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	<title>Kommentare zu: Neujahrskonzert 2011: Fehlbesetzung am Dirigentenpult</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Von: marcel prawy2</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1495</link>
		<dc:creator>marcel prawy2</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:39:06 +0000</pubDate>
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		<description>Erst kürzlich las ich die kritischen Bemerkungen zum Neujahrskonzert 1011 unter Herrn Welser-Möst (bitte um Verständnis, dass ich ihn nicht als &quot;Maestro&quot; tituliere) und möchte bitte sagen, dass ich grundsätzlich Ihrer Meinung bin.
 
Ich war über 4 Jahrzehnte Musiker bei den Philharmonikern und habe schon viel gesehen. Ich kann nur bestätigen &quot;SO etwas hätte es früher nicht gegeben...&quot;: 

Auch nach meiner Pensionierung besteht ja nach wie vor ein gewisser Kontakt zum Orchester und somit habe ich einen etwas näheren Einblick in die inneren Struturen, als weiter außenstehende Menschen.  

Deswegen gestatte ich mir zu sagen, dass ich es  nicht gut heißen kann, dass man einen derart uncharismatisch-&quot;brav&quot; anmutenden Kapellmeister wie Herrn Welser Möst derart in den Himmel hebt, macht er auf mich doch hauptsächlich den Eindruck eines etwas einfallslosen Schülers und zudem wenig inspirierten &quot;Musikbeamten&quot;.

Es gibt dagegen in der Tat genug großartige Künstler, unter deren Leitung man musikalisch sicher besser fahren würde. 

Obwohl solch langweilige Typen von der Mehrheit der Kollegen als Künstler keinesfalls sehr hoch geschätzt werden, verbleiben sie (seltsamer Weise besonders hier in Wien) doch auf  ihrem Posten, denn Entscheidungen kommen ja ohnehin von (viel zu weit) oben und &quot;da kann ma halt nix mach´n&quot;. Diese Art von Dirigenten stört auch nicht zu sehr und man kann  einfacher &quot;seinen Dienst schieben&quot;... 

Die wahren Künstler denken gewiss anders, denn Herr Welser Möst ist ja nicht bloß &quot;einfacher Repertoire-Dirigent&quot;, sondern bekleidet mittlerweile einen  verantwortungsvollen und wichtigen Posten, wozu er mit seiner  - wie ich meine - bescheiden amutenden Musikalität viel Glück benötigen wird, um ihm gerecht zu werden.

Aber offensichtlich hat er wohl  eine sehr starke Lobby hinter sich, die sich in der Musik nicht so gut auskennt. Dieses Glück hatte er ja anscheinend von Anfang seines Musikerlebens an und (mit Einblich in den Musikbetrieb) kann man sehen, dass er wohl nicht &quot;durch die Sahara gehen mußte&quot;, bevor er Karriere machte. Viel mehr scheint mir, dass er relativ einfach &quot;hinauf gefallen&quot; ist. 
Ich hege persönlich natürlich keine Ressantiments gegen Herrn Welser Möst, jedoch ist es für meinen Geschmack vom künstlerischen Aspekt her einfach zu wenig, was er da allgemein zeigt. Aber eigentlich kann er nix dafür und weshalb sollte dieser Glückspilz einen schönen PopoPosten auch absagen?  Bis auf London haben bisher alle &quot;Großen&quot; seine Leistungen ohnehin akzeptiert.

Ich meine, dass sich sowohl die wahrhaft demokratische Selbstverwaltung, als auch dieser gewisse &quot;gemeinsame philharmoniche Geist&quot; der Philharmoniker im Vergleich zur Vergangenheit mittlerweile ziemlich verändert hat, zumal früher rein-künstlerische Aspekte sicherlich das primäre Anliegen waren. Ich habe den starken Eindruck, dass die Führung der Philharmoniker  heute hauptsächlich auf das &quot;Geschäft&quot; orientiert ist - viel mehr, als auf den &quot;reinen philharmonischen Geist&quot;.  
Der innere Konsenz ist längst eine Legende. Vor einigen Jahren hat es sich bezüglich der (legitimen und verbrieften)  Selbstbestimmung auch gezeigt, dass der Verein von außen allzu leicht unter Druck zu setzen ist. Dies finde ich schade, denn es geht dem großartigen Orchester wirtschaftlich ja recht gut.

