben!</a></p>
<p>- <a title="Die große Depression" href="https://www.redakteur.cc/analyse-die-gegenwart-der-depression/" target="_blank">Analyse: Die Allgegenwart der großen Depression</a></p>
<p>- <a title="Keep Cool" href="https://www.redakteur.cc/trump-keep-cool/" target="_blank">Analyse zum Wahlsieg von Donald Trump: Don’t Worry and Keep Cool</a></p>
<p>- <a title="Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes" href="http://www.redakteur.cc/die-kapitalistischen-alt-68er-und-die-vernunft-des-volkes/" target="_blank">Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes</a></p>
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		<item>
		<title>Analyse: Die All-Gegenwart der großen Depression</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Feb 2020 22:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist bloss los mit uns? Eine Hiobsbotschaft nach der anderen, eine (politische) Panikattacke nach der anderen, ein Weltuntergangsszenario nach dem anderen. Und damit meine ich nicht die immer realistischer wirkenden Kino-Blockbuster, sondern das reale Leben: Der Eine führt eine Art Krieg: Zuallererst wir, dann vielleicht die anderen. Der Zweite führt sein Land raus aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Leimgruber31.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16557" title="Leimgruber3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Leimgruber31.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Was ist bloss los mit uns?</p>
<p>Eine Hiobsbotschaft nach der anderen, eine (politische) Panikattacke  nach der anderen, ein Weltuntergangsszenario nach dem anderen.</p>
<p>Und damit meine ich nicht die immer realistischer wirkenden Kino-Blockbuster, sondern das reale Leben:</p>
<p>Der Eine führt eine Art Krieg: Zuallererst wir, dann vielleicht die  anderen. Der Zweite führt sein Land raus aus der EU und ist auch noch  stolz darauf. Der Dritte und der Vierte kochen ihr ganz eigenes nur  ihnen selbst mundendes Süppchen innerhalb der EU. Und zudem mehren sich weltweit auch noch Naturkatastrophen und Virenerkrankungen&#8230;</p>
<p>Und in Österreich, <span id="more-16525"></span><img title="Weiterlesen..." src="https://www.redakteur.cc/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /> wo  man jetzt eigentlich erfreut applaudieren müsste, dass schwarzblau  Geschichte ist und so bald wohl auch nicht mehr wiederkommen kann,  zerfliesst man an Selbstmitleid und Intrigen auf unterstem  Sandkasten-Level nach dem Motto: &#8220;Du kleiner Werner: Ich weiss, der  kleine Basti und du ihr liebt euch: ist schon ok. Aber du weisst schon,  dass der böse ist: der spielt nur mit dir, weil es gut ist für ihn.  Spiel doch lieber mit mir, der kleinen Beate oder mit der kleinen Pam,  aber auf keinem Fall mit dem kleinen Norbert: wir sind viel lieber und  besser für dich.</p>
<p>Dazu belastet uns in Österreich wirtschaftlich aktuell noch eine  Industrie-Rezession, gefolgt von Arbeitsloskgeit. Und der  Gesamtwirtschaft im EU-Raum scheints immer noch so miserabel zu gehen,  dass mittlerweile seit Jahren die Zinsen im Minus sind, um das kranke  Pflänzchen Konjunktur nicht gänzlich umzubringen.</p>
<p>Der Extremismus  nimmt seit Jahren auf allen Seiten zu: nicht nur im  Islamismus, sondern auch sowohl Linksextremismus (vor allem in Form von  Denunziation, Blossstellung, Stigmatisierung und medialer Vernichtung)  als auch  Rechtsextremismus (der nicht mal vor Anschlägen zurückschreckt9: Dem zunehemnden Radikalismus auf allen Seiten müsste dringend Einhalt geboten werden.</p>
<p>Die medial weltweit hofierte Unglücksprophetin Greta Thunberg wirft  uns  seit Langem vor, dass sie unseretwegen keine Zukunft hat, obwohl  sie -im  Gegensatz zu anderen Kindern und Jugendlichen weltweit- in  Wirklichkeit  immer genügend zu essen, zu trinken, zu wohnen und zu  reisen haben  wird, also durch Wohlstand geadelt ist.Es gibt seit Langem  einen Kampf gegen &#8220;Hass im Netz&#8221; und dabei gehts immer nur um die einen  Täter und and die entsprechenden Opfer, während die anderen Täter und  Opfer keiner Rede wert sind.</p>
<p>Zudem steht -entgegen allen anderen Beteuerungen- mit Sicherheit eine  weitere Flüchtlingswelle an Europas Pforten und wartet sehnsüchtigst  auf die Öffnung.</p>
<p>Und zu allem Überdruss: Die bisher angeblich eifrigsten Verfechter unserer  Demokratie überlegen ernsthaft, rasch unsere Demokratie zu hinterfragen  und &#8220;anzupassen&#8221;, sobald die Wahlergebnisse nicht mehr deren politischen  Erwartungen entsprechen.</p>
<p>Und obwohl fast jeder &#8220;da oben&#8221;, der in einem warmen Sessel sitzt und  meist auf Kosten der einfachen Steuerzahler ein Vielfaches von dem  verdient, als dessen Verteidiger er sich nach aussen hin verkauft, genau  weiss, dass seine Ideen und Visionen aus längst vergangenen Jahrzehnten  niemals funktionieren könne  und dass er einer der ersten wäre, der für  dieses System den Platz räumen müsste, fahren sie fort mit all ihrer  destruktiven und zerstörerischen Politik, die niemals das Wohl aller  Menschen (im eigenen Verantwortungsbereich und Land) im Blick hat,  sondern Tabuisierung, Dramatisierung, Ideologisierung, Panikmache mit  dem Ziel der totalen Gleichschaltung, der Blossstellung, Unterwerfung  und Unterdrückung, Verhaftung und Ermordung aller andersdenkenden -weil  eigenständig denkenden- Menschen.</p>
<p>Ja, genau darauf gehen wir zu: auf eine Zeit, in der wir durch die  ständig neu allerorten projezierten Weltuntergangsszenarien sosehr in  Orientierungslosigkeit und Angst und Panik verfallen, dass wir noch  billigere Manipulationsopfer für Diktaturen jeglicher Farbe werden und  einfach so funktionieren, wie uns einige Science Fiction-Filme schon das  künftige Ziel ausgemalt haben.</p>
<p>Und dann wunderen wir uns noch, dass immer mehr Menschen in Europa,   nicht nur in Frankreich, sondern unter anderem auch im deutschsprachigen   Bereich einfach vollends die Nase voll haben und sich einfach nicht   mehr &#8220;von denen da oben, die über all die öffentlich-rechtlichen Medien   und die öffentliche Meinung über Gewerkschaften und NGOs beherrschen&#8221;   bevormunden lassen. Und das ist gut so und zeugt von demokratischer   Reife.</p>
<p>Ich hege daher für unsere Zukunft zwei Grundhoffnungen:</p>
<p>- Leben und verbreiten wir Zuversicht anstatt Angst! Möge es niemandem jemals gelingen, die Menschheit (in ihrer  Gesamtheit) zu knechten und in eine Diktatur (egal ob rechts oder  links) zu führen.</p>
<p>- Mögen in Zukunft alle Menschen in ihrem je eigenen Land in Gessundheit, Würde und Freiheit leben, ohne dafür kämpfen zu müssen.</p>
<p>Ihr</p>
<p>Elmar Leimgruber</p>