Es scheint, dass viele Entscheidungsträger von heute gerne bei einem (Kultur)-politisch motivierten &quot;Musikzirkus&quot; mitmachen, die Pfründe garantiert. An Visionen und Wissen mangelt es witgehend. In diesem Falle sehe ich das Problem, dass eine unreine Hand nunmal gerne die andere wäscht - dies war wohl auch eine ähnliche Politik, wie man sie viel zu lange mit dem  ehemaligen Operndirektor ertragen mußte und den man trotz diverser seltsamer (geradezu diktatorisch anmutenden) Methoden gewähren ließ. 
Davon kann man auch einige philharmonische Verantwortliche nicht ausnehmen.

Abschließend ersuche ich noch um Verständnis dafür, dass ich diesen Kommentar nicht unter meinem tatsächlichen Namen verfasst habe, mein Name ist jedoch nicht ganz unbekannt. Ich möchte  dadurch gewisse Probleme vermeiden - denn wie heißt ein altes Wort?: &quot;Sage die Wahrheit und man wird dir den Kopf einschlagen...&quot;.

 

Hochachtungsvoll </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich las ich die kritischen Bemerkungen zum Neujahrskonzert 1011 unter Herrn Welser-Möst (bitte um Verständnis, dass ich ihn nicht als &#8220;Maestro&#8221; tituliere) und möchte bitte sagen, dass ich grundsätzlich Ihrer Meinung bin.</p>
<p>Ich war über 4 Jahrzehnte Musiker bei den Philharmonikern und habe schon viel gesehen. Ich kann nur bestätigen &#8220;SO etwas hätte es früher nicht gegeben&#8230;&#8221;: </p>
<p>Auch nach meiner Pensionierung besteht ja nach wie vor ein gewisser Kontakt zum Orchester und somit habe ich einen etwas näheren Einblick in die inneren Struturen, als weiter außenstehende Menschen.  </p>
<p>Deswegen gestatte ich mir zu sagen, dass ich es  nicht gut heißen kann, dass man einen derart uncharismatisch-&#8221;brav&#8221; anmutenden Kapellmeister wie Herrn Welser Möst derart in den Himmel hebt, macht er auf mich doch hauptsächlich den Eindruck eines etwas einfallslosen Schülers und zudem wenig inspirierten &#8220;Musikbeamten&#8221;.</p>
<p>Es gibt dagegen in der Tat genug großartige Künstler, unter deren Leitung man musikalisch sicher besser fahren würde. </p>
<p>Obwohl solch langweilige Typen von der Mehrheit der Kollegen als Künstler keinesfalls sehr hoch geschätzt werden, verbleiben sie (seltsamer Weise besonders hier in Wien) doch auf  ihrem Posten, denn Entscheidungen kommen ja ohnehin von (viel zu weit) oben und &#8220;da kann ma halt nix mach´n&#8221;. Diese Art von Dirigenten stört auch nicht zu sehr und man kann  einfacher &#8220;seinen Dienst schieben&#8221;&#8230; </p>
<p>Die wahren Künstler denken gewiss anders, denn Herr Welser Möst ist ja nicht bloß &#8220;einfacher Repertoire-Dirigent&#8221;, sondern bekleidet mittlerweile einen  verantwortungsvollen und wichtigen Posten, wozu er mit seiner  &#8211; wie ich meine &#8211; bescheiden amutenden Musikalität viel Glück benötigen wird, um ihm gerecht zu werden.</p>
<p>Aber offensichtlich hat er wohl  eine sehr starke Lobby hinter sich, die sich in der Musik nicht so gut auskennt. Dieses Glück hatte er ja anscheinend von Anfang seines Musikerlebens an und (mit Einblich in den Musikbetrieb) kann man sehen, dass er wohl nicht &#8220;durch die Sahara gehen mußte&#8221;, bevor er Karriere machte. Viel mehr scheint mir, dass er relativ einfach &#8220;hinauf gefallen&#8221; ist.<br />
Ich hege persönlich natürlich keine Ressantiments gegen Herrn Welser Möst, jedoch ist es für meinen Geschmack vom künstlerischen Aspekt her einfach zu wenig, was er da allgemein zeigt. Aber eigentlich kann er nix dafür und weshalb sollte dieser Glückspilz einen schönen PopoPosten auch absagen?  Bis auf London haben bisher alle &#8220;Großen&#8221; seine Leistungen ohnehin akzeptiert.</p>
<p>Ich meine, dass sich sowohl die wahrhaft demokratische Selbstverwaltung, als auch dieser gewisse &#8220;gemeinsame philharmoniche Geist&#8221; der Philharmoniker im Vergleich zur Vergangenheit mittlerweile ziemlich verändert hat, zumal früher rein-künstlerische Aspekte sicherlich das primäre Anliegen waren. Ich habe den starken Eindruck, dass die Führung der Philharmoniker  heute hauptsächlich auf das &#8220;Geschäft&#8221; orientiert ist &#8211; viel mehr, als auf den &#8220;reinen philharmonischen Geist&#8221;.<br />
Der innere Konsenz ist längst eine Legende. Vor einigen Jahren hat es sich bezüglich der (legitimen und verbrieften)  Selbstbestimmung auch gezeigt, dass der Verein von außen allzu leicht unter Druck zu setzen ist. Dies finde ich schade, denn es geht dem großartigen Orchester wirtschaftlich ja recht gut.</p>
<p>Es scheint, dass viele Entscheidungsträger von heute gerne bei einem (Kultur)-politisch motivierten &#8220;Musikzirkus&#8221; mitmachen, die Pfründe garantiert. An Visionen und Wissen mangelt es witgehend. In diesem Falle sehe ich das Problem, dass eine unreine Hand nunmal gerne die andere wäscht &#8211; dies war wohl auch eine ähnliche Politik, wie man sie viel zu lange mit dem  ehemaligen Operndirektor ertragen mußte und den man trotz diverser seltsamer (geradezu diktatorisch anmutenden) Methoden gewähren ließ.<br />
Davon kann man auch einige philharmonische Verantwortliche nicht ausnehmen.</p>
<p>Abschließend ersuche ich noch um Verständnis dafür, dass ich diesen Kommentar nicht unter meinem tatsächlichen Namen verfasst habe, mein Name ist jedoch nicht ganz unbekannt. Ich möchte  dadurch gewisse Probleme vermeiden &#8211; denn wie heißt ein altes Wort?: &#8220;Sage die Wahrheit und man wird dir den Kopf einschlagen&#8230;&#8221;.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Neujahrskonzert 2012: So muss Musik erklingen &#171; Elmar Leimgruber</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1486</link>