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		<title>Das Jahr der Persönlichkeiten &#8211; Analyse zum Ergebnis der Ö-Bundespräsidentenwahl</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2016 23:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die beiden Vertreter der großen Koalition, Andreas Khol (ÖVP) und Rudolf Hundstorfer (SPÖ) beim österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf von der Bevölkerung so wenig Zustimmung erfahren, liegt schon auch an der rotschwarzen Regierung, für die sie stehen. Aber noch vielmehr ist ihr Wahlerfolg deswegen sehr gering, weil beide Alt-Parteien diese Wahl (genauso wie die EU-Wahlen) seit Jahrzehnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die beiden Vertreter der großen Koalition, Andreas Khol (ÖVP) und Rudolf Hundstorfer (SPÖ) beim österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf von der Bevölkerung so wenig Zustimmung erfahren, liegt schon auch an der rotschwarzen Regierung, für die sie stehen. Aber noch vielmehr ist ihr Wahlerfolg deswegen sehr gering, weil beide Alt-Parteien diese Wahl (genauso wie die EU-Wahlen) seit Jahrzehnten von vorne herein nicht als wichtig einstufen und daher auch nicht die besten Kandidaten ins Rennen schicken, sondern eben im Bund &#8220;entbehrliche&#8221;.<span id="more-16373"></span></p>
<p>Niederösterreichs Landeshauptmann, Erwin Pröll, der große schwarze Monarch, war letztlich wieder mal zu feige, sich österreichweit der Wahl zu stellen, vor allem, nachdem bekannt wurde, dass auch die grüne Ikone Alexander Van Der Bellen kandidieren würde und damit stünden zwei große Persönlichkeiten im Ring, wo sein Wahlsieg ihm zu wenig sicher schien. Umso unverzeihlicher ist seine Schwäche, weil er mitten im Wahlkampf auch noch seine künftige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner als Innenministerin abberief und zurück nach St. Pölten orderte. Und jetzt auch noch dem SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann (der ist schon für Regierungsstillstand und am Wahldebakel der SPÖ sverantwortlich) die Schuld zuzuschieben, wenn der ÖVP-Ersatzmann Andreas Khol nicht erfolgreich ist, macht Pröll auf ganzer Linie zusätzlich unsympathisch. Nachdem offenbar nach wie vor er allein die ÖVP regiert, möge er sich verantwortungsbewusst selbst zum Parteiobmann küren lassen und zeigen, dass er in der Lage ist, die ÖVP aus der Krise zu führen und ansonsten bescheiden schweigen.</p>
<p>Genauso sind auch nicht die Meinungsforscher am Misserfolg der SPÖ- und ÖVP-Kandidaten schuld, wie diverse ÖVP-Politiker zu wissen glaubten. Vielmehr stehen beide Kandidaten, sowohl Khol als auch Hundstorfer für eine längst überholte Proporz-Politik, wo sich die ehemaligen Grossparteien SPÖ und ÖVP die gesamte politische Macht teilten und sich gegenseitig Posten und Positionen zuschoben. Sowas will offensichtlich in Österreich fast niemand mehr. Gott sei Dank ändern sich die Zeiten! Und selbstverständlich müssen die beiden großkoalitionären Altparteien sich endlich von Grund auf erneuern -indirekt wurden sie natürlich vom Wähler abgestraft. Sonst ist es definitiv aus mit ihnen.</p>
<p>Wenn sich Hundstorfer als ex-ÖGB-Chef und ex-Sozialminister während seines Wahlkampfs von seiner Partei monatlich 13.000 Euro überweisen lässt, weil er ja &#8220;von was leben muss, dann zeigt dies, wie sehr er und die harte Realität der SPÖ-Stammwähler (mit einem Monatseinkommen oft unter der 1000 Euro-Grenze) voneinander entfernt sind.</p>
<p>Und wenn Khol sich immer wieder als streng katholisch und konservativ darstellt, dann aber Kirchenvolksbegehren und ähnliche Anliegen unterstützt, sich dann wieder als modern präsentiert, aber jederzeit nur die Nachkriegsaufbaugeneration als die einzigen wirklichen Leistungsträger sieht  (dies ist offenbar konservativ-bürgerlich für ihn) und als &#8220;aufrechter Tiroler&#8221; die Südtiroler und ihre Anliegen jederzeit erneut im Stich lässt, dann ist dieser Kandidat selbst für die meisten überzeugten ÖVP-ler einfach mangels Glaubwürdigkeit unwählbar. Khol hat dies nach seinem desaströsen Wahlergebnis nun offenbar verstanden und zieht sich nun vollständig aus der Politik zurück. Wenigstens einer, der die richtigen Konsequenzen zieht: Respekt vor diesem Schritt, zu dem Hundstorfer (trotz noch schlechterem Wahlergebnis) offenbar nicht imstande ist.</p>
<p>Dass Richard Lugner an letzter Stelle landen würde, war von vorne herein klar. Mutig von ihm, dass er trotzdem antrat. Und Respekt auch vor ihm, sein Wahlziel trotz geringer Stimmen als erreicht zu bezeichnen, weil rotschwarz abgestraft wurde. Ich hätte ihm auch als Würdigung seiner Verdienste für Österreich (und immerhin war er der einzige vollkommen unabhängige Kandidat) im ersten Wahlgang durchaus einen größeren Achtungserfolg vergönnt. Aber wie auch immer: seine politische Karriere wird hiermit zu Ende sein.</p>
<p>Letztlich gewonnen haben diese Bundespräsidentenwahl aber die echten Persönlichkeiten: Norbert Hofer (FPÖ), Alexander Van der Bellen (Grüne) und Irmgard Griss. Griss ist zweifelsohne eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit hoher Intelligenz, großem Charme, und einem werteorientierten liberalen Geist. Leider haben wir jetzt nicht mehr die Gelegenheit zu sehen, ob Österreich reif wäre für eine außergewöhnliche Frau an der Spitze des Staates. Aber ich hoffe, sie wird uns in Zukunft politisch noch öfter positiv überraschen, jedoch keinesfalls mit einer Wahlempfehlung für die Stichwahl: das würde ihrem Image als unabhängigie Kandidatin nur schaden.</p>
<p>Auch Alexander Van Der Bellen zeichnet eine außergewöhnliche Intelligenz aus. Zudem ist der erfahrene Langzweipolitiker auch ein kluger Jonglierer im Gefüge der Macht; von daher wäre er natürlich genauso geeignet als Bundespräsident wie Irmgard Griss. Dabei steht er trotz seiner bewegten Familiengeschichte (mehrmalige Flucht vor den Kommunisten) und seiner Jugendjahre in Tirol sehr weit links außen, weswegen er bereits jetzt im ersten Wahlgang die meisten traditionallen Linkswähler (Grüne und SPÖ) für sich gewinnen konnte. Während er bereits während des Wahlkampfs seine ursprüngliche Aussage relativierte, als Bundespräsident eine Regierung unter FPÖ-Führung nicht anzugeloben (inzwischen würde er nur &#8220;mehr&#8221; nur nicht die FPÖ, falls stärkste Kraft, zuerst mit der Regierungsbildung beauftragen), ist und bleibt er der Hoffnungsträger für all jene Wähler, die sich links der politischen Mitte zuhause und wohl fühlen.</p>
<p>Und dann gibts hier noch Norbert Hofer, der bereits als 3. Nationalratspräsident, obwohl bei der FPÖ, große Sympathiewerte aus allen politischen Lagern erfuhr. Es war ein kluger Schachzug von H.C. Strache, diesen jungen charismatischen Mann gegen den &#8220;Seniorenclub&#8221; der anderen ins Rennen um das Bundespräsidentenamt zu schicken. Neben seinen persönlichen Sympathiewerten in allen Bevölkerungsschichten kam Hofer mit Sicherheit auch sein Alter und sein Versprechen (neues jugendliches Amtsverständnis) zugute, ein die Bundesregierung aktiv motivierender Präsident sein zu wollen. Bin auch fest davon überzeugt, dass Hofer aufgrund seiner gewinnenden Persönlichkeit bereits den ersten Wahlgang gewonnen hätte, wäre sein politischer Hintergrund nicht die FPÖ. In erster Linie wurde also auch hier -genauso wie im Fall Van Der Bellen und Griss- eine herausragende Persönlichkeit an die erste Stelle gewählt und zwar mit Sicherheit von vielen, die keine traditionellen FPÖ-Wähler sind.. Das muss man (auch wenn man politisch ganz wo anders steht) zur Kenntnis nehmen und in einer Demokratie als deklarierte Willensbekundung des Volkes akzeptieren.</p>