		<dc:creator>Neujahrskonzert 2012: So muss Musik erklingen &#171; Elmar Leimgruber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 23:01:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ich im vergangenen Jahr so manchen die musikalische Harmoniebedürftigkeit am 1. Jänner mit meiner harschen Kritik an Franz Welser-Möst verdorben habe. Welchen Sinn haben denn Kulturkritiken, welche einfach nur schleimend lobhudeln, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich im vergangenen Jahr so manchen die musikalische Harmoniebedürftigkeit am 1. Jänner mit meiner harschen Kritik an Franz Welser-Möst verdorben habe. Welchen Sinn haben denn Kulturkritiken, welche einfach nur schleimend lobhudeln, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Änder Hatz, Luxemburg</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1188</link>
		<dc:creator>Änder Hatz, Luxemburg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 08:19:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=8018#comment-1188</guid>
		<description>Ich gebe dem Rezensenten vollkommen Recht.
Das enttäuschendste NJK seit Menschengedenken, programmtisch, interpretorisch und dirigentisch (sagt man so?).
Was hätte mich das gewurmt, wäre ich dieses Jahr unter den &quot;Glücklichen&quot; gewesen, der Eintrittskarten zu exhorbitanten Preisen &quot;gewonnen&quot; hätte!
Bitte, liebe Wiener Philharmoniker, bringen sie uns Alfred Eschwé, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons oder wen auch immer sie wollen, aber BITTE nicht mehr diesen FWM.
Die Millionen Zuschauer/hörer werden es Ihnen zu danken wissen.
Die CD 2011 wird in meiner bislang kompletten NJK-Sammlung fehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe dem Rezensenten vollkommen Recht.<br />
Das enttäuschendste NJK seit Menschengedenken, programmtisch, interpretorisch und dirigentisch (sagt man so?).<br />
Was hätte mich das gewurmt, wäre ich dieses Jahr unter den &#8220;Glücklichen&#8221; gewesen, der Eintrittskarten zu exhorbitanten Preisen &#8220;gewonnen&#8221; hätte!<br />
Bitte, liebe Wiener Philharmoniker, bringen sie uns Alfred Eschwé, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons oder wen auch immer sie wollen, aber BITTE nicht mehr diesen FWM.<br />
Die Millionen Zuschauer/hörer werden es Ihnen zu danken wissen.<br />
Die CD 2011 wird in meiner bislang kompletten NJK-Sammlung fehlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Monika Schicker</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1123</link>
		<dc:creator>Monika Schicker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 21:32:24 +0000</pubDate>
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		<description>In &quot;Fehlbesetzung am Dirigentenpult&quot; schreibt der Rezensent vieles, was ich ganz genauso empfinde und beurteile. Die generelle Kritik an Welser-Möst kann ich zwar nicht nachvollziehen, dazu habe ich mich zu wenig mit ihm beschäftigt, aber was die Strauß-Musik betrifft: da ist er denkbar ungeeignet. Ich höre seit vielen Jahren immer wieder und immer aufmerksam zu, wenn Strauß gespielt wird, und da gibt es für mich keinen Zweifel, dass Alfred Eschwé der beste Strauß-Dirigent überhaupt ist, einen besseren können die Wiener Philharmoniker für das Neujahrskonzert derzeit nicht finden. Aber - auch hier muss ich dem obigen Rezensenten Recht geben - der Name Eschwé wird den Wiener Philharmonikern nicht &quot;groß&quot; genug sein. Gehört denn so viel Mut dazu, einen erwiesen hervorragenden Strauß-Kenner und Strauß-Dirigenten für das NJK auszuwählen? Ich hingegen halte es für Klugheit - und es wäre ein Geschenk für Millionen Zuhörer auf der ganzen Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In &#8220;Fehlbesetzung am Dirigentenpult&#8221; schreibt der Rezensent vieles, was ich ganz genauso empfinde und beurteile. Die generelle Kritik an Welser-Möst kann ich zwar nicht nachvollziehen, dazu habe ich mich zu wenig mit ihm beschäftigt, aber was die Strauß-Musik betrifft: da ist er denkbar ungeeignet. Ich höre seit vielen Jahren immer wieder und immer aufmerksam zu, wenn Strauß gespielt wird, und da gibt es für mich keinen Zweifel, dass Alfred Eschwé der beste Strauß-Dirigent überhaupt ist, einen besseren können die Wiener Philharmoniker für das Neujahrskonzert derzeit nicht finden. Aber &#8211; auch hier muss ich dem obigen Rezensenten Recht geben &#8211; der Name Eschwé wird den Wiener Philharmonikern nicht &#8220;groß&#8221; genug sein. Gehört denn so viel Mut dazu, einen erwiesen hervorragenden Strauß-Kenner und Strauß-Dirigenten für das NJK auszuwählen? Ich hingegen halte es für Klugheit &#8211; und es wäre ein Geschenk für Millionen Zuhörer auf der ganzen Welt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Müller</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1113</link>
		<dc:creator>Markus Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:20:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war massloss enttäuscht über das am 1. Jänner gebotene. Ich wollte mir mal wieder - nach den CD&#039;s von Claudio Abbado (beide NJK), dem &quot;eigensinnigen&quot; Nikolaus Harnoncourt und derjenigen von Carlos Kleiber - eine Neujahrs-CD schenken. Die Erwartungen waren hoch an den Hochgelobten. Das Ergebnis trist! 
Das Konzert faszinierte nicht, es war, als ob jemand einfach sein Jacket und sich in Szene setzte. Leitete er das Orchester? Nein. Und ich dachte an die Aufnahmen von Claudo Abbado zurück - und fragte mich, ob er nicht noch einmal den Esprit rüberbringen möchte.... 
Und wissen sie was? Als ich im 1999 in Wien war und Alfred Eschwe live hörte und sah, da war mein Gedanke - und seither immer wieder: warum nicht er? Er überzeugt und fasziniert und die Musik kommt so passend rüber. Aber die bornierten Philharmoniker werden dies nicht zulassen. 