<p>Während nun viele Weise zu Recht auf einen sachlichen und fairen Zweikampf zwischen Hofer und Van Der Bellen (beide haben dies auch einander zugesagt) hoffen, beweisen einige alte unverbessereliche Rote wie Wiens Bürgermeister Michael Häupl, welche schwerwiegenden Probleme sie mit direkter Demokratie haben: &#8220;Ich werde alles dafür tun, einen Bundespräsidenten Hofer zu verhindern&#8221;, verspricht Häupl. Ich aber sage: Beenden wir die politische Unreife: Jeder möge sich hüten, Anderswählende (=Andersdenkende) zu diskrimieren oder derenwegen Österreich ab Abgrund zu sehen, auch in diesem Wahlkampf.</p>
<p>Aber bislang wars in Österreich noch immer so, dass alle wichtigen Wahlen durch jene fünf bis zehn Prozent Wähler entschieden wurden, welche sich durch plötzlich auftauchende &#8220;Skandale&#8221; und  medialen Kampagnen in ihrem Wahlverhalten letztlich noch umorientieren und anders wählen. Aller Hoffnung auf der Wähler Mündigkeit zum Trotz: Damit wird man auch diesmal rechnen müssen.</p>
<p>Und trotzdem gebe ich keine Wahlempfehlung ab, auch weil bei dieser Stichwahl leider keine politische Mitte zur Auswahl steht; vielmehr gehts bei Van Der Bellen und Hofer um eine Richtungsentscheidung: politisch mehr nach links oder mehr nach rechts. Was wollen wir? Was braucht Österreich?</p>
<p>Allen meinen Leserinnen und Lesern traue ich vollends zu, eine gewissenhafte Zukunfts-Wahl zum Wohle Österreichs und seiner Bevölkerung zu treffen. Ich ersuche jedoch darum, diese Chance zur Mitbestimmung über die Zukunft des Landes zu ergreifen und in jedem Fall an dieser Wahl teilzunehmen. Danke.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em>Anhang: Ich habe im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl auf Facebook nicht öffentlich folgende Gedanken gepostet, welche ich hiermit nachträglich ebenfalls veröffentliche:</em></p>
<p><em>Eigentlich wollte ich auf redakteur.cc einen Kommentar vor der Wahl</em><br />
<em> des Bundespräsidenten schreiben. Das mache ich nun doch nicht, sondern  werde dann (wenn das Ergebnis am Sinntag spannend ist -was ich hoffe)   meinen Senf dazu abgeben. Aber:</em></p>
<div>
<p><em>Dennoch teile ich jetzt schon hier auf Facebook gern ein paar Gedanken dazu:</em></p>
<p><em>Die beiden Großkoalitionäre Khol und Hundstorfer sind beide (unabhängig  von ihrer Parteizugehörigkeit) aus unterschiedlichsten Gründen (die ich  hier nicht ausbreiten werde) für mich unwählbar.</em></p>
<p><em>Die in den  Umfragen beliebtesten drei (VanderBellen, Hofer und Griss) sind zu Recht  an dieser Stelle, weil sie die unterschiedlichsten pluralistischen  Standpunkte unserer Gesellschaft widerspiegeln: Und das passt schon so.</em></p>
<p><em>Ich möchte zwar Lugner nicht als Bundespräsident. Und seine Öffentlichkeitsgeilheit lehne ich auch ab.</em><br />
<em> Dennoch liegt er bei mir noch vor den beiden letzten, weil er der  einzige erfolgreiche wirklich unabhängige (keine Partei und deren  Unterstützung hinter sich) Kandidat ist.</em><br />
<em> Da er aber mangels  Mehrheitsfähigkeit sowieso nicht in die Stichwahl kommt, empfehle ich  hiermit jenen, die  noch nicht wissen wen wählen, dem Lugner im ersten  Wahlgang am Sonntag mit ihrer Stimme zumindest einen Achtungserfolg zu  gönnen.</em></p>
<p><em>In jedem Fall aber ersuche ich jeden und jede inständig:</em><br />
<em> Bitte nützt euer demokratisches Recht und wählt (wen auch immer, Hauptsache dass): Dankeschön:-)</em></p>
</div>
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		<title>Sieg der Angst &#8211; Analyse zur Wien-Wahl 2015</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 23:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Häupl hat ein &#8220;G&#8217;spür für Wien&#8221;. Ehrlich jetzt: Dass er nach 21 Jahren als Wiener Bürgermeister (der Bundespräsident darf für maximal 12 Jahre im Amt bleiben), mit Firmenpleiten, Bürokratie, Geldverschwendung, Korruption, Massenarbeitslosigkeit (vor allem unter Jugendlichen und Migranten) und Gebührenlawinen für Wiens Bürgerinnen und Bürger immer noch knapp 40 Prozent (nur etwa 5 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2251.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16305" title="Häupl IMG_2251" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2251-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Michael Häupl hat ein &#8220;G&#8217;spür für Wien&#8221;. Ehrlich jetzt: Dass er nach 21 Jahren als Wiener Bürgermeister (der Bundespräsident darf für maximal 12 Jahre im Amt bleiben), mit Firmenpleiten, Bürokratie, Geldverschwendung, Korruption, Massenarbeitslosigkeit (vor allem unter Jugendlichen und Migranten) und Gebührenlawinen für Wiens Bürgerinnen und Bürger immer noch knapp 40 Prozent (nur etwa 5 Prozent weniger als 2010) der Wählenden für sich mobilisieren kann: Der Wiener SPÖ-Chef Michael Häupl ist ein absoluter Polit-Profi: Alle Achtung.<span id="more-16299"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2378.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16309" title="Strache IMG_2378" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2378-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Nur: Wie wurde dieser &#8220;Sieg&#8221; errungen? Man muss Heinz Christian Strache echt dankbar sein, dass er das Hauptargument geliefert hat, ja es gar selbst war, um die Amtszeit Häupl um weitere Jahre an der Spitze der Stadt Wien zu verlängern. Thematisch konnte Häupl ja nicht punkten: Neue Wohnungen und Jobs zu versprechen, wo er 21 Jahre hindurch selbst die gesamte Macht innehatte und diese Chance offenbar nicht genützt hat, konnte nicht glaubwürdig sein. Und damit wäre auch keine Wahl gewonnen worden.</p>
<p>Was also hatte Häupl den Wählern in Wien tatsächlich zu bieten? Sicherlich hat er durch seine &#8220;Haltung&#8221;, sich um Flüchtlinge zu kümmern, bei manchen Wählern gepunktet. Aber diese Wähler hätten niemals gereicht.Vielmehr wurde Häupl aus demselben Gefühlsgrund von bisherigen Nichtwählern und klassischen Anhängern anderer Parteien diesmal gewählt wie FPÖ-Chef Heinz Christian Strache: Die Angst.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2366.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16312" title="Häupl IMG_2366" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2366-255x300.jpg" alt="" width="255" height="300" /></a>Angst als Wahlmotiv hat -zumindest hier in Österreich- bislang noch immer funktioniert. Während bislang vor allem rechte Populisten (FPÖ und teols auch BZÖ) die Gunst der Stunde nützten und von den Ängsten der Menschen profitierten, nützte dieses Mal vor allem Häupl dieses Wählerpotential und zwar hochprofessionell:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2345.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16318" title="Häupl IMG_2345" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2345-285x300.jpg" alt="" width="285" height="300" /></a>Strache trat an, um Häupl herauszufordern und um Bürgermeister von Wien zu werden. Was gibt es Idealeres als ein solches inszeniertes Feindbild: Strache darf nicht Bürgermeister werden! Und dies kann nur verhindert werden, wenn Häupl die Nummer 1 bleibt. Alle anderen Parteien egal, diesmal muss Häupl gewählt werden, sonst wird Strache Bürgermeister.</p>