Ein BRAVO dem Verfasser der obigen Kritik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war massloss enttäuscht über das am 1. Jänner gebotene. Ich wollte mir mal wieder &#8211; nach den CD&#8217;s von Claudio Abbado (beide NJK), dem &#8220;eigensinnigen&#8221; Nikolaus Harnoncourt und derjenigen von Carlos Kleiber &#8211; eine Neujahrs-CD schenken. Die Erwartungen waren hoch an den Hochgelobten. Das Ergebnis trist!<br />
Das Konzert faszinierte nicht, es war, als ob jemand einfach sein Jacket und sich in Szene setzte. Leitete er das Orchester? Nein. Und ich dachte an die Aufnahmen von Claudo Abbado zurück &#8211; und fragte mich, ob er nicht noch einmal den Esprit rüberbringen möchte&#8230;.<br />
Und wissen sie was? Als ich im 1999 in Wien war und Alfred Eschwe live hörte und sah, da war mein Gedanke &#8211; und seither immer wieder: warum nicht er? Er überzeugt und fasziniert und die Musik kommt so passend rüber. Aber die bornierten Philharmoniker werden dies nicht zulassen. </p>
<p>Ein BRAVO dem Verfasser der obigen Kritik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beate jellmann</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1108</link>
		<dc:creator>beate jellmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 09:01:47 +0000</pubDate>
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		<description>Gratulation ! endlich traut sich jemand zu schreiben, was viele denken.
Wenn bei anderen Kritiken noch versucht wird zu umschreiben, dass der Charme des Konzertes angeblich im Verborgenen liege so find ich es mutig auszusprechen, dass dieses Konzert einfach vom Dirgentpult aus charmebefreit war,  weil ein Dirigent zu dem einem alles einfällt aber sicher nicht das Wort Charisma eben für diese Musik eine Fehlbesetzung ist.