<p>Anfangs war die Idee eines Herausforderers für Häupl ja gedanklich sogar mehrheitsfähig, zumal ein Großteil der Bevölkerung Wiens weder Häupl- noch Strache-Fan ist, aber einfach grundweg unzufrieden ist mit der SPÖ-Stadtpolitik und ihrem Chef Häupl. Und nur einem hätte man das Aufbrechen verkrusteter Strukturen und die Entmachtung der SPÖ (die seit 1945 ausnahmslos immer den Bürgermeister gestellt hat)  mehr zugetraut als eben Strache. Dieses Wiener Wunschdenken nach einer gänzlich anderen Politik in Wien bewiesen anfangs auch einige ernstzunehmende Umfragen. Also wurden seitens der SPÖ zunächst die klassischen indirekten Wahlbotschaften (ja die funktionieren offenbar immer noch bestens) überall positioniert: Brot und Spiele (Festln und Gelage und nochmal Festln, politische Massenkundgebung mit Gratiskonzerten mit Anti-FPÖ-Botschaft) verbunden mit dem Wohlfühlgedanken einer lebenswerten Stadt, was selbstverständlich daran liegt, dass hier die SPÖ regiert. Aber wehe, es käme wer anderer, dann wäre alles anders. Also sei zu hoffen, dass die bisherige Politik wiedergewählt wird und bleibt.</p>
<p>Bei diesen psychologischen Machtspielchen mit den tiefsten Ängsten der Menschen das zu verlieren, was ihnen wichtig ist und ihnen Lebensqualität schenkt, war es der SPÖ noch weniger wichtig als schon bei vorangegangenen Wahlkämpfen, dass entgegen den folgenden falschen und daher manipulierenden Umfragen kein wirkliches Duell um den ersten Platz in Wien (mehr ) stattfand (eine Mehrheit hätte vielleicht Häupl abgewählt, aber sicher nicht durch Strache ersetzen wollen), sondern Häupl in Wirklichkeit immer weit vor Strache lag.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilakou-IMG_2314.jpg"><img class="size-medium wp-image-16313 alignright" title="Häupl-Vassilakou IMG_2314" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilakou-IMG_2314-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Obwohl man genau wusste, dass man durch diesen verlogenen Ego-Trip (nur mich wählen, sonst kommt Strache) alle anderen Parteien massiv schädigen würde, baute man, weil man deren Erfolg sah, diese Angstkampagnen vor einem riesigen die Lebensqualität in Wien zerstörenden Feind, der de fakto nicht vorhanden war, durch das ständige Anheizen der medialen Debatte von der Nähe Straches am Bürgemeistersessel aus. Dadurch dass man dieser Ängste-Schürung nirgendwo entkam, mobiliserte sie nicht nur die eigenen Wähler, sondern auch Stammwähler anderer Parteien und selbst Menschen, die seit Jahren und Jahrzehnten nicht mehr wählen.</p>
<p>Man wählte wohl großteils weniger aus Begeisterung für Häupl (ein kleiner Stammwähleranteil nur wird ihn als aus persönlicher Überzeugung für seine Arbeit gewählt haben), sondern vor allem, um zu verhindern, dass Strache Bürgermeister von Wien wird. Die Angst hat also über die Vernunft gesiegt in Wien. Ich bin davon überzeugt, dass Häupl dies weiss (mit Angst kann man zwar Wahlen gewinnen, aber nicht regieren) und auch ahnt, wie sein Wahlergebnis ohne diese Angst-Wohlfühlkampagnen ausgefallen wäre und dass viele Wählerstimmen flüchtig und in Wirklichkeit gar nicht seine sind. Auch daher hat er wohl schon am Wahlabend Reformen versprochen, welche aber wohl erfahrungsgemäß nicht kommen werden werden: bis zu den nächsten Wahlen dauerts ja wieder Jahre&#8230;<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2410.jpg"><img class="size-medium wp-image-16316 alignleft" title="Strache IMG_2410" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2410-242x300.jpg" alt="" width="242" height="300" /></a></p>
<p>Klar zählte auch bei Strache-Wählern vor allem die Angst als Wahlmotiv. Aber das Wahlmotto aller anderen Parteien schien zu lauten: Alle gegen Strache. Auch diese Ausgrenzung durch die anderen mobilisierte sowohl seine eigenen Anhänger als auch viele Mitglieder anderer Parteien und Nichtwähler, die in ihm eine Art Neustart in Wien sehen. Und natürlich war bei Strache die Angst vor Migranten und Flüchtlingen aus anderen Kulturen mit einer der Hauptmotive ihn zu wählen, obwohl die Stadt Wien auch unter einem Bürgermeister Strache rechtlich nicht in der Lage wäre, die Flüchtlingsproblematik auf eigene Faust und anderes und entgegen den nationalen und internationalen Vorgaben zu lösen. Die Angst war hier jedenfalls prägend. Und dennoch wäre das zu kurz gedacht. Dass vor allem sehr viele ehemalige SPÖ-Stammwähler nun blau gewählt haben, zeigt aber vor allem und eine allgemeine Unzufriedenheit der Menschen mit den verstaubten Langzeitpolitikern in Wien und in der Bundespolitik.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Juracska-IMG_2322.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16311" title="Häupl-Juracska IMG_2322" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Juracska-IMG_2322-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Der ÖVP, im speziellen der Wiener ÖVP, haftet dieses verstaubte Image noch mehr an als der SPÖ. Dies hängt damit zusammen, dass sich vor allem die Wiener Partei einer Reform unterzogen hat, dies aber offensichtlich nicht ausreichend kommunizieren konnte. Dabei hatte ausgerechnet die Wiener ÖVP eine drastische Verjüngungskur  vorgenommen und zudem gab es im Zuge einer Demokratisierung parteiintern  einen echten Vorzugsstimmenwahlkampf, der Vorbildwirkung auch für  andere Parteien haben könnte. Daher kandidierten zahlreiche junge ÖVPler nicht nur auf der Landesliste, sondern auch und vor allem im Bezirk. Sie brachten sich und ihre jungen politischen Ziele ein, gingen auf die Straßen und gingen zu den Menschen, um Wien und ihren Bezirk mit konkreten vernünftigen Ideen noch lebenswerter zu gestalten. Das wurde von vielen Wahlberechtigten offenbar übersehen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-Meinl-IMG_22951.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16317" title="Juracska-Meinl IMG_2295" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-Meinl-IMG_22951-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a>Die ÖVP Wien insgesamt strich bei diesem Wahlkampf auch u.a, auf Plakaten sehr klar ihre Wirtschaftskompetenz für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Wien hervor, aber mit einem sachlich-vernünftigen Wien-spezifischen Programm wurde sie offensichtlich durch das inszenierte Häupl-Strache-Duell im Wahlkampf als echte Alternative im Rathaus ebenfalls schlichtweg übersehen: Dass ein echtes und vernünftiges Programm für Wien nicht gewürdigt und dementsprechend nicht so gewählt wird wie bunte Plakate, flotte Sprüche und Angstkampagnen, ist demokratiepolitisch durchaus beunruhigend.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-IMG_2410.jpg"><img class="size-medium wp-image-16310 alignright" title="Juracska IMG_2410" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-IMG_2410-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" /></a>Dass es ein schwerwiegender Fehler war, Ursula Stenzel (die jetzt als Unabhängige für Strache antrat) im 1. Bezirk nicht mehr als Spitzenkandidatin antreten zu lassen, obwohl sie auch 2010 der ÖVP den Bezirksvorsteher-Sessel rettete, müsste spätestens jetzt nach dem Wahlergebnis klar sein. Aber das war auch schon der einzige Fehlgriff von Wiens ÖVP-Chef Manfred Juracska. Er gilt zudem als ein rationaler Mann mit einem klaren sachlichen Standpunkt und dennoch als sehr kompromissbereit, was in einer Koalitionsregierung wichtig ist. Als kluger und dialogfähiger Vizebürgermeister in einer rotschwarzen Koalition hätte er im Rathaus die Umsetzung seiner vernünftigen Wahlversprechen beweisen können.</p>
<p>Juracskas Rücktritt als ÖVP-Chef in Wien nach dem katastrophalen Wahlergebnis seiner Partei in Wien entspricht seiner verantwortungsbewussten Persönlichkeit, wodurch die Wiener ÖVP und wohl auch das Wiener Rathaus einen bodenständigen und vernünftigen Politiker verliert. Bleibt zu hoffen, dass rasch ein vernünftiger Nachfolger gefunden wird. Ob jetzt eine Regierungsbeteiligung seitens der ÖVP sinnvoll ist, zweifle ich nach diesem Wahlergebnis an. Aber unabhängig davon, ob in der Regierung oder in der Opposition: Die Wiener ÖVP muss schärfer und klarer in ihrem Profil werden und dieses auch zeigen: nicht nur vor Wahlen, sondern ab jetzt und sofort.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou-IMG_2373.jpg"><img class="size-medium wp-image-16307 alignright" title="Vassilakou IMG_2373" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou-IMG_2373-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Dass die Wiener Grünen mit Maria Vassilakou relativ wenige Stimmen verloren haben, liegt vermutlich an zwei Hauptfaktoren: Zum einen wurden sie von jenen, welche schon bislang die Grünen in den Gemeinderat wählten offenbar bestätigt (aber was konkret?) in ihrer Arbeit und zum anderen wird nun mal (ja auch von Mauranten und Akademikern) großteils aus dem Bauch heraus gewählt. Und die grünen Wahlplakate waren nun mal einfach die schönsten.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger-IMG_2213.jpg"><img class="size-medium wp-image-16306 alignleft" title="Meinl-Reisinger IMG_2213" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger-IMG_2213-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Die Neos mit Beate Meinl Reisinger wären heute bereits Geschichte, wären sie auch in Wien nicht gewählt worden. Diesmal hat es jedoch (zwar schlechter als erwartet, aber immerhin) erwartungsgemäß geklappt. Es ist gut, dass sie genauso wie Rote, Grüne, Schwarze und Blaue im Gemeinderat vertreten sind: eine bunte und vielfältige Parteienlandschaft ist in jedem Fall begrüßenswert. Und vielleicht gibts ja sogar eine Dreierkoalition mit den Neos.</p>
<p>Die SPÖ wird nun in den kommenden Wochen Gespräche und Koalitionsverhandlungen führen. Es ist zu wünschen, dass die Wienert Politik in Zukunft besser wird, dass sie nicht nur auf oberflächliche Wohlfühlpakete setzt, sondern echte Reformen (anstatt kostspielige Prestigeprojekte) zugunsten der gesamten Bevölkerung angeht.</p>
<p>Eines aber bleibt beunruhigend beängstigend von dieser Wahl:<br />
Angst lähmt und hindert daran, Politik und Zukunft aktiv zu gestalten.<br />
Und trotzdem ist in Wien Angst offenbar der stärkste Motor so oder anders zu wählen: Angst vor Fremden, Angst vor den Blauen oder ganz einfach nur die Angst, dass sich auch nur das Geringste ändern könnte, wenn man anders wählt als bisher. Das finde ich äußerst bedenklich und problematisch.</p>
<p>Tja: Wien ist und bleibt eben anders: Es wird hier immer sein, wie&#8217;s immer war. Und Basta!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alle-Parteien-IMG_2292.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16308" title="Alle Parteien IMG_2292" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alle-Parteien-IMG_2292-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></p>
<p>Weitere Kommentare und Infos zur Wiener Stadtpolitik:</p>
<p><a title="Raunz net! Wähl!" href="http://www.redakteur.cc/raunz-net-waehl-kommentar/" target="_blank">Raunz net! Wähl! &#8211; Vor-Wahl-Kommentar 2015</a></p>
<p><a title="Vorwahlkommentar 2010" href="http://www.redakteur.cc/es-muss-anders-werden-in-wien/" target="_blank">Es muss anders werden:  Vorwahlkommentar 2010</a></p>
<p><a title="Fotos: Wiener Gemeinderatswahl" href="http://www.redakteur.cc/wiener-gemeinderatswahl-eindrucke-in-bildern/" target="_blank">Wiener Gemeinderatswahl 2010: Eindrücke in Bildern (Fotos)</a></p>
<p><a title="Die Hoffnung stirbt zuletzt" href="http://www.redakteur.cc/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/" target="_blank">Die Hoffnung stirbt zuletzt: Kommentar zum Wahlergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Endergebnis Wienwahl 2010" href="http://www.redakteur.cc/vorlaufiges-endergebnis-der-wiener-gemeinderatswahl-inklusive-briefwahlstimmen/" target="_blank">Wiener Wahl-Endergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zu-rot-gruen-in-wien/" target="_blank">Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten: Kommentar zur Wiener Koalition 2010</a></p>
<p><a title="rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten" href="http://www.redakteur.cc/rot-gruen-laesst-wiens-einwohner-bluten/" target="_blank">rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsieg-der-angst-analyse-zur-wien-wahl-2015%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>UNICEF: Welt braucht Kinder-Agenda</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 23:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable Development Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme nur gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der Regierungen, trotz aller unterschiedlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>570 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, fordert daher einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs in New York. Die  so genannten &#8220;Nachhaltigen Entwicklungsziele&#8221; (&#8220;Sustainable  Development  Goals&#8221;) tragen der Tatsache Rechnung, dass globale Probleme  nur  gemeinsam zu lösen sind. Sie sind Ausdruck des Willens der  Regierungen,  trotz aller unterschiedlichen Interessen die  internationale  Zusammenarbeit zu stärken.<span id="more-16244"></span></p>
<p>UNICEF ruft Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft daher dazu auf, sich im  Interesse der Kinder hinter die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung  der Vereinten Nationen zu stellen. Am kommenden Wochenende werden die  Regierungen in New York erstmals gemeinsame Entwicklungsziele  verabschieden, die für Entwicklungs- und Industrieländer gleichermaßen  gelten. Sie versprechen, bis zum Jahr 2030 Armut und Hunger zu besiegen,  alle Kinder in die Schule zu bringen, Erde und Umwelt zu schützen und  Ungleichheit zu bekämpfen.</p>
<p>&#8220;Nachhaltige  Entwicklung beginnt mit der heranwachsenden Generation. Es ist unsere  Aufgabe Kinder in den Fokus der neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten  Nationen zu setzen&#8221;, erklärt Geschäftsführerin von UNICEF Österreich Gudrun Berger. &#8220;Millionen Kinder sind auf der Flucht, schützen wir  sie nicht, können globale Zukunftsperspektiven für eine friedliche  Entwicklung nicht geschaffen werden.&#8221;</p>
<p>Anlässlich des UN-Gipfels weist UNICEF auf die enormen weltweiten Herausforderungen für Kinder hin:</p>
<ul>