Ich weiss allerdings auch nicht für welche Musik dieser Taktstockhandwerker (und mehr ist er in meinen Augen und Ohren nicht) wirklich eine Idealbesetzung wäre.
Ein künstlich gemachter Hype der auch mir vollkommen unverständlich ist.

Beate Jellmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gratulation ! endlich traut sich jemand zu schreiben, was viele denken.<br />
Wenn bei anderen Kritiken noch versucht wird zu umschreiben, dass der Charme des Konzertes angeblich im Verborgenen liege so find ich es mutig auszusprechen, dass dieses Konzert einfach vom Dirgentpult aus charmebefreit war,  weil ein Dirigent zu dem einem alles einfällt aber sicher nicht das Wort Charisma eben für diese Musik eine Fehlbesetzung ist.</p>
<p>Ich weiss allerdings auch nicht für welche Musik dieser Taktstockhandwerker (und mehr ist er in meinen Augen und Ohren nicht) wirklich eine Idealbesetzung wäre.<br />
Ein künstlich gemachter Hype der auch mir vollkommen unverständlich ist.</p>
<p>Beate Jellmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prognosen 2011: Das muss ja so kommen!</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kritik-neujahrskonzert-2011/comment-page-1/#comment-1087</link>
		<dc:creator>Prognosen 2011: Das muss ja so kommen!</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 17:24:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Neujahrskonzert 2011: Fehlbesetzung am Dirigentenpult « Elmar &#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Neujahrskonzert 2011: Fehlbesetzung am Dirigentenpult « Elmar &#8230; [...]</p>
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