<li>Fast die Hälfte aller Menschen in Armut sind Kinder und Jugendliche</li>
<li>rund 570 Millionen Kinder müssen sogar von weniger als 1,25 Dollar  am Tag leben. Arme Kinder sind häufiger krank und haben geringere  Überlebenschancen. Sie sind vielfach von Bildung ausgeschlossen oder in  der Schule benachteiligt. Das Risiko, dass sie ausgebeutet oder nicht  richtig am Leben ihrer Gesellschaft teilhaben, ist hoch.</li>
</ul>
<p>• Weltweit wachsen 230 Millionen  Kinder und Jugendliche in Ländern auf, in denen Krieg herrscht oder  bewaffnete Konflikte an der Tagesordnung sind. Auf diese Länder  entfallen weltweit fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern und die  Hälfte aller Kinder, die keine Schule besuchen.</p>
<p>•  Immer mehr Kinder sind auch durch Naturkatastrophen bedroht -vielfach  in Folge des Klimawandels. Zwischen 1990 und 2000 waren jedes Jahr 66,5  Millionen Kinder von Naturkatastrophen betroffen &#8211; im kommenden  Jahrzehnt werden es 175 Millionen Kinder sein.</p>
<p>•  Diese Krisen und Katastrophen drohen, wichtige Entwicklungsfortschritte  zu zerstören. Sie treiben Millionen dazu, ihre Heimat zu verlassen und  als Flüchtling oder Migrant eine bessere Zukunft zu suchen. Die Hälfte  der weltweit fast 60 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen sind Kinder  und Jugendliche. Es besteht die Gefahr, dass viele von ihnen  dauerhaft  ausgeschlossen bleiben -zum Beispiel, weil ihnen Bildung und  medizinische Hilfe vorenthalten werden.</p>
<p>Nach  mehrjährigen weltweiten Beratungen und unter intensiver Beteiligung der  Zivilgesellschaft wurden 17 Ziele und 169 Unterziele vereinbart. Der  Aktionsplan hat das Ziel die &#8220;Tyrannei der Armut zu überwinden&#8221; und &#8221;  die Zukunft unseres Planeten zu sichern&#8221;. Um dies zu erreichen,  verbindet er wirtschaftliche und soziale Ziele mit der Notwendigkeit,  die Umwelt zu schützen. Die neuen Entwicklungsziele gelten sowohl für  Entwicklungs- und Schwellenländer als auch für Industrieländer, die ihre  eigene Wirtschafts-, Konsum- und Lebensweise nachhaltiger gestalten  müssen.</p>
<p>Sie lösen die so  genannten Millenniums-Entwicklungsziele ab. Diese haben in den  vergangenen fünfzehn Jahren den Rahmen für den Kampf gegen Armut und  Unterentwicklung gestellt. Auch wenn nicht alle Millenniumsziele  erreicht wurden, haben sie doch maßgebliche Fortschritte für Millionen  Menschen gebracht. So wurde die weltweite Kindersterblichkeit halbiert,  die Ernährung und der Zugang zu sauberem Wasser und zu Bildung  verbessert. Allerdings sind diese Fortschritte sehr ungleich verteilt &#8211;  sowohl in den verschiedenen Weltregionen als auch innerhalb der  einzelnen Länder.</p>
<p>Die neue  Agenda der Vereinten Nationen eröffnet die Chance, globale  Herausforderungen gemeinsam anzugehen &#8211; und das Leben der zukünftigen  Generationen nachhaltig zu verbessern. UNICEF fordert dazu:</p>
<p>•  Die Regierungen müssen gezielt und verlässlich in Bildung, Gesundheit  und Schutz der Kinder aus den ärmsten Familien investieren. Insbesondere  bessere Bildung und Ausbildung bringen den größten Ertrag im Kampf  gegen die Armut &#8211; für die Kinder und für die ganze Gesellschaft.</p>
<p>•  Österreich muss Nachhaltigkeit fördern. Als Industrieland tragen wir  eine doppelte Verantwortung: Wir müssen die ärmsten Länder stärker dabei  unterstützen, die Umweltzerstörung zu stoppen und die Folgen des  Klimawandels zu bewältigen. Gleichzeitig müssen wir glaubwürdig sein und  unsere eigene Wirtschafts- und Konsumweise nachhaltiger gestalten.</p>
<p>•  Wir müssen allen Kindern einen fairen Start ins Leben ermöglichen und  den Kampf gegen Kinderarmut  verstärken &#8211; auch in Österreich. Denn das  Wohlergehen der Kinder ist Maßstab für die Zukunftsfähigkeit einer jeden  Gesellschaft.</p>
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		<title>We Will Rock You Wien (Musical-Kritik)</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 23:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer komplett globalisierten Zukunft ohne reale Musikinstrumente herrscht Globalsoft auf dem Planeten iPad. Die Killerqueen schaltet alle Jugendlichen (Gaga-Kids) online über das Internet und über Gehirnwäsche gleich und unterdrückt mit ihrem Polizeichef Kashogghi jegliche eigene Meinung. Nur die „Bohemians“, eine Handvoll Rockrebellen, proben den Aufstand gegen den alles beherrschenden Konzern für Freiheit, Individualität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4715_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16002" title="We Will Rock You IMG_4715_2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4715_2.jpg" alt="" width="363" height="272" /></a>In einer komplett globalisierten Zukunft ohne reale Musikinstrumente herrscht Globalsoft auf dem Planeten iPad. Die Killerqueen schaltet alle Jugendlichen (Gaga-Kids) online über das Internet und über Gehirnwäsche gleich und unterdrückt mit ihrem Polizeichef Kashogghi jegliche eigene Meinung. Nur die „Bohemians“, eine Handvoll Rockrebellen, proben den Aufstand gegen den alles beherrschenden Konzern für Freiheit, Individualität und die Wiedergeburt des Zeitalters des Rock. Auch Scaramouche, eine Aussteigerin und Galileo, ein Träumer mit Visionen, zwei junge Außenseiter, wollen sich mit der glattgebürsteten, gleichgeschalteten Realität nicht abfinden. Sie schließen sich den Bohemians an, begeben sich auf die Suche – und finden zusammen mit Hilfe der Erinnerungen des alten Doc die unbegrenzte Kraft der Freiheit, der Liebe und des Rock: Eine zeitkritische Story mit der genialen Musik von <a title="Queen" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Queen&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AQueen&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&amp;linkId=XQSF3KJPRMI6S6EM" target="_blank">Queen</a> und dem Buch von <a title="Ben Elton" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Ben%20Elton&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3ABen%20Elton&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&amp;linkId=56YFRUXAZL2LUA76" target="_blank">Ben Elton</a>.</p>
<p>Ich habe das Musical <a title="We Will Rock You" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;fst=as%3Aoff&amp;keywords=we%20will%20rock%20you&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1423101694&amp;rh=n%3A255882%2Cn%3A264919%2Ck%3Awe%20will%20rock%20you&amp;rnid=542676&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=6MWUTVKOIVTAFR6H" target="_blank">&#8220;We Will Rock You&#8221;</a> bereits 2008 im Wiener Raimund-Theater genossen und fand es damals recht unterhaltsam, wenn mir auch manche Anspielungen an die österreichische Musikszene eher plump erschienen. Im Oktober 2010 erlebte ich es endlich auch live in London, wo es bis zum vergangenen Jahr seit 2002 zu sehen war. Es lag wohl daran, dass es sich um eine Nachmittagsvorstellung handelte, aber fast alle Songs wurden sehr verkürzt dargeboten, eigentlich unverzeihlich bei einem Musical, in dem es immerhin und eigentlich um die Musik und nicht um  langatmige Dialoge geht.<span id="more-16000"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4710.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16004" title="We Will Rock You IMG_4710" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4710.jpg" alt="" width="363" height="272" /></a>Da mich diese Londoner Aufführung, von der ich mir wohl auch zu viel erwartet hatte, maßlos enttäuschte, wollte ich auf die neue Produktion, die kürzlich in Deutschland gastierte und derzeit in der Wiener Stadthalle gastiert, verzichten. Die Neugier jedoch war stärker. Und es hat sich gelohnt:</p>
<p>Obwohl eine Tourneeproduktion, ist die Regie, verbunden mit der hochwertigen technischen Ausstattung von Mark Fisher und Willie Williams großartig. Und genauso und das muss ich absolut hervorstreichen: Die Liveband (und die Musiker erwähne ich hiermit erstmals lobend in einer Kritik: Steve White, Holger Kappus, Jamie Humphries, Phil Hilborne, Oliver Poschmann, Alex Nies) unter der Leitung des Niederösterreichers Jeff Frohner hat internationales Top-Niveau, mit dem wohl die wenigsten Pop- und Rockgruppen mithalten können: da kommt nicht nur der Musik von Queen wegen echte Partystimmung auf, sondern die Jungs spielen einfach einsame Klasse.</p>
<p>Als Träumer Galileo erleben wir Christopher Brose: er hat eine großartige Stimme und er lebt und singt seine Rolle aus tiefstem Herzen. Dass die &#8220;Bohemian Rhapsody&#8221; am Ende der Vorstellung dennoch nicht mehr so kraftvoll gelingt, liegt daran, dass er sich vorher schon sehr verausgabt hat und dass alle Queen-Songs einfach jede Menge Energie erfordern. Als seine Partnerin Scaramouche brilliert vor allem schauspielerisch Marjolein Teepen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4722_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16005" title="We Will Rock You IMG_4722_2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/We-Will-Rock-You-IMG_4722_2.jpg" alt="" width="418" height="270" />W</a>as mich besonders freut: Der Österreicher Markus Neugebauer findet als Brit seine ihm eigene Rolle als geladener und begnadeter Rocksänger, von dem man gern noch mehr hören möchte.</p>
<p>Und wenn Goele De Raedt als boshafte Killer Queen die Bühne betritt, spürt man ihren Hass gegenüber allem Fremden und ihre unendliche Machtbesessenheit auch als Zuschauer. Ihr zur Seite steht Martin Berger als Kashogghi als gestrenger etwas devot wirkender Polizeichef, dessen schauspielerische Qualitäten seine gesanglichen übersteigen. Stefan Müller-Rupert als Doc verblasst zwar zu Beginn des Musicals, findet jedoch am Ende seine Rolle als Wegweiser für die Suchenden. Alles in allem: Für mich ein großartiges Musical, wenn es so zur Aufführung gelangt wie aktuell in Wien.</p>
<p>Wer auf volle Action im Musical steht und nochdazu die Rockmusik von Queen liebt, sollte sich &#8220;We Will Rock You&#8221; in der Wiener Stadthalle (noch bis 1. März) nicht entgehen lassen.</p>
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		<title>10. Februar 2015: Safer Internet Day 2015</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15972" title="saferinternet2015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg" alt="" width="363" height="267" /></a>Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit am Safer Internet Day, um über eine sichere  und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären. International  organisiert das europäische Netzwerk <a title="Opens external link in new window" href="http://www.saferinternet.org/" target="_blank">Insafe</a> den Safer Internet Day.</p>
<p>Rechtzeitig  zum diesjährigen Safer Internet Day am 10. Februar 2015 hat die  ISPA (Internet Service Providers Austria) drei  Kapitel aus ihrem Ratgeber &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; auf Einzel-Flyern aufbereitet, die  praktische  Tipps zu einer Reihe von Herausforderungen im digitalen  Alltag liefern,  über rechtliche Hintergründe informieren oder auch  Auskunft über Melde-  und Beratungsstellen geben. Diese kompakten  Zusammenfassungen und Tips zur sicheren Internetnutzung gibt es nun  für die Themen &#8220;Hasspostings&#8221;, &#8220;Bewerben  &amp; Internet&#8221; und  &#8220;Urheberrecht&#8221;.<span id="more-15971"></span></p>
<p>Die neuen  Einzel-Flyer sind  in gedruckter Form verfügbar und stehen &#8211; wie auch der  Ratgeber  &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; &#8211; auf der ISPA Webseite zum  kostenlosen  Download bereit.Die  128-seitige kostenlose Gesamtbroschüre ist für Pädagoginnen und Pädagogen  und  Erziehungsberechtigte, aber auch für Jugendliche selbst eine  wertvolle  Orientierungshilfe bei der Entwicklung der leider allzu oft  noch  vernachlässigten Online-Medienkompetenz.</p>
<p><a href="http://www.ispa.at/internetsichernutzen" target="_blank">www.ispa.at/internetsichernutzen</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/bewerbenundinternet" target="_blank">www.ispa.at/bewerbenundinternet</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/hasspostings" target="_blank">www.ispa.at/hasspostings</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/urheberrecht" target="_blank">www.ispa.at/urheberrecht</a></p>
<p>Saferinternet.at legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf &#8220;Sexting&#8221;: Anhand einer Studie mit Jugendlichen wird belegt, dass diese Kombi zwischen Chat und Sexpics-Verschicken unter Jugendlichen stark verbreitet ist. Hier sei einerseit mehr Aufklärung nötig. Jedoch: Allein wenn Jugendliche in einer Beziehung eine pornografische Aufnahme  von sich selbst an den Partner oder die Partnerin übermitteln, machten  sie sich derzeit der Kinderpornografie strafbar. Diese Einschränkung der selbstbestimmten  Sexualität von Jugendlichen müsse daher gesetzlich geändert werden, fordert saferinternet.at. <a title="Sexting-Studie" href="http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/aktuelle-studie-sexting-in-der-lebenswelt-von-jugendlichen-489/" target="_blank">Mehr zum Thema gibts hier.</a></p>
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		<title>foodwatch fordert Verkaufsverbot von Energydrinks an Kinder und Jugendliche</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 22:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Schmid]]></category>
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		<category><![CDATA[Konsumentenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA bestätigt: Vor allem Jugendliche nehmen durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein auf. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher nun den deutschen Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder und Jugendliche zu untersagen. Zudem sollen durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-no-engerydrinks.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15919" title="foodwatch-no-engerydrinks" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-no-engerydrinks.jpg" alt="Grafik: foodwatch" width="280" height="201" /></a>Eine aktuelle Studie der  Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA bestätigt: Vor allem  Jugendliche nehmen durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein auf. Die  Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher nun den deutschen Bundesernährungsminister  Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich  ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder  und Jugendliche zu untersagen. Zudem sollen durch eine <a title="foodwatch-Aktion: Energydrinks" href="www.foodwatch.de/aktion-energydrinks" target="_blank">Email-Kampagne</a> die verantwortlichen Politiker aufgerüttelt werden.</p>
<p>Energy-Getränke – vor allem die hochkonzentrierten Energy Shots –  stehen laut foodwatch im Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Krampfanfälle  und sogar Todesfälle zu verursachen.  Experten der Weltgesundheitsorganisation  WHO empfehlen daher schon länger, den Verkauf an Kinder und Jugendliche  einzuschränken. &#8220;Die  EU-Lebensmittelbehörde sowie die zuständige deutsche Behörde warnen vor  Risiken der Energy Drinks, Experten der Weltgesundheitsorganisation  empfehlen einen Verkaufsstopp an Minderjährige &#8211; aber  Bundesernährungsminister Schmidt ignoriert beharrlich alle Warnungen&#8221;, kritisiert Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation foodwatch.<span id="more-15918"></span></p>
<p>Die  aktuelle Studie der EFSA zeigt, dass Jugendliche, die besonders oft zu  Energy Drinks greifen, zu viel Koffein zu sich nehmen. Im Rahmen einer  aktuellen Risikobewertung hatte die Behörde vergangene Woche erstmals  einen Höchstwert für Koffein ermittelt: Bei einer Dosis von drei  Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht hätten Erwachsene keine  Nebenwirkungen durch Koffein zu erwarten, so die Studie. Auch für Kinder  und Jugendliche könnten drei Milligramm Koffein pro Kilogramm  Körpergewicht als Orientierungswert dienen. Ein 12-jähriger Junge mit 50  kg Körpergewicht überschreitet nach dieser Rechnung aber bereits mit einer 0,5  L Dose eines Energy Drinks diese Grenze. Millionen Jugendliche in  Europa konsumieren allerdings regelmäßig deutlich mehr der Getränke: In  fünf von 13 EU-Mitgliedstaaten, die die EFSA-Forscher untersucht hatten,  nehmen Jugendliche mehr Koffein auf als empfohlen. In Deutschland  gelten bis zu 6,6 Prozent der Jugendlichen als &#8220;Hochverzehrer&#8221; und  überschreiten die EFSA-Höchstmengen für Koffein. Als wesentliche Quelle  für die Koffeinaufnahme unter Jugendlichen nennt die EFSA Energy Drinks.</p>
<p>Durch den süßen  Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte &#8211; anders als etwa  der ebenfalls stark koffeinhaltige Kaffee &#8211; gerade bei Kindern und  Jugendlichen beliebt: Einer <a title="EFSA-Studie zum Konsum von Energy-Drinks" href="www.efsa.europa.eu/de/supporting/doc/394e.pdf " target="_blank">früheren EFSA-Studie zufolge</a> greifen 68  Prozent der Teenager zu diesen Getränken. Davon sind laut EFSA 12 Prozent  &#8220;high cronic consumers&#8221; (Konsum mindestens viermal wöchentlich) sowie 12  Prozent &#8220;high acute consumers&#8221; (mehr als ein Liter pro Konsum).  Hochverzehrer sind besonders gefährdet, Nebenwirkungen wie  Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen zu erleiden. <a title="EFSA-Studie: Energydrinks und Kaffee bei Kindern" href="www.efsa.europa.eu/de/consultations/call/150115.pdf" target="_blank">Die aktuelle EFSA-Studie ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Das  deutsche Lebensmittelrecht gebietet es, &#8220;den Schutz der  Verbraucherinnen und Verbraucher durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr  einer Gefahr für die menschliche Gesundheit sicherzustellen&#8221; (LFGB, § 1  (1)). Vorsorgliche Maßnahmen gebietet auch das übergeordnete  europäische Lebensmittelrecht. Dieses sei daher umzusetzen, so foodwatch.</p>
<p>Ende 2014 hatte Litauen als weltweit erstes Land ein Abgabeverbot von Energy Drinks an Kinder und Jugendliche in Kraft gesetzt.</p>
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		<title>AK: Konsumenten brauchen Sicherheit beim Fleischkauf</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 22:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeiterkammer (AK)]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiermast]]></category>

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		<description><![CDATA[Konsumenten müssen sich auch beim Fleischkauf die Qualität verlassen können, fordert die Arbeiterkammer (AK). Bei einem Test enthielten fünf der 13 Proben in Supermärkten Campylobacter-Keime. Sechsmal waren in sieben in Fachgeschäften gezogenen Proben Salmonellen-Keime oder Campylobacter nachweisbar. &#8220;Die Konsumenten brauchen Sicherheit, dass das Fleisch einwandfrei und nicht mit gesundheitsschädigenden Keimen behaftet ist&#8221;, sagt AK Konsumentenschützer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fleisch-IMG_1807.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6366" title="Vakuumverpacktes Fleisch Foto: © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fleisch-IMG_1807.jpg" alt="" width="337" height="253" /></a>Konsumenten müssen sich auch beim Fleischkauf die Qualität verlassen können, fordert die Arbeiterkammer (AK). Bei einem Test enthielten fünf der 13 Proben in Supermärkten Campylobacter-Keime. Sechsmal waren in sieben in Fachgeschäften gezogenen Proben Salmonellen-Keime oder Campylobacter nachweisbar.</p>
<p>&#8220;Die Konsumenten brauchen Sicherheit, dass das Fleisch einwandfrei und nicht mit gesundheitsschädigenden Keimen behaftet ist&#8221;, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Das Ergebnis der Resistenzuntersuchung dieser Keime bestätigt auch das  Problem der zunehmenden Unwirksamkeit einiger Antibiotika. Unter den  gefunden Campylobcacter-Keimen war beinahe  die Hälfte gegen eines oder  mehrere Antibiotika bereits resistent.<span id="more-15515"></span></p>
<p>In Österreich gibt es rund 5.000 Erkrankungen aufgrund von Campylobacter und rund 2.000 aufgrund von Salmonellen. Salmonellen können zum Beispiel Brechdurchfall oder Krämpfe hervorrufen. Campylobacter kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen zum Beispiel Bauchschmerzen, blutige Durchfälle oder Erbrechen<br />
verursachen.</p>
<p>&#8220;Küchen-Hygiene ist nach wie vor oberstes Prinzip bei rohen  Lebensmitteln wie Geflügel, Eier oder Fleisch&#8221;, betont Schöffl. Keime  können sich während der Lagerung oder bei der Zubereitung auf andere  Lebensmittel übertragen. &#8220;Daher Schneidebrett, Messer und Co immer sehr  heiß abwaschen oder in den Geschirrspüler geben&#8221;, rät Schöffl. &#8220;Rohe  Lebensmittel, besonders Geflügel, vollständig durcherhitzen, damit die  Keime absterben.&#8221;</p>
<p>Konkret verlangt die AK:</p>
<p>+ Antibiotika-Einsatz reduzieren: Nötig ist eine lückenlose Erhebung des Antibiotikaeinsatzes in der Geflügelmast. Mit Antibiotika in der Tiermast ist äußerst zurückhaltend umzugehen. Und es  braucht insbesondere auch die Einführung österreichweiter Programme zur Reduktion von Campylobacter, mit  effizienten  Maßnahmen nicht nur im<br />
Bereich der Geflügelhaltung sondern auch  wirksamen Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Keime auch im Bereich der Schlachtung.</p>
<p>+ Bessere Kontrollen: Die betrieblichen Eigenkontrollen zur Sicherstellung der lückenlosen Einhaltung der Kühlkette müssen verbessert werden.</p>
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